[ « 51 52 53 54 55 » ]
Montag, 14. April 2008 12:03
700 erd-rote Kleiderfetzen mit Bildern der einheimischen Urbevölkerung werden gegenwärtig für den Weltjugendtag in Sydney produziert. Angeblich weigert sich der Papst, einen solchen zu tragen.
Zurück zum Artikel 123 Lesermeinungen:
Donnerstag, 1. Mai 2008 16:26
Scheurich: scheurich @ braun
Liebe Leser,
um einige Unklarheiten betreff meiner Person zu klären:

Im April 1986 empfing ich aus den Händen von Bischof Rudolf Hammer (Liberalkath. – Kirche) das Sakrament der Priesterweihe. (Dies kann ebenfalls im Archiv der Altkatholischen Kirche in Deutschland nachgeprüft werden.) 1988 wurde ich zum Bischof der Unabhängigen – Katholischen – Kirche geweiht und zum Erzbischof ernannt. (Siehe Herder – „Lexikon der Sekten, Sondergruppen und Weltanschauungen“). Ich bin ebenfalls im Besitz eines Videos anläßlich einer Priesterweihe vom 02.02.1990 in Freiburg wo ich, zusammen mit Bischof Franciscus Gruyters (der ja wohl bekannt sein dürfte) und anderen Bischöfen einen Kandidaten zum Priester weihten. Ich denke mir, das auch das Bistum Limburg etwas zu meiner apostolischen Sukzession sagen kann. – Nur, weil sich meine Kirche nicht an dem Tun der anderen Episcopi Vagantes beteiligt, sondern ihren eigenen Weg geht sollte man nicht neidisch versuchen Unwahrheiten zu verbreiten, sondern seiner eigenen Berufung gerecht werden und im „Weinberg des Herren“ zu arbeiten. – Nicht in „geheimen Misionen“ telefonieren, sondern öffentlich den Namen Gottes verkünden!

Dies wir auch meine einzige Stellungnahme zu diesem Thema hier sein.

+ Scheurich
Mittwoch, 23. April 2008 23:24
bischofbraun: @Kilian
Lieber Kilian,

ich selbst habe vor etwa drei Monaten Rüdiger Scheurich angerufen, weil in freikatholischen Kreisen das Gerücht kursiert, dass er niemals geweiht wurde und Amtsmissbrauch begeht.
Scheurich selbst machte mich auf meine eigene Homepage aufmerksam und befand das dort geschriebene als, Zitat: „Schnürlifaxkram“!
Ich verleugnete mich selbst, weil ich schließlich in „geheimer Mission“ agierte und nicht als Bischof!
Nur wenige Minuten nach dem Telefonat rief mich Scheurich unter meiner Ordinariatsnummer an und sagte: „Grüß Gott Exzellenz!“
Ich war entlarvt, weshalb ich ihn dann auch direkt auf seine Sukzession ansprach.
Scheurich lud mich darauf hin ein, ihn in Frankfurt zu besuchen. Diese Einladung habe ich auch angenommen, wenn ich auch bisher keine Zeit hatte, ihn in Frankfurt zu besuchen.
Soviel zu Rüdiger Scheurich, der mich angeblich nicht kennt!

Frage: Was würden Sie über einen „Erzbischof“ denken, der den einen erzählt, dass er von der Liberal katholischen Kirche in Österreich konsekriert wurde, die wiederrum behauptet, dass dieser Bischof dort lediglich zum Diakon ordiniert wurde und mir erzählt, dass er von den Uetrechtern konsekriert wurde.

Aus meiner Sicht hat er Sie genau so belogen, wie er schon viele andere belogen hat!

Liebe Grüße
+Matthias
Mittwoch, 16. April 2008 09:33
Aleph: -NOM-
Novus ordo Missae (=NOM) JA JA JA JA JA JA JA JA!!!!!!!!
Mittwoch, 16. April 2008 00:20
Marsilius Ficinus: @Novum ordo Missae… Neiiiiiiiiiiiiiin!
Schmerz lass nach. Wenn das ein Akkusativ sein soll, was immer auch dieser soll, lassen wir jetzt dahingestellt, dann muss es novum ordinem Missae heißen, so und nicht anders. Ordo ist kein Neutrum, bei dem die Gleichheit von Nominativ und Akkusativ gegeben wäre. Und dafür muss man kein Lateingenie sein, man braucht auch keine Bischofsweihe, es reicht ein Blick in eine simple Lateingrammatik.
Dienstag, 15. April 2008 19:47
Kilian: @ „Bischof“ Braun
Meinetwegen finden Sie meinen wirklichen Namen heraus.
Liegt mir nichts daran.
Und ja, ich habe mit Rüdiger Scheurich gesprochen. Der hat mir aber am Telefon nicht gewußt daß es eine Neu-Kathilosch Kirche überhaupt gibt. Erst wähernd des Telefonates hat er Ihre Webseite gefunden, als ich Ihn darauf hingewießen habe, daß es Sie gibt. Und ich denke nicht, daß er mich angelogen hat.
Dienstag, 15. April 2008 13:55
Pascal123: Satire Satire
Ich sag doch hier ist Hape am Werk.
Das hab ich immer schon vermutet.
Aber nichts genaues weiß man nicht.
Dienstag, 15. April 2008 13:48
iudex: @aufrechter
sehen Sie…!
Dienstag, 15. April 2008 13:47
stimme der vernunft: @senkrechter kathole
Am heulen bin ich schon, vor lauter lachen!
Hape, du darfst es nicht übertreiben, sonst merkt man, dass alles nur gefaked ist!
Du bist echt super!
Wir lieben dich, Hape!
Dienstag, 15. April 2008 13:45
Aleph: Lanorganist
Ich lese hier was von Baßgeigen. Ist das nicht furchtbar unbequem, wenn sich der Priester vorne und hinten ein Cello oder eine Gambe umhängen muss? Wie soll er denn damit an den Altar treten?

Wenn es not tut wird die den Rücken bedeckende Baßgeige in der altrituellen Messe hochgehoben.

Keine Sorge das geht dann schon. Notfalls helfen alle…!
Dienstag, 15. April 2008 13:42
iudex: @aufrechter
Sie haben ein seltenes Talent, sich in der Schußlinie zu halten, echt…!
Dienstag, 15. April 2008 13:41
aufrechterkatholik: @stimme der unvernunft
… und mit diesem hoffentlich vorerst letzten Ausbruch Ihres vermeintlichen Humors demonstrieren Sie nur die argumentative Plattfüßigkeit Ihrer vereinsamten Gehirnzelle. Machen Sie sich nur weiterhin lustig, ergötzen und erheitern Sie sich. Den Ernst Ihrer Lage habe ich Ihnen hinreichend erläutert. Ihr, die ihr jetzt lacht, werden heulen und klagen, so wird es sein! Jawoll!
Dienstag, 15. April 2008 13:36
praktizierenden Komiker

