Judentum
Christen verzichten auf jede Form der Judenmission
Die bösen Christen haben die guten Juden jahrhundertelang gewaltsam unterdrückt. Darum dürfen sie diese jetzt nicht mehr missionieren. Aber das Evangelium müssen sie trotzdem verkünden. Widersprüche und Schleierhaftes im Kopf eines Kardinals.
"Messianischer Stern", benützt von Christen, die jüdische Praktiken übernehmen, um einem angeblich ursprünglicherem Christentum zu folgen.
„Messianischer Stern“, benützt von Christen, die jüdische Praktiken übernehmen, um einem angeblich ursprünglicherem Christentum zu folgen.
© Flickr-Benützer „Saveena (AKA LHDugger)“, CC
(kreuz.net, London) Sollten die Christen den Juden das Evangelium verkünden? Diese Frage stellte sich der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, in einem Beitrag vom 29. März für die altliberale katholische Wochenzeitung ‘Tablet’, die in London erscheint.

In dem Artikel behauptet der Kardinal eine jahrhundertelange, oft gewaltsame und offenbar einseitige Gegnerschaft der Christen gegen die Juden:

„Aber die Shoah bleibt einmalig als die dunkelste Stunde in dieser langen Geschichte des Leidens“ – schiebt er schließlich implizit den national-sozialistischen Völkermord an osteuropäischen Juden der Kirche in die Schuhe.

Dann erinnert der Kardinal an „Diskussionen“ um Papst Pius XII. († 1958), die Seligsprechung von Pius IX. († 1878) und die neue Karfreitagsfürbitte für den Alten Ritus, welche zu „Irritationen“ im jüdisch-christlichen Dialog geführt hätten.

Im weiteren wendet er sich der Frage der Judenmission zu. Dazu sammelt er eine Fülle von Zitaten aus dem Neuen Testament. Das Ergebnis ist mager: Kardinal Schönborn kann sich zu guter Letzt irgendwie nicht entscheiden, ob er für oder gegen die Judenmission ist.

Seinen Ausflug ins Neue Testament beginnt er beim Römerbrief des Heiligen Paulus und erwähnt die dort dargelegte Erlösungsbedürftigkeit aller Menschen. Sühne für die Sünden vollziehe sich „durch den göttlichen Namen, gegenwärtig in Jesus Christus, in der Mitte unserer Menschheit und durch die endgültige Kraft seines Blutes“ – erklärt er.

Jesus Christus betrachtet der Kardinal im Sinne des Römerbriefes als „definitiven“ Yom Kippur – der Versöhnungstag, den die Juden heute noch feiern – und als „endgültige“ Sühne für die Sünden.

Meinungen, die den völligen Verzicht der Judenmission fordern, weist Kardinal Schönborn zurück. Auch eine Theorie der zwei Heilswege – für die Juden der Alte Bund und nur für die Heiden der Neue – lehnt er, wenigstens theoretisch, ab.

Das Wort Christi an die Samariterin „Das Heil kommt von den Juden“ (Joh 4) deutet der Kardinal seltsamerweise als Aufforderung, das Heil zuerst den Juden zu predigen.

Dann erklärt er, daß der Bund Gottes mit den Juden von der Kirche eine besondere Aufmerksamkeit fordere, wie sie den Juden das Evangelium verkünde.

Der Kirchenfürst erinnert in diesem Zusammenhang aber ganz allgemein an den Respekt vor dem Gewissen eines jeden Menschen.

Ferner müßten die Christen anerkennen, daß „die Juden“ Träger eines eigenen „Mysteriums“ seien.

Kardinal Schönborn weiter: „Die Tatsache, daß sich die Kirche für verschiedene Formen des Zwangs, den die Juden in der christlichen Ära erlitten haben, entschuldigt hat, impliziert, daß die Christen unwiderruflich auf jede Form des Proselytismus verzichten.“

Das Wort „Proselytismus“ ist eine abschätzige Bezeichnung der Missions-Tätigkeit der Kirche und anderer religiöser Gemeinschaften.

