Mit dem Rücken zum Herrn
Eigentlich geschieht in Wattenscheid nur das, was nach dem Konzil zur real existierenden Liturgie geworden ist – nichts Besonderes. Genau das ist das Problem. Von Verena Anderer.

Bochum – Wattenscheid befindet sich im westlichen Ruhrgebiet und gehört zum Bistum Essen.
Pfarrer dieser Gemeinden ist Stadtdechant Dietmar Schmidt (64 Jahre alt). Er ist seit nun mehr 12 Jahren Pfarrer von St. Maria Magdalena und St. Theresia.
Während der Liturgie zeigt er häufig einen Drang zur Selbstdarstellung. Wenn der Priester im Mittelpunkt steht, wird dem Heiland im Tabernakel gerne mal der Rücken zugekehrt.
Die neuste Idee des Dechanten war die Umgestaltung der Filialkirche Sankt Theresia in der 3.500 -Seelen-Gemeinde Wattenscheid – Eppendorf.
Hier wurde ein Altar aus Plexiglas in die Mitte der Kirche Eppendorf zwischen den Bänken aufgestellt. Dazu wurde die Sitzordnung geändert und die Bänke um den „neuen Altar“ gestellt. Bisher wurde die Messe in diesem Gotteshaus am Altar im Chorraum gefeiert.
Doch jetzt versammelt sich die Gemeinde ganz im „Geist des Konzils“ darum und feiert so das heilige Mahl.
Dem Tabernakel, in dem der Herr und König der Welt auf seine Anbeter wartet, wird dabei achtlos der Rücken zugekehrt.
Möglichkeiten zum Knien zum von Hw. Schmidt gekürzten Kanon gibt es nicht. Vor den ersten Bänken fehlen Kniemöglichkeiten.
Ein Meßgewand gehört in den Messen des Dechanten auch der Vergangenheit an. Der Dechant zieht es vor, mit einer Mantelalbe – einem liturgischen Untergewand – und einer unauffälligen Stola vor seine Gläubigen zu treten.
Seit mehr als zwölf Jahren wird den beiden vormals gutkatholischen Gemeinden viel zugemutet. Dazu zählen auch Ministrantinnen mit Chorrock ohne Talar darunter.
Es wundert kaum, daß gerade in Höntrop der Ruf nach der tridentinischen Messe lauter wird. Hier wurden vor einger Zeit bereits von Alexander Korte Unterschriften für eine Messe im tridentischen Ritus gesammelt.
Jetzt hoffen die Gläubigen aus der Pfarrei, daß das Beispiel des Dechanten im Bistum Essen keine Schule macht.
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Freitag, 18. April 2008 20:08
Benedikt: @ sexychrist
Du drehst mir die Worte im Munde um!
Wohl kaum:
Sicher ist es lobenswert, wenn Menschen etwas stiften und Ästhetik ist sehr wichtig, aber manchmal ist es auch zu viel des Prunks. Wenn jemand einen kitschigen schweineteuren Kelch spendet, obwohl schon ein ästhetischer schlichter vorhanden ist, dann ist das meiner Meinung nach Verschwendung. Das Geld hätte man lieber Menschen geben sollen, die zu wenig zum Leben haben.
Vorher hhaben Sie etwas ganz anderes gesagt, was auch völlig unmissverständlich war, nämlich dass der Prunk dem Menschen diene. Von Verschwendung haben Sie gar nichts gesagt.
Wohl kaum:
Sicher ist es lobenswert, wenn Menschen etwas stiften und Ästhetik ist sehr wichtig, aber manchmal ist es auch zu viel des Prunks. Wenn jemand einen kitschigen schweineteuren Kelch spendet, obwohl schon ein ästhetischer schlichter vorhanden ist, dann ist das meiner Meinung nach Verschwendung. Das Geld hätte man lieber Menschen geben sollen, die zu wenig zum Leben haben.
Vorher hhaben Sie etwas ganz anderes gesagt, was auch völlig unmissverständlich war, nämlich dass der Prunk dem Menschen diene. Von Verschwendung haben Sie gar nichts gesagt.
Dienstag, 15. April 2008 21:19
Andre2008Bochum: @ Stimme der Vernunft
Ich kann den Autor verstehen! Wir feiern halt kein Mahl in der heiligen Messe, sondern das unblutige Kreuzesopfer
Christi. Diese Wahrheit wird den Gläubigen heute oft geraubt.
Selbst in der Einführung zum neuen Messbuch ist das Messgewand vorgeschrieben. Dann hat man sich auch daran zu halten. Mein Ritus ist der tridentische Ritus. Da hab ich solche Entgleisungen nicht!
Selbst in der Einführung zum neuen Messbuch ist das Messgewand vorgeschrieben. Dann hat man sich auch daran zu halten. Mein Ritus ist der tridentische Ritus. Da hab ich solche Entgleisungen nicht!
Dienstag, 15. April 2008 15:34
mandy: Mitten unter ihnen
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Das ist kein Wort des Papstes, sondern der Heiligen Schrift. Erst recht gilt das für die Messe: Wo Christus auf dem Altar als Kreuzesopfer gegenwärtig ist, da schaut jeder ihn an, der sich dem Altar zuwendet. – Was für ein Blödsinn, wer etwas anderes behauptet.
Dienstag, 15. April 2008 14:36
Huldreich: Gott ist größer…
Was muß das für ein armseliger Gott sein, der sich – so vermittelt es jedenfalls der Artikel – durch
die Rückenansicht des Priesters gestört fühlt und dessen Anwesenheit sich auf die wenigen cm³ eines
Tabernakels beschränkt!
Sehr praktisch, wenn man Gott in den Tabernakel wegsperren kann. Dann braucht man auf ihn wenigstens keine Rücksicht nehmen und verkennt völlig die Tatsache, daß man Gott zuallererst im Mitmenschen begegnet! Erst wenn ich mit meinen Mitmenschen im Reinen bin – und das wirklich – kann ich hingehen und Jesus im Tabernakel anbeten. Andersrum ist es völlig wertlos und heuchlerisch!
Würde man die Hl.Schrift gründlich lesen würden hier keine solchen Artikel wie diese stehen…
Sehr praktisch, wenn man Gott in den Tabernakel wegsperren kann. Dann braucht man auf ihn wenigstens keine Rücksicht nehmen und verkennt völlig die Tatsache, daß man Gott zuallererst im Mitmenschen begegnet! Erst wenn ich mit meinen Mitmenschen im Reinen bin – und das wirklich – kann ich hingehen und Jesus im Tabernakel anbeten. Andersrum ist es völlig wertlos und heuchlerisch!
Würde man die Hl.Schrift gründlich lesen würden hier keine solchen Artikel wie diese stehen…
Dienstag, 15. April 2008 13:52
Pascal123: @Bernd Stromberg
Ich war gestern leider abwesend und konnte Ihre Frage im Posting von 18.15 Uhr nicht beantworten.
Nein da muss ich Sie enttäuschen.
Gott sei dank ist mir eine Katholisch Fundamentalistische, Rückständige und „Wahrheitsbeladene“ Erziehung und Prägung erspart geblieben.
Nein da muss ich Sie enttäuschen.
Gott sei dank ist mir eine Katholisch Fundamentalistische, Rückständige und „Wahrheitsbeladene“ Erziehung und Prägung erspart geblieben.
Dienstag, 15. April 2008 12:27
jeremy: echt ehrlich
die weiße Frau ist ungefährlich für Allergiker??
Hätte ich nicht gedacht. Und dann auch noch bewiesen. :
Hätte ich nicht gedacht. Und dann auch noch bewiesen. :
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