Paedophilie
Meine Mutter gab mich an den Pforten des Pfarrhauses ab
Ich habe ihm verziehen. Er war ein Verbrecher. Aber er war auch ein Opfer. In seinem komplexen Psychogramm sehe ich die Fratze der Gier, aber auch Züge von Großzügigkeit, Hingabe und Mut. Ein Ex-Priester für das ‘Vatican Magazin’.
Symbolfoto
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© Nic McPhee, CC
(kreuz.net) Ich will nun meine Geschichte erzählen. Ich erzähle sie nicht, weil ich selbst auf die Idee gekommen wäre, sie jemals anderen Menschen mitzuteilen als jenen, denen ich durch Freundschaft oder über das Sakrament der Beichte verbunden bin.

Ich erzähle sie, weil ich von Priestern gebeten wurde, sie zu erzählen, sie jetzt zu erzählen. Es ist eine Geschichte von sexuellem Mißbrauch durch einen Priester. Ich war das Opfer.

Vor zwanzig Jahren hätte man mir ebenso gut prophezeien können, daß ich eines Tages den Fortsetzungsband zur Kriminalgeschichte des Christentums schreiben würde.

Ich weiß nicht, wem im Himmel oder auf der Erde ich es verdanke, daß ich heute eher eine Liebesgeschichte des Christentums schreiben könnte.

Novemberausgabe des 'Vatican-Magazin'
Novemberausgabe des ‘Vatican-Magazin’
Vielleicht ist es ein Wunder. Wunder gibt es ja in der Kirche, manchmal die kuriosesten. Mein Name tut nichts zur Sache. Ich erzähle meine Geschichte anonym, weil ich das Andenken meiner Eltern nicht beflecken möchte.

Die Namen der Orte und Personen sind erfunden. Die Zeit stimmt. Für meinen Mißbraucher – wahrscheinlich ist er tot. Ich finde ihn im Namensverzeichnis der fraglichen Diözese nicht mehr – bete ich häufig.

Ich habe ihm verziehen und hoffe auf Gottes Barmherzigkeit. Er war ein Verbrecher, aber er war auch ein Opfer. In seinem komplexen Psychogramm sehe ich das Fratzenhafte der Gier, aber ich sehe auch Züge von Großzügigkeit, Hingabe und Mut.

Die Geschichte spielt zu Beginn der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts in einer Kleinstadt in der Mitte Deutschlands.

Eines Tages gab mich meine Mutter an den Pforten des Pfarrhauses ab. Ich mochte damals 15 oder 16 Jahre alt gewesen sein, ein aufgeschossener Schlacks, kaum richtig in der Pubertät, ein im Grunde braver, wenig selbstsicherer Junge.

Meine Lage war nicht rosig. Schulisch war ich mehr oder weniger gescheitert. Zuhause lebte ich in einem ins Gewalttätige ausufernden Dauerkonflikt mit meinem Vater, der sich wohl unbewußt daran rächte, daß meine Mutter ihr ältestes Kind mehr liebte als ihren Mann.

Der Stadtpfarrer kannte den Konflikt und bot meiner Mutter an, mich, einen seiner Oberministranten, im Pfarrhaus wohnen zu lassen. Überglücklich willigte ich in dieses Arrangement ein. Meine Mutter ahnte nicht, daß sie mich an der Pforte der Hölle abgab.

Der Mann, der mein Schicksal wurde, war vom Phänotyp her kein Dunkelmann. Wer ihn nicht näher kannte, mußte ihn für eine strahlende Gestalt halten. Nach einem mittelmäßigen, frömmlerischen Priester, der keinerlei Eros hatte, kam er – ein moderner Mann mit Managementqualitäten, ein „Herr“ mit Charme, Witz und Manieren.

Er schaffte es innerhalb weniger Jahre, die Jugend und die Frauengemeinschaft zu begeistern, die Kirche zu renovieren, ein prächtiges Gemeindehaus zu bauen, eine Orgel anzuschaffen, ein Orchester zu gründen.

Er war groß gewachsen, hatte eine stark männliche Ausstrahlung und eine geradezu unwiderstehliche Anziehungskraft auf Frauen.

Meine Mutter war ihm in einer schwärmerischen Liebe ergeben, die ganz gewiß das Maß an Liebe überstieg, das sie meinem schwierigen Vater nach bitteren Ehejahren noch geben mochte.

Des Pfarrers Metier war die Liturgie. Ich glaube, es gab in der ganzen Diözese keine prächtigeren Gottesdienste als in M. An den Festtagen zogen dreißig und mehr Ministranten ein, mit Fahnen, einem Heer von Kerzenträgern, umweht von wahren Weihrauchorgien.

