Transalpine Redemptoristen
Aber nicht mit dem neoprotestantischen Rom
Eine Ordensgemeinschaft des Alten Ritus möchte sich mit der Hierarchie aussöhnen. Ihre Seminaristen wurden bereits aus einem Priesterseminar der Piusbruderschaft abgezogen. Informelle Verhandlungen mit dem Vatikan wurden aufgenommen.
Transalpine Redemptoristen
Transalpine Redemptoristen
(kreuz.net, Papa Stronsay) Die ‘Transalpinen Redemptoristen’ haben am Montag eine Presseerklärung veröffentlicht, in der sie ankündigen, ihre Arbeit zur Rettung der Seelen künftig unter der Obhut der katholischen Hierarchie fortsetzen zu wollen.

Die Transalpinen Redemptoristen sind ein bis dato unabhängiger Orden mit 25 Mitgliedern und Verbindungen zur Priesterbruderschaft Sankt Pius X. Die Gemeinschaft lebt auf der kleinen Insel Papa Stronsay im äußersten Nordosten Schottlands.

In ihrer Mitteilung betonen die Ordensleute allerdings, daß sie nicht dem „Rom neomodernistischer und neoprotestantischer Ausrichtung“ folgen wollen:

„Darum halten wir an allem fest, was von der Kirche in Fragen des Glaubens, der Moral, des Gottesdienstes, der Katechese, der Priesterausbildung und der Ekklesiologie beständig gelehrt und praktiziert – und in Büchern kodifiziert festgehalten ist, die vor dem modernistischen Einfluß des Konzils publiziert wurden.“

Die Transalpinen Redemptoristen glauben, daß mit Papst Benedikt XVI. im mit dunklen Wolken behangenen Himmel über dem ewigen Rom ein kleines Licht erschienen ist. Der Papst erlaube es, der zeitlosen Tradition der Kirche völlig und kompromißlos anzuhangen.

Benedikt XVI. scheine bereit zu sein, das „Experiment der Tradition“ zuzulassen, um das Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) schon vor vielen Jahren gebeten habe. Als Beweis führt die Presseerklärung das Motu Poprio ‘Summorum Pontificum’ an.

Das Motu Proprio lade auch Gemeinschaften des Alten Ritus ein, die Versöhnung mit der Kirche zu suchen: „Es ist eine Einladung, mit dem Heiligen Vater in Gemeinschaft zu sein, während wir dabei einfach so bleiben, wie wir sind.“

Einfache Gelübde bei den altgläubigen Redemptoristen
Die Insel Papa Stronsay

Die falschen Lehren des Zweiten Vatikanums

Für die Transalpinen Redemptoristen bleibt klar, daß die Zweideutigkeiten des Zweiten Vatikanums geklärt werden müssen. Sie glauben auch, daß die Verantwortlichen in Rom immer deutlicher sehen, daß die zweitausendjährige Tradition der Kirche mit dem Zweiten Vatikanum versöhnt werden müsse.

Wie das genau geschehen müsse, sei eine der entscheidenden Fragen unserer Zeit. Diese könne weder leicht noch bald beantwortet werden. Das lehre auch die Kirchengeschichte. Diese zeige aber, daß falsche Lehren mit der Zeit aussterben, weil sie keine Früchte bringen.

Dann stellen die Transalpinen Redemptoristen die Frage: „Können Zweideutigkeiten und Verwirrung und die falsche Interpretationen, die sich daraus ergeben, die Rechtfertigung dafür sein, daß wir die sichtbare Einheit mit Rom nicht akzeptieren?“

Die Antwort: Solange Auslegungen, die der Tradition der Kirche widersprechen, ihnen nicht aufgezwungen würden, seien diese kein Hindernis für die Einheit: „Wir müssen einfach frei bleiben, um die ewige Lehre der Kirche zu verkündigen, während wir versuchen zu versöhnen, was versöhnt werden kann.“

Der Regierungsstil des Papstes

Die Einheit des Glaubens und der Gemeinschaft finde sich „in der Person“ des Nachfolgers Petri – nicht in der vatikanischen Bürokratie.

Die Transalpinen Redemptoristen fühlen sich auch aufgrund der Sichtbarkeit der Kirche gedrängt, Schritt auf Rom zu machen.

