Kommunion für Abtreibungspolitiker bei der Papstmesse
Mehrere US-Bischöfe und auch Papst Benedikt XVI. haben sich gegen die Kommunionausteilung an katholischen Abtreibungspolitikern ausgesprochen. Werden heute auch Taten folgen?
(kreuz.net, Washington) Papst Benedikt XVI. zelebriert heute um 9.30 Uhr Ortszeit in den Washingtoner
‘Nationals Parks’ eine Pontifikalamt. Es werden etwa 45.000 Teilnehmer erwartet. Neben einfachen Gläubigen
haben sich auch – sogenannte – katholische US-Politiker angesagt.
Die berühmteste unter ihnen ist Nancy
Pelosi, Sprecherin des Repräsentantenhauses. Frau Pelosi ist Demokratin und die derzeit ranghöchste
Frau der Vereinigten Staaten. Sie hat sich auch als Unterstützerin der Abtreibungsindustrie profiliert.
Im Jahr 2004 war sie eine von 48 Politikern, die einen Brief an „einige Mitglieder der katholischen Hierarchie“
richteten.
Nancy Pelosi
In dem Brief beschwerten sich die Unterzeichner über Bischöfe, die Abtreibungspolitikern
verbieten, die Heilige Kommunion zu empfangen. Der Brief wirft der Hierarchie vor, daß das Verbot der
Heiligen Kommunion „kontraproduktiv“ sei und der Kirche „großen Schaden“ bringe.
Nichtsdestotrotz küßte
Frau Pelosi dem Papst bei dessen Ankunft im Weißen Haus gestern Mittwoch den Ring.
Später lobte sie
ihn für seinen Einsatz für Friede, Gerechtigkeit und Freiheit.
Ein Sprecher von Frau Pelosi teilte
auch mit, daß sie heute während der Papstmesse von einem der dreihundert Kommunionspender die Kommunion
empfangen werde.
Auch der demokratische US-Präsidentschaftskandidat von 2004, John Kerry, erklärte,
bei der Messe anwesend zu sein. Ebenso kündigte sich der Demokrat Jose Serrono – ebenfalls Unterzeichner
des Briefes an die Bischöfe von 2004 – an:
„Es gibt eine Zeit zum Feiern, wer wir als Katholiken sind.
Jetzt ist einer dieser Zeitpunkte. Der Anführer meiner Kirche und ein Staatspräsident besucht mein Land.“
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75 Lesermeinungen
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@ Alkuin Das Buch ist wirklich sehr spannend zu lesen. Besser als Harry Potter. Aber so wie ich es bein
schnellen Überfliegen sehe, geht der Autor nicht weiter als 1920-25; zu mindest Bücher aus der Zeit
zu erwähnen.
#73 Brandenburgis 19:56:06 | Samstag, 19. April 2008
Die Bibliographie ergänzt: Konzionator, Alfons: Der kommende große Monarch und die unter ihm bevorstehende
Friedenszeit. van-Acken-Verlag, Lingen 1992 Konzionator, Alfons: La Salette und die nächste Zukunft.
van-Acken-Verlag, Lingen 1921 Spirago, Franz: Der Antichrist. Spirago, Franz: Die Malachias-Weissagungen
über die Päpste und das Weltende. van-Acken-Verlag, Lingen Spirago, Franz: Die Zukunft Deutschlands
nach der Lehninschen Voraussagung. van-Acken-Verlag, Lingen
@Parmenas „Ganz so weit würde ich nicht gehen“ Ich aber, weil ich leider als junger Mensch schon da war.
Solche Bücher sehe ich als Einstiegsdroge. So fängt es an und zum Schluss bastelt man entweder seine
eigene völlige apokalyptische Scheinwelt zusammen oder man begibt sich in den Händen von einer Endzeit
Kult. Diese Art von Büchern muss man veröffentlichen sonst gewinnen sie mehr an Reitz als „Verborgene“
Lehre. Wie z.B. das „4. Buch Esra“ (welche angeblich die Neuapostolische Kirche voraussagt) oder die Petrusapokalypse.
