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Mittwoch, 30. April 2008 10:42
„Die vom Konzil gewollte Liturgie wurde überall mit reger Anteilnahme und Enthusiasmus gefeiert“. Der ehemalige päpstliche Zeremonienmeister verteidigt seine liturgischen Ladenhüter.
Zurück zum Artikel 25 Lesermeinungen:
Samstag, 3. Mai 2008 10:43
Seminarist: Spendenaktion!
sc schrieb: Sie kaufen eher für 100€ einen Kelch für den Messwein, als diese 100€ an die AIDS-Hilfe zu spenden?
Bei so einem Geisteskranken wie dir würde ich mich sogar aufraffen, 100€ für deine nächste Sitzung beim Psychotherapeuten zu spenden!
Mittwoch, 30. April 2008 21:39
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Florian,
Die diese geheuchelte Konformität heute nicht mehr notwendig ist ERKENNT man die Geister viel besser und weis ganz klar wen man meiden muss.
… der Nachteil ist, dass man viel mehr meiden muß, z.T. Leute, die unter normalen Umständen ganz unverdächtig wären, Bischöfe, Päpste.
Mittwoch, 30. April 2008 21:27
Florian Geyer: Das Positive
am 2ten Vatikanum war unter anderem dass der Druck wegfiel gegen die wahre Gesiiung zu bekennen. Die innerlichen gesinnungsmäsigen Ketzer haben vor dem Konzil wo die römische Zuchtrute noch stark präsent war immer katholische Konformität geheuchelt um bei den Pfründen und Pisten zu bleiben. Die diese geheuchelte Konformität heute nicht mehr notwendig ist ERKENNT man die Geister viel besser und weis ganz klar wen man meiden muss.
Mittwoch, 30. April 2008 21:18
Gotthard: Ein Apologet des gescheiterten Pastoralkonzils
Dieses „gescheiterte Pastoralkonzil“ ist ein ordentliches ökumenisches Konzil der katholischen Kirche wie alle Vorgänger auch.
Ich muss den hiesigen Damen und Herren ja wohl nicht sagen, was eine Ablehnung bedeutet.
Beschlüsse der Konzilien haben noch nie allen „gefallen“… die meisten Menschen haben sie danach aber dennoch akzeptiert und später rezipiert.
Die Beschlüsse von V-I gefallen mir bis heute nicht – ich akzeptiere sie.
Das Vaticanum II ist kein gescheitertes Konzil, sondern ein notwendiges in schwieriger Zeit und für eine schwierige Zeit gewesen.
Mittwoch, 30. April 2008 21:08
sexychrist: @ bienchen
Gott ist bei jedem, auch wenn er ihn nicht ununterbrochen anbetet und so weltliche Orte wie eine Kirche besucht.

Wer nur um seines eigenen Wohl willens an Gott glaubt und dafür die Hilfe am Nächsten zurückstellt, der wird nicht seine seelische Erfüllung finden. Wie kann man Gott besser huldigen und ehren, als wenn man seine Schöpfung unterstützt?

Gott sind weltliche Geschenke wie Kelche gelinde gesagt ziemlich egal. Ihm würde es im Zweifelsfall noch nicht mal etwas ausmachen, wenn eine Kaffeetasse an stelle eines Kelches herhalten müsste.
Mittwoch, 30. April 2008 21:00
Biene Maja: sexychrist
wenn es Gott nicht gäbe, gäbs mich schon lang nicht mehr. Menschen können enttäuschen Gott nicht Er trägt Mein Leben und ER ist treu in allen Dingen
Mittwoch, 30. April 2008 20:54
sexychrist: Lassen Sie mich raten!
Sie kaufen eher für 100€ einen Kelch für den Messwein, als diese 100€ an die AIDS-Hilfe zu spenden?
Mittwoch, 30. April 2008 20:43
Dann hast du die Aussagen Jesu Christi nicht im entferntesten Verstanden.
… dass ich nicht lache. Gerade Sie beanspruchen hier die Deutungshoheit. Da ist ja der Bock noch eher als Gärtner zu gebrauchen.
Mittwoch, 30. April 2008 20:38
sexychrist: @ bienchen
Dann hast du die Aussagen Jesu Christi nicht im entferntesten Verstanden.

Die Hilfe am Menschen kommt vor jeder anderen Anbetung, Verehrung etc.

Hätte Jesus den Glauben vor die Nächstenliebe gestellt, so hätte er nicht auch am Sabbath geholfen.
Mittwoch, 30. April 2008 20:32
Biene Maja: sexychrist
für den Leib und Blut Christie ist mir nichts zu schade. Der Mensch kommt dann. Gottesliebe und dann Nächstenliebe. Übrigens die Messen vor dem Konzil waren feierlicher da war die Kirche voll
Mittwoch, 30. April 2008 16:03
Gingen vor 1970, als die alte Messe gefeiert wurde, mehr in die Messe, oder nach 1970, als der NOM gefeiert wurde?