Während dieser langen Jahre der Krise habe ihre Position – so glauben sie – der Sichtbarkeit der Kirche nicht geschadet, weil es sichtbare Probleme gegeben habe, die einen scheinbar sichtbaren Bruch in der Einheit begründet hätten: „Wir in der Tradition waren das Objekt einer sichtbaren Ungerechtigkeit und eines sichtbaren Machtmißbrauchs.“

Nun habe sich der der Nachfolger Petri entschuldigt und die Hand nach ihnen ausgestreckt, um sie so anzunehmen, wie sie sind: „Welche weitere sichtbare Rechtfertigung werden wir finden, um die Gemeinschaft mit ihm abzulehnen?“

Man könne vom Papst nicht erwarten, daß er alle Probleme der Kirche löse. Dem Heiligen Vater seien – im Gegensatz zu den Päpsten frühere Zeiten – viele Kontrollmöglichkeiten geraubt worden. Er regiere jetzt mehr „über die Diplomatie als über eine monarchische Autorität“. Man könne den Kurs des Schiffs Petri auch nicht zu schnell ändern. Wenn das Ruder zu rasch herumgerissen würde, könnten noch mehr Seelen vom Deck ins Meer fallen.

Angesichts dieser Überlegungen, glaubt die Gemeinschaft, nicht länger im bisherigen Status einer angenommenen Jurisdiktion bleiben zu können. Wenn die römischen Autoritäten bereit seien, der Gemeinschaft die normalen priesterlichen Fakultäten zu verleihen, bestehe die bisherige jurisdiktionelle Notlage nicht mehr.

Allerdings könne nur die Zeit sagen, ob der Zeitpunkt für eine Übereinkunft mit Rom gekommen sei. Die Klugheit verlange es, langsam und vorsichtig voranzugehen und jeden Schritt der Diskussion gut zu überdenken. Dabei brauche die Gemeinschaft ihre Freunde aus dem Lager der Tradition.

Die Transalpinen Redemptoristen verstehen ihre Kontakte mit Rom nicht als Bruch der Freundschaft mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. und mit anderen Organisationen des Alten Ritus.

Doch keine Freundschaft?

Abschließend erklärt die Stellungnahme, daß die Gemeinschaft bisher zwei inoffizielle Gespräche mit einem Redemptoristenbischof geführt habe, der für den Heiligen Stuhl arbeite.

Die Gemeinschaft hat auch ihre Seminaristen aus dem australischen Seminar der Priesterbruderschaft St. Pius X. nach Papa Stronsay zurückgerufen, um sie dort keinen „Druckversuchen“ ausgesetzt zu lassen.
      