Ganz so weit würde ich nicht gehen, doch ist es sicherlich nicht ratsam, derartige Schriften zu veröffentlichen,
bzw. sie für jedermann zugänglich zu machen. Gibt es eigentlich den Von Acken Verlag noch?
@Brandenburgis et Parmenas Volltreffer, Danke! :)3 Leider gibt es nichts Verwertbares unter Google Books
oder überhaupt biografische Daten im Internet. Alle Bücher wurden ursprünglich in Eigenverlag veröffentlicht.
Ich vermute, dass beide Namen Pseudonamen sind. Eins ist sicher, solche Bücher sind bestenfalls unterhaltsam.
Schlimstenfalls können sie Menschen in den seelischen Abgrund führen.
Hier meine kleine Konzionator/Spirago-Bibliographie Konzionator, Alfons: Der kommende große Monarch und
die unter ihm bevorstehende Friedenszeit. van-Acken-Verlag, Lingen 1992 Konzionator, Alfons: La Salette
und die nächste Zukunft. van-Acken-Verlag, Lingen 1921 Spirago, Franz: Der Antichrist. Spirago, Franz:
Die Zukunft Deutschlands nach der Lehninschen Voraussagung. van-Acken-Verlag, Lingen
@Kilian D.h., dass eigentlich keine Dokumente oder Ereignisse nach 1920 z.B. 6 Tage Krieg, Attentat JFK
oder Papst Attentat JPII. Eigentlich Ereignisse die sehr wohl Einzug in der moderne apokolytische Literatur
fanden. Bin mal gespannt auf das buch.
@Alkuin Dieses Buch begegt sich sehr häufig in dem Berich der Offb. von La Salett, Fatima und eine immer
wieder kehrende Offb. an eine franz. Ordensfrau. Die der Autor auch in seinen anderen Büchern sehr gern
erwähnt. Von den Kirchenvätern bis Fatima u. Lourdes ist alles verteten.
@Kilian Ich vermute sehr stark, dass das Buch aus dem frühren 20. Jh. Stammt. Obwohl ich mich mit Protestantische/Evangelikale
Eschatologie gut auskenne, kenne ich dieses Buch nicht. Ich werde es besorgen und eine Textanalyse zu
machen. Ich habe bei Amazon ein Kommentar gelesen, und es liest sich wie das Drehbuch von dem Film „Das
Omen“. Es sind sehr weit verbreite Motiven der Endzeit-People. Eine Frage noch: zitiert er irgendwelchen
Quellen oder Ereignissen aus der Zeit nach 1925? Man braucht nur die Neuauflage von Hislop beim CLV Verlag
anzuschauen und man wird meinen, dass das buch ganz aktuell sei.
@Alkuin Ich habe die Bücher von Pro Fide … Verlag. Der hat keine genauen Angaben von seinen Autoren;
leider. Das Buch muß auch schon etwas älter sein. In „Der Antichrist“ nennt er sich Prof. und in dem
anderen auch. Er ist oder war Schulrad. Das ist das Mangelhafte bei diesem Verlag, daß der ungenügende
Angaben zu manchen Autoren hat.
@Kilian Ich habe irgendwie das leise Gefühl, dass weder Prof. noch Priester stimmt. Aber es ist dennoch
komisch, dass es im Internet gar keine Daten zu finden sind. Die Apokalypse ist äußerst vielschichtig
und erlaubt zum teil die irrigsten Symbiosen zwischen das geschriebene, Interpretation, und quellen Mischung.
Das beste beispiele im Anti-Katholischen bereich sind „The Master Key to Popery or The Great Red Dragon“
von Anthony Gavin (1729), aus dem 19. Jh. (1862) Ist Alexander Hislops „Von Babylon nach Rom“ ein Standardwerk
und neuzeitlich David Hunts „Die Frau und das Tier“ setzt auf Hislop und Gavin auf. Ein kleiner Schlüssel
zu der Offenbarung des hl. Johannes, ist wenn man den Text zunächst mit dem überlieferten Glaube der
Kirche z.B. Kirchenväter zu vergleichen.
