Ein Kirchenrechtler, der selber im überlieferten Ritus zelebriert, ist der Meinung, daß man sich bei der Alten Messe schon bald auf Ministrantinnen und auf die Handkommunion freuen kann.
(kreuz.net) „So lobenswert es ist, daß nach Möglichkeit die Mundkommunion gespendet wird und daß keine
Ministrantinnen eingesetzt werden, wenn die außerordentliche Form des Römischen Ritus zelebriert wird,
so wenig ist das Ganze jedoch rechtlich abgesichert.“
Das erklärte nach Angaben der altgläubigen theologischen
Zeitschrift ‘Una Voce Korrespondenz’ ein unter dem Lesernamen ‘turk’ agierender Kirchenrechtler in einer
am 28. Februar 2008 auf dem Nachrichtenportal ‘kreuz.net’ abgegebenen Stellungnahme.
Beide Formen des
Römischen Ritus’ unterstehen nach Leser ‘turk’ dem geltenden Gesetzbuch der lateinischen Kirche aus dem
Jahr 1983.
Der Artikel in der aktuellen Una Voce Korrespondenz
Wo aber aufgrund des Kirchenrechts sowohl die Praxis der Handkommunion als auch der Einsatz
von Ministrantinnen rechtmäßig eingeführt worden sei, gelte diese Erlaubnis grundsätzlich sowohl für
den Neuen als auch für den Alten Ritus.
Zwar könne man „aus pastoralen Gründen“ und mit Rücksicht
auf die Gläubigen auf den Einsatz von Ministrantinnen in der außerordentlichen Form verzichten.
Die
Kommunionspendung dürfe jedoch keinesfalls verweigert werden, wenn eine „regional zulässige und würdig
angedeutete Kommunionform“ praktiziert werde.
Die Konklusion von Leser ‘turk’: „Derzeit muß davon ausgegangen
werden, daß das Recht des Empfängers auch in der außerordentlichen Form erhalten bleibt, sodaß in
jenen Regionen, die rechtmäßig auch die Handkommunion kennen, diese auch nicht verweigert werden darf.“
Besonders scharf wendet sich ‘turk’ gegen „übereifrige“ Ministranten, die mancherorts „die Kommunionpatene
so hinknallen, daß sich die Handkommunion erübrigte“. Ein solches „unpastorale Verhalten“ sei „nicht
christlich“.
Die der traditionellen Liturgie verbundenen Gläubigen mahnt Leser ‘turk’, sowohl die Praxis
der Handkommunion als auch den Einsatz von Ministrantinnen „zu tolerieren“.
Die ‘Una Voce Korrespondenz’
erklärt, daß sich hinter dem Pseudonym ‘turk’ ein derzeit in Eichstätt tätiger Priester verberge,
der vom dortigen Diözesanbischof Gregor Maria Hanke mit der Umsetzung der im Motu proprio ‘Summorum Pontificum’
eröffneten Möglichkeiten betraut worden ist.
Die Zeitschrift sieht allerdings keinen unmittelbaren
Grund zur Sorge: „Da der geltende Codex Iuris Canonici weder Handkommunion noch Ministrantinnen generell
erlaubt und alle für den Bereich der Deutschen Bischofskonferenz geltenden Erlaubnisse vor der Veröffentlichung
von ‘Summorum Pontificum’ ergangen sind, ist Leser ‘turk’ mit seinen brisanten Behauptungen eindeutig
im Unrecht.“
Seit dem Erlaß von ‘Summorum Pontificum’ habe sich die Rechtslage grundlegend geändert.
Außerdem würden für die Feier der Alten Messe die im Missale Romanum von 1962 enthaltenen Rubriken
gelten, denen zufolge sowohl Ministrantinnen als auch Handkommunion zweifelsfrei ausgeschlossen seien:
„Dennoch wird man künftig genauer darauf achten müssen, daß die von Papst Benedikt XVI. angeregte
gegenseitige Befruchtung der beiden Formen des Römischen Ritus’ nicht von Karrieristen und Wichtigtuern
wie ‘turk’ dazu mißbraucht wird, Praktiken zu etablieren, die dem Geist der klassischen Liturgie ebenso
widersprechen wie den legitimen Bedürfnissen jener Gläubigen, die sich der klassischen Liturgie verbunden
fühlen“ – so die ‘Una Voce Korrespondenz’ abschließend.
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@Johannes Paul I. – Nachholbedarf … den haben wohl jene, denen gesellschaftliches Ansehen im Sinn steht
und mehr bringt, als die konsequente Nachfolge Jesu Christi. ER sagt es selber: wer mir folgen will verleugne
sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Dem ist nichts hinzuzufügen. Hingegen ist
den Stufen der Ehrfurchtsbezeugung immer etwas hinzuzufügen. Es darf angenommen werden, daß nichts unterlassen
werden darf um IHM, Gott, den zustehenden Respekt zu zollen. Die notwendigen Dinge sind hinlängst bekannt.
Persönliche Bequemlichkeit und Anbiederung mit der Welt stehen den meisten im Weg um den schmalen und
engen Weg Jesu Christi zu folgen – besonders sind die Kleriker davon betroffen. Sie stehen in der ersten
Frontlinie; sozusagen als Vorbild für den gemeine Gläubigen. Ohne Vorbild keine Nachfolge. Aber haben
die Kleriker Jesus Christus zum alleinigen Vorbild, warum folgen sie IHM nicht nach?
@ cantate Das ist mal wieder viel zu einfach gedacht, zuerst einmal bin ich nur verpflichtet das zu glauben
was die dogmatische Lehre der hl. Kirche ist, wenn ich zu jeden Pups aus Rom b3edingungslos Ja und Amen
sagen müsste hätte ich unter JP II wohl schon die Kirche verlassen. Was ist eigentlich mit den Papsttreuen
die gültigen aber irrenden Päpsten gefolgt sind? Kriegen die Dispens? Außerdem hat der hl. Geist immer
mal viel mehr und weniger in der hl. Kirche geweht, dies gilt für Klerus und Gläubige. Damit hier keine
Missverständnisse aufkommen, ich danke Gott für unseren guten Papst Benedikt und bitte inständig das
er uns noch viele Jahre mit seinem brillanten Verstand und guter Gesundheit erhalten bleibt.
Wer behauptet, katholisch zu sein, und gleichzeitig den Papst ablehnt ist genauso ein Sektierer wie allen
anderen zuvor, die sich irgendein Gedankenkonstrukt zurechtgelegt haben, um ihren Ungehorsam gegenüber
dem Nachfolger Petri zu rechtfertigen. Wer seiner eigenen Brauchtumsverliebtheit mehr traut, als dem Heiligen
Geist, der der Kirche für alle Zeiten zugesagt wurde, soll seine unveränderlichen Brauchtümer feiern
wie und wo er will, katholisch ist deshalb nicht, auch wenn er dabei den Katholizismus des 19. Jahrhunderts
haargenau nachspielen sollte.
@ JPI Katholisch ist, wer mit Papst Benedikt XVI. sammelt und versöhnt Das ist zu einfach zu einfach,
sich dem Papst unterzuordnen ist zwar ein sehr wichtiges Kriterium um römisch/katholisch zu sein, aber
erstens kein absolutes Kriterium und zweitens kein 100% heilssicheres!