34 Lesermeinungen
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#36   gelobt sei jesus christus   12:53:01 | Sonntag, 4. Mai 2008
Bischof Fellay
Die Stellungnahme Bischof Fellays zum Thema Einigung mit Rom ist sehr verständlich und klar formuliert. Die Zweifel er Piuabruderschaft sind nicht unberechtigt. Muß die Vereinigung wirklich Rom unvoreingenommen folgen, wenn deren Standpunkt in Sachen kirchlicher Lehre offenbar mit sich selbst im Widerspruch liegt. Warum nimmt der Papst die Exkummunikation der Bischöfe nicht zurück, obwohl deren Standpunkt verständlich ist? Warum ist man in diesem Punkt so unnachgiebig, aber ansonsten so liberal in Beziehung zu anderen Religionen?
Rundbrief Fellays:
www.fsspx.info/ticker/more.php?show=120911623…
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#35   ave   22:56:53 | Donnerstag, 1. Mai 2008
Neuprotestantisches Rom
Es gibt also verschiedene Roms, auch ein neuprotestantisches. Es ist schön, diesen Eindruck, den man als „altlutherisch“ Ausgerichteter schon lange haben konnte, nun von berufener Seite bestätigt wird. Vieles in den Feststellungen der schottischen Ordensbrüder erinnert an das, was man auch vom „evangelischen“ Neuprotestantismus sagen kann – Pluralismus so weit das Auge reicht, der durch formalrechtliche Bande zusammengehalten wird, was man akzeptiert, solange man zu „nichts“ gezwungen wird. So hat man in den „protestantischen“ Kirchen den Rechtgläubigen auch die Frauenordination und die Homoehe untergejubelt.
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#34   unteroktav   00:02:55 | Donnerstag, 1. Mai 2008
@ HBR
Nein, das habe ich nicht vergessen, daher habe ich ja geschrieben „IHREN Katholizismus“, also das, was diese Herrschaften darunter verstehen.
Aber danke trotzdem für den Hinweis.
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#33   HBR   23:55:26 | Mittwoch, 30. April 2008
@Unteroktav
an dieser Truppe ein Vorbild nehmen würden und sich auch auf irgendeine einsame Insel zurückziehen würden um dort ungestört und nicht-störend ihren Katholizismus zu praktizieren …
Sie vergessen nur, dass dies kein echter Katholizismus mehr wäre. Echten Katholizismus kann nur praktizieren, wer in Einheit mit der Kirche steht.
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#32   unteroktav   23:51:47 | Mittwoch, 30. April 2008
Wenn sich nur manche
an dieser Truppe ein Vorbild nehmen würden und sich auch auf irgendeine einsame Insel zurückziehen würden um dort ungestört und nicht-störend ihren Katholizismus zu praktizieren …
Ansonsten vielen Dank für diese spektakuläre Nachricht über diesen boomenden Orden. Ich denke mal, der Papst wird nun bald auf das Inselchen reisen, um dort Gespräche zu führen und sich belehren und beraten zu lassen, wie er die heruntergekommene V2-Kirche noch halbwegs vor dem Untergang retten kann.
Ach ja, @vertikal-kathole: ich darf – gewiss in Ihrem Sinne – noch ein „jawoll“ zu Ihrem Beitrag ergänzen, denn das haben Sie vergessen. Sie schwächeln!
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#31   ottaviani   22:45:09 | Mittwoch, 30. April 2008
seit dem Jahr 1988
gibt es vom Vatikan errichtete Ordensgemeinschaften oder Kongregationen zu deren charisma es gehört ausschließlich die liturgischen Bücher des Jahres 1962 zu verwenden
das sind somit Ordensgemeinschaften für den alten Ritus wenn man so will
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#30   raindance1 †   22:18:40 | Mittwoch, 30. April 2008
hin und her und her und hin
Die Transalpinen Redemptoristen glauben, daß mit Papst Benedikt XVI. im mit dunklen Wolken behangenen Himmel über dem ewigen Rom ein kleines Licht erschienen ist
„Der Papst ist also ein kleines Licht“
führen wir die Gedanken der Insulaner fort:…der Papst ist ein kleines bischen katholisch, die Pius Brüder sind ein kleines bischen mehr katholisch, die Insulaner Brüder sind noch ein bischen viel mehr katholisch und ihnen ist ein kleines Licht aufgegangen…und dann haben sie das kleine Licht hinter den Wolken gesehen…
Das steht fest: Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich. Und wer sich nicht ganz für mich einsetzt, der schadet meiner Sache.»“
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#29   Gotthard   21:25:00 | Mittwoch, 30. April 2008
die Begriffe stimmen nicht mehr
Eine Ordensgemeinschaft des Alten Ritus
Was soll denn diese Bezeichnung.
Es gibt keine Ordensgemeinschaften für oder in einem bestimmten Ritus.
Es mag Ordensgemeinschaften geben,die sich einem bestimmten besonders verpflichtet fühlen.
Dieser Ritus kann aber kein besonderes Charisma dieser Gemeinschaft sein.
Die Eucharistiefeier ist in jedem Orden der Mittelpunkt des Lebens und Handelns – unabhängig vom Ritus.
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#28   Alois Bischof   20:51:56 | Mittwoch, 30. April 2008
