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Der Papst steht seiner ersten US-Massenkonzelebration vor + Der Dialog erübrigt sich + Die üblichen Zweideutigkeiten + Massenabfall + Sorgen der Menschheit
Der Papst steht seiner ersten US-Massenkonzelebration vor

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hielt gestern das erste Pontifikalamt während seiner US-Reise. Rund 50.000 Gläubige besuchten die Messe. Vier Kardinäle, rund 250 Bischöfe und etwa 1.300 Priester konzelebrierten. Es ist unklar, ob die mit dem Papst konzelebrierenden Priester dafür auch ein Meßstipendium annahmen.

Der Dialog erübrigt sich

Österreich. Die israelitische Kultusgemeinde in Österreich will – wie in Italien und Deutschland – die interreligiösen Gespräche mit der Kirche aussetzen. Das erklärte der österreichische Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg in einer Presseaussendung. Als Grund nennt Eisenberg die neuformulierte Karfreitagsfürbitte. Die Juden unterließen ihrerseits provokante Äußerungen gegenüber den Christen. Eisenberg führt gleich Beispiele der angeblich unterlassenen Provokationen an: „die Aufforderung »zu ihren Wurzeln zurückzukehren«, »die geschichtliche Wahrheit und den unerlösten Zustand der Welt zu erkennen« usw…“

Die üblichen Zweideutigkeiten

Österreich. Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, hat dem Wiener Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und der ganzen Kultusgemeinde zum jüdischen Pessach-Fest „herzlichste Segenswünsche“ übermittelt. Das gab der Kardinal in einer gestern veröffentlichten Presseaussendung bekannt. Darin sagte der Kardinal Dinge wie: „In der großen Nacht des Vorübergangs hat Er die Israeliten aus Ägypten gerufen und als Sein Volk in die Freiheit geführt. Er, der mit Seinem Volk einen unwiderruflichen Bund geschlossen hat, möge Sie im sicheren Vertrauen auf Seine rettende Nähe auch heute als Sein auserwähltes Volk führen und stärken“.

Massenabfall

USA. Jeder vierte US-Amerikaner ist katholisch. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Reuters’ in einer Zusammenstellung von Hintergrundinformationen zum Papstbesuch. 46 Prozent der Amerikaner besuchen die Kirche mindestens einmal pro Woche. Zum Vergleich: in Großbritannien sind es 14 Prozent, in Frankreich acht Prozent und in Schweden sieben Prozent. In den letzten Jahren hat die katholische Kirche von allen Religionsgemeinschaften in den USA die meisten Angehören verloren. Das schnellste Wachstum unter den US-Religionsgemeinschaften verbuchen protestantische Gruppen.

Sorgen der Menschheit?

USA. Seit Jahren erklärte die US-Weltraumbehörde NASA, daß die Wahrscheinlichkeit einer Kollision des Asteroiden Apophis mit der Erde 1:45.000 betrage. Der mögliche Einschlag – der im Jahr 2029 stattfinden würde – hätte die Kraft von 98.000 Hiroshima-Bomben, würde Millionen von Menschen töten und den Himmel für Jahre verdunkeln. Nun hat ein 13jähriger Schüler aus Potsdam angeblich zusammen mit einem Professor der dortigen Universität die Berechnungen der NASA korrigiert. Die Wahrscheinlichkeit eines Einschlages beträgt in Wirklichkeit 1:450. Die NASA hat inzwischen eine Meldung dementiert, wonach sie eine Falschberechnung des Asteroiden-Einschlages zugegeben habe. Im Gegenteil: Sie besteht auf den bisher angegebenen Wahrscheinlichkeitswert. Auch der Professor der Universität Potsdam hat sich von den Berechnungen des Schülers distanziert.
      
