Im dritten Teil der ‘Königsteiner Erklärung’ wird klar, daß die Bischöfe Deutschland nach der Erscheinung der Enzyklika ‘Humanae Vitae’ nicht wußten, wo ihnen der Kopf stand. Sie retteten sich daraus mit „mehr Diskussion“.
(kreuz.net) 8. Uns Bischöfe erreicht in diesen Tagen eine Fülle von Schreiben aus Priester- und Laienkreisen.
Man erwartet von uns Hilfe in der Bewältigung der durch die Enzyklika geschaffenen oder offenkundig
gewordenen Situation.
Viele bitten uns dringend, die Schwierigkeiten nicht zu verharmlosen und die Lösung
nicht in unglaubwürdigen Interpretationen des päpstlichen Schreibens zu suchen.
Die einen fürchten,
daß der Inhalt der Enzyklika und damit auch die Autorität des Papstes nicht ernst genug genommen werden.
Andere fürchten, wir könnten – um kirchliche Autorität um jeden Preis zu rechtfertigen – Wege gehen,
die der Gewissensnot derer nicht gerecht werden, die glauben, die Aussagen der Enzyklika über die Methoden
der Geburtenregelung nicht bejahen zu können.
Wir sollten – so heißt es – im Geiste des Konzils das
Glaubensbewußtsein vieler Laien und die sachlichen Hinweise
Königsteiner Erklärung:
Die meisten drängen
auf eine weitere Diskussion, die den vielen offen bleibenden und auch den durch die Enzyklika neu aufgeworfenen
Fragen gerecht wird.
theologischer und profaner Wissenschaften zu den hier anstehenden Fragen in ihrer
Bedeutung für die kirchliche Lehrentwicklung sehr ernst nehmen.
Viele wünschen, daß wir in kollegialer
Verantwortung für die Lehrverkündigung der Kirche dem Papst und den Bischöfen anderer Länder diese
Anliegen darlegen.
Die meisten drängen auf eine weitere Diskussion, die den vielen offen bleibenden
und auch den durch die Enzyklika neu aufgeworfenen Fragen gerecht wird.
9. Die einzelnen Bischöfe haben
bereits erste Orientierungen an Seelsorger und Gemeinden veröffentlicht. Sie fordern ein gründliches
Studium der Enzyklika und aller in ihr behandelten Fragen und mahnen zur Besonnenheit und Geduld.
Sie
erinnern an die Grundsätze, die wir Bischöfe im letzten Jahr über die Bedeutung des ordentlichen Lehramtes
der Kirche veröffentlicht haben.
Sie weisen auch Verdächtigungen der Motive des Heiligen Vaters, Verzerrungen
der Lehre der Enzyklika und Kritiken zurück, die mit der katholischen Auffassung vom Lehramt nicht vereinbar
sind.
Mit dem Papst machen sie darauf aufmerksam, daß das Schreiben nicht die ganze katholische Lehre
über die Ehe und ihre Gestaltung enthält und darum der Ergänzung bedarf.
10. In der Kritik sind wichtige
Lehren der Enzyklika oft übersehen worden oder zu kurz gekommen, zum Beispiel die im Anschluß an das
Zweiten Vatikanische Konzil gemachten Aussagen über die eheliche Liebe und die verantwortliche Elternschaft
sowie die Warnung der Enzyklika vor der drohenden und schon einsetzenden Manipulation des Menschen, vor
den Gefahren der Sexualisierung des öffentlichen Lebens und vor falschen Lösungen des Bevölkerungsproblems.
Nächstes Mal vierter und letzter Teil der Erklärung: Wer glaubt, anders denken zu müssen…
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#48 Nachtlaterne 13:06:48 | Dienstag, 22. April 2008
In ihrer Schlechtigkeit erheitern sie den König, in ihrer Falschheit seine Fürsten. Sie sind alle E…
In ihrer Schlechtigkeit erheitern sie den König, in ihrer Falschheit seine Fürsten. Sie sind alle Ehebrecher.
