Ungeeignet und gefährlich
Der erste Völkermord der Menschheitsgeschichte darf immer noch geleugnet und verharmlost werden – vermutlich, weil dabei nur schmutzige Christen ums Leben kamen.
(kreuz.net/Kirche in Not) Der Erzbischof der mit Rom nicht unierten armenisch-apostolischen Gemeinschaft
in Österreich, Mesrob Krikorian, hat einen EU-Beitritt der Türkei als „ungeeignet und gefährlich“ bezeichnet.
„Demographisch, kulturell und religiös“ habe die Türkei „mit Europa nichts zu tun“ – sagte Erzbischof Krikorian beim Kongreß „Treffpunkt Weltkirche“ des katholischen Hilfswerks ‘Kirche in Not’ in Augsburg.
Die in türkischen Museen ausgestellten Kulturobjekte seien „den Byzantinern und Armeniern geraubt“ worden, ergänzte der Erzbischof nach Angaben des Hilfswerks.
Sie hätten mit der „zentralasiatischen nomadischen Vergangenheit“ der Türkei keine Beziehung.
Durch Einwanderung von einigen Millionen Türken infolge eines EU-Beitritts und deren hohe Geburtenraten kämen vor allem kleinere Länder wie Österreich, Belgien oder die Niederlande in Gefahr.
Wie ‘Kirche in Not’ weiter mitteilt, kritisierte der Erzbischof die türkische Religionspolitik als „einseitig muslimisch“. Sie ignoriere die christlichen Kirchen und die jüdischen Gemeinschaften und verweigere ihnen einen eigenen Rechtsstatus.
Besonders die christlichen Kirchengemeinschaften würden zwar nach außen toleriert, in Wirklichkeit aber „durch verschleierte Methoden unterdrückt und geschwächt“. So seien die griechischen und armenischen Priesterseminare seit Anfang der Siebzigerjahre geschlossen.
Die letzten wenigen Klöster, Kirchen und historischen Friedhöfe würden zerstört und ausgeraubt.
Für Umbauten, Renovierungen und die Nutzung alter Kirchen und Nebengebäude seien jeweils Genehmigungen nötig, deren Erteilung sich oft so lange verzögere, bis die Bauten total verfallen seien.
Von einem Völkermord an den Armeniern zu sprechen, sei strafbar.
Am 24. April 1915 ließ die türkische Regierung einen Großteil der armenischen Oberschicht in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, nach Syrien deportieren. Fast alle etwa sechshundert Geistlichen, Schriftsteller, Ärzte, Journalisten, Rechtsanwälte und andere Intellektuelle überlebten die Deportation nicht.
Die anschließenden Anordnungen der Regierung führten „zur fast vollständigen Vernichtung der Armenier in Anatolien“, wie der Deutsche Bundestag in einer von allen Fraktionen getragenen Entschließung feststellte.
Die Resolution spricht von mehr als einer Million Opfern und stellt fest, daß „zahlreiche unabhängige Historiker, Parlamente und internationale Organisationen“ die Vertreibung und Vernichtung der Armenier als „Völkermord“ bezeichnen würden.
Die armenisch-apostolische Gemeinschaft ist die älteste und in ihrer Geschichte am meisten verfolgte christliche Nationalkirche.
Schon Mitte des ersten Jahrhunderts brachten die Apostel Thaddäus und Bartholomäus das Christentum nach Armenien und erlitten dort den Märtyrertod.
Anfang des vierten Jahrhunderts – zwanzig Jahre vor Kaiser Konstantin – machte König Tridates III. das Christentum in Armenien zur Staatsreligion.
Zur Armenisch-apostolischen Kirche gehören heute etwa sechs Millionen Gläubige, davon fünf Millionen in Armenien und siebzigtausend in der Türkei.
Der Streit um die wahre Natur Christi, der die armenisch-apostolischen Christen zur Ablehnung des Konzils von Chalcedon brachte und von der katholischen Kirche trennte, gilt durch die im Jahr 2001 herausgegebene gemeinsame Erklärung von Papst Johannes Paul II. und dem Oberhaupt der Armenier, Katholikos Karekin II., als überwunden.
© Titelbild: Kirche in Not
Der Vortrag von Erzbischof Mesrob Krikorian im Wortlaut
„Demographisch, kulturell und religiös“ habe die Türkei „mit Europa nichts zu tun“ – sagte Erzbischof Krikorian beim Kongreß „Treffpunkt Weltkirche“ des katholischen Hilfswerks ‘Kirche in Not’ in Augsburg.
