Die katholischen Missionsgesellschaften sind gegen die katholische Mission
Sie verschicken zwar noch Zeitschriften. Es ist aber unklar, was das ganze noch soll. Das letzte, was vom Missionsgedanken übriggeblieben ist, ist das Sammeln von Geld. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Die deutsche Zweimonatszeitschrift ‘kontinente’ wird von 24 deutschsprachigen Missionsorden
und -kongregationen herausgegeben.
Im Innenteil ist das zwölfseitige ‘missio-magazin’ vom ‘Internationalen
Missionswerk Aachen’ eingeheftet.
Im März/April 2008-Heft bringt die Missionszeitschrift unter der Überschrift
„Ich bin gegen Mission“ ein Interview mit dem suspendierten nicaraguanischen Priester Ernesto Cardenal
(82).
Einleitend wird Cardenal als „ungebeugter Befreiungstheologe“ vorgestellt, der „gegen Mission und
für die Vielfalt der Religionen“ sei.
Ausdrücklich lehnt der ehemalige Erziehungsminister von Nicaragua
eine von der Kirche geplante „Kontinentalmission für Lateinamerika“ ab:
Titelseite der aktuellen Ausgabe von ‘kontinente’.
„Ich bin ein Anhänger des religiösen
Pluralismus. Denn alle Religionen tragen eine Wahrheit in sich, wenn auch in unterschiedlichem Maß und
die eine mehr als die andere. In diesem Sinn sind alle Religionen Wege zu Gott.“
Die relative Wahrheit
des Christentums besteht für Cardenal in einem radikalen Polit-Programm mit dem Ziel der sozialen Gleichheit
in einer perfekten, klassenlosen Gesellschaft.
Der alte Mann hält lernresistent an seinem marxistischen
Traum fest, der in siebzig Jahren Realität zu einem Albtraum von Verbrechen und Elend für die Völker
geworden ist.
Unbelehrbar schwadroniert er davon, Christus habe schon vor 2000 Jahren „mit seiner Rede
vom Reich Gottes viel eher das ausdrücken wollen, was unser Wort ‘Revolution’ meint“:
„Reich Gottes
und Revolution meinen ein anderes Regierungssystem oder eine andere Leitung der Welt, unterschieden von
allen, die wir bisher hatten.“
So ein anderes Regierungssystem sieht Cardenal durch den „Linksrutsch
in Lateinamerika“ heranwachsen. „In Venezuela ist unter Präsident Hugo Chavez eine neue Revolution im
Gange.“
Die kirchlichen Hierarchien jedoch würden sich „diesen Veränderungen entgegensetzten – zum
Wohl der Reichen.“ Doch das müsse nicht befremden:
„Die Bischöfe und Kardinäle sind vom Papst ernannt
und die jüngsten beiden Pontifikate standen gegen jeden sozialen und politischen Fortschritt.“
Von den
neuen kirchlichen Gemeinschaften hält Cardenal nichts, weil sie sich nicht für soziale und politische
Probleme interessieren.
Eine „globale spirituelle Revolution“ dagegen könne man akzeptieren, wenn sie
zugleich materiell, sozial und ökologisch wäre.
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@Leblhuber: In den ersten Veröffentlichungen über die deutsche Rechtschreibreform hatte man das stumme
„h“ in griechischstämmigen Fremdwörten abgeschafft gehabt. Hat man offenbar in der ersten Korrektur
der ersten Rechtschreibreformheftchen doch wieder korrigiert: eine von vielen Korrekturen, die zur Rechtschreibreform
folgen sollten und wahrscheinlich noch folgen. Wahrscheinlich kann man inzwischen schreiben, wie man will,
nachdem der Duden nicht mehr die bundesdeutsche Allgemeinkompetenz besitzt. Antropologismus schreibt man
Anthropologismus!!!
Erschreckend, wie man hier miteinander umgeht. Wenn man sich die Art und Weise anschaut, wie hier diskutiert
wird, bietet die letzte „Diskussion“ hier zwischen – na ja, Namen brauche ich nicht zu nennen – gutes
Anschauungsmaterial. Es gibt halt immer Leute, die sich in Rechthaberei auszeichnen müssen, auch wenn
sie selbst vielleicht nicht immer ganz den Durchblick haben. Wohlgemerkt, mit Christentum hat das alles
nicht viel zu tun, aber das stört linke wie rechte Radikalinskis nur wenig, wenn überhaupt. Was ein
Außenstehender, der um Zusammenhänge nicht weiß, hier für ein Bild von der kath. Kirche erhält, ist
einfach nur verheerend. Dass heißt nicht, dass die echte Tradition der kath. Kirche mit ihren Theologen
und Konzilien, ihre großartige, über Jahrhunderte gewachsene Liturgie in nunmehr zwei Usus, um vieles
erfrischender und belebender ist als der abgestandene 70er-Saft eines radikalen und oftmals auf falschen
Deutungen beruhenden „Jesuanismus“, wie ihn zB. Pf. Breitenbach u.a. propagiert. Allerdings sollte man
nie die innere Weite vergessen, die den Katholizismus immer schon auszeichnet. Beliebigkeit ist für die
Kirche genauso verheerend wie eine allzu straffe Enge, die den Einzelnen geradezu erdrückt.