Sie sind wie ein angeheizter Backofen, dessen Feuer der Bäcker nicht mehr schürt, wenn er den Teig knetet
und ihn aufge-hen läßt. Am „Tag unseres Königs“ machen sie die Fürsten schwach mit der Glut des Weins,
dessen Kraft die Wort-führer umwirft. Ja, hinterhältig nähern sie sich, mit einem Herzen, das wie ein
Backofen glüht: Die ganze Nacht über schläft ihr Zorn, am Morgen aber entbrennt er wie ein loderndes
Feuer. Sie alle glühen wie ein Backofen; sie fressen ihre Regenten. Alle ihre Könige stürzen, doch
zu mir ruft keiner von ihnen. Hosea 7/3-7 Die Rotte der Priester liegt auf der Lauer wie eine Bande von
Räubern Hosea 6/9 Der Prophet ist ein Narr, der Geistesmann ist verrückt. So große Anfeindung zeigt,
wie groß deine Schuld ist. Hosea 9/7 Sät als Saat Gerechtigkeit aus, so werdet ihr ernten, wie es (der
göttlichen) Liebe entspricht. Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; dann wird
er kommen und euch mit Heil überschütten. Ihr aber habt Schlechtigkeit eingepflügt; darum habt ihr
Verbrechen geerntet und die Frucht der Lüge gegessen. Hosea 10712-13 Als sie ihre Weide hatten, wurden
sie satt. Als sie satt waren, wurde ihr Herz überheblich, darum vergaßen sie mich. Deshalb wurde ich
für sie zu einem Löwen, wie ein Panther lauere ich am Weg. Ich falle sie an wie eine Bärin, der man
die Jungen geraubt hat, und zerreiße ihnen die Brust und da…
@Florian Geyer Sehr intelligent und seriös ist es sicher nicht einer Schrift die vor tausenden Jahren
geschrieben wurde vorzuhalten dass sie sich nicht in der exakten Sprache unserer Gegenwart ausdrückt
Nein, sehr intelligent und seriös ist es nicht, eine Schrift, die vor tausenden von Jahren geschrieben
wurde, zu einer heiligen Wahrheit hochzustilisieren oder sie zu einem moralischen Maßstab zu erheben.
Wenn das geschieht, ist es mehr als angemessen, auf die Ungereihmtheiten dieser Schrift hinzuweisen. Abgesehen
davon spielt es kaum eine Rolle, ob die Sprache modern oder antik ist, eine Menge Sachen sind eindeutig
genug, egal wie sie geschrieben wurde. @Parmenas Lassen Sie den Quatsch. Galileo wurde die Hölle heiß
gemacht, weil er das kopernikanische Weltbild für eine Tatsache hielt. Die RKK hat ihm deswegen übel
mitgespielt. Ich bin gespannt, Ihre Version der Ereignisse zu hören… die 7 Schöpfungstage sind alles
andere als Platzhalter für riesige Zeiträume Nein, tatsächlich sind die Schöpfungstage ein antiker
Mythos, an dem nichts dran ist. Aber die Kirche, die schon lange nicht mehr daran festhalten kann, dass
die Welt in einer Woche entstand, nutzt inzwischen diese Interpretation. @HeinrichVonOfterdingen Ich ging
auf eine dermaßen unsinnige Argumentation von Florian Geyer ein. Aber egal. Physik und Wissenschaft beanspruchen
keinen heiligen Wahrheitsanspruch für sich, von dem angeblich das Seelenheil des Menschen abhängt. @Biene
Maja Ich habe keine Ahnung, was Sie sagen wollen…
Lieber Pater Pan, Vor Fünfhundert Jahren behauptete die Kirche noch, dass sich die Sonne um die Erde
dreht. Gestatten Sie mir, Ihrer Wissenschaftsfrmmigkeit einen kleinen Dämpfer zu versetzten: Überall,
wo Sie „Widerlegt.“ schreiben, muss es „Vorläufig widerlegt.“ heißen. Jeder Wissenschaftler auf Erden
hält sich heute an diese Spielregel. (Galilei oder Bruno taten es allerdings nicht) Gerade beim Heliozentrischen
Weltbild sieht man, wie wichtig diese Vorsicht ist. Spätestens seit Einstein weiß man doch um die Relativität
des Newtonschen Welterklärungsmodells.
Liebe Biene Maja! Das hier –-> , nennt man Komma. Man benutzt es, um einzelne Satzteile voneinander abzugrenzen
und Texte lesbarer zu machen. Der Duden gibt dir Auskunft darüber, wie man das genau benutzt.
