(kreuz.net, Illertissen-Au) Die Karriere des Markus Ramolla aus Illertissen-Au erinnerte an eine Heiligenlegende.
Au ist ein nordwestlicher Stadtteil von Illertissen im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm – etwa 25 Kilometer
südlich von Ulm. Das Gebiet gehört zum Bistum Augsburg.
Schon als Bub fiel der Gärtnergehilfe Markus
Ramolla (32) in der Messe durch Extra-Kniebeugen auf – berichtete die Tageszeitung ‘Augsburger Allgemeine’
bereits am 31. Januar.
Ramolla habe sich auch viel öfter bekreuzigt als andere. Nach der Kirche sei
er in die Nachbargemeinde zum nächsten Gottesdienst geradelt.
Als im vergangenen November bekannt wurde,
daß Ramolla sein Leben Gott verschrieben habe und im US-Bundesstaat Ohio zum Priester geweiht worden
sei, war die Freude in der Gemeinde Au groß.
Viele Gläubige erwarteten schon Ramollas Primiz in der
Auer Pfarrkirche. Man sprach davon, daß er seine erste Messe in der Heimat um Ostern zelebrieren würde.
Doch daraus wurde nichts. Denn Ramolla gehört einer Gruppe von Sedisvakantisten an.
Das bedeutet, daß
er das Papsttum, die päpstliche Unfehlbarkeit und alle Dogmen zwar grundsätzlich anerkennt, aber nicht
die Päpste seit 1958, weil diese angeblich durch öffentliche Häresie ihr Amt verloren haben.
Ramolla
wurde von einem gewissen Hw. Daniel Lytle Dolan (56) aus Cincinnati zum Priester ordiniert.
Hw. Dolan ist ein ehemaliger Priester der von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründeten Piusbruderschaft.
Er wurde im Jahr 1983 mit acht weiteren Mitgliedern wegen Sedisvakantismus aus der Priesterbruderschaft
ausgeschlossen.
Die Gruppierung gründete danach die Priesterbruderschaft Sankt Pius V.
Hw. Dolan ließ
sich im November 1993 von einem gewissen Mark Pivarunas zum angeblichen Bischof weihen. Dieser führt
seine angebliche Weihe auf den ehemaligen Erzbischof von Hue in Vietnam, Mons. Pierre Martin Ngô-dinh-Thuc
(† 1984) zurück.
Mons. Thuc hat nach seinem Rücktritt als Erzbischof von Hue zahlreiche unerlaubte
Bischofsweihen durchgeführt. Diese könnten aber wegen einer angezweifelten geistigen Zurechnungsfähigkeit
des Erzbischofs nicht gültig gewesen sein.
„Es handelt sich um Sekten, die nichts mehr mit uns zu tun
haben“, erklärt dazu Christoph Gold, Pressesprecher des Bischofs von Augsburg vor der ‘Augsburger Allgemeinen’.
Jetzt erscheint Ramollas Name auf einer Webseite, die sich Lux Veritatis nennt.
Sie verweist auch auf
ein Priesterseminar, das sich im US-Bundesstaat Florida befindet und gibt Ramollas Namen als Kontaktadresse
an.
Auf einer sedisvakantistischen Webseite kann auch eine in Englisch gehaltene Predigt des Sedisvakantisten
angehört werden.
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138 Lesermeinungen
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@Schalom Mit Vergnügen betrachte ich immer die so Jesusfernen Sie müssen viel Zeit vor dem Spiegel verbringen.
Wundert mich aber nicht, schließlich sehen Sie dort die Person, um die sich Ihrer Meinung nach alles
dreht.
@Benedikt, der sich nicht einmal im eigenen Laden auskennt… Es sind Zeiten des Chaos. Und viele sind
verwirrt… Und wer ist für die Verwirrung verantwortlich? Diese selbstherrlichen Typen wie Pacelli,
Roncalli und Konsorten, die offensichtlich nicht mit der katholischen Tradition klar kamen! Wenn die FSSPX
sich in ihrer Liturgie schon so sehr an Roncalli anlehnt – in bewusster Abgrenzung von „Papa“ Ratzi! –,
könnte sie sich leicht auch jetzt noch nach diesem in „Priesterbruderschaft Seliger Johannes XXIII.“
umbenennen, was ihrem Zwitterwesen viel eher entsprechen würde als den Namen von Papst Pius X. zu missbrauchen!
frommes Spiel! als Kind habe ich auch Messe gespielt“ … dieses Stadium hat der ehrenwerte fromme Mann
leider noch nicht überwunden – und er hat auch noch einen anderen Psychopaten gefunden, der glaubt, Bischof
zu sein – und somit Bischofsweihe spielen kann. Kleider machen also doch Leute … der Hauptmann von Köpenick
ist nicht so selten – er hat mal wieder zugeschlagen! Freut euch einfach!!!!!
@ Dominicus Es sind Zeiten des Chaos. Und viele sind verwirrt… Und wer ist für die Verwirrung verantwortlich?
Diese selbstherrlichen Typen wie Thuc und Konsorten, die nicht damit klar kamen, dass es in der Kirche
nicht so lief, wie ihnen es gefallen hätte. @ PGS Ihr ehemaliges Sektenoberhaupt Karol Wojtyla hat bekanntlich
seinen „Bruder im Geiste“ Angelo Roncalli „kanonisiert“. Wo waren Sie da bloß…? Prüfen Sie lieber
Ihren eigenen Verstand – die Seligsprechung (!) war lange nachdem die FSSPX gegründet wurde. Gehirnakkrobat
.
#131 Perpetua 00:39:54 | Donnerstag, 24. April 2008
Für ein volles Verständnis der katholischen Lehre gegen die modernen Irrtümer ist es unterläßlich,
die päpstlichen Enzykliken und andere Dokumente der Päpste des 19. und frühen 20. Jahrhdts. gegen den
Liberalismus, den Modernismus und die Freimaurerei zu studieren. Papst Pius X., erkannte den Modernismus
als eine sicher tödliche Seuche, die es aufzuhalten galt. Der hl. Pius. X. führte Krieg gegen den Modernismus.
Er schrieb, die wichtigste Verpflichtung des Papstes sei es, die Reinheit und Unberührtheit der katholischen
Lehre sicherzustellen; er stellte weiterhinfest, daß er in seiner wichtigsten Pflicht versagen würde,
wern er nichts unternähme. Vertreter der Satanssynagoge sind jedoch anderer Meinung: „Wir haben eineinhalb
Jahrhunderte lang gekämpft, und unseren Anschauungen innerhalb der Kirche zum Durchbruch zu verhelfen,
und wir haben unser Ziel nicht erreicht. Dann kam endlich das II. Vatikanum, und wir haben triumphiert.