Die in türkischen Museen ausgestellten Kulturobjekte seien „den Byzantinern und Armeniern geraubt“ worden, ergänzte der Erzbischof nach Angaben des Hilfswerks.
Sie hätten mit der „zentralasiatischen nomadischen Vergangenheit“ der Türkei keine Beziehung.
Durch Einwanderung von einigen Millionen Türken infolge eines EU-Beitritts und deren hohe Geburtenraten kämen vor allem kleinere Länder wie Österreich, Belgien oder die Niederlande in Gefahr.
Wie ‘Kirche in Not’ weiter mitteilt, kritisierte der Erzbischof die türkische Religionspolitik als „einseitig muslimisch“. Sie ignoriere die christlichen Kirchen und die jüdischen Gemeinschaften und verweigere ihnen einen eigenen Rechtsstatus.
Besonders die christlichen Kirchengemeinschaften würden zwar nach außen toleriert, in Wirklichkeit aber „durch verschleierte Methoden unterdrückt und geschwächt“. So seien die griechischen und armenischen Priesterseminare seit Anfang der Siebzigerjahre geschlossen.
Die letzten wenigen Klöster, Kirchen und historischen Friedhöfe würden zerstört und ausgeraubt.
Für Umbauten, Renovierungen und die Nutzung alter Kirchen und Nebengebäude seien jeweils Genehmigungen nötig, deren Erteilung sich oft so lange verzögere, bis die Bauten total verfallen seien.
Von einem Völkermord an den Armeniern zu sprechen, sei strafbar.
Am 24. April 1915 ließ die türkische Regierung einen Großteil der armenischen Oberschicht in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, nach Syrien deportieren. Fast alle etwa sechshundert Geistlichen, Schriftsteller, Ärzte, Journalisten, Rechtsanwälte und andere Intellektuelle überlebten die Deportation nicht.
Die anschließenden Anordnungen der Regierung führten „zur fast vollständigen Vernichtung der Armenier in Anatolien“, wie der Deutsche Bundestag in einer von allen Fraktionen getragenen Entschließung feststellte.
Die Resolution spricht von mehr als einer Million Opfern und stellt fest, daß „zahlreiche unabhängige Historiker, Parlamente und internationale Organisationen“ die Vertreibung und Vernichtung der Armenier als „Völkermord“ bezeichnen würden.
Die armenisch-apostolische Gemeinschaft ist die älteste und in ihrer Geschichte am meisten verfolgte christliche Nationalkirche.
Schon Mitte des ersten Jahrhunderts brachten die Apostel Thaddäus und Bartholomäus das Christentum nach Armenien und erlitten dort den Märtyrertod.
Anfang des vierten Jahrhunderts – zwanzig Jahre vor Kaiser Konstantin – machte König Tridates III. das Christentum in Armenien zur Staatsreligion.
Zur Armenisch-apostolischen Kirche gehören heute etwa sechs Millionen Gläubige, davon fünf Millionen in Armenien und siebzigtausend in der Türkei.
Der Streit um die wahre Natur Christi, der die armenisch-apostolischen Christen zur Ablehnung des Konzils von Chalcedon brachte und von der katholischen Kirche trennte, gilt durch die im Jahr 2001 herausgegebene gemeinsame Erklärung von Papst Johannes Paul II. und dem Oberhaupt der Armenier, Katholikos Karekin II., als überwunden.
© Titelbild: Kirche in Not
Der Vortrag von Erzbischof Mesrob Krikorian im Wortlaut
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Sonntag, 27. April 2008 01:58
Anita Berber †: Lieber methusalix,
ich bin soviel uninteligenter als sie zunächst vermuten
und ich muss nun wirklich ins Bett. Mein Verlobter bei aber inchallah noch etwas auf um s
und ich muss nun wirklich ins Bett. Mein Verlobter bei aber inchallah noch etwas auf um s
Sonntag, 27. April 2008 01:49
methusalix †: @A. Berber
Stellen Sie die Frage im Ernst? Ich hoffe nicht, sonst wären Sie noch viel unintelligneter, als ich zunächst befürchtet habe.
Samstag, 26. April 2008 23:56
Anita Berber †: Lieber methusalix,
Für Sie nicht
Warum nicht?
Gute Nacht!
Warum nicht?
Gute Nacht!
Samstag, 26. April 2008 23:42
methusalix †: @A. Berber
Sie wissen ganz genau dass ein muslimisches Mädchen es sehr schwer hat einen Ausbildungsplatz zu finden
und daß die Beleidungen einer Schwarzer hier gar nicht helfen, im Gegenteil. Sie haben einfach keine
Sympathie für uns!