@Alkuin Wenn ich nicht recht irre, muß dieser Fanz Spirago ein Priester gewesen sein. Bei anderen Büchern
hat er auch ein Prof. davor. Ich kann aber nicht sagen, ob das der gleiche Franz Spirago ist. Er hat auch
einen Katechismus verfasst. Und ein anderes Buch (auch sehr gut zu lesen): Der Teufel in seinem wirken.
Das ist zwar für Leute gedacht die meinen, daß es keinen Satan gibt. Er informiert in diesem Buch sehr
gut über Besessenheit (warum,wieso, weshalb, echt, unecht usw.). Wirklich sehr gut!
@Kilian:Franz Spirago „Jedoch kann ich das Buch von Franz Spirago nur empfehlen zu lesen. Er geht da auch
auf einige priv. Offenbarungen ein.“ Bücher mit sog. privaten Offenbarungen sind grundsätzlich als suspekt
einzustufen, dies gilt auch für kath. Seher und Seherinnen. Die aussage, dass altüberlieferter Prophezeiungen
und Weissagungen beweisen, dass der Anti-Christ schon unter uns weilt sind so alt wie die Apokalypse selbst
(vgl. Nero/ Chr. Verfolgung). Leider hat die unzählige Endzeit Kults dieses Zeug geschluckt und verbreitet.
Ich habe einige Bücher in meine Bibliothek aus der 60er und 70er die allesamt dieses Zeug als Faktum
herausgegeben haben. Nachdem hätte die Perusia schon längst stattgefunden. Was meinen Sie was bei den
Evangelikalen „Apokalyptikern“ wie Hal Lindsy (Late Great Planet Earth) los war als der Jom Kippur Krieg
ausbrach? Armageddon stand vor der Haustür!!! Wer ist aber dieser Spirago? Ausser sein Buch finde ich
in Internet rein gar nichts über ihn. @pneumat: „Kilian: Das stimmt,Henoch und Elias sind die zwei Propheten,
die in der Apokalypse-Zeit Evangelium auf neu verkündigen werden. Elias für die Juden, Henoch für die
sonstigen (Moslems, Budhisten etc.) und Johannes der Apostel für die Christen (zu der Zeit von Häresien
völlig verwirrt)…“ Wo haben Sie den Mist her? Mit Sicherheit nicht aus der Bibel. Wahrscheinlich von
David Koresh oder Jim Jones.
Weihbischof Helmut Bauer aus Würzburg… …hat einmal zu einer Gläubigen Frau gesagt, als sie ihn um
Unterstützung für eine Demo vor einer Abtreibungklinik bat, gesagt: „Gehen Sie nach Hause und beten
Sie dort in einer Kammer. Was Sie hier machen gefährdet nur Arbeitsplätze!“
Der kleine Hasendieb und der Abtreibungsideologe „ Wenn du das gestohlene Häschen nicht vorher schnell
wieder zurückbringst, kann ich dir leider keine Absolution erteilen, und zur Kommunion darfst du dann
auch nicht gehen“, sagte im Beichtstuhl der Landpfarrer zu einem Beichtkind aus der vierten Klasse. Und
im Dom sagte der Bischof zum Weihbischof: „ Sollte dann im Gottesdienst der als Abtreibungsideologe bekannte
Minister Sowieso ohne gültige Beichte mit dem Versprechen sich zu bessern zur Kommunion nach vorne kommen,
werden wir ihm selbstverständlich die Hostie reichen, ja wir werden ihn nicht mal abschrecken, indem
wir bei Gottesdienstbeginn verkünden, Abtreibungsbefürwortern werde keine Kommunion gereicht. Für den
Kampf gegen den Mord an Ungeborenen sind wir allenfalls marginal zuständig. Wir wollen doch den vielen
Aktivisten und Lebensschützern nicht die Arbeit abnehmen.“
@ Alkuin Danke, daß Sie den Sachverhalt noch aufgeklärt haben! Habe schon an mir gezweifelt. Und zu
meiner Schande muß ich gestehen, daß ich im Moment keine Bibel im Haus habe. Jedoch kann ich das Buch
von Franz Spirago nur empfehlen zu lesen. Er geht da auch auf einige priv. Offenbarungen ein. Wirklich
sehr lesenswert. Er sieht in den zwei Zeugen die Propheten Henoch und Elias.
