Liturgie
Motorradfahren ist wie guter Sex
Bei einem Gottesdienst für Motorradfahrer spielte der moderierende Priester virtuos auf der ganzen Klaviatur der menschlichen Gefühle: „Ich bin neulich fremdgegangen“.
Motorradsegnungen sind in altliberalen Pfarrgemeinden populär.
Motorradsegnungen sind in altliberalen Pfarrgemeinden populär.
© Craig Howell, CC
(kreuz.net, Haimbach) Er sei neulich fremdgegangen. Das erklärte Pfarrer Markus Schneider von Haimbach im Bistum Fulda kürzlich seinen verdutzten Gläubigen.

Die Aussage machte der Geistliche während des vierzigsten Motorradgottesdienstes. Sie bezog sich allerdings nur darauf, daß sich Hw. Schneider im Fernsehen den Motorradgottesdienst aus Gründau – 60 Kilometer südwestlich von Fulda – angeschaut hatte.

Dabei erfuhr der Geistliche Interessantes: Einer der Gottesdienstbesucher sagte, daß Motorradfahren wie guter Sex sei – teilte Hw. Schneider seinen Gläubigen mit und kommentierte: „Da ich zölibatär lebe, kann ich da nicht mitreden – sonst wäre ich ja meinen Job los“.

Nach Angaben der ‘Fuldaer Zeitung’ johlte dabei die Menge.

„Humor und Glauben sind sich alles andere als fremd, sondern arbeiten unter Schneiders Regie Hand in Hand“ – so die Zeitung weiter: Die Predigt von Hw. Schneider habe auch von „großem Tiefgang“ gezeugt und die Motorrad-Freaks mitgerissen.

Bei dem Kanzelwort ging es um den Geschwindigkeitsrausch, um das Kribbeln im Bauch, wenn die neue Saison startet, und darüber, wie leicht der Motorradfahrer Gott als Nummer eins aus den Augen verlieren kann.

Das Wichtigste bleibe beim Schnellfahren – nicht nur mit dem Motorrad – auf der Strecke:

„Im Job soll man die Ideen am besten schon vorgestern umgesetzt haben, ohne Rücksicht auf Verluste“ – moralisierte der Priester.

Es sei wichtig, auch auf die Bremse zu treten und einen Boxenstopp einzulegen, damit die Seele Zeit habe, nachzukommen.

Die Kollekte des Gottesdienstes war für den ‘Deutschen Kinderhospizverein’ in Olpe – 80 Kilomter östlich von Köln – bestimmt.

Während der Pfarrer einige Informationen über den Verein vorlas, versagt ihm nach Angaben der ‘Fuldaer Zeitung’ die Stimme: „Tränen kullern über seine Wangen.“

Doch Hw. Schneider hatte die Situation im Griff: „Da seht ihr’s, ich kann nicht nur lachen, sondern auch weinen“ – erklärte er.

Die ‘Fuldaer Zeitung’ sprach ihm sein Mitgefühl aus: „Da schauen selbst die hartgesottenen Rocker ganz betroffen aus ihrer Lederkluft. So kennt den sonst so fröhlichen Pfarrer kaum jemand.“

Doch Hw. Schneider fing sich schnell wieder und schritt – so die Zeitung – zu seiner „Lieblingsbeschäftigung“, das Segnen der Motorräder und Fahrer: „Wasser marsch“ kommandierte er nach der Messe.

Im Anschluß fuhr der Motorrad-Konvoi zum Fuldaer Dom.
      