Die „Choreographie“ stimmte bis aufs I-Tüpfelchen, und wehe der Organist oder der Chorleiter hatten einen blackout – dann lernten sie die cholerische Seite des Stadtpfarrers kennen. Hier beginnt es mit den dunklen Seiten des Mannes.

Der Beitrag erschien ursprünglich im ‘Vatican Magazine’.

Nächstes Mal: Eines Sommerabends geschah es
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Der Beruf des Priesters stinkt 2. Der Zölibat ist kompletter Irrsinn 3. Du sitzt am Joystick der Gemeinde 4. Der Zölibat ist Freiheit und Liebe oder er ist widerlicher Dreck
5. Meine Mutter gab mich an den Pforten des Pfarrhauses ab
6. Eines Sommerabends geschah es 7. Im Grunde wollte ich nur Sex, Sex, Sex 8. Die Verwüstungen meiner Seele waren tiefgreifend 9. Das Fazit eines Mißbrauchten
      
16 Lesermeinungen
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#17   clarissa colonia   22:46:13 | Dienstag, 29. April 2008
Werter Jörg,
nicht vom Tridentinum sprach ich, auf dem meines Wissens keine Päpste abgesetzt wurden, weil deren mehrere seinerzeit nicht mehr amtswalteten, sondern vom (XVI. oec.) Constantiense (1414-1418), von denen mindestens einer sicher zwangsweise abgesetzt wurde (der Spanier). Gleichzeitig verwarf es (worauf mich Ihr Beitrag wieder einmal stoßen ließ) die Irrlehren des Iohannes Hus, in denen es unter anderem heißt:
„Papa non est verus et manifestus successor apostolorum principis Petri, si vivit moris contrariis Petro: etsi quaerit avaritiam, tunc est vicarius Iudae Iscarioth. Et pari evidentia Cardinales non sunt veri et manifesti successores collegii aliorum apostolorum Christi, nisi vixerint more apostolorum, servantes mandata et consilia Domini nostri Iesu Christi.“ (D639)
Nach Entschließung des Konstanzer Konzils (sessio XV., 6. Juli 1418) muß der Papst also nicht more Petro leben, um successor Petri zu sein; und die Herren Kardinäle müssen die mandata et consilia unseres Herrn nicht halten, um rechtmäßige Nachfolger des Kollegiums der Apostel zu sein.
Und weiters wird der Satz verurteilt:
„Nullus est dominus civilis, nullus est praelatus, nullus est episcopus, dum est in peccato mortali.“ (D656)
Da bricht der Sedisvakantismus doch glatt in sich zusammen, und das durch Konzilsbeschluß! (Oder trat die Sedisvakanz nicht doch schon beim Constantiense ein? Muß da nicht die sedisvakantistische Argumentation neu justiert werden?)
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#16   Jörg Guttenberger, Köln   22:15:37 | Dienstag, 29. April 2008
Slarissa colonia; Papst und Konzil
Werte Clarissa, auf dem Konzil von Tirent sind meiner Erinnerung nach keine Päpste abgesetzt worden, sondern alle drei Päpste haben freiwillig ihren Amtsvericht erklärt, so daß das Kardinalskollegium völlig legitim einen neuen Papst gewählt hat, der das Konzil legitim fortgeführt hat. Die von ihm bestätigten Konzilsbeschlüsse sind dadurch rechtskräftig.
Interessant ist, daß gerade von diesem Konzil der Beschluß stammt, daß der Papst über dem Konzil steht und nicht das Konzil über dem Papst, wie die Orthodoxen heute noch meinen.
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#15   Nachtlaterne   05:55:58 | Dienstag, 29. April 2008
der missbrauch…
…eines messdieners durch einen schwulen ist ein schweres verbrechen. dem schwulen hat also keine frau gefehlt! ist das verstanden? das leben des schwulen ist ungezügelt gewesen in gedanken, worten und werken und der messdiener kam ihm willkommenerweise dazu.
die maßlose überbewertung des sexuellen hat das möglich gemacht.
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#14   clarissa colonia   01:58:50 | Dienstag, 29. April 2008
Nun, also Wittgenstein!
Werter Heinrich (übrigens, was macht die Blaue Blume?)
