Seelische Qualen, die kein Ende nehmen
Frau Ilse Sixt ist eine bayrische Hobby- Schriftstellerin. Sie hat den schwülstigen Stoff entdeckt, aus dem die modernen Heimatromane gestrickt sind. Worum geht es? Natürlich um den Zölibat.
(kreuz.net) Ilse Sixt (71) wurde nach Angaben ihrer Webseite am Rosenkranzfest 1936 in Falkenstein im
Vogtland geboren. Es handelt sich um eine Region zwischen den deutschen Freistaaten Sachsen, Thüringen
und Bayern und dem tschechischen Egerland.
Ab dem 15. Lebensjahr arbeitete sie als Haus-Laden-Hilfe. Im Jahr 1957 heiratete sie. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Frau Sixt bezeichnet sich als „schreibende Großmutter“ mit zehn Enkelkindern.
Die Hobby-Autorin hat zahlreiche Kurzschriften veröffentlicht, etwa zu folgenden Titeln: „Das Nähmaschinen-schubladl“, „Die kaffebraune Kuh Buttl“, „Der bairische Schutzengel“, „Jesus – Deine Sonne“, „Gebete aus dem Herzen“ oder „Die Eucharistie. Gedanken zum Mitfeiern“.
Ihre 98seitige Schrift „Der Zölibat“ erschien in einer zweiten überarbeiteten und erweiterten Auflage.
Vergangenen Jahr publizierte Frau Sixt das Buch „Das verbotene Herz“. Kürzlich erschien auf ihrer Webseite eine Vorstellung der Schrift.
Darin läßt Frau Sixt einen angeblichen Priester zu Wort kommen: „Da ich ein realistisch denkender Mensch bin,
Als Pfarrer bemühe er sich weiterhin, seine Pflichten in der Gemeinde zu erfüllen: „Der Rest ist Privatleben, auf das mein Arbeitgeber »Kirche« keinen Zugriff hat.“
Dann wendet sich Frau Sixt im schwülstigen Stil eines Heimatromans der angeblichen Konkubine des angeblichen Geistlichen zu: „Wie aber sieht das Leben dieser Frau in Zukunft aus?“
Trotz „ehelicher“ Gemeinschaft sei es für sie zum Beispiel ein Muß, auf Kinder zu verzichten.
Für die Priesterkonkubine seien „seelische Qualen, die kein Ende nehmen werden“ vorprogrammiert – drückt Frau Sixt auf die Tränendrüse:
„Wissen die Verantwortlichen der katholischen Kirche überhaupt, welchen Sumpf an Lügen, Sünden, Ängsten, Schmerzen und Tränen bis hin zum Töten Ungeborener sie sich an Schuld und Verantwortung aufladen?“ – steigert sie dramatisch ihre Empörung und stellt die fromme Frage:
„Ist denn die »Heilige Familie«, in welcher der Menschensohn Jesus Christus herangewachsen ist, für das Oberhaupt der katholischen Kirche nicht Vorbild genug, um endlich auch für Priester ein Familienleben zuzulassen?“
Als Schuldige für das Zölibat entlarvt Frau Sixt meist selber verheiratete „fanatische Katholiken“, die auf ehelos lebenden Priestern beharren würden. Diese Katholiken würden – „in ihrer Gefühlsarmut“ – vergessen, daß auch Priester „Menschen mit Leib und Seele“ seien.
Aufgrund dieser scharfen und tiefschürfenden Analyse zeigt sich, daß auch die Heirat nicht die Lösung aller Probleme ist.
Abschließend ruft die Hobby-Autorin der angeblichen Priesterkonkubine eine furchtbare Drohbotschaft nach: „Wie wird wohl das Leben dieser Frau im Alter aussehen? – Ohne eigene Familie wird sie auf die Hilfe und Pflege fremder Menschen angewiesen und unendlich einsam sein.“
Eines ist klar: Die bahnbrechende Gedankenkraft der Hausfrauenliteratur von Frau Ilse Sixt garantiert ihr schon jetzt einen unsterblichen Platz im Olymp der deutschen Geistesgeschichte.
Im Nachwort ihres intellektuellen Feuerwerkes zitiert Frau Sixt auch den deutschen Schriftsteller Hermann Hesse († 1962): „Weich ist stärker als hart, Wasser ist stärker als Fels, Liebe ist stärker als Gewalt.“
Und was ist weicher als butterweich? Richtig: die Zölibats-Heimatromane von Frau Sixt.
Da bleibt kein Auge trocken. Man weiß nur nicht, ob vom Weinen oder vom Lachen.
Ab dem 15. Lebensjahr arbeitete sie als Haus-Laden-Hilfe. Im Jahr 1957 heiratete sie. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Frau Sixt bezeichnet sich als „schreibende Großmutter“ mit zehn Enkelkindern.
