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Sonntag, 20. April 2008 08:57
kreuzmeldungen
Wider die Mißbräuche + Kardinal verstorben + Neuer Weihbischof + Open-Air Event gegen die Versetzung eines Priesters + Auch für Juden
Wieder die Mißbräuche

USA. Gestern vormittag Ortszeit zelebrierte Papst Benedikt XVI. in der Kathedrale des Heiligen Patrick in New York ein Pontifikalamt. Zu der Messe waren besonders Priester und Ordensleute geladen. Erneut sprach der Papst über die klerikalen Kinderschändungen in den USA. Er forderte eine Zeit der Reinigung und der Heiligung. Ferner sagte er, daß die Ordensleute das Evangelium nur verkünden könnten, wenn sie sich nicht zu sehr auf Routine und feste Strukturen der Kirche konzentrierten.

Kardinal verstorben

Am Samstag starb der Präsident des Päpstlichen Familienrates, Alfonso Kardinal Lopez Trujillo (72) im Krankenhaus. Der kolumbianische Kurienkardinal leitete seit 1990 den Familienrat und war Mitglied der Glaubens- und der Bischofskongregation.

Neuer Weihbischof

Deutschland. Papst Benedikt XVI. ernannte gestern Samstag Prälat Hubert Berenbrinker (57) zum Weihbischof von Paderborn. Die Bischofsweihe empfängt Mons. Berenbrinker am 15. Juni. Bisher leitete der Weihbischof die ‘Abteilung für Pastorales Personal’ im Paderborner Generalvikariat.

Open-Air Event gegen die Versetzung eines Priesters

Deutschland. Heute findet auf dem Marktplatz in Köln Poll ab 12.00 Uhr ein Open-Air Konzert. Grund: Mit dem Anlaß soll gegen die Versetzung von Pfarrer Alf Bernd Spröde aus der Pfarrei Köln Poll protestiert werden. Die Bands Boulevard, Frappuccino, Veedel-Vüür, NULL221 werden jeweils ungefähr eine Stunde lang aufspielen unter der technischen Leitung von aha-music.

Auch für Juden

„Die Kritik, die in den letzten Monaten [zur neuen Karfreitagsfürbitte im Alten Ritus] vereinzelt geäußert wurde, beruht offensichtlich auf Unkenntnis. Die Kirche betet am Karfreitag für alle Menschen, weil Christus für alle Menschen gestorben ist. Sie macht ihr Herz so weit wie Christus es getan hat, und schließt niemanden aus ihrem Gebet aus.“

Aus einem Kommentar von Pater Engelbert Recktenwald auf seiner Webseite Portal zur katholischen Geisteswelt
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 22 Lesermeinungen:
Sonntag, 20. April 2008 21:24
juergen: Neuer Weihbischof
Gratulation an Prälat Hubert Berenbrinker. Einer der liebenswertesten Priester, die ich kenne.
Sonntag, 20. April 2008 19:56
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Benedikt,
schon wieder zu kurz geschlossen: Heiligkeit war das Ideal, („Herr, schenke uns heilige Priester“), leider hat es welche (und zu manchen Zeiten wohl richtig viele!) gegeben, die sich nicht an das Ideal gehalten haben.
Skandalös ist, dass Heiligkeit von den herrschenden Modernisten, die ja auch Naturalisten sind, als Ideal über Bord geworfen wurde. Und damit die Beichte, die ja der persönlichen Heiligung dient. Diese wurde zwar nicht als Institut über Bord geworfen, sondern nur in der Praxis, aber Tatsache ist wohl, dass die Beichte im neuen Glauben der Modernisten keinen Platz mehr hat.
Sonntag, 20. April 2008 19:00
Benedikt: @ Ofterdingen
Macht ‘s das besser?

Es macht Ihren Satz hinfällig, dass Heiligkeit kein Ideal der Kirche „mehr“ sei. Nach Ihrer Definition wäre es das ja dann noch nie gewesen.
Sonntag, 20. April 2008 18:55
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Benedikt,
Sowas gab’s früher natürlich nicht. Sancta Simplicitas.
… natürlich gabs das. Macht ‘s das besser?
Sonntag, 20. April 2008 18:43
Benedikt: @ Ofterdingen
Die pädophilen Priester haben das begriffen, genauso die vielen Pfarrerlein, die sich eine Frau und vielleicht noch eine Nebenfrau halten.

Sowas gab’s früher natürlich nicht. Sancta Simplicitas.
Sonntag, 20. April 2008 17:53
Kurt K.: @ HvO: Naja… ähm…
HvO an Gotthard: Ihr netter Hinweis „reden wir zunächst von unserem eigenen Scheiß“ ist bei Ihnen ja immer mit einem ausgestreckten Zeigefinger verbunden, der auf irgendjemanden gerichtet ist. Reden Sie doch mal von Ihrem Scheiß und zwar ohne Ihre hier gezeigte Selbstgerechtigkeit. Wir hören!

Es ist mir nicht bekannt, dass Gotthard für sich in Anspruch nähme, das Gewissen der Welt zu sein. Aber die Kirche tut genau das.
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