Kilian: Das stimmt, Henoch und Elias sind die zwei Propheten, die in der Apokalypse-Zeit Evangelium auf
neu verkündigen werden. Elias für die Juden, Henoch für die sonstigen (Moslems, Budhisten etc.) und
Johannes der Apostel für die Christen (zu der Zeit von Häresien völlig verwirrt). Kilian sollte noch
einen Auferstandenen erwähnen, dies ist Apostel Johannes, der die Kirche der Apokalypse-Zeiten selbst
persönlich leiten wird.
@Kilian Leider sin Sie eine nicht ast reine Schriftauslegung zum Opfer gefallen. Ich habe unfairer Weise
eine Falle gestellt, sorry. Es handelt sich hierbei um Offb. 11,3 -11 3 Und ich will meinen zwei Zeugen
auftragen, im Bußgewand aufzutreten und prophetisch zu reden, zwölfhundertsechzig Tage lang. 7 Wenn
sie ihren Auftrag als Zeugen erfüllt haben, wird sie das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, bekämpfen,
besiegen und töten. 8 Und ihre Leichen bleiben auf der Straße der großen Stadt liegen. Diese Stadt
heißt, geistlich verstanden: Sodom und Ägypten; dort wurde auch ihr Herr gekreuzigt. 11 Aber nach den
dreieinhalb Tagen kam von Gott her wieder Lebensgeist in sie und sie standen auf. Da überfiel alle, die
sie sahen, große Angst. Manche endzeitliche Gruppen sehen in die Zwei ungenannten Zeugen Henoch und Elias.
Die meisten Exegeten sehen hier nur die Erfüllung des Jüdischen Gesetzes bezüglich der Notwendigkeit
von Zwei Zeigen für die Beweisführung. Es sind zwei Zeugen die Prophezeien und nicht zwei Propheten
die Zeugen sind. Wären Sie so bekannte Figuren wie Henoch und Elias, hätte Johannes Sie wahrscheinlich
auch genannt.
@ Wackererkatholik @Nachtlaterne I’m so sorry, ich habe die Namen wrong geused! Es ist aufjeden Fall
eine große Schande, was sich alles die Politiker erlauben dürfen! Gottesraub ist ein schreckliches Sakrileg!!!!!!!!!
#52 donantonio 20:14:10 | Donnerstag, 17. April 2008
Praktisch kann die Kirche… nur unwürdige auffordern nicht zur Kommunion zu gehen. Sonst gilt wegen
dem Verbot der öffentlichen Brüskierung „im Zweifel für den Angeklagten“. Der Theorie nach könnten
Pelosi und co ja in einer Beichte vor der Messe Besserung gelobt haben. Außer der Fall ist ganz offensichtlich
und jemand kommt mit nem pro choice t-shirt zur Kommunion…
#50 Baron Bolligru 19:11:11 | Donnerstag, 17. April 2008
„Castrop-Rauxel liegt im Ruhrpott.“ Das stimmt absolut! Es ist nämlich der lateinische Name von Wanne-Eickel,
welches wiederum auf französisch Toulouse-Lautrec heißt. Andererseits sagt man aber auch: lieber ‘ne
Flasche Jever als ‘ne Wanne Eickel. Was stimmt denn nun, Pascal 1, 2 oder 3?
@ Alkuin Aber es muß irgentwo stehen. Es heißt doch:“…und Henoch und Elias werden aufstehen…“ Oder
nicht teusche ich mich so? Wer weiß noch was über die Wiederkunft der beiden Propheten? Bitte melden!