@Flo: Antropologismus schreibt man Anthropologismus!!! Ihre Version eines Christentümchens ist das pseudoreligiöse
Äquivalent einer Umbruchsepoche dessen Protagonisten mittlerweile so alt sind wie Sie selber und naturgemäß
bald im Holzpyjama von der irdischen Bildfläche erschwinden. Das nenne ich echten Schwachsinn. Wenn das
alle ist, was du zu kommentieren hast, hat dich auch die akademische Weihe irgendeiner letztklassigen
deutschen Pseudohochschule sicher gerade knapp verfehlt. Wo hast du studiert? Was hast du studiert? Rück
heraus damit! Du gehst mir noch mehr auf die Nerven, als alle Nazis, die hier auch ihren Dreck absondern.
Weißt du warum? Der CV hat einen solchen Blödian nicht verdient.
@alter Leute wie sie sind schon längst wieder „out of date“ Gottseidank. Letzte Dinosaurier einer absterbenden
Epoche denen nur noch bleibt sich um eine geeignete Seniorenresidenz umzusehen. Ihre Version eines Christentümchens
ist das pseudoreligiöse Äquivalent einer Umbruchsepoche dessen Protagonisten mittlerweile so alt sind
wie Sie selber und naturgemäß bald im Holzpyjama von der irdischen Bildfläche erschwinden. Machen Sies
gut.
@Flo: peinlichste Wertlegung auf grammatikalisch formale Korrektheit zeugt von einer bornierten Beamtenseele.
Es kommt vielmehr auf den Sinn an. Machen sie sich mit Wittgenstein II vertraut und legen sie ihre Ersenzähler
und Krämermentalität ab. Vielleicht hilft ja auch ein Glaserl Wein oder der Massagestab ihrer Gemahlin
zu Entspannung. Wenn du Wittgenstein gelesen hast, fresse ich einen Besen samt Stiel? Wo hast du studiert?
Was hast du studiert? Ist das so unsäglich, dass es unsagbar bleiben muss? Als ehemaliger CVer bedauere
ich, dass jemand wie du den ganzen Verein diskreditiert. Nicht alle CVer sind Tölpel!
Leblhuber peinlichste Wertlegung auf grammatikalisch formale Korrektheit zeugt von einer bornierten Beamtenseele.
Es kommt vielmehr auf den Sinn an. Machen sie sich mit Wittgenstein II vertraut und legen sie ihre Ersenzähler
und Krämermentalität ab. Vielleicht hilft ja auch ein Glaserl Wein oder der Massagestab ihrer Gemahlin
zu Entspannung.
@Flo: so ein Universitätsdiplom hat nur insoferne einen Wert da man damit einfacher seine Kröten verdient,
ansonsten kann man sich damit getrost den Popo auswischen da es rein bildungsmässig eher eine Verdummung
und Gehirnwäsche im Dienste der relativistischen Indifferenz des heutigen Systems ist. Was hast du studiert?
Wo hast du studiert? Dein Gewäsch kannst du dir sparen. Das ist Stammtischniveau. Mit dem, was du irgendwo
studiert hast, kannst du dir wirklich den Hintern auswischen. Das Resultat ist niederschmetternd. Wer
dich mit einem Diplom versieht, hat Steuergelder verschwendet. Wo hast du studiert? Was hast du studiert?
Du bist ein Großmaul, das den fundamentalsten Bildungsnormen nicht entspricht, der Sprachbeherrschung.
Gotthard ich haben hohen Respekt vor den Naturwissenschaften, der Mathematik und teilweise auch der Philosophie.
Aber der Bereich der Geisteswissennschaften (wo ich mein erstes Diplom habe), der Human und Sozialwissenschaften,
und leider auch der Theologie (habe ich zweites) sind und waren schon immer zeitgeistprostituiert. Man
lernt darin nicht die Phänomene an sich sondern nur das wie das gegenwärtige System die Phänomene interpretiert.
Krass in der zeitgenössischen Theologie ist zb der zeitgeistige Antropologismus und die Verwerfung der
Neuscholastik
@Geyer so ein Universitätsdiplom …ansonsten kann man sich damit getrost den Popo auswischen da es rein
bildungsmässig eher eine Verdummung und Gehirnwäsche im Dienste der relativistischen Indifferenz des
heutigen Systems ist. diesem System hast Du natürlich mannhaft widerstanden – und kein Diplom bestanden
…dennoch bist Du einer Gehirnwäsche nicht entronnen…
@Marcelus: @Leblhuber: US-amerikanische Universitäten gelten als weit studentenfreundlicher als die deutschen
Universitäten, dafür ist in den USA das Studieren auch kaum zu finanzieren. Da redet ein Blinder von
den Farben. Wenn du ein Stipendium willst, musst du überragend sein. Bist du überragend, finanzieren
dir die Amerikaner das Studium, auch als Europäer! Willst/musst du selbst zahlen, musst du 1. die Sprache
nachweisen und 2. immer noch einen Aufnahmetest bestehen, der es in sich hat. Mein Sohn hat an der UCLA
studiert. Ohne Stipendium. Das Aufnahmeverfahren war trotzdem mörderisch. Ganz abgesehen von den Kosten.