Im dialektischen Hasensprung erklärt der Kardinal sodann, daß dies nicht bedeute, daß die Christen ihren Auftrag, das Evangelium zuerst den Juden zu verkünden, aufzugeben hätten. Der Auftrag müsse aber „sehr sensibel“ ausgeführt werden:

„Gebet, die Hingabe des Lebens, Zeichen selbstloser Liebe und vor allem die Anerkennung der jüdischen Identität sollten das Wohlwollen aller Menschen gewinnen.“

Die Webseite der Erzdiözese Wien hat die wirren Ausführungen des Kardinals auf den Punkt gebracht. Sie überschreibt einen Bericht über dessen Darlegungen in ‘The Tablet’ mit dem Titel „Christen verzichten auf jede Form der Judenmission“.

Die Feststellungen des Kardinals sind insofern belanglos, als die Missions- und Konversionstätigkeit der Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht nur bezüglich der Juden, sondern weltweit zusammengebrochen ist.
      
44 Lesermeinungen
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#44   Marcelus   12:53:58 | Donnerstag, 22. Mai 2008
„Geht zu allen Völkern und tauft sie in Meinem Namen“,
so lautet der Missionsbefehl Jesu Christi, welcher zuerst als von den jüdischen Propheten verheißener Messias (griechisch: „Christus“) für das erwählte Volk Israel kam, dann für alle anderen Völker, für die das Volk Israel das Vorzeigemodell sein sollte.
Die Bekehrungsmission der Kirche war aber nie als gewaltsamer Staatsauftrag gemeint, sondern widersprach immer der Sendung Christi und dem Evangelium.
Deswegen hat aber ein heutiger in einer Demokratie wohnender österreichischer Kardinal umgekehrt nicht das Recht, die Lehre Christi aufs neue zu ignorieren,
diesmal allerdings nicht mit der irrigen antichristlichen Beteiligung an staatliche Gewaltaktionen, sondern mit irrigen und ebenso antichristlichen Einstellung der freiwilligen, gewaltlosen Missionierung aller nicht-christlichen Völker und Individuen.
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#43   Alkuin   21:40:48 | Mittwoch, 16. April 2008
„er zerstört die Kirche“
Kann nicht sein, da gibt es einen versprechen: Mt 16,18 ^-^
Wenn überhaupt, zersört er sich selbst. Die Kirche kann man gar nicht zerstören. o^/
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#42   Berengeria   18:04:45 | Mittwoch, 16. April 2008
Schönborns Identität:
Er weiß nicht, was er will. Aber er zerstört die Kirche.
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#41   Alkuin   17:44:39 | Mittwoch, 16. April 2008
Robert A. Zimmerman (Bob Dylan)
Habe ich bei Wiki gefunden.
„Dylan (hat) nach eigenen Angaben ein religiöses Erweckungserlebnis, als jemand aus dem Publikum ein kleines silbernes Kreuz auf die Bühne warf. Er wandte sich daraufhin dem Christentum zu…“
Wie ich schon sagte der Heiliger Geist ist der Missionar! O:)
Oder sollen wir auch die Juden mit kleinen silbernen Kreuzen bewerfen? :-)
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#40   Kilian   17:35:23 | Mittwoch, 16. April 2008
@ Aleph
Das mit dem Schämen war nur ironisch gemeint.
Und da gebe ich Ihnen recht. Wenn wir uns schämen sollen, weil wir Christen sind, sollten wir es erst recht nicht tun! Genau! Und jetzt habe ich mir ein kräftiges „jawoll“ verdient.
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#39   Aleph †   17:28:10 | Mittwoch, 16. April 2008
Kilian
Doch liegt der schwindende Glaube an der Krise der Kirche. Und die Krise der Kriche, ist eine Krise der Bischöfe und Priester. Man muß sich ja heute schämen, wenn man Christ ist.
Das hat noch niemand von mir verlangt und wenn, würde ich mich grad zu Fleiß nicht schämen!!
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#38   Alkuin   17:24:45 | Mittwoch, 16. April 2008
@Kilian
Die Krise der Kirche ist UNSER aller Krise. Der Leib Christi, zu dem alle Getauften gehören, ist nicht Teilbar!
Lebe den Glauben, rede über den Glauben, siehe in jeden Mensch ein Abbild Gottes, gehe jeden Tag nach Emmaus und vor allem Lieben! Dann sehen wir wie schnell die „Krise“ vorbei ist.
Ich schäme mich nicht!
