(kreuz.net) Einen Kampf der Kulturen gibt es nicht. Das erklärte der französische Historiker und Buchautor
Emmanuel Todd im Gespräch mit der Sonntagsausgabe der Schweizer Tageszeitung ‘Neue Zürcher Zeitung’.
Todd arbeitet seit 1984 am ‘Nationales Institut der Bevölkerungsstudien’ und wirkte sowohl für den
früheren konservativen Präsdienten Jacques Chirac als auch für die Kommunisten als einflußreicher
Wahlhelfer.
Der Historiker findet keine stichhaltigen empirischen Belege für den angeblichen Kampf der
Kulturen. Es gäbe lediglich ideologische Konstrukte der Politiker und Medienkonzerne:
„Da wird einfach
alles – Immigration, Terrorismus, Islamismus und die Situation in den muslimischen Ländern – in einen
Topf gemischt. Und schon sitzt der Mythos in den Köpfen.“
Die Leute im Westen fürchteten, von den Muselmanen
zahlenmäßig überholt zu werden.
Geburtenraten
„In Saudiarabien hat eine Frau heute im Durchschnitt weniger
als drei Kinder, in Tunesien und in Iran nur noch zwei. Das entspricht dem Wert der USA oder Frankreichs.
Aserbeidschan liegt mit 1,7 Kindern pro Frau wie England sogar unter dem Wert, der für die Erhaltung
der Bevölkerung nötig ist.“
Anhand der Geburtenrate enttarnt Todd diese These als Mythos. Die islamischen
Staaten näherten sich diesbezüglich dem tiefen europäischen Niveau an:
„In Saudiarabien hat eine Frau
heute im Durchschnitt weniger als drei Kinder, in Tunesien und in Iran nur noch zwei. Das entspricht dem
Wert der USA oder Frankreichs. Aserbeidschan liegt mit 1,7 Kindern pro Frau wie England sogar unter dem
Wert, der für die Erhaltung der Bevölkerung nötig ist.“
Laut dem Historiker sinkt die Geburtenrate
als Folge der Alphabetisierung: „Noch vor dreißig Jahren glaubte man, daß dies in der Dritten Welt nicht
passieren würde – und nun sehen wir aufgrund der empirischen Daten, daß es gleichwohl passiert.“
Todd
vermutet, daß die Abfolge von Alphabetisierung und Abnahme der Geburtenrate „in Richtung Demokratie“
führt.
Bei den Muselmanen sei ein Modernisierungsprozeß wie im Westen im Gang:
„Sogar wenn man den
algerischen Terror und die iranische Revolution mitrechnet, hat die islamistische Gewalt bis heute weniger
Blut gekostet als die Revolutionen in Frankreich und in England, der Protestantismus und der Nationalsozialismus.“
Als Beispiel nennt Todd den Iran. Dort habe mit dem Sturz der Monarchie eine echte Revolution stattgefunden.
Der Historiker vergleicht die iranische Revolution mit der französischen ab 1789.
Trotz der Appelle
des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad an die Gebärfreude hätten Iranerinnen im Schnitt nur
noch zwei Kinder. Todd erinnert auch daran, daß an den iranischen Universitäten mehr Frauen als Männer
studieren.
Die iranische Gesellschaft sei weit pluralistischer
als ihr Ruf:
„Wir befinden uns in der christlichen Welt historisch gesehen einfach in einer fortgeschrittenen
Phase – und die muslimische Welt ist daran, alle Etappen, die wir durchlaufen haben, ebenfalls zu durchlaufen.“
Europa bezeichnet Todd als „faktisch entchristlicht“. Es gäbe zwar noch Gläubige, die beten und zur
Kirche geben, aber sie seien eine kleine Minderheit. Die Religion habe ihre soziale Bedeutung verloren:
„Metaphysisch gesehen leben wir in der absoluten Leere.“
Todds Fazit: „So wie Europa eine Entchristianisierung
erlebt hat, so dürfte es in der muslimischen Welt zu einer Ent-Islamisierung kommen.“
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81 Lesermeinungen
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Fanta So in etwa meine ich das. Klar, dass das keine katholische Lehre ist, aber man hat ja die Wahl zwischen
metaphysischer und materialistischer Betrachtungsweise.
Biologie Ich kenne solche Artikel auch. Religionsausübung ist also, als Neigung, so biologisch wie das
Temperament, oder eine Veranlagung zur Intelligenz, Veranlagung zur Sportlichkeit usw. In der Regel werden
Gleichgesinnte zu Gleichgesinnten finden, gerade in so politisch aufgeladenen Sachen wie Religion. Religion
tangiert das Handeln direkt und unmittelbar, niemand kann dauerhaft religiös sein, wenn er die Gebote
seiner Religion missachtet. Und die Atheisten machen sich sowieso einen Sport daraus, die Religiösen
zu diskriminieren. So bilden sich Milieus. Von daher stimme ich der Annahme zu, dass sich solche Neigungen
heute verstärken oder abschwächen. Partnerwahl/Zuchtwahlist ein Mechanismus der Evolution. Genauso wie
Isolation. Auch Milieubildung ist könnte man als eine Form der Isolation beschreiben. Ein anderer Mechanismus
wären Gendrift und Selektion. Heute kommen ja viele Islamisten und solche herein, was die Anzahl an „Religionsbegabten“
erhöhen sollte, wenn auch nicht die Anzahl an Katholiken oder Christen im Speziellen. Es kommt also zu
einem Gendrift zugunsten der Menschen mit Neigung zur Religiösität. Ich weiß nicht ob Religiöse und
Unreligiöse mehr oder weniger Nachwuchs haben, aber falls es stimmt, dann wäre das eine Form freiwilliger
Selbstselektion. Auf jeden Fall haben Religiöse die besseren Werte fürs Familienleben, eine positive
Identifikation, Konzepte der Erziehung und des Zusammenlebens, während Areligiöse zu Scheidung, Patchwork,
Relativismus neigen.
Schon wieder (un)absichtliches Mißverstehen und Worte in den Mund legen Bist du in einem christlichen
Forum, oder ich in einem homosexuellen Atheistenforum? Natürlich bist du ein Forentroll, mach dir doch
nichts vor. Nein, was ich glaube ist, dass Homosexualität nicht unnormal ist und das kein Mensch mit
irgendwelchen religiösen Überzeugungen geboren wird. 1. Homosexualität ist unnormal. In den meisten
Kulturen es verboten oder unerwünscht, definitiv im Islam, Judentum und Christentum. Wenn es Gott gibt,
ist Homosexualität schlicht unnormal, und fertig, und wenn es ihn nicht gibt, dann greifen zumindest
alle Mechanismen der Evolution und Selektion nach Darwin. Und weil Homosexuelle sich ebenfalls nicht bzw.
nur vermindert fortpflanzen, wäre es zumindest ein evolutionärer Nachteil für die Betroffenen, ebenso
die Tatsache, das sie nur ein abweichendes Verhältnis zu anderen Menschen möglich ist, führt zu faktischen
Isolationen von Normalmenschen, naheliegenderweise zu Ablehnung, und jede „soziale Umerziehung“ die ausgeübt
werden muß um diesem Effekt gegenzuwirken kostet eine Gesellschaft zehntausende Arbeitsstunden an Leistung,
Abermillionen an Euros, und das laufend ohne ein mögliches Ende – Homosexualität produziert gesellschaftl.
Verwerfungen. 1b. „Nicht Unnormal“ ist ein Euphemismus bzw. eine nichtdialektische „doppelte Negation“
für „normal“, wieso verneinst du durch einen Euphemismus das, was ich bzgl. dir im Klartext geschrieben
habe? Enfach nur um Kontra zu geben, du Forentroll? 2. Ich schrieb Religiösität ist angeboren, nicht
Konfession
@Besht Ungebildet, klischeebeladene Vorstellung, Forentroll? Und seid wann sind wir per Du. Sie sind ein
zorniger Mensch, der sich, offensichtlich selbst in die Ecke gedrängt, nur mit Beleidigungen zu helfen
weiß… Traurig Warst dus nicht, der glaubte, Homosexualität wäre normal und aus „jedem“ ginge ein
Atheist hervor Nein, was ich glaube ist, dass Homosexualität nicht unnormal ist und das kein Mensch mit
irgendwelchen religiösen Überzeugungen geboren wird. Das alles führt nicht zwingend zu Ihren Kontraschlüssen.
