12:11:55 | Mittwoch, 16. April 2008
Im heutigen Interview wurde der Generalvikar auch gefragt, ob er schon daran gedacht habe, Selbstmord zu begehen.

‘Blick’-Artikel mit Generalvikar Roland Trauffer.
(kreuz.net) „Ich bin tatsächlich nicht mehr so gesund, wie ich es sechzig Jahre lang war“. Das erklärte
der Generalvikar der Diözese Basel,
Dominikanerpater Roland Trauffer (62), heute vor der Schweizer Boulevardzeitung
‘Blick’.
Vor zweieinhalb Jahren habe er beim Volleyballtraining plötzlich gespürt, daß ein Bein „nicht
mehr so richtig tat, wie es sollte.“
Danach stellten Ärzte eine spastische Paralyse fest: „Seit der
damaligen Untersuchung ist meine Behinderung immer offensichtlicher geworden.“
Der Krankheitsverlauf sei
offen: „Ich spüre, daß die Behinderung zunimmt.“
Es handelt sich um eine sehr seltene Erbkrankheit.
Darum stellte sich der Generalvikar auch für ein Forschungsprogramm zu Verfügung: „Ein Medikament, von
dem sich die Ärzte etwas erhofft hatten, wirkte nicht.“ Immerhin sei die Behinderung nicht tödlich.
Er sei sein Leben lang immer in Bewegung gewesen. Das sei jetzt nur noch reduziert möglich: „Nach Sitzungen
oder Gottesdiensten ist mein Abgang kläglich.“
Sein Amt als Generalvikar könne er aber noch voll erfüllen.
Er sei schon in Versuchung gewesen, mit seinem Schicksal zu hadern – gesteht Pater Trauffer vor der Boulevardzeitung
ein. Dennoch:
„Das jetzige Kontrastprogramm zum früheren Lebensstil habe ich mir zwar nicht gewünscht,
aber ich erlebe es als Gnade, so wie auch die Dinge zuvor.“
Schließlich fällt es dem Journalisten Simon
Spengler ein, den Generalvikar zu fragen, ob er als zukünftiger Pflegefall schon an Selbstmord gedacht
habe. Der Geistliche winkt ab.
Schon in den 80er Jahren habe er im Fernsehen mit dem Gründer einer Selbstmord-Vereinigung
gestritten und diesem gesagt: „Was sind Sie für ein Mensch, mit dem Giftbecher in der Welt herumzulaufen?“
Pater Trauffer kritisiert „unsere Gesellschaft, die Schwerkranken und Behinderten immer mehr das Gefühl
gibt, sie seien bloß eine Belastung“.
An Einsamkeit leidet der zölibatäre Generalvikar Trauffer nicht:
„Als Ordensmann sind da noch meine Brüder, und das Gespräch mit dem Herrgott funktioniert auch ganz
gut. Das ist sehr wichtig.“
Auf die Frage, wie er bete, sagt Pater Trauffer: „Herr und Gott, erbarme
Dich meiner.“ Damit sei alles gesagt.
Er bitte im Gebet um die Kraft, den Tatbeweis für das anzutreten,
was er in seinen Predigten anderen zugemutet habe: „Ganz auf Gott vertrauen, ohne Abstriche.“
„Jetzt,
wo es ernst, wo es schwieriger wird, will ich den Weg mit Gott ganz gehen.“
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Elendester Sünder 23:02:51 | Mittwoch, 16. April 2008
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Biene Maja 22:02:21 | Mittwoch, 16. April 2008
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Elendester Sünder 20:10:41 | Mittwoch, 16. April 2008
#13
clarissa colonia 19:44:40 | Mittwoch, 16. April 2008
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Biene Maja 19:24:56 | Mittwoch, 16. April 2008
#11
sexychrist 17:52:03 | Mittwoch, 16. April 2008
#10
unteroktav 14:58:32 | Mittwoch, 16. April 2008
#9
HBR 14:15:14 | Mittwoch, 16. April 2008
#8
Elendester Sünder 14:11:39 | Mittwoch, 16. April 2008
#6
LandorganistII 14:05:54 | Mittwoch, 16. April 2008
#5
Elendester Sünder 14:00:30 | Mittwoch, 16. April 2008
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Aleph † 13:28:47 | Mittwoch, 16. April 2008
#3
Elendester Sünder 13:26:52 | Mittwoch, 16. April 2008
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LandorganistII 13:11:00 | Mittwoch, 16. April 2008
#1
Aleph † 12:51:51 | Mittwoch, 16. April 2008