Kommunismus
Unerträglicher Führer
Ein Atheist und skrupelloser Völkermörder soll angeblich gewünscht haben, als Christ beerdigt zu werden.
Lenin
Lenin
(kreuz.net) Der kommunistische Diktator Wladimir Ilitsch Lenin soll vor seinem Tod den Wunsch geäußert haben, als russisch-orthodoxer Christ beerdigt zu werden.

Das behauptete der Regisseur Igor Prokopenko, der kürzlich einen Dokumentarfilm über Lenin gedreht hat.

Lenin starb im Januar 1924 nur 53jährig an der Lustseuche Syphilis.

Der Film unter dem Titel „Unerträglicher Führer“ wurde am 21. April vom russischen Staatsfernsehen ausgestrahlt.

„Lenin bat darum, in Übereinstimmung mit der orthodoxen Tradition beerdigt zu werden“ – erklärte Regisseur Prokopenko nach Angaben der Tageszeitung ‘Rossiiskaja Gazeta’:

„Soweit ich mich erinnere, sprach Lenin von Sankt Petersburg als seinem Beerdigungsort. Doch angesichts der zahlreichen Bitten von Arbeitern, die nicht genügend Zeit hatten, um sich von dem großen Führer zu verabschieden, beschloß Josef Stalin, ein hölzernes Mausoleum zu errichten.“

Von der Jugend bis zum Mausoleum
Lenin, geborener Wladimir Iljitsch Uljanow, als Jugendlicher im Jahr 1887.Lenin im Dezember 1895.Im Revolutionsjahr 1917.

Der Regisseur glaubt, daß das Gebäude nur für einen vorübergehenden Zweck gedacht war:

„Niemand hatte die Absicht, den Leichnam Lenins dort für immer aufzubewahren. Die Monate vergingen und die Jahre zogen ins Land. Es wurde klar, daß der Andrang der Arbeiter nicht geringer wurde.“

Am 5. März 1953 kam aus der Kommunistischen Partei der Vorschlag, den Leichnam Lenins zu begraben.

Der Ministerrat der Sowjetunion erließ ein Dekret, eine Totenstadt einzurichten, um die Leichen von Lenin, Stalin und der übrigen Parteigewaltigen, die an der Kremlmauer beerdigt waren, umzubetten.

Dieses Pantheon sollte einige Kilometer südlich der staatlichen Moskakuer Universität auf dem Gebiet einer ehemaligen Vitaminfabrik errichtet werden.

Doch der Beschluß wurde nicht ausgeführt.

Nach dem Staatsstreich im August 1991 kam die Frage noch einmal auf die Tagesordnung.

Schließlich wurde unter dem russischen Präsidenten Boris Jelzin († 2007) beschlossen, in Mitischtschi einen Bundesfriedhof einzurichten.

Mitischtschi ist eine nordöstliche Vorstadt von Moskau mit einer Bevölkerung von 160.000 Einwohnern.

