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Sonntag, 27. April 2008 09:04
kreuzmeldungen
Mehr Berater + Die alten Lügen + Sinnloses Wagnis + Wunder anerkannt + Nur selten vor der Glotze
Mehr Berater

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat für die von Walter Kardinal Kasper geleitete Kommission für die Beziehungen zum Judentum fünf Berater ernannt. Unter ihnen befindet sich der Kustos der Franziskaner im Heiligen Land, Pater Pierbattista Pizzaballa, der Erzbischof von Southwark in England, Mons. Kevin John Patrick McDonald (60), der Erzbischof der US-Diözese Rockville Centre, Mons. William Francis Murphy (67), der aus Deutschland stammende Leiter des Kardinal Bea-Zentrums für jüdische Studien an der römischen Gregoriana-Universität, Hw. Joseph Sievers, und der Direktor des Instituts für jüdisch-christliche Studien an der katholischen US-Universität Setan Hall, Hw. Lawrence E. Frizzell.

Die alten Lügen

Mexiko. Vor einem Jahr wurde ungeborenen Menschen in Mexiko-Stadt das Lebensrecht aberkannt. Seitdem sind 7.000 Kinder der Abtreibung zum Opfer gefallen. Seit zwei Wochen studiert der Oberste Gerichtshof des Landes, ob das Tötungsgesetz verfassungswidrig sei. Bis zum 27. Juni werden dazu sechs Anhörungen stattfinden. Die Leugner des Lebensrechts ungeborener Kinder behaupten – ähnlich wie schon vor dreißig Jahren in anderen Ländern –, daß angeblich so viele Frauen bei illegalen Tötungen ihrer Kinder bei legalen Abtreibungen stürben. Sie können sich dazu aber weder auf medizinische Todesfallstatistiken noch auf Untersuchungen berufen.

Sinnloses Wagnis

Brasilien. Die brasilianische Luftwaffe hat die Suche nach dem verschollenen Priester Adelir de Carli (41) abgebrochen. Der Geistliche hatte vor einigen Tagen versucht, mit hunderten heliumgefüllten Luftballonen zwanzig Stunden in der Luft zu bleiben und so einen neuen Weltrekord aufzustellen. Der Priester wollte mit seiner Aktion Geld verdienen, um ein geistliches Zentrum für LKW-Fahrer aufzubauen. Nun sucht seine Familie mit einem privat gemieteten Flugzeug weiter nach dem Vermißten.

Wunder anerkannt

Großbritannien. Ein Wunder auf die Fürsprache des britischen Konvertiten John Henry Kardinal Newman († 1890) ist anerkannt worden. Das gab ein Sprecher des Oratoriums St. Philipp Neri in Birmingham bekannt, zu dem Kardinal Newman gehörte. Das Wunder ist die Heilung eines Rückenmarkschadens bei einem Diakon aus den Vereinigten Staaten.

Nur selten vor der Glotze

„Am Abend kehrt Erzbischof Marx in sein Domizil zurück. Nach dem Essen sieht er die Post durch. »Wo ‘persönlich’ drauf steht, mache auch nur ich auf«, versichert er. Der Fernseher bleibt meistens aus. Nur die letzten Minuten des DFB-Pokalfinales zwischen dem FC Bayern München und seiner geliebten Borussia aus Dortmund ließ er sich nicht entgehen. Aber auch nur deshalb, weil eine der Schwestern ihm sagte: »Herr Erzbischof, die Verlängerung hat begonnen.«“

Aus einem Bericht über den Alltag des Münchner Erzbischofs Reinhard Marx auf der Webseite katholisch.de
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 10 Lesermeinungen:
Montag, 28. April 2008 09:12
Warum lesen Sie nicht den ganzen Bericht? Oder sind Sie damit schon überfordert? Ihr dämliches Gewäsch können Sie sich auf jeden Fall sparen!
Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?
Sonntag, 27. April 2008 18:26
Gotthard: Stadion
ich komme gerade aus dem Stadion. War eine wunderbare Sache und ein wunderbarer Nachmittag!!!
Sonntag, 27. April 2008 17:15
pneumat: „damit dieser tempel
nicht ins Uferlose auswabert, hast DU Sport zu treiben“

Noch besser die Bodenverbeugungen mit dem Christusgebet: die 600 Kloster-Tagesnorm.
Sonntag, 27. April 2008 16:10
ExBochumer †: Vielleicht aber auch …
war Marx vorher in ein einer Rotarier-Gesellschaft.

Er ist ja Mitglied in einem derartigen Verein.
Sonntag, 27. April 2008 14:51
matt2 †: diese Ges. sollte mich ernstnehmen und erbauen…
ich mag vieles nicht an mir… ich bereue vieles was ich tue und dennoch bin ich das göttliche Prinzip im Werden. Aber diese Ges. in der ich lebe ignoriert mich einfach wie blöd und hilft mir nicht.

Nicht nur, dass sie mir nicht hilft, wie es eigentlich ihre Pflicht wäre, sie versucht noch mich zu unterdrücken und sich einzuverleiben, gleich einer Hexe, die Kinder auffrisst. Wie wundervoll geht es dem Gottessohn in einer Welt die ihn nur für dumm anschaut und ihn hasst, weil er sich nicht zu einem praktischen Menschen in ihrem System einfügt.

Das ist wie das Märchen vom hässlichen Entchen. Ich werde behandelt wie eine Ente, aber ich bin ein Schwan. Und jetzt glotzen sie alle deppert und wissen nicht, wie sie mit mir umgehen sollen.

Ich kann auch nichts dafür: ich bin was ich bin und ich muss halt in dieser Welt so lange leiden, bis man den Wert meiner Person erkennt: „he’s a desperate man in a world so cold… and he is just longing for a woman to hold“ singt der gute Falco.

Und in gewisser Hinsicht huldigt die ganze moderne Welt diesem Phänomen eines zutiefst emotionellen, suchenden und leidenden Wesens.

Und dieses Wesen bin ich. Diese Rock/Pop- Stars sind meine Instrumente, meine Ausdrucksformen. Sie spiegeln auch meinen Gefühlszustand wieder. Das ist kein Größenwahnsinn, das ist Wahrheit. Ich bin das Wesen dieser Kultur, aber sie kennt mich nicht einmal, oder will mich nicht kennen, kA.

Alles was ich sehe sind dumme Gesichter, die mich anstarren als ob ich vom Mond käme…
Sonntag, 27. April 2008 12:38
Genoveva: @Vineta: Gehts noch humorloser?
sich ( obwohl sogar im nichtkirchlichen Bereich zusehends geächtet) gute Zigarren anstecken
Schlimm, schlimm, daß Marx nicht völlig gleichgeschaltet ist und Zigarren raucht. Das ist politisch wirklich inkorrekt. Genauso wie das Fernbleiben beim CSD …

des Internets, das im gegensatz dazu schnelle, gezielte Zugriffe zu Informationen ermöglicht
Richtig, wozu Fernsehen, wenn es doch gezielte Informationen bei +.net gibt – und die klugen Kommentare von Vineta gleich kostenlos dazu …

geistlos und kindisch sich identifizieren mit einem geliebten Fußballverein und dem Gegröle der Zuschauer
Ja, Fußball ist wirklich eine ganz diabolische Sache …

Bei wem will er denn punkten, dieser Gottesmann
Vielleicht will er gar nicht „punkten“, sondern ist einfach so? Wäre doch eine Möglichkeit …

Wie sieht er denn aus, der Vineta-konforme Bischof?
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