Katholisch ist, wer mit Papst Benedikt XVI. sammelt und versöhnt Selbstverständlich können wir von
anderen christlichen Gemeinschaften oder Teilkirchen lernen, wenn es auch dort einen ehrfürchtigen Umgang
im Heiligtum gibt. Bei Papst Benedikt gibt es keine „Inkohärenz“, sondern manche der Vordiskutanten müssen
noch intensiver darüber nachdenken, wie sich beispielsweise die beiden Fürbitt-Texte gar nicht widersprechen,
sondern gegenseitig auslegen. Aber wer nach dem x-ten Verlinkungshinweis „Sacramentum caritatis“ immer
noch dem Jahr 2004 zuordnet, hat eben auch noch in der inhaltlichen Zusammenschau Nachholbedarf. Und wer
meint hier ernstlich, daß sämtliche Handkommunikanten auf Ehrfurchtsgesten verzichten? Angesichts mancher
Wortmeldungen liegt die Richtigkeit des päpstlichen Briefes an die Bischöfe www.kreuz.net/article.5494.html
auf der Hand: „Es ist wahr, daß es nicht an Übertreibungen und hin und wieder an gesellschaftlichen
Aspekten fehlt, die in ungebührender Weise mit der Haltung jener Gläubigen in Zusammenhang stehen, die
sich der alten lateinischen liturgischen Tradition verbunden wissen. Eure Liebe und pastorale Klugheit
wird Anreiz und Leitbild für eine Vervollkommnung sein (…) Diese Rückschau legt uns heute eine Verpflichtung
auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um all denen das Verbleiben in der Einheit oder das neue Finden
zu ihr zu ermöglichen, die wirklich Sehnsucht nach Einheit tragen.“
stimme der vernunft: Anglikaner Da muss ich Ihnen Recht geben: War selber oftmals bei anglikanischen „Messen“
zugegen und war jedesmal tief berührt vom ehrfürchtigen Umgang mit dem Abendmahl dort. In Canterbury
und in anderen großen Kathedralen des Landes geht niemand lachend nach vor und lässt sich das Abendmahl
in die hohle Hand drücken, wie ich es häufig in katholischen Kirchen sehen muss. Dort knien sich alle
hin und lassen sich das gesegnete Brot auf die Zunge legen und den Kelch an die Lippen setzen. Wenn die
anglikanische Kirche auch Frucht eines furchtbaren Schismas ist, so können wir, die wir ja ohne Zweifel
die wahre Kirche sind, von diesen Leuten wieder lernen, was ehrfürchtiger Umgang mit der Heiligen Kommunion
bedeutet. Aber leider hält man die Handkommunion bei uns ja für die tollste Errungenschaft seit 1500
Jahren. Der Zustand einer Glaubensgemeinschaft kann immer am Umgang mit deren Allerheiligstem abgelesen
werden, nicht am Zustand der Bankkonten. Hoffentlich wird man das bald auch in Rom und in den nationales
Bischofskonferenzen begreifen und die lange überfälligen notwendigen Konsequenzen daraus ziehen. – Wunder
gibt es ja bekanntlich immer wieder.
die manipulierte Tradition verglichen mit seinen beiden charismatischen Vorgänger Roncalli und Woytila
und dem Politiker Montini ist Benedikt XVI der ausgesprochene Stubengelehrte mit einem Schuss Schöngeisterei.
Seine Dankesrede an das Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunk und dessen Generalmusikdirektor anlässlich
der Aufführung von Beethoven Neunter im Vatikan lässt eindeutig darauf schliessen. In der Musik kennt
er sich ohne Zweifel sehr gut aus. Weniger überzeugend ist seine Abänderung der Karfreitagsfürbitten
vor allem deswegen, weil er sie lediglich für den katholischen Ritus und nicht den NOM angeordnet hat.
Diese Inkohärenz lässt vermuten, dass es ihm eigentlich gar nicht um die Rehabilitierung der Tradition
geht, sondern dass er vor allem möglichst viele Elemente aus der Tradition in das konziliare Denken miteinbinden
will, um in der Folge erklären zu können, beim letzten Konzil sei kein Bruch vollzogen worden.
@ iustus Auch was die Ehrfurchtsbezeugungen gegenüber den eucharistischen Gestalten betrifft, gibt es
heute eine merkwürdige Inkohärenz der symbolischen Formen. Warum hält der Priester beispielsweise während
einer eucharistischen Prozession und beim eucharistischen Segen die Monstranz nicht mit bloßen, sondern
mit verhüllten Händen in einem Velum, wenn die konsekrierten Hostien zuvor in der hl. Messe den Gläubigen
ohne Ehrfurchtsbezeugung auf die Hand gelegt werden? Dann ist entweder die Verwendung des Velums nichts
als Theater, oder es muss die konkrete Praxis der Handkommunion (ohne Ehrfurchtsgestus, ohne Patene etc.)
fragwürdig erscheinen.
@Johannes Paul I. – Sie sind nicht katholisch Die Päpste verstehen sich in der Nachfolge Jesu Christi.
Also befinden sich in SEINER TRADITION. Was Sie hier versuchen zu rechtfertigen hat mit dieser Tradition
nichts zu tun. Die übliche Weichspülermasche um Gottesferne zu rechtfertigen. Und damit sind Sie nicht
katholisch im Sinne Jesu Christi. katholisch – allumfassend; das sind Sie in der Tat. Nur nicht im Glauben
an Jesus Christus und getreu in Seiner Nachfolge. Und wenn es um Ehre für den geht dem alle Ehre gebührt,
im Himmel und auf der Erde, dann kann es nur eine ehrfürchtige, auf IHN gerichtete Liturgie geben. Und
genau das leistet die V-II-Liturgie nicht! Bald ist Pfingsten – der Heilige Geist möge auf Ihre Seelen
sich senken, damit Sie Ihre Häresien erkennen und von Ihnen ablassen.
#100 Alois Bischof 01:16:19 | Dienstag, 29. April 2008
Es geht nicht um irgendeine „zusätzliche“ Ehrfurchtsdisziplin, sondern um das Prinzip selbst. Die Handkommunion
ist in der Tat nicht mit der Konsekrationsfingerhaltung des „altrituellen“ Priesters vereinbar. Was „Sacramentum
caritatis“ (2004) angeht, so ist dort bereits erwähnt, daß dort wo eine Gefahr der Entheiligung gegeben
ist, die Handkommunion nicht stattfinden sollte. Diese Gefahr ist aber Teil des Wesens der (modernen Form
der) Handkommunion, wobei hl. Partikel der göttlichen Speise zu Boden fallen bzw. sonstwie vernachlässigt
und entheiligt werden. Diese an sich kleinen rubrizistisch-Rituellen Fragen zeigen schon auf, wie sehr
die zwei „Formen“ des angeblich „einen Römischen Ritus“ in der Essenz dennoch zutiefst verschieden sind,
auch was dem Glaubenszeugnis angeht.
Warten wir auf die Ausführungsbestimmungen Somit kann ich das Zitiat aus „Sacramentum caritatis“ noch
fortsetzen: „Es versteht sich, daß dann Möglichkeiten gefunden werden müssen, kurz und wirkungsvoll
allen den Sinn der sakramentalen Kommunion und die Bedingungen für ihren Empfang ins Gedächtnis zu rufen.
Wo Situationen gegeben sind, in denen die notwendige Klärung in bezug auf die Bedeutung der Eucharistie
nicht gewährleistet werden kann, ist zu erwägen, inwieweit es zweckmäßig ist, anstelle der Eucharistiefeier
einen Wortgottesdienst zu halten.“ Und hier kann weitergedacht werden, in welcher Weise derzeit zusätzlich
eine Einladung zur Mundkommunion erfolgen könnte/sollte. Die traditionelle Konsekrationshaltung in beiden
Formen des Römischen Ritus einzunehmen, ist sinnvoll und möglich.
Die Frage des Zusammenhaltens der Finger hatte ich schon mal zu einer Zeit gestellt, als das MP gerade
in Kraft war. Und da stellte sich die Frage, ob der Priester, der in beiden Riten zelebriert, nicht eher
ein Schauspieler ist…wenn er mal, weil’s der Ritus so erfordert, die Finger zusammenhält, ein ander
Mal, wenn’s nicht vorgeschrieben ist, es sein lässt. Jaja, der Teufel steckt im Detail…
„Sacramentum caritatis“ verweist auf „Redemptionis sacramentum“ Das Ausspielen von ordentlich gegen außerordentlich
widerspricht der Intention des Papstes www.kreuz.net/article.5494.html. Selbstverständlich darf die traditionelle
Ehrfurchtsdisziplin vom Zelebranten auch in der ordentlichen Form des Römischen Ritus angewendet werden,
womit jedoch nie ein Skrupulantismus gemeint war. Und nochmals darf ich hinweisen, daß „Hans Mohrmann“
heute um 10:45 nicht aus „Sacramentum caritatis www.vatican.va/…um-caritatis_ge.html“ (2007), sondern
aus „Redemptionis sacramentum www.vatican.va/…-sacramentum_ge.html“ (2004) zitiert hat. Allerdings verweist
„Sacramentum caritatis“ in Nr. 50 auf die „jüngst herausgegebenen Dokumente, vgl. Instruktion Redemptionis
Sacramentum 80 – 96: AAS 96, 2004, 574-577.“ Und hier setzt „Sacramentum caritatis“ fort: „Alle christlichen
Gemeinden sollen sich treu an die gültigen Normen halten und in ihnen den Ausdruck des Glaubens und der
Liebe sehen, die wir alle gegenüber diesem erhabenen Sakrament haben müssen (…) In diesem Zusammenhang
möchte ich auf ein pastorales Problem aufmerksam machen, … daß bei einigen Gelegenheiten … außer
den praktizierenden Gläubigen auch andere bei der Feier zugegen sind, die eventuell jahrelang nicht die
Kommunion empfangen haben oder die sich vielleicht in Lebensverhältnissen befinden, die den Zugang zu
den Sakramenten nicht gestatten. Andere Male geschieht es, daß Angehörige anderer christlicher Konfessionen
oder sogar anderer Religionen zugegen sind. Ähnliche Umstände sind auch in Kirchen gegeben, die – besonders
in den großen Kunstmetropolen – Ziel von Besucherströmen sind. Es versteht sich…
Nun ja … … soweit ich weiß, ist in der ordentlichen Form keine bestimmte Haltung der Finger vorgeschrieben.
