Orden
Täter gefaßt
Die Ursachen – und offenbar auch die Motive – für die Feuersbrunst im Generalhaus der Steyler Missionare sind geklärt. Der Orden steht vor einer riesigen Schadensumme.
Am 10. April brannte das Kloster lichterloh.
Am 10. April brannte das Kloster lichterloh.
(kreuz.net/Steyler Mediendienst) Am Morgen des 10. April ging das Gebäude Alt-Sankt Gregor – ein Teil des Klosterdorfes der Steyler Missionar im niederländischen Steyl bei Venlo – in Flammen auf.

Jetzt beschäftigen die Motive des offenbar psychisch kranken Täters die Steyler Missionare im Gründungshaus des Ordens.

Doch nicht nur: Auch die finanziellen Folgen des Brandes lassen die Steyler Missionare nicht zur Ruhe kommen.

„Der junge Mann, den die Polizei noch am Tag des Brandes am 10. April festgenommen hatte, scheint geständig“ – erklärt Pater Manfred Krause, Rektor der Steyler Missionare in Steyl:

„Zu seinen Motiven ist allerdings noch nichts bekannt, nur, daß er wohl seit geraumer Zeit in psychiatrischer Behandlung ist.“

Der Schaden ist enorm.
Der Schaden ist enorm.
Weitere Angaben kann und will Pater Krause zum Täter nicht machen: „Wir haben mit den Eltern des mutmaßlichen Täters Kontakt aufgenommen. Sie sind untröstlich und bedauern das Geschehene sehr. Ein Gespräch mit ihnen ist noch in dieser Woche vorgesehen.“

Die Ruine von Alt-Sankt Gregor wird täglich noch immer von vielen Steyler Bürgern und Schaulustigen betrachtet: „Es ist schon traurig, wie schnell ein Feuer seine zerstörerische Wirkung entfalten kann,“ meint Pater Krause.

Die Feuerwehr wurde von einem Ehepaar der Nachbarschaft kurz nach fünf in der Früh alarmiert. Wenig später stand das ganze Gebäude bereits in Flammen.

„Für uns Steyler, aber auch für das gesamte Klosterdorf ist das Geschehene ein harter Schlag. Denn auch wenn keine Personenschäden zu beklagen sind – der ideelle Schaden und die finanziellen Folgen sind enorm. Man schätzt den materiellen Schaden auf ungefähr 3,5 Millionen Euro.“

Jetzt besteht der niederländische Denkmalschutz auf einem kompletten Wiederaufbau nach den ursprünglichen Bauplänen. Denn das Klosterdorf Steyl steht als einmaliges Ensemble von mehreren Klöstern auf kleinstem Raum unter Denkmalschutz:

„Wir hoffen, daß die Versicherung für den Schaden aufkommt. Wir Steyler können es jedenfalls nicht.“ erklärt Pater Krause.

Heute Mittwoch werden sich Denkmalschutz, Versicherung und Architekten mit uns zusammensetzen, um die zunächst notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Die gesamte abgebrannte Dachfläche soll mit einem Notdach abgedeckt werden, unter dem dann abgebrochen und wieder aufgebaut werden kann.

Erst dann werden die konkreten Planungen für den Wiederaufbau angegangen.
      