Gott segne diese guten Redemptoristen
Aber bitte, bitte keine Kompromiße. Ich glaube, daß eine Institut-du-Bon-Pasteur-Einigung gefährlich wäre in diesem Falle.
Auch hat sich die fatalistische und unkatholische Orientierung im modernen Rom nicht geändert was den Kontroversen der Glaubenslehre angeht. Falscher Ökumenismus, perverse Ideologie der politischen Religionsfreiheit, Interreligiöse Kompromiße (vgl. das von Papa Stronsay angenommene neue Kasper-Ratzinger-Karfreitagsgebet „intrante plenitudine“), Handkommunion, „lebendige“ Überlieferung, und andere Konzepte die dem Neo-Modernismus (Subjektivismus, Immanentismus) und dem Pantheismus der Nouvelle Théologie entstammen, sind alle noch dominant in vatikanischen Universitäten und Hochschulen, und vor allem im vatikanischen Klerus der Curia. Summum der neuen Orientierung ist auch die Sicht der Dinge des Papa Ratzinger selbst.
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#27   sexychrist   20:19:48 | Mittwoch, 30. April 2008
Glaube
Ich meinte den Glauben an Gott.
Meine Freundin ist auf nem einmonatigen Austausch in den USA, deshalb fällt der erste Mai zumindest in der Hinsicht flach!
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#26   HeinrichvonOfterdingen   19:49:39 | Mittwoch, 30. April 2008
Klar Sexychrist,
Man kann auch die katholische Kirche, ihre Struktur und Führer, ihre weltlichen Meinungen ablehnen und trotzdem ein gläubiger Mensch sein.
… das trifft in etwa auf alle kommunistischen Führer zu, die alles ablehnten was Sie ansprechen und trotzdem an den heiligen Sozialismus glaubten.
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#25   ottaviani   19:42:22 | Mittwoch, 30. April 2008
nein!
sie gehen nach rom und hören was man ihnen zu sagen hat dann werden sie beraten und entscheiden ist doch ganz einfach
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#24   raindance1 †   19:26:04 | Mittwoch, 30. April 2008
was wollen sie jetzt?
Die Transalpinen Redemptoristen verstehen ihre Kontakte mit Rom nicht als Bruch der Freundschaft mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. und mit anderen Organisationen des Alten Ritus.
wollen sie jetzt mit Rom oder nicht mit Rom, mit der Piusbruderschaft oder doch nicht mit der, mit Rom und den Piusleuten, aber dann doch nicht ganz mit den Piusleuten wegen des Drucks auf die Seminaristen, oder doch mit Pius und ohne Rom wegen der Zweideutigkeiten der Römer, oder doch lieber mit Rom aber auch mit der Freundschaft zur Piusbruderschaft…oder machen sie jetzt einfach einen Kindergarten auf…
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#23   Tridentinus   19:11:00 | Mittwoch, 30. April 2008
@HBR: Mit Sinn für Ironie
könnte man antworten: Ein post-lapsales Präsent!
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#22   HBR   18:02:14 | Mittwoch, 30. April 2008
@(Un)sexychrist: Die Kirche wurde uns aber von Gott geschenkt
Man kann auch die katholische Kirche, ihre Struktur und Führer, ihre weltlichen Meinungen ablehnen und trotzdem ein gläubiger Mensch sein.
Das geht schlecht. In diesem Fall stehen sie außerhalb der Kirche und sind dem Neoprotestantismus verfallen.
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#21   aufrechterkatholik   16:23:52 | Mittwoch, 30. April 2008
…christ
Also, Kreuz.net ist auch nicht mehr das, was es mal war. Gestern sind Ihre komischen Statements u.a. wegen unschicklicher Verweise auf noch unschicklichere Seiten entfernt worden, und heute veröffentlichen Sie schon wieder Ihre von sozialisten Hedonisten gesponserten niedlichen Ein- und Zweizeiler. Tanzen Sie sich in den 1. Mai, aber schleunigst! Was ist das nur für eine Welt…
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#20   sexychrist   16:13:47 | Mittwoch, 30. April 2008
Die Kirche ist nicht Gott
Man kann auch die katholische Kirche, ihre Struktur und Führer, ihre weltlichen Meinungen ablehnen und trotzdem ein gläubiger Mensch sein.
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#19   HBR   16:10:19 | Mittwoch, 30. April 2008
@Parmesan
Es wollen eben nicht alle Sektierer auf Dauer in Kirchen – und damit auch Gottesferne leben. Danken wir daher dem Herrn für jeden Schismatiker und Sektierer, welcher wieder in den Schoss der heilgen Kirche zurückkehrt.
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#18   stimme der vernunft †   16:09:39 | Mittwoch, 30. April 2008
@Parmesan
Was suchst du denn dann hier auf dieser Seite?
Solltest du dich nicht lieber bei deiner Sekte aufhalten?
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#16   stimme der vernunft †   16:04:51 | Mittwoch, 30. April 2008
@Parmesan
Sehr glücklich scheinst du in deiner Sekte ja nicht zu sein, wenn du immerzu nach Rom schielen musst.