Es wird beispielsweise auch kein Mensch als Atheist geboren, denn auch das ist eine Willensentscheidung,
die vorraussetzt, das man erst mal weiß, worum es geht. Was ich sage ist, dass auch die Kinder gottesfürchtigster
Eltern in dieselbe Welt geboren werden, wie die überzeugter Atheisten, und sich in den meisten Fällen
den eher lockeren (relativistischen) Umgang mit Religion angewöhnen; das Ganze also nicht zu Ernst nehmen.
Selbst linksliberale Hauspostillen wie der Spiegel oder die Zeit haben darüber berichtet, dass es eine
Region im Gehirn gibt, deren Aktivität sich tomographisch … nachweisen lässt. Ich habe auch mal darüber
gelesen, aber ich verstehe nicht den Schluss den Sie daraus ziehen? Dass Atheismus über mehrere Generationen
diese Hirnregion verkümmern lässt, während starker Glaube das Gegenteil bewirkt – und so im Regelfall
aus Atheisten Atheisten und aus Gläubigen Gläubige hervorgehen. Denn dann sollten Sie sich nochmal mit
Biologie/Genetik befassen.
Peter-Pan fühlt sich in die Defensive gedrängt und verfälscht Aussagen Was ich schrieb ist weder falsch
noch wirr, du bist lediglich ungebildet. Selbst linksliberale Hauspostillen wie der Spiegel oder die Zeit
haben darüber berichtet, dass es eine Region im Gehirn gibt, deren Aktivität sich tomographisch – über
die graphische Darstellung elektromagnetischer Aktivität im Gehirn – nachweisen lässt. news.idealo.de/…ntrum-im-gehirn.html www.rp-online.de/…wissen/umwelt/397879 usw. Und wenn etwas (teilweise) biologisch ist, dann ists auch
genetisch. Sowas kann deine klischeebeladene Vorstellung natürlich nicht erfassen, willst es auch nicht,
denn du bist als Forentroll hier. Selbst wenn ihre „Theorie vom Austerben derer die anderer Meinung sind
als Sie“ richtig wäre… Das ist nicht meine Meinung, das ist deine Meinung, die du auf mich überträgst.
Nur für linke Träumer schweben Meinungen im luftleeren Raum, setzt sich „linksprogressives“ durch, obwohl
oder gerade weil es untüchtig, zersetzend und wirtschaftsschädigend ist. Warst dus nicht, der glaubte,
Homosexualität wäre normal und aus „jedem“ ginge ein Atheist hervor? Wenn Fehlerhaftes verschwindet,
dann nicht weil es anderer Meinung ist, wie ihr glaubt, sondern weil etwas tatsächliche Nachteile und
Selbstschädigung verursacht – Sozialismus geht von alleine unter, weil es verarmt; Atheismus lässt zu
Hedonismus und Scheinindividualismus neigen, was statistisch relevant zu Kinderarmut führt usw…
@Besht Das ist dermaßen wirres und unsinniges Zeug, dass sich schwer sagen lässt, was daran am dümmsten
ist. (Immerhin sind Sie auf die USA-Sache nicht näher eingegangen…) Hieß es nicht gerade noch, früher
war alles nur Zwang? Deine Vorfahren, zumindest die Mehrheit davon, war mit Sicherheit noch nie fromm,
man sie nur zu ihrem Glück gezwungen. Wer wurde wie zu seinem Glück gezwungen? Und auf welche Weise?
Okay, der Rest ist so dermaßen wirr, dass ich mal versuche einen allgemeinen Schluss zu ziehen. Selbst
wenn ihre „Theorie vom Austerben derer die anderer Meinung sind als Sie“ richtig wäre… Was Sie aus
meiner Erfahrung nicht ist. Auch die meisten kinderreichen Familien die ich kenne sind nicht viel religiöser
als die kinderarmen (bin selbst der älteste von vier Geschwistern und keiner von uns [noch unsere Eltern]
interessiert sich für Religion; meine Schwester hat bereits eine eigene Familie mit zwei Kindern, irgendwann
in der Zukunft soll noch mal ein drittes folgen…). Aber egal, selbst wenn es richtig wäre, wie lächerlich
ist es denn, zu glauben, dass religiöse Überzeugung genetisch bedingt sei. Oder das Ideen mit Menschen
sterben (dann gäbe es heute kein Christentum).
Der kulturlose Abschaum war noch nie religiös Hieß es nicht gerade noch, früher war alles nur Zwang?
Deine Vorfahren, zumindest die Mehrheit davon, war mit Sicherheit noch nie fromm, man sie nur zu ihrem
Glück gezwungen. Heute ist dieser Schutz weggefallen, und schon bricht aller Unrat als „Forschritt“ aus,
vor dem schon Platon und Sokrates vor 2500 Jahren gewarnt haben (sehr „modern“ und „fortschrittlich“,
was die bloß konsumierenden Hedonisten heute abziehen), schon holt ihr euch in eurer Verblendung eure
eigenen Henker ins Land (Multikulti, Islam), und schon selektiert ihr euch selbst durch Geburtenschwund
und anderes unmoralisches, unvernünftiges und schädliches Verhalten. Als typischer Linker unterschätzt
du den genetischen Faktor, oder leugnest ihn ganz. Die 68er, Ex-Spontis und Ex-Maoisten und 80er-Jahre-Diskurslinken
die ich kenne, sind jedenfalls fast alle komplett kinderlos. Zumindest die, die hardcore bis heute dabei
sind, von den Mitläufern rede ich nicht. Rede dir ruhig was anderes ein, aber selbst die Biologie geht
heute davon aus, dass es im Gehirn ein biologisches „Religionszentrum“ gibt, parallel zum Lustzentrum,
Schmerzzentrum, Sehzentrum usw. Das religiöse Fühlen und Denken ist dem Menschen angeboren, aber wie
mit allen biologischen Organen und Teilfunktionen sind diese bei verschiedenen Individuen nicht gleich
stark ausgeprägt: nicht jeder hat das Zeug zum Mystiker.
#74 Peter-Pan 15:20:46 | Donnerstag, 24. April 2008
@Parmenas Worauf wollen Sie hinaus? Wovon reden Sie? Davon, dass Kolonialismus falsch ist, vielleicht?
Ist es in Ihren Augen etwa richtig, sich das Land anderer anzueignen. Aber meine Antwort bezog sich auf
Ihr Statement, dass Kolonialismus nichts mit Sklaverei zu tun hat. Und die Wahrheit ist: Nicht immer,
aber gelegentlich schon. Und egal wie man es dreht und wendet, Kolonialismus (wenn er nicht gerade in
völlig ungewohnten Gebiet stattfindet), hat immer etwas mit der Entrechtung der Einheimischen zu tun.
Manchmal geht diese Entrechtung bis zur Sklaverei, manchmal bis zum Massenmord. In jedem Fall, bleibt
es falsch. Was verstehen Sie daran nicht?
#72 Peter-Pan 15:12:51 | Donnerstag, 24. April 2008
@Besht In ein paar Generationen löst sich das Gottlosenproblem doch von selbst, dann sind wir euch los.