Warum glauben Sie kommen fast alle Nobelpreisträger aus den USA? Ich selbst habe an der Johns Hopkins
University studiert und zuvor am Bologna Center . Mit Stipendium! Also erzählen Sie mir nichts!
Leblhuber so ein Universitätsdiplom hat nur insoferne einen Wert da man damit einfacher seine Kröten
verdient, ansonsten kann man sich damit getrost den Popo auswischen da es rein bildungsmässig eher eine
Verdummung und Gehirnwäsche im Dienste der relativistischen Indifferenz des heutigen Systems ist.
@Floriana Geyer für ungläubige Materialisten ist natürlich der Gedanke dass Seelenheil und Rettung
durch die Sakramente und Gebet wichtiger ist als das Fressen ein Unding. lies bitte mal unter Mt 25 nach…
ich liebe diese vollgefressenen Frömmler über alles…
@Leblhuber: US-amerikanische Universitäten gelten als weit studentenfreundlicher als die deutschen Universitäten,
dafür ist in den USA das Studieren auch kaum zu finanzieren.
@Flo: um heute die höchsten deutssprachigen UN-Bildungssysteme zu absolvieren muss man nur Anpassung
heucheln, Ja sagen und Relativist sein. (oder man ist so dumm und glaubt der pseudowiss. Propaganda) Ich
habe das freiwillig auf mich genommen um den Feind besser studieren und kennenlernen zu können. Was hast du denn studiert? Und wo? Ohne Migrationshintergrund wird man dir ja auch in Deutschland
keinen Nachlass gewährt haben. Eines weiß ich sicher: An einer US-Uni hättest du nicht landen können.
Dein Selbstbewusstsein ist etwas abartig. Leidet deine Frau darunter?
@sexychrist: Eine weltliche Herrschaft von Bischöfen und Äbten in Deutschland wünschen sich doch nicht
einmal die FSSPX-Lefebvrianer. Diese Bischöfe waren doch zumeist nur Konkubinisten, denen es nur um Geld
und Machterhalt und um die Ausmerzung aller Feinde ging, während sich kein Mensch wirklich um Moral kümmerte,
sondern nur um Unterdrückung der Untertanen.
@Marcelus Eine Klerusherrschaft ist in Deutschland schon seit Jahrhunderten vorüber und wird von niemandem
mehr angestrebt. Von Niemanden? Sie sind doch schon lange genug hier, um es besser zu wissen, oder?
@marcelus Es gibt auf jeden Fall viele Paralellen: z. B. die Art und Weise, wie sie mit Aussätzigen und
anderen Gruppen (Samaritern) umgingen, das Überwachen der Bevölkerung bzgl. der Einhaltung der Gesetze,
das überspitzte jüdische Nationalbewusstsein usw. Und auch die Pharisäer haben ihre Gegner kalt gestellt,
wenn sie es mit ihren „Gesetzen“ vereinbaren konnten.
Leblhuber um heute die höchsten deutssprachigen UN-Bildungssysteme zu absolvieren muss man nur Anpassung
heucheln, Ja sagen und Relativist sein. (oder man ist so dumm und glaubt der pseudowiss. Propaganda) Ich
habe das freiwillig auf mich genommen um den Feind besser studieren und kennenlernen zu können.
@ marcel wenn du dieser meinung bist, dann vertrete sie gerne weiter. wir leben in einer demokratie, wo
niemandem so etwas verboten wird, wie zum beispiel unter einer klerikalen alleinherrschaft, wie sie viele
hier so ersehnen…
Marcelus: @Leblhuber: F. Geyer ist Absolvent einer deutschen Universität Marcelus, mir scheint, Sie sind
ein infamer Querschießer. Soll das eine Diffamierung des deutschen Bildungssystems sein?
ich will nicht beurteilen… …wie sinnvoll die neuesten forderungen und vorschläge von herrn huber
in betrachtung des staatshaushaltes sind, aber mir gefallen sie! endlich denkt mal wieder jemand an den
kleinen mann und vor allem an familien!
@heinrichvonOfterdingen Ich weiß ja nicht, wo Sie herkommen. Aber ich gehe davon aus, dass diese Anspielung
nur auf den Neid der übrigen Deutschen auf Bayern herrührt, da Bayern in jeder Hinsicht an erster Stelle
in Deutschland steht. – Nichts für ungut!
@ leblhuber ich fühle mich geschmeichelt! normalerweise schreibe ich auch in foren wie diesen korrekt
groß und klein, aber da ich dies hier über mein iphone tippe und es dort relativ viel arbeit ist, jedes
mal auf die umschalt-taste zu tippen, schreibe ich lieber schnell klein, als immer ein paar beiträge
hinterherzuhängen. im normalfall finde ich aber auch eine vernünftige achtung der grammatik im netz
sinnvoll!
Pharisäer es ist richtig das von den 3 Grossgruppen der Saduzäer (Adel), der zeloten (Widerstandskämpfer)
und der Pharisäer Christus den Pharisäern am Nächsten stand. Die Pharisäer waren stenggläubig und
der Konflikt ensprang vor allem durch Jesu vollmächtige Relativierung der Reinheitsvorschriften. Von
den Pharisäern bekehrten sich viele, von den Sadduzäern und Zeloten nicht.
