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Donnerstag, 24. April 2008 10:21
Ende April feiert der ‘Katholische Deutsche Frauenbund’ in Deutschland zehn Jahre „Tag der Diakonin“ und fordert die Einführung des sakramentalen Diakonats für Frauen. Kronzeuge dafür: Papst Johannes Paul II.
Zurück zum Artikel 12 Lesermeinungen:
Donnerstag, 24. April 2008 21:16
bonifatius: @Alkuin-Freiburg
Freiburg ist besonders fortschrittlich, dia schaffen sogar noch das Zölibat ab – bei dem Bischofkracher!
Donnerstag, 24. April 2008 20:48
Colombe de la paix: Es ist höchste Zeit für das Diakonnenamt!
Alle Befürworter sollten zu den Protestanten
konvertieren. Dort finden sie alles , was sie fordern.
Pastorinnen , Ehe usw.
Donnerstag, 24. April 2008 19:47
Alkuin: DiakonInnen ?
Für das sog. „Frauen Diakonat“ macht sogar das Referat für Ständige Diakone der Erzdiözese Freiburg Werbung: http://www.diakontakt-fr.de (klicke auf Diakonat.de und da sind sie unser „DiakonInnen“.)

Die Homepage hat sogar die passende protestantische Farbe!
Donnerstag, 24. April 2008 18:21
Hyazinth: Ich weiß
garnicht wieso sich alle hier aufregen bzw. den Kopf zerbrechen. Die Situation ist doch klar: die Kirche kann nichts tun, wozu sie nicht von Christus beauftragt und befähigt wurde. Selbs wenn ein Bischof bei einer Frau getreu dem Caeremoniale Episcoporum die Weihe vornimmt mit allem was dazugehört (Intention-Materie-Form), ist sie keine Diakonin, da die Kirche nicht die Macht dazu hat, da sie diese Fähigkeit nocht nie besessen hat und ergo auch von Christus bzw. den Aposteln nicht beauftragt wurde. Das ist der natürliche Traditionsbegriff, den auch Vat. II so definiert. Die können weihen wie sie wollen, gültig ist es nicht (selbst wenn es erlaubt wäre)!
Donnerstag, 24. April 2008 14:36
sexychrist: @ Sixtus
Ita est! (um auch mal was lateinisches hier reinzuwerfen)

Die Bildunterschrift ist genauso schwachsinnig. Männer geben nicht ein Amt auf, nur weil auch Frauen dazu zugelassen sind! Außerdem: Wenn mehr Frauen das Amt ergreifen, als Männer abgeschreckt werden, dann ist doch alles gut!
Donnerstag, 24. April 2008 14:24
Alkuin: „notwendige Wege“
heißt in Emanzi -Newspeak nur ihren Weg und kein andere. Notwendig ist, dass was sie bestimmen.

„Gut achtzig Prozent aller diakonischen Aufgaben in der Kirche werden bereits von Frauen geleistet.“

Und 100% alle Schwangerschaften und Geburten! Da werden die Männer erbarmungslos diskriminiert!!!

Es kommt was kommen musste, Frauen haben sich Jahre lang auf das Diakonat vorbereitet, wohl wissend, dass es kein Diakonat der Frau gibt oder geben kann. Jetzt kommen sie und bläken, dass sie nicht geweiht werden können obwohl sie sich sooooooooo lange vorbereitet haben.

„Papst Johannes Paul II. habe die Leugnung der realen Gleichberechtigung der Frau sogar als eine strukturelle Sünde bezeichnet.“

Diese Haltung hatte JPII niemals in Bezug auf die Weihe von Frauen bezogen, ein totaler Verfälschung eine Aussage.

„Bis ins 12. Jahrhundert hat es Diakoninnen in der Kirche gegeben – diese Tradition ist unbestritten“

Diese Unfug kann die Frau Nietsch Millionen mal wiederholen und es wird trotzdem nicht wahr. Hierzu gibt es kein einzigen Beleg für sakramentaler Frauen Diakonat.
Donnerstag, 24. April 2008 14:23
Sixtus: Wo ist das Problem?
Schon im Römerbrief erwähnt der hl. Paulus ganz selbstverständlich die Diakonin Phoebe aus Kenrea, die maskuline Form „diakonos“ deutet wohl auf das Amt hin, ebenso viele altkirchliche Zeugnisse v.a. aus dem Osten. Ich frage mich ernsthaft, ob die spätere Verdrängung der Frauen aus dem Diakonat letztlich nicht Modernismus ist. Sollte nicht die Ur- und die Alte Kirche die Norm für uns sein (anstatt dieses Pseudo-Traditionalismus aus dem 19. Jahrhundert?). Vielleicht sind die „Traditionalisten“ dieses Forums aufs Ganze gesehen manchmal modernistischer als ihnen bewusst ist…
Donnerstag, 24. April 2008 13:31
RJH: Dann aber bitte grundsätzlich
alle Diakone und „Diakoninnen“ zum Zölibat verpflichten!!!

Ansonsten: Wehret den Anfängen. Keine Frauenordination!
Donnerstag, 24. April 2008 10:57
Jean: dreigliedriges Weiheamt
Konrad irrt mit seinen Schlussfolgerungen. Wenn die Priesterweihe als 2. Stufe des einen einzigen Weiheordo gültig nur Männern gespendet werden kann, dann gilt das für das gesamte Weiheamt auf allen drei Ebenen. Das müsste seit dem Vat II bzw. dem Wegfall aller nichtsakramentaler „Weihen“ noch klarer geworden sein, als es ohnehin schon war.
Donnerstag, 24. April 2008 10:47
Konrad: Richtig!
Und Papst Johannes Paul II. hat in „Ordinatio sacerdotalis“ vom Pfingstfest 1995 ausdrücklich nur von der Priesterweihe gesprochen, eine Entwicklung in der Frage des Frauendiakonates also ganz bewusst offen gelassen.
Donnerstag, 24. April 2008 10:32
Tridentinus: Diakonie ist grösser als der sakramentale Diakonat
Zu diakonischem Handeln sind alle Christen berufen aufgrund des Gebotes der Nächsten- und Feindesliebe. Alle Christen, Männer und Frauen, sollen auf der sakramentalen Grundlage von Taufe und Firmung die geistlichen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit üben. Diakonisches Tun hat seine eigene sakramentale Verwurzelung und braucht nicht eine zusätzliche diakonale Klerikalisierung.
Donnerstag, 24. April 2008 10:27
Bruder Theophil: Immer wieder gut, das Thema…
…insbesondere zur allgemeinen Erheiterung.
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