20 Lesermeinungen
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#20   Benedikt   21:21:55 | Freitag, 18. April 2008
@ sexychrist
Man sollte sich viel mehr auf die doch zahlreich vorhandenen Gemeinsamkeiten, denn auf die Unterschiede besinnen.
Man kann sich dieser Gemeinsamkeiten bewusst werden, aber irgendeinen Nutzen kann man daraus nicht ziehen. Unter Dialog verstehe ich, dass man sich bemüht, in gegenseitiger Achtung und in Frieden zu leben. So wie oft über den Dialog gesprochen wird klingt es, als sollten sich die Dialogpartner auf irgendetwas einigen, als wären es Parteien bei einer Koalitionsrunde. Es gibt aber nichts zu einigen, das ist das, was man als erstes anerkennen muss.
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#19   sexychrist   20:35:41 | Freitag, 18. April 2008
@ Benedikt
Jain! Es bringt weder etwas diese Vorwürfe sich gegenseitig um die Ohren zu schlagen, noch erzwungenermaßen irgendwelche Zugeständnisse zu machen.
Man sollte sich viel mehr auf die doch zahlreich vorhandenen Gemeinsamkeiten, denn auf die Unterschiede besinnen.
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#18   Benedikt   19:29:26 | Freitag, 18. April 2008
Unterlassung
Die Juden unterließen ihrerseits provokante Äußerungen gegenüber den Christen. Eisenberg führt gleich Beispiele der angeblich unterlassenen Provokationen an: „die Aufforderung »zu ihren Wurzeln zurückzukehren«, »die geschichtliche Wahrheit und den unerlösten Zustand der Welt zu erkennen« usw…“
Wegen mir müssen die älteren Brüder das aber nicht unterlassen. Macht ruhig. Soll der Dialog aus einer Reihe von Sachen bestehen, die man nicht mehr sagen oder vertreten will?
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#17   HBR   19:17:25 | Freitag, 18. April 2008
Dialog ist überflüssig
Der Dialog erübrigt sich
Österreich. Die israelitische Kultusgemeinde in Österreich will – wie in Italien und Deutschland – die interreligiösen Gespräche mit der Kirche aussetzen. Das erklärte der österreichische Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg in einer Presseaussendung. Als Grund nennt Eisenberg die neuformulierte Karfreitagsfürbitte. Die Juden unterließen ihrerseits provokante Äußerungen gegenüber den Christen. Eisenberg führt gleich Beispiele der angeblich unterlassenen Provokationen an: „die Aufforderung »zu ihren Wurzeln zurückzukehren«, »die geschichtliche Wahrheit und den unerlösten Zustand der Welt zu erkennen« usw…“
Ich frage mich sowieso immer, was der interreligiöse Dialog bringen soll. Die Wahrheit liegt bei der Kirche. Folgerichtig kann der einzige interreligiöse Dialog darin liegen, dass sich die Angehörigen der anderen Religionen zum katholischen Glauben bekehren.
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#16   JK-NAK   17:45:27 | Freitag, 18. April 2008
Sehr interessant…
finde ich das kreuz.net gleich vorneweg und mehrfach im Artikel erwähnen muss, dass Prälat G. Marini z.b. ja auch nur bedingt Einfluss auf die Planung der Messen in den USA hatte. Das das schon immer so war auf Papstreisen, auch zu Zeiten von Erzbischof P. Marini wird nicht erwähnt… Den hat man hier immer für alles verantwortlich machen wollen, wieso also so milde mit dem „extremely soft-spoken“ G.M.???
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#15   sexychrist   15:02:33 | Freitag, 18. April 2008
@ Alois Bischof
„Nein, wir sind das auserwählte Volk“ „Nein, WIR sind das auserwählte Volk“
So ein bullshit! Gott ist bei allen Menschen und steht allen Menschen bei, nicht nur bei den Christen, auch bei Juden, Moslems, Buddhisten, Hinduisten und sogar Scientologen.
@ matt2
Fest steht, die Juden haben es begründet, Jesus hat es gefeiert und die Christen haben es abgekupfert.
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#14   Alois Bischof   11:29:16 | Freitag, 18. April 2008
Der „konservative“ Schönborn
sollte mal verstehen, daß das jüdische Volk nicht mehr das auserwählte Volk Gottes ist, und daß die Verheißungen erfüllt sind und die Auserwählung von der Synagoge auf die Kirche übergegangen ist, auf die Kirche in der Juden und Heiden durch den Messias Jesus Christus erlöst werden.
Die Verheißungen Abrahae sind ewig gültig, der Alte Bund jedoch vom Neuen Bund erfüllt, das Alte Gesetz jetzt Träger des Todes, die ungläubigen Juden sind die toten Äste des Olivenbaums. Wir aus den heidnischen Stämmen, sind in den Olivenbaum hinein geimpft worden. Wir sollten nicht zu stolz sein und uns nicht über die Verurteilung und den Abfall der ungläubigen Portion des Jüdischen Volkes freuen, sondern aktiv diese Juden zu bekehren versuchen, wie der hl. Paulus es selbst mit seinen Volksangehörigen tat.
