(kreuz.net) Mit Beginn des Monats Mai können sich die Katholiken von Rietheim auf die Alte Messe freuen.
Das berichtete die in Konstanz erscheinende Tageszeitung ‘Südkurier’ am 25. April unter dem kabarettistischen
Titel „Pfarrer lesen altes Meßbuch“.
Rietheim ist eine 2000-Seelen-Gemeinde im Landkreis Tuttlingen
unweit des Bodensees.
Die erste Alte Messe nach den Vorgaben von ‘Summorum Pontificum’ wird dort am Sonntag,
dem 4. Mai, um 10.30 Uhr in der Kirche Sankt Konrad gefeiert. Zelebrant ist der Hw. Pfarresignat Bernhard
Eichkorn.
Die Gemeinde gehört zum Erzbistum Freiburg.
Über vierzig Gläubige haben in Rietheim um
eine Alte Messe gebeten.
Nach Angaben des ‘Südkurier’ ist für die Alte Messe „charakteristisch“, daß
sie auf Latein zelebriert wird und „der Priester während des Gottesdienstes mit dem Rücken zur Gemeinde
am Altar steht“.
Die Form der Zelebration zu Gott hin ist ökumenisches Gemeingut aller alten christlichen
Traditionen und ist auch im Synagogengottesdienst der Juden üblich.
Der Alte Ritus sei im Zuge der Liturgiereform
nach dem Zweiten Vatikanum schrittweise durch eine „erneuerte Liturgie“ abgelöst worden – erklärt die
Zeitung korrekt.
Der ‘Südkurier’ zitiert auch das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’, in dem der Papst
sage: „Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig. Es kann nicht plötzlich rundum
verboten oder gar schädlich sein.“
Bei dem Zitat handelt es sich um eine Aussage des ehemaligen Kardinals
Joseph Ratzinger.
Die Antragsteller von Rietheim haben nach Angaben des ‘Südkurier’ auch die von der
deutschen Bischofskonferenz erlassenen Richtlinien und Durchführungsbestimmungen zum Motu Proprio erfüllt.
Das werde durch die – in Wahrheit nicht notwendige – Genehmigung des Erzbischöflichen Ordinariats unterstrichen.
Hw. Eichkorn wurde vom Ordinariat als Zelebrant der Messen beauftragt.
Die Rietheimer Alten Messe wurden
für den Zeitraum von drei Jahren bewilligt. Das ist ebenfalls eine Bestimmung, die dem Geist und dem
Inhalt des Motu Proprio von Benedikt XVI. widerspricht.
Der Gottesdienst wird einmal im Monat sonntags
um 10.30 Uhr stattfinden.
Pfarrer Eichkorn sieht durch die Neueinführung der Alten Meßfeier keine Spaltungsgefahren:
„Wem die tridentinische Meßfeier besser gefällt, der ist uns herzlich willkommen.“
Als Schwerpunktregionen
für die Feier der Alten Messe im Erzbistum Freiburg nennt er Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz und Freiburg.
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42 Lesermeinungen
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Amanda zu Ministrant: Ministrant: „Er steht auch nicht mit dem Hintern zum Volk, sondern mit dem Gesicht,
so wie jeder ordentliche katholische Priester.“ Amanda: „Sind Sie, lieber Ministrant, ganz ganz sicher,
dass man, wenn Sie dereinst zelebrieren, den Unterschied überhaupt erkennen kann?!“ :)3
Wie beruhigend Die deutschen Bischöfe tun sich mit dem Gehorsam zum Papst sowie zu Geist und Buchstabe
von ‘Summorum Pontificum’ immer noch sehr schwer. Wie beruhigend, dass dagegen die Piusbruderschaft dem
päpstlichen Lehramt und der päpstlichen Gesetzgebung in vorbildicher Weise folgt, ich nenne nur das
Stichwort „Ecclesia Dei“ und das Stichwort „Lumen Gentium“!
@ Ministrant Er steht auch nicht mit dem Hintern zum Volk, sondern mit dem Gesicht, so wie jeder ordentliche
katholische Priester. Was machen denn die Priester, in deren Kirche der moderne Baustil zu einem Altar
in der Mitte geführt hat? Da juckt es auch keinen…
@mein Zukünftiger Ach, DAZU sagt Ihr „Alte Messe“?! Ja dann, sehr verständlich, dass so viele sie dringend
wiederhaben wollen! Das hätte sich mein braves (!!!) Freimaurerinnenhirn nicht träumen lassen. Aber
ich versuche mich mal, dem zu nähern! Versprochen! Und wenn mein Name so schrecklich stört – ich seh
mal zu, alles nur Schall und Rauch!