Von nun an sind die Thesen und Prinzipien des liberalen Katholizismus von der heiligen Kirche endgültig
und offiziell akzeptiert.“ Wozu das II. Vatikanische Konzil überhaupt? Wer sind die Urheber und Drahtzieher?
Wahre Katholiken sicher nicht! War es zuvor denkbar, daß ein Bischof auf eine zu Boden gefallene (konsekrierte)
Hostie mit den Schuhen tritt, um zu verhindern, daß die Absicht und der Wille einer wahren Katholikin
vereitelt wird, diese in Ehrfurcht aufzuheben. (Ergänzung zur vorhergehenden Lesermeinung: Das seit 1789
neu gewordene Zeitalter besteht in seiner Auswirkung in einer Erhebung der „Menschenrechte“ über die
RechteGottes.[fett]
#130 Dominicus 20:19:00 | Dienstag, 22. April 2008
@ Pro Germania sancta Ich bitte darum! Es geht nichts über eine geregelte Vereinigung! Wann möchten
Sie starten? Ich habe im Moment sehr viel Zeit. Oder wir sollten uns einmal mit diesen Verein um S.E.
Bischof Stork in Verbingung setzten.
Sollen wir etwa nicht ernst nehmen, was Kardinal Ratzinger 1982 veröffentlichte? (siehe Fettdurck!) (Fortsetzung)
In der Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils wurden verschiedene ökumenische Handlungen von hohen Würdenträgern
vorgenommen: z. B. im Jahr 1986 hat Johannes Paul II. alle Religionen der Welt zu einem gemeinsamen Friedensgebet
nach Assisi eingeladen, und bei diesem Treffen wurde die Statue des (Götzen) Buddha auf den Tabernakel
gestellt. Später hat Johannes Paul II. den Koran geküsst, in dem an zahlreichen Stellen zur Tötung
von nichtislamischen Menschen aufgerufen wird. weil sie nicht katholisch sind. Pater Markus Ramolle weist
die Beschuldigung und schwere Verleumdung weit von sich, Mitglied irgendeiner Sekte zu sein. Der Zutritt
zur Auer Kirche kann ihm nicht verwehrt werden, da er nie den Wunsch geäußert hatte, dort eine hl. Messe
feiern zu wollen. „Wenn man nach einer Gesamtdiagnose für den Text (Gaudium et Spes) sucht, könnte man
sagen, daß er (in Verbindung mit den Texten über Religionsfreiheit und über die Weltreligionen) eine
Revision des Syllabus Pius’ IX., eine Art Gegensyllabus darstellt … Begnügen wir uns hier mit der Feststellung,
daß der Text die Rolle eines Gegensyllabus spielt und insofern den Versuch einer offiziellen Versöhung
der Kirche mit der seit 1789 gewordenen neuen Zeit darstellt.“ (Quelle: Joseph Kardinal Ratzinger, Theologische
Prinzipienlehre (Erich Wewel, München 1982), SS. 389-399) [klein](Anm.: Das seit 1789 neu gewordene Zeitalter
besteht in seiner Auswirkung in einer Erhebung der „Menschenrechte“ über die Rechte
@Dominicus: Ganz auf Ihrer Seite! Dann sollten wir uns vielleicht in naher Zukunft mal zusammentun, um
das weitere Vorgehen zu planen…?! Gerne dürfen Sie auch über eine private Mail Kontakt mit mir aufnehmen!
Vielleicht schließen sich uns ja noch mehr Interessent(inn)en wie Perpetua, Karl Murx, Kilian usw. an…?!
#127 Dominicus 19:55:53 | Dienstag, 22. April 2008
@ Pro Germania sancta Sehen Sie, das ist gerade das Problem. Man benötigt diözesane Bischöfe, die Erzbischof
Thuc unterstützt hätten. Die „wild“ geweihten Bischöfe werden nicht ernst genommen. Eben gerade weil
diese sich ständig vermehren. Da gibt es Priestergemeinschaften, wo ein riesiges Einzugsgebiet haben,
mit hunderten von Menschen(z.B: Mexico), wo ein Bischof nicht mehr alleine zu recht kommt. Weiht er einen
Bischof, damit er entlastet wird, mach sich der Neugeweihte sofort selbstständig. Das ist das Problem.
Hier sollte man die überlieferte Tradition aus den alten Zeiten betrachten, wo man sog. Bischofsklöster
hatte. Dort unterstand der Bischof dem jeweiligen Abt. Oder manche Konzepte von „kath.“ Freikirchen sind
nicht zu verachten, wenn es um eine Organisation geht, die zu leiten ist. Anstatt sich zu streiten, hätte
muß man sich zusammenraufen und einen geordneten Widerstand konsturieren, den man ernst nehmen kann.
Wie wäre es da z.B. mit einer „Liga er Tradition“? Einen Verband der in den alle zusammen arbeiten und
somit eine gute Versorgung der Gläubigen und eine vernünftige Mission garantiert. Und die sich klar
von solchen Leuten distanzieren, wie Herrn Lingen. Man muß einfach seriös arbeiten. Wenn man das tut,
kann man die Unseriösität der NOM Kirche öffentlich entlarven und anklagen.
@Dominicus: Da bin ich leider überfragt! Aber die von Thuc geweihten Bischöfe – mal abgesehen von den
„Palmarianern“ – wie Msgr. José Franklin Urbina Aznar, von dem ja auch eine „Grundsatzerklärung zur
Wahl eines Papstes aufgrund der aktuellen Vakanz des Apostolischen Stuhles“ (Durach 2000) stammt, gehören
da sicher dazu!