Hosanna Filio David.
Darin ist alles erhalten was die Juden tun müssen. Jetzt.
Egal was Schönborn und andere behaupten. Schönborn stellt sich, wenn er glaubt der alte Bund rette heute noch aktiv Juden durch das Alte Gesetz, gegen den katholischen Glauben, gegen das katholische Dogma von Florenz „Cantate Domino“. Unschuldig verirrte Juden guten Willens könnten möglicherweise gerettet werden durch Gottes Allmacht, und eine implizite Taufe der Begierde, jedoch Mosaische Gesetze machen nicht mehr selig, und schon gar der extremistische Talmud bzw. die okkulte Kabbalah nicht!
Hl. Edith Stein, bitte für uns!
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#13   Hans Bendix   10:47:11 | Freitag, 18. April 2008
Nur zwei Fragen …
Warum wurde überhaupt nach der Stipendienannahme der Konzelebranten gefragt, obwohl auch Konzelebranten ein solches annehmen dürfen?
Warum wurde nur gefragt, ob die konzelebrierenden Priester Stipendien angenommen haben, nicht aber die konzelebrierenden Bischöfe?
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#12   NurEinLeser   10:10:39 | Freitag, 18. April 2008
Wozu ist Christus denn überhaupt Mensch geworden,
wenn der Alte Bund immer noch fortdauert und das Verbleiben darin zur ewigen Seligkeit führt?!? Wie hohl (oder von der Gegenseite gelenkt) muß man denn sein, um solche zutiefst antichristlichen Phrasen zu dreschen wie der Häßliche Born?
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#11   matt2 †   10:00:15 | Freitag, 18. April 2008
Schönborn ist eine Witzfigur…
seine Arschkriecherei bei den Juden ist widerlich und ein Anschlag gegen das Christentum, das eigentliche Gottesvolk. Das Paschafest der Israeliten WAR nichts anderes als ein Vorspiel des Christopfers. Das Festhalten der ungläubigen Juden daran ist ein leeres Getue.
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#10   wackererkatholik   09:58:18 | Freitag, 18. April 2008
Herr Geyer,
bei mir ist nichts witzig. Mein zweiter Vorname ist Ernst.
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#9   Florian Geyer   09:52:56 | Freitag, 18. April 2008
Aufrechterkatholik
die ersten 3x wars witzig !
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#8   HeinrichvonOfterdingen   09:48:07 | Freitag, 18. April 2008
Lieber LandlerOrganist,
Nein, nein!
Die Gültigkeit ist einzig und allein davon abhängig, ob eine Kollekte durchgeführt wurde.
… tja so ist das bei euch Modernisten.
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#7   wackererkatholik   09:47:18 | Freitag, 18. April 2008
@Gotthard
Schwachsinn, was die da publizieren. Einfach nur Schwachsinn!
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#6   aufrechterkatholik   09:35:18 | Freitag, 18. April 2008
@Gotthard
Wir müssen Sie zur Ordnung rufen! Ihre flachen ironischen Einlassungen entbehren jeglicher Grundlage. Die Bindung des Hl. Opfermahles an ein Stipendium ist einfach nur böswillig. Das ist hier in einem Chat, in dem es um erste Themen geht, nicht angemessen. Wir haben auch mal ihre anderen Postings durchgeschaut. So geht es nicht. Sie sind hier in einem Forum, wir wir gemeinsam gegen Liberalismus, Hedonismus, gegen die sog. Handkommunion und für den Erhalt der alten Werte kämpfen. Da haben wir es nicht nötig uns von Leuten wie Ihnen verhohnepipeln zu lassen. Das muss doch mal gesagt werden! Jawoll!
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#5   Sozialkatholisch   09:17:04 | Freitag, 18. April 2008
@ Funke
Bitte anklicken und etwas weiter runterscrollen. www.kircheinnot.at/messstipendien.pdf
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#4   Funke   09:06:35 | Freitag, 18. April 2008
Was ist
denn ein Meßstipendium?
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#3   Sozialkatholisch   08:34:06 | Freitag, 18. April 2008
Dumm dümmer
Landtröte!!!
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#2   LandorganistII   08:27:19 | Freitag, 18. April 2008
@Gotthard
Nein, nein!
Die Gültigkeit ist einzig und allein davon abhängig, ob eine Kollekte durchgeführt wurde.
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#1   Gotthard   08:15:05 | Freitag, 18. April 2008
Stipendium
Es ist unklar, ob die mit dem Papst konzelebrierenden Priester dafür auch ein Meßstipendium annahmen.
Ohne Stipendium keine gültige Messe!
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