Ein Bischof korrigiert den Papst
Aufgrund des bischöflichen Ausverkaufs in der Glaubens- und Sittenlehre, ist die kirchliche Glaubwürdigkeit in Österreich hinter jene der politischen Parteien und Mediengeschäftsleute abgesunken.
(kreuz.net, Piberegg) Am 11. März antwortete der Bischof von Graz-Seckau und stellvertretende Vorsitzenden
der österreichischen Bischofskonferenz, Mons. Egon Kapellari, über seinen Sekretär dem steirischen
Diplomingenieur Andreas Kirchmair.
Kirchmair, seit 20 Jahren ehrenamtlich in der Kirche tätig, war von 2003 bis 2006 Vorsitzender des ‘Diözesankomitees katholischer Organisationen’ in der Steiermark und ist seit Jahren ein scharfer Kritiker der anpasserischen bischöflichen Haltung in der Frage der Kinderabtreibung.
Mitte März brachte Kirchmair an die Öffentlichkeit, daß Mons. Kapellari während eines Vortrages erklärt hatte, „kein Abtreibungsschnüffler“ zu sein.
In der Folge stritt der Bischof diese Aussage prompt ab. Darum hat Kirchmair in seiner jüngsten Presseaussendung noch einmal nachgelegt.
Kirchmair wörtlich:
„In Österreich hat sich seit langem eine stille, teilweise öffentlich geförderte Kindestötungsindustrie
etabliert.“
Kinderleichen würden nicht einmal begraben, sondern teilweise als menschlicher Rohstoff mißbraucht oder als Sondermüll entsorgt.
Der Druck der Gesellschaft auf schwangere Frauen, abzutreiben sei immens: „Ein Großteil der Gynäkologen und viele im Gesundheitsbereich Tätige waren schon an Abtreibungen beteiligt.“
Bürgerrechte und Meinungsfreiheit würden bei Lebensschützern immer weiter eingeschränkt. Der ‘Oberste Gerichtshof Österreichs’ sehe behinderte Menschen als „Schaden“.
Kirchmair erklärt, daß die staatlich geförderte Kindestötung ein geltendes UN-Recht ist: „Wir leben daher in keinem Rechtsstaat mehr, selbst wenn sich viele Katholiken und Hirten damit arrangiert haben.“
Bischof Kapellari korrigiert den Papst
In seiner Stellungnahme erklärt Kirchmair, daß Bischof Egon Kapellari von Graz bereits früher die gesetzliche Regelung zur Kindestötung mit all ihren Begleiterscheinungen öffentlich verteidigt habe.
Der Lebensschützer zitiert dazu eine Behauptung des Bischofs, wonach „Kriminalisierung in der Frage der Abtreibung kein gangbarer Weg“ sei. Der Bischof hätte damit logischerweise auch die „Kriminalisierung durch Exkommunikation“ der vorgeburtlichen Kindertötung im Rahmen der eigenen kirchlichen Lehre (Evangelium Vitae) abgelehnt.
Diese Widersprüchlichkeit und Doppelbödigkeit habe Abtreibungslobbyisten in Österreich und im Europarat in ihrem Tun geradezu bestärkt.
Ein führender Journalist nannte diese Haltung in der Zeitung ‘Die Presse’ das „Appeasement der österreichischen Kirche mit der Abtreibung“.
Mons. Kapellari habe sogar den Papst nach dessen Hofburg-Rede während seines Österreichbesuchs im vergangenen September korrigiert: „Die Äußerungen des Papstes seien nicht als Einmischung in die bestehende Rechtsordnung des Landes zu deuten“ – erklärte der Bischof damals.
Auch zu Begräbnissen dieser Kinder oder Gedenkstätten auf Friedhöfen sei Bischof Kapellari bisher nicht bereit, angeblich um den „sozialen Frieden“ in Österreich – Kirchmair nennt es die „Mauer des Schweigens“ – nicht zu gefährden.
Obwohl in Österreich jährlich rund 60.000 bis 80.000 Kinder bei Abtreibungen getötet werden, tue der Bischoff und die Amtskirche so, als ob sie das nichts anginge.