Für Sie nicht, aber für die Abteilungsleiterin bei einem meiner Kunden, die IMMER ein Kopftuch trägt, das ihren Kopf, bis auf das Gesicht, völlig verhüllt schon. Wenn Sie mit den Klienten meines Kunden verhandelt, geht für diese die Sonne auf, so ein strahlen bringt sie in den Raum.
Bei einem anderen meiner Kunden sitzt eine immer tiefschwarz verschleierte (Hijab? Tschador?) junge Frau am Empfang, die fünf Sprachen fliessend spricht. Sie ist für die Firma absolut unentbehrlich. Geht sie in Urlaub, wird sie von mindestens zwei, meist drei Personen vertreten. Ausserdem sind ihre Umgangsformen so ausgesucht höflich (DAS Kriterium für den Empfang, neben den Sprachen), dass man meint, sie käme direkt vom Hof des französischen Königs. Ich habe sie gefragt, wo sie das gelernt hat; ihre Antwort war, dass das in ihrer Familie schon immer so gewesen sei und dass diese aus Isfahan stamme. Anscheinend waren die Umgangsformen im Iran früher besser.
Die beiden Damen haben sich angepasst, ohne dabei ihre Herkunft, ihren Glauben oder gar ihre Identität zu verleugnen.
Die Integration in eine völlig neue Umgebung und Kultur ist schwer und dauert lange, ich weiss das aus eigener Erfahrung, aber es ist machbar. Aber nicht mit schimpfen und Vorwürfen. Nur mit Arbeit an sic…
Für Sie nicht, aber für die Abteilungsleiterin bei einem meiner Kunden, die IMMER ein Kopftuch trägt, das ihren Kopf, bis auf das Gesicht, völlig verhüllt schon. Wenn Sie mit den Klienten meines Kunden verhandelt, geht für diese die Sonne auf, so ein strahlen bringt sie in den Raum.
Bei einem anderen meiner Kunden sitzt eine immer tiefschwarz verschleierte (Hijab? Tschador?) junge Frau am Empfang, die fünf Sprachen fliessend spricht. Sie ist für die Firma absolut unentbehrlich. Geht sie in Urlaub, wird sie von mindestens zwei, meist drei Personen vertreten. Ausserdem sind ihre Umgangsformen so ausgesucht höflich (DAS Kriterium für den Empfang, neben den Sprachen), dass man meint, sie käme direkt vom Hof des französischen Königs. Ich habe sie gefragt, wo sie das gelernt hat; ihre Antwort war, dass das in ihrer Familie schon immer so gewesen sei und dass diese aus Isfahan stamme. Anscheinend waren die Umgangsformen im Iran früher besser.
Die beiden Damen haben sich angepasst, ohne dabei ihre Herkunft, ihren Glauben oder gar ihre Identität zu verleugnen.
Die Integration in eine völlig neue Umgebung und Kultur ist schwer und dauert lange, ich weiss das aus eigener Erfahrung, aber es ist machbar. Aber nicht mit schimpfen und Vorwürfen. Nur mit Arbeit an sic…
Samstag, 26. April 2008 23:34
obelix †: @A. Berber
Anita Berber: Lieber obelix,
Ich rede von der Art und Weise wie in diesem Land ÜBER Muslime geredet wird aber nicht mit ihnen.
Wenn Sie sich weiter so rabulistisch gebärden wird auch niemand mit Ihnen in einem anderen Ton sprechen, Frau Berber.
Zu Eiferern -jeglicher Couleur- spreche ich und andere so. Wenn Sie das nicht wollen, lassen Sie es; Sie sind frei mir zu antworten, oder auch nicht.
Ich habe einen Freundeskreis. Aber wenn alle ihre Meinung sagen, dann ich auch.
Nur zu! (aber wir auch)
Und meine Meinung ist daß SIE alles auf eine rein technische Ebene stellen. Sie glauben bürgerliche Freiheiten das sei der Gipfel des Glücks…
Ihre Meinung, die viele Bürger deutschsprachiger Länder teilen.
Ich habe persönlich andere Erfahrungen gemacht und teile sie nicht. Aber ich werde dafür kämpfen, dass Sie und alle anderen ihre Meinungen öffentlich kund tun dürfen, ohne Nachteile befürchten zu müssen.
Sie wissen ganz genau dass ein muslimisches Mädchen es sehr schwer hat einen Ausbildungsplatz zu finden …
Ich rede von der Art und Weise wie in diesem Land ÜBER Muslime geredet wird aber nicht mit ihnen.
