Modernismus
Ein Pontifikat, das an Schattenseiten bereits viel zu reich ist?
Papst Benedikt XVI. hat während seines dreijährigen Pontifikats schon viel zu viele Fehltritte gemacht – meint eine kirchenfeindliche Truppe: Auch die Verweise auf das Zweite Vatikanum seien „im allgemeinen rituell erstarrt und manchmal tendenziös“.
Benedikt XVI. in Washington.
Benedikt XVI. in Washington.
(kreuz.net) Die kirchenfeindliche Bewegung ‘Wir sind Kirche’ hat anläßlich des dritten Jarhestags zur Wahl von Papst Benedikt XVI. am 19. April eine Pressemitteilung verfaßt.

Die Stellungnahme der Alt-68er wurde passend zum gestrigen Geburtstag des Heiligen Vaters veröffentlicht.

Darin beklagt sich die Bewegung, daß Benedikt XVI. die Säkularisierung der Welt nur negativ wahrnehme. Die kirchenfeindliche Vereinigung sieht darin einen angeblichen Widerspruch zum Zweiten Vatikanischen Konzil, dessen Botschaft es sei, daß die Gläubigen von der Welt auch lernen könnten. Der Säkularismus könne den Glauben „läutern“ – erklärt der Verein, ohne dafür Beispiele zu geben.

Weiter stellen die die Alt-68er ein „striktes Zusammenwirken zwischen der theologischen Orientierung Benedikts XVI. und dem kirchlichen Lehramt“ fest. Dieses habe angeblich zu einer „Verhärtung“ der kirchlichen Doktrin und zu einer Neubetonung der „immer stärker“ hierarchisch und „autoritär“ ausgerichteten Struktur der Kirche geführt.

Für die Behauptung werden auch „Beweise“ genannt.

Als erster Beweis wird die „Berufung ‘konservativer’ Bischöfe“ angeführt. Diese würden anscheinend die „wichtigsten Ämter in der römischen Kurie“ bekleiden. Wieder fehlen handfeste Beispiele.

Als zweiter Beweis dient die Wiedereinführung der Alten Messe „mit der zu spät und unglücklich vorgenommenen Korrektur des Gebets für die Juden bei der Karfreitagsfürbitte“.

In einem dritten Punkt wird die Wiederaufnahme der „Strafverfolgung“ von Theologen behauptet. Namentlich wird der notorische Befreiungstheologe Jon Sobrino genannt.

Neben der Klage über ein angebliches moslemfeindliches Verhalten des Papstes und einem wiederholten Festhalten an den Überzeugungen der vatikanischen Erklärung ‘Dominus Jesus’ kommt die sexuelle Fixiertheit der Vereinigung als Hauptanliegen zur Sprache.

Sie kritisiert ein angeblich „schleppendes Angehen großer und immer dringender werdender Probleme wie zum Beispiel die Rolle des Bischofs von Rom und des Bischofskollegiums, die Ämterfrage, die Rolle der Frau in der Kirche, die Sexual- und Familienethik“.

Der Gruppierung sind auch die Verweise des Papstes auf „das Konzil“ nicht willkommen. Diese würden „im allgemeinen rituell erstarrt und manchmal tendenziös“ ausfallen. Der Heilige Vater weigere sich außerdem, einen – bisher nicht näher bekanntgewordenen – „Erneuerungsweg im »Geiste« des Konzils fortzusetzen“.

‘Wir sind Kirche’ sieht ein weiteres Problem darin, daß der Papst den „impliziten Willen“ habe, „ eine christliche Kirche wiederzuerrichten“.

Außerdem sei Benedikt XVI. zu stark auf den Westen orientiert: Die befreiungstheologisch inspirierte „Option für die Armen wird auf eine Nebensache reduziert“, klagt die Organisation, ohne zu erwähnen, daß die Stammlande der Befreiungstheologie heute den Sekten in die Arme fallen.