Da gibt es ein Buch: Der Antichrist, von Franz Spirago. Wirklich sehr interessant und lesenswert. Da muß
es auch stehen.
#47 Gotthard 17:36:18 | Donnerstag, 17. April 2008
Video-Überwachung ich plädiere für eine Video-Überwachung bei der Kommunionausteilung… wann immer
ein „merkwürdiger sog. Katholik“ sich erdreisten sollte, sich die hl. Kommunion zu erschleichen, mußte
ein Piepton im Ohrknopf des Kommunionspenders ertönen.
@Kilian „Und daß die zwei wieder kommen, um gegen den Antichristen zu kämpfen steht in der Apokalypse
des hl. Johannes.“ Kann ich nicht ganz folgen da weder Henoch noch Elia werden in der Apokalypse überhaupt
erwähnt! Haben Sie eine Bibelstelle für mich?
@Pascal123 Am 15. August begeht die heilige Mutter Kirche, jedes Jahr (und das schon seit Jahrhunderten)
das Fest der Aufnahme Mariae in den Himmel. Im Volksmund auch Maria Himmelfahrt genannt. Bei den Orthodoxen
nennt sich das „Mariae Entschlafung“ @Alkuin Die beiden Propheten sind lebend in den Himmel entrückt
worden. Das steht an den entsprechendnen Sellen im AT. Und daß die zwei wieder kommen, um gegen den Antichristen
zu kämpfen steht in der Apokalypse des hl. Johannes. Erst nach einem erbitterten Kampf mit dem Antichristen
werden die Propheten getötet und zum Spott drei Tage lang liegen gelassen. Werden aber (wie der Heiland)
am dritten Tage auferstehen.
@Kilian „Die müßen oder dürfen erst noch sterben, wenn der Antichrist da ist. Solange müssen die noch
warten.“ Wie bitte??? Wo haben Sie den Quatsch her?
@1,2 oder 3 Wo ist Castro-sowieso? Nein, so viel ich weiß, hat daß der Pius XII. ganz alleine als Dogma
feierlich verkündet. Oder haben Sie am 15. August nicht frei?
@Kilian „Die müßen oder dürfen erst noch sterben, wenn der Antichrist da ist. Solange müssen die noch
warten.“ Wie bitte??? Wo haben Sie den Quatsch her?
#40 Pascal123 15:58:04 | Donnerstag, 17. April 2008
Wie bitte Wie und Warum sollte Maria leiblich in den Himmel aufgenommen worden sein?? Wo steht das denn?
War da jemand dabei oder glaubt man das auch nur wieder zu wissen. Ach ich weiß, beim Konzil von Castrop-Rauxel
1289 haben sich die Kirchenfürsten der heiligen Mutter Kirche darauf geeinigt stimmts??? Bitte um Aufklärung.
@Alkuin Ja, die sind noch nicht gestorben. Die müßen oder dürfen erst noch sterben, wenn der Antichrist
da ist. Solange müssen die noch warten. So viel ich weiß ist Maria erst gestorben, auferstanden(mit
Leib und Seele) und dann in den Himmel aufgenommen worden.
@ Kilian „Und außer unserem Heiland ist nur die Mutter Gottes nach Ihrem Tod leibhaftig in den Himmel
aufgenommen worden.“ Stimmt nicht ganz, da gibt es Präzedenzfälle: Henoch in Gen 5,24 und Elia in 2
Kön 2,11.
OK, Kilian… Ist schon lang her dass ich mal was über das Verbrennungs-Opfer-nicht-Auferstehungs-Problem
gelesen habe… hatte es so in Erinnerung, dass auch Verbrannte irgendwann auferstehen würden. Also Danke!
Aber gut, ich lass mich da eines besseren belehren. Ist ja nun auch nicht sooo wichtig.
