(kreuz.net) Es tut mir leid, sehr geehrter Herr Bernhard Böhler, Direktor des Diözesanmuseums von Wien,
aber ich kann Ihnen nicht zustimmen.
Im Weblog der Nachrichtenagentur ‘Reuters’ habe ich gelesen, daß
Sie Aussagen gemacht haben, die ich für absurd halte:
Jene, die sich der Ausstellung des Blasphemie-Werkes
von Alfred Hrdlicka widersetzten, der das Letzte Abendmahl in eine Homo-Orgie verwandelt hat, sind nach
Ihren Angaben, Herr Direktor, „fundamentalistische Christen“.
Jene, die es sich erlaubt haben, Ihren
Entscheid zu kritisieren, sind nach Ihren Angaben nicht in der Lage, die Botschaft des Künstlers zu würdigen
und seine Größe zu erkennen.
Statt sich zu entschuldigen, verteidigen Sie sich, indem Sie jene angreifen,
die es „gewagt“ haben, einen empörenden und verletzenden Entscheid zu kritisieren, und wollen uns beibringen,
daß es Hrdlicka erlaubt sei, zu provozieren und das Museum das Recht habe, ihm Gelegenheit zu geben,
seine Werke auszustellen.
Mir fehlen tatsächlich die Worte. Ich habe mich schon verschiedene Male als
Kunstbanause erwiesen. Aber angesichts Ihrer Worte bin ich darüber nicht unglücklich.
Ich lasse es
mir nicht bieten, als Fundamentalist tituliert zu werden, nur weil ich die Scheinwerfer auf einen Fall
gelenkt habe, den ich für skandalös halte. Wenn der Kardinalerzbischof dazu nichts zu sagen hat, dann
tut er mir wirklich leid.
Aus dessen Worten habe ich unter anderem verstanden, daß der geschätzte Würdenträger
unter Druck der Polemik gehandelt hat und die Sache hätte weiterlaufen lassen, wenn sich niemand gerührt
hätte.
An welchem Punkt sind wir im Namen der Kunst und der Ausdrucksfreiheit angelangt?
Für ein Diözesanmuseum,
das solche „Werke“ ausstellen muß, um von sich reden zu machen, wäre es besser, ganz zuzusperren.
Sie,
Doktor Böhler, würden bestimmt immer eine Arbeit als Presse-Agent von Hrdlicka finden, dem – angesichts
des Windes, der in Österreich zieht – lukrative Aufträge von seiten der Kirche bestimmt nicht fehlen
werden.
Anmerkung der Redaktion: Das Wiener Skandal-Dommuseum stellt weiterhin grob gotteslästerliche
Werke aus – so ein Bild eines masochistischen Christus, dem der Peiniger bei der Geißelung an den erigierten
Penis greift – oder ein Christus ohne Kopf und mit entblößten Geschlechtsteilen.
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30 Lesermeinungen
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Gegenausstellung im Wienr Diözesanmuseum Mein Vorschlag, den Herrn Grafen fragen wir nicht: Gegenausstellung
im Wiener Diözesanmuseum Ein wahrer Künstler, katholisch oder muslimisch, erstellt ein dreiteiliges
Kunstwerk – der einzig wahre Prophet Mohammed defloriert einer seiner Kinderfrauen 1.Teil: vaginal 2.Teil:
oral 3.Teil: anal Ich bin überzeugt, dass sich die Katholiken aufregen werden, so etwas könne man doch
nicht machen.
#29 von Spee 17:33:04 | Donnerstag, 17. April 2008
Gottseidank! „Wo der Verstand versagt, dort steht noch das Gebäude des Glaubens!“ (Augustinus) Eigentlich
sollte es überflüssig sein, über etwas Kotzwürdiges Worte zu verlieren; doch ist folgender Vorfall
zu der kardinalen Reaktion auf Hradlicka’s „Kunst“ von Interesse: Vor ungefähr 20 Jahren stellte Hradlicka
in der Adventszeit seine perversen Sauereien in der Katholischen Akademie Schwerte aus. Höhepunkt der
Ausstellung war ein penetrierter Christus am Kreuz durch eine männliche Person. Der „Künstler“ war damals
schon tief in seinem Geschäft…! Nicht der Akademiedirektor, sondern angewiderte Besucher riefen sofort
Erzbischof Degenhardt an. Nächsten Tag war die Ausstellung verschwunden! -Wenn man dann noch im Zusammenhang
die miese Rolle Schönborns gegenüber seinem Kollegen Krenn bedenkt, könnte einem das Schaudern über
den Rücken laufen. Armes Wien! Und so etwas hatte sich Chancen ausgerechnet Papst zu werden!!- Bestimmt
hängen viele Hradlicka’s in den Schlössern derer von Schönborn…Gottseidank! Ubi defecerit ratio,
ibi est fidei aedificatio (Augustinus).
@stimme der Vernunft Danke für deine Antwort!! Dann verstehe ich aber die Redaktion „+net“ nicht ganz,
so etwas wird herausgenommen und die Beleidigungen , Anschuldigungen von Brandenburgis gegen Kardinal
werden drinnen gelassen. Sehr einseitig sage ich nur, wie hier gehandelt wird!!!