Humanae vitae Sex gehört in die Ehe verantwortlich gelebt man muss nicht immer…zur Liebe gehört noch
viel mehr Askese steckenweise Geistige u. Geistliche Interessen TEILEN und die Kinder freie Sexualität
führt Abteibung Krankheiten mitenunter Scheidung Verarmung
Lieber P.-P., mir kommt diese Argumentation als ziemliche Erbsenzählerei vor. Was haben Physiker alles
im Jahre 1900 für richtig gehalten. Widerlegt das die Physik? Was halten sie heute alles für richtig.
Vieles davon wird in 50 Jahren als Unsinn widerlegt sein.
@Peter Pan Sie sollten doch nur 1 (ein) kirchliches Dokument beibringen, in dem geschrieben steht, daß
sich die Sonne um die Erde dreht! Wer soll denn verurteilt worden sein, weil er was anderes gesagt hat??????????
#40 Florian Geyer 21:24:30 | Sonntag, 20. April 2008
Peter Pan Sehr intelligent und seriös ist es sicher nicht einer Schrift die vor tausenden Jahren geschrieben
wurde vorzuhalten dass sie sich nicht in der exakten Sprache unserer Gegenwart ausdrückt. Der Katholik
ist nicht NUR von der Schrift gespeist sondern auch vom Wirken des Geistes der von unzähligen Katholiken
immer wieder bezeugt wurde.
@Florian Geyer Was glauben Sie, hätten Ihnen die frommen Christen im Jahre 1800 erzählt, wenn Sie ihnen
mit dieser Interpretation gekommen wären. Und noch besser, was die frommen Christen mit Ihnen im Jahre
1400 gemacht hätten, wenn Sie ihnen damit gekommen wären. Dass die sieben Tage der Genesis (Ruhetag
eingeschlossen) nur Platzhalter für Millionen Jahre alte Zeiträume seien, hat die RKK erst im vorletzten
Jahrhundert zögerlich und zähneknirschend eingestanden. Auch Sie haben eine Interpretation mit der Sie
gut leben können, so wie es die „Christen“ zu allen Zeiten taten. Aber egal wie Sie es drehen und wenden,
in vielen Fällen drückt sich die Bibel unmissverständlich klar aus – und liegt unmissverständlich
falsch. @Parmenas 1. Die Kirche hat tatsächlich lange daran festgehalten, dass sich die Sonne um die
Erde dreht und nicht umgekehrt. Es ist einschlägig dokumentiert, was mit jemand Berühmten passiert ist,
der anderer Meinung war. 2. Und doch, die Schöpfung binnen einer Woche ist lange widerlegt, was die Kirche
bereits im neunzehnten Jahrhundert einräumen musste. Dazu habe ich gerade was an Geyer geschrieben. 3.
Man kann mit einiger Glaubhaftigkeit davon ausgehen, dass alle heute lebenden Menschen wenn man nur weit
genug zurück geht in der Zeit, gleicher Abstammung sind – das hat aber immer noch nichts mit Adam und
Eva zu tun. Das ist reine Wissenschaft und Ahnenforschung. 4. Nahezu alles was in der Bibel steht, ist
widerlegt. 5. Gut, ein Punkt für Sie. @HVO: Kein Platz mehr…
Lieber P.-P., Oh, ein erstaunliches Buch ist die Bibel ganz sicher, aber weder aktuell noch sehr konsistent.
Auch Sie können die zahllosen Wiedersprüche darin nicht schlüssig erklären. Tut mir aufrichtig leid,
ich finde keine Widersprüche in der Bibel. Das meiste was Ihnen als Widerspruch erscheint ist keiner.
Am allerwenigsten darf die Bibel ein moralischer Ratgeber sein. Wohin dass führt, sieht man auf kreuz.net
leider allzu häufig. Allein der ganze Homosexuellen-Haß der aus der Bibel abgeleitet wird… Ach lieber
P.-P., Sie wissen doch sicher, dass die Katholiken die Sünder lieben und die Sünde hassen. Wenn ab und
zu ein paar harsche Worte fallen, so ist das, zumindest wenn es von Katholiken kommt, nicht als Hass zu
verstehen, sondern als Versuch jemanden wachzurütteln. Also durchaus liebevoll gemeint.
