‘Spiegel’-Kampagne
Hauptsache der Ruf ist ruiniert
Der Papst ging wegen der Kinderschänderei in den USA in Sack und Asche. Ein deutsches Boulevardmagazin benützte die Gelegenheit, um einen unbescholtenen Priester fertigzumachen. Der jüngste Fall von Hinrichtungsjournalismus.
(kreuz.net, Mainz) Pünktlich zum Papstbesuch veröffentlichte das antikirchliche Boulevardmagazin ‘Spiegel’ einen anonymen Artikel über einen angeblichen Mißbrauchsskandal im Bistum Mainz.

Die Onlineausgabe der Zeitung veröffentlichte den Bericht heute Samstag in einer Vorabmeldung.

Die ‘Spiegel’-Wahrheit

Das Boulevardmagazin kramte einen Fall aus dem fernen Jahr 1992 aus der Mottenkiste.

Damals weihte der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, einen Priester, nach dem in der Schweiz angeblich wegen Verdachts auf „Unzucht mit Kindern“ gefahndet wurde.

Der ‘Spiegel’ beschreibt den als Kinderschänder hingestellten Priester als 63jährig und in Hessen tätig.

Im Mai 1992 habe der Priester an einem Gymnasium in der Stadt Freiburg in der Schweiz als Deutschlehrer gewirkt. Zeugen behaupteten damals, daß er Schülern an die Genitalien gegriffen habe.

Im Bistum Mainz sei er dann nach nur einjährigem Schnellkurs im Oktober 1992 zum Diakon und 1993 zum Priester geweiht worden – schimpft ‘Der Spiegel’ .

Am Ende des Textes erwähnt das Magazin fast nebenbei, daß der Priester die Vorwürfe abstreite und das Verfahren gegen ihn eingestellt wurde – nach Darstellung des ‘Spiegels’, weil die Schweizer Polizei ihn jahrelang nicht ausfindig machen konnte.

Was wirklich geschah

Das Bistum Mainz erklärte heute Samstag in einer Stellungnahme, daß es von „den Vorfällen“ erst im Jahr 2005 erfahren habe. Die Diözese habe unverzüglich die Staatsanwaltschaft informiert.

Das Ergebnis der Ermittlungen: Der Betroffene wurde in der Schweiz freigesprochen und die Anzeigenerstatter rechtskräftig wegen Verleumdung zu Geldstrafen und Schadensersatzleistungen verurteilt.

Das Bistum korrigiert die Falschmeldung des ‘Spiegel’ in einem weiteren entscheidenden Punkt. Der Geistliche kam 1990 ins Priesterseminar und wurde nach dem üblichen zweijährigen Pastoralkurs – und nicht im Schnellverfahren – zum Priester geweiht.

Er hatte schon in den 1960er Jahren in Mainz als Seminarist Theologie studiert, sich dann aber entschieden, Lehrer zu werden.

Der Gipfel der Falschmeldung: Das Bistum Mainz hat die Presse bereits im Jahr 2007 über die Vorgänge informiert.
      