#125 Dominicus 18:41:36 | Dienstag, 22. April 2008
@ Benedikt Lieber Benedikt, selbst ein Alexander VI. war kein Herätiker. Zwar war sein Leben im höchsten
Maße unmoralisch, aber er hat nie gegen die Lehre der Heiligen Mutter Kirche gefehlt. Es gibt in der
Geschichte der Päpste mehr als einen, dessen Leben nicht gerade der Nachfolge unseres vielgeliebten Herrn
und Erlösers Jesus Christus entspricht. Ja, es gab auch Päpste die Heräsien angenommen hatten, sich
aber später korregierten. Die Frage der Sedisvakans wird dadruch getrübt, daß immer wieder gestörte
Persönlichkeiten auftreten und mit unhaltbaren Thesen einherkommen. Auch die ständie Spaltung unter
den Bischöfen der Sedisvakans ist ein sehr großes Problem. In den Sedisvakanskreisen gibt es von materiellen
Papst (= Bendictus XVI.) bis hin zu Theorien, in denen ohne Papst sogar die gültigen Bistümer aufgehoben
wurden, alles. Manche maßen sich sogar an eigene Jurisdiktionen aufzubauen und Länder und Kontinente
einzuteilen, wie weit wessen Jurisdition gehe. Es sind Zeiten des Chaos. Und viele sind verwirrt… Aber
auch unter den V2-Anhängern ist eine gewisse Sedisvakans zu sehen, in dem viele nicht auf „ihren“ Papst
hören. Wenn nicht direkt ablehnend gegenüber Benedictus XVI., dann doch in einem schismatischen Geist.
Und da sind die Piusbrüder manchmal den Papst sogar näher als so mancher NOM Bischof. @ Pro Germania
sancta Wieviele Bischöfe haben außer S.E. Erzbischof Thuc noch die Sedisvakans ausgerufen bzw. unterstützt.
Damit meine ich ordentliche Bischöfe.
@Benedikt, der sich nicht einmal im eigenen Laden auskennt… die FSSPX sollte sich besser nach Pacelli
oder gleich nach Roncalli benennen, das wäre ehrlicher! Ah, eine Gemeinschaft mit einem nicht kanonisierten
Patron. Das wäre ja mal ganz was Neues Ihr ehemaliges Sektenoberhaupt Karol Wojtyla hat bekanntlich seinen
„Bruder im Geiste“ Angelo Roncalli „kanonisiert“. Wo waren Sie da bloß…?
@ PGS (die FSSPX sollte sich besser nach Pacelli oder gleich nach Roncalli benennen, das wäre ehrlicher!).
Ah, eine Gemeinschaft mit einem nicht kanonisierten Patron. Das wäre ja mal ganz was Neues . @ Dominicus
Natürlich ist die Meinung einer einzelnen Privatperson irrelevant. Wenn man die Situation der Reform
von 1962 bedenkt, und die diese einer Studie unterzieht, erkennt man auch hier die ersten Sprößlinge
eines modernistischen Geistes. Besonders die Beweggründe, eines Pius XII., zu änder… Ich bin mir sicher,
dass jeder da das hereinlesen kann, was ihm gerade in den Kram passt. Hätte es diese Ansichten schon
früher gegeben, so hätte diese Entfaltung der römischen Liturgie wie im Messbuch von 1570 überhaupt
nie gegeben. Das Problem des Sedisvakantismus ist, dass er pauschal einen Zeitpunkt bestimmt, nach welchem
alle weiteren Änderungen von Übel sind. Dass solches auch früher stattgefunden hat ist nicht nur irrelevant,
sondern allein das „früher“ reicht schon aus, um die Änderung positiv zu bewerten. Alsdann wird über
alle möglichen Prälaten und Päpste ab einem gewissen Zeitpunkt Gericht gesessen (mit fragwürdiger
Kompetenz) und über deren Katholizität geurteilt. Der Haken an der Sache: Eine ebensolche Prüfung angewendet
auf ALLE Päpste der Kirchengeschichte würde vermutlich Sedisvakanz seit dem Jahr 300 oder so bedingen.
Auch hier ist man also völlig willkürlich. Schon das reicht, diese ganze Konstruktion abzulehnen.
@Dominicus: Mit dem Klerikalismus wird man es sicher auch übertreiben können, da gebe ich Ihnen recht!
Da müssten die Verantwortlichen im Seminar ein wenig ein Auge drauf haben, dass das nicht ausufert. Andererseits:
Durch Taufe und Firmung haben wir ja auch als Laien immer schon teil am Priestertum Christi… Zum „Geist
von Econ“: Mag sein, dass das ein wenig abfärbt; das kann ich nicht beurteilen, weil ich weder das eine
noch das andere Seminar kenne. Aber die Tatsache, dass man in der Liturgie vor Roncalli und wohl auch
vor Pacelli zurückgeht, ist mir schon sehr symptatisch. Die Priestergemeinschaft hätte sich vermutlich
auch sehr gern nach Papst Pius X. benannt, nur war der Name ja schon vergeben (die FSSPX sollte sich besser
nach Pacelli oder gleich nach Roncalli benennen, das wäre ehrlicher!). Wünsche Ihnen eine gute Nacht
und einen gesegneten morgigen Tag! :(3
@ Pro Germania sancta Wissen Sie, Notstand hin oder her, man muß trotzdem einegewisse moralische Haltung
mitbringen. Ich kreide Sanborn und Dolan nicht wegen theologischer Einstellungen an, sondern deren Doppelmoral.
Im Seminar zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit, werden die Seminaristen in einem Kleriklalismus aufgezogen,
die untragbar ist. Gerade in diesen Tagen des Chaos. Wir brauchen Priester die Hirten sind und nicht kleine
Prinzen (ohne Verantwortung) sein wollen. Oder finden Sie es richtig, daß Seminaristen von sich schon
als Kleriker und Priester sprechen, obwohl diese noch nicht einmal die Tonsur empfanhen haben? Genauso
wen es offen geduldet wird, wenn einige (Untonsurierte) schon damit beginnen die Primitz zu planen oder
gar die Bischofsweihe. Das ist ein sehr ungesunder Traditionalismus. Aber man kann den Bischöfen wahrscheinlich
keinen Vorwurf machen, weil der Apfel nicht weit vom Stamme fällt. Auch in diesen Seminar weht der Geist
von Econ. Sehen sie, die einen haben den Geist des Konzils und die anderen den Geist von Econ. Beides
ist verwerflich. Was die Karfreitagsfürbitte für die Religion angeht, so habe ich mich noch nicht genug
damit beschäftig, um darüber Sachgemäß diputieren zu können. @ Benedikt Natürlich ist die Meinung
einer einzelnen Privatperson irrelevant. Wenn man die Situation der Reform von 1962 bedenkt, und die diese
einer Studie unterzieht, erkennt man auch hier die ersten Sprößlinge eines modernistischen Geistes.
Besonders die Beweggründe, eines Pius XII., zu änder…
@ Dominicus Da, der Schreiber von einem Vorkonziliaren Ritus schreibt, ist damit eigentlich der Ritus
von 1962 gemeint. Und diese Reform ist abzulehnen! Das können Sie machen. Es ist aber irrelevant.
