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Mittwoch, 30. April 2008 12:28
Eine Ordensgemeinschaft des Alten Ritus möchte sich mit der Hierarchie aussöhnen. Ihre Seminaristen wurden bereits aus einem Priesterseminar der Piusbruderschaft abgezogen. Informelle Verhandlungen mit dem Vatikan wurden aufgenommen.
Zurück zum Artikel 36 Lesermeinungen:
Sonntag, 4. Mai 2008 12:53
Die Stellungnahme Bischof Fellays zum Thema Einigung mit Rom ist sehr verständlich und klar formuliert. Die Zweifel er Piuabruderschaft sind nicht unberechtigt. Muß die Vereinigung wirklich Rom unvoreingenommen folgen, wenn deren Standpunkt in Sachen kirchlicher Lehre offenbar mit sich selbst im Widerspruch liegt. Warum nimmt der Papst die Exkummunikation der Bischöfe nicht zurück, obwohl deren Standpunkt verständlich ist? Warum ist man in diesem Punkt so unnachgiebig, aber ansonsten so liberal in Beziehung zu anderen Religionen?
Rundbrief Fellays:
http://www.fsspx.info/ticker/more.php?show=120911623…
Donnerstag, 1. Mai 2008 22:56
ave: Neuprotestantisches Rom
Es gibt also verschiedene Roms, auch ein neuprotestantisches. Es ist schön, diesen Eindruck, den man als „altlutherisch“ Ausgerichteter schon lange haben konnte, nun von berufener Seite bestätigt wird. Vieles in den Feststellungen der schottischen Ordensbrüder erinnert an das, was man auch vom „evangelischen“ Neuprotestantismus sagen kann – Pluralismus so weit das Auge reicht, der durch formalrechtliche Bande zusammengehalten wird, was man akzeptiert, solange man zu „nichts“ gezwungen wird. So hat man in den „protestantischen“ Kirchen den Rechtgläubigen auch die Frauenordination und die Homoehe untergejubelt.
Donnerstag, 1. Mai 2008 00:02
unteroktav: @ HBR
Nein, das habe ich nicht vergessen, daher habe ich ja geschrieben „IHREN Katholizismus“, also das, was diese Herrschaften darunter verstehen.
Aber danke trotzdem für den Hinweis.
Mittwoch, 30. April 2008 23:55
HBR: @Unteroktav
an dieser Truppe ein Vorbild nehmen würden und sich auch auf irgendeine einsame Insel zurückziehen würden um dort ungestört und nicht-störend ihren Katholizismus zu praktizieren …
Sie vergessen nur, dass dies kein echter Katholizismus mehr wäre. Echten Katholizismus kann nur praktizieren, wer in Einheit mit der Kirche steht.
Mittwoch, 30. April 2008 23:51
unteroktav: Wenn sich nur manche
an dieser Truppe ein Vorbild nehmen würden und sich auch auf irgendeine einsame Insel zurückziehen würden um dort ungestört und nicht-störend ihren Katholizismus zu praktizieren …

Ansonsten vielen Dank für diese spektakuläre Nachricht über diesen boomenden Orden. Ich denke mal, der Papst wird nun bald auf das Inselchen reisen, um dort Gespräche zu führen und sich belehren und beraten zu lassen, wie er die heruntergekommene V2-Kirche noch halbwegs vor dem Untergang retten kann.

Ach ja, @vertikal-kathole: ich darf – gewiss in Ihrem Sinne – noch ein „jawoll“ zu Ihrem Beitrag ergänzen, denn das haben Sie vergessen. Sie schwächeln!
Mittwoch, 30. April 2008 22:45
ottaviani: seit dem Jahr 1988
gibt es vom Vatikan errichtete Ordensgemeinschaften oder Kongregationen zu deren charisma es gehört ausschließlich die liturgischen Bücher des Jahres 1962 zu verwenden
das sind somit Ordensgemeinschaften für den alten Ritus wenn man so will
Mittwoch, 30. April 2008 22:18
raindance1: hin und her und her und hin
Die Transalpinen Redemptoristen glauben, daß mit Papst Benedikt XVI. im mit dunklen Wolken behangenen Himmel über dem ewigen Rom ein kleines Licht erschienen ist
„Der Papst ist also ein kleines Licht“
führen wir die Gedanken der Insulaner fort:…der Papst ist ein kleines bischen katholisch, die Pius Brüder sind ein kleines bischen mehr katholisch, die Insulaner Brüder sind noch ein bischen viel mehr katholisch und ihnen ist ein kleines Licht aufgegangen…und dann haben sie das kleine Licht hinter den Wolken gesehen…