Damit wäre es doch sofort umsetzbar, die ordentliche Form dementsprechend zu „befruchten“. Es sei denn,
natürlich, das ist nur Theater …
@ iustus Sie stellen genau die richtigen Fragen! Das ist die richtige „Befruchtung“! Da stimme ich Ihnen
zu. Was das Zusammenhalten von Daumen und Zeigefinger betrifft, sind außerordentliche Form und ordentliche
Form des römischen Ritus irgendwie inkompatibel. Wie ich schon sagte, entweder ist das im alten Ritus
alles nur Theater, oder in der neuen Form fehlt etwas. Eine längerfristige Koexistenz beider Formen scheint
mir in diesem Punkt kaum möglich.
@HBR… Wahrscheinlich gehöre ich in der Tat nicht Ihrer reformiert-‘katholischen’ Kirche an. Ich bin
ja ein Christgläubiger der Römisch-Katholischen Kirche.
Nachsynodales Schreiben Sacramentum caritatis Es wäre ja schon viel gewonnen, würden die Bischöfe und
Priester wenigstens die Vorgaben von Sacramentum Caritatis umsetzen. Dazu gehört unter anderem, daß
die Hl. Kommunion grundsätzlich der Priester austeilt – nur in Ausnahmefällen die Kommunionhelfer. Dazu
gehört, daß bei der Handkommunion der Kommunion ein „Zeichen der Ehrerbietung“ vorausgehen sollte- gemeint
ist ein Kniefall. Dazu gehört, daß der Einsatz der Patene obligatorisch ist – ich trau mich schon gar
nicht mehr, darauf hinzuweisen. Dazu gehört, daß jeder, der die Mundkommunion vorzieht, diese Möglichkeit
auch haben soll. Da in der Regel Kommunionbänke nicht mehr existieren, ist das vor allem für ältere
unmöglich, jeder der es trotzdem wünscht, muß sich auf den Boden knien und wird in der Regel scheel
angesehen. Usw. Usf.
@ iustus … es ist doch schon sehr komisch: Zuerst wird peinlich darauf geachtet, dass keine Teilchen
der Hostie verlorengehen, der Zelebrant hält die Fingerspitzen zusammen und dann legt er die Hostie auf
die Hand. Eine interessante Feststellung. Aber wie ist das dann, wenn ein Priester in beiden Formen des
römischen Ritus zelebriert? Müsste er dann nicht in letzter Konsequenz Daumen und Zeigefinger auch in
der ordentlichen Form zusammenhalten? Entweder man hält die Maßnahmen gegen die Gefahr des Partikelverlusts
für unnötig (wie Gotthard), dann geht Handkommunion ohne Weiteres, oder der Herr ist auch in den kleinen
Teilen ganz, dann hat man mit der Handkommunion ein Problem – in beiden Formen des römischen Ritus. Wären
die Maßnahmen gegen die Gefahr des Partikelverlusts, wie sie in den Rubriken der außerordentlichen Form
vorgeschrieben sind, unnötig, wäre das Zusammenhalten von Daumen und Zeigefinger Theater. Sind sie aber
nicht unnötig, wie sieht es dann damit in der ordentlichen Form aus?
@Alois Bischof Sie gehören doch gar nicht der katholischen Kirche an. Somit brauchen Sie sich auch nicht
über die Kommunion innerhalb der Kirche beschweren. Überhaupt…mit Ihrer militanten Art, ihre liturgischen
Formen hier als das allein seelig machende durchsetzen zu wollen, erinnern Sie mich doch sehr stark an
die Pharisäer.
Die Handkommunion wurde von Thomas Cranmer, der sakramentell in der Tat noch gültiger Bischof (aber kein
Erzbischof, da nicht ernannt vom Hl. Vater) war, eingeführt zur Ausrottung des eucharistischen Glaubens.
Die Engländer revoltierten, auch z.B. in Cornwall und Lancastershire, wo recusant-Adelsleute bis heute
den katholischen Glauben bewahrten zusammen mit frommen sturen Bauern. Trotzt Bedrohungen seitens der
protestantischen Anglikanischen Gemeinschaft. Was den knienden Lutheranern angeht, so empfangen diese
in den USA ihr ungültiges Abendmahlsbrot in die Hände (aber immerhin kniend und nicht stolz stehend
wie die konziliaren Gläubigen), in Deutschland manchmal auch in den Mund, aber öfterst und am öftesten
einfach in die Hand. Ich habe ja auch exakt gesagt, daß die (moderne Form der) Handkommunion kalvinistischen
Ursprungs ist. Die „moderne“ reformiert-katholische Kirche Deutschlands und anderswo ist also im ‘Novus
Ordo Missae’ noch weniger eucharistisch als die Lutheraner Deutschlands. Das sagt schon vieles. Was den
Rechtspositivisten angeht: lex mala, lex nulla. Auch „Indultum malum, indultum nullum“. Handkommunion
geht gegen jede katholische Glaubenslehre. Versuchen Sie doch mal den ukrainischen Bäuerinnen diese Abartigkeit
aufzuzwingen, wie Husar es versuchte. Sie werden empört zurückweisen und nicht wagen, so das Allerheiligste,
ja dén Allerheiligsten, zu empfangen. Die griechisch-katholischen Ukrainerinnen haben anders als wir
Deutsche, noch den ‘sensus catholicus’.
@aufrechter, ansgar Ich bin erschüttert, wie hier über das Sakrament der Ehe gesprochen wird. Hurerei,
also echt! Nun machen Sie mal uns Freimaurerinnen nicht schlechter, als wir sind.
@ansgar und ff ff: braves weib oder so, ich denke, Sie haben all das gelesen, was ich hier an Statements
offenbart habe? Oder veräppeln Sie mich? ansgar: Ich fürchte, Sie haben recht. Das ist ein ganz übler
Trick des Logenmeisters von den drey thumben. Der will mir den Garaus machen und wird mich der Hurerei
zichten, wenn ich hier anbeiße! Jawoll!
@ Aufrechter, Obacht! Lassen Sie sich nicht anludern! Die „FF“ dünkt mich eine nur plump verhüllte Hagazusse
zu sein, die Sie anschmieren will! Und kochen, ja, aber nur Zucchinimus und langweiliges Ratatouille.
Statt würziger deutscher Haxen (mit Kruste). Ich wette, die „FF“ gibt nur einen übellautenden Leibsdunst
auf die rechte Einnahme des hochheiligen Corpus Christi. Nimmer würde ich auf Ihr „jawoll“ verzichten
wollen, weil Sie matrimonial eingesponnen sind!
@ aufrechterkatholik Na, das lässt sich doch schon mal sehr gut an. Das mit Ihren Socken ist so eine
Sache – ich könnte sie zwar stopfen, aber ich glaube, mehr als einmal würden Sie mich das nicht machen
lassen…Ich koche aber ganz gut, wie ist das? Von irgendwelchen Meistern würde ich mich nie losschicken
lassen! Siehe mein Nick! Ich bin, was ich bin *träller*! Aber wenn’s das ist, was Sie stört – was wär
Ihnen denn lieber?