@Peter Pan 1. Wo, in welchem Dokument oder Lehrbuch hat die Kirche behauptet, daß sich „die Sonne um
die Erde dreht“? (Machen Sie sich keine Mühe, können Sie nicht finden, da es so was nicht gibt.) 2.
Wo wurde widerlegt, daß die Welt binnen 1 Woche geschaffen wurde? (Machen Sie sich keine Mühe, können
Sie nicht finden, da es so was nicht gibt.) 3. Auch die Naturwissenschaft (Genetik) geht heute davon aus,
daß ALLE Menschen von 1 Stammelternpaar abstammen. 4. NICHTS von dem, was in der Bibel steht wurde je
widerlegt. 5. Widerlegt wird mit EINFACHEM I geschrieben!!!!!!!!!!!!!!!
#36 Florian Geyer 21:01:18 | Sonntag, 20. April 2008
Peter Pan die Bibel beschreibt die Geschehnisse der Weltentstehung nicht anleitungsgemäss prozesshaft
im WIE. Es ist keine Naturwissenschaftliche Abhandlung sondern eine Darstellung mit anderen Worten in
einer anderen Methode. die Bibel beschreibt vielmehr das WARUM. Ihr Vergleich der bilischen Wahrheiten
mit der Wissenschaft ist wie ein Vergleich von zb Hildegard von Bingen mit der Schulmedizin. Diese Mystikerin
erkannte alle Krankheiten und deren Ursachen erstaunlich präzise nur formulierte sie sie in anderen Begrifflichkeiten.
@Florian Geyer Vor Fünfhundert Jahren behauptete die Kirche noch, dass sich die Sonne um die Erde dreht.
Wiederlegt. Vor Zweihundert Jahren behauptete die Kirche noch, dass die Welt binnen einer Woche geschaffen
wurde. Wiederlegt. Noch bis in zwanzigste Jahrhundert behauptete die Kirche, dass alle Menschen von Adam
und Eva abstammen. Wiederlegt. Nahezu alles was in der Bibel steht – Altes und Neues Testament – ist heute
wiederlegt. Niemand bestreitet, dass die Bibel – wie die meisten Mythen und Legenden – hier und da einen
wahren Kern hat. Auch das es einen historischen Jesus gegeben hat, wird weder geleugnet, noch wurde es
in der Vergangenheit groß geleugnet. Im Gegenteil, vor hundert Jahren waren die Menschen in den christlichen
Ländern sich weit sicherer, das es mal einen Jesus gegeben hat, als heute. @HeinrichvonOfterdingen Oh,
ein erstaunliches Buch ist die Bibel ganz sicher, aber weder aktuell noch sehr konsistent. Auch Sie können
die zahllosen Wiedersprüche darin nicht schlüssig erklären. Am allerwenigsten darf die Bibel ein moralischer
Ratgeber sein. Wohin dass führt, sieht man auf kreuz.net leider allzu häufig. Allein der ganze Homosexuellen-Haß
der aus der Bibel abgeleitet wird…
#34 Florian Geyer 20:54:01 | Sonntag, 20. April 2008
Lutheraner das stimmt ja nicht. Josephus ist der bekannteste jüdische Historiker. In seinen Antiquitates
judaicae bezeichnet er Jakobus als „den Bruder des Jesus genannt Christus.“ Ein umstrittener Satz (18.3)
besagt: „Um diese Zeit lebte ein Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn zu Recht Mensch nennen kann. Denn
er wirkte erstaunliche Taten…Er war der Christus…der ihnen am dritten Tag lebendig erschien, wie die
Propheten diese und zehntausend andere Dinge von ihm vorausgesagt hatten.“ Eine andere Lesart lautet:
„Zu dieser Zeit lebte ein weiser Mensch namens Jesus. Sein Wandel war gut und er war als tugendhaft bekannt.
Und viele unter den Juden und anderer Völker wurden seine Jünger. Pilatus verurteilte ihn zur Kreuzigung
und zum Tode. Aber, diejenigen, die seine Jünger wurden, verliessen nicht seine Jüngerschaft. Sie berichteten,
dass er ihnen drei Tage nach seiner Kreuzigung erschien, und dass er am Leben ist; so war er vielleicht
der Messias, von dem die Propheten Wunder berichteten.“ Julius Africanus zitiert den Historiker Thallus
in einer Besprechung der Finsternis, die auf die Kreuzigung Christi folgte (Vorhandene Schriften, 18).
