Keine verlorenen Schafe
Ein bekannter englischer Journalist hat das Gerücht gestreut, daß sich ein der Piusbruderschaft nahestehender Orden mit dem Heiligen Stuhl ausgesöhnt hat.

Das erklärte der katholische Journalist Damian Thompson auf seinem Weblog der Londoner Tageszeitung ‘The Telegraph’.
Thompson ist Chefredakteur der katholischen Wochenzeitung ‘Catholic Herald’. Er hat sich in der Vergangenheit sehr für die Alte Messe eingesetzt.
Die Transalpinen Redemptoristen sind ein unabhängiger Orden mit 25 Mitgliedern. Sie leben auf der kleinen Insel Papa Stronsay im äußersten Nordosten Schottlands.
Die Gemeinschaft folgt der Redemptoristenregel, wurde aber bisher von der katholischen Hierarchie nicht anerkannt.
Der Orden hat im Gegensatz zur Piusbruderschaft am Karfreitag den neu formulierten Text der Fürbitte für die Juden benützt.
Thompson weiß keine Details über die angebliche Versöhnung mit dem Heiligen Stuhl. Seine Information steht im Kontext einer Tirade gegen die Priesterbruderschaft St. Pius X.
Anfang März hat der von Thompson geleitete ‘Catholic Herald’ einen scharfen Angriff gegen die Piusbruderschaft geführt.
In dem aktuellen Blog-Eintrag kommentiert Thompson die Entscheidung des Generaloberen der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, derzeit keine Einigung mit dem Heiligen Stuhl zu unterschreiben.
Thompson wertet das als Wahl des „Sektierertums“ statt der Einheit.
Er erklärt, daß „die große Wunde der Kirche“ durch die tragische Unterdrückung der Alten Messe verursacht worden sei.
Der „Weggang“ der Piusbruderschaft sei zwar bedauerlich. Doch Thompson hält einen Teil der Bruderschaft für „fanatische Spinner“, die Bischof Richard Williamson folgen.
Abschließend glaubt Thompson, daß Papst Benedikt aufhören sollte, sich um die Lefebvristen zu kümmern.
Stattdessen solle er katholische Bischöfe disziplinieren, die sich gegen die Alte Messe stellen:
„Laßt die Lefebvristen ihren eigenen Papst wählen, wenn sie wollen. Der wahre Skandal ist, daß sich so viele liberale katholische Bischöfe in ihren eigenen Diözesen wie Päpste aufführen.“
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Samstag, 26. April 2008 11:21
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Gotthard,
Wenn Du auch nur einen ganz blassen Schimmer von den Zuständen in der CSSR gehabt hättest, würdest
du sie nicht mit Econe in der Schweiz vergleichen – bzw diesen ehrenwerten EB Marcel mit einem der Martyrerbischöfe
in der CSSR.
… ich mache ja den Vergleich weil ich mehr als nur einen blassen Schimmer habe. Das Prinzip ist das gleiche: Die Treuen werden durch willkürliche Gesetze ausserhalb des Gesetzes gestellt und verfolgt. Die CSSR hatte dabei freilich die besseren Möglichkeiten. Ich habe bei einem Priester aus Oberbayern miterlebt, wie gemein der von Döpfner und seinen Nachfolgern schikaniert wurde, es ist einfach unglaublich. Und nur weil dieser Priester die „alte“ Messe weitergelesen hat und den unverfälschten katholischen Glauben weiter verkündet hat.
Das Prinzip ist das gleiche in der kommunistischen Kirche wie in den kommunistischen Staaten. Erst ungerechte Gesetze basteln und sie dann mit Rücksichtslosigkeit und Niedertracht durchdrücken. Die kommunistischen Staaten waren lediglich besser organisiert. Im Umkehrschluß, hier wie dort: Wer alles Unrecht mitmacht hat gut leben.
Die Pius-Fritzen scheuen keine Geschmacklosigkeit!
Das hat mit Geschmacklosigkeit nichts zu tun. Ihr Modernisten-Fritzen habt ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit. Ihr müsst dies auch haben. Wäret ihr wahrhaftig, wäret ihr die längste Zeit Modernisten gewesen.
… ich mache ja den Vergleich weil ich mehr als nur einen blassen Schimmer habe. Das Prinzip ist das gleiche: Die Treuen werden durch willkürliche Gesetze ausserhalb des Gesetzes gestellt und verfolgt. Die CSSR hatte dabei freilich die besseren Möglichkeiten. Ich habe bei einem Priester aus Oberbayern miterlebt, wie gemein der von Döpfner und seinen Nachfolgern schikaniert wurde, es ist einfach unglaublich. Und nur weil dieser Priester die „alte“ Messe weitergelesen hat und den unverfälschten katholischen Glauben weiter verkündet hat.