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#37   Kilian   17:13:46 | Mittwoch, 16. April 2008
@ Alkuin
Die Missionsfrage ist sehr gut!
Doch liegt der schwindende Glaube an der Krise der Kirche. Und die Krise der Kriche, ist eine Krise der Bischöfe und Priester. Man muß sich ja heute schämen, wenn man Christ ist.
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#36   Alkuin   17:08:17 | Mittwoch, 16. April 2008
@Brandenburgis
„Es kommen häufig Juden in die christlichen Gottesdienste und jährlich konvertieren viele Juden zum Christentum, d.h. lassen sich taufen.“
Das muss ich einfach bezweifeln! Wo gehen Juden HÄUFIG in christlichen Gottesdiensten? Wo und wie viele Juden Konvertieren Jährlich?
Der Beispiel Bob Dylan bestätigt meine Aussage; er war eine nicht praktizierender „Kultur Jude“. Ein Steven Spielberg als Konvertit wäre ein anderer Fall.
Nichtsdestotrotz, es gibt eine Gruppe von Juden-Christen, die sog. Messianische Juden. Sie begreifen sich selbst als Teil des Judentums, werden aber von allen übrigen jüdischen Glaubensrichtungen als christliche Sondergemeinschaften angesehen, die sich einen besonderen Missionsauftrag gegenüber Juden gestellt haben.
Meine Fragen in diesen Zusammenhang lauten meistens: Wenn wir Katholiken nicht einmal in der Lage sind uns selbst zu missionieren, wie sollen wir ein gläubige Jude überzeugen, das Jesus der Messias ist?
Wenn wir Katholiken nicht einmal in der Lage sind unser eigene Kinder unsere Glauben zu vermitteln, wie sollen wir es einen Juden beibringen?
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#35   engelhardt †   16:35:46 | Mittwoch, 16. April 2008
Talmud
Warum sollte er? Der Talmud ist nicht die Tora.
Fuer wieviel Juden ist der Talmud denn relevant? Wie relevant sind fuer Christen die Aussagen der Kirchenvaeter bezuelgich Frauen? Lebst Du danach?
Immer diese Antisemiten und ihre Wahnideen ueber die Juden…
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#34   HarroMeyer †   15:54:10 | Mittwoch, 16. April 2008
Höflichkeit schadet nie,Engelhardt
Naja, das rechtsradikale Pack von kreuz.net wuerde ich auch nicht einladen und warum genau sollte ein Jude einen christlichen Gottesdienst besuchen?. Er könnte auch mal den anmassenden Talmud mit dem neuen Testament vergleichen. Vielleicht würde dann vieles besser.
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#33   Brandenburgis   15:23:42 | Mittwoch, 16. April 2008
Es kommen häufig
Juden in die chrisltichen Gottesdienste und jährlich konvertieren viele Juden zum Christentum, d.h. lassen sich taufen. Einer der berühmtesten war Bob Dylan, der sich 1979 taufen ließ.
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#32   engelhardt †   15:12:17 | Mittwoch, 16. April 2008
Juden?
Naja, das rechtsradikale Pack von kreuz.net wuerde ich auch nicht einladen und warum genau sollte ein Jude einen christlichen Gottesdienst besuchen?
Das Juden hier staendig erwaehnt werden hat was mit dem Weltbild der Engelwerkler hier zu tun. Relevant sind diese ganzen Artikle fuer niemanden.
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#31   Alkuin   14:57:40 | Mittwoch, 16. April 2008
Judenmission?
Wo sollte man heute bitte schön überhaupt einen Juden in Deutschland treffen?
Ihre Gemeindezentren hier zu Lande gleichen einer Festung! Auf eine Einladung kann der Gojim sein leben lang warten. In unsere Kirchen kommen Sie auch nicht.
Ich bin zum Teil mit Juden aufgewachsen (Brookline NY) und weiss, dass auch die liberalen nicht weiter als eine oberflächliche Beziehung eingehen .
Judenmission ist nichts außer einer Redewendung! Ein praktizierender Jude der in seine Gemeinde eingebettet ist wird nicht konvertieren. Die meisten Konvertiten sind nicht praktizierenden Juden die wenig oder keine jüdische „Stammesidentität“ hatten.
Der einziger der eine Bekehrung herbeiführen kann ist der Heiliger Geist.
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#30   Kilian   14:55:53 | Mittwoch, 16. April 2008
Kurt K.