FF (Freimaurertante) mit dem Schweigen in der Gemeinde bin ich auch ziemlich gut, wenn ich bedenke, wie
lange ich hier schweigend mitgelesen habe (- bis DIE FRAGE dann doch mal rausmusste, wie gesagt, tut mir
auch leid, aber ich war überwältigt). Dann sollten Sie weiterschweigen. In sich gehen. Klären, ob Sie
mir die Socken stopfen usw. wollen. Und ändern Sie Ihren Nick! Der ist ja nur ärgerlich und anstoßerregend!
Oder hat Ihr Logenmeister Sie losgeschickt um mich zu ärgern?
@ aufrechterkatholik An mir gibt’s überhaupt keine Imitationen! Und was das Bravsein betrifft: mit dem
Schweigen in der Gemeinde bin ich auch ziemlich gut, wenn ich bedenke, wie lange ich hier schweigend mitgelesen
habe (- bis DIE FRAGE dann doch mal rausmusste, wie gesagt, tut mir auch leid, aber ich war überwältigt).
FF (Freimaurertante) … vermutlich können Sie mit sowas auch gar nicht laufen. Bei dem Nick sind Sie
vermutlich eher für irgendwelche Birkenstockimitationen in Größe 47 prädestiniert… Doch für Ihre
ernstzunehmenden Bemühugen in Richtung braves Mädchen (auch gem. Epheser?) bekommen Sie ein kräftig
herzhaftes Jawoll!
@ aufrechterkatholik Ich verspreche auch, zur Trauung keine Peeptoes zu tragen (bitte nachlesen beim aktuellen
Homo-Artikel). Wäre das nicht schon mal ein Anfang in Richtung braves Mädchen?
FF (fem. Freim) Sie heiraten? Bei diesem Nick? Ich bitte Sie, Sie scheinen mir der Inbegriff des Bösen
zu sein. Wenigestens keine Lesbe. Ja, heiße ich denn Hosea (die Zitate bringt sicherlich Herr Nachtfunzel)?
Nein, gehen Sie Fenster putzen in der Loge zu den drey thumben oder so. Oder kehren Sie um, werden Sie
ein braves Mädchen, unterwerfen sich den einschlägigen Weisungen des Epheserbriefes, dann schauen wir
weiter. Jawoll!
@Sozi sie will ja dich auch gar nicht (kann man ihr nicht verdenken) sondern unsern Hape! Da hat sie dann
immer was zu lachen! Aber Hape ist ja schwul, da wird das nix…
Chevallier In einem Punkte aber irren Sie: Thomas Cranmer war Der Bischofsloisl irrt wie gewöhnlich in
allen Punkten. Bei den Anglikanern ist wie auch bei den Lutheranern (Cranmer war stark lutherisch beeinflusst)
auch heute noch die Knie-Mund-Kommunion weit verbreitet.
@ aufrechterkatholik Würden Sie mich heiraten? (Tschuldigung, bin schon so lange stille Mitleserin, jetzt
musste die Frage einfach mal raus.) (Verbleibe in der Hoffnung auf ein Jawoll!)
Lieber Alois Bischof ich stimme Ihnen voll und ganz zu. In einem Punkte aber irren Sie: Thomas Cranmer
war gültig geweihter Priester und Bischof, auch wenn er vom wahren katholischen Glauben abfiel und sich
zur Marionette Heinrichs VIII. machen ließ. Wir wissen, welchen Lohn er dafür empfangen hat. Gott zum
Gruße
Ob ertrotzt oder nicht Mir wurde die Handkommunion ganz offiziell als Kommunionkind beigebracht. Und ich
finde diese wesentlich ansehnlicher als die Munkommunion
Bleiben wir präzise Zunächst scheint die Diskussion eine Spur sachlicher zu werden. Mit dem unterhalb
zitierten wichtigen Rechtstext ist in Wirklichkeit die Instruktion der römischen Gottesdienstkongregation
vom 25. März 2004 gemeint, namens Redemptionis sacramentum www.vatican.va/…-sacramentum_ge.html IV
über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie, die einzuhalten und zu vermeiden sind, gemeint.
In der Tat ist es auf Basis dessen nötig, eine rechtliche Klärung für die außerordentliche Form des
Römischen Ritus herbeizuführen, soferne der Heilige Stuhl (der 21 Allgemeine Konzilien kennt – eine
andere „Konzilskirche“ gibt es nicht) eine „Handkommunion“ dabei ausnahmslos ausgeschlossen sehen möchte.
Zu erinnern ist auch an die letzten beiden Dokumente hier members.telering.at/altar/amtlich.htm. Wer also
angeblich „schrecklich im Irrtum“ ist – wenn es überhaupt darum geht, denn in der UVK ging es dem N.N.
gar nicht um die Sache, sondern offensichtlich um eine pure Möchtegern-Rechthaberei – wird sich noch
zeigen. Diskussion über die rechtliche Lage ist das eine, Ausschöpfen der traditionellen Möglichkeiten
im Rahmen dessen das andere.
sie lassen nicht locker nachdem die Feinde des Alten Messritus mit dem MP Summorum Pontificum eine schwere
Niederlage einstecken mussten, wollen sie ihr Zerstörungswerk nun offensichtlich auf eine andere Art
und Weise fortsetzen. Es war wohl zu erwarten, dass sie Priester und Gläubige in Messfeiern der Alten
Liturgie einschleusen, die dort die Handkommunion praktizieren wollen. Die Bischöfe werden – wir sind
es ja von ihnen nicht anders gewohnt -einem solchen Tun gleichgültig bis wohlwollend zusehen. Sie werden
dem sogar ihren Beifall zollen denn sie haben sich nach wie vor nicht mit der Realität abgefunden, dass
jeder Priester nun den Alten Messritus zelebrieren darf. In Deutschland herrscht ein Klima der subtilen
Einschüchterung und des unausgesprochenen Verbotes. Vielleicht wäre es gut, den Vatikan mit Petitionen
zu überhäufen und vor allem – zu beten! Das hat ja schon einmal geholfen.
Handkommunion „Sacramentum caritatis“ ist eine Instruktion der Konzilskirche der Hegel’schen Denkweise
These, Antithese, Synthese. Die (moderne, nicht altertümliche) Handkommunion entheiligt an sich schon
immer einige Hl. Hostienpartikel, und die Kommunionpatene bei der Ausgabe verhindert das Sakrileg nicht,
da Partikel an Hand und Fingern kleben und am Ende zu Boden fallen und zertreten werden. Die Tatsache,
daß die Konzilskirche in 2004 diese Möglichkeit in S.C. zumindest erkannte, sagt schon viel über die
Legitimität der sakrilegischen Handkommunion. Vor 1969 hätte sogar kein Papst auf dem Sterbebett es
gewagt in die Hand zu empfangen. Der hl. Pius X. z.B. empfing direkt die Hl. Kommunion in den Mund, obwohl
er doch Hoherpriester des Neuen Bundes war. Er wußte aber, daß die Berührung mit den Fingern Partikel
entheiligen und mitreißen kann, und somit hält der wahrhaft römisch-katholische Priester im überlieferten
römischen oder „tridentinischen“ Ritus auch den Zeigefinger und den Daum an einander bis zur ablutio
(Finger- und Gefäßreinigung). Die moderne Handkommunion ist illegitim, ich erkenne die Zuständigkeit
der Bischofskonferenzen in diesem Anliegen gár nicht an, und die moderne Handkommunion hat seinen Ursprung
im kalvinistischen Protestantismus und wurde z.B. auch schon vom protestantischen Erzlaien von Canterbury,
Thomas Cranmer, eingesetzt um den katholischen Glauben an der Wesenswandlung auszurotten in England.
Empfangen der Kommunion es soll der Leib des Herrn sein (bildlich gesprochen), wenn ihr Respekt habt vor
dem Leib des Herrn, dann diskutiert übe den Leib des Herrn und nicht über Regeln, ich vermisse in den
meisten Diskussionen den Respekt vor Gott, die Rechtstheoretiker besinnen sich nur auf das Irdische gruss
(ein nicht abgehobener)
Lesn! Lesen! Lesen! Die Liturgieinstruktion gibt da doch eindeutigen Anweisungen; 90. «Die Gläubigen
empfangen die Kommunion kniend oder stehend, wie es die Bischofskonferenz festgelegt hat», deren Beschluß
vom Apostolischen Stuhl rekognosziert werden muß. «Wenn sie stehend kommunizieren, wird empfohlen, daß
sie vor dem Empfang des Sakramentes eine angemessene Ehrerbietung erweisen, die von denselben Normen festzulegen
ist».[176] 91. Jeder getaufte Katholik, der rechtlich nicht gehindert ist, muß deshalb zur heiligen
Kommunion zugelassen werden. Es ist also nicht gestattet, einem Christgläubigen die heilige Kommunion
beispielsweise nur deshalb zu verweigern, weil er die Eucharistie kniend oder stehend empfangen möchte.