Auch die Ökumene sei „durch die übertriebene Betonung der Zentralität der römischen Kirche“ auf einen „Tiefpunkt“ gelangt, heißt es in der Pressemitteilung. Diese Behauptung wird jedoch durch die Feststellung, den orthodoxen Kirchen würden die Türen geöffnet, zwei Sätze später wieder relativiert.

Ökumene im Sinn von „Wir sind Kirche“ wird offensichtlich einseitig als Ökumene mit den toten protestantischen Gemeinschaften verstanden, während Ökumene mit den Orthodoxen abgelehnt wird – „denn diese ergreifen wie Rom Partei gegen den Modernismus“.

Gegen Ende der Pressemeldung befürchtet die Vereinigung, daß „Ratzinger – in Verkennung des Zweite Vatikanums – gewissermaßen den Weg einer »Gegenreform« eingeschlagen“ habe.

Trotz dreiseitiger Jammerei gibt die Gruppierung die Hoffnung nicht auf: „Wir wünschen uns sehr, daß dieses an Schattenseiten noch viel zu reiche Pontifikat einen Wendepunkt erreicht.“

Seit jeher sei es das Anliegen der kirchenfeindlichen Gruppierung, daß der Bischof von Rom durch seinen Verzicht auf historische Vorrechte zum „glaubhaften Zeugen“ des Evangeliums werden könne.
      