Die Allianz der Amtskirche mit dem Abtreibungsstaat
Kirchmair erinnert in seiner Medienaussendung an den Seligen Franz Jägerstätter, der 1938 unter der Wahlempfehlung der österreichischen Bischöfe für die National-Sozialisten sehr gelitten habe.
Er sieht eine klare Parallele zur heutigen Allianz der Amtskirche mit dem gegenwärtigen Abtreibungsstaat.
Die Tatsache, daß Bischöfe immer noch glaubten, sie könnten gleichzeitig beide, die staatlichen Gesetze zur Förderung der Kindestötung und das Evangelium des Lebens verteidigen, führe zu einer katholischen Schizophrenie. Das Ergebnis sei ein stetiger Verlust an persönlichem Vertrauen und an gesellschaftlicher Glaubwürdigkeit.
Der Lebensschützer verweist auf eine Erhebung der ‘Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft’ vom Dezember 2007, wonach das Vertrauen der Österreicher in die Glaubwürdigkeit der Kirche mittlerweile sogar unter den miserablen Wert der Parteien und Medien abgesunken ist.
Angepaßte Lehre
Führende Vertreter der steirischen Amtskirche hätten sich von der kirchlichen Lehre abgewandt und ihre eigene, angepaßte und kraftlose Lehre zum Lebensschutz Ungeborener entwickelt.
Darum sei die Diözese Graz-Seckau beim Lebensschutz heute gelähmt und de facto wirkungslos:
„Wer diese Mißstände verschweigt, macht sich mitschuldig“ – so Kirchmair: „Denn jeder Tag des Zuwartens kostet in Österreich täglich rund zweihundert Ungeborenen das Leben.“
Kirchmair ist überzeugt, daß die Mauer des Schweigens und der Lüge um die Kinderabtreibungen, die leider bis in die Kirche reiche, fallen wird.
Abschließend spricht er sich für eine rasche päpstliche Visitation der Diözese Graz-Seckau aus, „um jene tiefgreifende Umkehr beim Lebensschutz einzuleiten, welche Kirche und Gesellschaft nachhaltig erneuern wird“.
Kirchmair, seit 20 Jahren ehrenamtlich in der Kirche tätig, war von 2003 bis 2006 Vorsitzender des ‘Diözesankomitees katholischer Organisationen’ in der Steiermark und ist seit Jahren ein scharfer Kritiker der anpasserischen bischöflichen Haltung in der Frage der Kinderabtreibung.
Mitte März brachte Kirchmair an die Öffentlichkeit, daß Mons. Kapellari während eines Vortrages erklärt hatte, „kein Abtreibungsschnüffler“ zu sein.
In der Folge stritt der Bischof diese Aussage prompt ab. Darum hat Kirchmair in seiner jüngsten Presseaussendung noch einmal nachgelegt.

Kinderleichen würden nicht einmal begraben, sondern teilweise als menschlicher Rohstoff mißbraucht oder als Sondermüll entsorgt.
Der Druck der Gesellschaft auf schwangere Frauen, abzutreiben sei immens: „Ein Großteil der Gynäkologen und viele im Gesundheitsbereich Tätige waren schon an Abtreibungen beteiligt.“
Bürgerrechte und Meinungsfreiheit würden bei Lebensschützern immer weiter eingeschränkt. Der ‘Oberste Gerichtshof Österreichs’ sehe behinderte Menschen als „Schaden“.
Kirchmair erklärt, daß die staatlich geförderte Kindestötung ein geltendes UN-Recht ist: „Wir leben daher in keinem Rechtsstaat mehr, selbst wenn sich viele Katholiken und Hirten damit arrangiert haben.“
Bischof Kapellari korrigiert den Papst
In seiner Stellungnahme erklärt Kirchmair, daß Bischof Egon Kapellari von Graz bereits früher die gesetzliche Regelung zur Kindestötung mit all ihren Begleiterscheinungen öffentlich verteidigt habe.