Äh, nein, denn weder sind die „Gottlosen“ so viel kinderärmer, noch die „Gottesfürchtigen“ so viel
kinderreicher. Ist aber auch gar nicht der Punkt. Weil nämlich die Gottlosen von Morgen (auch) die Kinder
der Gottesfürchtigen von Heute sind. Denn lassen Sie mich Ihnen ein Geheimnis veraten: Die Gottlosen
von Heute sind die Kinder der Gottesfürchtigen von Gestern. Das sollte doch eigentlich klar sein. In
den USA werden Nacktkult, „Erotik“ und Pornographie verpöhnt und verachtet Verzeihung, aber die USA sind
ein großes Land, in dem viele Menschen leben und viele gegenläufige Überzeugungen ihr Zuhause haben.
Sie sehen nur das, was Sie sehen wollen. In einem gewissen Rahmen, mag das was sie da sagen, ja durchaus
stimmen. Aber gleichzeitg kommt auch aus keinem Land mehr Pornographie, werden fast nirgends mehr Gewaltspiele
gezockt und gibt es kaum irgendwo derart reckordverdächtige Kriminalitätsraten. Das können Sie doch
unmöglich alles übersehen. @Parmesan Kolonialismus hat mit Sklaverei NICHTS zu tun. Nun, nicht zwangsläufig.
Alternativ kann man die Eingeborenen auch abschlachten oder von ihrem Land vertreiben. Diese Entscheidung
wurde auch oft von deren Fügbarkeit abhängig gemacht.
Kolonialismus Ich bin auch gegen Kolonialismus Na klar, ich auch. Darum gings auch nicht. Es ging nicht
darum, dass jemand Kolonialismus moralisch für gut befindet (übrigens waren es Franziskanermönche,
die als erste auf der Welt gegen die Sklaverei argumentieten und predigten). Es ging um die Ursachen der
europäischen Wirtschaftsentwicklung und Weltmacht. Und die schwindet nunmal, seit es Linksliberale und
Arbeiterbewegung in Europa gibt. Und mit der postmodernen Öko-Ideologie dürfte sich dieser Prozess nochmal
verschnellern – Indien und China haben die meisten (bevölkerungsschwachen) europäischen Staaten längst
überholt, und (das relativ bevölkerungsstarke) Deutschland ist auch bald dran. Nachteil: Es wird uns
materiell etwas schlechter gehen. Vorteil: Die Linken, die nunmal in unseren Ländern ihren Ausgangspunkt
hat, und die uns diese Scheisse eingebrockt hat indem sie uns sukzessive wirtschaftlich ruiniert wie ehedem
schon die DDR und UdSSR, und die von Europa aus die ganze Welt mit ihrem ideologischen Pestatem überzieht,
wird zumindest durch den von ihr verursachten Niedergang ihrer Fähigkeit beraubt weiteres Unheil über
die Welt zu bringen. Wenn sie uns Bürgerliche nichts mehr wegnehmen und staatlich „legitimiert“ berauben
kann (Umverteilung = Enteignung von Geld), dann hat sie irgendwann auch keine finanziellen Mittel mehr
um die 3. Welt linksradikal zu indokrinieren. Die Linke ist der Schädling, der in/von einm Wirtskörper
lebt, und ihn dennoch tötet, und damit auch sich selbst…
Fortsetzung 2. Die USA werden auch ein religiöses Land bleiben, auch Europa wird wieder religiös werden.
Weißt du warum? Weil es nicht die religiösen sind, die kinderarm sind. In ein paar Generationen löst
sich das Gottlosenproblem doch von selbst, dann sind wir euch los. Ihr „selektiert“ euch selbst durch
Geburtenarmut, und das – wie der Schwuppe Wowereit es einmal ausdrückte – ist gut so. Das was du „gesellschaftlichen
Fortschritt“ nennst, ist doch eigentlich objektiver Rückschritt. Es schädigt die Gesellschaft, also
gibt es zumindest kein objektives Maß, keine objektive Grundlage, Dekadenz „Fortschritt“ zu nennen. Selbst
Theodor W. Adorno, der Vordenker der 68er, sah das ein. Er schreibt, das Positivismus, wissenschaftlicher
Fortschritt und technische Vernunft in ihrer Eigendynamik und Eigenentwicklungstendenzen den linken Idealen
zuwider laufen (und deswegen fortlaufend „kritisiert“ werden müssten, wenn die Linke noch einmal eine
Chance haben will), na da ham wirs doch! 3. Dass Sozis keine Tugenden haben war mir schon klar… Das
Fehlen der guten alten Tugenden wird bald dazu führen, dass nicht nur die europäische Population durch
Moslems ersetzt wird, sondern vorher schon für wirtschaftl. Niedergang sorgen. Übrigens wird nach biblischem
Glauben am Jüngsten Tag Gott selbst als König herrschen. Und auch die „Diktatur“ eines gerechten Menschen
würde ich alle mal dem „Demokratie“bild der Linken vorziehen (Deutsche Demokratische Republik, Sozialdemokratie,
Ökodiktatur, Chavez, Stalin…)
Wovor habt ihr Mainstream-Linken Angst? 1. In den USA werden Nacktkult, „Erotik“ und Pornographie verpöhnt
und verachtet, in vielen Staaten ist Prostitution verboten. Anders als bei Linken kennt man allerdings
den Begriff der Freiheit und damit den Unterschied zwischen Unerwünschtheit und staatlichem Zwang. Den
Unterschied kennst du offenbar nicht. 1a. Lies mal Claus Leggewie, America First? – Die Konservative Revolution
in Amerika. Die USA sind keine Theokratie,oder was du unter „Nichtrennung“ vielleicht verstehst, aber
der Staat is nicht konstitutionell getrennt vom Glauben, im Gegenteil: Der US-Präsident z.B. MUSS gläubiger
Christ sein, das steht so in der US-Verfassung. „In God we trust“ steht auf jedem Dollarschein. Die amerikanische
Verfassung, die Bill of Rights, die Unabhängigkeitserklärung, die Federalist-Papers usw. sind durchtränkt
mit dem christlichen Glauben. Man hört zwar immer wieder von ungebildeten Deutschen die gegenläufige
Vorstellung, weil sie sich in ihrer Anerkennungssüchtigkeit nicht vorstellen können wie sehr ihre perverse
Atheismus-Gewerkschafts-Swingerclub-Thaisexurlaub-Umverteilungssozialdemokratie-Ökologismus-Bürokratie-Weltanschauung
in der Welt isoliert ist (95% der Weltbevölkerung sind steng religiös – selbst in hochentwickelten Ländern
wie Japan, das mittlerweile 35% in der realen Entwicklung vor Deutschland steht, gibt es praktisch keine
Atheisten, ebensowenig in der 3. Welt), aber es ist die Tatsache.
@Besht 1. Kurt hat Recht mit seiner Feststellung, dass die USA auch in etlichen Negativfeldern führen.
Auch in jenen (tatsächlichen oder vermeintlichen) Negativfeldern, die gerade auf kreuz.net so vehement
angeprangert werden. Beispielsweise als größter Pornoproduzent. 1a. Auch in den USA sind Kirche und
Staat getrennt. 2. Zwar sind die USA ein noch recht religiöses Land, landen aber weit abgeschlagen gegenüber
so manchem islamischen Land, in dem Religion noch größer geschrieben wird. Und diese Länder kommen
(weder auf kreuz.net noch allgemein) bezüglich gesellschaftlichen Fortschritts nicht so gut weg. 3. Woher
kommt diese absurde Vorstellung vom Abfall der guten alten Tugenden. Herrgott, den größten Teil der
christlichen Geschichte gab es Sklaverei, Folter, Tyrannei, Monarchie und Diktatur, wurden Andersdenkende
verfolgt und Menschen (teils öffentlich und teils aus heute unverständlichen Gründen) hingerichtet.
Den größten Teil der christlichen Geschichte lebten die meisten Menschen ziemlich elendig, oft als das
„Eigentum“ eines reichen Mannes – und immer unter der Knute der Kirche. Quer durch die Stände wurden
Ehen nach praktischen Aspekten arrangiert, Liebe spielte dabei keine Rolle. Wann ist es eigentlich so
viel schlechter geworden, als in dieser guten alten Zeiten? Verlorene Tugenden?? Und der Verlust der Kolonien
war richtig (auch wenn er nicht immer optimal ablief) und lange überfällig. Niemand sollte das Recht
haben, andere Länder und Menschen in Besitz zu nehmen.