23 Lesermeinungen
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#23   Tridentinus   09:40:55 | Donnerstag, 24. April 2008
@Andreas Wingenfeld
Den Ritus der hl. Messe verunstaltet P. Mark selbstverständlich nicht, seine Predigten sind allerdings regelmässig – auf andere Weise freilich – peinlich, wenn auch nicht anbiedernd.
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#22   adlimina   21:38:25 | Mittwoch, 23. April 2008
@ Auf dem Feld katholischer (Sch)wingen
Sie bringen es auf den Punkt, lieber Andreas. Welche Schuld dem euphorisierten Artikelschreiber der Fuldaer Zeitung zukommt für die launige Stimmungsmache, steht auf einem anderen Blatt.
:)3
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#21   Andreas Wingenfeld   18:15:15 | Mittwoch, 23. April 2008
@ Tridentinus
Pater Mark wird die Messe aber kaum verunstalten und sich nicht in der Predigt auf so peinliche Weise anbiedern wie der Pfarrer Schneider aus Haimbach. Wenn die Biker eine würdig zelebrierte Messe mitfeiern wollen, ist dagegen natürlich nichts einzuwenden.
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#20   Tridentinus   15:15:18 | Mittwoch, 23. April 2008
Hw. P. Eugen Mark FSSP
ist ja auch begeisterter Motorradfahrer und führt auch Motorradpilgerfahrten mit alter Messe durch! Also: Wo ist das Problem?
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#19   LandorganistII   11:56:07 | Mittwoch, 23. April 2008
@Adlimina
Ich weiß nicht, was Sie sonst noch so alles können, aber im Hegen von Vorurteilen sind Sie gut. Zeichnet das einen Christen aus?
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#18   adlimina   22:06:55 | Dienstag, 22. April 2008
Eklige Anbiederung
Das Abgeschmackte dieser Veranstaltung ist, daß damit der Eindruck von Normalität erweckt und jeder kritische oder anders geartete Gläubige, der treu die Kirche von innen heraus trägt und sich auf seine Kommunion ehrfürchtig vorbereitet, als zu übergehende, nicht interessante, „uncoole“ Größe betrachtet wird. Diese Sondergottesdienstteilnehmer sind zu 90% in keinem regulären Gottesdienst der Kirche zu finden und – man verzeihe den pharisäischen Ton – werden ihr Leben in seinen mit der Lebensordnung der katholischen Kirche nicht in Einklang zu bringenden Gepflogenheiten kaum ändern wollen, da ändern auch auf Kommando abrufbares dröhnendes Lachen und zielsicher freisetzbare Krokodilstränen des einschlägig bekannten Pfarrers nichts, der doch eigentlich den blanken Hedonismus beschwört. Soweit, ehe ich sofort in die dunkle Ecke der unaufgeklärten, unerlöst sauertöpfischen, unaufgeräumt gefrusteten Spielverderber und Ewiggestrigen geschleift werde. Doch noch schnell einen Nachschlag: die Katholische Kirche soll mit ihren Mysterien – noch dazu ironisiert „Wasser marsch!“ – für das Spektakel herhalten, gespendet wird aber nicht für ihre Bedürfnisse, sondern für einen – zweifellos edlen, aber bei uns ja nicht zu findenden – Fremdzweck.
:-@
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#17   sexychrist   18:09:43 | Dienstag, 22. April 2008
@ Libertas Ecclesiae:
Der Sinn liegt darin, den Alltag des Menschen, das Weltliche, mit der Feier Gottes, dem Himmlichen zu vereinen, wie es in jeder Messe sein sollte.
Und ich bezweifle stark, dass sich Jesus oder Gott an etwas wie Kleidung stören. Das ist so lächerlich, dass es schon fast wieder erschreckend ist, dass jemand tatsächlich so etwas glaubt!
Mehr solcher Priester bitte! Bringt in der Messe Gott in den Alltag, nicht in die Depression, die manche Priester in ihren Messen vermitteln!
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#16   Libertas Ecclesiae   16:54:47 | Dienstag, 22. April 2008