@sexychrist: wieso rotary? weil dort am besten helfen und dabei spaß haben verbunden finde. man redet
wie mit freunden und überlegt, wie man für karitative zwecke geld sammeln kann. man ist nicht auf eine
kleine gruppe beschränkt, sondern ist mir unzähligen clubs in aller welt verbunden. Lieber sexychrist!
Ich bin schon beinahe 60 und finde trotzdem deine Postings herzerfrischend. Lass dich nicht unterkriegen.
Wir brauchen Jugend wie dich. Katholisch und weltoffen, nicht verbiestert und fanatisiert. Aber korrigier
deine Postings, bevor du sie abschickst. Sonst sitzt du mit Flo in der Eselsbank.
Lieber Bayern-Tradi Die Pharisäer waren die Nazis unter den Juden … erst mal schöner Gruß nach Bayern!
Was Sie schreiben mag ja so sein. Aber solltet ihr Euch nicht erst mal drum kümmern wie das Steuerentlastungspaket
vom bayerischen König Beckstein und seinem HiWi Huber finanziert wird?
Leblhuber ist sicher ein Mitglied des Lions oder Rotary Clubs im protestantischen Linz. Seine Semintellektualität,
sein Gutmenschentum, seine weltliche Ethik mit christlichen Verbrämung und der ständige Verweis auf
seinen Weinkeller legen dies nahe. armer suchender Tropf – unterhaltsam aber eher harmlos
Wider VII, Ernesto Cardenal Da beschäftigen sich die Alt- 62’er ernsthaft noch mit dem Alt- Revolutionär
Ernesto Cardenal. Die sind ja noch rückwärtsgewandter als ich gedacht hatte. Sie schmoren im eigenen
Saft und kreisen um sich selbst. Zum Gähnen.
@Leblhuber: F. Geyer ist Absolvent einer deutschen Universität Was deine inferiore Bildung hergibt, ist
zur Mitgliedschaft in diesen Zirkeln auch nicht geeignet.
@Flo: In der tat sind die meisten Harmlose Zeitgenossen, was sie eint ist der Relativismus und die Indifferenz
die quasi von oben verordnet wird Christus hat mit diesen Pharisäern nichts am Hut gehabt Was deine inferiore
Bildung hergibt, ist zur Mitgliedschaft in diesen Zirkeln auch nicht geeignet. Bist du Legastheniker?
Sollte das der Fall sein, werde ich nie wieder auf deine mangelnde Sprachkenntnis verweisen. Also, sag
mir Bescheid! Inhaltlich liegst du voll daneben. Weder Indifferenz noch Relativismus ist den Pharisäern
vorzuwerfen. Von OBEN verordnet wurde ihnen gar nichts. Ganz im Gegenteil! Die Pharisäer haben sich gegen
die Obrigkeit gestellt. Das weiß eigentlich jeder Hauptschüler, der den Religionsunterricht besucht.
Der Pharisäer taugt nur noch für Tröpfe als unreflektiertes Schimpfwort. Schade um den CV. Solche Mitglieder
können die eigentlich nicht brauchen. Das schadet dem Ansehen!
@Heinrich von Ofterdingen: Wahrscheinlich eine berechtigte Meinung es gibt ja die Meinung, dass gute Taten
von Leuten die nicht in den Himmel kommen schon auf Erden vergolten werden, weil Gott vollkommen gerecht
ist und eine Vergeltung im Jenseits (wenn man mal von den verschiedenen Kreisen der Hölle absieht) nicht
mehr positiv vergolten werden können
@ bayern-tradi wieso rotary? weil dort am besten helfen und dabei spaß haben verbunden finde. man redet
wie mit freunden und überlegt, wie man für karitative zwecke geld sammeln kann. man ist nicht auf eine
kleine gruppe beschränkt, sondern ist mir unzähligen clubs in aller welt verbunden.
@„sexychrist“: Pharisäer und Schriftgelehrte sind nicht von vornherein negative Begriffe, sondern waren
eine Partei und ein Stand zur Zeit Jesu Christi, die aber auch von Christus kritisiert wurden, und deshalb
heute mit negativen Assoziationen belegt sind, obwohl sie das von vornherein nicht sind.
@marcelus Bei der Freimaurerei geht es doch um ganz etwas anderes. Die benutzen doch ihre Wohltätigkeitsorganisationen
nur um in der Öffentlichkeit darzustellen und ihre dunklen Machenschaften zu verbergen.
Lieber Marcelus, es gibt ja die Meinung, dass gute Taten von Leuten die nicht in den Himmel kommen schon
auf Erden vergolten werden, weil Gott vollkommen gerecht ist und eine Vergeltung im Jenseits (wenn man
mal von den verschiedenen Kreisen der Hölle absieht) nicht mehr positiv vergolten werden können.
@ marcelus ich brauche mich nicht als pharisäer bezeichnen lassen, weil ich gutes tue. wenn medien darüber
berichten ist das nie abzulehnen, da es oft zu mehr unterstützern führt, aber wir nutzen keine „connections“
für pr.