@Hape in braves Weib. Dann teste ich Ihre Fähigkeiten in der „alten Messe“. Du willst deine zukünftige
während einer alten Messe ausprobieren? das ist ja krank!
@FF (fem-fr) Gnädigsten, erst müssen Sie sich umbenennen in braves Weib. Dann teste ich Ihre Fähigkeiten
in der „alten Messe“. Dann sehen wir weiter. So viel Zeit muss sein. Aufrechte Grüße!
@galatea Und im Leben nicht nehme ich noch einmal an einer „Neuen Messe“ teil, da können Sie sich streiten,
wie Sie wollen. Ts Ts…Die ordentliche Liturgie ist ja sooo böse Es sieht so aus, als solle den Gläubigen
die Lust und die Neugier am Alten Ritus von vornherein ausgetrieben werden. Ich denke, es soll einfach
noch einmal klar gestellt werden, was nun der ordentliche Ritus ist und was nicht. Jedenfalls muss ich
mir keine Beleidigung meiner Intelligenz, keine Geschmacklosigkeit und vor allem keine Gottlosigkeit auf
der Bühne des Altars bieten lassen, weil ich dort nicht mehr hingehe. Komisch. Ich habe bisher noch nichts
von dem genannten in einer ordentlichen Messe erlebt. Und das, obwohl ich bisher schon viele Priester
erlebt habe. Diese zelebrieren die ordentliche Messe mit viel Ehrfurcht. Die Wandlung, das zentrale Ereignis,
bleibt eine Wandlung. In der ordentlichen Messe ist das nicht anders Weder ich – noch ander Gläubige
sind der Mittelpunkt, sondern nur die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers. Richtig. Auch in der ordentlichen
Messe ist das so, nur dass hier der Gemeinschaftsgedanke gestärkt worden ist. Was dagegen zu sagen ist,
müsste mir jemand erklären. Nichts s.o. Dieses Gebäfze gegen den Alten Ritus ist mir nicht nachvollziehbar,
vor allem, wenn der eine oder andere durchaus dagegen argumentiert, ohne daselbst jemals dabeigewesen
zu sein. Liegt daran, dass einige katholische Pharisäer und Sektierer die alte Messe militant durchsetzen
wollen.
Padre Pio: die Welt kann nicht ohne die hlg. Messe bestehen Die Form der Zelebration zu Gott hin ist ökumenisches
Gemeingut aller alten christlichen Traditionen und ist auch im Synagogengottesdienst der Juden üblich.
sieh an! Da fragt sich der gläubige Katholik, warum die trid. Messe nicht schon jetzt allenortes genau
so zelebriert wird! Dies hat schon der Padre Pio so gemacht. Und er ist bestimmt ein Vorbild und Exponat
eines Beichtvaters und Zelebrant, an dem sich jeder V-II-Kleriker ein vorbild nehmen darf!
@ aufrechterkatholik Guten Abend! Schätze, Sie wollen mich immer noch nicht heiraten? Ich wäre dafür
sogar mit einer Alten Messe einverstanden! (Würde mich vorher sogar mal schlau machen, was das nun eigentlich
ist!)
@monti: ja, dazu gabs mal eine schöne Karikatur in der Zeitung: Ochs u. Esel schauen zu wie der Wagen
in voller Fahrt auf eine Felskante a la Grand Canyon zurollt. Auf dem Wagen skandiert Erich seinen Spruch
„…halten weder Ochs noch Esel auf“, diese schauen sich an und sagen „wir denken ja gar nicht dran“
Jedem, wie er es mag. Und im Leben nicht nehme ich noch einmal an einer „Neuen Messe“ teil, da können
Sie sich streiten, wie Sie wollen. Es sieht so aus, als solle den Gläubigen die Lust und die Neugier
am Alten Ritus von vornherein ausgetrieben werden. Jedenfalls muss ich mir keine Beleidigung meiner Intelligenz,
keine Geschmacklosigkeit und vor allem keine Gottlosigkeit auf der Bühne des Altars bieten lassen, weil
ich dort nicht mehr hingehe. Die Wandlung, das zentrale Ereignis, bleibt eine Wandlung. Weder ich – noch
ander Gläubige sind der Mittelpunkt, sondern nur die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers. Was dagegen
zu sagen ist, müsste mir jemand erklären. Dieses Gebäfze gegen den Alten Ritus ist mir nicht nachvollziehbar,
vor allem, wenn der eine oder andere durchaus dagegen argumentiert, ohne daselbst jemals dabeigewesen
zu sein.