@Dominicus: Sie müssen doch die besondere Situation der heiligen Kirche berücksichtigen, in der sie
sich derzeit befindet. Und die beiden Regeln Epikie und „salus animarum (est) suprema lex“ erlaubt es
m.E. schon, dass auch ein Weihbischof, wenn es – wie es derzeit der Fall ist – weder einen rechtmäßig
gewählten rechtgläubigen Papst noch einen Diözesanbischof mit Jurisdiktion gibt, die jurisdiktionellen
Vollmachten eines Bischofs, soweit sie nicht mit denen eines anderen gültig geweihten Bischofs in Konflikt
kommen, ausüben darf. Wie denken Sie denn über die Liturgiereformen Pacellis? Wie über die von ihm
reformierte Karfreitagsfürbitte (für die Regierungen der Völker)?
@ Pro Germania sancta Mein lieber Freund, die genannten Exzellenzen, maßen sich an eigene Pfarreien zu
gründen und bauen diözesane Strukturen auf. Schlimmer noch ist, daß S.E. Daniel Dolan, der ja als komplett
Sedisvakantist, seinen Priestern die Erlaubnis erteilt, den großen Exorzismus zu beten. Diese From des
Exorzismus kann nur ein Diözesanbischof erteilen. Weiterhin gibt er dispenzen für junge Männer, damit
diese die Priesterweihe noch vor dem 25 Lebensjahr geweiht werden können. Gerade Leute wie Sanborn u.
Dolan, die andere immer auf ihre Fehler hinweisen, sollten sich dann um so genauer an die Gesetze der
hl. Kirche halten. Vielleicht mag die frühere Weihe eines Mannes, vor dem Canonischen Alter, vertretbar
sein, jedoch ist die Erlaubnis zum großen Exorzismus äußerst fragwürdig und unmoralisch, diesen ohne
berechtigte Jurisdiktion zu erteilen. Im übrigen lehen auch ich den Ritus von 1962 ab. Die Riten habe
ich nur der Vollstänidigkeit halber erwähnt. Da, der Schreiber von einem Vorkonziliaren Ritus schreibt,
ist damit eigentlich der Ritus von 1962 gemeint. Und diese Reform ist abzulehnen!
@Dominicus: Was den Ritus betrifft, haben P. Ramolla und die Priestergemeinschaft St. Pius V. sicher recht.
Auch was die Sedisvakanz spätestens seit 1958 (Tod Pacellis), eher aber schon seit 1939 (Tod Papst Pius
XI.) betrifft, dürften sie richtig liegen. Und inwiefern maßen sich die genannten Bischöfe denn Jurisdiktion
an? Haben die denn Diözesen, denen sie vorstehen? Wo ist also das (theologische) Problem?
@ P. Ramolla Pater Markus Ramolla, gehört dem sektiererischen Vereinigung an, welche von S.E. Marcel
Lefebvre, aus der Priesterbruderschaft St. Pius X., ausgeschlossen wurden. Diese Sektierung der Piusbruderschaft,
wurde aus guten Gründen ausgeschlossen, weil Sie nicht den rechtsgültigen Papst, in Rom, als obersten
Hirten, der heiligen katholischen Kirche anerkennen. Selbst für eine etwaige Sedisvakans, wäre Bischof
Donald J. Sanborn, sowie Bischof Daniel L. Dolen im Schisma, weil beide sich, für die Sedisvakanstheorie
nicht bestehende, Jurisdiktion anmaßen. Unteranderem verteidigt Bischof Sanborn seine Bischofsweihe nur
damit, daß man einen weiteren Bischof für die Sedisvakanstehorie des fanzösischen Dominkanersbischof
Gerad de Lorié hat. Weiter ist sind die Hetzpredigten des Sanborn, gegen S.H. Papst Benedikt XVI., weithin
bekannt. Dolan, sowie Sanborn, haben sich ihre Bischofweihen erschlichen, bzw erkauft. Pater Ramolla,
feiert im Übrigen den Reformierten Ritus des hl. Papst Pius X., mit der Begründung des modernistischen
Einflusses der letzten gültigen Reform durch S.H. Pius XII., welche sich im Ritus von 1962 darbietet.
Erwähnenswert ist noch, das Markus Ramolla sich zu erst bei der Priesterbruderschaft St. Petrus beworbe,
nach deren Ablehnen, als nächstes sich der Piusbruderschaft zugewandt hat. Auch hier wurde er für das
Priesteramt abgelehnt. Als letztes ging er mit S.E. Bischof Dolan nach Amerika, in das von S.E. Bischof
Sanborn geleitete Most Holy Tinity Seminary, eintrat…
Pater Markus Ramolla (Fortsetzung) Der Opfercharakter der hl. Messe dem Mahlcharakter gewichen, und der
Glaube an die Realpräsenz (Gegenwart Christi in der hl. Hostie) ist bei vielen Bischöfen, Priestern
und Gläubigen nahezu ganz verschwunden. Allein angesichts dieser von ihm dargelegten Spitze des Eisberges
hätte schon vor vielen Jahren ein offener Protest und Aufschrei zumindest der älteren Bischöfe weltweit
erfolgen müssen. Pater Markus Ramolla lehnt diese Irrtümer total ab, weil sie nicht katholisch sind.
Er weist die Beschuldigung und schwere Verleumdung weit von sich, Mitglied irgendeiner Sekte zu sein.
Er ist ebenso wenig Mitglied einer Sekte, wie Pfarrer Josef Ost Mitglied irgendeiner Sekte war, denn Pater
Ramolla zelebriert dieselbe Messe die Pfarrer Ost zelebriert hat, und Pater Ramolla predigt denselben
Glauben den Pfarrer Ost gepredigt hat. Der Zutritt zur Auer Kirche kann ihm nicht verwehrt werden, da
er nie den Wunsch geäußert hatte, dort eine hl. Messe feiern zu wollen. Er ist Mitglied der katholischen
Kirche, jener katholischen Kirche, der Pfarrer Josef Ost angehört hat. Wie schon erwähnt ist der Opfercharakter
der hl. Messe dem Mahlcharakter gewichen, und der Glaube an die Realpräsenz (Gegenwart Christi in der
hl. Hostie) ist bei vielen Bischöfen, Priestern und Gläubigen nahezu ganz verschwunden. Allein angesichts
dieser von mir dargelegten Spitze des Eisberges hätte schon vor vielen Jahren ein offener Protest und
Aufschrei zumindest der älteren Bischöfe weltweit erfolgen müssen.(Forts.folg…
Most Holy Trinity Seminary ist ein einziger schlecher Witz! Bischof Sanborn, baut dort für sich eine
kleine Kathedrale, für seine eigene Herrlichkeit! Seine vier Seminaristen dürfen arbeiten wie die Sklaven.