*brüll* „praktizierender Komiker“, Hape, Hape, Hape, du bist echt unschlagbar! Als Fundi hier fast noch einen Tick überzeugender als als Königin Beatrix
Dienstag, 15. April 2008 13:34
LandorganistII: Baßgeigen
Ich lese hier was von Baßgeigen. Ist das nicht furchtbar unbequem, wenn sich der Priester vorne und hinten ein Cello oder eine Gambe umhängen muss? Wie soll er denn damit an den Altar treten?
Dienstag, 15. April 2008 13:32
aufrechterkatholik: Lassen Sie den Unfug
… nichts, aber auch wirklich nichts habe ich mit diesem gleichgeschlechtlich veranlagten und möglicherweise auch praktizierenden Komiker gemeinsam! Nichts! Sie erblöden sich ja nur deshalb hier auf unflätigste Weise, weil Sie nichts anderes zu bieten haben, aber auch wirklich nichts! Sie sind längst ein Fall für Marcellus den Höllenspezialisten, oder muss ich den scharfen Bruder Theophil auf Sie hetzen (doch der ist mir gram und zichtet mich zur Zeit des Schnulzenschreibens). Ich kann Ihnen nur immer wieder zurufen. Lassen Sie das! Bekehren Sie sich und kehren um zur Heiligkeit der wenigstens von mir heiß und innig geliebten Kirche! Jawoll!
Dienstag, 15. April 2008 13:28
stimme der vernunft: @senkrechterkathole
*brüll* mir tut schon der Bauch weh vor lachen!
Hape, deine Postings hier sind sogar noch besser als weiland „Hurz, das Lamm“!
Dienstag, 15. April 2008 13:08
aufrechterkatholik: @stimme der unvernunft
… habe selten erlebt, in welch krassem Widerspruc ein Nickname zur Realität stehen kann. Mich hier des Kerkelingismus zichten ist der Gipfel der Niedertracht. Sie sollten sich testen lassen und einen guten Freund nahe an ihren Kopf dran lassen. Vielleicht hört er ja noch das im Hilfe schreiende Stimmchen Ihrer Gehirnzelle. Wenn Ihnen bei einschlägigen Päpsten nur irgendwelche Kreaturen ihrer verderbten Fantasie einfallen, dann belästigen Sie nicht andere damit. Wenn Sie nur ein wenig in der Hl. römisch-katholischen Kirche bewandert wären, dann wüßten Sie, das gleichgeschlechte Unzucht in praktizierter Weise Sünde ist und unweigerlich mindestens ins Fegefeuer führt, ich vermute aber, in die Hölle. Vermutlich stecken gerade Sie mit all diesen Hedonisten unter einer Decke, die auf diesen sogenannten CSDs in aufreizender Weise durch die Straßen geifern und denen der Sabber aus den Mundwinkeln fließt, um unschuldige Männer zu verführen, die sich mit den Feministen verbünden und dabei für den Untergang von Kirche und Vaterland sorgen, die sich möglicherweise auch mit Freimaurern verbünden, aber dafür sind hier andere zuständig. Mir fehlt das völlige Verständnis dafür, dass jemand wie Sie, der offensichtlich doch sehr aufmerksam das hier alles liest, sich noch angesichts der ihm drohenden Höllenqualen sicher fühlen kann. Hören Sie nicht aus schon das Knistern der Flamme? Bekehren Sie sich, jawoll!
Dienstag, 15. April 2008 12:53
stimme der vernunft: Senkrechter kathole
von allen einschlägigen Päpsten verboten

Schon wieder so ein Bonmot aus deinem Munde

Was sind denn im Zusammenhang mit „Sodomie“ einschlägige Päpste? Detlef I, oder vielleicht Tertuntian?

Hee, gibst zu, du bist Hape Kerkeling und produzierst hier gerade deine nächste Sendung!

Echt Mann, du bist der beste Komiker seit langem!
Dienstag, 15. April 2008 08:10
aquinas74: @sexychrist
Sie schrieben: „Die Welt verändert sich und auch die Kirche muss ihre moralischen Richtlinien in die Moderne übertragen.“ Haben Sie nicht ein Wort vergessen einzufügen? „…in die moderne Sprache übertragen“ wäre völlig korrekt gewesen. Der Sache nach verändern wäre dagegen zu viel verlangt. Selbst wenn man zum fernsten Planeten des Weltalls reisen müsste, es stände auch da immer noch ein Schild, auf dem „du sollst nicht begehren“ zu lesen steht.
Dienstag, 15. April 2008 07:29
Die Sünden der Gegenwart kann man nicht mit den Sünden der Vergangenheit rechtfertigen. Es ist und bleibt widernatürlich, unzüchtig und von allen einschlägigen Päpsten verboten. Ihre Haltung zu der Hl.Schrift ist deutlich. Sie treiben sich hier wohl nur herum, um die wenigen aufrechten Katholiken noch zu ärgern und andere schwache Seelen zu verunsichern. Wegen der Ihnen angedrohten Hölle lesen Sie auf den anderen Seiten nach (endlich mal wieder was vernünftiges nach den Auswüchen des abgehalfterten Titatnic-Schreiberlings, der seine perversen Ideen am Wiener Kardinal ausgelassen hat) oder fragen Sie den für Hölle und Exkommunikation zuständigen Marcellus. Wir haben eher eine Vorliebe für das Fegefeuer, in das Sie sicherlich geraten werden, um vielleicht, wenn Sie sich bessern, vom Gnadenschatz der Kirche herausgebetet zu werden. Vielleicht. Und kein jawoll
Dienstag, 15. April 2008 07:19
Peter-Pan: @aufrechterkatholik
Der Begriff Sodomie ist sehr weit gesteckt und zum Teil scheinbar Interpretationssache. Wenn Sie aber darauf abzielen, dass Homosexuelle keine Kinder erziehen können – nun, dass ist erwiesenermaßen unwahr. Selbstverständlich wurden Kinder bereits von Homosexuellen aufgezogen; selbst Ihnen muss das klar sein. Das ist weder verboten, noch in irgendeiner Weiser moralisch anstößig.

(an Pascal) Gucken Sie doch in der Bibel nach, wie die Rolle der Frau ist.

Was sollte es für eine Rolle spielen, was zu diesem Thema in irgendwelchen Jahrtausende alten Schriften geschrieben steht?
Dienstag, 15. April 2008 07:10
Sie sind schon an anderer Stelle unangenehm aufgefallen, als Sie behaupteten, dass in Sodomie lebende Paare irgendwie Kinder erziehen könnten. Sie sollten Ihren Fussel wechseln. Gucken Sie doch in der Bibel nach, wie die Rolle der Frau ist. Und die Lästerei gegen Polen ist nun, na sagen wir es mal gelinde, 70 Jahre zu spät. Aber wie immer werde ich für Ihre verarmte Seele beten und zusehen, dass Sie nicht so lange in Fegefeuer sein müssen, wo Sie, wie wir schon an anderer Stelle ausführten, alle möglichen Qualen erdulden müssen und von irgendwelchen Schwulinskis, die Sie hier verteidigen, übelst zugeritten werden. So weit, Sie mir in der Hölle vorzustellen, bin ich noch nicht, schließlich traue ich der Kraft des Gebetes und verbleibe wie immer mit guten Wünschen als ihr aufrechter Katholik. Jawoll!
Dienstag, 15. April 2008 01:34
bischofbraun: @Kilian
Wissen Sie eigentlich daß es Novus Ordo Missae heißt und nicht wie bei Ihnen auf der Web: Novum…?

Übrigens, ich habe mit dem Primas der Unabhänigen Kath. Kirche gesprochen, von dem Sie ja eine Weiheurkunde haben. Er kennt Sie nicht.


Wenn Sie dem Latein genauso gut gewachsen sind, wie Lügen verbreiten, sollten Sie eigentlich wissen, dass es, wenn ich im Akkusativ spreche nicht „Novus“ sondern „Novum“ heißt.

Wenn Sie doch mit dem Primas gesprochen haben, der mich angeblich nicht kennt, müssten Sie Ihn ja kennen bzw. auf den Fotos wieder erkennen!!!
Ein Tipp am Rande, es ist der im Rollstuhl!

Fals Sie aber, wovon ich stark ausgehe Rüdiger Scheurich meinen, selbst der kennt mich und wir sind auch per „Du“!
Es heißt auch „Unabhängig“ und nicht „Unabhängige“! selbst das noch so scheinbar unbedeutende „E“ macht dann, was den Verein angeht doch einen ziemlich großen Unterschied.
Sie legen schließlich auch wert darauf Römer zu sein und nicht sonst irgendetwas anderes.

Was den tridentinischen Ritus angeht, müssen Sie auch erst einmal richtig lesen.
Auf der HP steht ganz klar, dass die Liturgie im Novum Ordo missae stattgefunden hat. Da die Diakonen- und Priesterweihe im tridentinischen Ritus stattgefunden haben, wurden wesentliche Teile aus dem tridentinischen Ritus in die eigentliche Weihe übernommen, wie z.B Salbung und Segnung der Hände!