Nein, leider nicht oder besser zum Glück nicht.
Meine Religonslehrer und Innen waren alle im schönen Frangn beheimatet. So wie ich.
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#29   Kurt K.   14:52:11 | Mittwoch, 16. April 2008
Kilian: Ihr Geschichtslehrer –
war der gleichzeitig Ihr Religionslehrer?
Das würde es nämlich a bissl erklären. ;-)
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#28   Kilian   14:43:10 | Mittwoch, 16. April 2008
Kurt K.
Danke für den Hinweis! :(3
Muß allerdings zur meiner Verteidigung sagen daß erzb. Friedrich-Spee-Kolleg, in Neuss, nur eine Autostunde von Köln entfernt ist. ;-)
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#27   Kurt K.   14:36:50 | Mittwoch, 16. April 2008
Kilian: Seltsamer Geschi-Unterricht?
Lies das. de.wikipedia.org/wiki/Sparta
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#26   Kilian   14:31:01 | Mittwoch, 16. April 2008
@ Kurt K.
Galt die Homosexuelle „Liebe“ im Altertum nicht
sogar als die „Höhere Liebe und Leidenschaft“?
In meinen Geschichtsunterricht wurde uns gesagt, daß
die Spartaner sogar Probleme mit dem Aussterben hatten, weil die alle schwul gewesen sein sollen.
Und deshalb hat man ein Gestz erlassen, daß jeder Mann zu heiraten hat.
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#25   Elendester Sünder   14:25:20 | Mittwoch, 16. April 2008
Spastische Paralyse
Hat sich Kardinal Schönborn schon auf spastische Paralyse www.kreuz.net/article.7027.html untersuchen lassen?
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#24   Kurt K.   12:17:27 | Mittwoch, 16. April 2008
Vineta
Sie haben sich dabei sogar noch ins eigene Bein geschossen mit der Kugel „ atheistische Israelis“, denn in diesem Land leben ja auch relativ viele nichtvertriebene Palästinenser, also Moslems, mit israelischer Staatsbürgerschaft.
Ääääähhh?
Ja und? Klar leben in Israel auch Moslems.
Wahrscheinlich auch viele Christen. Und ein paar Buddhisten gibts in Israel wahrscheinlich auch. Aber was hat das mit der Formulierung „atheistische Juden“ zu tun?
Und was die antiken Kulturen angeht: Sie haben im Geschi-Unterricht nicht wirklich aufgepasst, Vineta. Homosexualität war zwar geduldet, aber beinahe jeder Römer und Grieche war dennoch verheiratet mit einer Frau und hatte Kinder. Man hat die „Knabenliebe“ nebenbei ausgeübt. Wie sollte es auch anders sein, denn eine Rente gab es nicht. Die Kinder versorgten die alten Eltern. Und klar – man hat „Barbaren“ (also Soldaten, die der römischen Armee 20 Jahre lang gedient hatten) in römischen Gebieten angesiedelt – wie hätte man auch anders ein solches Weltreich halten sollen, Vineta? Rom war eine STADT – eine grosse Stadt zwar, aber eben eine Stadt.
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#23   Tilly   11:10:08 | Mittwoch, 16. April 2008
Verrat an CHRISTUS
Man frägt sich kennt der „Kardinal „ überhaupt die Worte Jesu Christi?
Zu wessen Volk und warum wohl wurde er zuerst gesandt?
Die Hebräer hatten es am Nötigsten!
Keine Mission wie auch immer zu Betreiben ist Verrat an unserem HERRN JESUS CHRISTUS!
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#22   ordo62   09:49:00 | Mittwoch, 16. April 2008
Eins haben Juden und Christen gemeinsam,
beide bedürfen nicht im geringsten das sinnlose Gewäsch von diesem Freund und Förderer der Perversion!!!
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#21   Vineta   02:22:49 | Mittwoch, 16. April 2008
@Kurt K.
1) Ich hatte einen anderen Formulierungsvorschlag von Ihnen erwartet. Und was liefern Sie mir? Wieder Wortklaubereien mit abwegigen Vergleichen. Gar nicht hilfrei so was! Tut’s denn nicht weh? Sie haben sich dabei sogar noch ins eigene Bein geschossen mit der Kugel „ atheistische Israelis“, denn in diesem Land leben ja auch relativ viele nichtvertriebene Palästinenser, also Moslems, mit israelischer Staatsbürgerschaft.