92. Obwohl jeder Gläubige immer das Recht hat, nach seiner Wahl die heilige Kommunion mit dem Mund zu
empfangen,[178] soll in den Gebieten, wo es die Bischofskonferenz erlaubt und der Apostolische Stuhl rekognosziert
hat, auch demjenigen die heilige Hostie ausgeteilt werden, der das Sakrament mit der Hand empfangen möchte.
93. Es ist notwendig, die kleine Patene für die Kommunion der Gläubigen beizuhalten, um die Gefahr zu
vermeiden, daß die heilige Hostie oder einzelne Fragmente auf den Boden fallen.[180] So „Sacramentum
Caritatis“ aus dem Jahre 2004. Wozu also die Diskussion?
„Johannes-Paul I.“ Sie scheinen nicht einzusehen, daß die (moderne) Handkommunion an sich die Entheiligung
von Partikeln der Hl. Hostie mit sich bringt. Sie glauben leider der Auslegung Benedikt XVI. daß der
Novus Ordo Missae auch Teil des römischen Ritus sei. Dies ist natürlich liturgisch-historischer Unsinn,
und scheint nur juristisch haltbar zu sein (da tatsächlich das Gebiet des römischen Ritus betroffen
war vom Novus Ordo). Was Sie mit „lebendigem“ Lehramt meinen, weiß ich nicht, aber man darf es nicht
als „lebendig“ verstehen, wenn man evolutionistisch (also [neo-]modernistisch) Glaubenswahrheiten zur
Seite schiebt, leugnet bzw. anders uminterpretiert. So etwas ist Häresie, und „lebendiges“ Lehramt ist
eine Terminologie der Modernisten als Rechtfertigung für Änderungen in der Glaubenslehre. Diese Änderungen
und wirkliche doktrinäre Neuerungen sind aber illegitim und unmöglich im katholischen Glauben, cf. Pascendi
und Pastor Aeternus. „Lebendige“ Tradition ist noch ein anderer trügerischer Begriff. Als könnte sich
die römisch-katholische Überlieferung selbst widersprechen wegen „Zeitgemäßer Entwicklung“ oder aus
ähnlichen Pseudo-Gründen. Lebendige Tradition gibt es tatsächlich, aber nur im Sinne Kardinal Newmans
(eine Rose die aufblüht), nicht im Sinne De Loisy oder des Häretikers Pater Chenu O.P., die behaupten
die Rose könnte sich in eine Kuh verändern (Küng, radikale „Concilium“-Modernisten), oder auch in einen
Tulpen (Rahner, von Balthasar und anderen „Communio“-Neomodernisten).
Kurt K. scheint inzwischen durch seine eifrigen Beiträge soweit gereift zu sein, dass er sich als Chefideologe
der sogenannten Kirche von angeblich unten bewerben kann. Sie können vermutlich keinen bessern finden.
Keine Ahnung von der verpflichtenden Patene, die dem Kommunikaten untergehalten wird, keine Ahnung von
noch vernünftig erzogenen Priestern, die dem Kommunikaten mit kühnem, aber zielgerichteten Schwung das
Hl. Sakrament auf den oberen Teil der Zunge applizieren, keine Ahnung von recht zelebrierenden Priestern,
die ehrfurchtsvoll den mit dem Zeigefinger einen Kreis bildenden Daumen sorgfältig purifizieren. Statt
dessen krude Gedanken, die nahe ans Sakrileg kommen. Wie erschreckend dumm das alles ist, merkt man schon
daran, dass die eucharistische Nüchternheit natürlich durch die zeitlich dem Sakramentenempfang vorhergehende
Auflösung des Gelatinenmantel verletzt wird, weitere Ausführungen ersparen sich. Es wird höchste Zeit,
dass der vom werten Bruder Theophilus so häufig geforderte Scheiterhaufen aufgerichtet wird! Oder Kurt
K eine sinnvolle Tätigkeit findet, anstatt hier der vermutlich ärztlich verordneten Beschäftigungstherapie
zu frönen, indem er aus Buchstaben Worte und aus Worten Sätze bildet. Jawoll!
Nein zum Skrupulantismus, nein zum Laxismus „iustus“ hat es erkannt: es geht nicht um zwei Riten, sondern
um die beiden Formen des einen Römischen Ritus. Deshalb gäbe es diese Möglichkeit www.kreuz.net/article.7040.html
und diesen kritischen Ansatz www.kreuz.net/article.6787.html. Die Kirche hat immer auf die Gesundung der
Seelen geschaut, weshalb sowohl ein ängstlicher Skrupulantismus als auch ein bequemer Laxismus für Zelebranten
nicht in Frage kommen können. Solange es aber irgendwo mit Zustimmung des Heiligen Stuhles die Praxis
einer „Handkommunion“ gibt, kann diese selbst nicht als Ur-Übel bezeichnet werden. Im übrigen liegt
die Last der Entscheidung alleine beim Empfänger. Der Zelebrant muß nur öffentlichen Sündern die Kommunion
verweigern, muß weiters die tatsächliche Konsumation prüfen und sollte die Kommunionpatene auch unter
die Hände halten lassen. Die „Handkommuion“ ist kein Widerspruch zum Dogma der Realpräsenz unter den
kleinsten sichtbaren Teilchen der nur noch verbliebenen Gestalt. Für „aufrechterkatholik“ (…) und auch
für die Revisionistenkinder „Berengeria“ und „Seminarist“ sei noch aufklärend hinzugefügt, wem die
zitierten Zeilen oberhalb zu „verdanken“ www.kreuz.net/bookentry.2556.html sind. Im übrigen bringt im
ganzen Zusammenhang eine plumpe Frauenfeindlichkeit gar nichts. Wichtiger wäre es, die Gefahr einer homosexuellen
Unterwanderung www.kreuz.net/article.2313.html im Klerus immer weiter zurückzudrängen.
iustus Wieso man sollte? Fragen Sie das im Ernst? Auch bei der Mindkommunion kann was von der fragilen
Oblate abbrechen und zu Boden fallen! Und das MUSS man doch verhindern, wenn man es kann. Vielleicht sollte
man gar „meine“ Kommunions-Pille mit der Mundkommunion verbinden, um absolute Sicherheit zu haben!
Macht euch doch die Wissenschaft zunutze! Es muss doch heute Möglichkeiten geben, die Oblate hart wie
stein zu machen, oder? Das wärs doch! Hart wie Stein und so klein wie ne Erbse (oder steht irgendwo geschrieben,
groß das Brot sein muss, damits wirksam ist?) – dann ist die Gefahr des Partikelverlustes beinahe ausgeschaltet.
Zur allergrössten Sicherheit könnte man die Kommunions-Pille auch noch mit einem Stoff beschichten (Gelantine
zum Beispiel!), der jegliches Abbröckeln der heiligen Substanz verhindert und sich erst im Magen auflöst!
Ebensolches könnte man mit dem Wein machen, damit auch ja kein Tropfen des heiligen Blutes verlorengeht:
Einfach in Zuckermasse einschliessen und man hätte ein Blut-Christi-Bonbon! Da kann dann gar nichts mehr
schiefgehen! Na, sind das nicht nützliche Vorschläge?!
Handkommunion u Homoideologie Und wieder können wir, vom aufrechten Geiste beseelt, nicht anstehen, unsere
kleine, aber doch verlässliche Stimme zu erheben. Keine Frage: Die Handkommunion mit dem Partikelabusus
ist ohne Frage eine der schlimmsten Verirrungen der Kirche nach dem VII. Sie entbehrt der Ehrfrucht, befingert
das Heilige und treibt frommen Unfug mit den ehrwürdigen kleinen Partikeln. Gerade diese Praxis hat allen
weiteren Mißständen in unserer Kirche Tür und Tor geöffnet, wobei die Frage offen bleibt, ob nicht
die schreckliche Homoideologie wieder dahinter steckt. In einem weist mein hochverehrter Vorredner Herr
Bischof jedoch auf einen weiteren Mißstand der nachkonziliaren Kirche hin: Die Frauen, die im Chorraum
umhertänzeln und die männlichen Gläubigen in ihren frommen Gedanken verhindern, zum Teil in kurzen
Kleidern oder keck gewagten Ausschnitten, dass alles Volk, wie es der Prophekt Jesaja sagt, die Herrlichkeit
des Fleisches sehen kann. Und das ist vom und zum Teufel! Wir sollten nicht nachlassen, das immer und
imme wieder anzuprangern und den tiefsitzenden, geheimen, aber mächtig wirksamen Zusammenhang zwischen
der Homoideologie, dem Feminismus und der Handkommunion immer wieder aufzeigen, jawoll!