Sie wissen schon, dass es eine Kleinigkeit ist, über Ihren Nic, Ihre wahre Identität heraus zu bekommen?
Ich rate ihnen, das lügen zu lassen…
Dienstag, 15. April 2008 01:04
Kilian: @ „Bischof“ Braun
Auf Ihrer Web steht, daß Sie im trid. Ritus „geweiht“ wurden. Das kann man auf den Bildern nicht erkennen. Das sieht mehr nach selbst gestrickt aus.
Und was sind das überhaupt für zweifelhalfte Bischöfe?
Wo wurden die den ausgegragen?
Dienstag, 15. April 2008 00:52
Florian Geyer: die neukatholische
Kirche Deutschlands besitzt 50 Anhänger.
Bischof Braun ist von Beruf Rettungsfahrer, wurde aber entlassen weil er auf der Firmenhomepage seine Website einrichtete und über ein Versandhaus einen Bischofsstab bestellte.

Bischof Braun wird vom Bistum beobachtet

http://www.rp-online.de/…bachtet-Bischof.html

also ich beginne kreuz.net mehr und mehr zu schätzen – kurzweil pur
Dienstag, 15. April 2008 00:48
Kilian: @ „Bischof“ Braun
Wissen Sie eigentlich daß es Novus Ordo Missae heißt und nicht wie bei Ihnen auf der Web: Novum…?

Übrigens, ich habe mit dem Primas der Unabhänigen Kath. Kirche gesprochen, von dem Sie ja eine Weiheurkunde haben. Er kennt Sie nicht.
Dienstag, 15. April 2008 00:39
bischofbraun: @bleifuss @defensor
Lieber Bleifuß,
erstens bin ich kein Erzbischof, zweitens kein Mariavit, drittens heiße ich nicht Szuwart, viertens habe ich mit den mariaviten nichts zu tun und fünftens gibt es eine Homepage.
www.neu-katholische-kirche.de

@defensor
Soweit ich weiß, ist dieses Urteil in einer höheren Instanz wieder aufgehoben worden.
Was die Mariaviten-Sukzession angeht, geht es nicht um die angeblichen Mariaviten in Köln, sondern um die echten Mariaviten in Polen, deren Sukzession Bischof Maas nach Deutschland gebracht hat.
Was die Sukzession von „Erzbischof“ Norbert (Udo) Szuwart angeht, wird diese selbst in freikatholischen Kreisen stark angezweifelt. Nun ja, Szuwart hat sich bisweilen ich weiß nicht wie oft rekonsekrieren lassen. Irgend eine Sukzessio wird schon gültig sein!!!
Nach dem Tod von Maas hat er sich den Titel des Erzbischofs unter den Nagel gerissen und macht auf gut dünken weiter. Das was er tut und wie er es tut, wird selbst von vielen romfreien Bischöfen verurteilt. Darunter zähle ich mich auch. Der Koadjutor, den Maas eigens bestellte, wurde über dessen Tod erst dann informiert, als Szuwart bereits inthronisiert war.
Wie Szuwart dann anfing, eigens Doktortitel und Diplome auf den Namen der Fachhochschule auszustellen fing der Ärger mit Rom an. Verständlich!
Dienstag, 15. April 2008 00:20
Biene Maja: Streikt der Papst
Diese Messgewänder sind EINFALLSLOS mangelt an Kreatievität
Dienstag, 15. April 2008 00:16
bischofbraun: @defensor fidei
Was Ihre Meinung zum WJT angeht, muss ich Ihnen teilweise rechtgeben.
Es ist ein Event!
Wer sagt aber, dass ein Jugendlicher, der ein „Event“ besucht, dort nicht auch unter den vielen anderen Jugendlichen Christus begegnen kann?
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!
Ich glaube auch nicht, dass alle, die zum WJT fahren, in der Intention hinfahren (-fliegen), dort eine echte Christusbegegnung zu erfahren. Vielleicht sind es wirklich die Wenigsten.
Ich glaube aber fest daran, dass Christus selbst gegenwärtig ist, und dass sich vielleicht nicht alle, aber viele von seinem Geist, seiner Liebe entflammen lassen.
Ich glaube auch, dass bei einem solchen „Event“ auch Berufungen geweckt werden. Das Problem, welches ich darin sehe, ist, dass diese oftmals von der Kirche nicht getragen werden. Mir selbst kommt es oft so vor, als ob die Kirche einen Überschuß an Priestern hätte. Wenn 20 Leute in ein Priesterseminar eintreten und ihr Studium beginnen, bleiben am Ende nur noch 2-4 übrig. Warum?

War ihre Berufung nur eine Einbildung? Oder haben sich die Seminare bzw. deren Regens, Subregens und Bischof nicht einfach nur ein Raster geschaffen, durch welches fast jeder durchfällt?
Ich weiß es nicht.

„Geyer“ hält mir vor Schwul zu sein!
Ich selbst wurde in jungen Jahren sowohl von einem Gemeinde- als auch von einem Ordenspriester sexuell misshandelt.
Ich selbst habe Frau und Kind!
Nur soviel zur Homosexualität in den Freikirchen!
+Matthias
Dienstag, 15. April 2008 00:09
Bleifuss: Erzbischof Braun
Weiss jemand, ob die untenstehende Webseite zu diesem komischen Bischof führt ?
www.mariavit.de/
Dienstag, 15. April 2008 00:05
Defensor Fidei: @ „bischof“braun
Bereits am 15. Juli 1993 verbot das Landgericht Köln in einem Urteil den Mariaviten die Bezeichnung „katholisch“ für ihre Einrichtungen und Veranstaltungen. Die seitens der Mariaviten eingelegte Berufung wurde durch Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 25. April 1994 zurückgewiesen. In der Begründung des Oberlandesgerichts Köln (Aktenzeichen 8U 74/93) heißt es unter anderem: „Das Wort ,katholisch’ kennzeichnet die römische Amtskirche und unterscheidet sie in der Öffentlichkeit von anderen Religionsgemeinschaften.“ Mariaviten sind eine andere Religionsgemeinschaft. Sie dürfen deshalb nicht als „katholisch“ firmieren.

Das Erzbistum Köln hat bereits im Amtsblatt Nr. 36 vom 1. Februar 1984 offiziell vor dieser „Glaubensgemeinschaft“ gewarnt. Auch aus anderen Bistümern sind ähnliche Warnungen bekannt.

Und Ihre „Weihe“ können Sie sich in sauer kochen. Ohne ein offizielles kirchliches Dokument aus dem hervorgeht, daß diese Sukzesion gültig ist, bezeichne ich Sie als das was Sie sind: Als Hochstapler!
Dienstag, 15. April 2008 00:01
Gotthard: @defensor
Fakt ist jedenfalls, daß noch beim WJT in Rom 2000 die jungen Pilger eine Wiese voll gebrauchter Kondome hinterließen.
ich stelle mir gerade vor, eine Wiese voller Jugendlicher – die alle miteinander kopulieren … hinter Latex!
Diese Veranstaltung hätte Woodstook absolut überholt – und dazu noch katholisch!!!!!!!!!!!!!! es hätte keine bessere Mission gegeben …
Montag, 14. April 2008 23:55
Bleifuss: @bischofbraun
Gibt es evt. eine Webseite von Ihnen?
Montag, 14. April 2008 23:48
Defensor Fidei: @ Benedikt & Kurt K. & „bischof“braun
Dass eine Veranstaltung mit sovielen jugendlichen Teilnehmern auch derartige Erscheinungen aufweist, kann kaum verwundern. Es ist dennoch nicht sachgerecht, die Weltjugendtage einfach darauf zu reduzieren.

Wir wissen wohl beide sehr genau, daß die ganz große Mehrheit der Teilnehmer so denkt. Viele sehen im WJT doch nur ein großes Event. Und um ehrlich zu sein: Ist es denn verwunderlich, daß dieser Eindruck entsteht? Denken nicht viele beteiligte Priester und Organisatoren ähnlich?

Ich bin jedenfalls sehr skeptisch, wenn die Früchte bei so vielen Teilnehmern so gering sind. Machen Sie doch nicht den gleichen Fehler wie die Kirchenoberen und reden sich die Lage schön.

Fakt ist jedenfalls, daß noch beim WJT in Rom 2000 die jungen Pilger eine Wiese voll gebrauchter Kondome hinterließen.