Peinlich
Einer der Gottesdienstbesucher sagte, daß Motorradfahren wie guter Sex sei – teilte Hw. Schneider seinen Gläubigen mit und kommentierte: „Da ich zölibatär lebe, kann ich da nicht mitreden – sonst wäre ich ja meinen Job los“.
Dieses Gottesdiensttheater mag ja einen gewissen Unterhaltungswert haben, aber wem ist damit letztlich gedient? Wo ist die nachhaltige Langzeitwirkung? Und wo sind die guten Früchte solcher Veranstaltungen?
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#15   Regina 1961   16:08:20 | Dienstag, 22. April 2008
@landorganist
Mein Lieber, verraten Sie mir, wo es die handgeklöppelten Motorradhelmchen gibt? Vielleicht sollte man einige dieser Modelle den lieben Tradis spendieren damit der Geist des Herrn einmal durch ihr Hirn weht… :-D
LG Regina1961
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#14   matt2 †   15:44:02 | Dienstag, 22. April 2008
@Landorgler: selbstverständlich ist es auch die Kluft…
Sie wollen mir doch nicht weißmachen, dass so ein Erscheinungsbild in den Rahmen einer kath. Messe passt, wenn die mit ihren Chopper-Stiefeln antanzen.
Es hat wohl etwas rühriges, wenn man sich vorstellt, dass der Priester die Öfen segnet. Das halte ich eher für unbedenklich. Priester segnen ja so allerhand, also wieso nicht auch Motorräder, aber das muss ja nicht gekoppelt sein mit einem „auf cool-bikerisch getrimmten“ Gottesdienst.
Ja auch wenn sie mich für einen Häretiker halten, für mich steht der Vater in seiner Macht über der des Sohnes, weil nur der Vater die Allmacht hat, weil nur er Schöpfergott ist. Ich glaube der Sohn hat zwar das Potential zum Sein des Vaters aber er ist deshalb nicht stante pede wahrer Gott, sondern vielmehr Gott im Werden.
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#13   LandorganistII   15:30:01 | Dienstag, 22. April 2008
@Matt2
Ist Jesus nicht auch Gott? Wahrer Mensch und wahrer Gott?! Leugnen Sie etwa die Aussagen des Glaubensbekenntnisses? Sie wandern auf dünnem Eis und darunter lauert die Haeresie!
Vielleicht erläutern Sie dem geneigten Publikum abschließend noch die Biker-Spiritualität und die Biker-Gesinnung? Wie machen sich diese in der Feier der hl. Messe bemerkbar? Kommen Sie mir aber jetzt nicht schon wieder mit der Kluft! Das ist lediglich Ihre beengte Projektion.
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#12   matt2 †   15:24:32 | Dienstag, 22. April 2008
@Landorgler: nein ich meine nicht Gott den Allmächtigen…
ich meine Jesus Christus und die Spiritualität seiner Kirche. Sie scheinen mir da nicht differenzierungsfähig zu sein. Die Biker haben eine eigene Spiritualität in Gott und ihre Art sie zu zelebrieren. Deshalb müssen sie keine gottlosen Menschen sein. Sie erfahren Gott eben auf ihre Art. Und ich glaube, dass ihre Art zu leben nicht wirklich kompatible ist mit der katholischen Mentalität und, dass bei einem Versuch es zu mischen ein Gmurx rauskommt.
Aber ich möchte es Freunden der Motorradfahrerei ja nicht verleiden einen Gottesdienst im katholischen Rahmen zu besuchen. Aber dann müssen sie eben auch dem Anlass entsprechen und nicht in ihrer Biker-Gesinnung aufkreuzen. Das fürchte ich wird Jesus nicht gefallen.
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#11   LandorganistII   15:10:12 | Dienstag, 22. April 2008
@Matt2
Wen meinen Sie mit Hausherrn? Gott, den Allmächtigen?
Meinen Sie wirklich, dass Gott ein so kleiner beschränkter Wicht ist, also quasi Ihr geistiges Ebenbild, als das er sich an Bikerkluft stören würde? Mit Ihren Vorstellungen beleidigen Sie die unaussprechliche Größe und Majestät Gottes! Sie arme Seele!
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#10   matt2 †   15:05:11 | Dienstag, 22. April 2008