Die Hobby-Autorin hat zahlreiche Kurzschriften veröffentlicht, etwa zu folgenden Titeln: „Das Nähmaschinen-schubladl“, „Die kaffebraune Kuh Buttl“, „Der bairische Schutzengel“, „Jesus – Deine Sonne“, „Gebete aus dem Herzen“ oder „Die Eucharistie. Gedanken zum Mitfeiern“.
Ihre 98seitige Schrift „Der Zölibat“ erschien in einer zweiten überarbeiteten und erweiterten Auflage.
Vergangenen Jahr publizierte Frau Sixt das Buch „Das verbotene Herz“. Kürzlich erschien auf ihrer Webseite eine Vorstellung der Schrift.
Darin läßt Frau Sixt einen angeblichen Priester zu Wort kommen: „Da ich ein realistisch denkender Mensch bin,
fühle ich mich an mein Zölibatsversprechen nicht mehr gebunden.
Denn ich lebe seit einem Jahr mit meiner Freundin zusammen“ – so der angebliche Priester.
Als Pfarrer bemühe er sich weiterhin, seine Pflichten in der Gemeinde zu erfüllen: „Der Rest ist Privatleben, auf das mein Arbeitgeber »Kirche« keinen Zugriff hat.“
Dann wendet sich Frau Sixt im schwülstigen Stil eines Heimatromans der angeblichen Konkubine des angeblichen Geistlichen zu: „Wie aber sieht das Leben dieser Frau in Zukunft aus?“
Trotz „ehelicher“ Gemeinschaft sei es für sie zum Beispiel ein Muß, auf Kinder zu verzichten.
Für die Priesterkonkubine seien „seelische Qualen, die kein Ende nehmen werden“ vorprogrammiert – drückt Frau Sixt auf die Tränendrüse:
„Wissen die Verantwortlichen der katholischen Kirche überhaupt, welchen Sumpf an Lügen, Sünden, Ängsten, Schmerzen und Tränen bis hin zum Töten Ungeborener sie sich an Schuld und Verantwortung aufladen?“ – steigert sie dramatisch ihre Empörung und stellt die fromme Frage:
„Ist denn die »Heilige Familie«, in welcher der Menschensohn Jesus Christus herangewachsen ist, für das Oberhaupt der katholischen Kirche nicht Vorbild genug, um endlich auch für Priester ein Familienleben zuzulassen?“
Als Schuldige für das Zölibat entlarvt Frau Sixt meist selber verheiratete „fanatische Katholiken“, die auf ehelos lebenden Priestern beharren würden. Diese Katholiken würden – „in ihrer Gefühlsarmut“ – vergessen, daß auch Priester „Menschen mit Leib und Seele“ seien.
Aufgrund dieser scharfen und tiefschürfenden Analyse zeigt sich, daß auch die Heirat nicht die Lösung aller Probleme ist.
Abschließend ruft die Hobby-Autorin der angeblichen Priesterkonkubine eine furchtbare Drohbotschaft nach: „Wie wird wohl das Leben dieser Frau im Alter aussehen? – Ohne eigene Familie wird sie auf die Hilfe und Pflege fremder Menschen angewiesen und unendlich einsam sein.“
Eines ist klar: Die bahnbrechende Gedankenkraft der Hausfrauenliteratur von Frau Ilse Sixt garantiert ihr schon jetzt einen unsterblichen Platz im Olymp der deutschen Geistesgeschichte.
Im Nachwort ihres intellektuellen Feuerwerkes zitiert Frau Sixt auch den deutschen Schriftsteller Hermann Hesse († 1962): „Weich ist stärker als hart, Wasser ist stärker als Fels, Liebe ist stärker als Gewalt.“
Und was ist weicher als butterweich? Richtig: die Zölibats-Heimatromane von Frau Sixt.
Da bleibt kein Auge trocken. Man weiß nur nicht, ob vom Weinen oder vom Lachen.