Das steht fest: Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich. Und wer sich nicht ganz für mich einsetzt, der schadet meiner Sache.»“
Mittwoch, 30. April 2008 21:25
Gotthard: die Begriffe stimmen nicht mehr
Eine Ordensgemeinschaft des Alten Ritus
Was soll denn diese Bezeichnung.
Es gibt keine Ordensgemeinschaften für oder in einem bestimmten Ritus.
Es mag Ordensgemeinschaften geben,die sich einem bestimmten besonders verpflichtet fühlen.
Dieser Ritus kann aber kein besonderes Charisma dieser Gemeinschaft sein.
Die Eucharistiefeier ist in jedem Orden der Mittelpunkt des Lebens und Handelns – unabhängig vom Ritus.
Mittwoch, 30. April 2008 20:51
Alois Bischof: Gott segne diese guten Redemptoristen
Aber bitte, bitte keine Kompromiße. Ich glaube, daß eine Institut-du-Bon-Pasteur-Einigung gefährlich wäre in diesem Falle.

Auch hat sich die fatalistische und unkatholische Orientierung im modernen Rom nicht geändert was den Kontroversen der Glaubenslehre angeht. Falscher Ökumenismus, perverse Ideologie der politischen Religionsfreiheit, Interreligiöse Kompromiße (vgl. das von Papa Stronsay angenommene neue Kasper-Ratzinger-Karfreitagsgebet „intrante plenitudine“), Handkommunion, „lebendige“ Überlieferung, und andere Konzepte die dem Neo-Modernismus (Subjektivismus, Immanentismus) und dem Pantheismus der Nouvelle Théologie entstammen, sind alle noch dominant in vatikanischen Universitäten und Hochschulen, und vor allem im vatikanischen Klerus der Curia. Summum der neuen Orientierung ist auch die Sicht der Dinge des Papa Ratzinger selbst.
Mittwoch, 30. April 2008 20:19
sexychrist: Glaube
Ich meinte den Glauben an Gott.