Vom jetzigen Papst soll damals der Satz gefallen sein: „Die brauchen wir nicht, diese Jugendlichen.“

Was glauben Sie denn, wie Entscheidungen der vielen Konzilien zustandekamen, wenn nicht durch Mehrheitsbildung und Abstimmung?

Natürlich wurde dort abgestimmt, aber eben nicht von Hinz & Kunz. Abgesehen davon müssen Konzilsbeschlüsse immer vom Papst getragen werden. Sonst sind sie ungültig. Umgekehrt gilt das nicht.

Bei uns haben die Laien mehr zu sagen wie ich.

wie ich…alles klar

Ich selbst wurde von Laien zum Bischof gewählt.

Ihre Eltern zählen nicht

Das war im übrigen in der frühen Kirche auch so üblich!

Echt? Welche Laien haben denn die Apostel erwählt?
Montag, 14. April 2008 23:42
bischofbraun: @Defensor Fidei @Florian Geyer @Genoveva
Typisch Tradis!!!
Wenn euch nichts mehr einfällt, werdet ihr beleidigend.

•Die den Aposteln verliehenen hierarchischen Gewalten sind auf die Bischöfe übergegangen

Lieber Defensor (wenn es mir auch schwer fällt, Sie als solchen zu bezeichnen), Sie haben recht.
Wenn Sie jetzt noch lesen können und Ihnen der Begriff CIC etwas sagen sollte, können sie im Anhang ganz klar nachlesen, dass die „Mariavieten“-Sukzession als unerlaubt, aber gültig anerkannt ist.
Da ich im Besitz dieser Sukzession bin, könnten Sie sich langsam einmal einen anderen Ton angewöhnen. Das gilt im übrigen für alle anderen auch, die ständig meinen, mich in den Dreck ziehen und schlecht reden wollen.
Ich habe keinem was getan. Ich halte an dem Versprechen fest, das jeder römisch-katholische Bischof bei seiner Bischofsweihe abgelegt hat, das auch ich bei meiner Bischofsweihe abgelegt habe.
Hört mal endlich auch, bei mir den Bischof in „Gänsefüsschen“ zu setzen. Ich bin genauso gültig geweiht, wie jeder der römischen auch. Wenn ihr damit nicht umgehen könnt, lasst doch einfach den Titel weg, ich nehms euch nicht krumm!
Passt aber trotzdem auf, dass euch nicht irgendwann der liebe Gott auf die Schenkel klopft! (Das war jetzt mein schenkelklopfer „Defensor“)
Montag, 14. April 2008 23:27
Genoveva: @bischofbraun
In der Neu-katholischen Kirche wird Demokratie groß geschrieben. Bei uns haben die Laien mehr zu sagen wie ich. Ich selbst wurde von Laien zum Bischof gewählt.
Klar, da haben sich Greti und Pleti zusammengesetzt und ganz doll gewählt. Echt beeindruckend!

Rad ab
Montag, 14. April 2008 23:17
bischofbraun: @Kurt K
Lieber Kurt,
ich weiß gerade nicht was Sie mit „defensor /bischofbraun“ meinen.
Das was Sie schreiben, betrifft vielleicht defensor aber nicht mich.
In der Neu-katholischen Kirche wird Demokratie groß geschrieben. Bei uns haben die Laien mehr zu sagen wie ich. Ich selbst wurde von Laien zum Bischof gewählt.
Das war im übrigen in der frühen Kirche auch so üblich!!!
Montag, 14. April 2008 23:15
Florian Geyer: Defensor
„Lieber Fachidiot, als ein „Bischof“, der von tuten und blasen keine Ahnung hat, aber Spaß daran findet „Bischof“ zu spielen.“

Dass er vom Blasen keine Ahnung hat bezweifle ich.
Sein Konkubulus sexychrist weis vielleicht mehr…
Montag, 14. April 2008 23:13
Aleph: Brandenburgis
Welchen „fummel“ soll ich vorführen?

Was weiß denn ich, was Sie alles haben. Schauen Sie mal im Kleiderschrank nach.
Montag, 14. April 2008 23:12
Defensor Fidei: @ „bischof“braun
Bis jetzt bin ich immer noch der Bischof der Neu-katholischen Kirche und habe mit „Wir sind Kirche“ nichts zu tun, wenn wir auch auf gleicher Längenwelle stehen; im Dienst des Evangeliums!

Neu-katholische Kirche???
…das ist ja wirklich der Schenkelklopfer des Tages. Die kommt auf meiner Liste der Spinner-Gruppen gleich auf einen Platz ganz weit vorne.

Genau! Wahrscheinlich sind Sie derjenige, der hinter dem Rücken des Papstes glaubt, die Kirche zu sein und entscheiden zu können, was richtig und was falsch ist.

Da meldet sich ja grad der richtige. Wer von uns beiden hat den im Handstreich mal eben eine neue „Kirche“ gegründet und sich anschließend von irgendwelchen Märchenbischöfen zum Bischof „weihen“ lassen?
Meine Güte…in dem Tempo dauert es nicht lange und wir haben einen neuen Papst…Papst Mätthi I.

Und Sie sind wohl der Herr Superschlau! In Fachkreisen nennt man einen wie Sie zu gut deutsch „Fachidiot“.

Wie man das in Ihren „Fachkreisen“ bezeichnet ist ungefähr so bedeutsam wie ein Sack Reis, der in China umfällt. Ich sage: „Lieber Fachidiot, als ein „Bischof“, der von tuten und blasen keine Ahnung hat, aber Spaß daran findet „Bischof“ zu spielen.“
Montag, 14. April 2008 23:09
bischofbraun: @sexychrist
Schön, dass auch Sie mir Recht geben!
Das Kreuz.net wimmelt nur so von Fachidioten. Im Übrigen wird dieses Forum von ziemlich allen deutschen Bischöfen der römisch-katholischen Kirche sehr in Frage gestellt.
Warum wohl?
Weil sich hier Leute wie Defensor Fidei (Bewahrer des Glaubens) rumtreiben, die glauben katholisch zu sein, es in Wirklichkeit aber gar nicht sind.
Leuten wie ihm geht es nur darum, am besten wieder die Kirche in den Zustand des Mittelalters zurück zu versetzen, ohne zu überlegen, was Christus wirklich wollte.
Im übrigen hat er vorher einen Satz gebracht, mit dem ich ihn auch gleich noch persönlich konfrontieren werde.
Lassen Sie sich hier nicht unterkriegen. Weiter so und Gottes Segen, Sie sind auf dem richtigen Weg!!!
+Matthias
Montag, 14. April 2008 23:07
Benedikt: @ sexychrist
Aber ich finde (auch wenn ich die BILD, den Begründer dieses Spruchs ablehne), dass „Wir sind Kirche“ genau das ausdrückt, was erstrebenswert wäre. Jeder engagiert sich und es wird einem jeden ermöglicht, sich guten Gewissens mit der Kirche zu identifizieren.

In der Kirche kann und soll sich jeder engagieren, dazu braucht kein Mensch eine Gruppe wie „Wir sind Kirche“. Der Spruch ist außerdem elitär und exklusionistisch, denn er schließt jene, die nicht die Präferenzen dieser Gruppe teilen aus der Kirche aus (das Wörtchen „auch“ hätte dieser Problematik vorgebeugt). Mit der Kirche kann ich mich auch guten Wissens identifizieren, auch da brauche ich „Wir sind Kirche“ nicht.
Montag, 14. April 2008 23:03
Kurt K.: Defensor /bischofbraun
Defensor: Die schlichte demokratische Mehrheit ist somit in der Kirche kein Maßstab.

Nein, natürlich nicht.

Bischöfe sind ja auch nicht gewählt, jedenfalls nicht von den „niederen Mitgliedern“. Aber unter den Bischöfen gibt es eben schon sowas wie Demokratie. Was glauben Sie denn, wie Entscheidungen der vielen Konzilien zustandekamen, wenn nicht durch Mehrheitsbildung und Abstimmung?

Wäre es nur der Papst der entscheidet, dann wären Konzilien sinnlos.