Marcelus Christus würdigte vor allem die Gesinnung mit der eine gute Tat vollbracht wurde. (Wobei ich
den Rotarien pauschal keine schlechte oder eigennützige Gesinnung unterstellen will.) Eine gute Tat ist
dann wertlos wenn ich während des Vollzuges sage: „Seht alle her wie gut wir doch sind“
@sexychrist: Wieso unbedingt die Rotarier? Es gibt soviel andere Wohltätigkeitsorganisationen. Wieso
unterstützt und engagierst du dich ausgerechnet in einer offensichtlich der Freimaurerei nahestenden
Organisation?! Der Heiland hat gesagt: „Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!“
@F. Geyer: Die lokalen Freimaurer tun doch offensichtlich Gutes Christus hätte das sicherlich auch gewürdigt,
so wie Er auch die Pharisäer und die Schriftgelehrten Seines Volkes auch gewürdigt hat und ihre Häuser
besuchte.
Lieber Marcelus, dann sehen Sie sich mal die Bilder von dem interreligiösen Spektakel in Assisi 1986
(?) an und all der Nachfolgegräuel, was da an Altären aufgeführt wurde.
@ bayern-tradi sehr lobenswert, so sollte es ein was ist dann daran verwerflich, wenn man es organisiert
mit anderen personen in einem rotary-club macht?
Die Freimaurerlehrbuben der blauen Grade sind in der Regel Schuldirektoren, Zweigstellenleiter, Rechtsanwälte,
Richtter, leitende Provinzbeamte, „Pfarrer“, Künstler die gerne Punschstände auf Weihnachtsmärkten
oder Flohmärkte machen wo sie mit dem Erlös einem Behinderten einen Rollstuhl kaufen was dann in allen
Provinzgazetten auf der Titelseite steht da der Redakteur ebenfalls einen schurz hat. In der tat sind
die meisten Harmlose Zeitgenossen, was sie eint ist der Relativismus und die Indifferenz die quasi von
oben verordnet wird mit dem Gefühl eine avantgardistische ethische Elite zu sein. Christus hat mit diesen
Pharisäern nichts am Hut gehabt
@sexychrist Es gibt verschiedene Arten sich karitativ zu betätigen. In erster Line denke ich ist die
Caritas etwas, das man im Alltag, im täglichen Umgang mit seinen Mitmenschen leben muss. Dort gibt es
immer wieder Situationen, in denen man aktiv werden kann. Ich möchte nicht sagen, dass es mir immer gelingt,
aber ich versuche es umzusetzen. Darüber hinaus ist es natürlich auch sinnvoll wohltätige Zwecke zu
unterstützen, damit man auch denen helfen kann, die nicht unsere direkten Nachbarn sind.
@„sexychrist“: Der Freimaurerkult besitzt ebenso einen Altar Für einen Katholiken kann es nur einen katholischen
Altar geben, an dem dem einen, katholischen Gott der Gotteskult zuteil wird, und keinen Mehrzweckkultaltar
für Götzen, die nicht Gott sind.
@„sexychrist“: Die katholische Religion muß von den katholischen Gläubigen als absolute Wahrheit anerkannt
werden, und als einzige göttliche Religion, neben der es keine anderen Religionen geben kann, die ebenfalls
göttlichen Ursprungs sein könnten, und ein Kult, der der katholischen Religion widerspricht, ist einem
Katholiken ebenso verboten, ohne zu einem Apostaten zu werden. Und die Freimaurerei besitzt einen eigenen,
geheimen Kult.
Nicht umsonst… haben alle Päpste vor VII die Freimaurerei verurteilt und davor gewarnt. Das auch viele
Katholiken in Rotary etc. aktiv sind, ist der Beweis wie weit die Freimaurerei in der Gesellschaft schon
vorgedrungen ist und wie sehr auch die Kirche von dieser gefährlichen Pest bedroht ist.
@F. Geyer: Solange es nicht die Freimaurerloge selbst ist, die mit der katholischen Lehre und dem katholischen
Kult unvereinbar ist. Ein Magnet zur Sammlung diverser Provinzgrössen unter dem dach des weltlichen Humanismus
Heinrich „Rotary, Lions, Round Table usf. sind so was wie der dritte Orden des Satans. „ Ich habte die
Johannismaurerei der blauen Logen eher für harmlos und als Clubs für die Kleinprominenz und Möchtegern
Adabeis. Ein Magnet zur Sammlung diverser Provinzgrössen unter dem dach des weltlichen Humanismus
wir drängen… … niemanden unsere meinungen oder ähnliches auf, da wir alle unterschiedliche glaubensansichten
haben. zwei der fünfzehn rotarier besagten clubs sind in meiner gemeinde engagiert, der großteil der
übrigen auch gläubige christen.
Lieber sexychrist (?!), Rotary, Lions, Round Table usf. sind so was wie der dritte Orden des Satans. Klar,
dass es da etwas gesitteter zugeht als in den anderen. Wer sich bewährt darf aufsteigen.
@F. Geyer: Diese Clubs stehen ideologisch im Dienste von Demokratie und Pluralismus, die Ideologien unseres
Staates, die auch ein ursprüngliches Ideal für die bicht gutzuheißende, aber menschlich berechtigte
Französische Revolution waren.