Meine Freundin ist auf nem einmonatigen Austausch in den USA, deshalb fällt der erste Mai zumindest in der Hinsicht flach!
Mittwoch, 30. April 2008 19:49
HeinrichvonOfterdingen: Klar Sexychrist,
Man kann auch die katholische Kirche, ihre Struktur und Führer, ihre weltlichen Meinungen ablehnen und trotzdem ein gläubiger Mensch sein.
… das trifft in etwa auf alle kommunistischen Führer zu, die alles ablehnten was Sie ansprechen und trotzdem an den heiligen Sozialismus glaubten.
Mittwoch, 30. April 2008 19:42
ottaviani: nein!
sie gehen nach rom und hören was man ihnen zu sagen hat dann werden sie beraten und entscheiden ist doch ganz einfach
Mittwoch, 30. April 2008 19:26
raindance1: was wollen sie jetzt?
Die Transalpinen Redemptoristen verstehen ihre Kontakte mit Rom nicht als Bruch der Freundschaft mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. und mit anderen Organisationen des Alten Ritus.
wollen sie jetzt mit Rom oder nicht mit Rom, mit der Piusbruderschaft oder doch nicht mit der, mit Rom und den Piusleuten, aber dann doch nicht ganz mit den Piusleuten wegen des Drucks auf die Seminaristen, oder doch mit Pius und ohne Rom wegen der Zweideutigkeiten der Römer, oder doch lieber mit Rom aber auch mit der Freundschaft zur Piusbruderschaft…oder machen sie jetzt einfach einen Kindergarten auf…
Mittwoch, 30. April 2008 19:11
Tridentinus: @HBR: Mit Sinn für Ironie
könnte man antworten: Ein post-lapsales Präsent!
Mittwoch, 30. April 2008 18:02
HBR: @(Un)sexychrist: Die Kirche wurde uns aber von Gott geschenkt
Man kann auch die katholische Kirche, ihre Struktur und Führer, ihre weltlichen Meinungen ablehnen und trotzdem ein gläubiger Mensch sein.
Das geht schlecht. In diesem Fall stehen sie außerhalb der Kirche und sind dem Neoprotestantismus verfallen.
Mittwoch, 30. April 2008 16:23
Also, Kreuz.net ist auch nicht mehr das, was es mal war. Gestern sind Ihre komischen Statements u.a. wegen unschicklicher Verweise auf noch unschicklichere Seiten entfernt worden, und heute veröffentlichen Sie schon wieder Ihre von sozialisten Hedonisten gesponserten niedlichen Ein- und Zweizeiler. Tanzen Sie sich in den 1. Mai, aber schleunigst! Was ist das nur für eine Welt…
Mittwoch, 30. April 2008 16:13
sexychrist: Die Kirche ist nicht Gott
Man kann auch die katholische Kirche, ihre Struktur und Führer, ihre weltlichen Meinungen ablehnen und trotzdem ein gläubiger Mensch sein.
Mittwoch, 30. April 2008 16:10
HBR: @Parmesan
Es wollen eben nicht alle Sektierer auf Dauer in Kirchen – und damit auch Gottesferne leben. Danken wir daher dem Herrn für jeden Schismatiker und Sektierer, welcher wieder in den Schoss der heilgen Kirche zurückkehrt.
Mittwoch, 30. April 2008 16:09
Was suchst du denn dann hier auf dieser Seite?
Solltest du dich nicht lieber bei deiner Sekte aufhalten?
Mittwoch, 30. April 2008 16:07
Parmenas: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 30. April 2008 16:04
Sehr glücklich scheinst du in deiner Sekte ja nicht zu sein, wenn du immerzu nach Rom schielen musst.
Mittwoch, 30. April 2008 16:00
Parmenas: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 30. April 2008 14:52
HeinrichvonOfterdingen: Lieber tridentinus,
bedingungsloser Gehorsam, was das nicht eine der SS-„Tugenden“?
Mittwoch, 30. April 2008 14:15
sani: Dieser „grandiose – wahrlich kirchenhistorische“ …
… Schritt und das sprichwörtliche Reissackerl im chinesischen Hunan – sowas von schnurzegal;