USA und so Wandern nicht jährlich 100-140 000 deutsche Staatsbürger aus? Die USA sind eines der bevorzugten
Ziele. Grün-sozialdemokratische Ideologie und echt-demokratische Realität sind halt manchmal zweierlei –
der Bürger entscheidet sich oft gegen den halbsozialistischen Verblendungszusammenhang in diesem Land.
Nicht jeder mag „die neue DDR“ mit FDJ-Kaderin Merkel als Kanzler und Homo von-Beust als Bürgermeister,
und die EU(dSSR) als neue UdSSR(, nur diesmal „68er-Style“ statt Stalin-Style). Übrigens wandern vor
allem die Leistungsträger ab, und in 15-20 Jahren können wir dann ja sehen, ob millionenmal erwirtschaftetes
Minus ein Plus ergibt. Ob dies kommende atheistisch-liberalsozialistische „Linksparadies“ in Europa dann
noch besonders „sozial“ ist?
Überholt? Wenn Atheismus und Laizismus zum ökonomischen Aufstieg führt, warum haben die USA die europäischen
Nationen dann schon vor Jahrzehnten überholt? Überholt? Bei was? Beim BIP? OK. Allerdings auch bei den
Mordraten, bei der Kriminalität, bei Drogen, beim Umweltzerstören, bei der Armut ganzer Bevölkerungsschichten, …
Also ich bin ganz froh drum, nicht in den USA leben zu müssen.
Atheismus führt zum Untergang Wenn Atheismus und Laizismus zum ökonomischen Aufstieg führt, warum haben
die USA die europäischen Nationen dann schon vor Jahrzehnten überholt? Die USA sind gewiss nicht atheistisch,
und nicht einmal laizistisch – die „Trennung von Staat und (protestantischer) Kirche“ existiert in den
USA nicht. Dass die USA laizistisch wären wie Frankreich ist ja ein alter Irrtum der Deutschen. Europas
Aufstieg begann, als in der Renaissance und im Barock, wie dann wieder im Imperialismus und Kolonialismus
des 19. Jahrhunderts starke Religiösität mit wissenschaftlichem Geist und Marktwirtschaft (Kapitalismus)
zusammentrafen. Die Renaissance war „fanatischer“ christlich als das Mittelalter. Die meisten Hexenverbrennungen
fallen in die Jahre 15xx-17xx, die meisten Ende des 17. Jahrhunderts (also 16xx). Der Niedergang Europas
von der unangefochtenen Weltmacht zu einer mittelgroßen Macht fällt zusammen mit dem Abfall vom Glauben,
von der Tugend, von Werten wie Disziplin, Gehorsam, Hingabe, Fleiß usw. Also ins 20. Jahrhundert – „goldene“
20er Jahre, Wirren des Weltkriegs, Verlust der Kolonien, Verlust der Vormachtstellung, Dekadenz der 60er
und 70er, billige Pop-90er und dessen hedonistisch-nihilistische Steigerung heute. Schon einmal, als einige
Europäer Gott „aufgaben“, oder geringschätzten, endete dies in ihrer Vernichtung – dem Ende des „Ancient
Regime“ in Frankreich. Die perversen sexuellen Ausschweifungen des Hochadels, ihre Orgien usw., mündeten
in ihrem Untergang.
Anita: Ursache und Wirkung stehen voll unter der Fuchtel von Armut, Hunger, Unbildung und Unterentwicklung.
Mit welchem Ergebnis – einem be…*zensiert*. Was die Ursache im Stehen unter der Fuchtel Allahs hat (bzw
natürlich Seiner Anhänger).
#59 sexychrist 21:05:07 | Dienstag, 22. April 2008
@ Kurt K. Ich war da und es war durchaus mehr als „fressen, saufen, ficken“ und Party machen. Der Mehrzahl
der Besucher ging es tatsächlich um die Besinnung, wenn auch nicht in der üblichen still-depressiven
Form. Ganz im Sinne der MessFEIER. Glaube muss in den Alltag der Menschen vordringen. Wie sollte dies
anders geschehen, als wenn man den Alltag nicht vor der Kirchentür ablegt?
Die islamischen Länder Die islamischen Länder stehen noch voll unter der Fuchtel ihres Gottes (bzw eben
dessen Anhänger) – mit welchem Ergebnis? Einem beschissenen. stehen voll unter der Fuchtel von Armut,
Hunger, Unbildung und Unterentwicklung. Mit welchem Ergebnis – einem be…*zensiert*.
Klar, Sexychrist, klar! Eine Religion, die zum reinen Spassfaktor geworden ist, ist kein Problem mehr.
Die richtet, solange das so bleibt, nichts mehr an. Aber da stellt sich natürlich dann die Frage: Wozu
das ganze noch? Die Jugend kann auch ohne Religion super feiern und sich mit anderen Jugendlichen verstehen.
Denn was ist denn der WJT anderes als die Love-Parade? Tausende Jugendliche kommen zusammen zum fressen,
feiern und fi**en. Dass heute die Religion Christentum so „nett“ und „aufgeschlossen“ ist, liegt ja eben
nicht am Christentum, sondern am zerfallen desselben. Je weniger die Reiligion eine Rolle spielt, desto
netter wird sie.
#56 sexychrist 18:14:03 | Dienstag, 22. April 2008
@ Kurt K. Vielleicht sind einige der Kirchenoberen heuchlerisch und weltfremd, aber schau auf Ereignisse
wie den Weltjugendtag in Köln, wahre Zelebrationen der Messe, wie bspw. in der hier erwähnten „Bikermesse“
usw. Kirche muss nicht weltfremd sein und ist es auch oft nicht!
Sexychrist: Dann ist die Realität der Fehler! Du machst den Fehler wie viele dieser Fundis hier und setzt
die Botschaft der Religion mit der Meinung und den „Befehlen“ ihrer Führer gleich. Was soll das denn?
Ich kann, um eine Ideologie / einen Glauben zu bewerten, nur die REALITÄT analysieren. Dem Kommunismus,
so als Beispiel, liegt auch eine wunderbare Theorie zu Grunde. Die REALITÄT aller kommunistischen Länder
war aber nicht so, wie in der Theorie beschworen. Man kann Religionen nicht an dem messen, wie sie sein
SOLLTEN, sondern nur daran, wie sie SIND. Und da siehts bei allen Religionen ziemlich finster aus. Der
technologische Vorsprung und allgemeine Fortschritt der westlichen Welt beweist es: Ab dem Moment, ab
dem Gott entmachtet wurde (und „Gott“ hat nur die Macht seiner Anhänger, keine eigene), ging es bergauf.
Die islamischen Länder stehen noch voll unter der Fuchtel ihres Gottes (bzw eben dessen Anhänger) –
mit welchem Ergebnis? Einem beschissenen.
#54 sexychrist 16:47:08 | Dienstag, 22. April 2008
@ Kurt K. Du machst den Fehler wie viele dieser Fundis hier und setzt die Botschaft der Religion mit der
Meinung und den „Befehlen“ ihrer Führer gleich. Nichts was in der hier viel zu oft fehlzitierten Bibel
steht, ruft zur Verhinderung von Forschung und zu Morden auf! Das ist allein die Auslegung von kranken
Geistern, die sich leider viel zu oft an die Macht schwingen konnten.
Parmenas Weil ein Atheist per Selbstdefinition ein Feind Gottes ist. Sie verwechseln Satanisten mit Atheisten.
Ich kann kein Feind eines nicht existenten Wesens sein. GLAUBEN Sie an Micky Maus? Also an Micky Maus’Existenz?
Nein? Dann müssen Sie ein Feind von Micky Maus sein! Albern, oder? Ich als Agnostiker bin ein Kirchenfeind.