19 Lesermeinungen
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#19   sexychrist   21:51:45 | Mittwoch, 23. April 2008
@ Elendster Sünder
Gott straft nicht, sondern vergibt barmherzig. Insofern ist das absoluter Schwachsinn was du geschrieben hast.
Ein Exozismus ist sinnlos und führt nur zu Psychosen und Angstzuständen. Der gute Mann ist einfach krank, was man von Psychologen behandeln lassen sollte und lässt.
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#18   Elendester Sünder   21:30:07 | Mittwoch, 23. April 2008
Das erinnert an das Erdbeben von Assisi
Das erinnert an das Erdbeben von Assisi. Hoffentlich stellen sich die Steyler bald wieder in den Dienst Jesu und Mariae, damit sie auch wieder unter deren Schutz kommen.
Dem Besessenen, durch den der Anschlag verübt wurde, sollte ein gescheiter Exorzismus gewährt werden.
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#17   lupus1   20:27:38 | Mittwoch, 23. April 2008
Na und???
Trifft doch keine Armen. :-D
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#16   jeremy   15:50:23 | Mittwoch, 23. April 2008
landorganistII
Danke für die Info.
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#15   sexychrist   15:21:36 | Mittwoch, 23. April 2008
@ Elendster Sünder
Wieso soll der Täter nicht psychisch krank gewesen sein?
Statt ihn sofort zu verurteilen, zu verdammen und zu verteufeln, sollte man für ihn beten, auf dass er geheilt werde.
Oder waren es wieder homosexuelle-pädophile-freimaurerische-kinderschlachtende-Zionisten, die ihn für geisteskrank erklärt haben…?
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#14   ExBochumer †   15:12:20 | Mittwoch, 23. April 2008
„lernen und umdenken“
Sorry, der das schrieb ist ein Populist.
Hat keine Ahnung, verlangt aber, daß ein Umdenken in SEINEM Sinne stattfindet.
Zum Kotzen.
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#13   LandorganistII   15:11:04 | Mittwoch, 23. April 2008
Das niederländische Recht
gleicht dem Deutschen. Die Denkmalbehörde macht Auflagen, aber zahlen tut der Staat nix. Erst kürzlich hat sich der Bischof von Haarlem, Mons. Punt, darüber beklagt.
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#12   stimme der vernunft †   15:09:58 | Mittwoch, 23. April 2008
Lernen!
Es bleibt abzuwarten, ob die Steyler Missionare aus diesem Angriff lernen
Genau. Mehr Feuermelder und Feuerlöscher tun not.
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#11   Elendester Sünder   14:50:54 | Mittwoch, 23. April 2008
Psychischkranker Täter
Ein Psychischkranker. Ja, sicher.
Es bleibt abzuwarten, ob die Steyler Missionare aus diesem Angriff lernen und umkehren.
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#10   ExBochumer †   14:47:34 | Mittwoch, 23. April 2008
@ jeremy
Natürlich habe ich als deutscher Staatsbürger keine näheren Kenntnisse zum niederländischen Recht bzgl. Denkmalschutzgründen.
Insofern gebe ich Ihnen Recht.
Durch reisserische Meldungen jedoch – wie immer auch geartet, auch im kreuz.net – wird ein Potential freigesetzt, dem ich mich am liebsten entziehen möchte.
Aber mein römisch-katholisches Christsein verweigert sich diesem Rückzieher.
Ebenso wie ich mich weigere, die Ansichten eines Herrn Lingen, der vorgibt, römisch-katholischer Priester zu sein und hier im kreuz.net, das den Untertitel „katholische Nachrichten“ trägt, seine Pamphlete zu veröffentlichen, als römisch-katholisch anzusehen.
„Ich habe die Treue gehalten“ – vgl. 2 Tim 4,7.
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#9   jeremy   14:02:50 | Mittwoch, 23. April 2008
Exbochumer
Jetzt besteht der niederländische Denkmalschutz auf einem kompletten Wiederaufbau nach den ursprünglichen Bauplänen
Weiß ich auch nicht. Wenn der Orden wirklich kein Geld hat – oder hier nicht investieren will – und die Versicherung nicht zahlt???
Ich weiß auch nicht, ob der niederländische Denkmalschutz auf dem kompletten Wiederaufbau bestehen kann? In Deutschland wäre es wohl nicht so.
Ich gehe aber davon aus, dass hier keiner Ahnung von Niederländischem Denkmalrecht hat.