Wunder gibt es immer wieder Ah, habe gerade gesehen, dass ein Kommentar (habe zwar nicht gesehen, was
drinnen stand ) von Brandenburgis von der Redaktion gelöscht wurde, schau an, schau an , lernen wir etwa
dazu.
#24 sexychrist 15:31:15 | Dienstag, 15. April 2008
Diverses Wieso seid ihr Deppen immer so stolz, wenn ihr euch als „Fundamentalisten“ bezeichnet? Der Herr
hier will anscheinend mit dem rückschrittigen Völkchen auch nichts zu tun haben! Übrigens war es nicht
kreuz.net, das sich darüber aufgeregt hat, dass in den Magazinen der SS im 3. Reich Vergewaltigungen
und sexuelle Akte so ausführlich beschrieben wurden? Die Beschreibung der Bilder ist dem auch nicht unähnlich…
Was wäre wenn im Dommuseum eine Karikatur von der Himmelfahrt Mohammeds höhnisch dargestellt wäre…die
Bude wäre schon längst in Brand gesetzt…und Graf Schönborn längst mit Großmufti Al Sadr ersetzt…mit
anderen Religionen legt man sich nicht an, die eigene lässt man durch den Dreck ziehen und manche helfen
einwenig nach…und das soll Kunst sein???…
@Brandenburgis ist rein hypothetisch, da seit 1957 nur noch erprobte Kriminelle als Päpste zugelassen
werden Wow, dann ist ja die hetznet-Redaktion äusserst papabile, und zwei Drittel der Poster hier auch!
#14 Hans Bendix 13:20:44 | Dienstag, 15. April 2008
Eine Visitation in Rom? Das Kardinalskollegium dürfte wohl die einzige Körperschaft sein, mit der sich
kein Pontifex mehr freiwillig anlegen wird; die halten nämlich die Hand auf die vatikanischen Finanzen!
Und einen Konflikt riskieren könnte ein Pontifex wahrscheinlich nur dann, wenn er im Voraus wüßte,
daß er einen Martin fände, mit dessen Mantelhälfte er dann seine Blöße zu decken vermöchte.
Stimmt nich Stimmchen! Wenn Hellgrün teurer gewesen wäre, würden die Kardinäle heute alle in Hellgrün
rumlaufen (und die Legende würde besagen, das stünde für die Hoffnung auf Christus)
#12 Eruj Cigirb 13:00:09 | Dienstag, 15. April 2008
muntu Das würde gar nichts helfen! Der Satan sitzt in den obersten Reihen der K.K. Hierarchie. Wen Kardinal
auf diese Blasphemie nichts zu sagen hat, daß ist uns nur eine Bestätigung dafür. o^/
#11 Brandenburgis 12:58:25 | Dienstag, 15. April 2008
Lieber Florian die Intention dieses „himmlischen Geschenkes“ ist es, die Kirche für die Pforten der Hölle
zu öffnen. Irre Dich nicht! Gott läßt sich nicht spotten, auch durch den widerwärtgin Lügner-Bande
in Rom nicht, auch durch den lieben Pupapa nicht …
Papperlapapp. Das Kardinalsrot steht dafür, dass es früher die mit Abstand teuerste Farbe war. Wenn
Hellgrün teurer gewesen wäre, würden die Kardinäle heute alle in Hellgrün rumlaufen (und die Legende
würde besagen, das stünde für die Hoffnung auf Christus)
#7 Florian Geyer 11:53:48 | Dienstag, 15. April 2008
Brandenburgis leider sind auch Sie verblendet. Mit Ihrer Wortmeldung rammen sie dem Geschenk des Himmels
in bitterer Stunde, Benedikt XVI welcher unsere Reihen anführt hinterrücks das Messer in den Rücken.
Warum nicht eine Nachfrage in Rom? Auf diese Weise könnte der Kardinal in Erfahrung bringen, ob die Herren
dort auch fundamentalistisch denken. Und sein Fähnchen dann rasch wieder in den Wind hängen.
Milchmädchen-Epistel Eigentlich sollte zu diesem Brief kein Kommentar abgegeben werden. Das würde seinen
nicht nennenswerten Stellenwert unfreiwillig stärken. „Man merkt die Absicht und man ist verstimmt“,
über die Milchmädchen-Epistel.
#1 Florian Geyer 10:38:00 | Dienstag, 15. April 2008
Wie gesagt Die Geschichte zeigt eindeutig dass in Notzeiten immer selten auf die Bischöfe verlass war.
Hätten alle Heiligen und Märtyrer zeitlebens immer auf die Bischöfe gehört wären Sie keine geworden.
Ich verstehe zwar die Furcht und Sorge einen Schönborn vor Zummel, Wirbel, Spaltung und Attacken, doch
entschuldigend ist dies nicht da Unterlassung wegen Menschenfurcht eine Eigenschaft ist die einem Bischof
fremd und ferne sein müsste.