48 Lesermeinungen
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#48   Dr. Otterbeck   08:34:11 | Donnerstag, 24. April 2008
Ja, Benedikt!
Auch für Papst und Vatikan ist die „alte Messe“ kein zentrales Thema. Sie wurde nicht einmal im Jahresrückblick 2007 vor der Kurie erwähnt. Nur bestimmte Literaten jubelten die „Freigabe“ vom 7.7.07 zur Kulturrevolution hoch. Gott sei Dank ist sie das nicht, weder im Sinne von Mao noch im Sinne von Charles X. Dabei ging es doch nur darum, eine nach den Wertungen des Konzils (!) kaum noch zu rechtfertigende ‘Repression mit Erlaubnisvorbehalt’ durch eine ‘Erlaubnis mit Repressionsvorbehalt’ zu ersetzen; mit Seitenblick auf Orthodoxie und China mutmaßlich perspktivisch sogar wichtiger als mit Blick auf Ecône…
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#47   Benedikt   20:02:09 | Freitag, 18. April 2008
@ Peter-Pan
Man kann seinen Gegenüber nicht für die eigene verengte Sichtweise verantwortlich machen. Soll heißen: Wer meint, dass sich Papst und Vatikan nur um die alte Messe kümmern, der befindet sich in einem selbstverschuldeten Irrtum.
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#46   Peter-Pan   19:37:56 | Freitag, 18. April 2008
@Benedikt
Was wären denn diese wichtigen Werte?
Nun, im Augenblick könnte man den Eindruck gewinnen, dass es in erster Linie darauf ankommt, ob der Priester der Gemeinde das Gesicht oder den Rücken zuwendet – oder ob er dabei in einer lebendigen oder einer toten Sprache spricht…
Ich bin kein Katholik und mir fehlt hier vielleicht etwas der Bezug, aber das kommt mir langsam albern vor.
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#45   Benedikt   19:32:07 | Freitag, 18. April 2008
@ sexychrist
Sie ist lediglich realistisch und kirchenförderlich, da sie anregen möchte, die Kirche moderner zu machen und auf wichtige Werte zu besinnen, anstelle Kleinigkeiten hochzuhalten.
Was wären denn diese wichtigen Werte?
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#44   Dani California   11:33:03 | Freitag, 18. April 2008
Sozialkatholisch + Monti
Ich stimme Euch voll und ganz zu :)3
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#43   Sozialkatholisch   10:57:30 | Freitag, 18. April 2008
@ Monti
Dem schließe ich mich an, Papst Benedikt ist nicht nur der beste den wir haben, sondern auch das beste was uns passieren konnte.
Möge Gott uns ihn noch viele Jahre bei bester Gesundheit erhalten, seine Feinden die Giftzähne ziehen und auch ihnen eine wahre Bekehrung schenken.
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#42   monti   10:46:54 | Freitag, 18. April 2008
Ich wünsche mir,
dass diesem Papst noch möglichst viele Jahre geschenkt werden.
Und wenn Gott etwas an der katholischen Kirche liegt, wird er mir diesen Wunsch erfüllen !
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#41   Sozialkatholisch   08:34:27 | Freitag, 18. April 2008
Dumm dümmer
Landtröte!!!
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#40   LandorganistII   08:30:30 | Freitag, 18. April 2008
+net lässt nach!
Der Papst trägt die weiße Mozzetta mit weiß-goldener Stola und +net berichtet über den Inhalt einer päpstlichen Ansprache! Was ist das denn???
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#39   Dani California   06:58:47 | Freitag, 18. April 2008
Die Stellungnahme der Alt-68er
wurde passend zum gestrigen Geburtstag des Heiligen Vaters veröffentlicht.
Seit wann gibt es von diesen Zeitgeistbekniern Stellungnahmen? Alles was man von denen liest oder hört sind doch immer wieder dieselben trockenen Hirnblähungen, die keinen Menschen interessieren. Ausnahmsweise mal treffend von +net: „Alt 68-er“ … „hach wir sind ja sooo rebellisch usw. usw.“ … :-S gäääähn! Dieses Geseier hat bereits 1969 keinen mehr vom Stuhl gezogen.
Irgendwie erinnert mich dieser sinnlose Verein „Wir sind Kirche“ (der Name ist schon zum brüllen :-D ) an Hans Küng.
Dieser Herr meldet sich doch auch immer schön zuverlässig bei besonderen Anlässen wie z.B. dem Deutschlandbesuch des Heiligen Vaters oder die Enzyklika zu Wort, nur um nicht in Vergessenheit zu geraten.