Die Sache ist wohl eindeutig: Bei der alten gingen mehr.


Wow, das ist ja eine umwerfende Erkenntnis.
Wann gab es mehr Pferdefuhrwerke, als man die alte Messe las oder zu NOM-Zeiten?

Die Sache ist wohl eindeutig. Die alte Messe ist also pferdefreundlicher als der NOM, und der NOM ist schlecht für Fuhrwerke.

Mensch Burgorus, Logik ist wirklich nicht deine Sache.
Mittwoch, 30. April 2008 15:46
sexychrist: ja klar
Schließen wir die Welt aus, die Probleme der Menschen und widmen wir uns ganz allein der Beweihräucherung eines Menschen, der vor 2000 Jahren hier lebte und das tat und predigte, was den Catholibans heute als liberalen Unsinn abtun.

Gott ist nicht Mensch geworden, damit sich die Menschen vom Unrecht und Leid in der Welt abwenden, wie es hier geschieht.

Ihr würdet doch eher nen schönen neuen Kelch aus Gold für den werten Messwein kaufen, als einfach mal die gleiche Summe für AIDS-Kranke in der Dritten Welt auszugeben.
Mittwoch, 30. April 2008 15:43
iustus: Woran liegt’s
So viele katholische alte Messen werden ja überhaupt nicht angeboten. Wenn man die Messen der Lefebvre-Sekte wegrechnet (…) dann verbleiben noch weniger alte Messen.

Das nun wiederum liegt nicht daran, dass keine Gläubigen die alten Messen feiern wollen, sondern dass die Bischöfe sie nicht anbieten.

Aber es stimmt. Massen sind es nicht, die in die alten Messen strömen. Burgorus hat das nachvollziehbar erklärt.
Mittwoch, 30. April 2008 15:40
Krak des Chevaliers: Lieber Burgorus
Angesichts Ihrer forensischen Analyse, der ich nur zustimmen kann, ist es völlig unverständlich, warum die Hauptverantwortlichen für das Glaubensleben nicht schon längst das Ruder herumgeworfen haben. Man hat aber leider den Eindruck, dass es nach dem Motto geht: Weiter so! Hinter der nächsten Klippe wird alles besser. Es ist fast so wie in der Endzeit der DDR als einige sagten: Der Sozialismus an sich war doch garnicht so schlecht. Lasst es uns doch noch einmal versuchen. Von diesen Leuten gibt es leider auch noch reichlich in den Führungsetagen der Bistümer, besonders in Deutschland. Trotzdem ein gesegnetes Fest.
KRAK DES CHEVALIERS
Mittwoch, 30. April 2008 15:30
Burgorus: Gehen eigentlich mehr Leutein die NOM-Messen oder in die alten?
Viele gehen in die NOM-Messe; die alte wäre ihnen aber lieber; doch keiner kann sie herzaubern.

Machen wir mal einen fairen Vergleich:

Gingen vor 1970, als die alte Messe gefeiert wurde, mehr in die Messe, oder nach 1970, als der NOM gefeiert wurde?

Die Sache ist wohl eindeutig: Bei der alten gingen mehr.

Der Besucherrückgang nach dem Krieg war pro fünf Jahre vielleicht 5 %. Nach Einführung des NOM beliefen sich die Fünfjahres-Rückgangs-Raten stets auf zweistellige Prozentzahlen.

Jezt besucht fast keiner mehr die Messe. Der Glaube ist eingeschlafen. Die meisten wissen gar nicht mehr, was eine Messe ist.

Und da erwarten Sie, dass jetzt alle in die alte Messe stürmen?

Nein, die Bischöfe waren mit ihrer Einschläferungspolitik viel erfolgreicher als es die Macher dieser Messe in ihren kühnsten Träumen zu erhoffen wagten: Die Leute wenden sich der Wiedergeburtslehre zu. Viele Katholiken hat der NOM und die dabei verkündete seichte Predigt, die Deformierung der Heiligen Schrift und der Verkauf des Glaubensgutes an die veraltete Evolutionslehre und überhaupt all die entgegengebrachten Schmeicheleien und Anbiederungsversuche weg oder zu den evangelikalen Christen getrieben, die eine Messe mit einem geweihten Priester sowieso nicht kennen.

Der Glaubensstand ist durch den NOM auf Null zurückgeschraubt worden. Die Leute müssen erst wieder belehrt werden, was die Messe überhaupt ist, ein Opfer, ein Gebet, aber keine Unterhaltung, wie es ihnen der NOM weiszumachen versucht hat.
Mittwoch, 30. April 2008 15:17
HBR: @cantate
in die NOM-Messen oder in die alten?
Ich denke doch, dass die meisten Leute in die NOM gehen. So viele katholische alte Messen werden ja überhaupt nicht angeboten. Wenn man die Messen der Lefebvre-Sekte wegrechnet (also nur reine katholische Alt-Messen berücksichtigt) dann verbleiben noch weniger alte Messen. Diese sind eher Exoten im Angebot der Gottesdienste
Mittwoch, 30. April 2008 15:09
Florian Geyer: sexychrist
je mehr sich die katholische Kirche als Bollwerk, Hafen und Rettungsboot gegenüber der Welt profiliert und je mehr sie von Ihresgleichen beschimpft wird desto besser.