Und was Monarchien und andere Nicht-demokratische Staatsformen angeht: Selbst der deutsche Kaiser konnte nicht schalten und walten wie er Lust hatte – er musste Mehrheiten finden unter den Kurfürsten und anderen hohen Adeligen. Jeder Herrscher musste das mehr oder weniger tun.
Montag, 14. April 2008 22:53
Benedikt: @ Defensor Fidei
Dass eine Veranstaltung mit sovielen jugendlichen Teilnehmern auch derartige Erscheinungen aufweist, kann kaum verwundern. Es ist dennoch nicht sachgerecht, die Weltjugendtage einfach darauf zu reduzieren.
Montag, 14. April 2008 22:53
sexychrist: @ bischofbraun
Sehr richtig!

Aber ich finde (auch wenn ich die BILD, den Begründer dieses Spruchs ablehne), dass „Wir sind Kirche“ genau das ausdrückt, was erstrebenswert wäre. Jeder engagiert sich und es wird einem jeden ermöglicht, sich guten Gewissens mit der Kirche zu identifizieren.
Montag, 14. April 2008 22:52
bischofbraun: @Kurt K
Lieber Kurt,
schön, Sie einmal wieder hier zu treffen.
Danke für Ihre Unterstützung
+Matthias
Montag, 14. April 2008 22:46
Defensor Fidei: @ Kurt K.
Die Kirche ist genauso wie der Staat die Summe aller Mitglieder der Organisation.All das, was Sie als die Meinung „der Kirche“ darstellen, ist somit aufgrund von Mehrheiten entschieden worden.

Auch wenn es z.T. hilfreich ist, wenn man Parallelen zwischen Staat & Kirche zieht, so kann man beide doch nicht in allen Punkten gleichsetzen.

Im weiteren Sinn bezeichnet man als mystischen Leib Christi die Gemeinschaft aller durch die Gnade Christi Geheiligten. Das sind – um es untechnisch auszudrücken – die Mitglieder.

Diese Zugehörigkeit sagt aber noch längst nichts zur Verfaßtheit der Kirche aus. Ein Staat ist ja auch nicht von Natur aus demokratisch verfaßt. Bei einer Monarchie oder einer Oligarchie handelt es sich auch um vollkommen legitime Staatsformen. Selbst Demokratien sind nicht alle gleich demokratisch. Die Mehrheit ist also nicht automatisch entscheidend. Oft ist ja auch völlig unklar, wer die Mehrheit ist. Marx würde den Begriff beispielsweise völlig anders als Sie verstehen.

Was lehrt nun die kath. Kirche zu Ihrer Verfaßtheit?
•Christus hat seiner Kirche eine hierarchische Verfassung gegeben
•Die den Aposteln verliehenen hierarchischen Gewalten sind auf die Bischöfe übergegangen
•Christus hat den Apostel Petrus zum ersten aller Apostel…bestellt, indem er ihm…den Jurisdiktionsprimat verlieh
•Nach der Anordnung Christi soll Petrus im Primat…für alle Zeiten Nachfolger haben

Die schlichte demokratische Mehrheit ist somit in der Kirche kein Maßstab.
Montag, 14. April 2008 22:45
bischofbraun: @defensor fidei
@ bischofbraun und alle anderen Vertreter von Wir sind „Kirche“
Bis jetzt bin ich immer noch der Bischof der Neu-katholischen Kirche und habe mit „Wir sind Kirche“ nichts zu tun, wenn wir auch auf gleicher Längenwelle stehen; im Dienst des Evangeliums!

Was katholisch ist und was nicht, das entscheidet alleine die Kirche. Wenn Sie diese Dinge nicht glauben wollen, sondern beharrlich leugnen, dann schließen Sie sich selber aus der Kirche aus. Da muss man gar nicht drüber diskutieren.
Genau! Wahrscheinlich sind Sie derjenige, der hinter dem Rücken des Papstes glaubt, die Kirche zu sein und entscheiden zu können, was richtig und was falsch ist.
Noch sind alle, die getauft sind Teil dieser Kirche und nicht nur eine Hand voll von Traditionalisten Ausgewählte. (auch dann nicht, wenn Sie meinen „Der Bewahrer der Treue“ zu sein)
Ach übrigens, die römisch-katholische Kirche ist ja schließlich die einzig wahre und einzig heilbringende Kirche!
Dass ich nicht lache!!!

Sie sind wirklich ein ganz großer Dogmatikheld. Oder glauben Sie wirklich, nur weil der Papst in diesen Dingen nicht „ex cathedra“ gesprochen hat, müsse man in diesen Fragen nicht „auf Linie“ sein?

Und Sie sind wohl der Herr Superschlau! In Fachkreisen nennt man einen wie Sie zu gut deutsch „Fachidiot“. Viel auswendiggelernt und nichts verstanden, gewschweige denn in der Lage, das theoretisch gelernte in der praxis umzusetzen oder sich zu einem Thema eine eigene Meinung zu Bilden. Bravo, weiter so! Buschor lässt grüßen!!…
Montag, 14. April 2008 22:42
sexychrist: Der Kern des Glaubens…
… ist unveränderlich!

Die Art, wie der Glaube geäußert und praktiziert wird ist jedoch von der Zeit abhängig (oder sollte es zumindest sein).

Ohne die Diskussion losbrechen zu wollen, aber es scheint, dass du wiederum Glaube und Art des Glaubens zusammenwirfst.
Ein gutes Beispiel für diesen Fehler ist die stete Forderung einiger, die Neue Messe durch die Alte zu ersetzen, weil diese angeblich „falsch“ sei oder auch die generelle Scheu vor der Liberalität, Toleranz gegenüber anderen Religionen und der Moderne.
Montag, 14. April 2008 22:29
Benedikt: @ sexychrist
Nur Rückschritt und Stillstand im Glauben ist falsch. Die Welt verändert sich und auch die Kirche muss ihre moralischen Richtlinien in die Moderne übertragen.

Sie werfen hier Glaube und Moral zusammen. Der Glaube kann weder Rückschritte noch Fortschritte machen. Würde er sich verändern, dann wäre es nicht mehr der Glaube, der auf die Heilsgeschichte zurückgeht. Und damit wären alle Versprechungen und Hoffnungen völlig hohl und wertlos.
Montag, 14. April 2008 22:22
Kurt K.: „DIE“ Kirche?
Defensor Fidei: Was katholisch ist und was nicht, das entscheidet alleine die Kirche.

Ja. Genauso wie der Staat entscheidet, was Recht und was Unrecht ist.

Aber stellen Sie sich mal die Frage: Wer oder was ist denn „die Kirche“ und „der Staat“?

Die Kirche ist genauso wie der Staat die Summe aller Mitglieder der Organisation. Nehmen wir irgendeinen x-beliebigen Kirchenlehrer. Der war auch nicht „die Kirche“ – sondern nur Mitglied derselben. Wenn wieder mal irgendeine Bulle des Papstes zu irgendwas herauskommt, dann bilden Sie sich ja wohl nicht ein, dass das auf dem Mist des Papstes alleine gewachsen sei, oder? All diese Erklärungen der Kurie sind in Konferenzen, Diskussionen und Abstimmungen erarbeitet worden – der Papst hat allenfalls ein „Vetorecht“ bzw kann sich weigern, etwas zu unterschreiben – so wie der Bundespräsident im Staat.

All das, was Sie als die Meinung „der Kirche“ darstellen, ist somit aufgrund von Mehrheiten entschieden worden.

Wenn jetzt bei einem Konzil irgendwas mit 30:70 entschieden wird, ists ja nun wahrscheinlich nicht so, dass die unterlegenen 30% ratz fatz ihre Meinung ändern – schliessen die sich dann auch aus der Kirche aus damit? Das ist doch offensichlich Unsinn, oder?
Montag, 14. April 2008 22:19
sexychrist: Aus dem Grund…
…habe ich mein wahres Alter verborgen.