64 Lesermeinungen
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#64   HarroMeyer †   13:18:11 | Dienstag, 22. April 2008
Gute Frage:
Woher kommt es eingentlich, dass so viele Abtreibungsgegner hier gleichzeitig Antisemiten zu sein scheinen? :-) = Die Rassenkultur der Juden unterstützt keine Abtreibung
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#63   Sozialkatholisch   13:05:05 | Dienstag, 22. April 2008
Frage
Gibt es eigentlich proarabische Antisemiten?
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#62   engelhardt †   12:24:06 | Dienstag, 22. April 2008
Michael Brenner
Michael Brenner ist der Betreiber von www.nachtlaterne.de und unser geschaetzer User nachtlaterne.
Nicht sehr schlau, seine Identitaet so leicht zugaenglich zu machen, vor allem, weil er hier staendig antisemitischen Dreck ablaesst, der durchaus strafrechtlich relevant sein koennte.
Woher kommt es eingeltlich, dass so viele Abtreibungsgegner hier gleichzeitig Antisemiten zu sein schein?
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#61   Pascal123   16:08:32 | Montag, 21. April 2008
Michael Brenner
Wer ist denn Michael Brenner??
Ich dachte das wäre ein Computerprogramm mit einem Hotbutton für Bibelzitate ohne Zusammenhang.
Tja hab ich mich getäuscht, bin ich aber auch froh drüber, sonst hätte ich den Glaube an die neue Technik verloren.
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#60   20mancro5 †   14:20:59 | Montag, 21. April 2008
@engelhardt
Das macht der doch schon die ganze Zeit.Ich frage mich ob er nichts besseres zu tun hat.
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#59   engelhardt †   12:48:16 | Montag, 21. April 2008
Nachtlaterne!
Schau an, der Michael Brenner treibt sich hier wieder rum. :-D
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#58   HarroMeyer †   12:05:45 | Montag, 21. April 2008
Hier geht es nicht um Ereignisse, die Journaille
sucht nach Geschichten,die beim Leser ankommen. Und wenn man Jahrhunderte auf dem hohen Ross des A-Sexuellen reitet, darf man sich nicht wundern, dass diese unnatürliche Lebensweise zunehmend das Interesse der anderen weckt. Ich finde das gut und im Sinne des göttlichen Entwicklungsplans. :-)
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#57   Nachtlaterne   11:59:44 | Montag, 21. April 2008
man nennt heute schon…
…ereignisse die nur stunden zurückliegen alte mottenkisten. und wenn jemand die weisheit gottes liebt dann bekomt er augenblicklich zu hören, dass er nicht selkbstständig denken kann. und das wagen vollkommene dummköpfe zu sagen.
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#56   engelhardt †   11:53:41 | Montag, 21. April 2008
Mottenkiste
Wenn Ereignisse aus dem Jahr 1992 schon „weit entfernt’ und aus der „Mottenkiste“ stammen, dann sind Ereignisse aus dem Jahr 30 oder so doch vollends irrelevant.
Naja, die Meinung der Christen ist halt beliebig, je nachdem, wie’s gerade passt.
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#55   tapir †   00:41:30 | Montag, 21. April 2008
Liebe Frau Shuca – ich stimme Ihnen zu – ich verstehe Sie wirklich nicht.
Besonders wenig verstehe ich natürlich wieso Sie sich für so allwissend halten und so genau wissen woran ICH glaube.
Sagenhaft, dieser Größenwahn hier mal wieder.
Man soll ja mit Prognosen immer vorsichtig sein – insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen.
Da gab es ja schon ganz andere Aussagen über bald eintreffende Ereignisse – und da warten wir schon 2000 Jahre – ob SIE das ausgerechnet besser einschätzen können?
„Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich.“ (Matthäus 16,28)
„Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft.“ (Markus 9,1)
„Ich sage euch aber wahrlich: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie das Reich Gottes sehen.“ (Lukas 9,27)
„Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt.“ (Matthäus 10,23)
„Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.“ (Offenbarung 1,3)
„Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind nun schon viele Antichristen gekommen; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.“ (1. Johannes 2,18)
„Siehe, ich komme bald“ Offenbarung 3,11
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#54   Shuca   00:02:04 | Montag, 21. April 2008
Sie verstehen nichts …
@Tapier
Sie glauben an diese Welt . Sie glauben an die Paragraphen und die paar Jahre die sie auf dieser Welt haben . Noch in den nächsten 2 Jahren werden sie rufen , ; Warum läßt Gott das zu ; .
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#53   tapir †   23:54:14 | Sonntag, 20. April 2008
Ja, Sie sind wirklich sehr naiv
Das haben Sie immerhin sehr schön definiert:
Ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde und ein neues Jerusalem . Und alle Paragraphen dieser Welt werden zur Hölle gehen = vollkommen naiv
Dann mal ab nach Jerusalem www.spiegel.de/…,1518,548555,00.html– da läuft ja auch alles gänzlich problemlos und easy im Moment; auf Sie hat man dort sicher gerade noch gewartet.
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#52   Shuca   23:47:44 | Sonntag, 20. April 2008
Naivität
Ich will keine Mauer . Ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde und ein neues Jerusalem . Und alle Paragraphen dieser Welt werden zur Hölle gehen .
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#51   tapir †   23:42:51 | Sonntag, 20. April 2008
Ich will die Mauer wieder haben