Im Tractatus (5.6 – Die Dezimalzahlen und ihre Unternumerierungen geben das logische Gewicht einer Aussage nach Ws. eigener Wertung wieder) heißt es: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Daran gemessen ist die Welt des Lesers Nachtlaterne leicht überschaubar. Ihrem Zitat ist aber Wittgensteins eigene Wertung im Vorwort des Tractatus entgegenzustellen: „Man könnte den ganzen Sinn des Buches etwa in die Worte fassen: Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ Von Mystik ist (an dieser Stelle noch) nicht die Rede. Mir vorzuwerfen, ich verdrehte billigen Witzes wegen die Wahrheit ist daher unsachlich und trifft mich nicht. Gleichwohl wäre es instruktiv, Sie äußerten sich näher zu der Frage, wer denn das namenlose, kollektive „man“ sei, hinter dem Sie sich wohl selbst verstecken? Und , zeugt nicht Ihre eigene Hand gegen Sie – nichts würde Sie gehindert haben, meine Äußerung zu ignorieren, statt dessen fordern Sie die Diskussion heraus!
Werter Jörg,
keinewegs intendierte ich, die Gültigkeit des Konstanzer (oder eines anderen Konzils) zu bestreiten; lediglich die zu befürchtenden (bzw von mir vermuteten) Einreden sedisvakantistischer Provenienz motivierten mich zu der Äußerung, an der Sie Anstoß nahmen. Wenn dort ein gültiger Papst abgesetzt wurde, können dessen „Nachfolger“ wohl kaum gültige Pontifices sein, oder?
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#13   Alois Bischof   01:39:32 | Dienstag, 29. April 2008
Psychologie und Psycho-SexRevolution
Nach einem mittelmäßigen, frömmlerischen Priester, der keinerlei Eros hatte, kam er – ein moderner Mann mit Managementqualitäten, ein „Herr“ mit Charme, Witz und Manieren.
Also nach dem vorkonziliaren „Frömmmler“ der von-Galen- und Faulhaber-Art, kam dann ein „moderner“ von der Welt „belehrter“ Manager-Pfarrer mit guten Public Relations-Qualitäten. Wahrscheinlich war er aber auch selbst wohl von der unmittelbar nach dem Konzil, von 1966 bis Mitte der 1970er Jahre in Seminaren und Orden und Kongregationen betriebenen Gehirnwäsche der „Sexuellen Befreier“-Psychologen betroffen und überzeugt worden (daß Kindermißbrauch kein Verbrechen sei und nicht schade usw.).
Das geschah damals im Rausche der Sexrevolution wirklich. Und in der Kirche vernichtete man damit viele Berufungen, die Verweltlichten verkamen dann zu Antichristlichen Verheirateten, zu Homo-Partnern, oder zu pädophilen Verbrechern. Die besten waren damals noch die, die angesichts der Krise und Verwirrung und der Vernichtung des katholischen Glaubenslebens und katholischen Priesterlichen Messopfers, die Talare an den Eichen hängten und eine anständige Frau heirateten – nach dem Massendispens und der Massenlaisierung durch Paul VI. 1969-1975. Die haben wenigstens oft eine normale Familie gegründet. Und haben die psychologische Revolution nicht mitgemacht.
Vor vier Jahren erschien in der ‘Remnant’ einen Artikel eines Psychologen der damals an der modernen Hirnwäsche in Orden und Klöstern mitarbeitete. Und jetzt bereut…
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#12   Jörg Guttenberger, Köln   00:03:09 | Dienstag, 29. April 2008
clarissa colonia: Gültigkeit eines Konzils
Die alten Konzilien sind alle mehr oder weniger vom römischen Kaiser einberufen und zum Teil sogar geleitget worden. Trotzdem zweifelt niemand an deren Gültigkeit.
Nach unserer römischen Auffassung steht der Papst über dem Konzil, d. h. Konzilsbeschlüsse werden erst durc päpstliche Bestätigung rechswirksam. So wurde z. B. Artikel 28 des Konzils von 381, der die Gleichrangigkeit der Stühle von Rom und Konstantinpopel bestimmte, nicht rechtsgültig, weil er vom Papst nie anerkannt wurde. Selbst Konstantinopel beruft sich nicht auf diese Bestimmung!
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#11   Gotthard   22:21:04 | Montag, 28. April 2008
@Ex-Priester
wenn es diesem Ex guttut, dann soll er schreiben …
wenn es der Redaktion guttut, dann soll sie veröffentlichen …
und wem es guttut, der/die soll es lesen!
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#10   HeinrichvonOfterdingen   22:04:15 | Montag, 28. April 2008
Liebe köllische Klosterschwester,
alles täte ich Ihnen verzeihen. Nun aber verstehen Sie auch noch Wittgenstein miss! Unverzeihlich, unverzeihlich. 6.522 Es gibt allerdings Unaussprechliches. Dies zeigt sich, es ist das Mystische. Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen. (Wittgenstein, Tractatus, 85)
Mit Verständnis hat das nichts zu tun. Es handelt von der Ausdrückbarkeit von Sachverhalten.
