Gab er den Tötungsbefehl?
Sie galten in der Öffentlichkeit schon fast als Freunde. Johannes Paul II. wurde nicht müde, für ihn um internationale Sympathie zu werben. Doch jetzt sind offenbar neue geschichtliche Tatsachen ans Licht gekommen.
(kreuz.net, Warschau) Eine Urkunde aus dem Moskauer Archiv beweist angeblich, daß der spätere sowjetische
Staatschef Michail Gorbatschow 1979 einen Tötungsbefehl für Papst Johannes Paul II. unterschrieben hat.
Das berichtete das deutschsprachige Portal ‘polskaweb.eu’.
Der Befehl führte zu dem Attentat auf den Papst im Mai 1981. Damals war Gorbatschow bereits Mitglied des Politbüro der ‘Kommunistischen Partei der Sowjetunion’. Im März 1985 wurde er zu dessen Generalsekretär ernannt.
Im Dezember 1989 empfing ihn Johannes Paul II. im Vatikan. Der Papst war dem Sowjetdiktator in der Folgezeit persönlich verbunden.
Bei dem jetzt gefundenen Dokument soll es sich um einen Brief des Zentralkommitees der ‘Kommunistische Partei der Sowjetunion’ an den sowjetischen Geheimdienst ‘KGB’ handeln.
Der ‘KGB’ wird aufgefordert, die neue politische Entwicklung „mit allen Mitteln“ zu bekämpfen. Desinformation und Diskreditierung reichten nicht aus – so der Brief.
Der Entdecker des Briefes, der US-Historiker John O. Koehler, interpretiert diese Worte als „klaren Auftrag, den Papst zu töten“.
Nach Meinung des ‘KGB’ ging von Papst Johannes Paul II. die größte Kraft aus, welche die Sowjetdiktatur destabilisierte.
Das polnische Boulevardmagazin ‘Wprost’ nennt weitere Personen, die außer Gorbatschow, den Brief unterzeichnet haben sollen: die graue Eminenz und Nummer zwei der Kommunistischen Partei, Michail Suslow († 1982), der Generalsekretär der Partei und spätere Sowjetdikatator Konstantin Tschernenko († 1985), ferner die Sowjetpolitiker Konstantin Rusakow, Wladimir Ponomariew, Andrej Kirylenko, Iwan Kapitonow, Michail Zimianin sowie Wladimir Dolgich.
Mittlerweile haben sich auch Politiker zu dem Brief geäußert.
Der ehemalige polnische Vize-Premierminister Przemysław Gosiewski forderte Gorbatschow auf, seine Zustimmung zu dem Attentat einzugestehen. Gosiewski äußerte sich in der privaten Warschauer Radiostation ‘Radio Zet’.
Er verlangt sogar eine Strafverfolgung der damaligen Sowjetpolitiker. Die Moskauer Staatsanwaltschaft werde eingeschaltet.
Die regierende Partei ‘Bürgerplattform’ forderte Gorbatschow auf, den 1990 erhaltenen Friedensnobelpreis zurückzugeben.
Kreml- und Vatikanexperten erklärten, das Dokument sei schon lange bekannt. Gorbatschow selber hat einen Mordauftrag immer bestritten.
Der Befehl führte zu dem Attentat auf den Papst im Mai 1981. Damals war Gorbatschow bereits Mitglied des Politbüro der ‘Kommunistischen Partei der Sowjetunion’. Im März 1985 wurde er zu dessen Generalsekretär ernannt.
Im Dezember 1989 empfing ihn Johannes Paul II. im Vatikan. Der Papst war dem Sowjetdiktator in der Folgezeit persönlich verbunden.
Bei dem jetzt gefundenen Dokument soll es sich um einen Brief des Zentralkommitees der ‘Kommunistische Partei der Sowjetunion’ an den sowjetischen Geheimdienst ‘KGB’ handeln.
Der ‘KGB’ wird aufgefordert, die neue politische Entwicklung „mit allen Mitteln“ zu bekämpfen. Desinformation und Diskreditierung reichten nicht aus – so der Brief.