2) Sie schreiben: Unter gar keinen Umständen wären Sie fähig zu Homosex? Mag ja sein! Aber hier geht es um unwiderlegbare Fakten aus der sexualwissenschaftlichen Literatur, die besagen, daß leicht bis zu 80 Prozent oder mehr Menschen, die in schwulen Milieus leben, zu Homosex verführbar sind.
Was den antiken Mittelmeerraum angeht, so läßt sich dort der Bevölkerungsaustausch ( wie ihn bei uns die Kohlregierung vornahm) gut studieren. Selbst kaum mehr fortpflanzungswillig, siedelte man auf dem römischen Reichsboden eindringende „Barbaren“ an, die vor den Hunnen geflohen waren. Nicht zu vergessen die Missionsreisen von Petrus und Paulus. Das sich schnell ausbreitende Christentum verabscheute das Homoleben, so daß es dadurch auch wieder Nachwuchs gab.
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#20   Kurt K.   01:36:40 | Mittwoch, 16. April 2008
Vineta
Wie bitteschön würden Sie denn besser ausdrücken, was man öfters liest, nämlich daß es im Weltjudentum,also auch im Staat Israel, sehr viele Atheisten gibt?
Also zuerst mal würde ich den Begriff Weltjudentum nicht verwenden. Oder nennen Sie die Christen auch Weltchristentum?
Wenn also in ISRAEL auch viele Atheisten wohnen, dann sind es eben atheistische ISRAELIS und keine atheistischen JUDEN. Ist ebenso, als wenn im Vatikan ein Atheist wohnen würde (was ja sein kann, wer weiss): Der ist dann doch auch kein atheistischer Christ, sondern ein atheistischer Vatikanese (oder wie die EW des Vatikans heissen).
Und was Ihren glorreichen Post vom 13.4. angeht: Ich bin anderer Auffassung. Ich z.B. könnte mir für MICH unter keinen wie auch immer gearteten Umständen vorstellen, mit einem anderen Mann sexuelle Handlungen auszuführen. Dass es im alten Griechenland / Rom mehr Homosexualität gab – ok, mag sein. ABER: Weder sind die Römer noch die Griechen „ausgestorben“ aufgrund von Kindermangel – sondern aus anderen Gründen. Das HRR ist auch untergegangen – aber sicher nicht wegen der HS… oder?
Und beide Kulturen (R+G) waren Hochkulturen mit für ihre jeweilige Zeit erstaunlichen Errungenschaften auf sehr vielen Gebieten.
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#19   Gotthard   01:17:50 | Mittwoch, 16. April 2008
@vineta
dann von dir doch bitte mal einige Skizzen zu einer heutigen Judenmission…
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#18   Vineta   01:12:30 | Mittwoch, 16. April 2008
@Kurt K. Noch unterwegs?
Sieh mal einer an! Auf mein Posting vom 13. April 2008 um 17:06 im Thread „Ultrarechte gegen ultrafalsche“ sind Sie nicht mehr eingegangen. Abgesicherte Argumente zu widerlegen ist ja auch ziemlich anstrengend!
Hier hingegen sind Sie wieder ganz in Ihrem Element: Sich mit Wortklaubereien die Zeit vertreibend – ohne Ergebnis, ohne dasZiel, Dinge, die im Argen liegen, zum Besseren zu wenden! Wie bitteschön würden Sie denn besser ausdrücken, was man öfters liest, nämlich daß es im Weltjudentum,also auch im Staat Israel, sehr viele Atheisten gibt?
Im übrigen bin ich der Meinung: Gebete können immer nur begleitende Bitten sein, damit eigene Anstrengung zum Erfolg führt. Bittgebete ohne eigene Anstrengung sind Blasphemie. Was soll man denn von einem Schüler halten, der Gott um gute Noten bittet, während er immer nur auf der faulen Haut liegt??
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#17   Kurt K.   00:16:27 | Mittwoch, 16. April 2008
ÖÖÖÖÄÄÄHHHM Vineta?
für ein Konzept, wie man wenigstens ein bißchen auch Mission unter Juden betreiben könnte, die ja großenteils oder gar größtenteils Atheisten sind.
Judenmission unter Atheisten? Atheistenmission unter Juden? Beten für die Bekehrung der Juden, die eigentlich Atheisten sind? Funktioniert das? Am Ende versucht Gott dann, aufgrund Eurer Gebete, die Juden zu bekehren, stellt dann aber leider fest, dass es doch keine Juden sind, sondern Atheisten… was dann?
Also, Vineta: Entweder, man sieht Juden als „Menschenrasse“ an, als Volk quasi. Dann gibts aber auch christliche, buddhistische und pastafarische Juden. Oder, Juden sind eine Religion. Was bedeutet: Atheistische Juden gibbets nicht. Es gibt ja auch keine christlichen Atheisten oder atheistische Christen.
