Ein Pontifikat, das an Schattenseiten bereits viel zu reich ist?
Papst Benedikt XVI. hat während seines dreijährigen Pontifikats schon viel zu viele Fehltritte gemacht – meint eine kirchenfeindliche Truppe: Auch die Verweise auf das Zweite Vatikanum seien „im allgemeinen rituell erstarrt und manchmal tendenziös“.
Benedikt XVI. in Washington.
(kreuz.net) Die kirchenfeindliche Bewegung ‘Wir sind Kirche’ hat anläßlich des dritten Jarhestags zur
Wahl von Papst Benedikt XVI. am 19. April eine Pressemitteilung verfaßt.
Die Stellungnahme der Alt-68er
wurde passend zum gestrigen Geburtstag des Heiligen Vaters veröffentlicht.
Darin beklagt sich die Bewegung,
daß Benedikt XVI. die Säkularisierung der Welt nur negativ wahrnehme. Die kirchenfeindliche Vereinigung
sieht darin einen angeblichen Widerspruch zum Zweiten Vatikanischen Konzil, dessen Botschaft es sei, daß
die Gläubigen von der Welt auch lernen könnten. Der Säkularismus könne den Glauben „läutern“ – erklärt
der Verein, ohne dafür Beispiele zu geben.
Weiter stellen die die Alt-68er ein „striktes Zusammenwirken
zwischen der theologischen Orientierung Benedikts XVI. und dem kirchlichen Lehramt“ fest. Dieses habe
angeblich zu einer „Verhärtung“ der kirchlichen Doktrin und zu einer Neubetonung der „immer stärker“
hierarchisch und „autoritär“ ausgerichteten Struktur der Kirche geführt.
Für die Behauptung werden
auch „Beweise“ genannt.
Als erster Beweis wird die „Berufung ‘konservativer’ Bischöfe“ angeführt. Diese
würden anscheinend die „wichtigsten Ämter in der römischen Kurie“ bekleiden. Wieder fehlen handfeste
Beispiele.
Als zweiter Beweis dient die Wiedereinführung der Alten Messe „mit der zu spät und unglücklich
vorgenommenen Korrektur des Gebets für die Juden bei der Karfreitagsfürbitte“.
In einem dritten Punkt
wird die Wiederaufnahme der „Strafverfolgung“ von Theologen behauptet. Namentlich wird der notorische
Befreiungstheologe Jon Sobrino genannt.
Neben der Klage über ein angebliches moslemfeindliches Verhalten
des Papstes und einem wiederholten Festhalten an den Überzeugungen der vatikanischen Erklärung ‘Dominus
Jesus’ kommt die sexuelle Fixiertheit der Vereinigung als Hauptanliegen zur Sprache.
Sie kritisiert ein
angeblich „schleppendes Angehen großer und immer dringender werdender Probleme wie zum Beispiel die Rolle
des Bischofs von Rom und des Bischofskollegiums, die Ämterfrage, die Rolle der Frau in der Kirche, die
Sexual- und Familienethik“.
Der Gruppierung sind auch die Verweise des Papstes auf „das Konzil“ nicht
willkommen. Diese würden „im allgemeinen rituell erstarrt und manchmal tendenziös“ ausfallen. Der Heilige
Vater weigere sich außerdem, einen – bisher nicht näher bekanntgewordenen – „Erneuerungsweg im »Geiste«
des Konzils fortzusetzen“.
‘Wir sind Kirche’ sieht ein weiteres Problem darin, daß der Papst den „impliziten
Willen“ habe, „ eine christliche Kirche wiederzuerrichten“.
Außerdem sei Benedikt XVI. zu stark auf
den Westen orientiert: Die befreiungstheologisch inspirierte „Option für die Armen wird auf eine Nebensache
reduziert“, klagt die Organisation, ohne zu erwähnen, daß die Stammlande der Befreiungstheologie heute
den Sekten in die Arme fallen.