Der Lebensschützer zitiert dazu eine Behauptung des Bischofs, wonach „Kriminalisierung in der Frage der Abtreibung kein gangbarer Weg“ sei. Der Bischof hätte damit logischerweise auch die „Kriminalisierung durch Exkommunikation“ der vorgeburtlichen Kindertötung im Rahmen der eigenen kirchlichen Lehre (Evangelium Vitae) abgelehnt.
Diese Widersprüchlichkeit und Doppelbödigkeit habe Abtreibungslobbyisten in Österreich und im Europarat in ihrem Tun geradezu bestärkt.
Ein führender Journalist nannte diese Haltung in der Zeitung ‘Die Presse’ das „Appeasement der österreichischen Kirche mit der Abtreibung“.
Mons. Kapellari habe sogar den Papst nach dessen Hofburg-Rede während seines Österreichbesuchs im vergangenen September korrigiert: „Die Äußerungen des Papstes seien nicht als Einmischung in die bestehende Rechtsordnung des Landes zu deuten“ – erklärte der Bischof damals.
Auch zu Begräbnissen dieser Kinder oder Gedenkstätten auf Friedhöfen sei Bischof Kapellari bisher nicht bereit, angeblich um den „sozialen Frieden“ in Österreich – Kirchmair nennt es die „Mauer des Schweigens“ – nicht zu gefährden.
Obwohl in Österreich jährlich rund 60.000 bis 80.000 Kinder bei Abtreibungen getötet werden, tue der Bischoff und die Amtskirche so, als ob sie das nichts anginge.
Die Allianz der Amtskirche mit dem Abtreibungsstaat
Kirchmair erinnert in seiner Medienaussendung an den Seligen Franz Jägerstätter, der 1938 unter der Wahlempfehlung der österreichischen Bischöfe für die National-Sozialisten sehr gelitten habe.
Er sieht eine klare Parallele zur heutigen Allianz der Amtskirche mit dem gegenwärtigen Abtreibungsstaat.
Die Tatsache, daß Bischöfe immer noch glaubten, sie könnten gleichzeitig beide, die staatlichen Gesetze zur Förderung der Kindestötung und das Evangelium des Lebens verteidigen, führe zu einer katholischen Schizophrenie. Das Ergebnis sei ein stetiger Verlust an persönlichem Vertrauen und an gesellschaftlicher Glaubwürdigkeit.
Der Lebensschützer verweist auf eine Erhebung der ‘Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft’ vom Dezember 2007, wonach das Vertrauen der Österreicher in die Glaubwürdigkeit der Kirche mittlerweile sogar unter den miserablen Wert der Parteien und Medien abgesunken ist.
Angepaßte Lehre
Führende Vertreter der steirischen Amtskirche hätten sich von der kirchlichen Lehre abgewandt und ihre eigene, angepaßte und kraftlose Lehre zum Lebensschutz Ungeborener entwickelt.
Darum sei die Diözese Graz-Seckau beim Lebensschutz heute gelähmt und de facto wirkungslos:
„Wer diese Mißstände verschweigt, macht sich mitschuldig“ – so Kirchmair: „Denn jeder Tag des Zuwartens kostet in Österreich täglich rund zweihundert Ungeborenen das Leben.“
Kirchmair ist überzeugt, daß die Mauer des Schweigens und der Lüge um die Kinderabtreibungen, die leider bis in die Kirche reiche, fallen wird.
Abschließend spricht er sich für eine rasche päpstliche Visitation der Diözese Graz-Seckau aus, „um jene tiefgreifende Umkehr beim Lebensschutz einzuleiten, welche Kirche und Gesellschaft nachhaltig erneuern wird“.
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Sonntag, 27. April 2008 23:12
Benedikt: @ Kurt K.
Es wurde landauf, landab getan. Mit dem Segen der Kirchen. Von sehr sehr vielen Menschen.
Nur weil einige das für gerechtfertigt hielten war es noch nicht moralisch in Ordnung. Und gerade für etliche kirchliche Personen und Organisationen war es gerade nicht in Ordnung. Nichtmal zu Hochzeiten des Hexenwahns war die Hexenverbrennung unumstritten.
