kreuzmeldungen
Papst zu Pater Pio? + Ein kleiner Lichtblick + Todesstrafe für Verbrechersöhne? + Versteckter Weihbischof + Keine Luxuswohnungen mehr

Italien. Seit gestern ist der Leichnam des Heiligen Pater Pio in San Giovanni Rotondo, wo er gelebt hat, in einem Glasschrein ausgestellt. Das Gesicht des Heiligen ist mit einer Silikonmaske bedeckt. Allein gestern besuchten ihn mehr als 15.000 Gläubige. Jetzt hofft der Erzbischof von Manfredonia-Vieste-San Giovanni Rotondo, Mons. Domenico Umberto D’Ambrosio (66), daß auch der Papst in das Heiligtum kommen wird. Eine Entscheidung darüber steht allerdings noch aus.
Ein kleiner Lichtblick
Deutschland. Kürzlich legten zwei Novizinnen der Schwestern der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Göffingen ihre erste Profeß ab. Das berichtete die Lokalzeitung ‘Schwäbische Zeitung’ am 22. April. Bei der Zeremonie war Pater Niklaus Pfluger, der erste Assistent der Piusbruderschaft, anwesend. Er bedauerte in seiner Predigt die radikale Diesseitsorientierung der heutigen Gesellschaft. In den Familien werde der Glaube nicht mehr gelebt. Es sei nicht verwunderlich, daß Kinder, die den Verzicht um Gottes Willen nicht mehr lernen, keine Berufung zum zölibatären Leben verspüren würden.
Todesstrafe für Verbrechersöhne?
Brasilien. Ein Richter in Rio de Janeiro hat die Kinderabtreibung im Fall einer vergewaltigen schwangeren Minderjährigen als verfassungswidrig erklärt und verboten. Der Richter schützte das im Mutterleib heranwachsende Kind mit der Begründung, daß dessen Tötung das in der Verfassung verankerte Recht auf Leben verletzen würde.
Versteckter Weihbischof
Deutschland. Die Alte Messe, die vom emeritierten Weihbischof von Augsburg, Mons. Maximilian Ziegelbauer, jeden Samstag um 8.00 Uhr im Augsburger Dom zelebriert wird, „darf nicht öffentlich beworben worden“. Das berichtete das monatlich erscheinende Mitteilungsblatt ‘IK-Nachrichten’ in einem „internen Hinweis“.
Keine Luxuswohnungen mehr
Kanada. Verkaufte Kirchen sollen nicht zu Luxuswohnungen umgebaut werden. Das ließ der Erzbischof von Montréal, Claude Kardinal Turcotte, am 23. April über seinen Sekretär vor der kanadischen Tageszeitung ‘Le Quotidien’ ausrichten. In der Erzdiözese Montréal sei dieses Schicksal „nur einer einzigen Kirche“ – der Kirche Saint-Jacques in Arvida – zuteilgeworden, erklärte der Sekretär: „Dieser Verkauf war ein Fehler zuviel“. Der Kardinal werde solche Verkäufe in der Zukunft nicht mehr akzeptieren.
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Sonntag, 27. April 2008 21:26
Daniel Stöhr: Lest den Link von Ultramontanus durch
das lässt nichts mehr übrig von beweisbaren Verwesungswundern. Daran ist kein Beweiswert.
Freitag, 25. April 2008 18:38
obelix †: zuviel der Ehre, Geyer!
… Politrop Instituts der Ilja Ehrenburg Universität …
Mit diesem Geistesriesen kann ich mich nun wirklich nicht messen!
Ausserdem komme ich von der anderen Fakultät (Naturwissenschaften) und im übrigen heisst es, wenn schon, denn schon, Agitprop von Agitation und Propaganda; müssten Sie eigentlich wissen, wo doch die römisch katholische Kirche die Propaganda beinahe erfunden hat und eigenes Ministerium dazu unterhält.
Mit diesem Geistesriesen kann ich mich nun wirklich nicht messen!
Ausserdem komme ich von der anderen Fakultät (Naturwissenschaften) und im übrigen heisst es, wenn schon, denn schon, Agitprop von Agitation und Propaganda; müssten Sie eigentlich wissen, wo doch die römisch katholische Kirche die Propaganda beinahe erfunden hat und eigenes Ministerium dazu unterhält.
Freitag, 25. April 2008 18:36
cantate: @ Ansgar
Nur wird in diesem Fall – im Gegensatz z. B. zur Kapuzinergruft in Palermo – gar nicht der Tote selbst
ausgestellt, sondern sein Leichnam liegt quasi in einer Schaufensterpuppe in Gestalt des Padre Pio. Dieser
Umgang mit dem Toten nimmt dem Tod nur so scheinbar den Schrecken wie der mit Lenin oder Mao.
Haben wir Katholiken es nötig, auf dem Niveau dieser Atheisten dem Tod den Schrecken zu nehmen?
Haben wir Katholiken es nötig, auf dem Niveau dieser Atheisten dem Tod den Schrecken zu nehmen?
Freitag, 25. April 2008 17:39
Ansgar: Pater Pios…
… Antlitz wurde von Spezialisten mit Silikon und Farbe nachgebildet. Ein Blick in italienische Zeitungen genügt, das zu erfahren. Die Ausstellung Toter hat bei den Kapuzinern große Tradition, man denke an Rom und Palermo. Das ist die kapuzinische Art, dem Tod den Schrecken zu nehmen.
Freitag, 25. April 2008 16:48
Sash73: Unverwest
Soweit ich mich erinnere, ist/war es bei Päpsten Tradition, einbalsamiert zu werden (JP2 hat dies aber
für seine Person abgelehnt, soweit ich weiss). Daß Johannes XXIII. also noch ‘gut erhalten’ ist, ist
von daher nicht verwunderlich.
Bei Kapuzinermönchen dürfte dies aber keine gängige Praktik gewesen sein. Daher finde ich dessen Zustand, Jahrzehnte nach seinem Tod, schon erstaunlich.
Bei Kapuzinermönchen dürfte dies aber keine gängige Praktik gewesen sein. Daher finde ich dessen Zustand, Jahrzehnte nach seinem Tod, schon erstaunlich.
Freitag, 25. April 2008 14:41
sexychrist: diverses
1. Wenn ein Sarg beim Ausgraben leer ist, dann war er auch beim Eingraben leer.
2. Wie unglaublich mitfühlend die Richter mit der Mutter umgegangen sind. Nicht nur, dass sie die seelischen und körperlichen Schmerzen der Vergewaltigung ertragen musste und sich womöglich sogar vor dem regelrecht ekelt, was ihn ihr heranwächst, jetzt darf sie zusätzlich auch noch die Schmerzen der Geburt und den Ekel vor ihrem eigenen Fleisch und Blut ertragen.
2. Wie unglaublich mitfühlend die Richter mit der Mutter umgegangen sind. Nicht nur, dass sie die seelischen und körperlichen Schmerzen der Vergewaltigung ertragen musste und sich womöglich sogar vor dem regelrecht ekelt, was ihn ihr heranwächst, jetzt darf sie zusätzlich auch noch die Schmerzen der Geburt und den Ekel vor ihrem eigenen Fleisch und Blut ertragen.
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