Wenn die 25 Brüder sich wirklich im Recht wähnen, mit reinstem Gewissen, demütig auf lateinisch ihr Offizium beten, wird der liebe Gott sie schon in ihren lateinischen Himmel hineinlassen; genauso wie er 99,9% der Katholiken in ihren V2 – Himmel aufnehmen wird (wenn’s sonst auch brav gewesen sind) – und sonst: what shell’s
Mittwoch, 30. April 2008 13:59
Tridentinus: Bedingungsloser Gehorsam
ist eine Karikatur des Gehorsams, egal welcher menschlichen (auch kirchlichen) Autorität gegenüber. Das war das ultramontane Missverständnis ab 1870, dass auch Mitschuld an den Zerrbildern der Nachkonzilszeit und der Krise echter Autorität trägt.
Mittwoch, 30. April 2008 13:51
RJH: Dieser Schritt hat das Potential
einen Dammbruch zu verursachen!
Mittwoch, 30. April 2008 13:49
HeinrichvonOfterdingen: Ratzingers Devise ist: divide et impera,
und schon wieder ist jemand im Zuge darauf hereinzufallen.
Mittwoch, 30. April 2008 13:47
HBR: @Tridentinus
ist doch wirklich in keine Richtung etwas auszusetzen. Ein Vorbild für die FSSPX!
Es ist in sofern am Verhalten der Mönche etwas auszusetzen, als dass sie nicht bedingungslos Gehorsam gegenüber dem heiligen Vater geloben. Aber es ist ein Anfang. Man kann hoffen, dass sich der Rest der Lefebvre-Sekte dieser Handlung anschießt
Mittwoch, 30. April 2008 13:43
wassers: Irrtümer wie in Campos
Der Schritt der Redemptoristen ist so bedauerlich wie die Entscheidung des Nachfolgers S. E. Bischof de Castro Meyer, der ebenfalls nicht zur Klarheit beiträgt. Besser wären Geduld und Beharrlichkeit angesagt, Rom wieder zu seinen Quellen zurück zu führen als sich in vorschnellem Handeln einem Papst „zu unterwerfen“, wobei überhaupt nicht klar ist, wie es nach diesem weiter gehen wird. Vorsicht und Klugheit waren die Maximen des Handelns S. E. Erzbischof Lefébvres, dieser Maxime hätte man weiter folgen sollen, denn ohne Msgr. und sein unerbittliches Festhalten am katholischen Glauben gäbe es kein „Motu Proprio“, sondern die Schamlosigkeit der konziliaren Zerstörung hätte sich völlig durchgesetzt.
Mittwoch, 30. April 2008 13:41
Tridentinus: An der Haltung dieser Männer
ist doch wirklich in keine Richtung etwas auszusetzen. Ein Vorbild für die FSSPX!
Mittwoch, 30. April 2008 13:38
Gotthard: Abweichler
Die Gemeinschaft hat auch ihre Seminaristen aus dem australischen Seminar der Priesterbruderschaft St. Pius X. nach Papa Stronsay zurückgerufen, um sie dort keinen „Druckversuchen“ ausgesetzt zu lassen.
es ist schon interessant, wie sich der Pius-Verein gegenüber „Abweichlern“ verhält…
Mittwoch, 30. April 2008 13:08
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn passt hier überhaupt nicht, oder kommen etwa alle Amtskirchler pauschal in den Himmel und alle Traditionalisten sind verloren?
Ganz von Gott abgekehrt, bzw Gott verlassen haben weder Tradition noch einige Protestantengruppen. Bereiche der Amtskirche sehen aber leider so aus das sie sich von Gott abgekehrt haben was sich im ignorieren der Gebote Gottes zeigt.

Ich freue mich auch über den Schritt der Redemtoristen würde aber nie sagen das sie vorher verloren waren.
Mittwoch, 30. April 2008 13:02
RJH: Ein Tag des Jubels und Freude!
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
(Lk 15,21-24)

Dieser Schritt kann den transalpinen Redemptoristen gar nicht hoch genug angerechnet werden! Wer hätte gedacht, daß die Saat des Motu Proprio so schnell Frucht bringt. Und die Frucht wird sich vermehren, dreißigfach, sechzigfach, ja hundertfach.

Willkommen daheim!
Mittwoch, 30. April 2008 13:02
HBR: 25 Mönche und dann noch Forderungen stellen wollen
n ihrer Mitteilung betonen die Ordensleute allerdings, daß sie nicht dem „Rom neomodernistischer und neoprotestantischer Ausrichtung“ folgen wollen:

„Darum halten wir an allem fest, was von der Kirche in Fragen des Glaubens, der Moral, des Gottesdienstes, der Katechese, der Priesterausbildung und der Ekklesiologie beständig gelehrt und praktiziert – und in Büchern kodifiziert festgehalten ist, die vor dem modernistischen Einfluß des Konzils publiziert wurden.“

So wird es wohl nichts mit der Versöhnung zum Heiligen Stuhl. Wenn jemand im Schisma lebt und sich mit der Kirche aussöhnen will, sollte dieser reumütig und in Demut in die Kirche zurückkehren. Anstatt dann auch noch irgendwelche Forderungen zu formulieren sollten die 25 (!) Mönche lieber den Gehorsam geloben. Das wäre wahrhaft katholisch
Mittwoch, 30. April 2008 12:43
sani: Da versucht schon wieder …
… das 325. Schwanzhäärchen von rechts mit dem ganzen Hund zu wedeln (weil das Sprichwort vom Schwanz, der mit dem Hund wedelt nicht wirklich adäquat ist – zu groß sind da die Größenverhältnisse)
Mittwoch, 30. April 2008 12:38
LandorganistII: Was ein Aufwand
für 25 Mönchlein. Als hätte der Papst nichts wichtigeres zu tun.
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