Eine französische Tageszeitung hat Spekulationen um die Gesundheit des Papstes in die Welt gesetzt und sich unter den Kardinälen bereits nach einem Nachfolger umgeschaut.
(kreuz.net) Während seiner Reise in die Vereinigten Staaten habe der Papst einen müden Eindruck gemacht.
Das erklärte die Pariser Tageszeitung ‘Le Figaro’ am 25. April in einem längeren Artikel von Hervé
Yannou unter dem Titel „Die Gesundheit des Papstes nährt bereits Gerüchte um seine Nachfolge“.
In den
Vereinigten Staaten habe der Papst seinen Mitarbeitern bei der morgendlichen Eröffnung des Tagesprogramm
geantwortet: „Ihr werdet mich erschöpfen.“
Während der Messe am Samstag in New York sei er sogar beim
Hinaufschreiten der Altarstufen gestützt worden. Als offizieller Grund dafür nannten die Organisatoren
das Gewicht der päpstlichen Paramente.
Während der Reise habe sich der Papst bei den Amerikanern auch
für die eingeschränkte Zahl der Reiseziele entschuldigt.
Benedikt XVI. habe sich auch strikt an sein
Tagesprogramm gehalten und sich von seinem Umfeld zu keinen zusätzlichen Ausflügen verleiten lassen.
Nach seiner Rückkehr nach Rom sei die Generalaudienz am Mittwoch gestrichen worden, um dem Papst einen
zusätzlichen Ruhetag zu verschaffen.
Benedikt XVI. mußte dann allerdings wegen der Beerdigung des verstorbenen
Kurienkardinals Alfonso Lopez Trujillo trotzdem in der Öffentlichkeit erscheinen.
Die „zerbrechliche
Gesundheit“ des Papstes sei im Vatikan kein Geheimnis – insbesondere sein „schwaches Herz“ – so ‘Le Figaro’.
Seit einigen Monaten reduziere der Papst seine Audienzen und habe auch die Zahl der Teilnehmer an diesen
Treffen eingeschränkt. Immer wieder verzichtet der Heilige Vater darauf, die Begrüßungsreden für Gruppen
selber zu halten.
Bei der vergangenen Karfreitagsliturgie habe er auf die Prostration zu Beginn der Liturgie
verzichtet und sei den Kreuzweg nicht zu Fuß gegangen.
Aus diesen Gründen macht sich ‘Le Figaro’ auf
die Suche nach einem geeigneten Nachfolger.
Unter den von Benedikt XVI. ernannten Kardinälen gibt es
nach Angaben der Tageszeitung keinen, der bedeutend genug wäre, um Chancen zu haben, nächster Papst
zu werden.
Würde heute ein Konklave stattfinden, stünden sich darin – so ‘Le Figaro’ – Staatssekretär
Tarcisio Kardinal Bertone (74) und der Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Maria Kardinal Bergoglio (72)
gegenüber.
Kardinal Bergoglio habe bereits beim letzten Konklave Stimmen erhalten, habe die Kardinäle
damals aber wissen lassen, an einer Wahl nicht interessiert zu sein.
Einen weiteren möglichen Papst
sieht ‘Le Figaro’ im Erzbischof von Tegucigalpa in Honduras, Oscar Rodriguez Maradiaga (66).
Der Kardinal
ist Präsident des Dachverbandes des katholischen Hilfswerkes Caritas und marschiert – so ‘Le Figaro’ –
in den geistigen Fußstapfen des emeritierten liberalen Erzbischofs vom Mailand, Carlo Maria Kardinal
Martini.
Die Tageszeitung erwähnt das Interview-Buch von Kardinal Rodriguez unter dem Titel „De la difficulté
d’évoquer Dieu dans un monde qui pense ne pas en avoir besoin“ – Von der Schwierigkeit, von Gott in einer
Welt zu sprechen, die glaubt, ihn nicht zu gebrauchen“.
Das Werk erschien kürzlich in Frankreich. Darin
gibt der Kardinal vor allem politische Gründe, warum es an der Zeit wäre, daß der nächste Papst aus
Lateinamerika kommt.