@HBR… Die Liturgiereform selbst ist und bleibt irreversibel. Auch der ehemalige Staatsratsvorsitzende
der DDR und Generalsekretär der SED Erich Honecker hat mal gesagt: Den Sozialismus in seinem Lauf, halten
weder Ochs noch Esel auf !
Das Motu Proprio ist kein Besitzanspruch!! Das Motu Proprio wurde lediglich quasi als goldene Brücke
für sogenannte „Altgläubige“ und Lefebvre-Sektierer eingeführt. Die Liturgiereform selbst ist und bleibt
irreversibel. So steht es hier geschrieben: kath.net/detail.php?id=19709
Nein, eine katholische! Die Messe ist keineswegs „alt“, sondern sie ist im vollen Sinne katholisch und
nicht konziliar doppeldeutig. Bei aller Freude über die Zelebration einer weiteren katholischen Messe
sollte nicht vergessen werden, dass die dogmatischen Probleme – aufgeworfen durch das Vaticanum II – nicht
gelöst sind. Leider lassen sich allzu viele katholische Gläubigen bei ihrem Streben nach Harmonie und
Gehorsam täuschen. Um der katholischen Wahrheit willen ist jedoch gegenüber allem „Entgegenkommen“ Vorsicht
geboten!
@matt ich finde halt der Neue Ritus geht mehr nach der Idee, dass der Priester Jesus repräsentiert…
ebenso im alten. christus bringt in persona christi dem vater das kreuzesopfer dar.
@matt2 „Er predigt ja Jesus, er verkündet das Evangelium.“ In der V2 Kirche quatschen viele Priester –
und im zunehmenden Maße auch Laien – über alles Mögliche, aber nicht über das oben Genannte.
ich finde halt der Neue Ritus geht mehr nach der Idee, dass der Priester Jesus repräsentiert… des geht
eben mehr nach dem Schema: Verantwortung deligieren, ohne das Prinzip zu schmähen. Der liebe Gott hat
ja auch seinen Sohn gesandt um ihn zu repräsentieren und der Sohn lässt sich ja vertreten durch seine
Priesterschaft, sonst könnte er ja im Sinne der Realpräsenz bei jedem Gottesdienst leibhaftig herabsteigen
wie er es tat nach seiner Auferstehung. Die Aufmerksamkeit gehört also zunächst auch einmal dem Priester,
der aber das Wesen seines Handelns durchscheinen lässt. Er predigt ja Jesus, er verkündet das Evangelium.
In der Populärkultur ist die Vergottung der Idole ja noch viel stärker ausgeprägt, damit aber auch
ihr Verschleiß will man meinen. Es scheint sich aber keiner daran zu stören. Diese Kultur hat auch eine
ganz andere Dynamik. Sie hat keine fixen Kultstätten, sondern sie ist immer auf Reise, wie ein Tramp.
Ein Konzert hier, ein Event dort, wie es gefällt und von den Leuten gewünscht wird. Und was da zum Vorschein
kommt sind auch nicht konstante Riten, sondern vielmehr Individuen, die ein gewisses Image verkörpern
und ihre eigene Kreativität zur Schau stellen. Das ist eigentlich das Reizvolle daran. Hier besteht kein
Zweifel daran, dass der Künstler nicht bloß Handlanger ist, sondern die Personifikation seiner Inhalte,
zumindest im Idealfall. Und darin aber repräsentiert er eine Facette jenes Wesens, was ihn treibt und
inspiriert und gewinnt dafür auch jene Aufmerksamkeit die ihm gebührt, oder der Welt angemessen erscheint.
@Ministrant Er steht auch nicht mit dem Hintern zum Volk, sondern mit dem Gesicht, so wie jeder ordentliche
katholische Priester. 1. Frage: Ist dann ein Priester, der mit dem Gesicht zum Altar hin zelebriert, ein
„unordentlicher Priester“? 2. Frage: Sind Sie, lieber Ministrant, ganz ganz sicher, dass man, wenn Sie
dereinst zelebrieren, den Unterschied überhaupt erkennen kann?!