Nur weil einige das für gerechtfertigt hielten war es noch nicht moralisch in Ordnung. Und gerade für etliche kirchliche Personen und Organisationen war es gerade nicht in Ordnung. Nichtmal zu Hochzeiten des Hexenwahns war die Hexenverbrennung unumstritten.
Mittwoch, 23. April 2008 08:34
Pünktchen: Kurt K. und „Moral“
Wenn Sie den Artikel „Moral“ in der Wikipedia nur etwas aufmerksamer (oder wahrheitsliebender?) gelesen
hätten, dann hätte folgender Satz Ihnen zu denken geben müssen:
„Der Ausdruck kann deskriptiv und normativ verwendet werden.“
Die deskriptive Verwendung des Begriffs bezeichnet die faktische (soziologische, kulturanthropologische) Sicht, die normative Verwendung rekurriert auf eine ethische (philosophische) Position.
Im faktischen Sinne kann man auch im Plural von „Moralen“ sprechen, die Ethik dagegen fragt nach der Moral, die universell und nicht kulturrelativ ist.
Zu Verwirrungen kommt es, wenn man beide Verwendungen miteinander vermengt. Kann man eine Moral (im deskriptiven Sinne) nicht kritisieren im Namen einer Moral (im normativen Sinne)? Man kann! Und ausgerechnet Kurt K. macht es uns vor:
Zum Thema „Steinigung von Ehebrecherinnen“ im Islam kommt Kurt K. kurz und bündig zu folgender (normativ-) moralischer Beurteilung eines kulturspezifischen Moralsystems:
„Der Islam ist B Ö S E“ (Kurt K. in dem posting vom 23. April 2008 00:09 Uhr)
Es ist ganz klar, daß der bloße Rekurs darauf, was zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort von einer Mehrheit für „gut“ oder „böse“ gehalten wird, zur ethischen (philosophischen) Rechtfertigung solcher Urteile (also zur normativen Verwendung des Begriffes „Moral“) wenig beiträgt.
„Der Ausdruck kann deskriptiv und normativ verwendet werden.“
Die deskriptive Verwendung des Begriffs bezeichnet die faktische (soziologische, kulturanthropologische) Sicht, die normative Verwendung rekurriert auf eine ethische (philosophische) Position.
Im faktischen Sinne kann man auch im Plural von „Moralen“ sprechen, die Ethik dagegen fragt nach der Moral, die universell und nicht kulturrelativ ist.
Zu Verwirrungen kommt es, wenn man beide Verwendungen miteinander vermengt. Kann man eine Moral (im deskriptiven Sinne) nicht kritisieren im Namen einer Moral (im normativen Sinne)? Man kann! Und ausgerechnet Kurt K. macht es uns vor:
Zum Thema „Steinigung von Ehebrecherinnen“ im Islam kommt Kurt K. kurz und bündig zu folgender (normativ-) moralischer Beurteilung eines kulturspezifischen Moralsystems:
„Der Islam ist B Ö S E“ (Kurt K. in dem posting vom 23. April 2008 00:09 Uhr)
Es ist ganz klar, daß der bloße Rekurs darauf, was zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort von einer Mehrheit für „gut“ oder „böse“ gehalten wird, zur ethischen (philosophischen) Rechtfertigung solcher Urteile (also zur normativen Verwendung des Begriffes „Moral“) wenig beiträgt.
Mittwoch, 23. April 2008 00:10
Kurt K.: Benedikt: Keineswegs?
Wie meinen?
Es wurde landauf, landab getan. Mit dem Segen der Kirchen. Von sehr sehr vielen Menschen.
Es wurde landauf, landab getan. Mit dem Segen der Kirchen. Von sehr sehr vielen Menschen.
Mittwoch, 23. April 2008 00:08
Benedikt: @ Kurt K.
Um mal ein europäisches Beispiel zu nennen: Vor 600 Jahren galt es als moralisch in Ordnung, eine „Hexe“
zu denunzieren und zu foltern und bei lebendigen Leib zu verbrennen.
Keineswegs.
Keineswegs.