Das Seminar wurde einzig und allein für den Sohn eines reichen Mannes errichtet, damit dieser Priester
werden kann. Und wie zufällig, daß Daddy die Mini-Kathedrale baut. Der Sohn des reichen Papas wird nämlich
der Nachfolger von Bischof Sanborn (als Bischof). Das nennt man Simonie! Und der Ramolla hört wird schon
in Cincinnati als neuer Bischof gehandelt. Ja, wenn man einen Kadavergehorsam hat, und schon schleimt,
wird man schnell Bischof… Habe ich schon erwänt, daß dieses Seminar nur gebaut werden konnte, weil
Sanborn in Dreck anderer gewühlt hat, um den Bischof von St. Petersbur, Florida, mundtot zu machen? Der
Sanborn hat mehr Dreck am Stecken, als mancher NOM Bischof. Aber Hauptsache, die eigene Glorie wird vermehrt!
Ist das christlich, ist das Nachfolge Jesu, daß man sich zu seiner eigenen Ehre eine Kirche baut?
Pater Markus Ramolla (Fortsetzung) und der Realpräsenz, der wirklichen Gegenwart Christi im Allerheiligsten
Altarssakrament beraubt. Ferner muss man den ehrfurchtslosen Kommunionempfang, der durch die Mund – und
Stehkommunion geschieht, nennen. Pater Markus Ramolla hält am selben katholischen Glauben fest, den Pfarrer
Josef Ost so oft von der Kanzel und während der Christenlehren in der Kirche Maria Himmelfahrt in Au
verkündet hat, und den die katholische Kirche von Christus und den Aposteln empfing, und bis zum Zweiten
Vatikanischen Konzil unversehrt bewahrt und den Gläubigen verkündet hat. Dann aber wurde im Jahr 1962
das Zweite Vatikanische Konzil einberufen und alles schien ganz anderes zu werden. Auf diesem Konzil wurden
Lehren verkündet, die mit der vorkonziliaren Lehre der Kirche unvereinbar sind, so z. B. lehrt das Konzil
im Dekret über den Ökumenismus, dass die Kirche Christi nicht ausschließlich mit der Kirche Christi
identifiziert werden kann. Diese Lehre erklärt, dass nichtkatholische Religionen ein Mittel zur Rettung
wären. Diese Lehre widerspricht offen der Lehre der katholischen Kirche, AUSSERHALB DER KIRCHE KEIN HEIL
und wurde von Papst Pius XI. in der Enzyklika Mortalium animos verurteilt. In der Folge des Zweiten Vatikanischen
Konzils wurden verschiedene ökumenische Handlungen von hohen Würdenträgern vorgenommen: z. B. im Jahr
1986 hat Johannes Paul II. alle Religionen der Welt zu einem gemeinsamen Friedensgebet nach Assisi eingeladen,
und bei diesem Treffen wurde die Statue des (Götzen) …
@P-G-S So einfach kann man das nicht sagen. Zum einen ist auch im Protestantismus der Glaube an die Realpräsenz
in den Elementen des Sakraments stark verbreitet, dort gibt es vielfach auch die Kommunion im Knien und
stets ohne Handvermittlung, zum anderen ist nun im NOM der Glaube der KIrche nicht völlig vernichtet
worden.
@Gotthard: Lex orandi est lex credendi! Falls Sie kein Latein können: „Das Gesetz des Betens ist das
Gesetz des Glaubens“. Wie gebetet wird, so wird geglaubt und wie geglaubt wird, so wird gebetet! Der Novus
Ordo Missae (NOM) spiegelt viel eher einen protestantischen Glauben (Abendmahl als Gedächtnisfeier an
das letzte Abendmahl Jesu) als den katholischen Glauben (die Heilige Messe ist die Gegenwärtigsetzung
des Kreuzesopfer Jesu Christi) wieder!
@perpetua Die Alte Messe unterscheidet sich wesentlich von der von Paul VI. im Jahr 1969 eingeführten
Neuen Messe. Die Neue Messe leugnet faktisch den Opfercharakter der hl. Messe. durch ständiges Wiederholen –
oder Perpetuieren – werden Aussagen auch nicht wahr. Wie soll die Liturgie eine dogmatische Aussage oder
Beschreibung „leugnen“? Die liturgische Entwicklung hatte die Menschen bei der „alten Messe“ zu faktischen
Zuschauern von „Tod und Auferstehung Jesu Christi“ gemacht – die heutige Liturgie macht sie zu Beteiligten
der Feier – wahrhaften Lirturgen, wie die Apostel im Abendmahlssaal. Das WESEN der Eucharistiefeier ist
nicht in unsere Hand gelegt – und ist jeder liturgischen Form vorgeordnet. Das WESEN der hl. Messe kann
von keiner einzigen liturgischen Form erfasst und letztgültig dargestellt werden. Die ordentliche Form
der Messe stimmt wesentlich mit der außerordentlichen Form überein.
Pater Markus Ramolla hat aus technischen Gründen derzeit keinen Internetzugang Und sie werden das Ohr
von der Wahrheit abwenden.“ (II. Timotheusbrief: 4,4) Pater Markus Ramolla, der am 16. Nov. 2007 in den
USA von S. E. Bischof Daniel L. Dolan gültig zum Priester im traditionellen Ritus geweiht wurde, wandte
sich an das Seminar zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit (Most Holy Trinity Seminary) in den USA um dort
eine absolut katholische Formung zu erhalten und wahrer katholischer Priester zu werden. Dies wurde notwendig,
da die meisten Professoren an den katholischen Fakultäten und Seminarien Lehren verkünden, die mit der
Lehre der katholische Kirche, wie sie bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil gelehrt wurden unvereinbar
sind. Es werden sogar ganz offen Dogmen der katholischen Kirche geleugnet. Seit seiner Priesterweihe zelebriert
Pater Ramolla die Alte Messe, wie sie noch vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil in allen katholischen
Kirchen, unter anderem auch in der Kirche Maria Himmelfahrt in Au, zelebriert wurde. Pfarrer Josef Ost,
der 53 Jahre lang in Au als Seelsorger gewirkt hat, zelebrierte dieselbe heilige Messe, die Pater Ramolla
zelebriert. Die Alte Messe unterscheidet sich wesentlich von der von Paul VI. im Jahr 1969 eingeführten
Neuen Messe. Die Neue Messe leugnet faktisch den Opfercharakter der hl. Messe. Die Neue Messe wurde mit
Hilfe von sechs protestantischen Religionsdienern geschaffen, um eine ökumenische Liturgie zu kreieren.