Sie müssen sich entscheiden zwischen Urgermanischem Runensektierertum und dem christlichen Glauben. Beides
ist nicht vereinbar. Deutschlands Seele ist katholisch nicht heidnisch
@Lutheraner: Sie sind ein Lügner und Hochstabler, keinesfalls aber ein „Lutheraner“. Alles, was Sie schreiben
ist vom Geiste der Bosheit und Dummheit getragen. Ich wundere mich tatsächlich, daß irgend jemand noch
auf Sie eingeht …
@ Florian Geyer Von einem „arischen Römer“ war nie die Rede. Außerdem gibt es sowas nicht. Warum fallen
sie auf so niedriges Niveau ab, wenn man Ihnen etwas darlegt? Tatsächlich zeigt das, daß Sie außer
Ihrer Meinung nichts interessiert. Beweise sind etwas anderes als mantammäßgig wiederholte Behauptungen.
Also sammeln Sie sich! Tatsächlich fehlt Ihnen nämich ein geschichtsträchtiger Beweis für die Kreuzigung.
Außer in den Evangelien gibt darüber nichts! Jesus war leiblich ein Römer, kein Jude. Dafür gibt es
den Beweis! Und daß Maria eine Jüdin war, ist Dichtung. Glauben Sie meinetwegen weiter an Jungfrauengeburt,
Christkind und heilige 3 Könige. Wissenschaftlich bleibt das unhaltbar, ja geradezu kindisch. Die Juden
verarschen Sie damit!
Lieber P.-P., Und was ich geschrieben habe, läuft darauf hinaus, dass die Bibel ein äußerst wiedersprüchliches
Machwerk ist, dass offensichtlich jede Menge Interpretationen und Sichtweisen zulässt. Was stimmt Ihrer
Meinung nach nicht damit, Heinrich? … die Bibel ist weder widerspüchlich, noch ein Machwerk. Sie ist
im Gegenteil ein ganz erstaunliches Buch, das auch nach 2000 Jahren und mehr noch aktuell ist. Problematisch
sind allerdings alle Interpretationen, die die Bibel von der römisch-katholischen Kirche lösen. Bei
der Bibel handelt es sich (beim neuen Testament sowieso und auch beim alten Testament) um Akten der Kirche,
die freilich nur aus dem Lehrzusammenhang der Kirche verständlich sind. In diesem Lehrzusammenhang ist
die Bibel von einer beinahe kristallenen Klarheit. Jemandem, der aussen steht muss sie als ziemlich verworren
erscheinen. Obwohl dieser Vergleich, wie alle Vergleiche, nicht ganz zutrifft, vergleichen Sie die Bibel
doch mit einer physikalisch-mathematischen Abhandlung über schwarze Löcher. Wenn Sie nicht über das
Handwerkszeug verfügen, diese Abhandlung zu lesen, dann werden Sie nur Bahnhof verstehen. Bei der Bibel
ist es so ähnlich.
#30 Florian Geyer 20:28:51 | Sonntag, 20. April 2008
Also das hier ist wahrlich ein Sammelsurium bizarrer Individuen hier. Es gibt kaum eine Irlehre für die
sich nicht mindestens ein Vertreter hier findet. Das Jesus gelebt hat und gestorben ist am Kreuz wird
sogar von der exakten Geschichtswissenschft bestätigt. Über die Eangelien hinaus existieren römische
und jüdische Geschichtschroniken die ihn erwähnen. Vor hundert Jahren argumentierten unsere Feinde dass
es ihn gar nicht gegeben hat Heute widerlegt ! dann sagte man es hat ihn zwar gegeben aber er wurde nicht
gekreuzigt Heute widerlegt ! Die antichristlichen Geister besitzen eine ungeheure Kreativität in den
hopperdatschigen Widerlegungsversuchen des Evangeliums, da gibt es die irrsten und geistesgestötesten
Thesen und Ideen, wie zb ein Doppelgänger wurde gekreuzigt und der wanderte nach Indien, oder er war
der Sohn eines Arischen Römers oder die weitverbreitete atheistische nach der er eine Art Robin Hood
gewesen ist. Diese Irren Thesen entspringen immer dem Unglauben der auch innerhalb der Kirche zu finde
ist da es sogar Priester gibt die Ihn für einen blos guten menschen halten und nicht an die Wunder glauben.