Nach Angaben von ‘Le Figaro’ wäre Kardinal Rodriguez ein Papst, der die „Anliegen
der Dritten Welt“ einbringen könnte.
Der Kardinal kennt allerdings auch die Gegenseite gut: Er ist bereits
bei dem internationalen Manager-Symposium in der Schweizer Ortschaft Davos aufgetreten und pflegt als
Pilot von Privatflugzeugen ein mondänes Hobby.
Mit Hinweis auf die prallgefüllte römische Agenda des
Papstes dementierte der Vatikan am 26. April die Behauptungen von ‘Le Figaro’ über die Gesundheit von
Benedikt XVI.
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41 Lesermeinungen
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An den Papst Österreichische Bischöfe mit ihrer Macht- u. Geldgier, verwickelt in einem moralischen
Sumpf, erschweren sicher die Arbeit des Papstes. Der St. Pöltner Bischofsskandal wird in die Geschichte
eingehen als Bischofs -Intrige. Ein Schlangennest, wie es böser nicht sein kann! 2 Priester werden unschuldig
verurteilt, es gibt keine Beweise, und trotzdem werden sie menschlich vernichtet. Dr. Schönborn wollte
Dr. Groer weg haben, Dr. Krenn mußte weg, weil er Dr. Groer stützen wollte? Na danke das ist letztklassig.
Am Kirchengericht wurde vorbeigeschummelt!
Wenn schon Spekulazionen, dann richtig: Wetten, dass keiner der von JP 2 ernannten Kardinäle je Papst
wird? „Der Nachfolger von B XVI ist heute noch gar nicht Kardinal!“ Aber die Medienshow muss ja weitergeh’n…
Pius XI. „starb“ ungefähr acht Jahre, Pius XII. gleichfalls, Joh. XXIII nur ungefähr ein halbes Jahr,
P VI ganz spontan, JP 1 auch, JP 2 ungefähr während 23 Jahren permanent… Wartet’s doch einfach ab!
@Gunsenum: Das kann niemand für alle Zukunft ausschließen Ein Papst kann auf jeden Fall nur ein Katholik
sein. Wie auch immer die Spekulationen bei kreuz.gekasper sind, eines sage ich Ihnen auf den kopf zu:
Kein Piusbruder wird Papst. Zum Segen der heiligen Mutter Kirche!!!
#37 Dr. Otterbeck 09:46:35 | Donnerstag, 1. Mai 2008
The show must go on! Damit war doch zu rechnen! „Der Papst stirbt“ hieß es bei JP 2 seit 1981, seit 1992,
seit 2003… Ich rechne mit ca. 10 weiteren, gesunden Jahren B XVI…
Ah, ein Artikel aus Frankreich, der aus Kloparolen und „Spekulationen“ zusammengebastelt wurde. Bravo,
ein gefundenes Fressen für +.net. Wenn man nichts Passendes zu schmieren hat, erfindet man halt mal fix
einen ekelhaften und respektlosen „Artikel“ über die Gesundheit unseres Heiligen Vaters. Wie wäre es,
wenn einer dieser „Journalisten“, die ja so punktgenau informiert zu sein scheinen, nur mal eine Arbeitswoche
mit Papst Benedikt XVI tauschen würden. Blöde Sprüche kann jeder reißen, doch bei den Taten würden
wir das klägliche Ergebnis sehen. Benedikt XVI. habe sich strikt an sein Tagesprogramm gehalten und sich
von seinem Umfeld zu keinen zusätzlichen Ausflügen verleiten lassen. Lüge, typisch +.net … Und was
ist hiermit?: Dass Papst Benedikt der XVI. sein offizielles Besuchsprogramm kurzfristig änderte und sie
überraschend in die Kapelle der Nuntiatur in Washington einlud, verschlug beiden die Sprache. «Darauf
war ich nicht vorbereitet», erzählt McDaid nach der Begegnung, die Bostons Kardinal O’Malley auf ausdrücklichen
Wunsch des Heiligen Vaters arrangiert hatte.