Sie aber sind noch ein bischen dumm und durschauen nichts, das kann sich ja vielleicht noch ändern.
Mittwoch, 30. April 2008 15:01
sexychrist: So eine hirnverbrannte Scheiße…
… wie in den Kommentaren zu diesen aufschlussreichen und sehr richtigen Meinungen des Geistlichen.

Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass wieder mehr Menschen in die eh schon als „langweilig“ und „altbacken“ geltene Kirche kommen, wenn sie dort zum einen etwas Nachfaseln, was sie nicht verstehen und zum anderen praktisch vom Priester und „Veranstaltungsleiter“ ignoriert werden?

Andererseits sind euch dann aber die Massenmessen, die BTW nur von hinterwäldlerischen, heuchlerischen, ewig vorgestrigen Catholibans kritisiert werden, von zu vielen Menschen besucht. Aber natürlich habt ihr Recht, soll das Proletariat doch privat feiern, der Klerus hat eh allein das Recht Gott in der Gestalt des Brotes anzubeten. Das Volk hat eh zu tun, was der Klerus sagt. Gemeinschaft und Nächstenliebe? Schwachsinn! Gemeinsame lebendige Feier Gottes? Ne, da muss man sich ja anderen Menschen annehmen.

Krank, was manche Menschen unter der Aussage des Christentums verstehen!
Mittwoch, 30. April 2008 14:57
Sozialkatholisch: Gehen eigentlich mehr Leutein die NOM-Messen oder in die alten?
Natürlich in die NOM Messen, zur alten Messe müssen die meinten auf Grund der Entfernung noch fahren!
Mittwoch, 30. April 2008 14:55
cantate: Gehen eigentlich mehr Leute
in die NOM-Messen oder in die alten?
Mittwoch, 30. April 2008 12:58
HBR: Ladenhüter?
„Die vom Konzil gewollte Liturgie wurde überall mit reger Anteilnahme und Enthusiasmus gefeiert“. Der ehemalige päpstliche Zeremonienmeister verteidigt seine liturgischen Ladenhüter.
Ich kann darin keinen Ladenhüter sehen, wenn weltweit ettliche Millionen Gläubige die ordentliche Liturgie feiern.

Einen Ladenhüter stellt eher die alte Messe dar, die von ein paar tausend Liebhabern gefeiert wird

Einseitige Interpretation von ‘Summorum Pontificum’
In diesem Zusammenhang wird der Erzbischof auch auf das päpstliche Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ angesprochen.

Dieses müsse im Kontext gelesen werden, in das der Papst es gestellt habe – antwortet er.

Dem Papst geht es in dem Motu Proprio – so Mons. Marini – nicht um die Liturgie, sondern um die „Einheit der Kirche“.

Benedikt XVI. wolle nicht, daß „die Autorität des Konzils“ durch das Motu Proprio berührt oder die „liturgische Reform in Zweifel gezogen“ werde – dementiert er.

Das ist genau das, was ich schon immer über das Motu Proprio gesagt habe.
Mittwoch, 30. April 2008 11:51
Sozialkatholisch: Massenmessen
Es ist schon interessant das viele bereit sind ein heiliges Massenspektakel mitzumachen aber Sonntags beim normalen NOM die Messen immer leerer werden.
Das könnte auch durchaus am NOM liegen.
Mittwoch, 30. April 2008 11:26
stimme der vernunft: Lieber Heinrich
ehrfurchtslos, geschmacklos, verwegen

Ich versuche manchmal, in der Regel allerdings erfolglos, mich in den Kommentaren auf das Niveau der kommentierten Artikel herunter zu begeben.
Mittwoch, 30. April 2008 11:24
ehrfurchtslos, geschmacklos, verwegen wie viele Ihrer Kommentare.
Mittwoch, 30. April 2008 11:00
stimme der vernunft: Massenmessen
Statt eine Messe vor zehntausend Gläubigen könnte man doch auch tausend Tische aufstellen, mit Stucknippes und geschmacklosen Kerzenleuchtern vollstellen, und könnte tausend Priester gleichzeitig tausend stille Messen lesen lassen. Viel hilft viel, und wenn sich die zehntausend Priester ein bisschen beeilen, schaffen sie in der zeit einer Papst-Massenmesse leicht jeder seine 5 oder sechs stillen Messen zu lesen.

Dann hätte man statt einer Messe 55001 Messen, und hättet fünfundfünfzigtausenmal soviel Heil vom Himmel herabgezwungen!
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