Der Entdecker des Briefes, der US-Historiker John O. Koehler, interpretiert diese Worte als „klaren Auftrag, den Papst zu töten“.
Nach Meinung des ‘KGB’ ging von Papst Johannes Paul II. die größte Kraft aus, welche die Sowjetdiktatur destabilisierte.
Das polnische Boulevardmagazin ‘Wprost’ nennt weitere Personen, die außer Gorbatschow, den Brief unterzeichnet haben sollen: die graue Eminenz und Nummer zwei der Kommunistischen Partei, Michail Suslow († 1982), der Generalsekretär der Partei und spätere Sowjetdikatator Konstantin Tschernenko († 1985), ferner die Sowjetpolitiker Konstantin Rusakow, Wladimir Ponomariew, Andrej Kirylenko, Iwan Kapitonow, Michail Zimianin sowie Wladimir Dolgich.
Mittlerweile haben sich auch Politiker zu dem Brief geäußert.
Der ehemalige polnische Vize-Premierminister Przemysław Gosiewski forderte Gorbatschow auf, seine Zustimmung zu dem Attentat einzugestehen. Gosiewski äußerte sich in der privaten Warschauer Radiostation ‘Radio Zet’.
Er verlangt sogar eine Strafverfolgung der damaligen Sowjetpolitiker. Die Moskauer Staatsanwaltschaft werde eingeschaltet.
Die regierende Partei ‘Bürgerplattform’ forderte Gorbatschow auf, den 1990 erhaltenen Friedensnobelpreis zurückzugeben.
Kreml- und Vatikanexperten erklärten, das Dokument sei schon lange bekannt. Gorbatschow selber hat einen Mordauftrag immer bestritten.
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Donnerstag, 1. Mai 2008 08:46
Marcelus: Das Dokument mit der Unterschrift des Moskauer KP-Politbureaumitgliedes Gorbatschow ist bereits
seit langem bekannt und findet sich auch in der deutschen Guido-Knopp-TV-Dokumentationsserie über die
fünf Päpste der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Über viele Jahrhunderte hinweg haben die weltlich regierenden Päpste allerdings sehr ähnlich gehandelt und haben alle potentiellen Aufrührer und als Feinde Betrachtete in ganz Europa in nicht sehr milder Weise foltern und exekutieren lassen,
und davon waren auch feindliche Monarchen nicht ausgenommen.
Der Kreml hat nur gehandelt wie der Vatikan selbst über Jahrhunderte hinweg,
da ein Papst aus Polen ohne Zweifel eine große Gefahr für die KP in Polen war.
Über viele Jahrhunderte hinweg haben die weltlich regierenden Päpste allerdings sehr ähnlich gehandelt und haben alle potentiellen Aufrührer und als Feinde Betrachtete in ganz Europa in nicht sehr milder Weise foltern und exekutieren lassen,
und davon waren auch feindliche Monarchen nicht ausgenommen.
Der Kreml hat nur gehandelt wie der Vatikan selbst über Jahrhunderte hinweg,
da ein Papst aus Polen ohne Zweifel eine große Gefahr für die KP in Polen war.
Dienstag, 29. April 2008 13:39
ordo62: @Konrad
„Es ist lächerlich zu sagen, JPII habe um Sympathie für Gorbatschow geworben. Niemand tat das so sehr
wie Helmut Kohl.“
Hatte Kohl ihn nicht ganz zum Anfang 1985 oder 86 mit Göbbels verglichen?
Hatte Kohl ihn nicht ganz zum Anfang 1985 oder 86 mit Göbbels verglichen?
Dienstag, 29. April 2008 13:14
clarissa colonia: Werter Alois,
geben Sie gerade
die Sybille von Conneticut,
die Pythia von Carolina, oder
die Cassandra von Wisconsin?
die Sybille von Conneticut,
die Pythia von Carolina, oder
die Cassandra von Wisconsin?
Dienstag, 29. April 2008 13:06
Alois Bischof: stimme der vernunft
Es hört sich traurig an, aber 1932 konnte sich auch noch keiner einen Rußlandfeldzug in 1941 eindenken
oder auch die totale Zerstörung Deutschlands und Berlins 1945.