Kurt K. Das mit dem Prof. habe ich mir schon gedacht. Aber der Katechismus sagt, daß die Leibliche Auferstehung
erst am Ende aller Tage stattfinden wird. Und erst dann werden die Seelen in der Hölle auch leibliche
Schmerzen empfinden. Bis dahin sind für die „nur“ seelische Peinen vorgesehen. Und außer unserem Heiland
ist nur die Mutter Gottes nach Ihrem Tod leibhaftig in den Himmel aufgenommen worden.
Hee Kilian! Ich bin kein Theologieprof. Aber soweit ich weiss, gab / gibt es ja die Möglichkeit der sofortigen
leiblichen Auferstehung, oder? Wie sonst wären körperliche Martern in der Hölle vorstellbar?
Kilian/ Stimme Dieses „Verbrannte können nicht auferstehen“ wurde SO auch nie gesagt: Verbrannte Körper
konnten nach dem früheren Glauben nur erst am Tag des jüngsten Gerichts wieder auferstehen.
Stimmt Aber es ist eben eine wichtige Frage. Fast genauso wichtig wie die Organspende, für die andere
Menschen auch ermordet werden. Wo bleibt das Menschliche? Erst vor kurzem habe ich im TV eine Doku gesehen.
Da hat ein junger Mann das Herz eines anderen bekommen. „Das vemeintliche Verständnis“ für die Familie
des „Spenders“ war, daß der junge Mann gesagt hat: „Es ist jetzt mein Herz“. Es ist doch bekannt, daß
bei Unfällen den Leuten nicht geholfen wird, weil sie als (noch) lebendes Ersatzteillager betrachtet
werden. Das Gleiche mit den Ungeborenen.
#30 Copertino 14:43:48 | Donnerstag, 17. April 2008
Ein Lob auf die Inquisition Wenn nun gar in einem Artikel von Spiegel-Online die Inquisition als Beginn
des modernen Rechtsstaats verteidigt wird, deutet das auf einen höchst positiven Kulturwandel hin. www.spiegel.de/…,1518,548007,00.html
Ich seh das ziemlich emotionlos Ob der leib nun verbrannt wird oder zu Humus zerfällt, wo ist der Unterschied…
Da brauchst es bei der Auferstehung eh eine Neuschaffung.
@ Stimme der Vernunft Ich denke schon, daß die wieder Auferstehen werden. Doch mit der Leichenverbrennung
ist das so eine Sache. Bin ich nicht für. Weil doch der Leib ein Tempel Gottes ist. Das ist auch diese
äußeserts zweifelhafte Politik im Mittelalter gewesen. Einmal brauchen die Verbrannten nicht mehr so
lange im Fegefeuer auf der anderen Seite können Verbrannte plötzlich nicht auferstehen. Da muß man
berücksichtigen, daß es viele Martyrer gibt, die zur Zeit der Christenverfolgung vebrannt wurden. Können
die auch nicht mehr auferstehen? Auf jenden Fall sehe ich die Leichenverbrennung (im nicht notwendigen
Fall) für ein Sakrileg an Gottes Eigentum an.
@Kilian Ich misstraue diesen Arme-Seelen-Visionen. Im Gleichnis vom Prasser und dem armen Lazarus wird
die Idee, es könnte eine Arme Seele zurückkommen, klar abgelehnt. Aber was hältst du denn nun von der
Auferstehung der verbrannten?
@ Stimchen Ich denke nicht daß die Leute alle spinnen, wenn diese Begegnungen mit sog. Armen Seelen haben.
Da gibt es genug Bücher, welch die Kirche als geistliche Lesung empfiehlt. Man sollte auch bedenken,
daß für Gott (bzw. durch seine Zulaßung) nichts unmöglich ist. Sonst wäre Johannes d. Täufer auch
nicht geboren worden.
Da stimmt was nicht… Dieser Satz in der ganzen „Diskussion“ war der einzig wahre. Es stimmt tatsächlich
was nicht, und zwar in Euren Köpfen, alle wie Ihr da seid. Hier wird wieder einmal ein unglaublicher
Unsinn verzapft.