Verworren. Sehr verworren.
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#16   Vineta   23:56:29 | Dienstag, 15. April 2008
In Rom ( und daher auch wohl in keinem Bistum oder Orden) gibt es Überlegungen
für ein Konzept, wie man wenigstens ein bißchen auch Mission unter Juden betreiben könnte, die ja großenteils oder gar größtenteils Atheisten sind.
Alles, was in Rom zu diesem Thema geschieht, ist, daß Benedikt XVI das ( allerdings von ihm abgeschwächte) Gebet für die Bekehrung der Juden wieder zuließ im Zusammenhang mit der Wiederzulassung des Alten Ritus – während er gleichzeitig Kardinal Kasper weiterhin erlaubt, daß der den den Juden einen Sonderweg zum Heil zuerkennen darf.
Daß in einer derartig verworrenen und widersprüchlichen Situation ein „Kardinal“ Schönborn auch nur wirres Zeug von sich gibt – wen wundert’s ?????
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#15   Bruder Theophil   22:29:03 | Dienstag, 15. April 2008
Ich denke, dass unser Verhältnis…
…zu den Juden einfach inkompatibel ist. Und das kann man auch nicht schön reden. Im Zweiten Weltkrieg sind die Juden nicht durch die Hand Roms gestorben. Ganz im Gegenteil hat Pius XI. seine Enzyklika: Mit brennender Sorge genau auf diese Problematik ausgerichtet. Hinzu kommt, dass die Katholische Kirche im Krieg die meisten Opfern unter Klerikern zu beklagen hatte. Auch wenn Bonhoeffer als netter Leuchtturm dasteht. Protestanten blieben beinahe ungeschoren.
Die Judenmission ist und bleibt Teil der allumfassenden Katholischen Mission. Hindus, Buddhisten, Moslems… da machen Juden keine Ausnahme.
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#14   Alois Bischof   22:19:41 | Dienstag, 15. April 2008
Die Judenmission
ist natürlich anderer Art als die Mission der Heiden und Muslime und der Häretiker und Schismatiker, aber Juden haben keinen gültigen Bund mehr, der Alte Bund wurde erfüllt, und sie können nur noch am ewigen Heile und den Verheißungen Abrahams und Moyses’ teilhaben, wenn sie sich – wie große Heiligen der Kirche – zu Jesus Christus bekehren.
Dazu brauchen wir eine spezielle Judenmission, am besten von jüdischen Priestern vorgenommen. Ich erinnere nur an die heiligmäßigen jüdischen Priester Hw. Alphonse Ratisbonne (Konvertit von Rue de Bac) und Hw. Alphonse Libermann (Stifter der Vereinigten-Herzen-Kongregation, die später mit den Spiritanern fusionierte, und dann von Erzbischof Lefebvre verwaltet wurde). Auch an die Kongregation Unserer Lieben Frau von Zion.
Natürlich kann man mittlerweile nicht mehr von „den“ Juden sprechen, da viele unter ihnen modernistisch-talmudisch bzw. atheistisch geworden sind und keine streng-talmudische Rabbinismusanhänger mehr sind (dank der Assimilationspolitik und der Freimaurerei). Es geht sowohl um die Bekehrung der Talmud-gläubigen Juden als auch aller nichtchristlichen Mitglieder der jüdischen Nation.
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#13   HeinrichvonOfterdingen   21:45:40 | Dienstag, 15. April 2008
Lieber Gotthard,
Dumm schwätzen kann jeder!
… dafür haben wir ja Sie, eine wirklich unerschöpfliche Quelle dummen Geschwätzes!
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#12   to24   21:40:54 | Dienstag, 15. April 2008
Ich dachte…
…Papst Pius XII. ist 1958 gestorben…???
Toll recherchiert!!! :-)
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#11   Gotthard   21:38:44 | Dienstag, 15. April 2008
@HeinrichvO
vom katholischen Standpunkt aus ist jedenfalls der Verzicht auf Judenmission die ultimative Lieblosigkeit.
bitte mal um eine kurze Skizze, wie Deiner massgeblichen Meinung nach die Judenmission aussehen könnte.
Dumm schwätzen kann jeder!
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#10   Kilian   21:37:57 | Dienstag, 15. April 2008
@K.TO Vielleicht sollte es heißen…
V II – Sekte.
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#9   HeinrichvonOfterdingen   21:31:36 | Dienstag, 15. April 2008