Sie ist vieler katholischer Wahrheiten wie z. B. des Priestertums, des Opfercharakters der hl. Messe …
(folgt)
@SimonNeuss Das hast du sehr schön geschrieben! Warum soll man sich ständig streiten, weil man anderer
Auffassung ist? Gibt es keinen Grund für. Auch dir liebe Grüße und den besonderen Schutz der Mutter
Gottes!
#105 SimonNeuss 01:20:56 | Freitag, 18. April 2008
@Kilian Siehst du Kilian solange wir nicht über den Papst reden ist die Schnittmenge bei uns ziemlich
groß. Kurioserweise ist es so, daß ich mit den Freunden die ich hier habe über Internet kaum Freundschaft
geschlossen hätte, weil sie entweder nichtkatholisch sind (neuapostolisch, atheistisch) oder seltsame
Sexualvorstellungen haben. Aber ich nehme das als Zeichen Gottes an. Gott ist der Gott der Begegnung.
Und als ehemaliger Obdachloser waren mir diese Leute auch immer hilfreich. Das versuche ich auch bei dir.
Grüße Es geht nicht immer, aber wo möglich versuche ich über Unterschiede hinwegzuschauen.
@Kilian Das ich etwas gefunden habe das mir gefehlt hat … Aber wie gesagt, es ist nicht menschenmöglich.
Aber der Herr wird uns alles geben, er läßt uns hoffen gegen ale Hoffnung. Gelobt sei unser Herr Jesus
Christus.
@Kilian Ja natürlich. Meinen Glauben. Und ich bin mir sicher, daß ich erst dann behaupten kann zu glauben,
wenn ich das nach jeder Begegnung mit einen fremdem, andersdenkenden, andersreligiösen, … Menschen
behaupten kann.
Kilian Aber Kilian ich liebe dich doch deshalb gerade so wie du bist. Ich meine das ernst, sonst könnten
die Menschen doch auf Grund gewisser Unterschiede, nie glücklich werden. Liebe Grüße
@ SimonNeuss Übrigens habe ich gegen den Ratzinger als Person überhaupt nichts. Aber als Papst kann
ich den nicht annehmen. Zitat eines alten Pfarrers: „Hasse die Sünde! Liebe aber den Sünder!“
@Kilian Das mit der Musik war der Test lieber Kilian, ich wollte wissen ob du so schnell bist wie ich
mit dem Informationerausrücken. Selbstverständlich hab ichs gesehn.
#82 SimonNeuss 23:46:13 | Donnerstag, 17. April 2008
@Kilian meDer Bischof erzählt von den Vorzügen der Mundkommunion, das habe ich schon mal gesehen. Wir
beide werden sicher keine Blutsbrüder, dazu mögt ihr unseren Papst nicht genug. Mich würde aber mal
interessieren, was du für Musik hörst.
@Heinrich Ihre Argumentation, (…), läuft im Prinzip darauf hinaus, dass das abgefallene Neu-Rom deshalb
recht hat, weil Sie sein Anhänger sind Und deine Argumentation läuft darauf hinaus, dass die Piusbrüder
recht haben, weil du ihr Anhänger bist (ich bin übrigens gar kein Anhänger Roms, das nur nebenbei).
Wenn die Piusbrüder den Papst und die Dogmen anerkennen, dann folgt daraus, dass der Papst gemäss dem
Dogma der Universaljurisdiktion jedes Recht hat, Lefebvre zu exkommunizieren. Wer das Recht bestreitet,
leugnet das Dogma. So einfach ist das. Ich persönlich finde ja, dass dieses Dogma das größte Kuckucksei
ist, das sich die Kirche je selbst ins Nest gelegt hat, weil es nämlich zu genau diesem Dilemma führt
(insbesondere zusammen mit der Unfehlbarkeit), das tut aber nichts zur Sache. Man kann nicht gleichzeitig
das Dogma anerkennen und die Rechtmässigkeit der Exkommunikation Lefebvres bestreiten.
#77 Hans Bendix 00:42:07 | Donnerstag, 17. April 2008
Oh, die heilige Kuhrie … In Freiburg im Breisgau gab es mal (an St. Martin) einen Stadtpfarrer, Dr.
Heinrich Hansjakob, der durch einen Sturm das Kirchendach eingebüßt hatte, das er deshalb neu eindecken
lassen mußte. Da hat ihn doch der der zuständige Referent des erzbischöflichen Ordinärriats (in der
Herrenstraße) schriftlich angefragt, was denn mit der großen Menge Nägel passiert sei, die auf der
Dachdeckersrechnung verzeichnet seien. Antwort (wörtliches Zitat!): „Sie sind vernagelt!“
@Brandenburgis Da die Weihen keinesfalls illegal, sondern höchst notwendig waren, ist das Moto proprio
Ecclesia Dei Adflicta nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde. Man muß es als grobe Anmaßung,
ja als bösartigen Willkürakt werten, der wirkungslos und nichtig ist. Wie kann der heilige Vater, der
Nachfolger Petri, eine Anmaßung begehen. Die Anmaßung beging Lefebvre mit seinen Priesterweihen. Ein
wesentliches Kennzeichen eines echten Katholiken und besonders eines Klerikers ist der Gehorsam gegenüber
dem heiligen Vater und der Kurie
An HBR mir fällt auf wie sehr Sie bemüht sind, Mitbrüder mit Schmutz zu bewerfen, was wollen Sie verbergen,
wovor haben Sie Angst? Dies alles sind doch Zeichen in welcher Hoffnungslosigkeit Sie sich selbst sehen.
Haben Sie Gottvertrauen und suchen Sie zu erst Ihre eigenen Fehler zu erkennen, dann wird Unser Herr auch
Ihnen beistehen.
Der Kurs der Fsspx war schon zu Zeiten ihres… Erzbischofs nicht klar. Die Politik Levebres (?) war mal
sedisvakantistsch und mal wieder mit Rom vereint. Was sollte das? Aber es war seine klare Mache. Die haben
auch bis in die ‘90 Jahre NOM-Priester nachgeweiht.