„Passend zum Geburtstag“ … passend zum Niveau dieser Zeitgeistsekte würde ich sagen.
Wie bereits gesagt, diese Flöhe pumpen sich auf – somit ist der Heilige Vater auf dem richtigen Weg. :)3 :)3 :)3
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#38   Kilian   00:28:28 | Freitag, 18. April 2008
@ Gotthard
Das Kompendium der christlichen Lehre von S.E.H. Pius X. ist viiiel besser!
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#37   Bernd Stromberg   00:20:43 | Freitag, 18. April 2008
@Gotthard
Orientieren Sie sich doch an Schrift und Tradition. Eine schöne und präzise Zusammenfassung finden Sie im Weltkatechismus der Katholischen Kirche. Da haben Sie eine feste Richtschnur und können Gruppierungen wie „Kirche von unten“
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#36   Gotthard   23:46:27 | Donnerstag, 17. April 2008
@Brandenburgis
soll ich mich also am „sola scriptura“ orientieren?
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#35   Brandenburgis   23:22:30 | Donnerstag, 17. April 2008
Lieber Gotthard
bitte orientiere Dich am REINEN GOTTESWORT, dann iegst Du JEDENFALLS RICHTIG!
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#34   Bruder Theophil   23:20:53 | Donnerstag, 17. April 2008
@ Gotthard
Wo soll ich mich orientierenß
Am besten an Satan. Denn Ratschläge aus Ihrer Familie sollten Sie nicht ignorieren.
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#33   Gotthard   23:17:29 | Donnerstag, 17. April 2008
bitte um Orientierung
meint eine kirchenfeindliche Truppe
ich bitte eindringlich um Aufklärung:
welche Truppe oder Gruppe ist heute nicht kirchenfeindlich.
An welcher Gruppe oder Truppe kann ich mich orientieren?
Wo finde ich Gewissheit, dass eine Gruppe – Truppe nicht kirchenfeindlich ist?
Hier im Forum werden ausschließlich kirchenfeindliche Gruppen – Truppen zitiert. Wo soll ich mich orientierenß
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#32   Brandenburgis   23:09:39 | Donnerstag, 17. April 2008
In vielem
haben diese armen verirrten LInken leider auch recht …
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#31   Kilian   23:01:23 | Donnerstag, 17. April 2008
@friburgensis
So, welchen Artikel?
Falls die Lesermeinung (unter mir) gemeint ist, da mein ich doch, daß es nicht so klar herauskommt.
Was ist daß denn für ein Haufen?
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#30   friburgiensis   22:57:17 | Donnerstag, 17. April 2008
sodalicium piano
Da kennst du dich nicht aus bzw hast meinen Artikel schlecht gelesen.
sodalicium ist eine neue geistliche bewegung in Peru entstanden.
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#29   Kilian   22:52:17 | Donnerstag, 17. April 2008
Sodalicium piano…
wurde (leider!!!) bereits von Benedikt XV. aufgehoben.
Kurz nach dem der hl. Papst Pius X. verschieden ist und Benedikt XV. auf dem Thron saß.
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#28   friburgiensis   22:47:37 | Donnerstag, 17. April 2008
Form-
Interessant wie gute Katholiken hier Andersdenkende betiteln: Wir sind schei*se
Sehr guter Stil! Kompliment. Eher erbärmlich.
Und dann der Artikel: Bei aller Kiritk an der Wir sind Kirche Fraktion, muss man bei der Wahrheit bleiben: IM Kernland der Befreiungstheologie, z.B. Peru, fällt die Kirche an die Sekten, aber nicht wegen der Befreiungstheologie, die ist schon lange plattgemacht, sondern von dem Wirken des Opus Dei und Sodalicium, die ultrakonservativ auftreten und die Bindung ans einfache und ausgebeutete Volk schon lange verloren haben.
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#27   NurEinLeser   21:59:23 | Donnerstag, 17. April 2008
„Wir sind schei*e“…
…wäre doch ein treffenderer Name für diese Bande…
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#26   Florian Geyer   21:49:40 | Donnerstag, 17. April 2008
Uhje--
dass trifft denn Pontifex sicher irrsinnig wenn diese Scheisshäuselgruppe laute kritischer Rülpser und Flatulenzen von sich gibt.
Diese geistig behinderten spastischen Wichte die meinen die Kirche daran messen zu können inwiefern sie sich deren kranken Ideologie anpasst haben aber einige Gesinnungsgenossen an diversen diözesanen Gremien was wiederum tatsächlich nicht ignoriert werden kann darf und soll.