Ist ja allerliebst – dafür zahle ich nun seit 20 Jahren Steuern, daß diese komplett bankrotte DDR finanziert wird und das danken einem die Ex-DDR’ler auch noch damit, daß sie sagen es wäre hier auch nicht besser als mit der Stasi.
Glückwunsch Shuca – damit dürften Sie ja wieder eine Menge Missgunst gesät haben.
So treibt man das Land auseinander.
Wenn es Ihnen hier so wenig gefällt, wie in der DDR – würde ich vorschlagen, daß Sie bitte ganz schnell auswandern – solche Art Schmarotzer und Nestbeschmutzer mag hier nämlich niemand.
Klopfen Sie doch am besten im Vatikan an und sehen Sie mal wie frei Sie dort als Frau leben können.
Aber so wie Sie hier Hass, Zwietracht und unsagbar schwachsinnige Vergleiche ziehen, passen Sie immerhin gut zur sogenannten Kreuznet-Redaktion.
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#50   Shuca   23:30:42 | Sonntag, 20. April 2008
Vorsicht …
Macht es so wie ich es in der DDR gemacht habe . Schließt alle Türen und Fenster , macht das Radio und Fernsehen auf volle Lautstärke . Schaut ob nicht einer auf der Straße steht und dann könnt ihr alles sagen was ihr denkt . Und dann kann euch der Paragraph der Staatsverleumdung nichts anhaben . Ach du Sche… , der heist ja heutzutage Volksverhetzung . Das ist natürlich ganz was anderes . Ich schaffe es einfach nicht den Feind der Lüge der die Wahrheit ist auseinanderzuhalten . Seitdem ich in der BRD bin verwechsele ich die beiden immer . Ich hoffe das ich mich korrekt , wertneutral und alle Seiten zufriedenstellend aus gedrückt habe . Und jetzt mache ich die Fenster zu und dann gehts los .
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#49   Parmenas   22:49:11 | Sonntag, 20. April 2008
Ja. wohl war,
auch Lüge kann verletzen …
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#48   methusalix †   22:47:40 | Sonntag, 20. April 2008
ad Npoleon
Parmenas: Il n’y a que la vérité qui blesse
Es ist nur die Wahrheit , die verletzt. (Napoleon Bonaparte)
Wenn ich mir Napoleons Bilanz anschaue, alles gewonnen und völlig unfähig auch nur das geringste davon zu bewahren (dass andere das geschafft haben ist nicht sein Verdienst), in einsamer Verdammnis auf St. Helena krepiert, würde ich sagen, der Mann liegt falsch: es ist die Lüge, die verletzt.
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#47   Parmenas   22:30:41 | Sonntag, 20. April 2008
Il n’y a que la vérité qui blesse
Es ist nur die Wahrheit , die verletzt. (Napoleon Bonaparte)
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#46   tapir †   22:28:28 | Sonntag, 20. April 2008
HVO – das ist ein anderes Paar Schuhe
Hier geht es nicht um Beleidigungen, sondern um Volksverhetzung dejure.org/…esetze/StGB/130.html, die ich wie eben zitiert definierte.
Sippenhaft und Forum-Knacken sind auch ebenso wenig meine Sorge wie die Staatsanwaltschaft – ich frage mich wirklich wie sie immer zu Ihren Schlüssen kommen.
Es ist und bleibt ein Rätsel.
Aber die hier schon kritisierten Medien wie Spiegel oder FAZ können eben nicht volksverhetzend sein, weil sie natürlich justiziabel sind und sofort belangt würden.
Sie stellen sich ja ganz selbstverständlich der Öffentlichkeit und haben den Gesetzen in Deutschland zu genügen.
Kreuznet hingegen stellt sich bewußt a priori außerhalb der Legalität und wieso das so ist, kann man ja tagtäglich verfolgen – weil nämlich voller Lust dem Hass und der Hetze gegen Minderheiten gefrönt wird.
Schwule, Grüne, Muslims, Juden, etc – jeder wird verunglimpft.
Das ist illegal und wenn Kreuznet überhaupt den Anspruch hätte legal und wahr aufzutreten, würden sie sich auch nicht in Kalifornien verstecken müssen.
Das Internet ist nämlich NICHT generell rechtsfrei wie sie vielleicht meinen.
Eine Seite, wie spiegel.de, die von Deutschland aus betrieben wird, kann man auch belangen, wenn sie volksverhetzend wäre.
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#45   methusalix †   22:21:45 | Sonntag, 20. April 2008
@Maria Goretti
MariaGoretti: Hauptsache der Ruf ist ruiniert
Es geht bei Medien, wie sie genannt wurden, ja nur darum, katholische Priester und die katholische Kirche zu ruinieren und niederzumachen.
Nein, es geht darum mit Journalismus Geld zu verdienen! Und wie in jedem Beruf, in jeder Branche gibt es berufene und weniger berufene und gute und schlechte. Wenn eine Publikation, gleich welcher Art, sich als einzige Ziel setzen würde, „… katholische Priester und die katholische Kirche zu ruinieren und niederzumachen.“, käme sie auf keinen grünen Zweig und ginge schnell so pleite, dass sie nur noch ein Schattendasein a la hetz.net führen könnte.
Das ist bei den von Ihnen so gescholtenen Medien aber bei weitem nicht der Fall. Ganz im Gegenteil! Die führen keineswegs ein Schattendasein, sondern stehen im Brennpunkt der Öffentlichkeit und werden von beinharter Konkurrenz ständig im Fadenkreuz gehalten (und von hetz.net, aber das juckt Augstein und diLorenzo überhaupt nicht; Helmut Schmidt schon gleich gar nicht).
Und das dürfen wir uns nicht bieten lassen!
Das ist Ihnen wegen der Meinungsfreiheit bis zur Beleidigungsgrenze (und darüber) völlig freigestellt.
Beten wir für unsere Priester, … Das mag zwar den Priestern nicht helfen, aber ganz sicher Ihrem Gemüt; nur zu!
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#44   juergen   22:20:19 | Sonntag, 20. April 2008
wohl wahr
…dass da einige Aktionen laufen um dieses Forum zu „knacken“.
Richtig.
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#43   HeinrichvonOfterdingen   22:07:41 | Sonntag, 20. April 2008
Lieber Tapir,