„Mit dem Hintern …“ wie uuuuuuunanständig! Dem Herrn zugewandt ist auch im neuen Ritus vorgesehen,
wenn auch „zum Volk hin“ ebenfalls erlaubt ist und z. Z. in der Praxis überwiegt. Pflicht es es nicht,
dem Tabernakel den Hintern zuzuwenden. „Ministrant“ beleidigt mit seiner Bemerkung tausende Priester!
Ministrant „Wenn der Mund größer ist als das Hirn…“ Mehr muß man dazu nicht sagen! Hoffentlich sind
Sie nicht repräsentativ für das Freiburger Priesterseminar!
#20 Ministrant 18:07:37 | Dienstag, 29. April 2008
.chen 1. Haben Sie vielleicht Kompetenzprobleme, ich bezweifle, dass sie die Kompetenz besitzen Bußen
zu verteilen. 2. Ist mir dies jetzt auch Wurst, ich red wie ich will, weil ich geh jetzt nach Santa Maria
dell’anima, dort zeigt mir der Pfarrer nicht seinen Allerwertesten, sondern sein Gesicht.
Ministrant und „Arsch“ statt „Hintern“ Das macht die Aussage auch nicht richtig – nur vulgärer! Deshalb
Erhöhung der Buße: sechs „Ave Maria“ und sechs Wochen Klappe halten!
Ministrant In den klassischen Synagogen ist die Bima www.alemannia-judaica.de/…20Synagoge%20052.jpg
zum Thora-Schrein (gen Osten) ausgerichtet! Ihre Bemerkung mit dem „Hintern“ (s.u.) war 1. unpassend und
2. von Ignoranz geprägt! Zur Buße drei Ave Maria! und drei Wochen Klappe halten!
#16 Ministrant 18:00:35 | Dienstag, 29. April 2008
@ aufrechteskatholikchen Den Glauben bewahrt? Dies würde im Umkehrschluss heißen, die anderen (Kirche
nach dem II Vaticanum) hat den Glauben nicht bewahrt…machen sie ruhig weiter, sie passen immer mehr
zu den anderen Kirchenhetzer hier…
@aufrechterkatholik „Mit Herrn Levebre, episc. excommunicatus, haben wir allerdings nichts am Hut. Ich
rufe Ihnen gerne zu: Weiter so, bleiben Sie aufrecht, jawoll!“ Ohne den Erzbischof würde es höchstwahrscheinlich
auch diese hl. Messe nicht geben. Er war der einzige Bischof der dem katholischen Glauben kompromisslos
treu blieb. Ohne ihn gebe es auch keine Petrusbruderschaft, Institut Philip Neri, uvm. und vor allem auch
kein Motu Proprio. Denn für wen hätte es der Papst denn erlassen sollen? Wer wäre denn sonst nach über
40 Jahren Nachkonzilskirche in der Lage die hl. Messe zu lesen und die Sakramente recht zu spenden, wenn
der Erzbischof es nicht für uns bewahrt hätte?
#13 Ministrant 17:51:28 | Dienstag, 29. April 2008
.chen Dies ist durchaus nicht in jeder Synagoge so. In liberalen jüdischen Kreisen ist die Bima dem Volk
zugewandt. –-------------------------------------- Begriffe wie, z.B. „Kampf“ , „wirkliche katholische
Liturgie“ gehören auch für einen aufrechten Katholiken nicht zum Vokabular, benützt er trotzdem dieses
Vokabular, dann stellt er sich auch eine Ebene mit Lefebvre und seiner schismatischen Sippschaft!
@tomasi Herr Tomasi, aus ganzem Herzen danke ich Ihnen für Ihren ebenso selbstlosen wie effektiven Einsatz
für die Wiederbelebung der Alten Messe. 80, wie Sie schreiben, 80 Gläubige sind 80 Gläubige zu viel,
denen man bisher den Genuß einer wirklich katholischen Liturgie vorenthalten hat. Doch damit ist nun
ein Ende. Bleibt zu hoffen, dass diese Hl. Feier ein Magnet wird, der viele aufrechte Katholiken in seinen
Bann ziehen wird. An anderer Stelle habe ich hier häufiger meine zutiefste Auffassung geäußert, dass
der Verlust dieses wertvollen Ritus in einem größeren Zusammenhang zu sehen ist. Kämpfen Sie weiter,
lassen Sie nicht nach, denn die Wiederauferstehung dieses ehrwürdigen alten Ritus wird sicherlich nicht
alle, aber doch die Kernprobleme des zusehenden Verfalls unserer Hl. Kirche lösen. Mit Herrn Levebre,
episc. excommunicatus, haben wir allerdings nichts am Hut. Ich rufe Ihnen gerne zu: Weiter so, bleiben
Sie aufrecht, jawoll!
