Der Papst war nicht dabei + Öffentliche Demütigung + Unbeliebt + Blutige Kinderfüße + Protestantenlogik
Der Papst war nicht dabei
Vatikan. Kardinal Angelo Sodano, der Staatssekretär und zweite Mann im Vatikan,
wird den Heiligen Vater beim Abschlußgottesdienst der diesjährigen Fastenexerzitien am Samstag vertreten.
Der amerikanische Nachrichtendienst „CWNews“ berichtet, daß Papst Johannes Paul II. zum ersten Mal in
seinem Pontifikat nicht an den Fastenexerzitien teilgenommen hat. Er soll die Vorträge aber mittels einer
Fernsehübertragung mitverfolgt haben. Der nächste öffentliche Termin des Heiligen Vaters wird das Angelusgebet
am kommenden Sonntag sein.
Öffentliche Demütigung
Spanien. Pfarrer Domingo Garcia Dobao aus Jaen in
Südspanien wurde wegen „öffentlicher Demütigung“ verklagt. Der Priester hatte einem seiner Pfarrkinder,
einem in Todsünde lebenden militanten Homosexuellen, die heilige Kommunion verweigert. Pfarrer Garcia
erklärte gegenüber der spanischen Presse, er habe dem Betreffenden die heilige Kommunion so lange gespendet,
bis dieser sein Homo-Konkubinat beim Staat eintragen ließ: „Ich habe meine Pflicht vor der Kirche getan.
Ein Christ kann nicht gleichzeitig die Sakramente empfangen und in einer außerehelichen Verbindung leben.“
Unbeliebt
Griechenland. Christodoulos, der orthodoxe Erzbischof von Athen und Oberhaupt der orthodoxen
Kirche in Griechenland, hat sich am Freitag bei seinem Volk und seinen Geistlichen entschuldigt. Seine
Worte wurden im Radio übertragen, nachdem eine Reihe von Skandalen die orthodoxe Gemeinschaft Griechenlands
erschüttert hatte. In den letzten Wochen drangen Berichte über geschmuggelte Antiquitäten, Veruntreuungen
von Kirchgeldern sowie Gerüchte über Unzucht und Drogenmißbrauch im Zusammenhang mit hohen orthodoxen
Würdenträgern an die Öffentlichkeit. Diese Zustände haben der Glaubwürdigkeit des Erzbischofs und
der Kirche massiv geschadet. Laut einer von der griechischen Presse veröffentlichten Umfrage ist die
Beliebtheit von Erzbischof Christodoulos innerhalb eines halben Jahres von 86% auf rund 50% gesunken.
Blutige Kinderfüße
USA. Am vergangenen Dienstag wurden in Houston in der Nähe einer Abtreibungsanstalt
Leichenteile von abgetriebenen Babies gesichtet. Houston ist eine Stadt im US-Bundesstaat Texas. Eine
Angestellte eines Autogeschäftes sah neben einem übergelaufenen Mülleimer Körperteile von kleinen
Kindern. Sie lagen zwischen den Abfallresten. Nach Aussagen der Augenzeugin, Maribeth Smith, waren die
Leichenteile blutbeschmiert. Aus der Mülltonne hätten – so berichtete Frau Smith – kleine Kinderfüße
herausgeschaut.
Protestantenlogik
Deutschland. Die evangelische Nachrichtenagentur „idea“ veröffentlichte
eine Umfrage der Evangelischen Landeskirche Baden im Südwesten Deutschlands. In der Februar-Umfrage wurde
unter anderem nach dem Grund für den Kirchenaustritt gefragt. Die Badische Landeskirche zählt 1,3 Millionen
Mitglieder. In den vergangenen zehn Jahren sind mehr als 92.500 Mitglieder ausgetreten. 37 Prozent begründen
ihren Austritt mit der Kirchensteuer, 17 Prozent gaben Schwierigkeiten mit dem Pastor an und zehn Prozent
traten nach dem Tod einer nahestehenden Person aus. Weitere zehn Prozent sagten der evangelischen Kirche
als Protest gegen den Heiligen Vater in Rom Lebewohl.
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