Benedikt XVI.
Der Besuch nach dem Besuch
Prälat Georg Ratzinger hat seinem Bruder über die Medien zum Geburtstag gratuliert. Feiern wollen die beiden Brüder nachträglich in Rom. Trotz Problemen mit dem Reisepaß.
Ankunft in Washington gestern abend.
Ankunft in Washington gestern abend.
(kreuz.net, Regensburg) Der Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger, gratulierte Benedikt XVI. vor der Boulevardzeitung ‘Bild’ zum heutigen Geburtstag. Er wünscht ihm, daß er gesund und leistungsfähig bleibt.

Ferner: „Daß er noch ein paar Jährchen arbeiten und regieren darf – und es danach im Jenseits gut ausschaut.“

Zur Frage des Journalisten, ob in seiner Familie nicht der Namenstag bedeutsamer war als der Geburtstag, erinnert sich Prälat Ratzinger:

„Namenstag war immer sehr feierlich. Da gab’s einen festlichen Frühstückstisch, mittags Torte und Bohnenkaffee. Und auch ein Geschenk. Meistens waren’s praktische Sachen.“

Auf die Reisen seines Bruders ist der Prälat nicht eifersüchtig. Er sei „in den letzten Lebensjahren, wo einem alles ein bißchen schwerfällt“.

Schon nächsten Dienstag wird der Prälat selber auf Reisen gehen. Er besucht seinen Bruder bis zum 2. Mai.

Ein vatikanisches Auto wird ihn am Flughafen abholen:

Prälat Georg Ratzinger
Prälat Georg Ratzinger
„Ein Polizeiauto fährt voraus und macht Alarm mit Sirene und Blaulicht. Da kommt man auch trotz Stau sehr schnell an. Wir sind mal vom Vatikan zum Flughafen in elf Minuten gefahren. Das war Rekordzeit!“

Den Flug tritt Prälat Ratzinger mit einem abgelaufenen Reisepaß an. Das berichtete die ‘Mittelbayerische Zeitung’.

Er habe kürzlich „erschreckt“ festgestellt, daß sein Paß abgelaufen ist. Deshalb beantragte er am Montag ein neues Reisedokument. Doch das wird nicht rechtzeitig fertig:

„Die Leute in der Paßbehörde waren sehr freundlich. Sie haben gesagt, ich brauch’ mir wegen meinem ungültigen Paß keine Sorgen machen. Das paßt schon.“

Am Tag seiner Ankunft, dem Mittwoch, feiert der Papstbruder seinen Namenstag.

Ein offizielles Fest wird – gemeinsam mit einer nachträglichen Geburtstagsfeier für den Papst – am übernächsten Donnerstag stattfinden. Der ex-kommunistische italienische Staatspräsident läßt für den Anlaß die Mailänder Sinfoniker in der Audienzhalle des Vatikan aufspielen.

Der frühere Kapellmeister der Regensburger Domspatzen freut sich auf den Hörgenuß. Er und sein Bruder hätten aus acht Programmpunkten auswählen können:

„Mein Bruder hätte gerne die Mozart C-Moll-Messe gehört, aber dann hat sich der italienische Staatspräsident doch für etwas Italienischeres entschieden. Verdi? Nein. Ein moderner Komponist des Landes wird es sein. ich komm jetzt auf den Namen nicht. Der hat auch eine Schubert-Variation im Programm.“

In Rom kann Prälat Ratzinger auch alte Bekannten aus der Heimat treffen.

Frau Therese Hofbauer, die Nachbarin des päpstlichen Hauses in der Ortschaft Pentling bei Regensburg, wird zum Beispiel Ende April ebenfalls in die Ewige Stadt reisen.