@sexychrist: Auch der böse Feind bedient sich gelegentlich einer Lichterscheinung. Damit nicht jeder
Vollidiot merkt wer dahintersteckt. So ist es auch bei den Rotariern und den anerden Freimaurern: unter
dem Deckmäntelchen der sozialen Aktivität setzten sie ihre gefährlichen Meinung und Ansichten fest,
involvieren die Gesellschaft und arbeiten schließlich darauf hin das Werk Christi zu zerstören. @marcelus:
Die EU ist überflüssig wie ein Gropf, zumindest in der jetztigen Aufblähung. Wenn es nur um die Ziele
ginge, die sie genannt haben, dann wäre es ja ok. Außerdem, wenn sich Europa, sprich die EU für Ihre
christiliche Kultur und Vergangenheit schämt, kann ich getrost drauf verzichten.
@ florian Ein Rotary-Club ist auch für jeden offen, nur ein Beitrag wird fällig, an dem sich aber niemand
selbst bereichert. In dem Rotary-Club, der unseren Interact-Club sponsert ist niemand Freimaurer. Die
Rotary-Clubs stehen auch nicht in Kontakt mir Logen, allerdings sind viele der lobenswerten Ideale ähnlich.
Wir (plumb gesagt) „geben auch nicht an“ mit den Erfolgen unserer Aktionen, wir versuchen lediglich neue
Helfer zu werben.
sexychrist a.) Kirche ist bedingungslos für alle offen. Diese Clubs sind elitäre Zentren einer dünkelnden
Gesellschaft die die Motive der guten Taten legalistisch vorschiebt und öffentlichkeitswirksam verkaufen
um sich in einem pharisäischen guten Licht darzustellen. b.) Diese Clubs stehen ideologisch in der Kontinuität
der frz Revolution und pflegen phlosophischen Relativismus. c.) b bedingt dass in der Masonerie niemand
sich zu einer absoluten Wahrheit bekennen kann d.) c bedingt dass ein Christ niemals Mitglied sein kann
da für ihn Christus die Wahrheit ist und die anderen „Heilswege“ eben falsch sind.
Die Rotary-Clubs sind überkonfessionelle Vereine, die sich in der Gesellschaft engagieren und werden
auch von Christen und Katholiken getragen, weil es überkonfessionelle und pluralistische Vereinigungen
sind, die zu den Stützen der Demokratie zählen.
@ bayern-tradi ich würde mich freuen, wenn sie ebenfalls die fragen, die ich an florian stellte beantworteten!
„die wurzel beseitigen“ kann man am besten mit hilfe zu selbsthilfe. vozama ermöglicht es zu extrem geringen
kosten lehrkräfte einzustellen und schule zu gründen. was anderes als bildung kann die entwicklung,
sowohl die geistliche als auch die wirtschaftliche sichern?
@sexychrist: Ihre Freigebigkeit in Ehren… aber erstens habe ich nicht gemeint, dass man nichts spenden
soll. Ich wollte nur andeuten, dass man aufpassen soll, welcher Organisation man sein Geld anvertraut.
Desweiteren bin ich der Meinung, dass man pseudo-katholische Vereine nicht unterstützen sollte, weil
die sich nur auf das liberale Gequatsche und auf die Aufweichung des wahren Glaubens, sowie der Herausgabe
ihrer meist häretisch angehauchten Schundblätter beschränken. Natürlich ist es klar, dass Sie als
Mitglied von Rotary, einer freimaurischen Vereinigung, auf dieses Gesülze hereinfallen, nämlich das
Problem unserer Zeit: Die äußere Not bekämpfen wollen, aber dabei vergessen die Wurzel zu beseitigen.
@ florian geyer: mal ganz sachlich jetzt bitte: was ist an rotary „unchristlich“? warum sollte eine mitgliedschaft
nicht mit dem katholisch-sein vereinbar sein? bleiben sie bitte EINMAL beim thema und reden sie nicht
um den heißen brei herum!
@„sexychrist“: Wer am meisten den Bedürftigen geholfen hat, war und ist immer noch die katholische Kirche,
und nicht die Kapitalismuskreaturen der UNO.
sexychrist „habe ich an meiner schule die gründung eines interact-clubs („jugendabteilung“ von rotary)
angeregt „ wollen sie DBK Bischof werden ? spass beiseite: Freimaurerlehrbubenserviceclubs wie Lions,
Rotary etc sollten für Katholiken ein rotes Tuch sein
@Bayern-Tradi: Die EU selbst würde ich nicht infragestellen Die friedliche Einigung Europas ist ein wichtiges
Projekt nach den jahrhundertelangen europäischen Monarchenkriegen und den Nationalismuskriegen des 19.
und des furchtbaren 20. Jahrhunderts. Daß die EU-Administration ein aufgeblähter Geldvernichtungsapparat
ist, da gebe ich Ihnen aber recht. Aber immer noch besser als die straffe US-Administration, die dafür
als US-Präsidenten-Führerzentralismusadministration ständig Kriege führte und Länder überfällt.
sozialer Friede und Gerechtigkeit tritt nur dann ein wenn man sich wieder auf das Jenseits besinnt und
jede Handlung in bezug zur Ewigkeit setzt. Humanismus und Ethik ohne Galube ist tot und wertlos !