Tja Jesus wird halt weltlichen Kriterien nicht gerecht da er der Sohn Gottes ist.
@ HeinrichvonOfterdingen Komisch, daß Sie immer dann Ihre dumpfen Polemiken beisteuern, wenn sich erwachsene
Menschen unterhalten? Geh’ spielen, Heinrich!
@HeinrichvonOfterdingen Ich glaube, was ich geschrieben habe, bezüglich dessen was Lutheraner da geschrieben
hat *zensiert*… (Natürlich war der historische Jesus Jude). Und was ich geschrieben habe, läuft darauf
hinaus, dass die Bibel ein äußerst wiedersprüchliches Machwerk ist, dass offensichtlich jede Menge
Interpretationen und Sichtweisen zulässt. Was stimmt Ihrer Meinung nach nicht damit, Heinrich?
@Peter Pan Der Weg eines kaltherzigen Rachegottes könnte man meinen. Und ist Ihnen wirklich nicht ersichtlich,
warum sich das Gebot „Du sollst nicht töten“ und die Aufforderung „Töte“ (mitunter sogar Auflistungen
todeswerter Verbrechen) wiedersprechen. Das ist weder kaltherzig, noch hat etwas mit Rache zu tun. Da
das Wesen Gottes die LIebe ist, handelt Gott auch hier aus LIEBE. Und da das Wesen Gottes Gerechtigkeit
ist, handelt Gott hier GERECHT und keinesfalls von niedirgen Motiven wie „Rache“ getrieben. Ihr Irrtum
ist, daß Sie Gott nicht erkennen WOLLEN und deshalb können Sie auch über Gott nichts aussagen.
@ Florian Geyer „Peter Panalle Evangelien bestätigen dieselber Ereignisse. Das es Erfindungen der nachösterlichen
Gemeinde waren ist Bullshit den ein ein kleiner Klüngel kirchenfeindlicher Neotheologen von sich gibt.
Die ersten Apostel waren in der jüd. Tradition, da war Verfälschung und Ausschmückung a la Stille Post
absolut tabu ! Über die grossen Differenzen im Gottesbild AT/NT habe ich mir selber schon den Kopf zerbrochen
und weis darauf keine Antwort.“ Haben Sie die Evangelien gelesen? Während viele Kapitel nahezu gleich
im Textbau sind, unterscheiden sie sich an anderen Stellen wieder fundamental. Zweimal ruft Jesus am Kreuz,
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen. Einmal befiehlt er seinen Geist in Gottes Hand. Die
vielen nahezu identischen Textbausteine der Evangelien wie z. B. der Saemann, Davidssohn u.a. zeugen davon,
daß sie aus einer Hand stammen. Wenn zwei Menschen einen Autounfall beobachten und den schriftlich fxiieren,
glauben Sie, daß ein nahezu identischer Text heraus kommt? Die Evangelien sind plumpe Fälschungen, bestückt
mit leichten Abwandlungen, die ersten drei stammen aus einer Hand. Jesus ist Jahwes Sohn. Und Jahwe war
ein kanaanitischer Berggott. Fragen Sie Ihren Priester, ob der Jahwe verdammt. Was glauben Sie? Nein,
also betet er zu ihm! Warum nur legen Juden UND Christen so großen Wert drauf, daß Jesus ein Jude war?
Weil Jahwe von einem Juden erfunden wurde! – Leiblich war er ein Römer!
@Parmenas Warum soll Gott kein Todesurteil über Personen und Gruppen fällen? Das leuchtet überhautp
nicht ein und widerspricht ieinesfalls dem 5. Gebot. Im AT wird überhaupt nicht „intepretiert“ sondern
es wird Gottes Weg mit den Menschen real und klar dargestellt. Der Weg eines kaltherzigen Rachegottes
könnte man meinen. Und ist Ihnen wirklich nicht ersichtlich, warum sich das Gebot „Du sollst nicht töten“
und die Aufforderung „Töte“ (mitunter sogar Auflistungen todeswerter Verbrechen) wiedersprechen. @Florian
Geyer Das es Erfindungen der nachösterlichen Gemeinde waren ist Bullshit den ein ein kleiner Klüngel
kirchenfeindlicher Neotheologen von sich gibt. Es sind zweitausend Jahre alte Erzählungen die sich um
denselben Mythos ranken und in einigen (zum Teil gar nicht „so“ unwichtigen) Details auseinandergehen.