@to24 Pius IX. war sogar noch jünger…Lächerlich das Alter der Päpste mit irgendwelchen Jugendfrömmigkeiten
oder Modernismusgedanken in Verbindung zu bringen.
Es ist zu hoffen, dass unser demütiger, bescheidener und mit unübersehbar viel Hl.Geist begnadeter Hl.
Vater Benedikt XVI. bei guter Gesundheit sein schweres Amt noch viele viele Jahre ausfüllen kann und
wird, zum Wohl der Hl.Kath. Kirche. Jeden Tag wird viel für ihn gebetet, denn er führt die Kirche zurück
zum wahren Glauben. Ein beeindruckendes Beispiel an Opfergeist und Hingabe hat uns der Hl.Vater wieder
gegeben während seines Mammutprogramms in den USA. Gott schenke ihm ein langes, gesundes Leben!
@Gunsenum das wird noch ein paar Päpste dauern. Aber eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche:
Wir werden es zwar höchstwahrscheinlich alle nicht mehr auf dieser Erde miterleben dürfen, aber ich
bin mir sehr, sehr sicher. Sollte die hl. römisch katholische Kirche noch in 200 oder 300 Jahren bestehen,
so wird sie bis dahin auch Erzbischof Levebvre vollständig rehabilitiert und ihn sogar zur Ehre der Altäre
erhoben haben.
Und das Allerbeste:KEIN PIUSBRUDER! Wie auch immer die Spekulationen bei kreuz.gekasper sind, eines sage
ich Ihnen auf den kopf zu: Kein Piusbruder wird Papst. Zum Segen der heiligen Mutter Kirche!!!
in eimen könnte ich dem sexist äh sexychrist fast zustimmen: „Übrigens wäre mal ein Papst unter 70
ganz angenehm,…“ Seine Heiligkeit Papst Pius XII, der letzte wirklich große Papst und Jahrhundertgestalt,
ist an seinem 63. Geburtstag gewählt worden.
#27 timpressum † 17:03:14 | Dienstag, 29. April 2008
Kranker Papst Der Mann ist 81 und führt ein Weltunternehmen und hat noch nicht mal Sonntags frei! Da
würd ich mich an jedem Tag so fühlen, als wenn ich nachts die Fussgängerzone gepflastert habe!
Ach Landtröte, eigentlich tust du mir ja Leid, kein logisches Denkvermögen, keine Bildung, eine behaarte
Frau und einen verkehrten Glauben. Arme Sau! @ unkeuschchrist Du darfst zwar alles essen, aber –--
#23 sexychrist 15:50:43 | Dienstag, 29. April 2008
@ gagatholisch Wo sprach er von seiner Frau? @ landorganist Sicher wünsche ich dem Papst nicht den Tod
und er richtet sich auch nur nach der Meinung der übrigen Kircheoberen, doch er als Stellvertreter Gottes
auf Erden könnte sich auch über diese Kardinäle etc. stellen und sich einmal sinnvoll zu Kondomen und
AIDS äußern.
don’t worry keine Sorge, alle, die ihr schon nach dem nächsten Papst ausschaut. Auch die Queen ist schon
82 und macht ihren Job noch ganz tadellos.Wünschen wir das auch unserem geliebten Heiligen Vater, dass
er noch wenigstens 20 Jahre lebt um die Kirche von ihren übelsten Leiden zu heilen.
#18 sexychrist 15:24:24 | Dienstag, 29. April 2008
@ Fabi Bei uns in der Pfarre arbeitete bis zu seinem Tod vor zwei Jahren ein Priester im Ruhestand. Mit
83 ist der noch mit den Messdienern ins Phantasialand gefahren, sowie regelmäßig ins Fußballstadion.