Merke! Vom Alter kann man nicht auf den Geist dahinter schließen!
Montag, 14. April 2008 22:15
Florian Geyer: sexchrist
ok 17 Jahre – Entschuldigung angenommen.
wirst es schon noch lernen…
Montag, 14. April 2008 22:10
sexychrist: Oh, glaub mir „Florian“
Ich weiß mit meinen 17 Jahren wohl besser was die Jugend will. Schonmal auf die Idee gekommen, dass dieser Nickname Provokation sein könnte? Nein, denn genau das ist euer Problem! Ihr könnt nicht das was ihr seht differenzieren von dem was es implizieren soll. Bei der Bibel ist es gleich. Es sind abstrakte Bilder und Gleichnisse, keine Tatsachen!
Montag, 14. April 2008 22:06
Florian Geyer: sexychrist
die Jugen hat die Schnauze voll vom „tu was du willst“ der Drecksgesellschft.

Die Jugend will die Eindeutigkeit und die Wahrheit.
Kirche muss wieder zum Bollwerk gegen die Welt (Reich Satans) werden dann werden die Jugendlichen die Tür eintreten !

Dass sie diese Zusammenhänge niemals in der Lage sein werden zu verstehen wird allein in ihrem selten dämlichen Nickname welcher einen Hochgradintelligenzfaktor offenbart sichtbar.
Montag, 14. April 2008 22:03
sexychrist: Die katholische Kirche …
… ist weltlich und somit nicht unfehlbar!

Es gibt genug Priester, die fortschrittlich, liberal und tolerant sind und den Glauben leben.
Montag, 14. April 2008 21:57
Defensor Fidei: @ bischofbraun und alle anderen Vertreter von Wir sind „Kirche“
Ein Glück, dass weder Ihre Meinung noch die des Papstes das „Non plus Ultra“ sind.

Was katholisch ist und was nicht, das entscheidet alleine die Kirche. Wenn Sie diese Dinge nicht glauben wollen, sondern beharrlich leugnen, dann schließen Sie sich selber aus der Kirche aus. Da muss man gar nicht drüber diskutieren.

Wenn Sie sich außerdem nicht täglich aufs neue in die Tasche lügen wollen, indem Sie von sich behaupten katholisch zu sein, dann treten Sie doch bitte auch offiziell aus der Kirche aus. Keiner zwingt Sie nämlich dort „Mitglied“ zu sein. Es gibt etliche Gruppen, die Ihre Meinung vertreten. Wer Tennis scheiße findet und eigentlich viel lieber Fußball spielen will, der geht ja auch in einen Fußballclub. Alles andere wäre dumm.

Ein Glück, dass der Hl. Vater was Ihre hier angesprochenen Punkte angeht bis heute nicht „EX Kathedra“ verkündet hat.

Sie sind wirklich ein ganz großer Dogmatikheld. Oder glauben Sie wirklich, nur weil der Papst in diesen Dingen nicht „ex cathedra“ gesprochen hat, müsse man in diesen Fragen nicht „auf Linie“ sein?
Montag, 14. April 2008 21:40
sexychrist: @ aquinas
Er ist keineswegs automatisch falsch!

Nur Rückschritt und Stillstand im Glauben ist falsch. Die Welt verändert sich und auch die Kirche muss ihre moralischen Richtlinien in die Moderne übertragen.
Montag, 14. April 2008 21:37
Ich kann das schon „nachvollziehen“. Nur: Wenn Sie das selber so sehen, dass es bei dem ganzen Gold, Edelstein und Geschmeide einzig darum geht, es den Menschen schön zu machen – dann müssen Ihnen doch auch meine Gründe logischer vorkommen, dies abzulehnen, oder?
Nein, lieber Kurt. So hatte ich das auch nicht gesagt. Es geht nicht darum, es den Menschen „schön“ zu machen, sondern kultische Schönheit ist Abbild himmlischer Schönheit, die den Menschen ergreift und ihn die Größe der Transzendenz erahnen lässt. Kirchenbau ist zB. Symbol, Hinweis auf den großen Gott, den in dieser Welt allerdings Unschaubaren.

Ihr Menschenbild ist mir zu reduktionistisch, Kurt, da ich dort unabhängig von Religion keinen Platz für Kunst und Schönheit finde. Ihrem Denken zufolge ist zB. Musik etwas eigentlich überflüssiges, da sie zum „Überleben“ des Menschen keinen Beitrag liefert. Der Mensch ist mehr als ein funktionierender Apparat, er ist Geist, ein schöpferisches Wesen, das auch Dinge schafft, die zum unmittelbaren Überleben nicht notwendig sind. Ihr Menschenbild ist mir viel zu eng, es lässt mich schaudern, da es rein biologistisch-funktionalistisch ist.

@Gotthard: Auch das ist ein Aspekt, aber das Sie diesen als den nahezu einzigen sehen, lässt mich auch vor Ihrer Weltsicht ein wenig schaudern. Ihr Denken erscheint mir auch recht eng und funktionalistisch.
Montag, 14. April 2008 21:36
bischofbraun: @defensor fidei
Ein Glück, dass weder Ihre Meinung noch die des Papstes das „Non plus Ultra“ sind.
Ein Glück, dass der Hl. Vater was Ihre hier angesprochenen Punkte angeht bis heute nicht „EX Kathedra“ verkündet hat.
Ein Glück und uns allen zum Trost, dass Sie nicht der papst sind!!!
Montag, 14. April 2008 21:35
aquinas74: richtiger kurs
darf man fragen, ob das wirklich so gemeint war: Der Papst kann keinesfalls einen richtigen Kurs angeben. Wenn er einen angibt, ist der dann in jedem Fall falsch?
Montag, 14. April 2008 21:32
sexychrist: Was ist schlimm daran…
… wenn Jugendliche nicht zu allem was der Papst sagt „Ja und Amen“ sagen? Die Jugend ist die Zukunft und statt sie nur stur auf veraltete Werte zu fixieren und zu Ja-Sagern zu erziehen, sollte man ihnen lieber zu Freidenkern, auch in Glaubensfragen machen.

Gläubig zu sein, heißt an Gott zu glauben, nicht an den weltlichen Papst! Der Papst kann moralische Orientierung, aber keinesfalls einen richtigen Kurs vorgeben!
Montag, 14. April 2008 21:25
Defensor Fidei: @ Benedikt: „Et iss wie zum Karneval. Nur datt die sisch nich so besaufe“
Ich muß meine Aussage wohl präzisieren. Der WJT mag für sich gesehen natürlich seine Berechtigung haben, aber…

Die Art wie die Weltjugendtage gefeiert werden, ist für den Glauben größtenteils völlig unfruchtbar. Gleiches gilt für die Katholikentage. Beide tragen zur Verwirrung wohl mehr bei als zur Stärkung im Glauben.

„Den Papst sehen ist geil, aber in Religionsfragen kann er ja auch mal irren. So ist es eben.“

Das ist zu hören und zu spüren, wenn man mit jungen Pilgern ins Detail geht. Sollten Frauen zum Priesteramt zugelassen werden? Muß man in Afrika Kondome verteilen, damit nicht noch mehr Menschen an Aids sterben? Sind Homosexuelle wirklich Sünder? Leben Sie selbst sexuell enthaltsam, bevor Sie heiraten? Existiert eine Hölle, in der die Sünder ewig leiden müssen? Manche jungen Menschen sind von solchen Fragen verständlicherweise überfordert. Andere erklären rundweg, sie seien nicht hier, um über Theologie zu diskutieren. Der größte Teil jedoch tischt Antworten auf, die ein paar Kilometer neben der päpstlichen Linie liegen.

Außer Fähnchenschwenken für den Papst und einer zweifelhaften internationalen Kontaktbörse ist vom WJT doch nicht viel übriggeblieben. Ebenso finde ich es einfach nur abstoßend, wenn die Kirche versucht, sich mit liberalen und populären Aussagen anzubiedern.

Im Ergebnis produziert ein WJT bestimmt mehr (uneheliche) Kinder als Priester- und Ordensberufungen.
Montag, 14. April 2008 21:20
sexychrist: Mit der katholischen Ideologie…
…stimme ich weitgehender überein, als mit der einer jeden anderen Konfession.