@ Brandenburgis Na klar war 1055 Rom im Recht. Kann auch die ‘88 Weihen mehr als sehr gut verstehen. Aber
mir geht das blöde getue von den Piusleuten auf die Nerven. Die sind nicht die Einzigen, die damals dir
Tradition treu geblieben sind! Was ist mit Castro-Mayer oder Thuc? Haben die nichts gemacht. Oder noch
andere Bischöfe die laut verkündet haben, daß sie weiterhin nur für die Alte Liturgie Priester weihen.
#70 Brandenburgis 22:14:26 | Mittwoch, 16. April 2008
@Kilian Die Exkommunizierungen von 1055 sind zwischenzeitlich bereits mehrfach zurückgenommen worden
und haben als solche eine mehr als egringe Bedeutung. Es ist aber klar, daß DAMALS Rom im Recht war,
im Gegensatz zu 1988.
@thaumaturgos: Danke für den Hinweis! Dachte die Römer waren schneller. Also is Rom schon länger ohne
Jurisdiktion, weil es doch heißt, daß die Exkummoizierten automatisch alle Jurisdiktion verlieren. Oder?
Ha, der Petersstuhl ist schon länger vakant als die Sedis es behaupten. Schon seit 1055 (+-)
#68 Brandenburgis 20:50:24 | Mittwoch, 16. April 2008
@H-B-R Da die Weihen keinesfalls illegal, sondern höchst notwendig waren, ist das Moto proprio Ecclesia
Dei Adflicta nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde. Man muß es als grobe Anmaßung, ja als
bösartigen Willkürakt werten, der wirkungslos und nichtig ist.
#67 santa rita 20:22:28 | Mittwoch, 16. April 2008
@ HBR Er hat die Bischöfe ohne die Erlaubnis des heiligen Vaters (und damit auch gegen den Willen Gottes)
geweiht. Ich war bei den Weihen dabei und kann Ihnen bestätigen, dass Gott an diesem Tag absolut mit
uns war. Es war ein unvergesslicher Gnadentag und die übernatürliche Freude auf den Gesichtern der Teilnehmenden
darüber, dass die Tradition jetzt nicht mehr am seidenen Faden der Lebenserwartung des Erzbischofs hing,
war für mich das beeindruckende Charakteristikum des Tages.
Liebe sdv, na klar, Sie müssen so argumentieren, die Krise des Klerus, der Kirche und des Glaubens weg“diskutieren“.
Denn wenn die „Piusbrüder“ recht haben, dann stimmen auch ihre Vorwürfe an die Adresse des vom Glauben
abgefallenen modernistischen Klerus der „Logenbrüder“ (ich weiß manche werden nicht mal in der Loge
zugelassen …). Ihre Argumentation, die ja auch nie in der Sache erfolgt, sondern immer nur auf ganz
platt naturalistischer Grundlage, läuft im Prinzip darauf hinaus, dass das abgefallene Neu-Rom deshalb
recht hat, weil Sie sein Anhänger sind. Überzeugend ist das nicht aber lustig.
Alberne Piusbrüder Das Alberne bei den Piusbrüdern sind ja ihre Hirnverrenkungen, mit denen sie verzweifelt
versuchen, sich selbst in die römisch-katholische Kirche hineinzuinterpretieren, in der sie definitiv
nicht sind. Sie erkennen angeblich den Papst an, aber was er sagt, ist ihnen so egal wie wenn es der Großmufti
von Kairo sagen würde. Da exkommuniziert der Papst feierlich den Erzschismatiker Lefebvre und schon wird
behuptet, der Papst, dessen Universaljurisdiktion man angeblich anerkennt, habe kein Recht dazu. Das zeigt
klar, was die Piusbrüder in Wahrheit sind: Schismatiker, Häretiker und De-Facto-Sedisvakantisten.
#64 thaumaturgos 19:45:09 | Mittwoch, 16. April 2008
… „ Rom war schneller. „ … es tut mr sehr leid, aber in dem Fall war der ‘gutste Michaelos’ schneller,
erst dann hatte Humbertus seine Bulle auf den Altar der Hagia Sphia gelegt … so versichert es zumindest
die weitum erante Kirchengeschichtsschreibung
@Brandenburgis Lesen Sie bitte im CIC den Canon 1378. Und zur Verdeutlichung des ganzen empfehle ich zusätlich
noch das Motu Propio Ecclesia Dei Adflicta. Demnach ist der ehemalige „Erz“bischof Lefebvre durch seine
illegalen Weihen der Exkommunikation anheim gefallen. Er hat die Bischöfe ohne die Erlaubnis des heiligen
Vaters (und damit auch gegen den Willen Gottes) geweiht. Das Ergebnis dieses Aktes war die Exkommunikation.
Die Weihen sind somit ein Sakrileg.
Genau! Die sind doch alle selbst bereits der Exkommunikation anheimgefallen. Und wie kann ein Exkommunizierter
einen anderen exkommunizieren? Man nehme zum Beispiel den Bruch von Ost- und Westkirche. Wer hat wen geext?
Rom war schneller.
#61 Brandenburgis 16:56:07 | Mittwoch, 16. April 2008
@H-B-R Von Exkommunikatin kann keine Rede sein, selbige wurde nur behauptet. In der Realität gibt es
nicht einmal den Schimmer einer Exkommunikation. Ganz abgesehen von der Frage, ob Paul VI. und der Big
Boss seiner „Glaubenskongregation“ nicht möglicherweise selbst zu diesem Zeitpunkt exkommuniziert gewesen
sind.
@Brandenburgis Die Weihen durch Lefebvre erfolgten so sehr im Einklang mit der heiligen Kirche, dass er
der Exkommunikation anheim gefallen ist. Somit sind diese Weihen ein Sakrileg
@Alois Bischof Die Weihelinie Erzbischof Thucs ist gültig, ohne Zweifel. Die Weihe Pater Lingens würde
ich auch eher als gültig betrachten, es gibt da jedoch viel mehr Zweifel, vor allem da nicht klar ist
ob Lingen Konsekrator die Priesterweihe gültig vor der Bischofsweihe erhalten hat. Jedenfalls hat Lingen
einen ehemals altkatholischen – also: häretischen – Weihespender aufgesucht und das macht seine Weihe
schon infamös. Es gibt ja immerhin ein Urteil, welches Herrn „Pater“ Lingen des Titelmissbrauchs überführt
(wegen der Bezeichnung „Pater“ und „römisch-katholischer Priester“) Und wenn die Kirche die Weihe des
Herrn Lingen anzweifelt, wird da durchaus was dran sein. Sein „Bischof“ war ja zumindest mal ein Usopator,
wenn man bedenkt, dass sich Schmitz als Bischof von Constantia bezeichnet hat. Was die Weihen von Lefebvre
und der Lefebvre-Sekte angeht: Diese mögen zwar aufgrund der zweifelsfrei vorhandenen Sukzession gültig
sein. Aufgrund der schismatischen Natur der Lefebvre-Sekte sind diese Weihen aber zumindest als sakrileg
zu bezeichnen, weil sie nicht in Einklang mit der Kirche erfolgt sind.