Das Entscheidende Aber im Ernst: Ich glaube nicht, dass sich der Zelebrant einer tridentinischen Messe
einen Zacken aus seiner Krone brechen würde, wenn er auch die Handkommunion durchführt. Es bricht kein
Zacken aus der Krone, aber es ist doch schon sehr komisch: Zuerst wird peinlich darauf geachtet, dass
keine Teilchen der Hostie verlorengehen, der Zelebrant hält die Fingerspitzen zusammen und dann legt
er die Hostie auf die Hand. Entweder man hält die Maßnahmen gegen die Gefahr des Partikelverlusts für
unnötig (wie Gotthard), dann geht Handkommunion ohne Weiteres, oder der Herr ist auch in den kleinen
Teilen ganz, dann hat man mit der Handkommunion ein Problem – in beiden Formen des römischen Ritus.
Und wieder die böse böse Handkommunion Ach ja, die Handkommunion ist ja soooo böse. Und Ministranten
erst…oh Gott… schon der Gedanke daran eröffnet Satanas den Weg Aber im Ernst: Ich glaube nicht,
dass sich der Zelebrant einer tridentinischen Messe einen Zacken aus seiner Krone brechen würde, wenn
er auch die Handkommunion durchführt.
Lebendiges Lehramt der Kirche bis zur Wiederkunft Christi Herr „Alois“, die Kirche Christi hat keinen
einzigen häretischen „Satz aufgelegt“, und eine konkret zugelassene Disziplin der sogenannten „Handkommunion“
hat mit der bis heute zu 100 % gegebenen Legitimität des Lehramtes der einen, heiligen, katholischen
und apostolischen Kirche überhaupt nichts zu tun. Entscheidend ist, daß der nicht mit öffentlichen
Hindernissen belegte Katholik die Heilige Kommunion auch wirklich konsumiert, und es ist immer zu hoffen,
daß er es im Stand der Gnade tut. Der Zelebrant muß also immer darauf achten, daß jene Katholiken,
welche eine Handkommunion praktizieren, auch wirklich kommunizieren. Im übrigen ist es eine gute Sache,
die allseits vorzusehende Kommunionpatene auch unter die Hände des Empfängers zu halten, da manchmal
Mißgeschicke oder Zittrigkeiten vorkommen können.
@ruhrgebietler Und die Tradition gebietet, daß keine Weiber im Chor- und Altarraum sich aufhalten. Das
ist gut so und es hätte darüber hinaus auch Vorteile, wenn die Gläubigen der ewig gültigen Messe (also
nicht die Messe nach dem Rituale von 1962 ff) nach Geschlechtergruppen der hlg. Zeremonie beiwohnen. Aber
das versteht im Jahr 2008 wohl nur der geringste Teil der Leser/Innen. Wenn Jesus Christus und Gott-Vater
wieder die Eher zukommt die Ihnen zusteht, dann könnten noch viele Seelen gerettet werden vor den Irrtümer
der perfiden V-II-Klerikern. Ich gehöre nicht zu dem „geringsten Teil“ der Leser und mich würden brennend
die Vorteile interessieren, die es ihrer Auffassung nach hätte, wenn man nach Geschlechtern getrennt
dem Gottesdienst beiwohnt! Außerdem erschießt sich mir der Zusammenhang nicht zwischen: „Keine Frauen
(dieses Wort ist allgemein verständlich und gut deutsch => kein Bedarf, es durch das im heutigen Sprachgebrauch
despektierliche „Weiber“ zu ersetzen!) im Chor-/Altarraum“ und „Gott die gebührende Ehre zukommen lassen“.
Ich kenne aus eigener Anschauung und Praxis sehr würdige Gottesdienste mit Frauen im Altarraum! Wo also
liegt ihr Problem?
Seitenaltar in der Einen Weltreligionskirche Da Handkommunion (in der modernen Form) ein Sakrileg ist
(cfr. ‘Dominus est’, A. Schneider O.A.), und eine Auslegung der Kongregation für den Gottesdienst bzgl.
Meßdienerinnen einen niedrigeren Status hat als die Enzyklika „Allatae sunt“ (1758) von Benedikt XIV.
in der der Hl. Vater „Weiber die am Altar dienen“ als „bösen Mißbrauch“ verurteilte (er zitiert dazu
auch Päpste aus der Antike), ist der Kirchenrechtler ‘turk’ schrecklich im Irrtum. Jeder weiß daß die
römisch-katholische Kirche, die der Mystische Leib Christi íst (cf. Humani generis, 27), keine Mißbräuche
zulässt, und keine Häresien lehren kann, und keine Sünden im offiziellen Lehramt fordert. Da bleibt
nur die Frage bzgl. der Legitimität des nachkonziliaren „Magisteriums“, das – mit Ausnahme der sexuellen
und ehelichen Moral – ausschließlich gegen die hl. Dogmen und gegen die katholische Tradition benutzt
wurde. Und das zum religiösen Indifferentismus in Assisi (1986 & 2002), zum falschen Ökumenismus (noch
2006 zelebrierte der anglikanische Erzlaie assistiert von einem konziliaren Diakon in der Santa Sabina),
zur ‘Gemeinsamen Erklärung über die Rechtfertigungslehre’, zur angeblichen ‘Religionsfreiheit’ und zur
laïcité der Staaten nur positives geäussert wird, und daß diese Sätze alle sogar den Gläubigen aufgelegt
werden. Die konziliare Kirche hat eine apokalyptische Tragik. Kann sie noch mit der hl. römischen Kirche,
dem mystischen Leibe Christi, identifiziert werden?
Was schrieb Dario Kard. Castillon Hoyos am 29. Juni 2000? Kardinal Hoyos am 29. Juni 2000 an die Priesterbruderschaft
St. Petrus www.stjosef.at/…trusbruderschaft.htm: „Was die Liturgie betrifft, so bleibt alles wie es
sein soll: Ihre Bruderschaft hat das Privileg, in ihren eigenen Kapellen und Kirchen nach den liturgischen
Büchern von 1962 zu zelebrieren. Die Priester des Institutes zelebrieren normalerweise nach diesem Ritus,
aber sie haben das Recht – unnötig das zu wiederholen – auch nach den derzeit geltenden Büchern zu zelebrieren
in besonderen Fällen, die nicht häufig sein werden, die jedoch der vernünftigen und taktvollen Entscheidung
der Priester überlassen bleibt. Ich ermutige zur Konzelebration mit dem Ortsbischof, besonders in der
Ölweihmesse (…) Andererseits ist es klar, daß kein Priester gezwungen wird von diesem Recht Gebrauch
zu machen. So kann eine Atmosphäre der Freiheit und des Vertrauens in diesem Bereich entstehen, die im
Gegensatz steht zu jeder Ausschließlichkeit und jedem liturgischen Extremismus. Die ‘Bruderschaft St.
Petrus’, wie ihr Name schon sagt, kann nur eine Familie von Brüdern sein, die sich gegenseitig mit brüderlicher
Liebe annehmen und die ganz in die große Familie der römisch katholischen Kirche eingebunden sind, wo
es einen legitimen Platz gibt für die Katholiken mit traditionellem Empfinden, den ich mit all meinen
Kräften verteidigen werde.“
@Gotthard und andere Die Mundkommunion gehört zum „alten“ Ritus einfach dazu. Anderenfalls wäre der
Ritus in sich nicht mehr schlüssig. Es wäre völlig widersprüchlich, wenn der Priester während der
Meßfeier Daumen und Zeigefinger bis zur Purifikation zusammenhielte oder die Patene benutzt, gleichzeitig
aber einzelnen Gläubigen den Leib in die Hand legen würde. Das war auch eine meiner Überlegungen. Bei
einer Handkommunion im Alten Ritus führt diese diesen ad absurdum. Ist vielleicht von Manchen allerdings
auch gewollt. @Gotthard: wenn Sie zu Gast in einem Haus sind, in dem es üblich ist, halbe Hähnchen mit
Messer und Gabel zu essen, Sie aber von zu Hause gewohnt sind, diese mit den Fingern zu essen (was nicht
verwerflich ist ), bestehen Sie als Gast dann auch darauf, Ihr halbes Hähnchen mit den Fingern zu essen
und so Ihre Gastgeber mindestens zu brüskieren ?