Liebes Klostertäubchen, für ein Witzchen verdrehen Sie ein ums andere Mal die Wahrheit. Über die grossen Wahrheiten will man mit ihnen gar nicht reden. Man sollte den Klöstern das Internet verbieten.
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#9   clarissa colonia   21:34:09 | Montag, 28. April 2008
Werte Nachtlaterne,
ist es bei Ihnen nicht hell genug für klare Gedanken?
1) Der Artikel stammt aus der Novemberausgabe des „Vatican-Magazin“ und war zeitnah (!) schon ungekürzt auf kath.net abgedruckt.
2) Das schlimme Schicksal des Autors hat eine glückliche Wendung genommen (bei kreuz.net werden Sie das in der 27. Fortsetzung lesen können).
3) Was ich anmerke, trifft den Autor kaum, es sei denn, Sie wären das, zumal sie sonst kaum so verständnisheischend aufschrieen.
4) Wenn Ludwig Wittgenstein recht hat, dann muß man von dem Schweigen, was man nicht sagen kann. Auf Ihr Problem angewendet heißt das: Ihre örtliche VHS bietet sicher profunde Kurse „Deutsch für Ausländer“ an; deren Gebrauch schadete wohl nicht. Solange aber sollten Sie schweigen, denn zu sagen haben Sie nichts.
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#8   Nachtlaterne   21:19:36 | Montag, 28. April 2008
clarissa,
sie beleidigen den autor dieses artikels! der mann schreibt von einbem furchtbarenb missbrauch und sie ignorioeren sein schicksal und gehen auf ein ganz anderes thema über.
halten sie doch mal ihr…en mund!
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#7   clarissa colonia   21:16:14 | Montag, 28. April 2008
Seit Johannes XXIII.?
Sollten da nicht ein paar weitere Fragen gestellt werden? Z. B.: War das Konzil von Konstanz überhaupt rechtmäßig, obwohl es nicht vom Papst einberufen worden war? Wurde in Konstanz nicht der rechtmäßige (welcher von Dreien?) Papst abgesetzt? Müssen wir gar von einer Sedisvakanz seit Konstanz ausgehen? Haben wir seither nur Scheinpäpste?
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#6   Nachtlaterne   21:06:39 | Montag, 28. April 2008
lingern ist ein angeschlagener,
kranker mann. er ist nicht dumm aber hasserfüllt und schäumt viel zu sehr über. seine seite im internet ist sprichwörtlich widerwärtig, weil hasserfüllt und voller falscher zeugnisse gegen seine nächsten.
wenn in diesem artikel ein missbrauch durch einen priester beschrieben wird, dann hat das niemand vorzuinterpretieren und mit falschen fragen zu überschütten. lass den mann, der den geruch der hölle erlebte, doch erst einmal erzählen.
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#5   ExBochumer †   20:34:54 | Montag, 28. April 2008
Antwort:
Lingen ist ein Hassprediger gegen den Papst und das Papsttum seit Johannes XXIII.
Das ist auf seinen Hass-Seiten im Internet nachlesbar.
Aber eine Vermutung – wie auch die meine – ist eine Vermutung.
Und was Lingen vermutet … – ist eine Vermutung.
Übrigens: In Vagantenkreisen – siehe andere sich r.-k. nennende Deminationen – ist die Simonie Gang und Gebe.
Lingen ist kein römisch-katholischer Priester.
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#3   ExBochumer †   20:27:43 | Montag, 28. April 2008
Warum hat sich nicht Lingen schon zu Wort gemeldet?
Er ist KEIN Priester der römisch-katholischen Kirche und wurde auch nicht vor Pforten eines Pfarrhauses abgegeben.
Und nun?
Was ist denn nun Lingen? – Ach nein. – Vermutlich hat er seine „Priesterweihe“ bezahlt – oder bezahlen lassen. Aus dubiosen Mitteln. Wie so üblich bei den Vaganten. Und das würde man Simonie nennen.
Priester der römisch-katholischen Kirche ist er nicht. Das wurde festgestellt.
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#2   raindance1 †   20:06:47 | Montag, 28. April 2008
Ich erzähle meine Geschichte anonym, weil ich das Andenken meiner Eltern nicht beflecken möchte.
warum hälst du dann nicht einfach die Klappe?
Ein billiger Fortsetzungs-Groschen-Roman den jeder erzählen könnte…man braucht etwas Phantasie und sollte nicht allzu früh in die Pubertät gekommen sein…dann kommt dieses Geschichtchen dabei raus…
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#1   sexychrist   19:53:44 | Montag, 28. April 2008
Und was will uns das vermitteln?
Missbrauch ist garnicht so schlimm?
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