Die Bauarbeiten dazu haben diesen April begonnen und sollen im Jahr 2010 abgeschlossen sein.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Marcelus   09:00:45 | Donnerstag, 1. Mai 2008
UdSSR-Staatsgründer Lenin wäre nicht der einzige gewesen, der sich als Ungläubiger in den Qualen de…
Todeskampfes doch noch in allerletzter Minute bekehrt hätte,
und so vielleicht doch noch die unermeßliche Gnade der ewigen Errettung von Gott erhalten hätte, der möchte, daß keine einzige Menschenseele verloren gehe, und für jeden einzelnen Menschen am Kreuz gestorben ist, um auch nur einen einzigen wieder ins himmlische Vaterland heimzuholen.
Auch für Lenins Seelenheil haben sicher unzählige Christen und durch Lenin zu Märtyrern gewordnen Christen gebetet.
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#11   HBR   09:49:17 | Montag, 28. April 2008
Die Bolschewisten waren die größten Heuchler
Einerseits wurde die Kirche als Opium fürs Volk abgetan und bitterlich verfolgt. Andererseits haben sich ettliche Bolschewiken quasi als Vorsichtsmassnahme taufen lassen, wie nach der Wende bekannt wurde.
Naja, der Herr wird schon wissen, wie er solche „Christen“ bewerten wird.
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#10   Alois Bischof   08:32:12 | Montag, 28. April 2008
Die bolschewistischen Völkermörder Yahoda und Trotsky
sind jedenfalls in Synagogen geehrt worden!
Lenin war ein Apostat, ich fürchte aber die russisch-nationale, von KGB-Agenten infiltrierte aber moralisch und liturgisch ziemlich konservative Russisch sog. Orthodoxe Kirche, könnte Lenin dennoch „ehren“ und „beerdigen“ als „Christ“.
Lenin hat übrigens sehr bewußt einen anti-christlichen Krieg geführt. Er sagte ja, an der Mariensäule in München hänge das Schicksal Europas. Und er wolle gegen „diese Frau“ kämpfen. Die Mariensäule hat aber Bolschewistenblock, Nationalsozialistengesindel und modern-liberalen Hedonismus bis heute überstanden.
Stat crux dum volvitur orbis.
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#9   Florian Geyer   22:41:49 | Sonntag, 27. April 2008
jaja der liegt in einem Mausoleum
seine Leiche sollte verbrannt und im Fluss verstreut werden !
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#8   engelhardt †   18:49:28 | Sonntag, 27. April 2008
Quelle?
Quelle bitte!
Warum sollte irgendjemand den Christen mit ihren Wahnideen glauben? Seit 2000 Jahren Lug, Betrug und Faelschungen.
Wiederwaertig ist das.
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#7   Navon   18:33:34 | Sonntag, 27. April 2008
@ matt2
Quelle bitte!
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#6   Copertino   18:29:44 | Sonntag, 27. April 2008
Gute Gründe
@Navon
Gemach, Gemach. Gehen wir mal nicht davon aus, dass auch Sie gegen das Liebesgebot verstossen, denn es wären durchaus noch andere – positivere – Gründe denkbar für praemortale Atheistenbekehrungen, nämlich die echte Heilssorge um ärmste Mitmenschen, von denen lebendige Christen bewegt sein sollen. Zudem ist vieles durchaus nicht erstunken und erlogen, was diesbezüglich an Geschichten kursiert. Weil es Sie grundsätzlich nicht interessiert, werden Sie einschlägige Berichte auch kaum eingehender geprüft haben. Gut belegt ist z.B., dass George Washington, zwar kein Atheist, aber immerhin eingefleischer Hochgradfreimaurer, kurz vor seinem Ableben durch einen Jesuiten zur katholischen Kirche konvertierte, deren Soziallehre er schon früher stets bewundert hatte.
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#5   matt2 †   17:53:13 | Sonntag, 27. April 2008
angeblich soll Stalin ja etwas gesagt haben wie…
sein Gewissen und sein Herz wären ihm von der Partei rausgerissen worden. Er war wohl in selbem Maße Opfer und Täter. Die Menschheit leidet eben unter der Geisel von Führern die zu menschlichen Bestien entarten.
Daran sind aber auch die vorangehenden Führer und die Welt selbst schuld, weil sie sich der babylonischen Hure und ihrem gottlosen Umtrieben anheimstellen. Dieses Weib kennt keine Zucht und will es mit den Großen treiben. Es verhöhnt und verachtet jegliche Führungspersönlichkeiten, die sie nicht zu ihrer Buhlerei verführen kann. Das gottlose Weib trägt eigentlich die Schuld für den bestialischen Umtrieb, sie fordert ihn heraus durch ihre lieblose Frechheit. Sie ist das Weib, was den Kopf des Täufers forderte. Sie ist auch das Weib, was Josef, den Sohn Israels verleumdete, weil er nicht mit ihr schlafen wollte. Sie ist nur an Buhlern interessiert, an Hurenböcken, Moral und Treue kennt sie nicht. Es gibt in der Apokalypse das Bild des Weibes, was auf dem Tier reitet. Das Tier verzehrt auch ihr Fleisch, weil es zornig auf sie ist. Es ist eine Art bestialische Hass-Liebe.
Man will aber meinen, dass das Biest mehr ist als seine entartete und verrohte Existenz vermuten lässt. Es ist eine tragische Erscheinung, wie in „die Schöne und das Biest“. Eigentlich sucht es seine Liebe, die seine Rohheit überwindet und in jenen Prinzen verwandelt der ihm innewohnt. Das Biest ist gewissermaßen nur die rohe Schale für sein liebendes Wesen, was in der Welt keinen Widerhall findet.
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#4   RJH   16:50:32 | Sonntag, 27. April 2008
Stalin ist angeblich mit einer Ikone
im Flugzeug Kreise über Moskau geflogen. Daraufhin wurde Moskau verschont und der Kriegsverlauf hat sich ab dem Zeitpunkt zu Gunsten der roten Armee gedreht.
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#3   Muslim   16:33:41 | Sonntag, 27. April 2008
Was ist…
…mit Kaiser Konstantin? Der liess sich auf dem Totenbett taufen, heisst es.
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#2   Navon   16:15:29 | Sonntag, 27. April 2008
@ Nachtlaterne:
Ja, deswegen stehen ja auch überall Kreuze!
Zum Thema: Wie oft soll die Lüge noch wiederholt werden, irgendein berühmter Atheist wäre auf seinem Totenbett bekehrt worden? Beweise gibt es nie, einige wurden schon als Fälschung entlarvt. Ihr verstoßt gegen das Gebot „Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen wider Deinen Nächsten!“. Ok, das interessiert die sogenannte „Redaktion“ von kreuz.net genauso wenig, wie mich der letzte Wille von Lenin interessiert, aber das nur am Rande.
Was – wenn nicht der Wunsch, dem Atheisten nach seinem Tod noch eins reinzuwürgen, wenn der nichts mehr dagegen tun kann – sollte denn die Intention sein, solche Gerüchte und Legenden zu verbreiten?
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#1   Nachtlaterne   16:03:24 | Sonntag, 27. April 2008
den gewaltigsten…
…verbrechern die gewaltigsten denkmäler.
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