Achso Man muss also ein „Mystiker“ sein? Nein, das tut den Mystikern unrecht, diejenigen, die arme Seelen
sehen, sind Leute, die nicht ganz richtig im Kopf sind, das ist alles.
@Geier Dies wird bestätigt durch arme Seelen Is ja höchstinteressant! Ich hätte da auch mal ein paar
Fragen an arme Seelen, wo kann man die denn treffen um solche Auskünfte zu erhalten?
#21 Florian Geyer 13:57:56 | Donnerstag, 17. April 2008
Kurt K wer irdisch schon das Joch auf sich nimmt ist gewiss kürzer im Fegfeuer. Dies wird bestätigt
durch arme Seelen. Grausame Hinrichtungen gibt es auch heute noch in Demokratien Auch in der EUdssr gibt
es de fakto wieder die Todesstrafe in Usa sowieso diepresse.com/…welt/376877/index.do?_vl_backlink=/…
EU: ‘Niemand darf zur Todesstrafe verurteilt oder hingerichtet werden.’ In den Erläuterungen zu diesem
Artikel, sozusagen versteckt im Kleingedruckten, schimmert dann auf Seite 434 aber durch, wie das zu verstehen
ist. In den Erläuterungen finden sich unter Punkt 3 die Ausnahmen von der Regel: ‘3. Die Bestimmungen
des Artikels 2 der Charta (2) entsprechen den Bestimmungen der genannten Artikel der EMRK und des Zusatzprotokolls.
Sie haben nach Artikel 52 Absatz 3 der Charta (3) die gleiche Bedeutung und Tragweite. So müssen die
in der EMRK enthaltenen „Negativdefinitionen“ auch als Teil der Charta betrachtet werden: a) Artikel 2
Absatz 2 EMRK: „Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine
Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt
zu verteidigen; b) jemanden rechtmäßig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmäßig entzogen
ist, an der Flucht zu hindern; c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“. b) Artikel
2 des Protokolls Nr. 6 zur EMRK: „Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen,
die …
Stimme der Vernunft Ja, klar gings um möglichst fiese Hinrichtungen. Nur gesagt hat die Kirche das natürlich
nicht. Auch damals schon wurde der Feuertod so begründet, dass die Seele durch das Feuer „geläutert“
werde.
kurt und kilian das mit dem Reinigen der Seele beim Verbrennen ist nur ein Ammenmärchen, das man später
hinzugedichtet hat. In Wahrheit hat man deswegen verbrannt, weil das besonders grausam ist. Man hat sich
ja sowieso ständig mit neuen Grausamkeiten zu übertreffen versucht. Alles natürlich nur zur höheren
Ehre Gottes. Naja, wenn man hier mal so liest, dann hat sich nicht viel geändert. Nur das Verbrennen
trauen sie sich nicht, unsere Musterkatholiken. Aber wenn sie dürften, dann gings morgen schon wieder
los mit der Verbrennerei.
Kilian: Neeee, so doch nicht! Die Hexen und Ketzer kamen selbstverständlich trotzdem noch ins Fegefeuer –
nur eben kürzer, als wenn sie nicht verbrannt worden wären. Da können Sie sich ja mal informieren,
wenns Sie interessiert, wieviele Tage weniger Sie im Fegefeuer zubringen müssen, wenn Sie lebendig verbrannt
werden würden. Da gibts in der Tat Listen: Ein Bischof kann soundsoviele Tage Fegefeuert erlassen, ein
einfacher Priester soundsoviele… wie das mit dem Verbrennen geregelt war, weiss ich nicht … Himmlische
Bürokratie eben.
Kurt K. Verzeihung. Da habe ich wohl nicht richtig durchgelesen! Danke! :(3 So, da hatten es die Ketzer
und die Hexen eigentlich „besser“ als die anderen. Unser einer geht regelmäßig zur Beichte, und stirbt
vielleicht, noch bevor er wieder beichten kann; und kommt in die Hölle. Die anderen lassen sich einfach
verbrennen und kommen direkt in den Himmel. Da stimmt was nicht.