Lieber K.TO,
ich verstehe Ihre Meinung, billigen kann ich sie aber nicht. Beten wir, flehen wir für die Vielen, informieren wir, bekehren wir …
Viele sind natürlich nur mehr in der Kirche, weil dort nun alles so schön lax ist, viele sind aber auch wirklich guten Willens und in der Falle festgehalten, insbesondere durch den Mißbrauch des Gehorsams durch die Modernisten. Diese Kirche des Unglaubens wird untergehen, das hoffen wir, sie wird sich – aufgrund welcher äußerer und innerer Umstände auch immer – in eine Kirche des Glaubens und der Gottesverehrung zurückverwandeln. Darum beten wir.
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#8   K.TO   21:24:43 | Dienstag, 15. April 2008
Die V2-Kirche…
… will niemanden mehr zum wahren Glauben einladen.
Sie will nicht mehr missionieren.
Warum ? – Im Namen des Oekumenismus + Gewissensfreiheit…
Also gut. Die V2-Kirche wird dann schrumpfen und verschwinden. Sie bringt sich selbst um. Sie stirbt von alleine. Gott sei dank
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#7   HeinrichvonOfterdingen   21:23:13 | Dienstag, 15. April 2008
Man kann dazu stehen wie man will,
vom katholischen Standpunkt aus ist jedenfalls der Verzicht auf Judenmission die ultimative Lieblosigkeit. Sicher ist doch, dass man nur gerettet wird, wenn man wenigstens Einschlußweise an Christus Jesus glaubt. Wenn man sich aber aus Menschenfurcht dazu bequemt dem Missionsauftrag Christi ganz oder teilweise nicht nachzukommen, dann heißt das die ewige Verdammung dieser Menschen, ohne ihnen Hilfe anzubieten, einfach zu akzeptieren. Eine grössere Lieblosigkeit ist vom katholischen Standpunkt aus fast nicht denkbar.
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#6   Nachtlaterne   21:12:05 | Dienstag, 15. April 2008
sozialgetue hat sich…
…schon immer (scheinbar) gut gemacht aber sie führen sichd amit selber aufs glatteis und brechen ein.
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#5   bonifatius   20:33:33 | Dienstag, 15. April 2008
Die Feststellungen erübrigen sich
„Die Feststellungen des Kardinals sind insofern belanglos, als die Missions- und Konversionstätigkeit der Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht nur bezüglich der Juden, sondern weltweit zusammengebrochen ist.“
Dieses Problem ist von den Kardinälen anscheinend noch nicht erkannt. Sie stürzen sich lieber auf soziale Aufgaben.
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#4   Kilian   20:06:39 | Dienstag, 15. April 2008
@ Petrus Radii
Sehen Sie sich doch mal den großen Teil der Deutschen Bischöfe an. Die verleugnen doch durch die Bank weg die Lehre der Kriche. Die sind alle genauso schismatisch wie die Piusbrüder. Wahrscheinlich auch genauso exkommuniziert (aber leider nicht ausgesprochen).
Diese roten und violetten Barone können doch machen was sie wolllen und denen geschieht nichts.
Beim Fußvolk sieht das ganze wieder anders aus.
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#3   Petrus Radii   19:40:15 | Dienstag, 15. April 2008
Ist Schoenborn noch Christ?
Ein Kardinal, der wegen einer falschen Darstellung der Geschichte also auf die Judenmission verzichtet, dennoch die Allheilsketzerei und schwere Gotteslaesterungen foerdert, kann sich nicht ehrlicherweise als Christ bezeichnen, geschweige denn als Katholik.
Schoenborn soll abgesetzt und feierlich anathemisiert werden.
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#2   sexychrist   19:09:20 | Dienstag, 15. April 2008
Papst Pius der IX. kam also nach Papst Pius dem XII.?
Nur so nebenher, Papst Pius IX. war nicht 186 bei seinem Tod.
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#1   Botschafter   19:01:08 | Dienstag, 15. April 2008
klare Worte
Gibt es auch klare Worte von Kardinal Schönborn? –
Eure Rede sei ja, ja, nein, nein; was darüber hinaus ist, das ist von Übel.
Matthäus 5,37
Geistliche Führer sind dazu da, nicht um Fragen zu stellen, sondern um sie zu beantworten!
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