Auch die Ökumene sei „durch die übertriebene Betonung der Zentralität
der römischen Kirche“ auf einen „Tiefpunkt“ gelangt, heißt es in der Pressemitteilung. Diese Behauptung
wird jedoch durch die Feststellung, den orthodoxen Kirchen würden die Türen geöffnet, zwei Sätze später
wieder relativiert.
Ökumene im Sinn von „Wir sind Kirche“ wird offensichtlich einseitig als Ökumene
mit den toten protestantischen Gemeinschaften verstanden, während Ökumene mit den Orthodoxen abgelehnt
wird – „denn diese ergreifen wie Rom Partei gegen den Modernismus“.
Gegen Ende der Pressemeldung befürchtet
die Vereinigung, daß „Ratzinger – in Verkennung des Zweite Vatikanums – gewissermaßen den Weg einer
»Gegenreform« eingeschlagen“ habe.
Trotz dreiseitiger Jammerei gibt die Gruppierung die Hoffnung nicht
auf: „Wir wünschen uns sehr, daß dieses an Schattenseiten noch viel zu reiche Pontifikat einen Wendepunkt
erreicht.“
Seit jeher sei es das Anliegen der kirchenfeindlichen Gruppierung, daß der Bischof von Rom
durch seinen Verzicht auf historische Vorrechte zum „glaubhaften Zeugen“ des Evangeliums werden könne.
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48 Lesermeinungen
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#48 Dr. Otterbeck 08:34:11 | Donnerstag, 24. April 2008
Ja, Benedikt! Auch für Papst und Vatikan ist die „alte Messe“ kein zentrales Thema. Sie wurde nicht einmal
im Jahresrückblick 2007 vor der Kurie erwähnt. Nur bestimmte Literaten jubelten die „Freigabe“ vom 7.7.07
zur Kulturrevolution hoch. Gott sei Dank ist sie das nicht, weder im Sinne von Mao noch im Sinne von Charles
X. Dabei ging es doch nur darum, eine nach den Wertungen des Konzils (!) kaum noch zu rechtfertigende
‘Repression mit Erlaubnisvorbehalt’ durch eine ‘Erlaubnis mit Repressionsvorbehalt’ zu ersetzen; mit Seitenblick
auf Orthodoxie und China mutmaßlich perspktivisch sogar wichtiger als mit Blick auf Ecône…
@ Peter-Pan Man kann seinen Gegenüber nicht für die eigene verengte Sichtweise verantwortlich machen.
Soll heißen: Wer meint, dass sich Papst und Vatikan nur um die alte Messe kümmern, der befindet sich
in einem selbstverschuldeten Irrtum.
@Benedikt Was wären denn diese wichtigen Werte? Nun, im Augenblick könnte man den Eindruck gewinnen,
dass es in erster Linie darauf ankommt, ob der Priester der Gemeinde das Gesicht oder den Rücken zuwendet –
oder ob er dabei in einer lebendigen oder einer toten Sprache spricht… Ich bin kein Katholik und mir
fehlt hier vielleicht etwas der Bezug, aber das kommt mir langsam albern vor.
@ sexychrist Sie ist lediglich realistisch und kirchenförderlich, da sie anregen möchte, die Kirche
moderner zu machen und auf wichtige Werte zu besinnen, anstelle Kleinigkeiten hochzuhalten. Was wären
denn diese wichtigen Werte?
@ Monti Dem schließe ich mich an, Papst Benedikt ist nicht nur der beste den wir haben, sondern auch
das beste was uns passieren konnte. Möge Gott uns ihn noch viele Jahre bei bester Gesundheit erhalten,
seine Feinden die Giftzähne ziehen und auch ihnen eine wahre Bekehrung schenken.
Ich wünsche mir, dass diesem Papst noch möglichst viele Jahre geschenkt werden. Und wenn Gott etwas
an der katholischen Kirche liegt, wird er mir diesen Wunsch erfüllen !
+net lässt nach! Der Papst trägt die weiße Mozzetta mit weiß-goldener Stola und +net berichtet über
den Inhalt einer päpstlichen Ansprache! Was ist das denn???