Auch Ihr sozialer Wohlstand und Ihr Nährungsniveau, Ihre verweltlichte und arrogant anti-katholische Pseudo-Sicherheit, wird sich in (naher?) Zukunft ändern.
Dann wird vieles passieren, was heute undenkbar erscheint in den Gehirnen vieler „modernen“ Menschen, dergleiche die z.B. auch das Vorgehen in Abtreibungszentren und Politik nicht einsehen wollen.
Weil man es ja so einfach, komfortabel hat, und man ja erst mit 81 Jahren stirbt im Durchschnitssalter. Was passt da noch Gott in den Kram, nicht?
Es ist Ihre eigene Unvernunft, daß Sie sich nicht für prophetische Stimmen öffnen. Gott hat Zeit. Auch 40 oder 70 Jahre. Aber die Gerechtigkeit kommt. Nicht nur im Endgericht. Welche Frau in Nemmersdorf hätte sich 1935 bei der Hochzeit die eigene Vergewaltigung und Ermordung durch Genickschuss eindenken können. Der eine oder andere Ostpreuße der vor Hitler und Marxismus warnte, war wohl der „alte Dorfspinner“. Und welcher jüdische Mitbürger hätte sich den Schoah schon 1932 eindenken können?
Das undenkbare ist doch noch nicht unmöglich. Sicherlich nicht in dieser Ära seit 1517-1717-1917-1989.
Eine Ermordung eines Papstes von Soldaten auf einem Hügel, ist eigentlich ein relativ „normales“ und „mögliches“ Szenario. Wird es aber Benedikt XVI. oder ein anderer sein?
Auch Ihr sozialer Wohlstand und Ihr Nährungsniveau, Ihre verweltlichte und arrogant anti-katholische Pseudo-Sicherheit, wird sich in (naher?) Zukunft ändern.
Dann wird vieles passieren, was heute undenkbar erscheint in den Gehirnen vieler „modernen“ Menschen, dergleiche die z.B. auch das Vorgehen in Abtreibungszentren und Politik nicht einsehen wollen.
Weil man es ja so einfach, komfortabel hat, und man ja erst mit 81 Jahren stirbt im Durchschnitssalter. Was passt da noch Gott in den Kram, nicht?
Es ist Ihre eigene Unvernunft, daß Sie sich nicht für prophetische Stimmen öffnen. Gott hat Zeit. Auch 40 oder 70 Jahre. Aber die Gerechtigkeit kommt. Nicht nur im Endgericht. Welche Frau in Nemmersdorf hätte sich 1935 bei der Hochzeit die eigene Vergewaltigung und Ermordung durch Genickschuss eindenken können. Der eine oder andere Ostpreuße der vor Hitler und Marxismus warnte, war wohl der „alte Dorfspinner“. Und welcher jüdische Mitbürger hätte sich den Schoah schon 1932 eindenken können?
Das undenkbare ist doch noch nicht unmöglich. Sicherlich nicht in dieser Ära seit 1517-1717-1917-1989.
Eine Ermordung eines Papstes von Soldaten auf einem Hügel, ist eigentlich ein relativ „normales“ und „mögliches“ Szenario. Wird es aber Benedikt XVI. oder ein anderer sein?
Dienstag, 29. April 2008 11:32
stimme der vernunft: Fatima-„Geheimnisse“
Im III. Geheimnis wird ein Papst von Soldaten auf einem Hügel zusammen mit Nonnen, Priestern und Kardinälen
massakriert, nicht alleine. Sondern in einer Gruppe, und von uniformierten Soldaten.
Ah, dann wird das „Geheimnis“ von Fatima sicher in Die Hard Teil 13 erfüllt.
Sagt mal, glaubt ihr eigentlich jeden Quatsch, wenn er nur frömmlerisch genug vorgetragen wird?
Ah, dann wird das „Geheimnis“ von Fatima sicher in Die Hard Teil 13 erfüllt.
Sagt mal, glaubt ihr eigentlich jeden Quatsch, wenn er nur frömmlerisch genug vorgetragen wird?
Dienstag, 29. April 2008 09:28
jeremy: Bischof
lEin Attentat auf Carter? Mit Erdnüssen?
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