Beleidigung ist kein Offizialdelikt. Auch damit könnte man auf diesen Seiten ganze Heerscharen von Juristen beschäftigen. Im Übrigen ist das im angeblich rechtsfreien Raum des Internets offenbar endemisch.
Um den Staatsanwalt machen Sie sich mal keine Sorgen. Ich vermute, dass da einige Aktionen laufen um dieses Forum zu „knacken“. Im Übrigen gibt es jedoch auch keine Sippenhaftung für dieses Forum. Jeder kann nur für das verantwortlich gemacht werden, was er schreibt.
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#42   tapir †   22:01:46 | Sonntag, 20. April 2008
@HVO: Was Sie mit „… ihrereins“ meinen, weiß ich zwar nicht –
aber ich kann Ihnen versichern, daß ich noch niemals mit Hilfe der Justiz gegen jemanden vorgegangen bin und das auch nicht vorhabe.
Es gibt aber in Deutschland nun einmal den § 130 StGB und da muß kein einzelner Leser aktiv werden, sondern in dem Fall hat die Staatsanwaltschaft von ganz alleine zu ermitteln:
§ 130 Volksverhetzung
(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,
wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
(2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1. Schriften (§ 11 Abs. 3), die zum Haß gegen Teile der Bevölkerung oder gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe aufstacheln, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordern oder die Menschenwürde anderer dadurch angreifen, daß Teile der Bevölkerung oder eine vorbezeichnete Gruppe beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden,
a) verbreitet,
b) öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,
c) einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder
d) herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder …
(hier geht mir leider der Platz aus –
…ist jedenfalls leicht auf Kreuznet anwendbar)
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#41   HeinrichvonOfterdingen   22:01:30 | Sonntag, 20. April 2008
Lieber Jürgen,
das mit den Afterdingen trifft wohl eher auf Sie zu. Sie sind doch schwul, oder?
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#40   juergen   21:54:28 | Sonntag, 20. April 2008
Lieber HeinrichvonAfterdingen
Genau! kreuz.net mag es gar nicht, wenn bekannt wird, wer hinter den hinterhältigen und perfiden Machenschaften steckt.
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#39   HeinrichvonOfterdingen   21:36:02 | Sonntag, 20. April 2008
Liebe Maria Goretti,
Es muss ja ein Kaplan heute Angst haben, mit Messdienern oder Kindergruppen überhaupt noch etwas zu unternehmen, es mag solche Dinge geben, aber ich frage dennoch, sind wir bei solchen Meldungen überhaupt noch kritisch oder rennen wir den angeblichen Sensationen hinterher.
… da tut wirklich jeder gut daran Situationen zu vermeiden, die fehlinterpretierbar sind.
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#38   MariaGoretti   21:14:16 | Sonntag, 20. April 2008
Hauptsache der Ruf ist ruiniert
Ich habe diesen Priester als Kaplan gekannt und war auch in der Jugendarbeit mit ihm tätig, da ist nie etwas vorgefallen, was irgendwie nur den Anschein hätte, dass etwas geschehen könnten, mit dem diese Medien ihn beschuldigt haben, und ich habe manchmal das Gefühl, dass selbst katholische Kreise solche rufruinierenden Lügen wie ein Schwamm aufsaugen und Priester damit kaputtzumachen versuchen.
Es muss ja ein Kaplan heute Angst haben, mit Messdienern oder Kindergruppen überhaupt noch etwas zu unternehmen, es mag solche Dinge geben, aber ich frage dennoch, sind wir bei solchen Meldungen überhaupt noch kritisch oder rennen wir den angeblichen Sensationen hinterher.
Es geht bei Medien, wie sie genannt wurden, ja nur darum, katholische Priester und die katholische Kirche zu ruinieren und niederzumachen.
Und das dürfen wir uns nicht bieten lassen! Beten wir für unsere Priester, dass sie den heiligen Weg gehen und helfen wir ihnen dabei! Und stellen wir uns solchen Medien entgegen!
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#37   HeinrichvonOfterdingen   21:06:03 | Sonntag, 20. April 2008
Lieber Tapir,
Wer sollte denn laut Ihres Vergleiches heutzutage derjenige sein, der dem Hitlerregime entsprechend Kreuznet nachstellt?
… ihrereins klagt doch immer, dass man niemanden auf diesem Forum mit Hilfe der Justiz ruinieren kann. Ich stimme freilich auch nicht mit allen Meinungen auf diesem Forum überein – im Grunde sogar mit den aller wenigsten- vieles ist ziemlich grenzwertig. Aber ich halte es einfach für unanständig, seine Meinung immer und überall mit Hilfe der Justiz durchsetzen zu wollen. Zumal man da jemanden auch ruinieren kann, wenn nichts bei rauskommt.
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#36   tapir †   20:57:46 | Sonntag, 20. April 2008
Chapeau!
Sehr geehrter Herr HeinrichvonOfterdingen, bizarre und absurde Vergleiche gibt es ja häufig in der deutschen veröffentlichten Meinung, aber Kreuznet und Stauffenberg in einem Satz zu vereinen, ist – mit Verlaub gesagt – wirklich der Tiefpunkt des Anstandes.
Stauffenberg hatte das Naziregime zu fürchten – zu Recht, wie sich herausstellte.
Wer sollte denn laut Ihres Vergleiches heutzutage derjenige sein, der dem Hitlerregime entsprechend Kreuznet nachstellt?
Ich erwarte aber nicht im Ernst eine Antwort, da das tatsächlich schon in die Richtung Volksverhetzung ginge, die hier leider immer wieder vorkommt und die der Grund für die Kreuznet-Flucht nach Kalifornien sein dürfte.
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#35   HeinrichvonOfterdingen   20:55:30 | Sonntag, 20. April 2008
Lieber Jürgen,