Sie bringt dem Papst die letzten Neuigkeiten von zuhause: „Heiliger Vater, die Fenster hamma streichen lassen. Und Kater Chico war schon wieder im Fernsehen.“
      
12 Lesermeinungen
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#12   methusalix †   18:36:32 | Mittwoch, 16. April 2008
noch’n Beitrag:
… der ex-kommunistische Staatsptäsident …
Ist ganz sicher KEIN ex-kommunistischer Staatspräsident. Einmal Bolschewik, immer Bolschewik! Und ganz sicher Freimaurer! Und so was an Paparatzis Geburtstagstafel. Pfui!
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#11   LandorganistII   14:12:19 | Mittwoch, 16. April 2008
@Stimme
Harte Worte, aber wenn man mal so drüber nachdenkt…
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#10   stimme der vernunft †   14:09:05 | Mittwoch, 16. April 2008
Apropos dringeblieben.
manchmal fragt man sich, ob die Hebamme nicht im einen oder anderen Fall das Kind weggeworfen und die Nachgeburt großgezogen hat, wenn man sieht wer sich hier so alles als traditioneller Katholik ausgibt.
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#9   LandorganistII   14:04:18 | Mittwoch, 16. April 2008
@ordo62
Ihre Mutter hat Grund zum Jubeln. Stellen Sie sich vor, Sie wären drin geblieben!…
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#8   ordo62   14:00:05 | Mittwoch, 16. April 2008
was gibts denn da zu feiern?
Soll ich etwa den Tag bejubeln, an welchem ich aus der warmen und sicheren Geborgenheit des Mutterleibes hienausgeworfen wurde in diese kalte und perverse Welt.
Nein, da feiere ich lieber den Tag der Taufe, an dem ich zu einem Kind Gottes wurde. An diesem Tag begann nicht meine irdische Existenz, sondern das ewige Leben.
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#7   Aleph †   13:34:01 | Mittwoch, 16. April 2008
stimme der vernunft
Ja, die machen sicher alle Handkommunion und beflecken sich andauernd selbst!
Wo soll es da schon Flecken geben?
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#6   jeremy   13:10:58 | Mittwoch, 16. April 2008
Weltverschwörung
Bei uns sind die Leute im Passamt auch nett.
Und für Italien, Frankreich, Dänemark und Schweden braucht man auch keinen Pass.
Und Namenstag haben wir auch gefeiert – aber nie Geburtstag. Das mit dem Geburtstag ist nämlich eine Erfindung der zionistisch-freimaurerischen Weltverschwörung, um das katholische Bewußtsein zu schwächen (klappt aber nur dann, wenn man die Namenstage vorher nach dem alten Heiligenkalender gefeiert hat – wenn man den neuen V2verseuchten genommen hat, braucht es keinen Geburtstag mehr für Höllenqualen). :-$
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#5   stimme der vernunft †   13:03:12 | Mittwoch, 16. April 2008
@Landorganist
hab ich was vergessen?
Ja, die machen sicher alle Handkommunion und beflecken sich andauernd selbst! :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#4   Aleph †   12:58:57 | Mittwoch, 16. April 2008
stimme der vernunft
Aber ich bin dafür, dass an Pfingsten Veni creator spiritus auf Lateinisch gesungen wird.
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#3   LandorganistII   12:57:18 | Mittwoch, 16. April 2008
OK, ich fang an:
Weder für Italien noch für den Vatican benötigt man einen Reisepass!
Das in Rede stehende Orchester ist sicher von zionistischen Freimaurern mit homo-unzüchtigen Neigungen unterwandert und hat noch nie bei einer alten Messe gespielt…
hab ich was vergessen?
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#2   stimme der vernunft †   12:54:20 | Mittwoch, 16. April 2008
Also gut
Meine Nachbarin ist letzte Woche auf die Kanarischen Inseln geflogen.
Ihre Schwester ist aber noch daheim.
Sie wird sie aber nach ihrer Rückkunft besuchen.
Was es bei ihren Kindergeburtstagen zu essen gab, muss ich mal nachfragen, ich werde diese wichtige Information dann nachreichen.
Der Pass meiner Nachbarin läuft erst im Sommer ab. Für die Kanaren benötigt man aber auch keinen.
Die Leute auf dem Passamt hier in der Stadt sind auch sehr freundlich.
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#1   Aleph †   12:22:59 | Mittwoch, 16. April 2008
Keine Menschenseele
Will denn keine Menschenseele diesen Artikel mit ein paar Beiträgen würzen und dessen Stellenwert hervorheben?
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