Hallo Sexy, ich muss Ihnen jetzt ausnahmsweise mal wiedersprechen. Der Papst äußert ja nicht seine Privatmeinung
bezüglich des Lebensstiles der Jugend sondern das, was die Kirche meint vorgeben zu müssen. Insofern
sollten Sie Ihre Hoffnungen nicht auf den Nachfolger setzen. Ich glaube nicht, dass sich die Sachlage
da groß ändert. Andererseits: Viele Jugendliche mögen den Papst, wie auch seinen Vorgänger, und nach
dem Event werden die Kondome rausgeholt…so what? Auch ich wünsche unserem Papst noch viele gesunde
Jahre an der Spitze unserer Kirche.
lautlach Da auch ein 81jähriger Papst selbst einmal jung kann er selbstverständlich auch die Jugend
verstehen und deren Interessen berücksichtigen. Ja, er weiss sicher noch so manche Story über das Leben
und die Interessen der Jugend vor dem 2. Weltkrieg zu berichten!
#14 sexychrist 15:09:25 | Dienstag, 29. April 2008
@ RHJ Herr Ratzinger war vor knapp 55 Jahren im Alter der Jugend, 1950 sah die Welt noch deutlich anders
aus. Sicher ist Lebenserfahrung notwendig, aber der Jugend den richtigen Lebensstil erklären wollen ist
lachhaft. Man kann auch alt sein und trotzdem noch die Jugend verstehen, bei Jupp Ratze ist das nicht
der Fall.
#13 Botschafter 15:04:00 | Dienstag, 29. April 2008
Unser Hl. Vater Todgesagte (gewünschte) leben länger… Wenn der Hl. Vater B16 uns als tot gezeigt wird
und der nächste Papst bereits (ohne Konklave) bestimmt ist, dann wissen wir, wie spät es ist…
@ RJH Zustimmung! Ergänzung: JP II. war noch nicht mal 60, als er gewählt wurde. Sexychrist nach, muss
dann der Papst, wenn er 70 wird, sein Amt abgeben, da er sonst zu alt ist, die Jugend zu verstehen. Diese
Argumentation ist äußerst lückenhaft!
@sexychrist: dummes Argument Da auch ein 81jähriger Papst selbst einmal jung kann er selbstverständlich
auch die Jugend verstehen und deren Interessen berücksichtigen. Dazu kommt allerdings bei einem älteren
eine unersetzbare Lebenserfahrung. Ein solches Amt braucht gestandene Männer und keine karriereorientierten
Jünglinge.
@Wollen wir hoffen, dass der heilige Vater ein ähnlich hohes Alter erreichen wird, wie Leo XIII., von
dem man anfänglich dachte, er würde das Schifflein Petri fünf, höchstens acht Jahre führen können.
Ja und? Fragt sich nur, wann hier der erste hinter dem Artikel eine freimaurerische Verschwörung zu einem
Papst-Attentat sieht. Man kann sich doch einmal Gedanken machen, wie es weitergeht, wenn Benedetto das
Zeitliche gesegnet hat! Ihr Catholibans regt euch echt über alles auf! Übrigens wäre mal ein Papst
unter 70 ganz angenehm, nicht immer diese alten Knacker, die keinen Schimmer haben von der Jugend und
somit der Zukunft der Kirche.
Gänswein will kein Kardinal werden Er findet, dass er in schwarz besser aussieht als in rot. Und wer
will schon rote Schuhe anziehen (von modischen Sneakers mal abgesehen). Rote Socken gehen jedenfalls gar
nicht.
Was erlauben sich diese Franzosen? Der Heilige Vater strahlt eine körperliche und geistige Frische aus,
die viele wesentlich jüngere nicht mehr haben. Die Heilige Kirche braucht Papst Benedikt. Möge er noch
viele Jahre als unermüdlicher Arbeiter im Weinberg seines Herrn wirken! Im übrigen hoffe ich daß Leute
vom Schlage eines Prälat Gänswein irgendwann mit einem Kardinalshut gekürt werden und so die Kirche
auf Kurs halten.
Nachfolgesuche Unverschämtheit!!!!!!! Der Papst ist 80 Jahre alt und wenn er da bei den dienstlichen
Verpflichtungen mal müde aussieht, dann ist es eben so. Außerdem – selbst Leute unter 80 pflegen manchmal
nach Flügen über den großen Teich unterm Jet-Lack zu leiden.