sehen Sie ‘s doch mal anders. Manchen Leuten gefällt es nicht, wenn ihnen auf die Finger geschaut wird.
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#34   tapir †   20:46:32 | Sonntag, 20. April 2008
Bitte um Mäßigung
Lutheraner: @ Gröfaz PeterPan, Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum kreuz.net Ihre Ausfälle, Bezichtigungen, Rufschädigungen duldet? Sie beleidigen nicht nur die Macher des Magazin, sondern gleich alle Teilnehmer! Zudem sind sie strohdumm. Nur ein Hund beißt die Hand, die ihn füttert.
Nanana, lieber Herr Lutheraner, „Strohdumm, Hund, Gröfaz“ – sollten wir nicht alle dieser Art der derbsten Beschimpfungen untereinander im Sinne einer gepflegten Diskussion unterlassen?
Diese Koprolalie zeugt doch nur davon, daß man keine anderen Argumente zur Verfügung hat.
Eine Frage; da Sie sich so rührend um die „Macher des Magazin“ sorgen:
Wissen SIE wer sich dahinter verbirgt?
Kennen Sie irgendeinen Namen?
Einen Standort einer Redaktion?
Eine Postadresse?
Ein Büro?
Irgendetwas?
Und wenn nicht – was vermuten Sie könnte wohl der Grund sein, daß die „Macher des Magazin“ sich so konsequent verbergen und der juristischen Haftung entziehen?
Steht in der Bibel „seid feige und verbergt euch“ oder „habt keine Angst“?
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#33   juergen   20:44:59 | Sonntag, 20. April 2008
@HeinrichvonAfterdingen
Kreuz.net ist feige und hinterhältig –- das ist bekannt.
Prof. Michael Kunzler, der hier verunglimpft wurde und über den gefragt wurde, ob er vielleicht seinen Professorentitel in der Tombola gewonnen habe, hat Recht, wenn er schreibt:
Daher erklärt sich auch – zum Teil sogar bie den in Gemeinschaft mit dem Papst stehenden Gemeinschaften – ein Hang zu einer manchmal sogar aggressiven Intoleranz. Ein äußerst trauriges Beispiel hierfür bietet die mehrmals täglich mit unterschiedlichesten Nachrichten, Verleumdungen und Fehlinformationen im Internet auftretende Web-Seite des „kreuz.net“. Anonyme, im Hintergrund arbeitende Dunkelmänner von theologischer Halbbildung und glühender Verehrung für alles, as mit der tridentinischen Liturgie und vorkonziliaren Kirche in Verbindung steht, sind sich nicht zu schade, über amtierende Bischöfe und Kardinäle Verleumdungen zu verbreiten.
:-)
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#32   Peter-Pan   20:42:45 | Sonntag, 20. April 2008
@Lutheraner
Ein Vorwurf, ich würde beleidigen, der mit den Worten „Gröfaz Peter Pan“ eingeleitet wird. Davor war es „Peter Panalle“. Soviel Wut, tsts, vielsagend…
Die Ausfälle, Bezichtigungen und Rufschädigungen kommen auf kreuz.net sicher nicht von meiner Seite. Da sollten Sie sich zuallererst mal an die eigene Nase fassen. Allein Ihre antijüdischen Statements spoten doch jeder Beschreibung.
Im Ernst, beherrschen Sie sich doch mal ein wenig.
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#31   HeinrichvonOfterdingen   20:38:33 | Sonntag, 20. April 2008
Lieber tapir,
Die Kreuznet-Redaktion ist also nicht nur völlig anonym, sondern auch noch durch und durch feige, indem sie sich im juristischen Niemandsland verkriechen, wo sie nicht verklagbar sind.
… na klar, wenn der Feind nicht dumm ist, dann ist er feige. Claus Schenk Graf von Stauffenberg beispielsweise war so feige seinen Plan nicht auf Litfaßsäulen in Belin vorab zu veröffentlichen.
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#30   Lutheraner   20:32:40 | Sonntag, 20. April 2008
@ Gröfaz PeterPan
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum kreuz.net Ihre Ausfälle, Bezichtigungen, Rufschädigungen duldet? Sie beleidigen nicht nur die Macher des Magazin, sondern gleich alle Teilnehmer!
Zudem sind sie strohdumm. Nur ein Hund beißt die Hand, die ihn füttert.
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#29   tapir †   20:26:34 | Sonntag, 20. April 2008
@ Peter-Pan
Natürlich wurde schon verschiedentlich versucht Kreuznet Volksverhetzung anzuhängen und das hätte nach Auskunft der meisten Juristen auch geklappt.
Die Beschwerdestelle für Internetkriminalität hat sich auch in der Art geäußert.
Im Gegensatz zum SPIEGEL hat aber Kreuznet keine europäische Adresse, sondern verkriecht sich hinter einem Server, der in Kalifornien steht.
Klicken Sie mal auf das Impressum – eine deutsche oder österreichische Adresse werden Sie nicht finden.
Nur deswegen ist Kreuznet nicht zu belangen, wenn es beispielsweise gegen Parlamentarier wie Volker Beck oder Claudia Roth hetzt oder Kardinäle mit Hardcore-Sex-Fotomontagen verunglimpft.
Die Kreuznet-Redaktion ist also nicht nur völlig anonym, sondern auch noch durch und durch feige, indem sie sich im juristischen Niemandsland verkriechen, wo sie nicht verklagbar sind.
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#28   Peter-Pan   20:09:35 | Sonntag, 20. April 2008
@bonifatius
Sie verwechseln hier den Spiegel mit kreuz.net.
Und wenn es so leicht wäre, ein Magazin (auch einem Online-Magazin) wegen „Verleumdung, Rufschädigung, Verletzung der persönlichen Ehre“ dranzukriegen, hätte kreuz.net größere finanzielle Schwierigkeiten als die RKK in den USA.
Was hier verleudmet, geschädigt und verletzt wird, geht auf keine Kuhhaut.
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#27   juergen   18:49:44 | Sonntag, 20. April 2008
Datum
Der Gipfel der Falschmeldung: Das Bistum Mainz hat die Presse bereits im Jahr 2007 über die Vorgänge informiert.
Die Zeitspanne von einem Jahr entspricht den üblichen Zeitspannen für „aktuelle Meldungen“, die man bei kreuz.net findet.
