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Samstag, 26. April 2008 14:27
Gott darf nicht existieren
Manche Wissenschaftler wollen einfach nicht, daß Gott existiert. Sie akzeptieren jede logische Verrücktheit, um alle handfesten Hinweise auf ihn aus der Welt zu schaffen.
Ein Auto gegen die Märchen der Evolution: Die Fosssilien sagen: Nein.
Ein Auto gegen die Märchen der Evolution: Die Fosssilien sagen: Nein.
(kreuz.net/Vers1) Michael J. Behe (55) – Professor für Biochemie an Lehigh-Universität im US-Bundesstaat Pennsylvania – plädiert dafür, die – Zitat – „wissenschaftlich nachgewiesenen Bestandteile“ der Abstammungslehre von Charles Darwin († 1882) zu akzeptieren.

Gleichzeitig kritisiert der Vordenker der Intelligent Design-Theorie Theorien, wonach „der Prozeß, der zur Entstehung des menschlichen Lebens führte, ein zufälliger Prozeß“ gewesen sei.

Im Interview mit der christlichen Zeitung ‘Vers 1’ bekennt sich Behe zum Schöpfergott.

Dieser stehe nicht im Widerspruch zu den Teilen der Lehre Darwins, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhten.

Anders als zum Beispiel die Kreationisten, welche eine Erschaffung der Welt in sechs Tag annehmen, geht Behe davon aus, daß die Erde seit etwa viereinhalb Milliarden Jahren existiert – aber nicht aus Zufall:

„Unsere Erfahrung besagt, daß die einzige Kraft, die in der Lage wäre, derart funktionale und komplexe Systeme zu produzieren, intelligenter Natur sein muß. Also können wir daraus schließen, daß – wie auch immer das Leben seinen Anfang nahm – intelligente Richtungsweisung nötig war.“

Behe, Autor des US-Bestsellers „Darwin’s Black Box“, kritisiert die Mehrheit der Darwin-gläubigen Wissenschaftler: „Genauso wie die Theorie vom Urknall, ist auch Intelligent Design eine wissenschaftliche Theorie, aber sie hat philosophische Ansätze.“

Die meisten Menschen glaubten, daß der Designer, der Erschaffer, den wir beim Betrachten der funktionierenden Zellen erkennen, mit Gott identisch sein müsse:

„Aber viele andere, vor allem einige Wissenschaftler hassen diese Idee. Manche Wissenschaftler wollen einfach nicht, daß so etwas wie Gott existiert – und sie gehen sehr weit, um möglichst alle Hinweise auf ihn zu widerlegen.“

Vorwürfe aus der Wissenschaft, Intelligent Design sei unwissenschaftlich und stelle kein Gegenkonzept zu Darwin dar, läßt Behe nicht gelten:

„Der Physiker Isaac Newton († 1727) beispielsweise hat seine Gravitationslehre präsentiert, ohne uns einen Mechanismus für die Gravitation mitzuliefern.

Und die Theorie vom Urknall wurde entwickelt ohne die geringste Idee dafür, was das Universum dazu gebracht haben könnte mit einem Knall zum Leben zu erwachen.“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 91 Lesermeinungen:
Donnerstag, 31. Juli 2008 15:52
wunderkind3: verwirrung
ihr macht hiet werbung für intelligent design und drüber, dick und fett ist ein bild der kreationisten zu sehen.
ja was denn nu?
Sonntag, 4. Mai 2008 00:08
methusalix †: @Marcelus
Marcelus: @methusalix: Der Papst hat doch …

Wollen Sie etwa behaupten, dass der Primat des Papstes damals abgeschafft worden wäre?

Meines Wissens besteht der Primat des Papstes fort und er hat genau dieselben Rechte, wie die chinesische, oder koreanische Parteiführung.

Er ist oberster Gesetzgeber.

Er ist oberster Ankläger.

Er ist oberster Richter.

Und er ist oberster Exekutor.


Gott sei Dank hat er kaum noch weltliche Macht. Denn sonst herrschten hier immer noch Zustände wie heute in Nordkorea und in China.
Samstag, 3. Mai 2008 23:19
Marcelus: @methusalix: Der Papst hat doch bis zum Ende des Papstkönigreiches 1870
genauso regiert wie heute die KP-Führung in der Volksrepublik China.

Und die Katholiken in China werden natürlich von der Regierung völlig zu Recht und gerecht unter strengste Staatsaufsicht gestellt. Mit allen Übeln, die ihnen angetan werden. Die wollen ja nur, wie Galilei, ihre Freiheit. Und wo kämen wir da hin, wenn jeder FREI wäre?
Samstag, 3. Mai 2008 23:14
methusalix †: @HvO et alii
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Peter-Pan,
… nein hier wurde ein Mann relativ behutsam in die Ecke gestellt, weil er ein persönliches Arschloch war, der mit Potentaten Streit suchte.


Das heisst, wenn ich jemanden persönlich für ein Arschloch halte, darf ich mit ihm so umspringen, wie die katholische Hierarchie mit Galilei.

Na das ist ja ganz wunderbar! Dann sind von Meisner über Mixa und Marx, bis Laun und Schönborn demnächst alle katholischen Kirchenfürsten geschurigelt unter strengstem Hausarrest zu einem fünfhundertjährigem Bussschweigen verurteilt, mit der Androhung schwerster Leibesstrafen bei erneutem Versuch das Maul aufzureissen.

Und die Katholiken in China werden natürlich von der Regierung völlig zu Recht und gerecht unter strengste Staatsaufsicht gestellt. Mit allen Übeln, die ihnen angetan werden. Die wollen ja nur, wie Galilei, ihre Freiheit. Und wo kämen wir da hin, wenn jeder FREI wäre?

Oder darf etwa nur die katholische Hierarchie derartig böse mit Menschen umspringen???
Samstag, 3. Mai 2008 21:25
Marcelus: @Ultramontanus: Galileo meinte als überzeugter Katholik sicherlich, daß die Religion
mit der Wissenschaft in Einklang steht, und damit sicher auch mit der Hl. Schrift.

als solcher beanspruchte er, die Wissenschaft könne prinzipiell die Hl. Schrift widerlegen,
Samstag, 3. Mai 2008 21:22
Ultramontanus: Galilei
„Und was ist verkehrt daran, wenn ein Wissenschaftler, noch dazu ein von sich überzeugter Wissenschaftler, Streit sucht? Soll er doch, dafür bestraft man doch keinen, wenn man irgendeinen Sinn für Gerechtigkeit hat.“

Der „überzeugte Wissenschaftler“ war auch überzeugte Katholik, als solcher beanspruchte er, die Wissenschaft könne prinzipiell die Hl. Schrift widerlegen, womit er natürlich zuensuriert wurde.
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