DAS geht, denn die Kirche ist existent. Aber ein Gottesfeind?? Nöö, denn den gibts gar nicht.
#52 SimonNeuss 15:52:17 | Dienstag, 22. April 2008
@Parmenas Weil ein Atheistper Selbstdefinition ein Feind Gottes ist. Unsinn. Habe gerade „Santo Subito“
zur Hand ein Video, ein Tribut an J.P.II, von einem erklärten Atheisten.
@Parmenas Weil ein Atheist per Selbstdefinition ein Feind Gottes ist. Nein, ist er nicht. Das ist dummes
Zeug. Eine kranke religiöse Rechtfertigung, um Andersdenkende zu Feinden zu erklären und entsprechende
Maßnahmen gegen sie zu rechtfertigen. Ein Vorgehen, von dem schon Gebrauch gemacht wurde, lange bevor
das Wort Atheist in seiner modernen Bedeutung in der deutschen Sprache Fuß fasste. Woher nehmen Sie nur
die Arroganz, jemanden zum „Feind“ zu erklären, der vielleicht einfach nur nichts mit Ihnen und Ihrem
Glauben zu tun haben will?
@Parmenas Ein Atheist ist notabene kirchenfeindlich … Ein schöner Beleg für religiös motivierten
Haß. Warum sollte ein Atheist kirchenfeindlich sein. Nur weil man sich kein religiöses Weltbild zu eigenen
macht, wird zum Feind verklärt – nur weil man die religiösen Überzeugungen der Kirche nicht teilt (noch
irgendwelche anderen) ist man ein Kirchenfeind? Das ist doch krank, Mann.
@solideo Seit wann sind Verteidigungskriege und Recht und Gesetz schreckliche Sache.Schönen Gruß. 1.
Kriege sind immer eine schreckliche Sache, ohne wenn und aber. 2. Jeder Krieg wurde nach „Irgendjemands“
Recht und Gesetz geführt, das macht keinen Krieg richtig. 3. Kein Kreuzzug war ein Verteidigungskrieg!
Das ist ja die lächerlich vorgeschobene Begründung, die verwendet wurde.
#42 SimonNeuss 14:12:50 | Dienstag, 22. April 2008
Auf der Erde ist der Kampf, die Glückseligkeit ist im Himmel Solange der Mensch auf Erden lebt gibt es
Ungerechtigkeit und Unfrieden, kein einzelner Mensch ist vor Gott gerecht. Deutschland konnte ohne Opfer
leider auch nicht von den Nazis befreit werden. Auch hier hätte es vermeidbare Opfer gegeben (Bombadierung
Dresdens …; materielle Opfer wie MonteCasino …). Man darf aber Ursache und Wirkung nicht verwechseln.
Ein brauner Wirrkopf wird das natürlich bestreiten. Mit einem Atheisten über die Kreuzzüge zu reden
ist ebenso ergebnislos.
#41 Nachtlaterne 13:05:56 | Dienstag, 22. April 2008
In ihrer Schlechtigkeit erheitern sie den König, in ihrer Falschheit seine Fürsten. Sie sind alle E…
In ihrer Schlechtigkeit erheitern sie den König, in ihrer Falschheit seine Fürsten. Sie sind alle Ehebrecher.
Sie sind wie ein angeheizter Backofen, dessen Feuer der Bäcker nicht mehr schürt, wenn er den Teig knetet
und ihn aufge-hen läßt. Am „Tag unseres Königs“ machen sie die Fürsten schwach mit der Glut des Weins,
dessen Kraft die Wort-führer umwirft. Ja, hinterhältig nähern sie sich, mit einem Herzen, das wie ein
Backofen glüht: Die ganze Nacht über schläft ihr Zorn, am Morgen aber entbrennt er wie ein loderndes
Feuer. Sie alle glühen wie ein Backofen; sie fressen ihre Regenten. Alle ihre Könige stürzen, doch
zu mir ruft keiner von ihnen. Hosea 7/3-7 Die Rotte der Priester liegt auf der Lauer wie eine Bande von
Räubern Hosea 6/9 Der Prophet ist ein Narr, der Geistesmann ist verrückt. So große Anfeindung zeigt,
wie groß deine Schuld ist. Hosea 9/7 Sät als Saat Gerechtigkeit aus, so werdet ihr ernten, wie es (der
göttlichen) Liebe entspricht. Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; dann wird
er kommen und euch mit Heil überschütten. Ihr aber habt Schlechtigkeit eingepflügt; darum habt ihr
Verbrechen geerntet und die Frucht der Lüge gegessen. Hosea 10712-13 Als sie ihre Weide hatten, wurden
sie satt. Als sie satt waren, wurde ihr Herz überheblich, darum vergaßen sie mich. Deshalb wurde ich
für sie zu einem Löwen, wie ein Panther lauere ich am Weg. Ich falle sie an wie eine Bärin, der man
die Jungen geraubt hat, und zerreiße ihnen die Brust und da…
So höret ! Die menschlichen Bemühungen zum absolten Frieden im Dieseits sind zwar lobenswert und von
einem guten Willen getragen aber letzendlich nichts als eine schöne Illusion da das metaphysische Ringen
zwischen Gut und Böse, Wahrheit und Lüge im Hintergrund alles Irdischen übersehen wird. Alle rein menschlichen
Bestrebungen den Frieden im Diesseits zu erzwingen führten in die grössten Blutbäder der Menschheitsgeschichte.
Auf der Erde ist der Kampf die Glückseligkeit ist im Himmel
J. S. Bach: So stehe dann bei Christi blutgefärbten Fahne, o Seele, fest und glaube, daß dein Haupt
dich nicht verläßt. Ja, daß sein Sieg auch dir den Weg zu deiner Krone bahne! Tritt freudig an den
Krieg! Wirst du nur Gottes Wort so hören als bewahren, so wird der Feind gezwungen auszufahren. Dein
Heiland bleibt dein Hort!
#36 SimonNeuss 08:43:58 | Dienstag, 22. April 2008
@Peter Pan Und die Kreuzzüge bleiben auch eine schreckliche Sache, wie viele Sichtweisen man da auch
erfinden mag. Wie viele Sichtweisen man auch erfinden mag: Sowohl die Motivation, als auch die Opfer bilden
den Stoff für einen Heldenepos. Wer die Kreuzzüge verkürzt als schreckliche Sache abtut, kann zu diesem
Thema schon deshalb nicht kompetent sein, weil er keinen Glauben und eine verkürzte Sichtweise hat. Die
Kreuzfahrer haben ihr Leben gegeben für das, was ihnen am wichtigsten war. Jeder aufrichtige Christ würde
damals wie heute (Hamas besetzte vor wenigen Jahren die Geburtsgrotte und rohte damit sie in die Luft
zu sprengen.) dasselbe tun. „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für das, was er
lieb hat hingibt.“ Die islam.Terroristen haben die Opfer biligend in Kauf genommen, durch ihren frevlerischen
Akt, abgesehn davon, daß diese aussgeschmückte Schilderung des Kampfes um Jerusalems, schon physikalisch
an ihre Grenzen stößt (dieser Bericht nun soll die seriöse Geschichtswissenschaft sein?).
@solideo Ich bin auf Ihre anderen Kritikpunkte nicht eingegangen da sie alle nur als Propagandaargumente
gelten ,wissenschaftlichen Überprüfung jedoch nicht standhaltenkönnen(weder Historisch noch Theologisch).
Was für ein Blödsinn. Meine Aussage war… „Ja, Religionen haben die Menschen nicht selten zu Höchstleistungen
motiviert – aber wie oft waren diese Höchstleistungen schrecklich Dinge: Kriege und Kreuzzüge, Zwangsmissionierungen
in fernen Ländern, Menschenopfer in gewaltigen Tempeln, majestätische Bauwerke, deren Errichtung Tausende
das Leben kostete, …“ Ich habe mich nicht einmal per se auf das Christentum bezogen. Es ging um Religionen
im Allgemeinen. Und da lassen sich diese Punkte doch kaum abstreiten. Selbst die Pyramiden in Ägypten
wurden unter religiösen Vorzeichen errichtet. Und das Kriege aus religiösen Gründen geführt wurden
ist für Sie ein Propagandaargument, das wissenschaftlich historischer Überprüfung nicht standhält??.
