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Donnerstag, 17. April 2008 12:56
Kommunion für Abtreibungspolitiker bei der Papstmesse
Mehrere US-Bischöfe und auch Papst Benedikt XVI. haben sich gegen die Kommunionausteilung an katholischen Abtreibungspolitikern ausgesprochen. Werden heute auch Taten folgen?
Benedikt XVI. auf seinem Weg zum Weißen Haus.
Benedikt XVI. auf seinem Weg zum Weißen Haus.
(kreuz.net, Washington) Papst Benedikt XVI. zelebriert heute um 9.30 Uhr Ortszeit in den Washingtoner ‘Nationals Parks’ eine Pontifikalamt. Es werden etwa 45.000 Teilnehmer erwartet. Neben einfachen Gläubigen haben sich auch – sogenannte – katholische US-Politiker angesagt.

Die berühmteste unter ihnen ist Nancy Pelosi, Sprecherin des Repräsentantenhauses. Frau Pelosi ist Demokratin und die derzeit ranghöchste Frau der Vereinigten Staaten. Sie hat sich auch als Unterstützerin der Abtreibungsindustrie profiliert.

Im Jahr 2004 war sie eine von 48 Politikern, die einen Brief an „einige Mitglieder der katholischen Hierarchie“ richteten.

Nancy Pelosi
Nancy Pelosi
In dem Brief beschwerten sich die Unterzeichner über Bischöfe, die Abtreibungspolitikern verbieten, die Heilige Kommunion zu empfangen. Der Brief wirft der Hierarchie vor, daß das Verbot der Heiligen Kommunion „kontraproduktiv“ sei und der Kirche „großen Schaden“ bringe.

Nichtsdestotrotz küßte Frau Pelosi dem Papst bei dessen Ankunft im Weißen Haus gestern Mittwoch den Ring.

Später lobte sie ihn für seinen Einsatz für Friede, Gerechtigkeit und Freiheit.

Ein Sprecher von Frau Pelosi teilte auch mit, daß sie heute während der Papstmesse von einem der dreihundert Kommunionspender die Kommunion empfangen werde.

Auch der demokratische US-Präsidentschaftskandidat von 2004, John Kerry, erklärte, bei der Messe anwesend zu sein. Ebenso kündigte sich der Demokrat Jose Serrono – ebenfalls Unterzeichner des Briefes an die Bischöfe von 2004 – an:

„Es gibt eine Zeit zum Feiern, wer wir als Katholiken sind. Jetzt ist einer dieser Zeitpunkte. Der Anführer meiner Kirche und ein Staatspräsident besucht mein Land.“

© Titelbild: Kristen, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 75 Lesermeinungen:
Montag, 21. April 2008 10:27
Alkuin: „Besser als Harry Potter“
Und wahrscheinlich genau so glaubwürdig
Samstag, 19. April 2008 20:39
Kilian: @ Alkuin
Das Buch ist wirklich sehr spannend zu lesen.
Besser als Harry Potter.
Aber so wie ich es bein schnellen Überfliegen sehe, geht der Autor nicht weiter als 1920-25; zu mindest Bücher aus der Zeit zu erwähnen.
Samstag, 19. April 2008 19:56
Brandenburgis: Die Bibliographie ergänzt:
Konzionator, Alfons: Der kommende große Monarch und die unter ihm bevorstehende Friedenszeit. van-Acken-Verlag, Lingen 1992
Konzionator, Alfons: La Salette und die nächste Zukunft. van-Acken-Verlag, Lingen 1921
Spirago, Franz: Der Antichrist.
Spirago, Franz: Die Malachias-Weissagungen über die Päpste und das Weltende. van-Acken-Verlag, Lingen
Spirago, Franz: Die Zukunft Deutschlands nach der Lehninschen Voraussagung. van-Acken-Verlag, Lingen
Samstag, 19. April 2008 10:48
Alkuin: @Parmenas
„Ganz so weit würde ich nicht gehen“

Ich aber, weil ich leider als junger Mensch schon da war.

Solche Bücher sehe ich als Einstiegsdroge. So fängt es an und zum Schluss bastelt man entweder seine eigene völlige apokalyptische Scheinwelt zusammen oder man begibt sich in den Händen von einer Endzeit Kult.

Diese Art von Büchern muss man veröffentlichen sonst gewinnen sie mehr an Reitz als „Verborgene“ Lehre. Wie z.B. das „4. Buch Esra“ (welche angeblich die Neuapostolische Kirche voraussagt) oder die Petrusapokalypse.
Samstag, 19. April 2008 10:01
Parmenas: Ganz so weit
würde ich nicht gehen, doch ist es sicherlich nicht ratsam, derartige Schriften zu veröffentlichen, bzw. sie für jedermann zugänglich zu machen. Gibt es eigentlich den Von Acken Verlag noch?
Samstag, 19. April 2008 09:58
Alkuin: @Brandenburgis et Parmenas
Volltreffer, Danke!

Leider gibt es nichts Verwertbares unter Google Books oder überhaupt biografische Daten im Internet.

Alle Bücher wurden ursprünglich in Eigenverlag veröffentlicht. Ich vermute, dass beide Namen Pseudonamen sind.

Eins ist sicher, solche Bücher sind bestenfalls unterhaltsam. Schlimstenfalls können sie Menschen in den seelischen Abgrund führen.
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