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#26   bonifatius   18:21:16 | Sonntag, 20. April 2008
Wie damals 1933-1945
Spiegel = Stürmer, sonst kein Kommentar, nur eine Frage: Wird der Spiegel wegen Verleumdung, Rufschädigung, Verletzung der persönlichen Ehre angezeigt?
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#25   tapir †   18:09:21 | Sonntag, 20. April 2008
Immer wieder toll.
Kreuznet-Artikel bestechen nun fast immer durch eine bizarre-morbide Photoauswahl, die entweder nichts mit dem Thema zu tun haben, wie die laufend zur Schau gestellten SM-Sex-Bilder, oder auch schlicht und ergreifend komplett falsch sind.
Da wird zum Beispiel ein Bild des lutherischen, historischen Mariendoms www.kreuz.net/…ticle.6977-page.html in Hamburg gezeigt, um zu untermalen, daß der an ganz anderer Stelle stehende Katholische Hamburger Mariendom künstlerisch runtergekommen sein.
Recherche absolut ungenügend und dazu auch noch mit echter Perfidie serviert, wie man bei dem „unzüchtigen Homo-Sexpaar“ sieht, auf das die Kreunet-Redaktion kurzerhand den Kopf eines Kardinals www.kreuz.net/article.6999.html montierte.
Journalistisch geht es gar nicht mehr unseriöser – aber auf das größte und seriöseste Nachrichtenmagazin Deutschlands, den SPIEGEL, wird munter eingedroschen.
Das ist in etwa so, als ob sich Paris Hilton und Verona Feldbusch darüber beklagten, daß Albert Einstein an mangelnder Intelligenz leide.
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#24   Kurt K.   17:29:02 | Sonntag, 20. April 2008
Ansgar: Geschwurbel ist man ja hier gewohnt,
wie auch kryptische Botschaften.
Aber bei Ihrem letzten Posting erschliesst sich mir der Sinn nun so gar nicht.
Wie meinen?
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#23   Mathias Wagener   16:08:31 | Sonntag, 20. April 2008
Sack und Asche
Zuviel Sack und Asche bringt die Kirchengegner nur auf den Plan. Sachegemäße Aufarbeitung nach rechtsstaatlichen Grundsätzen ist nötig,aber keine Ansätze einer Kollektivverurteilung.
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#22   Ansgar   16:07:00 | Sonntag, 20. April 2008
@ Kurt K.
Wir sind in brennender Sorge um Sie. Sie wandeln auf einem unheilvollen Wege! Das könnte ein böses Ende nehmen! Q.e.d. in diesem Forum, nicht lange her.
Kehren Sie um.
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#21   Kurt K.   15:07:37 | Sonntag, 20. April 2008
Seminarist: Verstehe ich Sie richtig?
sorgen wir doch – wie in den US-Gefängnissen mehrmals geschehen – dafür, das die bestraften Priester von „Lebenslangen“ (gegen finanzielle Unterstützung für deren Familien) ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.
Sie unterstützen Mordanschläge? Durch die finanzielle Unterstützung der Familien der Mörder?
Sind Sie mitglied der katholischen Hamas oder was?
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#20   Parmenas   15:06:32 | Sonntag, 20. April 2008
@Methusalix
Sie wissen, wie üblich, nicht wovon Sie reden. Komischerweise machen Sie auch gar keinen Hehl daraus, plappern aber trotzdem immer weiter. Was hat denn das zu bedeuten?
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#19   Genoveva   15:01:01 | Sonntag, 20. April 2008
Liebe Anita, kann es sein, daß
sich Ihre Meinung über den SPIEGEL in den letzten Monaten geändert hat ;-)
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#18   methusalix †   14:51:34 | Sonntag, 20. April 2008
Dem stimme ich zu Parmenas!
Parmenas: Die Vorstellung,
daß SPIEGEL und FAZ irgend etwas Gegensätzliches seien, ist sachfremd und dumm.
Beide beschreiben, was sie zu sehen und zu erkennen glauben; wie jede Publikation, die von Menschen gemacht wird. Von der Bibel über den L’Osservatore Romano bis zum Neuen Deutschland und der Prawda.
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#17   Seminarist   14:49:08 | Sonntag, 20. April 2008
…beser einen Mühlstein um den Hals…
Einzig und allein bei Kinderschändern ist die Bestrafung durch den Tod von Christus legitimiert (Mk 9,42 par.) Auch wenn die Kirche nicht direkt dieses Urteil vollstrecken kann, sorgen wir doch – wie in den US-Gefängnissen mehrmals geschehen – dafür, das die bestraften Priester von „Lebenslangen“ (gegen finanzielle Unterstützung für deren Familien) ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.
Redaktion benachrichtigen
#16   Parmenas   13:49:35 | Sonntag, 20. April 2008
Die Vorstellung,
daß SPIEGEL und FAZ irgend etwas Gegensätzliches seien, ist sachfremd und dumm.
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#15   methusalix †   13:43:12 | Sonntag, 20. April 2008
die Pressefreiheit (eine Zensur findet NICHT statt!) wirdvon beiden Seiten genutzt
und das ist gut so!
Nachtlaterne: der spiegel…
beim spiegel sind alle redakteure gleichgeschaltet und sie müssen sofort den typischen spiegelstil übernehmen.
Da hat sich unsere Nachtfunzel mal wieder als Intelligenzallergiker geoutet. Haben Sie schonmal überlegt, warum bei hetz.net alle Artikel den gleiche Tenor haben? Gegen die schreckliche VII-Sekte, gegen die deutschen Bischöfe, vornehmlich Lehmann und jetzt Zollitsch? Gegen alle realen und putativen „Sünden“ dieser Welt. Ist hetz.net nicht genau so „gleichgeschaltet“ wie der Spiegel, und die BLÖD-Zeitung? Schon mal was von „Tendenzbetrieb“ gehört? Eher nicht, oder?
Anita Berber: Lieber Gotthard,
der Spiegel ist nicht mehr als eine bessere BLÖD Zeitung.
Audiatur et altera pars! Lesen Sie halt die TAZ. Es herrscht Meinungsfreiheit bis zur Beleidigungsgrenze (und darüber!) im Lande. :-#