Glauben Sie das im Ernst? Und die Inquisition galt Jahrhunderte lang als heilige und gerechte Sache der
Kirche. Als sich schließlich die Erkenntniss durchsetzte, was für ein schreckliches Unrecht sie wirklich
gewesen ist, schlug das in eine teilweise überzogene Sicht der kirchlichen Vergehen über. Deshalb bleibt
die Inquisition trotzdem etwas Entsetzliches, das viel zu viele Opfer forderte und keine Verteidigung
verdient. Und die Kreuzzüge bleiben auch eine schreckliche Sache, wie viele Sichtweisen man da auch erfinden
mag.
#33 Nachtlaterne 05:56:11 | Dienstag, 22. April 2008
Du wirst Erfolg haben, wenn du die Rechtsvorschriften gewissenhaft befolgst, die der Herr dem Mose …
Du wirst Erfolg haben, wenn du die Rechtsvorschriften gewissenhaft befolgst, die der Herr dem Mose für
Israel aufgetragen hat. Sei mutig und stark! Fürchte dich nicht und verzage nicht. 1 Chronik 22/13 Jesaja
„Weh dem sündigen Volk, der schuldbeladenen Nation, der Brut von Verbrechern, den verkommenen Söhnen!
Sie haben den Herrn verlassen, den Heiligen Israels haben sie verschmäht und ihm den Rücken gekehrt.“
Jes.¼ „Kommt her, wir wollen sehen, wer von uns recht hat, spricht der Herr. Wären eure Sünden auch
rot wie Schar-lach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden
wie Wolle. Wenn ihr bereit seid zu hören, sollt ihr den Ertrag des Landes genießen. Wenn ihr aber trotzig
seid und euch weigert, werdet ihr vom Schwert gefressen. Ja, der Mund des Herrn hat es gesprochen.“ Jesaja
1/18-20 „Verkriecht euch in Felsenhöhlen und Erdlöchern vor dem Schrecken des Herrn und vor seiner strahlenden
Pracht, wenn er sich erhebt, um die Erde zu erschrecken. An jenem Tag nimmt jeder seine silbernen und
goldenen Götzen, die er gemacht hat, um sie anzubeten, und wirft sie den Fle-dermäusen und Ratten hin;
und man wird sich in den Spal-ten und Höhlen der Felsen verkriechen vor dem Schrecken des Herrn und vor
seiner strahlenden Pracht, wenn er sich erhebt, um die Erde zu erschrecken.“ Jesaja 2/19-22
Stumpfsinnig? Auf die Frage warum es genau an diesem Zeitpunkt an diesem Ort geschah da bleibt ihnen nur
der Zufall als antwort. Falsch. Kann man auch erklären heute. Aber davon mal abgesehen: Es ist ohnehin
scheissegal, warum das jetzt genau an diesem Ort zu dieser Zeit stattfand – wenn das Haus was darunter
steht einen Blitzableiter besitzt und nicht nur um Verschonung betende Menschen.
#31 SimonNeuss 00:58:23 | Dienstag, 22. April 2008
@Liebe Anita Es würde dem Islam am meisten nutzen wenn Leute wie du, die muslim. Botschaft nicht verbreiten
würden, sondern dies toleranten Muslimen überlassen. Ich habe solche kennengelernt und weiß das es
sie gibt. Du und deine Clique, seid eine Schande. Den Schaden den ihr hier anrichtet ist für niemanden
von nutzen, für keine Religion, weder für Christen, Juden noch Muslime.
#30 Florian Geyer 00:47:31 | Dienstag, 22. April 2008
Kurt K „Wieso donnert es? Donar rollt in seinem Streitwagen durch den Himmel!“ Die exaktwissenschaftliche
Aussage: „An der Stelle xy trafen verschiedene Moleküle zusammen die sich elektrisch entluden was ein
Geräusch verursachte“ ist jedenfalls noch stumpfsinniger wie „Donar rollt mit Streitwagen über den Himmel“
Auf die Frage warum es genau an diesem Zeitpunkt an diesem Ort geschah da bleibt ihnen nur der Zufall
als antwort. Für uns gibt es Zufälle aber per se NICHT alles die Sichtweise des Systems das man internalisiert.
@ Sexychrist: Ich muss teilweise widersprechen, wie hätte es auch anders sein können Der Kernpunkt
so ziemlich aller moderner Religionen ist der gleiche und er hat eine positive Intention. Beim Christentum
ist dies die Nächstenliebe, wie auch eigentlich bei allen anderen. Diesem hier stimme ich allerdings
zu – nur ist die „Nächstenliebe“ ja keine „Erfindung“ der Religionen. Sondern ist im Prinzip in den meisten
Menschen angelegt durch die Natur. Nur die jeweilige Ausgestaltung ist „Religionssache“. Sich gegenseitig
zu helfen ist halt ein Überlebensvorteil. Folgendes muss ich aber nun leider ablehnen: Religion IST NICHT
SCHLECHT Im Gegenteil, wie ich meine. Religion ist per se schlecht. Wobei es extrem schädliche und weniger
schädliche gibt. Menschen haben sich Götter erfunden, um alles mögliche für sich zu erklären. Aber
es ist ja nur eine Schein-Erklärung: „Wieso donnert es? Donar rollt in seinem Streitwagen durch den Himmel!“
Diese „Erklärung“ erstickt jeglichen Forscherdrang im Ansatz, indem schon Kindern dies immer und immer
wieder eingehämmert wird, bis sie es vorbehaltlos glauben. So sind im Grunde alle Religionen Innovations-
und Forschungshindernisse. Das Christentum hat Jahrhunderte lang jegliche Forschung, die nicht in den
Kram desselben passte, behindert. Erst mit der Entmachtung der Pfaffen änderte sich das. Heute versuchen
die Christen immer noch, mißliebige Forschungen zu ver-/behindern, haben aber zum Glück einen schweren
Stand.
#28 SimonNeuss 00:34:40 | Dienstag, 22. April 2008
@Liebe dumme Anita Selbstgefällige Muslime wie du sind entweder dumm und Opfer islamistischer Propaganda
oder Heuchler, aber in deinem Alter fehlt dir zur Heuchelei noch der Grips. Du hast dieselben perfiden
Züge an dir wie Susanne Osthoff. Wenn die abwertend von „den Christen“ oder „die Deutschen“ spricht,
dann meint sie das ernst und nicht geheuchelt. Aber die ist eben auch nur dumm. Ihr Muslime scheißt doch
genauso aus dem Arsch wie ein Jude und ein Christ auch. Liebe Grüße
@ Anita Berber Wie sind die Muslime denn nach Jerusalem gekommen? Und später in die Türkei und auf den
Balkan? Mit einer Friedenstaube in der Hand? Wo sind die Christen in Syrien, Türkei und Ägypten? Gut,
wo die Armenier sind wissen wir…
@Volksverdummer Todd hier offenbar erfolgreich! Im Altenheim Deutschland entstand dank des großzügigen
Kabinetts Kohl eine islamische Parallelgesellschaft von bisher 4 Mio. meist jungen Moslems, die kaum Deutsch
können ( 94 % der in Berlin eingeschulten türkischen Kinder kennen kein deutsches Wort) und – angeekelt
von den „ Werten“ hierzulande – sich blindlings den Imamen ausliefern, so daß 550000 bereits sofort die
Scharia ( und wahrscheinlich auch den Kreationismus an den Schulen) einführen wollen. Wer die offizielle
deutsche Geburtenziffer 1,35 liest, tut gut daran, die Geburten eingebürgerter Türkinnen herausrechnend,
1,1 zu lesen. Die Geburtenziffer 2,7 in Deutschlands Parallelgesellschaft dürfte bald steigen, denn 3
Kinder, so Erdogan, muß eine Muslima mindestens haben, und damit das bald der Fall ist, dafür sorgt
schließlich seine Kolonialbehörde DITIB mit ihren Schulungen in den auch von den Bischöfen gewünschten
Moscheen. Wer noch immer glaubt, Kohls Mädchen Angela werde den schließlich vom Papst erwünschten EU-Beitritt
der Türkei und damit den Zustrom von weiteren 15-20 Mio jungen Anatoliern verhindern, hat keine Ahnung,
für wie problemlos die deutsche Politik einen Bevölkerungsaustausch hält, nämlich für ebenso problemlos
wie das bezahlte Abtreiben von 8 Mio. ungeborenen Deutschen. Also was soll hier Todds einlullendes Gequatsche
von saudiaribischen und tunesischen Frauen, die nicht mehr ganz so viele Kinder haben wie früher!