Ich kann mich nur mit den rückschrittlichen, konservativen Meinungen des aktuellen Papstes und der Falschheit vieler geistlichen Würdenträger anfreunden. Durch eine Bekannte bekomme ich viel mit von der Zusammenlegung von Gemeinden in ihrer Gegend, bei denen der Bischof kein bisschen Rücksicht nimmt auf Tradition oder Strukturen in den Gemeinden. Das ganze hat offensichtlich finanzielle Gründe (die aber nicht von den Gemeinden verursacht sind), doch das ganze wird angepriesen als „Maßnahme zur Weiterverbreitung des Grundauftrags des Evangeliums“. Gehts noch?
Montag, 14. April 2008 21:18
Welchen „fummel“ soll ich vorführen? Wie debil drücken Sie sich eigentlich aus?
Montag, 14. April 2008 21:17
Gotthard: @marsilius
Somit sind Kirchen alleine durch ihre Größe und Schönheit Verweis auf Gott und lassen uns etwas von der unbeschreiblichen Größe und Erhabenheit Gottes erahnen, die unser raumzeitliches Denken um ein Unendliches übersteigt.

noch viel mehr sagen sie aus über ihre Erbauer … über ihren Größenwahn und ihre edle Bescheidenheit, über ihre Selbstgerechtigkeit und Wichtigkeit im Vergleich zu den Nachbarn …

kaum ein Erbauer großer und prunkvoller Kirchen wurde heiliggesprochen – wohl aber ein Martin von Tours, der in den Augen der Menschen des Frankenreiches ein wahrhafter Bischof – Hirte – seiner Gläubigen war und so zum Stachel im Fleisch der selbstgerechten Kirche wurde.
Montag, 14. April 2008 21:12
Marsilius Ficinus: @Sexychrist
Irgendwie habe ich bei Ihnen immer den Eindruck, dass Sie zur katholischen Kirche – und keineswegs nur zu überspannten Fanatikern rechter Ausrichtung – ein sehr gespanntes Verhältnis haben. Warum konvertieren Sie dann nicht zur evangelischen Kirche? Da ist alles wunderbar schlicht, es gibt keine goldenen Gewänder und Sie können ganz ungezwungen leben. Was hält Sie in in der katholischen Kirche? Oder aber: Gibt es etwas, was Sie an der kath. Kirche fasziniert, was andere Konfessionen für Sie nicht haben?
Montag, 14. April 2008 21:09
Kurt K.: Marsilius
Vielleicht aber können Sie diese Gedanken, die nicht die Ihren sind, einmal nachvollziehen. Versuchen Sie es einfach mal!

Ich kann das schon „nachvollziehen“. Nur: Wenn Sie das selber so sehen, dass es bei dem ganzen Gold, Edelstein und Geschmeide einzig darum geht, es den Menschen schön zu machen – dann müssen Ihnen doch auch meine Gründe logischer vorkommen, dies abzulehnen, oder?
Montag, 14. April 2008 21:06
sexychrist: Prunkvolle Kirchen
Von den den Geldern, die von der Kirche in Zeiten des Elends ausgegeben wurden für neue Sakralbauten, hätte man tausenden das Leben retten können.

Außerdem bedenke man mal, wie bspw. der Petersdom finanziert wurde…

Außerdem: Die Farbe Rot des Gewandes steht für die typischer außergewöhnliche Farbe des Kontinents. Man bedenke den Uluṟu und sein Äußeres. Glaube muss frei sein und nicht an sinnlose Farbvorschriften gebunden.
Montag, 14. April 2008 21:01
Nicht böse sein, aber als „homo non religiosus“ können Sie religiöse Mentalitäten insgesamt kaum nachvollziehen. Ich möchte es Ihnen so zu erklären versuchen: Es ist die Antwort des Menschen auf die Erfahrung des Heiligen, des tremendum und fascinosum, die ihn veanlasst, besondere Gebäude, Gewänder, Gesänge, Hymnen etc. für die Verehrung der Gottheit zu bauen. Und das ist im Christentum genauso. Schauen Sie sich die wundervollen Domen und Kirchen aller Epochen an, die sakrale Kunst und hören Sie sakrale Musik. Dort könnten Sie etwas spüren von der Erfahrung des Göttlichen, wenn Sie sich dafür öffnen würden.

Zum anderen sind wir Menschen körperliche Wesen, die ihre Umwelt stark durch die sinnliche Wahrnehmung erfassen. Gott ist kein Gegenstand in Raum und Zeit, er ist reiner Geist, transzendent; man kann ihn nicht sehen. Die Schönheit des Kultes ist Verweis auf die transzendente Schönheit Gottes, deren Abbild in dieser vergänglichen Wirklichkeit. Somit sind Kirchen alleine durch ihre Größe und Schönheit Verweis auf Gott und lassen uns etwas von der unbeschreiblichen Größe und Erhabenheit Gottes erahnen, die unser raumzeitliches Denken um ein Unendliches übersteigt.

Dass Sie das nicht akzeptieren können, ist mir klar, da Sie Gott für eine Ausgeburt menschlicher Fantasie halten. Vielleicht aber können Sie diese Gedanken, die nicht die Ihren sind, einmal nachvollziehen. Versuchen Sie es einfach mal!
Montag, 14. April 2008 21:00
sexychrist: „Lumpen“ mag eine Hyperbel gewesen sein…
… doch Jesus trug gewiss schlichte Kleidung.

Wie bereits gesagt wurde, kann man mit Gold und dem Geld, dass für ein Prunkgewand aufgewendet wird, deutlich mehr anfangen. Gott kommt es nicht auf materielle Güter an, sondern auf den Glauben!

WJT überflüssig? Der WJT ist eine der wenigen wirklich zeitgemäßen Sache der katholischen Kirche. Jugendliche aus aller Welt treffen zusammen um gemeinsam Glauben zu leben. Man konnte den Heiligen Geist in Köln regelrecht spüren. Die Messen waren ergreifend und atemberaubend.

Eine Messe muss nicht in einer dunklen bedrückenden Kirche stattfinden. Man feiert doch einen Gottesdienst, wieso sollte man dabei nicht wirklich aus der Messe ein freudiges lebendiges Fest machen?
Montag, 14. April 2008 20:52
Benedikt: Wieso rot?
Welche liturgische Farbe sollen die Gewänder eigentlich verkörpern? Weiß oder rot? Wenn rot…warum wird am (vollkommen überflüssigen) WJT rot verwendet?

Das würde mich auch interessieren. Der WJT endet am 20. Juli, dass ist der 16. Sonntag im Jahreskreis.
Vollkommen überflüssig ist der WJT aber keineswegs, aber wer nicht mehr aus dem Tradi-Ghetto herauskommt, der kann das vermutlich nicht mehr nachvollziehen.
Montag, 14. April 2008 20:47
Kurt K.: Marcilius
Und Gold gilt schon vorchristlich als Material, welches der Gottheit angemessen ist. Warum sollten wir Christen da zurückstehen?

Weils bescheuert ist, einem Allmächtigen Wesen, welches das Gold und überhaupt alles selber geschaffen hat, mit materiellen Reichtümern zu huldigen, die man weit sinnvoller einsetzen könnte, das Leid auf der Welt zu verringern.