ich freue mich über jede hl. Messe aber was soll das? „Der Gottesdienst wird einmal im Monat sonntags
um 10.30 Uhr stattfinden.“ Unter den Chaoten und Hausbesetzern der 1980ér Jahre gab es mal einen Spruch
den wir, irgentwie auch für uns nutzen könnten: „wir wollen nicht die Rosinen vom Kuchen, wir wollen
die ganze Bäckerei“ Wir sind keine Dummen Hunde, die sich damit begnügen, wenn die Hochwürdigsten Herrn
im Ordinariat uns einen Knochen Hinwerfen, in der Form von Messe ja, aber nur ganz selten und in irgentwelchen
kleinen Käffern. Nein, das wollen wir nicht. Wir wollen den einen hl. katholischen Glauben, wir wollen
wirkliche Priester, die uns in würdiger Form die Sakramente spenden. Und nicht nur einmal im Monat. Wir
wollen auch unseren Kindern das weitergeben, was wir selbst empfangen haben und sie nicht zu diesen obskuren
Kommunion- und Firmfeiern schicken.
Lieber Pascal123, wie Sie über den außerordentlichen Usus des römischen Ritus reden, ist genauso schäbig
und infantil, wie dies Sedis und andere Hardcoretradis hier über den ordentlichen Usus zu tun pflegen.
Dabei ist der „ältere Gebrauch“ ein Teil des aktuellen römischen Ritus. Denken Sie mal darüber nach.
Wenn Sie damit nichts anfangen können, ist das völlig legitim. Es zwingt Sie niemand daran teilzunehmen.
Aber so sollte man als Katholik, der Sie ja sicher sein wollen, nicht über einen Teil der rechtmäßigen
Liturgie der Kirche reden. Das dies umgekehrt für die Hardcoretradis genauso gilt, ist unnötig zu erwähnen.
Die jetzige von Papst Benedikt gegebene Regelung mag Ihnen persönlich wie anderen auch ein Dorn im Auge
sein, aber ändern können Sie nichts daran. Und das ist sehr gut so… Beide Usus sind in sich wertvoll
und dienen der Verehrung und Verherrlichung Gottes in dieser Welt und der Heiligung der Gläubigen. Unwürdig
gefeiert werden können beide; durch die weitaus größere Verbereitung dürfte dies beim ordentlichen
Usus (leider!) sehr viel häufiger vorkommen. Aber das ist Mißbrauch und hat mit den liturgischen Büchern
nichts zu tun. Denn diese sind alleiniger Maßstab der Beurteilung.
Diözese Rottenburg hat Nachholbedarf Was in der Erzdiözese Freiburg geht, müßte auch im Süden der
Diözese Rottenburg möglich sein. Wir warten schon lange auf eine Möglichkeit zur tridentinischen Messe
im Raum Horb am Neckar. Wir hoffen, daß Bischof Gebhard Fürst endlich dem Motu proprio des Papstes entspricht.
Mädels Huch Mädels der Tag ist gerettet, Häckeldeckchen und güldene Kandelaber von NaNuNaNa rausgekramt
und nix wie hin zur alten Messe. Es lohnt sich auf jeden Fall. Die Atmosphäre, einfach herrlich, und
die Luft so schön stickig. Der Rücken des Priesters wird euch in Wallung versetzen. Endlich auf diese
alte Messe haben 1000de, huch, sorry mein Fehler, haben noch nichtmal 50 Person gewartet. Der Wandel hat
begonnen, die Erneuerung kommt. Gepriesen sei der Herr.
Klarstellung Ich stamme auch aus der Gegend und bin Mitinitiator der ganzen Sache. Rietheim ist nicht
im Landkreis Tuttlingen sondern im Schwarzwald-Baar-Kreis und gehört zur Stadt Villingen. Der Südkurier
hat die Zahl der Antragsteller auch halbiert. Es gab nämlich an die 80 Unterschriften.
#2 timpressum † 17:08:45 | Dienstag, 29. April 2008
Verweis auf Judentum …und ist auch im Synagogengottesdienst der Juden üblich. In der Synagoge steht
der Kantor, der den Gottesdienst leitet an der Bima, einem Lesepult, das sich in der Mitte des Raumes
befindet.