Die Stellungnahme der Alt-68er wurde passend zum gestrigen Geburtstag des Heiligen Vaters veröffentlicht.
Seit wann gibt es von diesen Zeitgeistbekniern Stellungnahmen? Alles was man von denen liest oder hört
sind doch immer wieder dieselben trockenen Hirnblähungen, die keinen Menschen interessieren. Ausnahmsweise
mal treffend von +net: „Alt 68-er“ … „hach wir sind ja sooo rebellisch usw. usw.“ … gäääähn!
Dieses Geseier hat bereits 1969 keinen mehr vom Stuhl gezogen. Irgendwie erinnert mich dieser sinnlose
Verein „Wir sind Kirche“ (der Name ist schon zum brüllen ) an Hans Küng. Dieser Herr meldet sich doch
auch immer schön zuverlässig bei besonderen Anlässen wie z.B. dem Deutschlandbesuch des Heiligen Vaters
oder die Enzyklika zu Wort, nur um nicht in Vergessenheit zu geraten. „Passend zum Geburtstag“ … passend
zum Niveau dieser Zeitgeistsekte würde ich sagen. Wie bereits gesagt, diese Flöhe pumpen sich auf –
somit ist der Heilige Vater auf dem richtigen Weg. :)3 :)3 :)3
@Gotthard Orientieren Sie sich doch an Schrift und Tradition. Eine schöne und präzise Zusammenfassung
finden Sie im Weltkatechismus der Katholischen Kirche. Da haben Sie eine feste Richtschnur und können
Gruppierungen wie „Kirche von unten“
#33 Gotthard 23:17:29 | Donnerstag, 17. April 2008
bitte um Orientierung meint eine kirchenfeindliche Truppe ich bitte eindringlich um Aufklärung: welche
Truppe oder Gruppe ist heute nicht kirchenfeindlich. An welcher Gruppe oder Truppe kann ich mich orientieren?
Wo finde ich Gewissheit, dass eine Gruppe – Truppe nicht kirchenfeindlich ist? Hier im Forum werden ausschließlich
kirchenfeindliche Gruppen – Truppen zitiert. Wo soll ich mich orientierenß
@friburgensis So, welchen Artikel? Falls die Lesermeinung (unter mir) gemeint ist, da mein ich doch, daß
es nicht so klar herauskommt. Was ist daß denn für ein Haufen?
#30 friburgiensis 22:57:17 | Donnerstag, 17. April 2008
sodalicium piano Da kennst du dich nicht aus bzw hast meinen Artikel schlecht gelesen. sodalicium ist
eine neue geistliche bewegung in Peru entstanden.
Sodalicium piano… wurde (leider!!!) bereits von Benedikt XV. aufgehoben. Kurz nach dem der hl. Papst
Pius X. verschieden ist und Benedikt XV. auf dem Thron saß.
#28 friburgiensis 22:47:37 | Donnerstag, 17. April 2008
Form- Interessant wie gute Katholiken hier Andersdenkende betiteln: Wir sind schei*se Sehr guter Stil!
Kompliment. Eher erbärmlich. Und dann der Artikel: Bei aller Kiritk an der Wir sind Kirche Fraktion,
muss man bei der Wahrheit bleiben: IM Kernland der Befreiungstheologie, z.B. Peru, fällt die Kirche an
die Sekten, aber nicht wegen der Befreiungstheologie, die ist schon lange plattgemacht, sondern von dem
Wirken des Opus Dei und Sodalicium, die ultrakonservativ auftreten und die Bindung ans einfache und ausgebeutete
Volk schon lange verloren haben.
#26 Florian Geyer 21:49:40 | Donnerstag, 17. April 2008
Uhje-- dass trifft denn Pontifex sicher irrsinnig wenn diese Scheisshäuselgruppe laute kritischer Rülpser
und Flatulenzen von sich gibt. Diese geistig behinderten spastischen Wichte die meinen die Kirche daran
messen zu können inwiefern sie sich deren kranken Ideologie anpasst haben aber einige Gesinnungsgenossen
an diversen diözesanen Gremien was wiederum tatsächlich nicht ignoriert werden kann darf und soll.