Wider den antichristlichen Islam Da werden sich die Serben oder die christlichen Liban- nesen aber umschauen.
Sie haben ihr Land bzw. einen Teil ihres Landes bereits an die gebärfreudigeren Mohammedaner verloren.
@ Frau Berber : Natürlich waren die Kreuzzüge gerechtfertigt, da die Mohammedaner die heiligen Stätten
der Christenheit im Hl. Land geschändet hatten. Daß es dabei zu Gewaltexzessen kam, ist bedauerlich.
Die Moslems waren jedenfalls in der Regel grausamer. Wenn Sie den Islam so klasse finden, warum gehen
Sie dann nicht zurück nach Ägyptgen ? Die Hirngespinste Ihres arabischen, pädophilen Kameltreibers
sind eine totalitärer, antichristlicher, verabscheuungswürdiger Schwachsinn, der durch Terror seine
„Anhänger“ in seiner Gewalt behält.
Die Kreuzzüge waren ohne jeden Zweifel ein ungeheures Verbrechen, da gibt es gar nichts zu beschönigen.
Diese Christen haben in Jerusalem knietief im Blut von Muslimen und Juden gestanden. Juden und Muslime
haben Jerusalem Seite an Seite gegen die elenden Kreuzfahrer verteidigt. Leider haben die Juden das heute
vergessen.
An Peter-Pan Ich bin auf Ihre anderen Kritikpunkte nicht eingegangen da sie alle nur als Propagandaargumente
gelten ,wissenschaftlichen Überprüfung jedoch nicht standhaltenkönnen(weder Historisch noch Theologisch)Sollten
Sie Es jedoch ernst gemeint haben ist hier kein Platz für eine fundierte Entgegnung (Bedenken Sie nur
wieviel Arbeit und Zeit die wiederlegung von einer ofensichtlichen Lüge über Milionen von Inquisitionopfern
gekostet hat).Ich möchte Sie jedoch ermuntern offen und ohne Verbitterung nach Wahrheit zu Suchen.Aus
neueren Büchern über Kreuzzüge würde ich Ihnen :Robert Spencer“Politisch nicht-korrekter Führer zum
Islam [und zu den Kreuzzügen]“ emfehlen .Schoenen Gruß.
Liebe Christen, sehr schöner Artikel, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht verstehe warum er sich so auf
die „Gebärfreudigkeit“ von Frauen konzentriert. Aber die Schilderung des Iran finde ich sachlich und
treffend, wenn es dort auch m.E. eher das Problem zu hoher Geburtenraten gibt. Im Westen gibt es zu viele
Alte, in Iran zu viele Junge. Dies gefährdet die Stabilität eines Landes, inbesonders wenn es zu wenig
Arbeitsplätze gibt. Insgesamt ist es eher das Bestreben der Theraner Regierung die Zahl der Geburten
zu senken. Auch glaube ich nicht, daß es in der arabischen Welt zu einer „Ent-islamisierung“ kommt. Das
ist eine völlige Fehleinschätzung. Nach dem arabischen Nationalismus und Sozialismus hat der Islam nun
eine ungeheure Renaissance erlebt und wie man an der iranischen Revolution erkennt auch das Potential
zu einer umfassenden Reorganisation und Erneuerung der Gesellschaft, wenn auch in Iran vieles falsch läuft.
Insgesamt kann man die Rolle des Islam für die Menschen der Region im Moment überhaupt nichts überschätzen.
Gegen die Religion geht da gar nichts.
@schoolboy Wie bringt man denen bei, daß sie sich nicht für uns Europäer so bedrohlich und systematisch
fortpflanzen? (Wettlauf der Wiegen!) und zudem leben die Türken nicht einer einer sakramentalen Ehe …
ist deren eheliches Sexualleben eigentlich gottgefällig?
@bonifatius: Werte Forumsteilnehmer, die ihr den Christlichen Glauben in diesem Katholischen Forum permanent
verspottet… Dann lesen Sie bitte einmal die Postings von Pro Germania sancta, Burgorus, santa rita,
Lutheraner, Murx ua. Lesen Sie doch den Artikel von Pro Germania sancta in der Leserzeitung. Er steht
ganz oben und ist nicht zu übersehen. Das sind diejenigen Leute, die den christlichen Glauben denunzieren
und in den Dreck ziehen. Wenn ein katholisches Forum, in dem unterschiedlichste Christen und Nichtchristen
sachlich über den Glauben und die Kirche diskutieren sollten, solche Schreiber zulässt, müssen die
Betreiber aber etwas ganz anderes im Sinn haben, als das Wohl der Katholiken oder ihrer Kirche. Hier handelt
es sich um eine obskure Seite, deren Betreiber aus der sicheren Anonymität heraus strafgesetzlich zu
ahndende Naziumtriebe zulassen und die Kirche dem Gespött der deutschsprachigen Welt preisgeben. Kreuz.net
ist kein katholisches Forum! Die Betreiber haben offensichtlich etwas ganz anderes im Sinn, als rechtschaffenen
Katholiken unterschiedlichster Gruppierung eine Plattform für sachliche Diskussionen zu bieten. Also
hören Sie mit Ihrer Jammerei auf und schärfen Sie Ihren Blick für das Wesentliche!
Wofür ist Christus gestorben? Oh, ihr verblendeten, selbstherrlichen, autonomen Menschen auf diesem Forum!
Diejenigen, die Gottes Wort hörten und befolgten, haben keine Kriege geführt sondern sich der Armen
und Kranken angenommen. Von den 12 Aposteln sind 11 den Märtyrertod gestorben. Was wäre aus dem Abendland
ohne die Christen geworden? Welche Kulturleistung haben die Klöster in Europa hinterlassen? Wie viel
Christen sind denn unter der Herrschaft der Römischen Kaiser für ihre Liebe zu Jesus Christus, zu Gott
und im Gehorsam zu den Geboten Gottes hingerichtet worden? Und nun Szenenwechsel: Französische Revolution(Vendee),
Nationalsozialistischer Terror. Hier starben viele Christen für ihre Treue zu Gottes Geboten. Viel Grausames
ist bei den Internationalen Sozialisten, sprich Kommunisten und deren Christenverfolgung zu vermelden.
Werte Forumsteilnehmer, die ihr den Christlichen Glauben in diesem Katholischen Forum permanent verspottet,
sich als große aufgeklärte Vernünftige aufspielt, kommen sie mir bitte jetzt nicht mit Kreuzzügen,
Hexenverbrennungen und sonstigen Glaubenskriegen. Meist hatten weltliche Herrscher ihre Finger im Spiel.
Christus hat dies nie gepredigt, noch haben seine Anhänger damals und heute dies als christlich bezeichnet.
Christus ist für die Wahrheit, für Gottes Gebote eingetreten und dafür grausam ermordet worden. Denn
Er war und ist die Liebe. Er liebt die Menschen, auch jene, die Ihn verspotten und bekämpfen. Für sie,
nicht für die Gerechten, ist Er gestorben!