das ist wieder so eine zweifelhafte Mischung…
die mir persönlich auch nicht ganz geheuer ist. Ich finde die Bikermentalität ja ganz lustig, aber ob sie in einen traditionellen Gottesdienst gehört mag ich bezweifeln.
Wenn die Biker in einen Gottesdienst gehen, dann sollen sie ihre Bikerkluft ablegen und sich so kleiden, wie es dieser spirituellen Sphäre entspricht. Der Hausherr wird sonst an ihnen keinen Gefallen finden. Und der Pfarrer braucht sich auch nicht an ihre Biker-Gesinnung anbiedern. Der muss sich auch entscheiden. Wenn er es mit den Bikern hält, dann muss er sein Priesteramt in der kath. Kirche niederlegen sich eine Harley kaufen und sich dem Haufen anschließen. Dieser Spagat, den er hier versucht ist eher unwürdig und unpassend.
Ich habe gestern recht heftig gegen die kath. Kirche gewettert. Das tut mir jetzt auch wiederum leid und ich bereue es.
Ich denke man muss einfach begreifen, dass sich gewisse spirituelle Sphären/Wesen voneinander absetzen. Sie untereinander zu mischen bringt nichts. Wenn ich nun in einer dieser Sphären existieren möchte, dann muss ich auch ihren Anforderungen und Riten unterwerfen.
Weil man diese Vermischung scheut, muss man sich deshalb nicht gegenseitig hassen. Man kann das andere ja respektieren und achten, aber man ist eben der eigenen Sache verbunden, der man sich verpflichtet hat und geht in dem Sinne eben nicht fremd.
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#9   LandorganistII   14:29:50 | Dienstag, 22. April 2008
@Gotthard
Nein, sie waren herzlich eingeladen! Leider haben die handgeklöppelten Spitzenjäckchen und -helmchen der Geschwindigkeit nicht trotzen können. So fühlten sie sich für eine Teilnahme nicht würdig.
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#8   Gotthard   13:52:47 | Dienstag, 22. April 2008
@Andreas Wingenfeld
Wenn man in Fulda den traditionsverbundenen Gläubigen genausoviel Aufmerksamkeit und Wohlwollen entgegenbringen würden wie den Bikern,
waren die traditionsverbundenen Biker von dieser Messe ausgeschlossen?
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#7   Andreas Wingenfeld   13:46:09 | Dienstag, 22. April 2008
Warum werden Biker besser behandelt als traditionsverbundene Katholiken?
Wenn man in Fulda den traditionsverbundenen Gläubigen genausoviel Aufmerksamkeit und Wohlwollen entgegenbringen würden wie den Bikern, wären wir schon einen großen Schritt weiter auf dem Weg der Glaubenserneuerung. Aber so wird man weiter mit der strukturellen Diskriminierung leben müssen. Der heilige Bonifatius wird sich mal wieder im Grab herumgedreht haben müssen.
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#6   stimme der vernunft †   13:36:13 | Dienstag, 22. April 2008
Für die Nachtkappe: Ein zusammenhangloser Bibelvers
Zähle die Kinder Levi nach ihren Vaterhäusern und Geschlechtern, alles, was männlich ist, einen Monat alt und darüber. 16Also zählte sie Mose nach dem Wort des HERRN, wie er geboten hatte. 17Und dies waren die Kinder Levis mit Namen: Gerson, Kahath, Merari. {2 Mose.6,16} 6,16
Dies sind die Namen der Kinder Levis nach ihren Geschlechtern: Gerson, Kahath, Merari. Aber Levi ward hundertsiebenunddreißig Jahre alt.{4 Mose.26,57} 26,57