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Samstag, 17. Mai 2008 19:12
gigowi: Lieber Mitarbeiter von kreuz.net
An den Verfasser des Artikels: Seelische Qualen…:
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die Öffentlichkeitsarbeit, die Sie meinem Büchlein: „Der Zölibat – Segen – oder wider die Natur“ gewidmet haben. Als Heimatroman würde ich es zwar nicht bezeichnen, eher als Ventil für einige Priester, denen ich dadurch Gelegenheit gegeben habe, sich teils anonym ihre Probleme von der Seele zu schreiben. Mit meinen 71 Jahren habe ich es auch nicht nötig, zu lügen. Denn: Die Wahrheit geht zwar unter, aber sie ertrinkt nicht. Es war auch nicht besonders nett von Ihnen, dass Sie mir in Ihrem Übereifer ein Kind unterschlagen haben. Ich habe nämlich vier, für die ich sehr dankbar bin. So bestätigt sich meine Erfahrung erneut: „Auch das beabsichtigte Böse muß dem Guten dienen“. Oma Sixt
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die Öffentlichkeitsarbeit, die Sie meinem Büchlein: „Der Zölibat – Segen – oder wider die Natur“ gewidmet haben. Als Heimatroman würde ich es zwar nicht bezeichnen, eher als Ventil für einige Priester, denen ich dadurch Gelegenheit gegeben habe, sich teils anonym ihre Probleme von der Seele zu schreiben. Mit meinen 71 Jahren habe ich es auch nicht nötig, zu lügen. Denn: Die Wahrheit geht zwar unter, aber sie ertrinkt nicht. Es war auch nicht besonders nett von Ihnen, dass Sie mir in Ihrem Übereifer ein Kind unterschlagen haben. Ich habe nämlich vier, für die ich sehr dankbar bin. So bestätigt sich meine Erfahrung erneut: „Auch das beabsichtigte Böse muß dem Guten dienen“. Oma Sixt
Samstag, 10. Mai 2008 14:10
Pünktchen: ENTSETZLICHES VERBRECHEN IN BAYERN:
Samstag, 10. Mai 2008 14:02
gigowi: Seelische Qualitäten d. schreibenden „Oma Ilse S.“
Wer es nötig hat, eine harmlose Hobbyschriftstellerin so „runterzumachen“, so zu beleidigen, so zu mobben,
so ätzend zu zerlegen, der hat in sich das „schwülstige“ von dem er schreibt, unterdrückt und zwar
gewaltig, er projiziert das Unterdrückte (fehlende Liebe und Sexualität) auf andere und muß es in einer
Frau mit Herz bekämpfen, mit Mitteln seiner Intellektualität, das einzige, was ihm geblieben ist, nachdem
der Rest abgewürgt wird. Man könnte ihm wünschen, dass er nie „dement“ wird, dann käme er nämlich
in die Lage seine „Bedürftigkeit“ zu spüren, seine Leiblichkeit, seine Sehnsucht nach liebevoller Berührung
und menschlicher Zuwendung. Man könnte ihm wünschen, dass er dann so eine mit Herz trifft wie Ilse Sixt,
die sich dann um ihn sorgen würde und ihm zeigen würde, wo es im Leben wirklich lang geht, nämlich
um gelebte Nächstenliebe und nicht pseudoanalytische Fehlinterpretationen.
Dann wird ihm das Lachen vergehen…wenn er keinen butterweichen Menschen findet, er baut auf sein Gehirn, man müßte ihm sagen, wie leicht es dement wird und sein Herz, dazu hat er schon lange keinen Zugang mehr.
Projektion ist das, was er tut und so intellektuell wie er sich gibt, der ironische Schreiberling, sollte er mal bißchen Nachhilfe bei den Psychologen nehmen, was er da für unterdrückte Anteile durch seine ironische Schreibweise verrät. Jeder psychologisch einigermaßen gebildete Mensch durchschaut solche Abwehrmechanismen. Aus welcher kath. „Ecke“ kommen Sie? Antwort erwünscht.
Dann wird ihm das Lachen vergehen…wenn er keinen butterweichen Menschen findet, er baut auf sein Gehirn, man müßte ihm sagen, wie leicht es dement wird und sein Herz, dazu hat er schon lange keinen Zugang mehr.
Projektion ist das, was er tut und so intellektuell wie er sich gibt, der ironische Schreiberling, sollte er mal bißchen Nachhilfe bei den Psychologen nehmen, was er da für unterdrückte Anteile durch seine ironische Schreibweise verrät. Jeder psychologisch einigermaßen gebildete Mensch durchschaut solche Abwehrmechanismen. Aus welcher kath. „Ecke“ kommen Sie? Antwort erwünscht.
Dienstag, 6. Mai 2008 01:32
clarissa colonia: Facetia ex ephemeridis nuntiis
Uxor quaedam garrula, quae maritum suum dum vivebat querelis perpetuis male vexaverat, post quam obiit
ille, cognovit sibi ne unum quidem assem in testamento eius relictum esse.
Itaque irata ad sculptorem iit qui sepulchrum mariti faciebat, et illi ‘Quid’ inquit in sepulchro mariti mei inscripsisti?’. Et is ‘Inscripsi’ inquit ‘verba „Requiescas in pace“.’ Cui uxor ‘Haec’ inquit ‘duo adde – „donec veniam“.
Itaque irata ad sculptorem iit qui sepulchrum mariti faciebat, et illi ‘Quid’ inquit in sepulchro mariti mei inscripsisti?’. Et is ‘Inscripsi’ inquit ‘verba „Requiescas in pace“.’ Cui uxor ‘Haec’ inquit ‘duo adde – „donec veniam“.
Montag, 5. Mai 2008 20:50
EvaHermanFan akaFreimaurerin: Klar gibts Frauen-
Logen! Logo!
Montag, 5. Mai 2008 19:42
Marcelus: @Freimaurerin: Nur Christus ist die Erlösung
Werden mittlerweile auch Frauen bei den Freimaurern aufgenommen?
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