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Mehr Berater + Die alten Lügen + Sinnloses Wagnis + Wunder anerkannt + Nur selten vor der Glotze
Mehr Berater

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat für die von Walter Kardinal Kasper geleitete Kommission für die Beziehungen zum Judentum fünf Berater ernannt. Unter ihnen befindet sich der Kustos der Franziskaner im Heiligen Land, Pater Pierbattista Pizzaballa, der Erzbischof von Southwark in England, Mons. Kevin John Patrick McDonald (60), der Erzbischof der US-Diözese Rockville Centre, Mons. William Francis Murphy (67), der aus Deutschland stammende Leiter des Kardinal Bea-Zentrums für jüdische Studien an der römischen Gregoriana-Universität, Hw. Joseph Sievers, und der Direktor des Instituts für jüdisch-christliche Studien an der katholischen US-Universität Setan Hall, Hw. Lawrence E. Frizzell.

Die alten Lügen

Mexiko. Vor einem Jahr wurde ungeborenen Menschen in Mexiko-Stadt das Lebensrecht aberkannt. Seitdem sind 7.000 Kinder der Abtreibung zum Opfer gefallen. Seit zwei Wochen studiert der Oberste Gerichtshof des Landes, ob das Tötungsgesetz verfassungswidrig sei. Bis zum 27. Juni werden dazu sechs Anhörungen stattfinden. Die Leugner des Lebensrechts ungeborener Kinder behaupten – ähnlich wie schon vor dreißig Jahren in anderen Ländern –, daß angeblich so viele Frauen bei illegalen Tötungen ihrer Kinder bei legalen Abtreibungen stürben. Sie können sich dazu aber weder auf medizinische Todesfallstatistiken noch auf Untersuchungen berufen.

Sinnloses Wagnis

Brasilien. Die brasilianische Luftwaffe hat die Suche nach dem verschollenen Priester Adelir de Carli (41) abgebrochen. Der Geistliche hatte vor einigen Tagen versucht, mit hunderten heliumgefüllten Luftballonen zwanzig Stunden in der Luft zu bleiben und so einen neuen Weltrekord aufzustellen. Der Priester wollte mit seiner Aktion Geld verdienen, um ein geistliches Zentrum für LKW-Fahrer aufzubauen. Nun sucht seine Familie mit einem privat gemieteten Flugzeug weiter nach dem Vermißten.

Wunder anerkannt

Großbritannien. Ein Wunder auf die Fürsprache des britischen Konvertiten John Henry Kardinal Newman († 1890) ist anerkannt worden. Das gab ein Sprecher des Oratoriums St. Philipp Neri in Birmingham bekannt, zu dem Kardinal Newman gehörte. Das Wunder ist die Heilung eines Rückenmarkschadens bei einem Diakon aus den Vereinigten Staaten.

Nur selten vor der Glotze

„Am Abend kehrt Erzbischof Marx in sein Domizil zurück. Nach dem Essen sieht er die Post durch. »Wo ‘persönlich’ drauf steht, mache auch nur ich auf«, versichert er. Der Fernseher bleibt meistens aus. Nur die letzten Minuten des DFB-Pokalfinales zwischen dem FC Bayern München und seiner geliebten Borussia aus Dortmund ließ er sich nicht entgehen. Aber auch nur deshalb, weil eine der Schwestern ihm sagte: »Herr Erzbischof, die Verlängerung hat begonnen.«“

Aus einem Bericht über den Alltag des Münchner Erzbischofs Reinhard Marx auf der Webseite katholisch.de
      