@ Stimme der Vernunft Naja, nach dem ich aus dem Wü-Daom geflogen bin, bin ich eben zu der Fsspx. Muß
auch hier mal anbrigen, daß die seelsorgerlich mehr drauf haben als die NOMs. Und außerdem war ich mit
dem P. tagsüber unterwegs.
@ Stimme… Vielleicht haben Sie recht. Als ich mit ihm einmal unterwegs war, hat er in einer NOM-Kirche
auch kein Weihwasser genommen und auch keine Kiebeuge gemacht. Übrigens: der Ramolla war mal sein geistiges
Kind; so wie ich. Und wir sind beide zu den Sedis abgerutscht
@Kilian Auf jeden Fall war er ganz verwundert, daß die von der Indultmesse die NOM-Hostien zur Kommunionspendung
nehmen. Naja, die von der Indultmesse stehen halt auch in Gemeinschaft mit dem Papst und der Kirche, und
der FSSPX-Pater nicht.
Der Fsspx-Priester der die Würzburger Kapelle… betreut, kenn auch einen Unterschied von in NOM konsekrierten
Hostien und von den im trid. Ritus gewandelten. Wahrscheinlich schmecken die anders. Auf jeden Fall war
er ganz verwundert, daß die von der Indultmesse die NOM-Hostien zur Kommunionspendung nehmen.
Loisl Die Lefebvre-Weihen sind so gültig, daß es gültiger nicht mehr geht. Ah, es gibt als verschiedene
Gültigkeitsstufen! Was ich noch nicht ganz verstanden habe: Ist die Weihe von Bernard Fellay nun gültiger
als die von Josef Ratzinger, und wenn ja, um wieviel? Viel gültiger oder nur ein bisschen gültiger?
Und wenn nun so ein nicht ganz so gültig geweihter Priester die Messe liest (da ist ja auch der NOm nicht
ganz so gültig wie die alte, aber das lassen wir mal aussen vor), wie ist das dann mit der Eucharistie?
Wird dann je nach Gültigkeit die Wandlung eventuell nur teilweise erfolgen, so dass also z. B. im Kelch
die Hälfte Wein bleibt und nur die andere Hälfte zum Heiligen Blut wird?
@ Alois Bsichof Ich weiß daß der liebe Pater Ramolla in den USA weilt. Wahrscheinlich muß er kräftig
mit anpacken, um beim Umzug in das neue Salway-Sanborn-Seminar, mitzuhelfen. Und natürlich sind die Thuc-Weihen
gültig. Da würden sich die Sedis kräftig ins eigene Fleisch schneiden, wenn sie sich ungültige oder
nur zweifelhafte Weihelinien hingeben würden.
#47 Alois Bischof 15:49:11 | Mittwoch, 16. April 2008
Pater Markus Ramolla weilt z.Zt. in den USA, so die Webseite trueromancatholicsermons. Zum Thema: Die
Weihelinie Erzbischof Thucs ist gültig, ohne Zweifel. Die Weihe Pater Lingens würde ich auch eher als
gültig betrachten, es gibt da jedoch viel mehr Zweifel, vor allem da nicht klar ist ob Lingen Konsekrator
die Priesterweihe gültig vor der Bischofsweihe erhalten hat. Jedenfalls hat Lingen einen ehemals altkatholischen –
also: häretischen – Weihespender aufgesucht und das macht seine Weihe schon infamös. Daß Pater (?)
Lingen es jedoch wagt, wie Dr. Eberhard Heller (nachdem Lefebvre ihm nicht mehr diente), die Lefebvre-Weihen
für ungültig zu erklären, zeigt Lingen theologische Inkompetenz. (Nur behauptete und nicht erwiesene)
Freimaurerei-Mitgliedschaft usw. beeinträgt die Gültigkeit der korrekt vorgenommenen Priesterweihe durch
Kardinal Liénart nicht. Sieh z.B. Cracks in the Masonry, von Dr. Coomaraswamy. www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=85&catname=….
Schon Papst Leo XIII. sagte, daß die Kirche eine Weihe für gültig hält, wenn Form und Materie ernsthaft
angewendet wurden und keine öffentlich kundgetane dem Willen der Kirche entgegengesetzte Intention vorliegt.
(Apostolicae Curae, par. 33). Diese liegt nicht vor. Das heißt also, daß Dr. Heller und der vagante
Priester (?) Lingen lügen bzw. falsches aussagen – und sie behaupten ja auch Apostolicae Curae zu glauben,
der Altkatholik episcopus vagans Schmidt vielleicht nich. Die Lefebvre-Weihen sind so gültig, daß es
gültiger nicht mehr geht. Die Thuc-Weihen sind auch ebenso 100 % gültig.
@ Stimme der Vernunft Danke für den Hinweis! Das gibt mir sehr viel Trost und Zuversicht! Wo bleibt
eigentlich der P. Ramolla, der hat sich noch gar nicht eigeklickt. Schließlich geht es ja auch um ihn!
Traut sich wohl nicht! So wie er sich nach dem Artikel in der Zeitung nicht mehr nach Hause getraut hat.
Mensch Ramolla, nur Mut, wenn Sie wollen unterstütze ich Sie auch moralisch. Sonst haben Sie doch auch
so große Töne gesprochen. :)3
@Kilian Er ist gewiss bei seiner täglichen Generalaudienz. Wenn er zu den Massen gesprochen und ihnen
seinen apostolischen Segen erteilt hat, kommt er sicher zurück.
@Lingen Paterchen, dass du ein brauner Pater bist hab ich ja noch gar nicht gewusst! Danke für die Info.
Man muss ja wissen mit wem man es zu tun hat, und mit braunen Gesellen hab ich es nicht gern zu tun.