Kilian…? Wo widerspreche ich mir? Sie haben gefragt, ob es Sünde sei, einen Heiden zu töten. Daraufhin
antwortete ich nein und brachte das Zitat. Wo also ist der Widerspruch? Hat man nicht die Hexen deshlab
verbrannt, weil sie dann nicht mehr in Fegfeuer müssen? Ja, das war auch eine Begründung: Reinigung
der Seele durch das Feuer.
Kurt K. Sie haben zu viel Orlando Bloom (o.w.h.) in Königreich der Himmel gesehen. Der hat da einen Priester
getötet. Auserdem widersprechen Sie sich gerade. Erst verneinen und dann mit einem Filmzitat kommen das
für den Tod an Haiden u. Ketzer ist. Hat man nicht die Hexen deshlab verbrannt, weil sie dann nicht mehr
in Fegfeuer müssen?
Kilian: Nein! Jedenfalls nicht, wenn Sie mit „über den Jordan schicken“ abmurksen meinen. „Einen Heiden
zu töten ist kein Mord – es ist der Pfad zum Himmel!“ Zitat aus einem Kreuzzugsfilm. Ausserdem: Deus
lo vult! – Gott will es!
Simme der Vernunft Naja, hetznet sitzt ja in Amerika. Vielleicht ist einer von den Redakteuren vor Ort.
Da ist es schon besser wenn man Panzerglas um sich hat, man könnte sich ja sonst was holen wenn die einem
zu nahe kommen. Ja… ich seh schon die Schlagzeile der Blöd-Zeitung vor mir: Fanatischer Christ erschiesst
Papst. Begründung: Der Papst sei Heide. Tatwaffe: Eine Armbrust (kirchlich zwar geächtet, aber im Kampf
gegen Heiden erlaubt).
Hallo meine liebe Vernunft da wäre ich aber doch sehr unvernünftig, wenn ich das tun würde. Unterstehe
nicht „seiner“ Jurisdiktion. Das gilt für die die den Ratzinger als Papst haben wollen. Ich hab ihn nicht
gewählt, noch gewollt als Papst. Aber er ist noch der Beste unter den Schlechten…
@Kurt So hinter Panzerglas sitzen! Welch ein Zeichen des Gottvertrauens Naja, hetznet sitzt ja in Amerika.
Vielleicht ist einer von den Redakteuren vor Ort. Da ist es schon besser wenn man Panzerglas um sich hat,
man könnte sich ja sonst was holen wenn die einem zu nahe kommen. @Kilian Du kannst ja mal mit gutem
Beispiel vorangehen und auf Ratzinger hören…
Die Amis wieder Schaut sie euch an! Warum sollen die Abtreibungsbefürworter die Kommunion empfangen.
Das sind doch alles Beihelfer zum massenhaften Mord. Und Mord ist eine Todsünde! Aber die werden sich
die Kommunion ergaunern, hält sich eh keiner daran was der Ratzinger sagt, was er will oder nicht.
na und? Nichtsdestotrotz küßte Frau Pelosi dem Papst bei dessen Ankunft im Weißen Haus gestern Mittwoch
den Ring. Vermutlich würde sich der Papst sogar von der hetznet-Redaktion der Ring küssen lassen, wenn
die ihm im Weg stünden. Also was solls.
#2 ExBochumer † 13:04:59 | Donnerstag, 17. April 2008
Scheinheiligkeit hoch DREI. Ich vermute mal, daß der Hl. Vater nicht weiß, was er da tut, wenn der die
Hl. Kommunion derartigen Typen wie den Abtreibungsbefürwortern spendet. Aber – diese Politiker, die den
Mord an ungeborenem Leben befürworten – haben sich schon selbst exkommuniziert. Auch wenn diese sich
jetzt das Allerheiligste durch den Papst erschleichen wollen.