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#25   Christian Hüller   21:12:24 | Donnerstag, 17. April 2008
Feind gesichtet …
Okay, gut, jeder braucht seinen Feind. Schon klar. Die Frage ist bloß, was es für eine Alternative für den hiesigen Papst gibt oder geben sollte.
Gibt es die?
Wer ist es?
Ist es der heilige Franziskus als Mischung aus Popikone und Chez Guevara, transvestitisch-gendermäßig gleichgepolt, oder gar gleich das hl. Ökumenefrauenpowerdreigestirn?
Oder wer oder was?
Oh nein, das hat die Vorsehung verhindert.
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#24   Kilian   20:12:07 | Donnerstag, 17. April 2008
@Nachtlaterne
…oder das… ;-)
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#23   wackererkatholik   20:09:37 | Donnerstag, 17. April 2008
@kilian
…oder 7x70 mal… ^-^
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#22   Kilian   20:00:36 | Donnerstag, 17. April 2008
wackererkatholik
Genau!
Und die Asche ins Meer streuen; später wieder herausfiltern, zusammensetzen, wiederbeleben und dann noch mal verbrennen.
Das bis in alle Ewigkeit! Aber mindestens dreimal.
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#21   Bernd Stromberg   19:49:18 | Donnerstag, 17. April 2008
Schöne Bestätigung: Viva il papa!
Ich denke, eine bessere Bestätigung für das Wirken von Papst Benedikt XVI. kann es doch gar nicht geben. Besonders putzig finde ich der Hinweis auf die Art und Weise, wie der Hl. Vater auf das Konzil verweise. Ja so was aber auch, wie kann man nur wie der Hl. Vater in die Konzilstexte schauen und diese zitieren. Schlimm sowas! Natürlich müsste er sich vielmehr auf den ominösen Geist des Konzils berufen, unter dem sich der eine dies, der andere jenes vorstellen kann. Ironie beiseite: Dass der Hl. Vater auf einem guten und richtigen Weg ist, hat die Bewegung „Wir sind Kirche“ eindrucksvoll bezeugt. Danke für dieses schöne Zeugnis, liebe Alt-68er.
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#20   wackererkatholik   19:45:48 | Donnerstag, 17. April 2008
Kilian
Richtig! Am besten verbrennen!!!
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#19   Alfredo Ottaviani   19:32:05 | Donnerstag, 17. April 2008
Warum ägern über diesen Verein???
Da „Wir sind Kirche“ nur eingebildet katholisch ist, es aber in Wirklichkeit nicht ist, können wir doch ganz ruhig bleiben, oder????
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#18   Kilian   18:59:22 | Donnerstag, 17. April 2008
Es schadet nichts,
wenn man einmal so richtig gegen dieses mordende Pack vorgehen würde!
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#17   Burgorus   18:49:50 | Donnerstag, 17. April 2008
@Unda maris: Hetze
Hetze ist oft auch eine sehr subjektiver Ausdruck. Der eine empfindet etwas als Hetze, der andere als ungeschminkte Darstellung der Wahrheit.
Beispiel: Abtreibungsmord: Wer Abtreibung für weniger schlimm hält als den Mord an einem geborenen Kind, wird das, was hier gesagt wird, als Hetze empinden.
Wenn aber die Bundesregierung einen Beschluss fasste, jedes dritte Kind unter drei Jahren zu schlachten, würde die Sprache von kreuz.net, wenn der Kreuznet-Protest hier genauso ausfiele wie bei Abtreibungsmord-Nachrichten, wohl nicht als Hetze empunden, sondern als Wahrheit oder Aufschrei der Wahrheit.
Kinderhasser oder solche, die unser Volk aussterben lassen wollen, würden es nach wie vor als Hetze empfinden.
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#16   Merker   18:33:09 | Donnerstag, 17. April 2008
So ist’s
Zum Glück haben wir diesen Papst, der wieder das Gottesrecht in den Vordergrund stellt. Er ist als oberster Hirte zuallererst die Kirche, der wir zu gehorchen haben. In kleinen, aber standhaften Schritten wird es ihm gelingen, eine verkommene Kirche zu erneuern. Gott schenke uns das.
Wem der Gehorsam zu schwer fällt, der gehört eben zu „Wir sind (nicht mehr) Kirche“.
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#15   jolie   18:17:38 | Donnerstag, 17. April 2008
höhöhö.
denkt sich
der
freche