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#8   CampoSanto   13:48:36 | Mittwoch, 23. April 2008
Zugeständnis
Eines muss man Ex-Bochumer zugestehen: Er bleibt sich selbst treu.
Verbreitet immer wieder Schwachsinn.
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#7   LandorganistII   13:33:16 | Mittwoch, 23. April 2008
Exbochumer
was unterstellen Sie mir da? Ich bin für den getreuen Wiederaufbau. Wenn das Geld nicht reicht, könnte auch in den Pius-Kapellen gesammelt werden. Wie wäre das? Haben Sie schon gespendet?
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#6   ExBochumer †   13:29:30 | Mittwoch, 23. April 2008
„Schwachsinn“??
Wenn ein Orden in der Pflicht steht, etwas wiederaufzubauen und dazu – wegen fehlender Geldmittel nicht in der Lage ist – nicht in der Lage ist?
Soll sich der Orden verschulden? – Soll der Staat sich dann noch auf die Schultern klopfen und sagen: „Ja – wir sind wirkliche Denkmalschützer.“
Und aus welchen Mitteln wird dann das ganze bezahlt?
Man merke: Ich spreche nur den Fall an, wenn die Versicherungen nicht zahlen.
Oder sollte etwa der Druckschriften vertreibende Orden noch für etwas „blechen“, was gar nicht in seiner Verantwortung liegt?
Also die Wortmeldungen der hirnrissigen Poster (Landorganist, CampoSanto) sollten eigentlich ignoriert werden.
Aber das gehört zur Taktik der Kirchenzerstörer: Vernichten – ausnehmen – umwidmen.
Wie üblich.
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#5   CampoSanto   13:17:01 | Mittwoch, 23. April 2008
So ein…
Schwachsinn, lieber Ex-Bochumer,
auch andere „Gruppen“ (wie z.B. Priesterbruderschaften) müssen kalkulieren, sparen, investieren, rechnen, planen, um ihre Kirchen, Kapellen, Messzentren, Institute und Häuser zu unterhalten.
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#4   LandorganistII   13:16:29 | Mittwoch, 23. April 2008
Genau, die Kirche
ist an allem Schuld, auch an diesem Brand. Vielleicht hat der Bischof von Roermond selbigen persönlich gelegt? Gehört der nicht zu den Freimaurern? Auf jeden Fall ein V2-Bischof, denen muss man alles zutrauen. Vielleicht hatten auch homoideologische Zionisten die Finger im Spiel! Oder Kinderschlächter! Hab ich wen vergessen?
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#3   jeremy   13:08:32 | Mittwoch, 23. April 2008
Exbochumer
Ist das in den Niederlanden so, dass der Staat zahlt, wenn er fordert, dass etwas „denkmalgetreu“ wiederaufgebaut wird?
Dann haben es die Niederländer in alten, denkmalgeschützten Gebäuden aber gut. In Deutschland hat sich das schon lange geändert. Da gibt es heute Bauauflagen, aber diese zu finanzieren obliegt dem Eigentümer. Selbst Zuschüsse gibt es in der Regel nicht (mehr).
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#2   ExBochumer †   12:07:48 | Mittwoch, 23. April 2008
Wenn das Zitat stimmt …
„Jetzt besteht der niederländische Denkmalschutz auf einem kompletten Wiederaufbau nach den ursprünglichen Bauplänen. Denn das Klosterdorf Steyl steht als einmaliges Ensemble von mehreren Klöstern auf kleinstem Raum unter Denkmalschutz …“
dann brauchen sich doch die SVD’s keine Sorgen zu machen. Entweder die Versicherung zahlt – oder der niederländische Staat, der ja so enge Vorschriften hat. Wenn die SVD’s nicht zahlen können, der niederländische Staat oder die Versicherung nicht zahlen wollen …
Nun dann bleibt es halt bei einem unbebauten Flecken Erde.
Schade, daß sich eigentlich immer nur alles ums liebe Geld dreht.
Aber so weit hat der zunehmende Bürokratismus, der Glaubensschwund, die Beamten in den Generalvikariaten, die schweigenden r.-k. Diözesanbischöfe die römisch-katholische Kirche gebracht.
AN DEN RANDE DES RUINS.
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#1   Herward   11:20:14 | Mittwoch, 23. April 2008
Täter
Was soll die ganze Aufregung? Wenn die Versicherungssumme stimmt, gibt’s auf Geld. (Vorausgesetzt, dass die Gebäude nach den neuesten Bedingungen versichert waren.)
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