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#14   Peter-Pan   11:03:26 | Sonntag, 20. April 2008
@Nachtlaterne
1. Genau genommen hatte ich nicht mal ein einziges Zeichen mehr übrig. Mein Posting ging platzmäßig genau auf.
2. Sie Sind auf kein einziges meiner Argumente eingegangen. Auch verdächtig, oder? Vermutlich wissen Sie das ich Recht habe.
3. Die Wahrheit ist: Ich bin dem Beitrag schlicht noch nicht auf den Grund gegangen. Nur weil auf kreuz.net irgendwelche Behauptungen aufgestellt werden, sollte man es tunlichst vermeiden, diesen Glauben zu schenken. Da ich aber nicht so vorgeeinommen bin, wie der durchschnittliche kreuz.net-Redakteur, werde ich mich aber auch hüten, den Spiegel vorschnell in Schutz zu nehmen.
Ich weiß nicht, was wirklich mit diesem Priester los war und inwieweit die Spiegel-Angaben tatsächlich korrekt oder inkorrekt sind.
Aber dass ausgerechnet kreuz.net, wo man es an ideologischen, haßerfüllten und meist ungerechtfertigten Unterstellungen und Anklagen nie mangeln lässt, anderen so etwas vorwirft, finde ich bizzar.
Es ist schon klar. Ihr möchtet (von der persönlichen Schuld oder Unschuld dieses Mannes mal ganz abgesehen) nicht, dass dieses Bild vom bösen, schmutzigen, kinderschändenden, katholischen Priester zu dem Priesterbild überhaupt wird. Das scheint so gemein und unfair zu sein. Aber…
Auf kreuz.net kennt man nur:
– den gewaltverherrlichenden „Muselmanen“
– den perversen Homosexuellen
– den geldgeilen Abtreiber und Euthanisten
– den teuflischen Evolutionisten
– den kinderverderbenden Atheisten
– …
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#13   Nachtlaterne   10:37:37 | Sonntag, 20. April 2008
peter pan,
sie schießen aber mit schweren geschützen und machhen sich schon dadurch verdächtig, dass sie kein einziges wort der kritik an den kritisierten haben.
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#12   Peter-Pan   10:29:47 | Sonntag, 20. April 2008
Üble Nachrede…
Es ist zum Schießen, wenn kreuz.net Anderen üble Nachrede vorwirft.
Wo wird mehr verunglimpft und mit Gift und Galle gespieen als auf dieser Seite, wo grundsätzlich alle durch den Dreck gezogen und angeklagt werden, die dem eigenen Denkschema wiedersprechen.
Bei der Auswahl der Motivbilder lassen sich die Redakteure grundsätzlich von ihrem Hass leiten, ein tatsächlicher Bezug zum Thema ist nicht notwendig.
Die Artikel sind gespickt von einem heuchlerischen und verlogenen Haßvokabular; ausgerichtet auf Andersdenkende. Wer öffentlich kundgibt, dass er nichts gegen Homosexuelle – wo auch immer – hat, wird zum Homo-Ideologen verklärt, Homosexuelle selbst als Sodomiten und Unzüchtige beschimpft.
Dann die aus dem Kontext gerissenen Abschnitte der heiligen Schriften anderer Religionen, auch wenn die Bibel diesen Schriften an Gewalt und Grausamkeit eigentlich in Nichts nachsteht. Nur dass man hier über sieben Ecken herumargumentiert, warum die Dinge dort nicht so klar zu verstehen sind, wie sie dort stehen.
Oh, und ein wiederkehrender Spaß: Die Opfer pädophiler Priester durch den Schmutz ziehen. Weil sie die Vergangenheit nicht ruhen lassen. Weil sie so verdammt geldgierig oder vielleicht sogar selbst Schuld sind…“
P.S.: Aus dem fernen Jahr 1992 ?? Was soll diese Formulierung denn heißen. Hier werden Dinge beschworen und zur Wahrheit erhoben, die sich vor Jahrtausenden angeblich zugetragen haben sollen – ohne irgendwelche Beweise. Aber 1992 (oder eben 1990) ist ein fernes Jahr…
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#11   Nachtlaterne   08:27:33 | Sonntag, 20. April 2008
der spiegel…
…hat keine entschuldigung nötig, denn spiegeln tut er niemals sich selbst.
der spiegel: schreibt mit hoher arroganz und erlaubt diese auch seinen lesern ohne dass sie dafür auch nur einen finger krum machen müssen.
immerzu heisst es: die decken doch auf. sie sollen sich selber mal aufdecken! es ist ein ungeheures armutszeugnis für das volk, dass dieses blatt so eine gewaltige auflage hat.
beim spiegel sind alle redakteure gleichgeschaltet und sie müssen sofort den typischen spiegelstil übernehmen. sogar die fotos gleichen sich wie ein ei dem anderen, wobei mir nie ganz klar geworden ist wie diese in so einer eintönigkeit zustande kommen.
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#10   Mildret M   01:22:21 | Sonntag, 20. April 2008
boulevard- portal
Gleiches Recht für alle! z.B. werden auf diesen Seiten hier, auch wahnsinnig oft alte Klamotten für reißerische Artikel aufgebrüht – d.h ist auch nur Boulevard- Internetportal.
Nebenbei: Das der Pa das Thema auf seiner USA-Tournee angesprochen hat, ist schon mal ein positives Zeichen.
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#9   tapir †   01:07:20 | Sonntag, 20. April 2008
ist ja wieder typisch
Der Spiegel www.spiegel.de/…,1518,547910,00.html berichtet auch :
Als 2002 herauskam, dass Tausende Priester in den USA mehr als 13.000 Kinder über Jahrzehnte sexuell missbraucht hatten, stürzte die katholische Kirche in den USA in eine tiefe Krise.
Zahlen, die der Vatikan nicht bestreitet. Es soll sich um 5000 Priester handeln, die immer wieder kleine Jungs vergewaltigten.
Jetzt traf Papst Benedikt XVI. im Rahmen seiner USA-Reise unangekündigt mit einigen Missbrauchsopfern zusammen.
Es gibt, das legen neue Untersuchungen nahe, Zusammenhänge www.sueddeutsche.de/…34/169540/4/zwischen einer unreifen, unfreien Homosexualität und der Entscheidung, Priester zu werden – in der Hoffnung, mit dem Zölibatsversprechen alle sexuellen Probleme lösen zu können.