Feind gesichtet … Okay, gut, jeder braucht seinen Feind. Schon klar. Die Frage ist bloß, was es für
eine Alternative für den hiesigen Papst gibt oder geben sollte. Gibt es die? Wer ist es? Ist es der heilige
Franziskus als Mischung aus Popikone und Chez Guevara, transvestitisch-gendermäßig gleichgepolt, oder
gar gleich das hl. Ökumenefrauenpowerdreigestirn? Oder wer oder was? Oh nein, das hat die Vorsehung verhindert.
wackererkatholik Genau! Und die Asche ins Meer streuen; später wieder herausfiltern, zusammensetzen,
wiederbeleben und dann noch mal verbrennen. Das bis in alle Ewigkeit! Aber mindestens dreimal.
Schöne Bestätigung: Viva il papa! Ich denke, eine bessere Bestätigung für das Wirken von Papst Benedikt
XVI. kann es doch gar nicht geben. Besonders putzig finde ich der Hinweis auf die Art und Weise, wie der
Hl. Vater auf das Konzil verweise. Ja so was aber auch, wie kann man nur wie der Hl. Vater in die Konzilstexte
schauen und diese zitieren. Schlimm sowas! Natürlich müsste er sich vielmehr auf den ominösen Geist
des Konzils berufen, unter dem sich der eine dies, der andere jenes vorstellen kann. Ironie beiseite:
Dass der Hl. Vater auf einem guten und richtigen Weg ist, hat die Bewegung „Wir sind Kirche“ eindrucksvoll
bezeugt. Danke für dieses schöne Zeugnis, liebe Alt-68er.
Warum ägern über diesen Verein??? Da „Wir sind Kirche“ nur eingebildet katholisch ist, es aber in Wirklichkeit
nicht ist, können wir doch ganz ruhig bleiben, oder????
#17 Burgorus 18:49:50 | Donnerstag, 17. April 2008
@Unda maris: Hetze Hetze ist oft auch eine sehr subjektiver Ausdruck. Der eine empfindet etwas als Hetze,
der andere als ungeschminkte Darstellung der Wahrheit. Beispiel: Abtreibungsmord: Wer Abtreibung für
weniger schlimm hält als den Mord an einem geborenen Kind, wird das, was hier gesagt wird, als Hetze
empinden. Wenn aber die Bundesregierung einen Beschluss fasste, jedes dritte Kind unter drei Jahren zu
schlachten, würde die Sprache von kreuz.net, wenn der Kreuznet-Protest hier genauso ausfiele wie bei
Abtreibungsmord-Nachrichten, wohl nicht als Hetze empunden, sondern als Wahrheit oder Aufschrei der Wahrheit.
Kinderhasser oder solche, die unser Volk aussterben lassen wollen, würden es nach wie vor als Hetze empfinden.
So ist’s Zum Glück haben wir diesen Papst, der wieder das Gottesrecht in den Vordergrund stellt. Er ist
als oberster Hirte zuallererst die Kirche, der wir zu gehorchen haben. In kleinen, aber standhaften Schritten
wird es ihm gelingen, eine verkommene Kirche zu erneuern. Gott schenke uns das. Wem der Gehorsam zu schwer
fällt, der gehört eben zu „Wir sind (nicht mehr) Kirche“.
#14 Unda_maris 18:16:10 | Donnerstag, 17. April 2008
@Burgorus Na dann lesen Sie hier nur fleißig weiter und informieren sich, was wirklich Sache ist. Denn
wer sollte es sonst besser wissen, außer +.net, dem größten katholischen Internet-Nachrichtendienst
… Ich gebe unbestritten zu, dass manche Nachrichten hier im Kern ja durchaus wichtiges ansprechen,
nur die Art und Weise, wie man meist auftritt, in selbstherrlicher Arroganz und gespickt mit Polemik,
oft unter der Gürtellinie und am Rande des Anstands, kann ich einfach nicht akzeptieren. Das hat für
mich „Nachrichten“ nichts mehr zu tun, sondern ist Hetze und Propaganda. Dies ist ein Grundproblem: man
darf und kann Wahres ansprechen und auch den Finger in die Wunde legen (wenn es berechtigt ist), nur in
dieser oft widerwärtigen Art und Weise, wie es auf diesen Seiten geschieht, das ist völlig unakzeptabel
und primitiv.