Das eigentliche Problem hierzulande sind nicht die paar Iraner, die keinen Zirkus aufführen, und schon
gar nicht die Nordafrikaner, die es hier praktisch nicht gibt, sondern die Türken. Wie bringt man denen
bei, daß sie sich nicht für uns Europäer so bedrohlich und systematisch fortpflanzen? (Wettlauf der
Wiegen!)
@ Flo: DAS ist wertloser Müll! Glaube und Religion sind für mich nicht das gleiche. Manche Menschen
glauben auch an die Kernaussage des Evangeliums, den Aufruf zur Nächstenliebe und glauben dennoch nicht
an Christus, Leben nach dem Tod etc. Es geht hier auch nicht um die Diskussion von Himmel und Hölle etc.,
sondern darum, dass Glaube und Religion nichts schlechtes sind und im Allgemeinen sich eher positiv auf
die Gesellschaft auswirken (sollten).
@solideo Über die Kreuzzüge sollten Sie sich besser informieren. Vielsagend, dass Sie auf die anderen
Punkte nicht eingehen, aber erzählen Sie mal, wo muss ich mich wie umfangreich informieren, damit die
Kreuzzüge zu einer weniger schrecklichen oder gar gerechten Sache werden. Habe bis jetzt kein entsprechendes
seriöses Geschichtsbuch gefunden. @Benedikt Die gelehrte Generation starb, eine neue kam. Die neue kannte
die schrecklichen Kriegserfahrungen der alten nicht mehr. Ganz so einfach ist es nicht. Natürlich ging
hin und wieder vieles verloren, machte die Menschheit einige Schritte nach hinten. Aber dieser Vorgang
fand kaum immer von Generation zu Generation statt. Diesbezüglich leben wir auch in einer interessannten
Zeit. Im Informationszeitalter können Wissen und Erkenntnisse nicht mehr so leicht verloren gehen…
Religion IST NICHT SCHLECHT Der Kernpunkt so ziemlich aller moderner Religionen ist der gleiche und er
hat eine positive Intention. Beim Christentum ist dies die Nächstenliebe, wie auch eigentlich bei allen
anderen. Die Religion gibt der Menschheit Hilfe und Rückhalt. Es gibt soviele Menschen, die in dieser
Welt vereinsamt sind und denen nur der Glaube eine Stütze gibt. Religiöse Vereinigungen in aller Welt
stoßen wohltätige Projekte an, viele auch ohne den Hintergedanken der Missionierung. Man bedenke nur,
wieviele der modernen Rettungsdienste einen christlichen Hintergrund haben! Malteser, Johanniter usw.!
Auch in anderen Religionen gibt es vergleichbares, wobei ich hier ohne „angeben“ zu wollen hervorheben
möchte, dass das Christentum hier doch mit am aktivsten ist. Natürlich gab und gibt es viele Fälle
in denen die Religion als Begründung für Schrecken und Gewalt missbraucht wird. Dieser Missbrauch hat
nichts religiöses und wird auch von jedem halbwegs rationalen Gläubigen verurteilt. Ausbeutung in Form
der Ablassbriefe sind eines der dunkelsten Kapitel des Christentums. Selbst wenn ich den ultimativen Beweis
erführe, dass es keinen Gott und kein Leben nach dem Tod gäbe, ich würde es für mich akzeptieren,
doch der Menschheit mitteilen würde ich es, selbst wenn ich es könnte und mir jeder glauben würde,
niemals. Der Mensch braucht etwas, was über ihm steht, ihn schützt und ihm beisteht, aber auch moralisch
leitet und sein Gewissen unterstützt.
@ Peter-Pan Doch dann stellt sich die Frage, welchen Nutzen hatte die Religion, wenn Sie all das nicht
verhindern konnte, sondern allzu oft nur als „heilige“ Legitimation herhalten musste. In der Tat ein guter
Punkt. Doch kann man Religion derart utilitaristisch behandeln? Dann würde man wohl Marx recht geben,
was der Kirche (oder jeder anderen Religion) wohl eher nicht einfallen könnte. Und noch ein Problem:
Der Mensch konnte sich nicht verbessern, weil er eben dauernd wieder von vorne beginnen musste. Die gelehrte
Generation starb, eine neue kam. Die neue kannte die schrecklichen Kriegserfahrungen der alten nicht mehr.
@ stimme der vernunft Die Religiosität der Gesellschaft ändert, wie du selbst sagst, nichts. Das habe
ich in dieser Totalität keineswegs gesagt, sondern nur in dem Kontext, den ich angesprochen habe.
@solideo In unzähligen Fällen war Sie Ansporn und Motivation die Horizonte des menschlichen Handelns
zu sprengen und zu Sternstunden der Menschheit zu führen und den Geistigen Todt zu überwinden. Ja, Religionen
haben die Menschen nicht selten zu Höchstleistungen motiviert – aber wie oft waren diese Höchstleistungen
schrecklich Dinge: Kriege und Kreuzzüge, Zwangsmissionierungen in fernen Ländern, Menschenopfer in gewaltigen
Tempeln, majestätische Bauwerke, deren Errichtung Tausende das Leben kostete, … Und der geistige Tod
wurde aus religiösen Gründen häufig genug heraufbeschworen, anstatt bezwungen.
An Peter-Pan In unzähligen Fällen war Sie Ansporn und Motivation die Horizonte des menschlichen Handelns
zu sprengen und zu Sternstunden der Menschheit zu führen und den Geistigen Todt zu überwinden.
@Benedikt Jedes Unheil wäre dennoch geschehen, weil sich hinter der vorgeschobenen religiösen Motivation
meistens die Macht als eigentliches Motiv versteckt. Und die Machtgier ist bekanntlich eine unheilbare
Krankheit, die sich immer weiter verbreitet. Auch viele Kirchenfürsten waren von ihr befallen. Ohne Religion
hätten sie halt auf einem weltlichen Thron gesessen. Was hätte das am Ergebnis geändert? Nichts. Ok,
ein schöner Punkt. Doch dann stellt sich die Frage, welchen Nutzen hatte die Religion, wenn Sie all das
nicht verhindern konnte, sondern allzu oft nur als „heilige“ Legitimation herhalten musste. Ich glaube
auch, dass die Menschen ohne religiöse Rechtfertigungen auch noch genug Grund gefunden hätten, sich
gegenseitig an die Kehle zu gehen. Aber die Religion (welche auch immer) hat die Menschen offensichtlich
nicht dazu gebracht, sich besser zu benehmen. In vielen Fällen diente sie, wie gesagt, eher als Entschuldigung
oder Rechtfertigung für so manche Schandtat.
@Benedikt Was hätte das am Ergebnis geändert? Nichts. Du sagst es selbst: Es macht überhaupt keinen
Unterschied, ob wir ich einer christlichen oder entchristlichten Gesellschaft leben. Im Privaten hat Religion
noch die Chance, Gutes zu bewirken. Wenn die Gesellschaft religiös ist, hat das noch nie zu etwas besserem
geführt als wenn die Gesellschaft säkular ist. Die Religiosität der Gesellschaft ändert, wie du selbst
sagst, nichts.
@ mancro weil Religionen nur Unheil über die Menschen gebracht hat.Deshalb wäre eine Welt ohne Religionen
besser. Jedes Unheil wäre dennoch geschehen, weil sich hinter der vorgeschobenen religiösen Motivation
meistens die Macht als eigentliches Motiv versteckt. Und die Machtgier ist bekanntlich eine unheilbare
Krankheit, die sich immer weiter verbreitet. Auch viele Kirchenfürsten waren von ihr befallen. Ohne Religion
hätten sie halt auf einem weltlichen Thron gesessen. Was hätte das am Ergebnis geändert? Nichts.
Sein Wort in Gottes Ohr Todds Fazit: „So wie Europa eine Entchristianisierung erlebt hat, so dürfte es
in der muslimischen Welt zu einer Ent-Islamisierung kommen.“