Über die grossen Differenzen im Gottesbild AT/NT habe ich mir selber schon den Kopf zerbrochen und weis
darauf keine Antwort. Wenden sie sich an einen Alttestamentler Auch das belegt meinen Punkt schön. Dieser
Bruch ist gar nicht zu erklären. Sie wissen darum, haben ihn auch nicht kitten können und bekennen sich
trotzdem zum Christentum. Begnügen sich also mit dem was sie verstehen und akzeptieren können und verzichten
auf das was nicht ganz zu passen scheint. In einem so wiedersprüchlichen Werk wie der Bibel mag jeder
sehen was er mag (und hat in der christlichen Geschichte auch jeder darin gesehen was er mochte).
#23 Florian Geyer 19:48:19 | Sonntag, 20. April 2008
Peter Pan alle Evangelien bestätigen dieselber Ereignisse. Das es Erfindungen der nachösterlichen Gemeinde
waren ist Bullshit den ein ein kleiner Klüngel kirchenfeindlicher Neotheologen von sich gibt. Die ersten
Apostel waren in der jüd. Tradition, da war Verfälschung und Ausschmückung a la Stille Post absolut
tabu ! Über die grossen Differenzen im Gottesbild AT/NT habe ich mir selber schon den Kopf zerbrochen
und weis darauf keine Antwort. Wenden sie sich an einen Alttestamentler
Warum soll Gott kein Todesurteil über Personen und Gruppen fällen? Das leuchtet überhautp nicht ein
und widerspricht ieinesfalls dem 5. Gebot. Im AT wird überhaupt nicht „intepretiert“ sondern es wird
Gottes Weg mit den Menschen real und klar dargestellt.
@Florian Geyer die Evangelien sagen alle im Grunde dasselbe aus ? Ah, im Grunde sagen Sie alle dasselbe
aus? Ich dachte, der Teufel liegt im Detail… die Diskrepanz zwischen AT und NT ist in erster Linie eine
Scheinbare in unseren Augen. Nein, der ganze Kramm passt schlicht nicht zusammen. Und altes und neues
Testament sind auch jeweils für sich nicht schlüssig. Im alten Testament wird nicht selten die Todesstrafe
gefordert oder offen zu Mord- und Todschlag aufgerufen (von Gott!), was offensichtlich dem Gebot „Du sollst
nicht töten“ wiederspricht. Also wird heruminterpretiert und es werden Vorrangsregeln aufgestellt, etc.
Was aber alles nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass sich hier klar Dinge wiedersprechen.
Den Sünder zu lieben ist nicht gerade einfach, aber möglich! Dazu gehört eine ordentliche Portion Demut.
Ohne die geht es nicht. Man kann auch seinen Painigern verzweihen. Aber auch hier muß man ein demütiges
Herz haben und daran denken, daß unser lieber Heiland auch für seine Henker gebetet hat. Er hat sogar
sein Kreuz umarmt. Wißt ihr denn nicht die drei Tugenden? Glaube, Hoffnung und die Liebe. Aber das größte
unter ihnen ist die Liebe. Aus der Liebe erwachsen die anderen Tugenden. Wer Gott rechten Herzens liebt,
kann auch den Sünder lieben und seinem Feind verzeihen.
@Florian Geyer was sollte denn wdersprüchlich sein ? Ähem, soll das ein Scherz sein? Was denn nicht?
Selbst die Einzelnen Evangelien passen nicht zusammen. Und alles aus dem Alten Testament steht im Widerspruch
zu allem aus dem Neuen. Der Gott der Nächstenliebe macht sich schon mal des Kindermordes oder gar Genozids
schuldig. Die mosaischen Gesetze passen nicht zu den zehn Geboten… Alles in der Bibel ist widersprüchlich.
Und Sie sehen es doch, jeder interpretiert wie er mag.