Gott wird es verhindern! Und die Tradition gebietet, daß keine Weiber im Chor- und Altarraum sich aufhalten.
(Weiber = Jungfrauen, Ehefrauen, Witwen, also Frauen die als weibliche Menschen geboren wurden [nicht
die umgepressten]) Das ist gut so und es hätte darüber hinaus auch Vorteile, wenn die Gläubigen der
ewig gültigen Messe (also nicht die Messe nach dem Rituale von 1962 ff) nach Geschlechtergruppen der
hlg. Zeremonie beiwohnen. Aber das versteht im Jahr 2008 wohl nur der geringste Teil der Leser/Innen.
Wenn Jesus Christus und Gott-Vater wieder die Eher zukommt die Ihnen zusteht, dann könnten noch viele
Seelen gerettet werden vor den Irrtümer der perfiden V-II-Klerikern.
@ Gotthard Das Heil der Seelen scheint dieser marginalen Anweisung wohl untergeordnet zu sein. Erstens
hängt Ihr Heil nicht davon ab, bei jeder Messe die Kommunion zu empfangen und zweitens haben Sie es ja
selber in der Hand: Niemand zwingt Sie in den „alten“ Ritus. Wenn Sie aber schon mal da sind und im Stande
der heiligmachenden Gnade zur Kommunion hinzutreten wollen, wird Ihnen bestimmt kein Zacken aus der Krone
fallen, wenn Sie sich hinknien und den Schnabel aufsperren. Damit hätten sich Ihre Sorge um das Seelenheil
dann in Luft aufgelöst. Wenn Sie dagegen aus Trotz und ohne substantiierte Darlegung von Gewissensgründen,
die Sie zur Handkommunion zwingen, die Mundkommunion verweigern und deshalb leer ausgehen, haben Sie selber
Schuld.
@defensor fidei Es wäre völlig widersprüchlich, wenn der Priester während der Meßfeier Daumen und
Zeigefinger bis zur Purifikation zusammenhielte oder die Patene benutzt, gleichzeitig aber einzelnen Gläubigen
den Leib in die Hand legen würde. Das Heil der Seelen scheint dieser marginalen Anweisung wohl untergeordnet
zu sein.
@ Gotthard ich bitte immer noch um Gründe, warum mir ein Priester in einer „Alten Messe“ die Handkommunion
verweigern dürfte. Gründe gegen die Handkommunion gibt es viele. Diese muß man an dieser Stelle nicht
erneut aufzählen. Gewissengründe gegen die Mundkommunion hat mir dagegen noch keiner glaubhaft darlegen
können, ohne die Lehre der Kirche zu relativieren oder die Tradition zu ignorieren. Was jedoch speziell
den „alten“ Ritus betrifft, so ist einfach festzuhalten, daß in diesem Ritus die Handkommunion schlicht
nicht vorgesehen ist. Der Priester kann in diesem Ritus ja auch nicht mit Berufung auf die neuen liturgischen
Bestimmungen den Kanon laut beten oder das Confiteor weglassen. Die Mundkommunion gehört zum „alten“
Ritus einfach dazu. Anderenfalls wäre der Ritus in sich nicht mehr schlüssig. Es wäre völlig widersprüchlich,
wenn der Priester während der Meßfeier Daumen und Zeigefinger bis zur Purifikation zusammenhielte oder
die Patene benutzt, gleichzeitig aber einzelnen Gläubigen den Leib in die Hand legen würde.
@ Gotthard ich bitte mal um Gründe, warum ich mich schämen sollte? Wenn es auch oft heißt, daß es
keine doofen Fragen gäbe, so haben Sie mal wieder das Gegenteil bewiesen. Wenn Sie sich wirklich nicht
denken können, warum Sie sich für Ihr trotziges Geschrei während der Hl Messe schämen sollten, dann
kann ich Ihnen auch nicht helfen. Abgesehen davon ist es einfach nur unterste Schublade, wenn es Ihnen
darauf ankommt, einen Priester mit Ihrem Auftritt zu blamieren. Nur weil Sie sich im Einklang mit der
Clique um Kardinal Lehmen sehen, gibt Ihnen das noch längst nicht das Recht zu einem solch despektierlichen
Verhalten. Stellen Sie sich nur mal vor wenn Katholiken, die kirchliche Lehrschreiben zur Liturgie ernst
nehmen und eine Messe streng nach den liturgischen Vorschriften verlangen, es Ihnen gleich täten. In
etlichen NOM-Messen würde das Geschrei gar nicht mehr aufhören.
@defensor fidei Aber mal im Ernst. Daß Sie nicht schämen. ich bitte mal um Gründe, warum ich mich schämen
sollte? Ich würde mich in absoluter Übereinstimmung mit den Bischöfen in Deutschland befinden. Mehr
geht nicht kirchlich gesehen.
#41 pangelingua 23:42:17 | Sonntag, 27. April 2008
@Gotthard Defensor Dei hat mir die Begründung für meine – zugegeben – unfeine Äußerung abgenommen.
Wer sich mit solchen Auftritten als „mündiger Christ“ glaubt profilieren zu können, der muss sich nicht
wundern, wenn solche „Auszeichnungen“ verliehen werden.
@ gotthard, den knallharten Provokateur in Deutschland würde ich den austeilenden Priester blamieren …
und lauthals einfordern! Uhhhh…da bekomme ich ja gleich unglaubliche Angst. Aber mal im Ernst. Daß
Sie nicht schämen. Ich habe ein solches Verhalten in der „alten“ Messe bisher zwei Mal erlebt. Im Ergebnis
hat der Schreihals seine Kommunion erst recht nicht bekommen und blamiert hat sich außer ihm niemand.
ich weiß nicht, warum ich mir von anderen etwas anderes vorschreiben lassen sollte … ich bin damit
in voller Übereinstimmung mit der heiligen Kirche. Ersten können Sie sich Ihre scheinbare Kirchentreue
in sauer kochen; die nimmt Ihnen hier eh keiner ab und zweitens ist es ausgesprochen schwach, wenn Sie
den lange und ausführlich begründeten Wunsch nach der Mundkommunion mit dem Argument (ist es überhaupt
eines?) ablehnen, daß Sie das einfach nur nicht wollen. Das erinnert mich höchstens an den Suppen-Kaspar
aus dem Struwwelpeter.
@monti Soweit ich mich recht entsinne, haben Sie sich vor einiger Zeit einmal darüber beklagt, dass Ihnen
ein Priester in Polen (?) in einer Neuen Messe (!) die Handkommunion verweigert hat. gut erinnert …
das war vor 2 Jahren in der Kathedrale von Krakau … eine furchtbar lieblose Liturgie mit Trauung, die
kaum zu vernehmen war … Kommunionausteilung aus einem Nebenaltar mit Tabernakel in der Mitte der Kirche …
ohne jeglichen Kontakt zum Altar… ABER Mundkommunion ! in Deutschland würde ich den austeilenden Priester
blamieren … und lauthals einfordern! Der Priester ist nicht Herr über die Gläubigen!
@ Maria Goretti Sinnvoll wäre aber auch die Überlegung der Kleidung, im alten Ritus hat es keine hautengen
Jeans oder Miniröcke gegeben, und ich wundere mich immer, wenn auch Leute älteren Semesters so auftauchen.
Das sollte Ihnen zu denken geben. Wenn älteren Semestern diese Tradition unbekannt ist, dann hängen
Sie möglicherweise einem Phantasiebild an und folgen lediglich dem, was für Sie Tradition ist uund nicht
dem, was wirklich Tradition ist. Aber trösten Sie sich, Sie sind nicht allein.