@ marcelus weil ich mich karitativ engagieren möchte habe ich an meiner schule die gründung eines interact-clubs
(„jugendabteilung“ von rotary) angeregt und arbeite bereits an einem ersten hilfsprojekt für das misereor-projekt
„vozama“ auf Madagaskar. auf die spenden an unicef zu weihnachten gehe ich an dieser stelle nicht weiter
ein. natürlich ist es fraglich, ob das was mit dem getreideüberschuss geschieht richtig ist, aber zu
sagen „wenn die anderen falsch handeln, wieso sollte ich das machen“… @ bayern-tradi sicher ist es auch
wichtig den menschen geistigen beistand zu leisten, aber mit einem leeren bauch klingt gerede vom seelenheil
und der nichtigkeit der weltlichen sorgen einfach nur höhnisch. es gibt zudem IMMER genug möglichkeiten
zu helfen. ob eine organisation katholisch ist oder nicht ist sch*ißegal. zudem ist es ziemlich dämlich
zu sagen „ich spende nichts, da sowieso der größte teil in der verwaltung verschwindet und nur noch
wenig ankommt“. @ florian geyer is natürlich vollkommen egal, wenn die kinder dort so ausgemagert sind,
dass sich schon die fliegen an ihnen zu schaffen machen, solange sie immer das evangelium hören können.
was nützt schon das überleben, wenn man nicht von einem mann, der vor zwei jahrtausenden gelebt hat,
hört.
@marcelus. Sie haben recht Ich stimme da vollkommen mit Ihnen überein. Aber anscheinend schmeißt die
EU, dieser überflüssige Geldverschwendungs-Apparat, das Geld lieber für sinnlose Projekte hinaus. @nachtlaterne:
Genau das ist. Es ist eine Schande, dass unsere Bischöfe immer noch diese liberalen Blätter mit Kirchensteuern
unterstützen, während sich andere, wirklich katholische Vereine mit bescheidenen Spendmitteln über
Wasser halten müssen. Aber die Bischöfe sind in dieser Beziehung sowieso längst unglaubwürdig geworden,
siehe das Bücherangebot des Weltbild-Verlages.
@Nachtlaterne: Diese sozialchristlichen Zeitungen kann man sich getrost sparen und die Redaktionen auflösen.
Merkwürdig, daß sich diese sozialchristlichen Zeitungen ohne Glaubensverkündigung überhaupt noch am
Novus-Ordo-Kirchenschriftenstand finden.
ich sage als katholik: es gibt absolut nichts langweiligeres, gleichgültigeres und laueres als katholische
zeitungen, die permanent auf sozialgetue machen , sich aber aus aus feigheit keinen wirklich aktuellen
themen stellen. ihre auflage halten sie nur wegen der sponserungen durch die katholische kirche bzw. deren
bistümer.
@Bayern-Tradi: Bekannt ist, daß riesige Essensmengen in Brüsseler EU-Auftrag vernichtet werden, und
für EU-Bauern Feldbrachliegungsprämien aus Brüssel bezahlt werden. Wer also direkt vor seiner Nase
viele Afrikaner und einige andere verhungern läßt, das ist zuallererst die EU-Kommission.
Für ungläubige Materialisten ist natürlich der Gedanke dass Seelenheil und Rettung durch die Sakramente
und Gebet wichtiger ist als das Fressen ein Unding. Insofern versteht man die Proponenten der Argumentation
des Weltlichkeitschristentümchens
Es ist schon erschreckend,… …was manche Leute hier für Ansichten haben. Sicher ist es wichtig, dass
man sich um die Not der Menschen kümmert, aber damit ist auch die Sorge um das Heil der Seelen verbunden.
Auch das ist gelebte Nächstenliebe, ebenso wie das Gebet. Oft sind uns halt die Hände gebunden und wir
können nichts anderes tun als beten. Ob es richtig ist Vereine zu unterstützen, die allem Anschein nach
alles andere sind als katholisch, und bei denen ein Großteil der Spenden im Verwaltungsapparat verschwindet,
wage ich zu bezweifeln.
@ remus Wer hat denn in der Kirche wohl weniger gemacht? Missio, Misereor und wie sie alle heißen oder
diese Pius-Sekten-Fritzen, die meinen, wenn man nur genug dafür betet, dann füllt sich der Magen der
Kinder in Afrika ganz alleine?
@Marcelus und Heinrich v. O. Laßt euch bitte von den theoretisierenden A[v.d.Red.zens.] hier unterkriegen.
Pius hat wenigstens was gemacht, während die anderen NICHTS gemacht haben. Pius hat dem Teufel in die
Suppe gespuckt, deswegen kommen seine Freunde als Gerechtigkeitsapostel daher und kritisieren rum.
@Heinrich von Ofterdingen: Sehr richtig! Besser, man hat dort in der FSSPX-Pfarrei bergeweise Pakete mit
Essen, egal wie das dort hinkam, als nur Luft, dafür in Deutschland einige Klugschwätzer, die zwar kein
Essen schicken, aber dafür in der Theorie wüßten, wie man dort die Nahrungsmittelversorgung theoretisch
perfekt organisieren könnte.