10 Lesermeinungen
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#10   LandorganistII   09:12:02 | Montag, 28. April 2008
@vineta
Warum lesen Sie nicht den ganzen Bericht? Oder sind Sie damit schon überfordert? Ihr dämliches Gewäsch können Sie sich auf jeden Fall sparen!
Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?
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#9   Gotthard   18:26:56 | Sonntag, 27. April 2008
Stadion
ich komme gerade aus dem Stadion. War eine wunderbare Sache und ein wunderbarer Nachmittag!!!
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#8   pneumat   17:15:05 | Sonntag, 27. April 2008
„damit dieser tempel
nicht ins Uferlose auswabert, hast DU Sport zu treiben“
Noch besser die Bodenverbeugungen mit dem Christusgebet: die 600 Kloster-Tagesnorm.
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#7   ExBochumer †   16:10:34 | Sonntag, 27. April 2008
Vielleicht aber auch …
war Marx vorher in ein einer Rotarier-Gesellschaft.
Er ist ja Mitglied in einem derartigen Verein.
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#6   matt2 †   14:51:01 | Sonntag, 27. April 2008
diese Ges. sollte mich ernstnehmen und erbauen…
ich mag vieles nicht an mir… ich bereue vieles was ich tue und dennoch bin ich das göttliche Prinzip im Werden. Aber diese Ges. in der ich lebe ignoriert mich einfach wie blöd und hilft mir nicht.
Nicht nur, dass sie mir nicht hilft, wie es eigentlich ihre Pflicht wäre, sie versucht noch mich zu unterdrücken und sich einzuverleiben, gleich einer Hexe, die Kinder auffrisst. Wie wundervoll geht es dem Gottessohn in einer Welt die ihn nur für dumm anschaut und ihn hasst, weil er sich nicht zu einem praktischen Menschen in ihrem System einfügt.
Das ist wie das Märchen vom hässlichen Entchen. Ich werde behandelt wie eine Ente, aber ich bin ein Schwan. Und jetzt glotzen sie alle deppert und wissen nicht, wie sie mit mir umgehen sollen.
Ich kann auch nichts dafür: ich bin was ich bin und ich muss halt in dieser Welt so lange leiden, bis man den Wert meiner Person erkennt: „he’s a desperate man in a world so cold… and he is just longing for a woman to hold“ singt der gute Falco.
Und in gewisser Hinsicht huldigt die ganze moderne Welt diesem Phänomen eines zutiefst emotionellen, suchenden und leidenden Wesens.
Und dieses Wesen bin ich. Diese Rock/Pop- Stars sind meine Instrumente, meine Ausdrucksformen. Sie spiegeln auch meinen Gefühlszustand wieder. Das ist kein Größenwahnsinn, das ist Wahrheit. Ich bin das Wesen dieser Kultur, aber sie kennt mich nicht einmal, oder will mich nicht kennen, kA.
Alles was ich sehe sind dumme Gesichter, die mich anstarren als ob ich vom Mond käme…
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#5   Genoveva   12:38:46 | Sonntag, 27. April 2008
@Vineta: Gehts noch humorloser?
sich ( obwohl sogar im nichtkirchlichen Bereich zusehends geächtet) gute Zigarren anstecken
Schlimm, schlimm, daß Marx nicht völlig gleichgeschaltet ist und Zigarren raucht. Das ist politisch wirklich inkorrekt. Genauso wie das Fernbleiben beim CSD …
des Internets, das im gegensatz dazu schnelle, gezielte Zugriffe zu Informationen ermöglicht
Richtig, wozu Fernsehen, wenn es doch gezielte Informationen bei +.net gibt – und die klugen Kommentare von Vineta gleich kostenlos dazu …
geistlos und kindisch sich identifizieren mit einem geliebten Fußballverein und dem Gegröle der Zuschauer
Ja, Fußball ist wirklich eine ganz diabolische Sache …
Bei wem will er denn punkten, dieser Gottesmann
Vielleicht will er gar nicht „punkten“, sondern ist einfach so? Wäre doch eine Möglichkeit …
Wie sieht er denn aus, der Vineta-konforme Bischof?
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#4   Vineta   11:55:16 | Sonntag, 27. April 2008
Merkwürdiger Lebensstil des Neuen in München
Sich bedienen lassen von Schwestern, viel gutes Essen und Wein genießen, sich ( obwohl sogar im nichtkirchlichen Bereich zusehends geächtet) gute Zigarren anstecken , immer noch TV- Konsum im Zeitalter des Glotzenschrotts und des Internets, das im gegensatz dazu schnelle, gezielte Zugriffe zu Informationen ermöglicht, geistlos und kindisch sich identifizieren mit einem geliebten Fußballverein und dem Gegröle der Zuschauer …noch mehr von der Sorte?
Bei wem will er denn punkten, dieser Gottesmann, der teilweise sich noch in der Barockzeit wähnt, teilweise mit der Masse im Massenzeitalter mitschwimmt?
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#3   ExBochumer †   11:18:19 | Sonntag, 27. April 2008
Und nur sonst …
hat Erzbischof Marx nichts mehr im Sinn?
Das muß ein armer Mann sein.
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#2   Gunsenum   10:17:47 | Sonntag, 27. April 2008
@matt
Hör mal: Dein Leib ist ein Tempel Gottes, und damit dieser tempel nicht ins Uferlose auswabert, hast DU Sport zu treiben. Oder gescheit zu essen. Sportliche Betätigung ist etwas sehr sinnvolles.
Mir ist unklar, wie so ein junger Mensch wie Du seine Leibfeindlichkeit derart vor sich hertragen muß.
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#1   matt2 †   09:55:11 | Sonntag, 27. April 2008
man will kein Spielverderber sein…
aber auch kein Heuchler… ich persönlich habe eigentlich keinen Enthusiasmus für den Leistungssport und man wird einen solchen auch nicht bei mir entfachen, zumindest nicht in der Weise wie es nun der Vergötzung im Zuge der Euro entspräche.
Für mich ist Fussball etwas was Buben in ihrer Freizeit auf einer Wiese spielen aber keine seriöse Beschäftigung für erwachsene Männer. Und das Gegröle und diese Begeisterung für eine rollende, tretfähige Kugel halte ich für primitiv.
Das ganze Geschäft rund um den Sport, wo mit Millionenbeträgen geschachert wird oftmals von skrupellosen Reichen ist ein weiterer Moloch.
Ich spiele selbst ab und zu Tennis auf öffentlichen Plätzen, aus Gründen der körperlichen Fitness (Laufen ist mir zu fad und einsam und dieses Nordic Walking ist ja wohl lächerlich. „Steckerlgehen“ nennt man das bei uns).
Also ich bin ansich ein Freund sportlicher Betätigung, in der Form eines harmlosen und gesundheitsförderlichen Freizeitvergnügens, aber nicht als gesteigerte, leistungsfanatisierte Massenhysterie. Als solche ist mir der Sport unliebsam, stumpfsinnig und eigentlich gottlos.
Das ist eine Einstellung die die Schönheit des Lebens verachtet, welche sich in der Besinnung und Ruhe offenlegt nicht in einem wilden, spektakulösen Umtrieb.
Das ist ja auch meine Abneigung gegen die Unrast und Lautheit der heutigen Spaßges… Man hat da wirklich zuweilen das Gefühl es geht nach dem Motto: sie (fr)essen und tanzen und morgen sind sie tot.
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