Und zudem: Schauen Sie mal nach, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen Gold abgebaut wird… nur, damit es als Schmuck diene – zu was anderes ist Gold nämlich kaum zu gebrauchen bzw. die Mengen, die für was anderes als Schmuck gebraucht werden, sind so lächerlich klein…
Montag, 14. April 2008 20:47
Aleph: Brandenburgis
Wenn Sie es nicht wissen, warum Sie sich aus dem Fenster gelehnt haben: Doch bestimmt um den neuen Fummel vorzuführen.
Montag, 14. April 2008 20:44
Brandenburgis: Warum habe ich mich gelehnt?
Die Kleidung Christi als göttlicher Lehrer war, wie die Quellen eindeutig bezeugen, von höchster Kostbarkeit. Ich erinnere daran, daß selbst die Soldaten unter dem Kreuze das erkannten und beschlossen, das kostbare Gewand nicht zu zerteilen, sondern zu verlsoen, bzw. zu versteigern. Auch aus anderen Stellen geht hervor, daß Kleidung und Äußeres Christi seiner göttlichen Mission entsprechend waren.
Montag, 14. April 2008 20:37
Marsilius Ficinus: Gottesverehrung
Man sollte nicht vergessen, dass christlicher Kult nicht einfach eine „Nachahmung“ Christi ist, sondern immer Gottesverehrung. Die Verwendung festlicher kultischer Gewandung ist ein Zeichen der Verehrung Gottes, ebenso die Sakralmusik und -architektur. In der Liturgie wird Christus gepriesen und verehrt, so dass das Beste gerade gut genug ist. Dies ist übrigens nicht nur ein Prinzip der Westkirche, sondern findet sich in den östlichen Liturgien teilweise noch ausgeprägter. Hierbei gehören Kult und Kultur immer zusammen. Warum sollte der Mensch seine höchste Fähigkeit, Schönheit abzubilden, Kunst zu schaffen, nicht in die Liturgie einbringen dürfen? Hierfür besondere Materialen zu verwenden wie Gold, Silber, Brokat etc. ist auch kein spezifisch christliches Phänomen. Es ist vielleicht sogar allgemein religiöses Empfinden, die Gottheit in Schönheit und Erhabenheit zu preisen und zu verehren. Und Gold gilt schon vorchristlich als Material, welches der Gottheit angemessen ist. Warum sollten wir Christen da zurückstehen?
Montag, 14. April 2008 20:36
Aleph: Brandenburgis
So verkommen wie Sie sind, starren Sie wahrscheinlich Tag und NAcht vor Dreck!

Meinen Sie wirklich, dass Sie sich im Glaubensübereifer nicht doch etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt haben und zu Kurt K. besser mea culpa sagen sollten, bevor Sie am Ende neben dem Misthaufen landen. Da ist es nämlich nicht so weich…!
Montag, 14. April 2008 20:34
Kurt K.: Brandenburgis
Wie verblödet sind Sie?

Diese Frage geb ich gerne zurück, denn:
Zuerst faseln Sie von Lumpen, dann von Arbeitskleidung.

ICH hab weder was von Lumpen noch von Arbeitskleidung geschrieben.
Montag, 14. April 2008 20:31
Brandenburgis: @Kurt K.
Wie verblödet sind Sie? Zuerst faseln Sie von Lumpen, dann von Arbeitskleidung. So verkommen wie Sie sind, starren Sie wahrscheinlich Tag und NAcht vor Dreck!
Montag, 14. April 2008 20:29
Defensor Fidei: „Wozu prunkvoller?“…und andere dämliche Fragen
Den Piussen und Petrüssen hier ist zu wenig von Muttis geklöppelter Spitze dran.

Seit wann hat denn ein Meßgewand geklöppelte Spitze? Das habe ich ja noch nie gesehen. Vermutlich meinen Sie die Albe (von der gar nicht die Rede war). Da frage ich mich doch, was man bei Ihnen in der Kirche als oberstes Gewand trägt. Bei uns Katholiken ist es jedenfalls die Kasel.

Manche halten eben alles außer einer barocken Baßgeige

Auch diese Aussage zeugt von Unkenntnis. Bei vielen traditionellen Gemeinschaften werden immer wieder regelmäßig gotische Meßgewänder getragen. Auch bei der Piusbruderschaft.

Warum ist denn die Qualität wichtig, die werden doch nur einmal getragen oder nicht??

Erstens werden Meßgewänder nicht einfach so weggeworfen und zweitens wäre es nur angemessen, wenn ein Meßgewand auch beim einmaligen Gebrauch von erstbester Qualität wäre.

Sollte man nicht schlicht Gott preisen?

Eine ausgelutschtere Frage ist Ihnen wohl nicht eingefallen. Wo steht denn in der Bibel geschrieben, daß man Gott nur durch schlichte Gegenstände preisen darf?
Nur die Bergpredigt lesen, diese aus dem Zusammenhang reißen und dann auch noch falsch verstehen reicht jedenfalls nicht aus, um sich kompetent äußern zu können.

P.S.: Welche liturgische Farbe sollen die Gewänder eigentlich verkörpern? Weiß oder rot? Wenn rot…warum wird am (vollkommen überflüssigen) WJT rot verwendet?
Montag, 14. April 2008 20:28
Aleph: Kurt K.
…und Kaiser und Könige trugen Sandalen… und fadenscheinige Umhänge!
Montag, 14. April 2008 20:26
Kurt K.: Sischa datt!
Jesus ging gewiß nicht in Lumpen, hingegen in sehrs kostbaren Kleidern einher.

Es ist ja bei Bauarbeitern und Zimmerleuten seit Väter Gedenken Brauch, mindestens in Brokat, gefärbt mit echtem Purpur einherzugehen.
Montag, 14. April 2008 20:24
Aleph: Brandenburgis
Ihr Wort in G*ttes Ohr…!
Montag, 14. April 2008 20:18
Brandenburgis: Jesus ging
gewiß nicht in Lumpen, hingegen in sehrs kostbaren Kleidern einher.
Montag, 14. April 2008 20:17
Nachtlaterne: sexychrist,
sie lügen! wo steht geschrieben,dass jesus in lumpen einherging? sie sind ein notorischer lügner!
Montag, 14. April 2008 19:57
sexychrist: Wozu prunkvoller?
Jesus lief auch herum in Lumpen und heißt es nicht „eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr (ich weiß das es hier irgendeinen übersetzungsfehler gab) als dass ein reicher ins himmelreich einzieht“? Sollte man nicht schlicht Gott preisen?

Außerdem haben viele Fundis nicht verstanden, dass man mit dem Gewand auch die Traditionen der Aborignis, die wir Europäer ihnen schon versucht haben zu nehmen, ehren möchte? Es ist voller Symbolik, voll christlicher und der der Ureinwohner. Das Sternzeichen ist zugleich für die heilig, als auch das darin enthaltene Kreuz für uns. Die Taube symbolisiert für Christen den heiligen Geist.

Das ganze soll auch zeitgemäß sein und so weit ich weiß, ist die Gotik schon länger vorbei.
Montag, 14. April 2008 19:18
maliems: wirklich häßlich
sind die Kreationen nicht.

Es ist eher eine Stilfrage.

viel schlimmer: Mal wieder eine Massenkonzelebration.

700 Stück? Oh Gottogott
Montag, 14. April 2008 18:04
Pascal123: Aber der Ehemann
Aber der arme Ehemann, wenn die alte den ganzen Tag klöppelt, dann kommt der alte gar nicht mehr ran an die holde Maid.
Sag mal gehts noch. Allenfalls im hintersten Polen lässt sich die dumm-fromme Landbevölkerung von so einem Käse einlullen. Was sagt denn Ihre Frau, wenn die nachdem Sie für Sie die Legehenne und Spülmaschine gegeben hat, dem alten Priester nen Kaffeedeckchen für den fesiten aufgedunsenen Leib, klöppeln soll. Darf oder muss Sie das machen?? Wenn Sie darf und dann will ist das ok. Aber wenn Sie muss wird bei der Arbeit auch der heilige Geist nicht zugegen sein. Da hilft das beste Stickgarn nichts, alles zum Teufel.
Also wir sind schon im21 Jahrhundert, Uhr Jahre lan g nicht weitergestell was oder batteriewechsel vergessen.
Ob das modernistisch ist oder nicht. Christlich ist so eine Ansicht nicht und wird Gott auch nicht gefallen.
Montag, 14. April 2008 17:57
… Aufgabe es Weibes ist die Geburt des Kindes bis ungefähr zum 40. Lebensjahr, innerhalb der göttlichen Möglichkeiten. Anschließend wird geklöppelt und genährt, um den Priester- und Bischofsstand zu ehren. Unzüchtige Gedanken sind deswährend verboten, sonst droht das Fegefeuer. Über anderes sind Sie modernistischer Dummschwätzer und vermutlich hedonistischer Homoideologe mit antiintellektullen Neigungen schon hinreichend aufgeklärt worden. Reuen Sie, kehren Sie um, ich wittere hinter Ihnen modernistischen Unfug. Jawoll!
Montag, 14. April 2008 17:46
Brandenburgis: Darf ich fragen,
welche Baßgeigen gemeint seien?