Lieber Marcelus, und wenn man die Berge von Paketen auf den Bildern gesehen hat, auch beschämend, dass
das – billig war es ja wohl nicht – mit einem so sonderbaren Transportmittel wie der Post funktioniert
hat. Alle, die hier dozierten, dass man das ganz anders machen muss, sei es ins Stammbuch geschrieben:
Immer noch besser man macht „falsch“ was als „richtig“ gar nix.
Eigentlich beschämend, daß gegen eine Nahrungsmittelnot in einem afrikanischen Land nur eine einsame
FSSPX-Missionsstation etwas unternimmt, mit den FSSPX-Gläubigen in den deutschen Ländern, während der
Rest der Welt in der EU und in den USA täglich tonnenweise Essen wegschmeißt. Gotthard wahrscheinlich
bei diesen Pius-Fritzen, von denen doch einer gegen den Hunger in Simbabwe mittels Postpaketen ankämpfen
wollte …
@Blaumeise weiß ich schon, wo mein Spendengeld richtig angelegt ist… wahrscheinlich bei diesen Pius-Fritzen,
von denen doch einer gegen den Hunger in Simbabwe mittels Postpaketen ankämpfen wollte …
@ Blaumeise Wie engagierst du dich denn dann für die Dritte Welt und wie unterstützt du den Kampf gegen
den Hunger in Afrika, Südamerika und wo er überall noch regiert? Beten füllt nicht den Magen!
den Geldhahn zudrehen Schon lange kein Geld mehr kriegen von mir: Missio München, Missio Aachen, Misereor,
Adveniat, Diverse „Missions“-Orden. Nachdem mir an Glaubensverkündigung, Katechese, Neuevangelisierung,
Mission (!) gelegen ist, weiß ich schon, wo mein Spendengeld richtig angelegt ist… Den Religionspluralisten
und -relativisten den Geldhahn zudrehen, nur das hilft!
Spirituelle Revolution klingt ja gut… aber das kann nicht in erster Linie eine wirtschafts-politische
Revolte sein, wie sich das der liebe Herr Befreiungstheologe denkt. Dann ist er nämlich sehr befangen
im physisch-materiellen Denken und spart gerade das aus, was die Menschen befreit, die Liebe, die sich
in alle Lebensumständen vergibt. Ein skandalöses Mißverhältnis von arm und reich ist in der Tat anprangerungswürdig
und muss ein Anliegen der Kirche sein. Aber die spirituelle Revolution der Liebe in der Moderne halte
ich für viel tiefgehender. Sie geht dahin ein Lebensgefühl aus der Phantasie der kindlischen Seele zu
wecken, das dem christokratischen Regime widerstrebt und es auch bloßstellt. Es geht um die Revolution
des Gefühlsmenschen über den Verstandesmenschen, der in der Fülle der Natur wohnt und sich nicht in
kühlen Klostermauern verbirgt. Es geht um den Bezug zum urmütterlichen Wesen, die er in jeder Empfindung
inbrünstig und sorglos liebt. Der Gefühlsmensch ist der Liebhaber der Schöpfungsmutter, er ist wahrhaftig
der Mann, den Gott schuf. Er hat keine Furcht sie zu begehren, keine Scheu sie herauszufordern, oder sich
an sie zu verlieren. Gerade in dem Wunsch sich dem Leben hinzugeben stößt man an die Grenzen des Jesus-Regimes.
Da ist es nie wirklich über neurotische Dogmen und Selbstdarstellungen hinausgelangt, da lebt es in beständiger
Angst vor der Welt und vor der Sünde. Darin ist es so ein Hemmschuh gegenüber den wahren Empfindungen,
der befreienden Liebe und ihren dynamischen Ausdrucksformen.
er hat insofern recht… … als das es nirgendwo einen beweis dafür gibt, dass das christentum die wahre
religion ist. jede religion trägt wahrheit in sich, manche sind nur eben „richtiger“ als andere. kein
rational denkender mensch würde opferkulte in südamerika als das ziel der menschheit bezeichnen. außerdem
hat er recht mit der aussage, dass viele der „missionsgemeinschaften“ weniger am weltlichen wohl und beseitigung
der weltlichen sorgen und probleme der menschen interessiert sind, denn an stumpfem eintrichtern des christentums
und dem zertreten der jahrhundertealten kulturen.
Was zum Teufel sind … „katholische Missionsgesellschaften“? Man möge mir Beispiele nennen, da ich viele
Missionsgesellschaften der katholischen Welt – und in diesem Umfeld tummeln sich wohl viele Gesellschaften –
unterstütze. Bitte keine Pauschalitäten.
Freimaurerei lässt grüßen! Leider sind auch immer mehr „katholische“ Priester vom Geist der Freimaurerei
involviert. Kein Wunder, dass man da nichts mehr für die Mission übrig hat. Wozu missionieren, wenn
sowieso jede Religion im Endeffekt zum Heil führt?! Unsere Missionsvereine sind zu reinen Wohltätigkeitsorganisationen
verkommen, dabei vergessen sie aber etwas Entscheidendes: die Seel-Sorge, indem sie alle Menschen zu Christus
führen sollten, so wie es der Heiland vor seiner Himmelfahrt den Aposteln aufgetragen hat.