Das Prinzip ist das gleiche in der kommunistischen Kirche wie in den kommunistischen Staaten. Erst ungerechte Gesetze basteln und sie dann mit Rücksichtslosigkeit und Niedertracht durchdrücken. Die kommunistischen Staaten waren lediglich besser organisiert. Im Umkehrschluß, hier wie dort: Wer alles Unrecht mitmacht hat gut leben.
Die Pius-Fritzen scheuen keine Geschmacklosigkeit!
Das hat mit Geschmacklosigkeit nichts zu tun. Ihr Modernisten-Fritzen habt ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit. Ihr müsst dies auch haben. Wäret ihr wahrhaftig, wäret ihr die längste Zeit Modernisten gewesen.
Freitag, 25. April 2008 23:15
Gotthard: @HeinrichvO
wie krank muss man eigentlich sein um einen solchen Unsinn zu tippen?
Wenn Du auch nur einen ganz blassen Schimmer von den Zuständen in der CSSR gehabt hättest, würdest du sie nicht mit Econe in der Schweiz vergleichen – bzw diesen ehrenwerten EB Marcel mit einem der Martyrerbischöfe in der CSSR.
Die Pius-Fritzen scheuen keine Geschmacklosigkeit!
Wenn Du auch nur einen ganz blassen Schimmer von den Zuständen in der CSSR gehabt hättest, würdest du sie nicht mit Econe in der Schweiz vergleichen – bzw diesen ehrenwerten EB Marcel mit einem der Martyrerbischöfe in der CSSR.
Die Pius-Fritzen scheuen keine Geschmacklosigkeit!
Freitag, 25. April 2008 22:07
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Landorgler,
Wollen Sie etwa die Zustände in kommunistischen Diktaturen mit dem von EB. Lefrevel hervorgerufenen Schisma
vergleichen?
… ja durchaus vergleichbar mit der römischen Diktatur und dem römischen Schisma. Lefebvre hat ja kein Schisma begründet, sondern nur eines verkündet: das der abgefallenen römischen Bischöfe und ihrer Anhänger. Das will freilich nicht in ihren Kopf: Wess’ Brot ich ess, dess’ Lied ich sing, oder in ihrem Falle wess’ Orgel ich schlage, dessen (Un-)Glaub’ ich teile. Modernisten eilt, die Hölle steht euch offen, der Teufel wartet auf euch. Man braucht an ihn nicht glauben, es funktioniert auch so.
… ja durchaus vergleichbar mit der römischen Diktatur und dem römischen Schisma. Lefebvre hat ja kein Schisma begründet, sondern nur eines verkündet: das der abgefallenen römischen Bischöfe und ihrer Anhänger. Das will freilich nicht in ihren Kopf: Wess’ Brot ich ess, dess’ Lied ich sing, oder in ihrem Falle wess’ Orgel ich schlage, dessen (Un-)Glaub’ ich teile. Modernisten eilt, die Hölle steht euch offen, der Teufel wartet auf euch. Man braucht an ihn nicht glauben, es funktioniert auch so.
Freitag, 25. April 2008 21:49
LandorganistII: Ach Gottchen,
da kömmt der Alois und seine Notstandslüge…alles dummes Gewäsch. Wollen Sie etwa die Zustände in kommunistischen Diktaturen mit dem von EB. Lefrevel hervorgerufenen Schisma vergleichen?
Freitag, 25. April 2008 21:33
Alois Bischof: Gotthard
Im Notstand der kommunistischen Tschechoslowakei wurden 32 Weihbischöfe heimlich geweiht, ohne Bistum, ohne Ernennung durch Rom. Ich nenne nur Bischof Jan Bláha, einen Tschechen, als Beispiel dafür. Und Mons. Jan Bláha ist römisch-katholischer Bischof, ohne Sitz allerdings, da er das Bischofsamt niedergelegt hat nach 1991.
Freitag, 25. April 2008 20:56
Gotthard: @monti
Die Bischöfe der FSSPX sind gültig geweiht, also sind sie Bischöfe. Was also sollen die Anführungszeichen.
für welches Bistum wurden die Herren Pius-Bischöfe eigentlich geweiht?
Es gibt in der katholischen Kirche keine Bischöfe „ohne Bistum“… und sei es ein untergegangenes wie Konstanz oder Werden oder Bremen oder Partenia oder Brandenburg…
für welches Bistum wurden die Herren Pius-Bischöfe eigentlich geweiht?
Es gibt in der katholischen Kirche keine Bischöfe „ohne Bistum“… und sei es ein untergegangenes wie Konstanz oder Werden oder Bremen oder Partenia oder Brandenburg…
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