@matt2 Eine sinnvolle Wortmeldung, matt. Er belegt meinen Standpunkt, dass das Christentum wie andere
Religionen auch, reine Interepretationssache ist. Dass sich jeder raussucht, was ihm/ihr gerade passt
und ignoriert, was nicht genehm ist. Einfach alles lässt sich so auslegen, dass es denn eigenen Vorstellungen
gerecht wird. Und ein so wiedersprüchliches Werk wie die Bibel liefert dafür die perfekte Grundlage.
#15 Florian Geyer 18:44:04 | Sonntag, 20. April 2008
matt2 Nachstenliebe hat nichts mit positiven GEFÜHLEN oder mit SYMPATHIE für eine Kreatur die vollends
unter der Herrschaft der Sünde steht zu tun, sondern vielmehr damit, auch dieser zu WÜNSCHEN dass sie
letztendlich doch gerettet wird
dieses Sünder lieben – Sünde hassen ist ein komisch Ding… ich dachte am Ende kämen Sünder in die
Hölle und nicht die Sünde ansich (vielleicht ja beides zusammen). Das Problem ist man hat hier eine
bestimmte Vorstellung beim Begriff Sünder, die verfänglich ist. Man denkt etwa jenen Sünder, der sich
im Tempel auf die Knie wirft und sich an die Brust schlägt vor Reue. Das ist ein bußfertiger Sünder
und daher jemand, welcher seine Sünde erkennt. Uns sollte aber klar sein, dass ein Sünder ein Mensch
sein kann, der vollends unter der Herrschaft der Sünde steht und diese auch verbreitet und garkeinen
Willen mehr hat zu bereuen oder seine Handlungsweisen als sündhaft aufzufassen. Das ist aus meiner Sicht
ein Mensch, der ebenso hassenswert ist wie die Sünde selbst, weil er nämlich gewissermaßen zu ihrem
Sklaven geworden ist. Man kann natürlich nie endgültig sagen, ob ein Mensch nicht doch noch bereut,
aber ich sehe nicht ein, wieso ich einen Menschen lieben soll, der Böses tut und keine Reue zeigt.
@Kilian Der Eifer ist weg, weil sie will ja doch nicht, ansonsten hätte ich zugestimmt. Ich wollte es
dir eben nicht sagen, aber ich warte auch noch auf eine Antwort. Ich habe dir auch was geschrieben, aber
lass dir ruhig dafür Zeit.
@SimonNeuss Gell, der Heiland hat doch auch was gesagt: „Liebt einander, so, wie ich euch geliebt habe.“
:(3 Oder: „Liebet eure Feinde!“ :(3 Oder: „Hasset die Sünde, liebet aber den Sünder!“ :(3 P.S: Habe
dir bei den „Sakrileg“ Artikel etwas hinterlassen, was noch zu beantworten wäre.
@ SimonNeuss Ja, aber Papa Ratzi ist auch nicht schlecht! Natürlich ist das alles liebevoll gemeint!
Nur weil ich ihn als Papst nicht anerkenne, hasse ich ihn ja nicht!
@Kilian Wer den Papst respektlos „Ratzeputz“ nennt und somit dem Spott aussetzt, sollte sich nicht erfrechen,
über „Einklang“ der Bischöfe mit dem Papst zu salbadern!
Die Deuteschen Bischöfe… …sollten so weit ich weiß, diese Königstiener Erkärung aufheben. Und
auch so, die fühlen sich nur mit dem Ratzeputz im Einklang, wenn es denen gelegen kommt. So, jetzt weißt
dus! Jawoll!
diese Bischöfe… Die Deutschen Bischöfe sind im Schisma, weil sie nicht tun, was ihr Papst sagt! meinst
Du, die deutschen Bischöfe hätten die Pille auf dem Nachttisch liegen – oder wie soll ich Dich verstehen?
Die Deutschen Bischöfe nehmen ihren Papst nicht ernst! Die Deutschen Bischöfe sind im Schisma, weil
sie nicht tun, was ihr Papst sagt! www.kreuz.net/bookentry.2474.html
es gab aber auch noch Bischöfe, die sich ihres Hirtendienstes bewustwaren die mitteldeutschen Bischöfe
schwammen damals noch nicht dem Zeitgeist hinterher, hier eine Erklärung zu Humanae Vitae, die auch heute
noch gültig und lesenswert ist: www.stjosef.at/…ch_humanae_vitae.htm