jolie
VIVA IL PAPA!!!!!!
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#14   Unda_maris   18:16:10 | Donnerstag, 17. April 2008
@Burgorus
Na dann lesen Sie hier nur fleißig weiter und informieren sich, was wirklich Sache ist. Denn wer sollte es sonst besser wissen, außer +.net, dem größten katholischen Internet-Nachrichtendienst :-D …
Ich gebe unbestritten zu, dass manche Nachrichten hier im Kern ja durchaus wichtiges ansprechen, nur die Art und Weise, wie man meist auftritt, in selbstherrlicher Arroganz und gespickt mit Polemik, oft unter der Gürtellinie und am Rande des Anstands, kann ich einfach nicht akzeptieren. Das hat für mich „Nachrichten“ nichts mehr zu tun, sondern ist Hetze und Propaganda. Dies ist ein Grundproblem: man darf und kann Wahres ansprechen und auch den Finger in die Wunde legen (wenn es berechtigt ist), nur in dieser oft widerwärtigen Art und Weise, wie es auf diesen Seiten geschieht, das ist völlig unakzeptabel und primitiv.
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#13   Burgorus   17:54:40 | Donnerstag, 17. April 2008
@unda_maris: Das Gute wird gelobt, das Böse getadelt; das ist mal ganz was anderes.
Das ist doch ganz normal. Fast alle Bischöfe lavieren zwischen Anpassung an den Zeitgeist und Verkündigung der katholischen Lehre. Je nach dem, wem sie gerade huldigen, werden sie von kreuz.net entweder gelobt oder getadelt.
Vor kreuz.net wurde man von den durch Freimaurerei gleichgeschalteten Medien nur für Anpassung an den Zeitgeist gelobt und für Verkündigung der wahren Lehre getadelt, sodass der Eindruck entstanden ist, die Kirchgänger wollten alle nur die Anpassung an den Zeitgeist. Das hat mal der Regensburger Bischof Müller so schön gesagt: Es sind etwa fünf Leute, die die veröffentlichte Meinung diktieren und so tun, als sprächen sie für das Kirchenvolk.
Seit kreuz.net merkt man aber, dass die Leute die Freimaurer-Lehre einen Dreck interessiert. Die wollen wissen, was wirklich Sache ist. Diese Lücke füllt nun kreuz.net, das sich gegen alle Diktate der Freimaurer-Bischöfe zum größten katholischen Internet-Nachrichten-Sender hochgearbeitet hat.
Und so wird man nun im Gegensatz zu den gleichgeschalteten Medien von kreuz.net für die Verkündigung der Lehre gelobt, für die Anpassung an den Zeitgeist dagegen getadelt und öffentlich zur Schau gestellt. Auf diese Weise sehen diese Bischöfe und Priester ja erst, was die Leute wirklich von ihnen halten.
Zwar ist nicht jeder der Leser der Meinung von kreuz.net, aber für die Gegner gibt’s ja auch kreuts.net; eine stinklangweilige Zusammenfassung der gleichgeschalteten Medien in Bezug auf kreuz.net.
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#12   Unda_maris   17:36:16 | Donnerstag, 17. April 2008
@Burgorus
+.net ist ein Fähnchen im Wind und solange für jemanden, solange dessen Entscheidungen und Aussagen den eigenen Vorstellungen und Ideologien entsprechen. Wie oft wurden hier schon beispielsweise Bischöfe in den höchsten Tönen gelobt und zwei Tage später waren sie schon wieder unten durch, weil sie etwas geäußert haben, was den +.net-lern wieder nicht in den Kram passt. So siehts aus, wenn man ehrlich ist.
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#11   matt2 †   17:20:31 | Donnerstag, 17. April 2008
nicht einmal ignorieren…
die sind nicht Kirche, die sind eine intrigante, verlogene Teufelsbrut. Dieser antichristliche Pöbel hat überhaupt nichts zu bestellen.
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#10   Burgorus   16:41:30 | Donnerstag, 17. April 2008
@wackererkatholik:
Ich will mir eigentlich jetzt keine Zeit für weitere Diskussionen nehmen. Jedes Bibelzitat hat seinen Bereich, auf den es sich bezieht. Das kann dann oft zu unendlich langen Diskussionen führen.
Sie sollten allerdings die Heilige Schrift nicht den Andersgläubigen überlassen, auch wenn sie ihr mit dem „sola scriptura“ einen anscheinend hohen Stellenwert einräumen. Bei diesen ist es oft Auswahl ohne Bezug auf den Zusammenhang, sprich: Häresie: haireo = ich wähle aus.