Wenn Sie sich weiter so rabulistisch gebärden wird auch niemand mit Ihnen in einem anderen Ton sprechen, Frau Berber.
Zu Eiferern -jeglicher Couleur- spreche ich und andere so. Wenn Sie das nicht wollen, lassen Sie es; Sie sind frei mir zu antworten, oder auch nicht.
Ich habe einen Freundeskreis. Aber wenn alle ihre Meinung sagen, dann ich auch.
Nur zu! (aber wir auch)
Und meine Meinung ist daß SIE alles auf eine rein technische Ebene stellen. Sie glauben bürgerliche Freiheiten das sei der Gipfel des Glücks…
Ihre Meinung, die viele Bürger deutschsprachiger Länder teilen.
Ich habe persönlich andere Erfahrungen gemacht und teile sie nicht. Aber ich werde dafür kämpfen, dass Sie und alle anderen ihre Meinungen öffentlich kund tun dürfen, ohne Nachteile befürchten zu müssen.
Sie wissen ganz genau dass ein muslimisches Mädchen es sehr schwer hat einen Ausbildungsplatz zu finden …
Samstag, 26. April 2008 22:17
Anita Berber †: Lieber obelix,
Wenn das, angesichts der bürgerlichen Freiheiten die Sie
Ich rede nicht von bürgerlichen Freiheiten und das wissen sie ganz genau. Ich rede von der Art und Weise wie in diesem Land ÜBER Muslime geredet wird aber nicht mit ihnen. Über die Artikel in den Zeitungen, die Sendungen im Fernsehen über all diese Dinge. Das merken sie doch schon an dieser Diskussion hier. Sie beschuldigen mich ständig irgendwas mit Scharia einzuführen und was weiß ich was.
Wenn Ihnen das persönliche Klima in diesem Land zu kalt ist, bauen Sie sich einen Freundeskreis auf, der Sie lieb hat.
Ich habe einen Freundeskreis. Aber wenn alle ihre Meinung sagen, dann ich auch. Und meine Meinung ist daß SIE alles auf eine rein technische Ebene stellen. Sie glauben bürgerliche Freiheiten das sei der Gipfel des Glücks. Ich habe nix gegen diese Freiheit und ich will sie beileibe nicht abschaffen, aber die Zwischenmenschlichkeit in diesem Land ist doch wirklich armselig. Ja dieses Land ist kalt. Hier können sie mitten in HH verrecken ohne daß es jemanden interessiert. Finden sie es nicht kalt hier? Hier geht es nur um Geld und materielle Dinge. Sicher ist das wichtig aber anderes ist auch wichtig.
Dass eine islamische Verschleierung nicht an allen Arbeitsplätzen möglich
Sie wissen ganz genau dass ein muslimisches Mädchen es sehr schwer hat einen Ausbildungsplatz zu finden und daß die Beleidungen einer Schwarzer hier gar nicht helfen, im Gegenteil. Sie haben einfach keine Sympathie für uns!
Ich rede nicht von bürgerlichen Freiheiten und das wissen sie ganz genau. Ich rede von der Art und Weise wie in diesem Land ÜBER Muslime geredet wird aber nicht mit ihnen. Über die Artikel in den Zeitungen, die Sendungen im Fernsehen über all diese Dinge. Das merken sie doch schon an dieser Diskussion hier. Sie beschuldigen mich ständig irgendwas mit Scharia einzuführen und was weiß ich was.
Wenn Ihnen das persönliche Klima in diesem Land zu kalt ist, bauen Sie sich einen Freundeskreis auf, der Sie lieb hat.
Ich habe einen Freundeskreis. Aber wenn alle ihre Meinung sagen, dann ich auch. Und meine Meinung ist daß SIE alles auf eine rein technische Ebene stellen. Sie glauben bürgerliche Freiheiten das sei der Gipfel des Glücks. Ich habe nix gegen diese Freiheit und ich will sie beileibe nicht abschaffen, aber die Zwischenmenschlichkeit in diesem Land ist doch wirklich armselig. Ja dieses Land ist kalt. Hier können sie mitten in HH verrecken ohne daß es jemanden interessiert. Finden sie es nicht kalt hier? Hier geht es nur um Geld und materielle Dinge. Sicher ist das wichtig aber anderes ist auch wichtig.
Dass eine islamische Verschleierung nicht an allen Arbeitsplätzen möglich
Sie wissen ganz genau dass ein muslimisches Mädchen es sehr schwer hat einen Ausbildungsplatz zu finden und daß die Beleidungen einer Schwarzer hier gar nicht helfen, im Gegenteil. Sie haben einfach keine Sympathie für uns!
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