#13 Burgorus 17:54:40 | Donnerstag, 17. April 2008
@unda_maris: Das Gute wird gelobt, das Böse getadelt; das ist mal ganz was anderes. Das ist doch ganz
normal. Fast alle Bischöfe lavieren zwischen Anpassung an den Zeitgeist und Verkündigung der katholischen
Lehre. Je nach dem, wem sie gerade huldigen, werden sie von kreuz.net entweder gelobt oder getadelt. Vor
kreuz.net wurde man von den durch Freimaurerei gleichgeschalteten Medien nur für Anpassung an den Zeitgeist
gelobt und für Verkündigung der wahren Lehre getadelt, sodass der Eindruck entstanden ist, die Kirchgänger
wollten alle nur die Anpassung an den Zeitgeist. Das hat mal der Regensburger Bischof Müller so schön
gesagt: Es sind etwa fünf Leute, die die veröffentlichte Meinung diktieren und so tun, als sprächen
sie für das Kirchenvolk. Seit kreuz.net merkt man aber, dass die Leute die Freimaurer-Lehre einen Dreck
interessiert. Die wollen wissen, was wirklich Sache ist. Diese Lücke füllt nun kreuz.net, das sich gegen
alle Diktate der Freimaurer-Bischöfe zum größten katholischen Internet-Nachrichten-Sender hochgearbeitet
hat. Und so wird man nun im Gegensatz zu den gleichgeschalteten Medien von kreuz.net für die Verkündigung
der Lehre gelobt, für die Anpassung an den Zeitgeist dagegen getadelt und öffentlich zur Schau gestellt.
Auf diese Weise sehen diese Bischöfe und Priester ja erst, was die Leute wirklich von ihnen halten. Zwar
ist nicht jeder der Leser der Meinung von kreuz.net, aber für die Gegner gibt’s ja auch kreuts.net; eine
stinklangweilige Zusammenfassung der gleichgeschalteten Medien in Bezug auf kreuz.net.
#12 Unda_maris 17:36:16 | Donnerstag, 17. April 2008
@Burgorus +.net ist ein Fähnchen im Wind und solange für jemanden, solange dessen Entscheidungen und
Aussagen den eigenen Vorstellungen und Ideologien entsprechen. Wie oft wurden hier schon beispielsweise
Bischöfe in den höchsten Tönen gelobt und zwei Tage später waren sie schon wieder unten durch, weil
sie etwas geäußert haben, was den +.net-lern wieder nicht in den Kram passt. So siehts aus, wenn man
ehrlich ist.
nicht einmal ignorieren… die sind nicht Kirche, die sind eine intrigante, verlogene Teufelsbrut. Dieser
antichristliche Pöbel hat überhaupt nichts zu bestellen.
#10 Burgorus 16:41:30 | Donnerstag, 17. April 2008
@wackererkatholik: Ich will mir eigentlich jetzt keine Zeit für weitere Diskussionen nehmen. Jedes Bibelzitat
hat seinen Bereich, auf den es sich bezieht. Das kann dann oft zu unendlich langen Diskussionen führen.
Sie sollten allerdings die Heilige Schrift nicht den Andersgläubigen überlassen, auch wenn sie ihr mit
dem „sola scriptura“ einen anscheinend hohen Stellenwert einräumen. Bei diesen ist es oft Auswahl ohne
Bezug auf den Zusammenhang, sprich: Häresie: haireo = ich wähle aus. Ich möchte schon behaupten, dass
mein Zitat treffend ist, wo es um Schreiben an den Engel einer Kirchengemeinde geht. So wendet sich auch
der Papst in seinen Lehrschreiben an alle Gemeinden.