Ich möchte schon behaupten, dass mein Zitat treffend ist, wo es um Schreiben an den Engel einer Kirchengemeinde geht. So wendet sich auch der Papst in seinen Lehrschreiben an alle Gemeinden.
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#9   wackererkatholik   16:29:41 | Donnerstag, 17. April 2008
@Burgorus
Ich liebe solche Biblebreaker wie Sie. Sind Sie ein Evankelikaler oder warum gehen Sie mit diesem lauen Zitat in die Bütt?
Ich hätte zig Gegenzitate für Sie wenn Sie möchten…
Oh jeee…
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#8   Burgorus   16:26:13 | Donnerstag, 17. April 2008
Ad undam maris
Offb 3,16: Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.
Sie müssen sich schon entscheiden: entweder für oder gegen den jetzigen Papst. „Wir sind Kirche“ ist eindeutig gegen ihn; kreuz.net ist eindeutig für ihn.
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#7   wackererkatholik   16:24:31 | Donnerstag, 17. April 2008
@sexychrist
Sie fragen sich, was an WSK schlimm sein sollte, dieser extrem kirchenverfassungsfeindlichen Organisation?
WSK wirkt suboptimal auf auf Klerus und Gläubige ein. Wenn sie sich frei entfalten könnte, würde während der heiligen Messe nur noch Bauchtanz gemacht.
WSK schändet die Liturgie, ist für die Abtreibung u.s.w.
Haben Sie das noch nicht erkannt und mit ihren Glaubensaugen erblicken können?
Oh jeeee…
*zwinker* ^-^
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#6   ExBochumer †   16:06:55 | Donnerstag, 17. April 2008
Ich habe nur mal quergelesen.
Mag sein, daß ich etwas überlesen habe.
Schattenseiten zeigen höchstens die WSK oder die IKVU oder die Breitenbachsen Organisationen oder Breitenbach selbst, denn Breitenbach ist Stammposter auf der Partenia-Homepage.
Ich persönlich: Nein, ich mag keine Schattenseiten zu erkennen.
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#5   Kilian   15:56:46 | Donnerstag, 17. April 2008
„Wir sind Kirche“
Das behaupten viele von sich!
Aber nichts desto trotz zweifle ich an Ratzinger. So oder so. Ob die Spinner von „WSK“ ihn mögen oder nicht.
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#4   Guiseppe   15:55:30 | Donnerstag, 17. April 2008
„Wir sind Kirche“ pro Modernismus
„Wir sind Kirche“ kritisiert auch die Orthodoxen „denn diese ergreifen wie Rom Partei gegen den Modernismus“.
Diese Hau-Drauf-Organisation, die an Papst und Kirche das kritisiert, was gerade das Katholische ausmacht, als kirchenfeindlich zu bezeichnen, ist noch milde. „Wir sind Kirche“ will die Kirche letzlich abschaffen. Ihre ständigen Selbstgerechtigkeit und Möchte-Gern-Besserwisserei offenbarenden Unterordnungsversuche sind destruktiv und aggressiv. Und zu fürchten haben diese feigen Zersetzer nichts. Sie kritisieren, verdrehen und beleidigen, dulden aber selbst keine Kritik, geschweige denn, dass aus „Wir sind Kirche“ auch nur ein konstruktiver Vorschlag kommt, wie man es besser machen könnte als der Papst.
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#3   Bruder Theophil   15:49:07 | Donnerstag, 17. April 2008
Wenn „Wir sind Kirche“…
…dem Papst applaudiert hätte, würde ich mir ernsthaft Sorgen machen um sein Pontifikat. Aber in diesem Fall ist ja alles in Butter. Weiter so, Heiliger Vater…
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#2   Unda_maris   15:36:01 | Donnerstag, 17. April 2008
Na ja gut …
… „Wir sind Kirche“ sind schon in vielerlei Hinsicht grenzwertig und übertreiben es dann doch häufig mit der Forderung nach Anpassung an den Zeitgeist.
Der Begriff „kirchenfeindlich“ wird natürlich von +.net inflationär für alles verwendet, was sich nicht ganz rechts bzw. jenseits des rechten Randes befindet, daher braucht man das schon mal nicht ernst nehmen.
Dennoch sollte man mit „Wir sind Kirche“ durchaus kritisch umgehen, natürlich nicht auf +.net-Niveau.
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#1   sexychrist   15:25:02 | Donnerstag, 17. April 2008
Wieso ist diese Vereinigung kirchenfeindlich?
Sie ist lediglich realistisch und kirchenförderlich, da sie anregen möchte, die Kirche moderner zu machen und auf wichtige Werte zu besinnen, anstelle Kleinigkeiten hochzuhalten.
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