Unstreitig ist weiterhin, daß diese enorme Fülle von Pädophilieskandalen niemals in christlichen Konfessionen aufgetreten ist, die kein Zölibat haben.
Im deutschsprachigen Raum kommen natürlich andauernd entsprechende Meldungen zutage und nach Groer, St.Pölten, Krenn, Müller und nun Lehmann, kann man sich wirklich über nichts mehr wundern.
Nur eins ist immer wieder faszinierend:
Kreuznet, das sonst so sittenstreng agiert und gegen jede Verfehlung polemisiert, drückt bei Pädophilie immer beide Augen zu.
Wo sonst mit der Goldwaage abgewogen wird und Petitessen zu Skandalen aufgeblasen werden, hat man für Päderasten, die Kinderseelen zerstören nur warme Worte.
Das lässt tief blicken.
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#8   Anita Berber †   23:58:00 | Samstag, 19. April 2008
Lieber Gotthard,
der Spiegel ist nicht mehr als eine bessere BLÖD Zeitung.
VerBILDung für Leute die glauben sie seien was besseres!
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#7   HeinrichvonOfterdingen   23:57:14 | Samstag, 19. April 2008
Lieber Gotthard,
Sie haben ja recht: Der Spiegel ein „deutsches“ Schmierenblatt. Ich vermute mal, kreuz.net wollte nett sein. Aber Gotthard hat steinhart wieder mal der Wahrheit zum Siege verholfen. Siegheil Gotthard! Bist ein ganz tapferer.
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#6   Gotthard   23:49:47 | Samstag, 19. April 2008
Spiegel
= ein deutsches Boulevardmagazin …
wie ahnungslos kann eigentlich eine sogenannte vatikankritische Website sein?
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#5   Helmut Zermin   23:48:45 | Samstag, 19. April 2008
Betroffenverband gründen
Auch in Deutschland gibt es klärungsbedürftige Vorgänge von sexuellem Missbrauch durch Priester und Würdenträger der katholischen Kirche. Es ist zu begrüßen, dass Papst Benedikt XVI. während seines USA-Besuchs in Washington in Reden und Gesprächen auf das Thema eingeht und sich mit Alle Opfer von seelischen und körperlichen Missbrauch und sexuellen Missbrauch sollten sich einmal dieses US-Internetseite anzuschauen:
….bishopaccountability.org/
Dort wurden fast alle Fälle in den USA registriert und einige Fälle öffentlich gemacht und den Betroffenen Hilfestellung gegeben.
Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollten sich die Opfer jetzt zusammen tun und mit Hilfe eines guten Rechtanwalts zu einer Betroffenengruppe zusammenschließen und ihre Interessen vor dem Vatikan und der katholischen Kirche energisch vertreten.
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#4   Ministrant   23:05:08 | Samstag, 19. April 2008
+net ist wie immer wieder Topaktuell…
:-S Vielleicht sollten, sie mal die Webseite des Bistum Mainz lesen, der Priester wurde damals freigesprochen und die Anzeigenerstatter (angebliche Opfer) wegen Verleumdung verurteilt. Das Bistum Mainz hat von diesen Vorfällen erst im Jahr 2005 Kenntnis erhalten.
Wo man unbescholtene Priester verleumden kann, da ist +net gleich dabei. Die sollen lieber mal den sektierischen Priestern auf die Finger schauen… :-S
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#3   HBR   23:01:45 | Samstag, 19. April 2008
Pädophile „Priester“ schädigen die Kirche…
und bereiten den ihnen anvertrauten Minderjährigen ein lebenslanges Trauma. Entsprechend ist des die Pflicht der Kirche, schon bei einem kleinsten Verdacht tätig zu werden. Und wenn ein „Priester“ wirklich überführt worden ist, muss das auch öffentlich gemacht werden. So jemand darf nie wieder in die Seelsorge.
Wenn jetzt wieder Argumente kommen sollten, dass angeblich das Zölibat an den Missbräuchen schuld sein soll, kann ich nur sagen: Ein Pädophiler wird auch dann seiner perversen Neigung nachgehen, wenn er kein Zölibat leben muss.
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#2   sexychrist   22:56:14 | Samstag, 19. April 2008
„Aus der Mottenkiste“
Auch wenn ein Missbrauch 1920 stattgefunden hätte, ist er nicht automatisch vergeben und vergessen.
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#1   Helmut Zermin   22:55:49 | Samstag, 19. April 2008
Alle Bischöfe müssen handeln
Auch in Deutschland gibt es klärungsbedürftige Vorgänge von sexuellem Missbrauch durch Priester und Würdenträger der katholischen Kirche. Es ist zu begrüßen, dass Papst Benedikt XVI. während seines USA-Besuchs in Washington in Reden und Gesprächen auf das Thema eingeht und sich mit fünf Opfern von sexuellem Missbrauch durch katholische Würdenträger getroffen hat. Auch die Pläne des Vatikans zu einer Änderung des Kirchenrechts, um sexuelle Übergriffe durch Priester besser verfolgen zu können, sind ausdrücklich zu begrüßen. Laut Vatikan sieht diese Änderung des Kirchenrechts ja auch eine Verlängerung der Verjährungsfristen vor, um sexuelle Übergriffe durch Priester besser verfolgen zu können.
Unter der Führung des damaligen Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, wurden aber auch strenge Richtlinien dafür ausgearbeitet, wie im Verdachtsfall zu verfahren ist. Diese gelten seitdem weltweit. Die konkrete Umsetzung obliegt dem einzelnen Ortsbischof. Er ist letztendlich verantwortlich dafür, wie die Richtlinien angewendet werden.
Diese Richtlinien müssen jetzt von allen Ortbischöfen in Deutschland und der Welt strikt umgesetzt werden, damit es nicht zu weiteren Fällen von sexuellem Missbrauch und Kindesmisshandlung durch Priester und Würdenträger der katholischen Kirche kommt. Jetzt liegt es aber auch an jedem einzelnen Bischof in Deutschland genauso entschlossen zu handeln.
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