@Burgorus Ich liebe solche Biblebreaker wie Sie. Sind Sie ein Evankelikaler oder warum gehen Sie mit diesem
lauen Zitat in die Bütt? Ich hätte zig Gegenzitate für Sie wenn Sie möchten… Oh jeee…
Ad undam maris Offb 3,16: Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus
meinem Munde. Sie müssen sich schon entscheiden: entweder für oder gegen den jetzigen Papst. „Wir sind
Kirche“ ist eindeutig gegen ihn; kreuz.net ist eindeutig für ihn.
@sexychrist Sie fragen sich, was an WSK schlimm sein sollte, dieser extrem kirchenverfassungsfeindlichen
Organisation? WSK wirkt suboptimal auf auf Klerus und Gläubige ein. Wenn sie sich frei entfalten könnte,
würde während der heiligen Messe nur noch Bauchtanz gemacht. WSK schändet die Liturgie, ist für die
Abtreibung u.s.w. Haben Sie das noch nicht erkannt und mit ihren Glaubensaugen erblicken können? Oh jeeee…
*zwinker*
#6 ExBochumer † 16:06:55 | Donnerstag, 17. April 2008
Ich habe nur mal quergelesen. Mag sein, daß ich etwas überlesen habe. Schattenseiten zeigen höchstens
die WSK oder die IKVU oder die Breitenbachsen Organisationen oder Breitenbach selbst, denn Breitenbach
ist Stammposter auf der Partenia-Homepage. Ich persönlich: Nein, ich mag keine Schattenseiten zu erkennen.
„Wir sind Kirche“ Das behaupten viele von sich! Aber nichts desto trotz zweifle ich an Ratzinger. So oder
so. Ob die Spinner von „WSK“ ihn mögen oder nicht.
„Wir sind Kirche“ pro Modernismus „Wir sind Kirche“ kritisiert auch die Orthodoxen „denn diese ergreifen
wie Rom Partei gegen den Modernismus“. Diese Hau-Drauf-Organisation, die an Papst und Kirche das kritisiert,
was gerade das Katholische ausmacht, als kirchenfeindlich zu bezeichnen, ist noch milde. „Wir sind Kirche“
will die Kirche letzlich abschaffen. Ihre ständigen Selbstgerechtigkeit und Möchte-Gern-Besserwisserei
offenbarenden Unterordnungsversuche sind destruktiv und aggressiv. Und zu fürchten haben diese feigen
Zersetzer nichts. Sie kritisieren, verdrehen und beleidigen, dulden aber selbst keine Kritik, geschweige
denn, dass aus „Wir sind Kirche“ auch nur ein konstruktiver Vorschlag kommt, wie man es besser machen
könnte als der Papst.
Wenn „Wir sind Kirche“… …dem Papst applaudiert hätte, würde ich mir ernsthaft Sorgen machen um sein
Pontifikat. Aber in diesem Fall ist ja alles in Butter. Weiter so, Heiliger Vater…
#2 Unda_maris 15:36:01 | Donnerstag, 17. April 2008
Na ja gut … … „Wir sind Kirche“ sind schon in vielerlei Hinsicht grenzwertig und übertreiben es dann
doch häufig mit der Forderung nach Anpassung an den Zeitgeist. Der Begriff „kirchenfeindlich“ wird natürlich
von +.net inflationär für alles verwendet, was sich nicht ganz rechts bzw. jenseits des rechten Randes
befindet, daher braucht man das schon mal nicht ernst nehmen. Dennoch sollte man mit „Wir sind Kirche“
durchaus kritisch umgehen, natürlich nicht auf +.net-Niveau.
#1 sexychrist 15:25:02 | Donnerstag, 17. April 2008
Wieso ist diese Vereinigung kirchenfeindlich? Sie ist lediglich realistisch und kirchenförderlich, da
sie anregen möchte, die Kirche moderner zu machen und auf wichtige Werte zu besinnen, anstelle Kleinigkeiten
hochzuhalten.