Dienstag, 22. April 2008 23:10
Kurt K.: Defensor Fidei
Wenn Ihre Auffassung richtig wäre, dann wäre das „gesunde Volksempfinden“ als Ihr Landsmann unser aller
Kanzler war und die Menschenopfer der südamerikanischen Indianer auch moralisch gut gewesen.
Was den „Landsmann von mir“ angeht, so meinen Sie sicher Hitler… da war es sicher nicht so, dass die Mehrheit das was da getan worden ist, als moralisch empfunden hat.
Bei den Azteken sieht die Sache schon anders aus. Es war wahrscheinlich (weiss man ja nicht so genau) dort in der Zeit moralisch Einwandfreies Verhalten, Kriegsgefangene zu opfern. Von unserer HEUTIGEN Moralvorstellung war es sicher falsch. Aber das ists ja eben: Die Moral ändert sich eben mit der Zeit.
Um mal ein europäisches Beispiel zu nennen: Vor 600 Jahren galt es als moralisch in Ordnung, eine „Hexe“ zu denunzieren und zu foltern und bei lebendigen Leib zu verbrennen. HEUTE hingegen finden wir das barbarisch. Auch hier hat sich die Moral geändert. Und auch die Definition von „gut“.
Was den „Landsmann von mir“ angeht, so meinen Sie sicher Hitler… da war es sicher nicht so, dass die Mehrheit das was da getan worden ist, als moralisch empfunden hat.
Bei den Azteken sieht die Sache schon anders aus. Es war wahrscheinlich (weiss man ja nicht so genau) dort in der Zeit moralisch Einwandfreies Verhalten, Kriegsgefangene zu opfern. Von unserer HEUTIGEN Moralvorstellung war es sicher falsch. Aber das ists ja eben: Die Moral ändert sich eben mit der Zeit.
Um mal ein europäisches Beispiel zu nennen: Vor 600 Jahren galt es als moralisch in Ordnung, eine „Hexe“ zu denunzieren und zu foltern und bei lebendigen Leib zu verbrennen. HEUTE hingegen finden wir das barbarisch. Auch hier hat sich die Moral geändert. Und auch die Definition von „gut“.
Dienstag, 22. April 2008 22:59
Defensor Fidei: @ Kurt K.
Aus WIKI extra für Sie: Moral beschreibt, was Menschen faktisch für richtig halten, bzw. was sie gemäß
ihrer Vorstellungen vom richtigen Handeln tun.
Nur weil Sie einen einzelnen Satz bei Wikipedia finden, wird Ihre Aussage dadurch nicht richtiger. Wenn Ihre Auffassung richtig wäre, dann wäre das „gesunde Volksempfinden“ als Ihr Landsmann unser aller Kanzler war und die Menschenopfer der südamerikanischen Indianer auch moralisch gut gewesen.
Das ist jedoch in beiden Fällen offensichtlicher Unsinn. Diese Dinge waren nicht gut und werden es auch nie werden. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß diese Dinge fälschlicherweise für gut gehalten wurden. Moral darf man nicht mit der mehrheitlichen Wunschvorstellung gleichsetzen.
Moral ist kein in Beton gegossenes Verhalten
Hat auch keiner behauptet. Wenn Sie meinen Verweis auf die Parameter verstanden hätten, dann würden Sie mir dies auch nicht unterstellen.
Nur weil Sie einen einzelnen Satz bei Wikipedia finden, wird Ihre Aussage dadurch nicht richtiger. Wenn Ihre Auffassung richtig wäre, dann wäre das „gesunde Volksempfinden“ als Ihr Landsmann unser aller Kanzler war und die Menschenopfer der südamerikanischen Indianer auch moralisch gut gewesen.
Das ist jedoch in beiden Fällen offensichtlicher Unsinn. Diese Dinge waren nicht gut und werden es auch nie werden. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß diese Dinge fälschlicherweise für gut gehalten wurden. Moral darf man nicht mit der mehrheitlichen Wunschvorstellung gleichsetzen.
Moral ist kein in Beton gegossenes Verhalten
Hat auch keiner behauptet. Wenn Sie meinen Verweis auf die Parameter verstanden hätten, dann würden Sie mir dies auch nicht unterstellen.
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