Und das ist die Summe der Leviten in ihren Geschlechtern: Gerson, daher kommt das Geschlecht der Gersoniter; Kahath, daher kommt das Geschlecht der Kahathiter; Merari, daher das Geschlecht der Merariter. 18Die Namen aber der Kinder Gersons nach ihren Geschlechtern waren: Libni und Simei. 19Die Kinder Kahaths nach ihren Geschlechtern waren: Amram, Jizhar, Hebron und Usiel. 20Die Kinder Meraris nach ihren Geschlechtern waren; Maheli und Musi. Dies sind die Geschlechter Levis nach ihren Vaterhäusern. 21Dies sind die Geschlechter von Gerson: die Libniter und Simeiter. 22Deren Summe war an der Zahl gefunden siebentausendundfünfhundert, alles, was männlich war, einen Monat alt und darüber. 23Und dieselben Geschlechter der Gersoniter sollen sich lagern hinter der Wohnung gegen Abend. 24Ihr Oberster sei Eljasaph, der Sohn Laels. 25Und sie sollen an der Hütte des Stifts warten der Wohnung und der Hütte und ihrer Decken und des Tuches in der Tür der Hütte des Stifts, 26des Umhangs am Vorhof und des Tuches in der Tür des Vorhofs, welcher um die Wohnung und um …
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#5   Nachtlaterne   13:03:38 | Dienstag, 22. April 2008
Zu allen Erdbewohnern dringt der Schall, ja bis ans Ende der Erde; denn der Herr hat einen Rechtsst…
Zu allen Erdbewohnern dringt der Schall, ja bis ans Ende der Erde; denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Völkern: Er hält Gericht über alle Sterblichen und liefert die Schuldigen dem Schwert aus – Spruch des Herrn. So spricht der Herr der Heere: Seht, Unheil schreitet von Volk zu Volk, ein gewaltiger Sturm bricht los von den Grenzen der Erde. Die vom Herrn Erschlagenen liegen an jenem Tag von einem ende der Erde bis zum andern. Man beklagt sie nicht, man sammelt sie nicht und begräbt sie nicht; sie werden zum Dünger auf dem Acker.
Jer 25/31-33
Klagt ihr Hirten und schreit; wälzt euch im Staub, ihr Her-ren der Herde! Denn die Zeit ist gekommen, daß ihr ge-schlachtet werdet; ich zerschmettere euch, daß ihr berstet wie ein Prunkgefäß. Es gibt keine Flucht mehr für die Hir-ten, kein Entrinnen für die Herren der Herde. Horcht, wie die Hirten schreien und die Herren der Herde wehklagen, weil der Herr ihre Weide verwüstet. Verdorrt sind die friedlichen Wiesen vor dem glühenden Zorn des Herrn. Er verläßt sein Versteck wie ein Löwe; ihr Land ist zu einem Bild des Entsetzens geworden durch sein rasendes Schwert und durch die Glut seines Zorns. Jer. 25/31-38
So spricht der Herr, der die Erde erschaffen, sie geformt und fest gegründet hat, Jahwe ist sein Name: Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir große unfaßbare Dinge mitteilen, die du nicht kennst. Jer. 33/2-3
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#4   stimme der vernunft †   12:26:57 | Dienstag, 22. April 2008
Wie sich der Dragoner einen idealen Priester vorstellt
hat Ludwig Thoma in anderem Zusammenhang gut beschrieben:
Der Durchgeistigte sah ihn nur völlig entgeistert an, lispelte nur „Hosianna!“ und flog von hinnen.
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#3   Sozialkatholisch   12:17:47 | Dienstag, 22. April 2008
Die Frage ist nur
ob man kath.net Bigotterie vorwerfen kann, bei den promedjugorje Artikeln dort aber bestimmt.
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#2   Ansbach.Dragoner   12:11:27 | Dienstag, 22. April 2008
Schüttel
ja der Priester soll das allzumenschliche (= das göttliche bei Ihnen schätze ich) repräsentieren. An Besten wäre überhaupt er internalisiert als Rektoskop den Lärm aus dem Volksgedärm, jodelt mit und bohrt in der Nase und sodass sich Jeder seiner Menschlichkeit (=göttlichkeit bei Ihnen ?) bewusst wird.
Dann ist er ein oafocha zum augreiffn des gfoit in de Leit !
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#1   Schüttel   12:04:45 | Dienstag, 22. April 2008
Gut, dass es solche Priester gibt
Menschen aus Fleisch und Blut, mit Gefühlen der Freude und Trauer. Bitte mehr solche Beispiele! Der katholischen Bigotterie haben wir auf kath.net genug!
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