Lieber Gotthard Soweit ich mich recht entsinne, haben Sie sich vor einiger Zeit einmal darüber beklagt,
dass Ihnen ein Priester in Polen (?) in einer Neuen Messe (!) die Handkommunion verweigert hat. Warum
wollen Sie sich diese Blamage nochmal (diesmal in Deutschland ) antun ? Ausserdem: da die Alte Messe ja
eine Theologie vertritt, die Sie ablehnen : Bleiben Sie doch bitte bei Ihren Gemeinschaftevents ! Und
am besten in Gemeinschaft mit den Protestanten !
Da könnte man ja direkt vor ein Diözesangericht kotzen! JPI: Wenn das liturgische Anliegen des Papstes
nicht mit pastoraler Liebe verbunden wird, dann wird es eben leider gar nicht wirklich vertreten. Schwafelt
der gösste schizophrene Hass-Geiferer aller bayrischen Bistümer!
„Seminarist“ in unchristlicher Kontraproduktivität Wie meinen, „Seminarist“? Solche Wortmeldungen und
inneren Haltungen schaden dem Anliegen des Heiligen Vaters in bezug auf die außerordentliche Form des
Römischen Ritus zutiefst. Sie haben nicht nur den Namen „Seminarist www.kreuz.net/reader.316.html“ nicht
verdient, Sie müssen sich fragen, wie es mit Ihrem Christ- und Menschsein steht. Wenn das liturgische
Anliegen des Papstes nicht mit pastoraler Liebe verbunden wird, dann wird es eben leider gar nicht wirklich
vertreten. Die Beiträge von „cantate“ regen zum Lachen an. Kleiderordnungen können in der Tat zu einer
kulturell fragwürdigen und kontraproduktiven Verengung und sogar sektoiden Isolierung führen, die wiederum
dem Anliegen des Verbreitens der älteren lateinischen Form widersprechen. Im übrigen bin ich schon gespannt
auf die Ausführungsbestimmungen des Heiligen Stuhles. Dann werden sich wohl manche sinnlose Diskussionen
erübrigen.
@defensor fidei Recht so gotthard. Der aufgeklärte, moderne und selbsbewußte Katholik empfängt den
Herren natürlich im Stehen und mit der Hand. Etwas anderes würde sicherlich zu unüberwindlichen Gewissensqualen
führen. ich weiß nicht, warum ich mir von anderen etwas anderes vorschreiben lassen sollte … ich bin
damit in voller Übereinstimmung mit der heiligen Kirche.
an alle der Leib Christi ist KEINE gewöhnliche Speise die Kommunion MUSS EHRFURDSVOLL empfangen werden
durch den Mund bei der Handkommunion kann Miessbrauch geschehen habe schon gesehen
@ gotthard ich würde auch in einer „alten Messe“ immer Handkommunion machen Versuchen könnten Sie es
ja, aber dann würden Sie in den meisten Messen wohl im wahrsten Sinne des Wortes leer ausgehen. An den
Standorten wo ich die „alte“ Messe besuche – knapp eine Hand voll – wird die Handkommunion jedenfalls
grundsätzlich verweigert. Da ist nix mit „Handkommunion machen“. – was anderes kommt für mich nicht
in Frage. Recht so gotthard. Der aufgeklärte, moderne und selbsbewußte Katholik empfängt den Herren
natürlich im Stehen und mit der Hand. Etwas anderes würde sicherlich zu unüberwindlichen Gewissensqualen
führen.
Hochmut zerschlagen Gott-hart-lästern schrieb: „…ich würde auch in einer „alten Messe“ immer Handkommunion
machen – was anderes kommt für mich nicht in Frage.“ Klar – das tun Ignorantendrecksäcke immer! Solche
Typen, die nur in die Messe aller Zeiten kommen, um zu provozieren und ihren Hochmut Gott und der Kirche
gegenüber kundtun zu wollen, muss man mit einem Kantholz mal herzhaft die Finger (es handelt sich eh
nicht um Handkommunion, sondern um Fingerkommunion) zerbrechen!
@ Frollein Glauben Sie HeinrichvonOfterdingen und bonifatius kein Wort! Die beiden sind – ohne es vielleicht
selbst zu wissen – von freimaurerischen und modernistischen Ideen so verseucht, dass sie es Leuten wie
uns, die es ernst meinen mit dem wahren Anti-Modernismus, verübeln, wenn wir hier mal die ganze Wahrheit
aussprechen! Gerade die, die den Modernismus nur halbherzig bekämpfen, sind seine größten Feinde! Aber
es dauert nicht mehr lange, da werden diese Kreaturen balmiert, wie noch nie zuvor jemand balmiert wurde!
@RJH. www.buffalo-shop.de/…tId/15350/index.html Peep Toes sind eine spezielle Form von Highheels, wie
sie in den 40ern schon einmal angesagt waren: Vorne geöffnet und am besten aus schwarzem Lack. Passen
hervorragend zu hochgeschlitzen Röcken! :(3
@Maria Und wir sollten uns auch überlegen, wie unsere Kleidung auf andere Menschen wirkt, und dass auch
unsere Kleidung andere zur Sünde verführen kann, und wenn es nur Gedankensünden sind. Aber Hand aufs
Herz: Das ist doch gerade das, was uns Frauen soviel Spaß macht! Wie schön, dass gerade wieder Peeptoes
in Mode sind.
Liebs Fröllein Rottenmaier, das hat nichts mir Verfolgungswahn zu tun. Das sind die Modernisten, die
sich über alles lustig machen wollen und sich am Ende nur selber balmieren.
Meine Fresse! Dasselbe gilt natürlich für Orgeln, die – wie ja jeder weiß – nach 1962 in der Regel
unter freimaurerischen Einflüssen gebaut wurden und durch ihren Klang die Gläubigen verwirren. Der Verfolgungswahn
so einiger Zeitgenossen hier nimmt echt pathologische Züge an!
@ M. Goretti Sinnvoll wäre aber auch die Überlegung der Kleidung, im alten Ritus hat es keine hautengen
Jeans oder Miniröcke gegeben, und ich wundere mich immer, wenn auch Leute älteren Semesters so auftauchen.
Ich finde ebenso, dass man in Kirchen, in denen Energiesparlampen in den Leuchtern sind, wenigstens die
guten alten Glühbirnen von 1962 einschrauben sollte, wenn der außerordentliche Usus gefeiert wird. Dasselbe
gilt natürlich für Orgeln, die – wie ja jeder weiß – nach 1962 in der Regel unter freimaurerischen
Einflüssen gebaut wurden und durch ihren Klang die Gläubigen verwirren. Wenn ich richtig informiert
bin, ist Una Voce auch gerade dabei, Messweinbestände von vor 1962 in größerem Umfang ausfindig zu
machen, da die modernistischen Methoden, die nach 1962 auch vor dem Weinbau nicht Halt gemacht haben,
keinesfalls eine Messe im Ritus von 1962 negativ beeinflussen sollten.
Lieber muntu, …bedenken wir, dass Papst Benedikt die Kirche mit ihrer Vergangenheit versöhnen will
und nicht wieder auseinanderreissen will… … versöhnen will der gar nix und niemanden. Der will die
Anhänger der Tradition zuerst überlisten und dann die Tradition ausmerzen. Und ich muß sagen, bisher
stellt er das nicht ungeschickt an.
Künstliche Befruchtung Ich fürchte eine künstliche Befruchtung würde wieder in die Hose gehen…bedenken
wir, dass Papst Benedikt die Kirche mit ihrer Vergangenheit versöhnen will und nicht wieder auseinanderreissen
will…
#11 MariaGoretti 20:50:09 | Sonntag, 27. April 2008
Befruchtung – aber in welche Richtung Im klassisschen Ritus haben weder Messdienerinnen, noch Lektoren
einen Platz – ganz geschweige von der Handkommunion. Dann brauchen wir den alten Ritus nicht, eine Vermischung
wäre wohl wenig sinnvoll. Sinnvoll wäre aber auch die Überlegung der Kleidung, im alten Ritus hat es
keine hautengen Jeans oder Miniröcke gegeben, und ich wundere mich immer, wenn auch Leute älteren Semesters
so auftauchen. Entgegnet mir nicht, das wären Äusserlichkeiten, oh nein, die Verfassung der Seele spiegelt
sich auch in der Kleidung wider. Und wir sollten uns auch überlegen, wie unsere Kleidung auf andere Menschen
wirkt, und dass auch unsere Kleidung andere zur Sünde verführen kann, und wenn es nur Gedankensünden
sind. Ein klassischer Ritus erwartet auch klassiche Kleidung!