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#14   HeinrichvonOfterdingen   14:52:25 | Mittwoch, 30. April 2008
Lieber tridentinus,
bedingungsloser Gehorsam, was das nicht eine der SS-„Tugenden“?
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#13   sani †   14:15:58 | Mittwoch, 30. April 2008
Dieser „grandiose – wahrlich kirchenhistorische“ …
… Schritt und das sprichwörtliche Reissackerl im chinesischen Hunan – sowas von schnurzegal;
Wenn die 25 Brüder sich wirklich im Recht wähnen, mit reinstem Gewissen, demütig auf lateinisch ihr Offizium beten, wird der liebe Gott sie schon in ihren lateinischen Himmel hineinlassen; genauso wie er 99,9% der Katholiken in ihren V2 – Himmel aufnehmen wird (wenn’s sonst auch brav gewesen sind) – und sonst: what shell’s :-) :&)
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#12   Tridentinus   13:59:01 | Mittwoch, 30. April 2008
Bedingungsloser Gehorsam
ist eine Karikatur des Gehorsams, egal welcher menschlichen (auch kirchlichen) Autorität gegenüber. Das war das ultramontane Missverständnis ab 1870, dass auch Mitschuld an den Zerrbildern der Nachkonzilszeit und der Krise echter Autorität trägt.
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#11   RJH   13:51:38 | Mittwoch, 30. April 2008
Dieser Schritt hat das Potential
einen Dammbruch zu verursachen!
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#10   HeinrichvonOfterdingen   13:49:54 | Mittwoch, 30. April 2008
Ratzingers Devise ist: divide et impera,
und schon wieder ist jemand im Zuge darauf hereinzufallen.
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#9   HBR   13:47:35 | Mittwoch, 30. April 2008
@Tridentinus
ist doch wirklich in keine Richtung etwas auszusetzen. Ein Vorbild für die FSSPX!
Es ist in sofern am Verhalten der Mönche etwas auszusetzen, als dass sie nicht bedingungslos Gehorsam gegenüber dem heiligen Vater geloben. Aber es ist ein Anfang. Man kann hoffen, dass sich der Rest der Lefebvre-Sekte dieser Handlung anschießt
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#8   wassers   13:43:15 | Mittwoch, 30. April 2008
Irrtümer wie in Campos
Der Schritt der Redemptoristen ist so bedauerlich wie die Entscheidung des Nachfolgers S. E. Bischof de Castro Meyer, der ebenfalls nicht zur Klarheit beiträgt. Besser wären Geduld und Beharrlichkeit angesagt, Rom wieder zu seinen Quellen zurück zu führen als sich in vorschnellem Handeln einem Papst „zu unterwerfen“, wobei überhaupt nicht klar ist, wie es nach diesem weiter gehen wird. Vorsicht und Klugheit waren die Maximen des Handelns S. E. Erzbischof Lefébvres, dieser Maxime hätte man weiter folgen sollen, denn ohne Msgr. und sein unerbittliches Festhalten am katholischen Glauben gäbe es kein „Motu Proprio“, sondern die Schamlosigkeit der konziliaren Zerstörung hätte sich völlig durchgesetzt.
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#7   Tridentinus   13:41:49 | Mittwoch, 30. April 2008
An der Haltung dieser Männer
ist doch wirklich in keine Richtung etwas auszusetzen. Ein Vorbild für die FSSPX!
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#6   Gotthard   13:38:14 | Mittwoch, 30. April 2008
Abweichler
Die Gemeinschaft hat auch ihre Seminaristen aus dem australischen Seminar der Priesterbruderschaft St. Pius X. nach Papa Stronsay zurückgerufen, um sie dort keinen „Druckversuchen“ ausgesetzt zu lassen.
es ist schon interessant, wie sich der Pius-Verein gegenüber „Abweichlern“ verhält…
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#5   Sozialkatholisch   13:08:29 | Mittwoch, 30. April 2008
@ RJH
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn passt hier überhaupt nicht, oder kommen etwa alle Amtskirchler pauschal in den Himmel und alle Traditionalisten sind verloren?
Ganz von Gott abgekehrt, bzw Gott verlassen haben weder Tradition noch einige Protestantengruppen. Bereiche der Amtskirche sehen aber leider so aus das sie sich von Gott abgekehrt haben was sich im ignorieren der Gebote Gottes zeigt.
Ich freue mich auch über den Schritt der Redemtoristen würde aber nie sagen das sie vorher verloren waren.
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#4   RJH   13:02:27 | Mittwoch, 30. April 2008
Ein Tag des Jubels und Freude!
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
(Lk 15,21-24)
Dieser Schritt kann den transalpinen Redemptoristen gar nicht hoch genug angerechnet werden! Wer hätte gedacht, daß die Saat des Motu Proprio so schnell Frucht bringt. Und die Frucht wird sich vermehren, dreißigfach, sechzigfach, ja hundertfach.
Willkommen daheim!
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#3   HBR   13:02:19 | Mittwoch, 30. April 2008
25 Mönche und dann noch Forderungen stellen wollen
n ihrer Mitteilung betonen die Ordensleute allerdings, daß sie nicht dem „Rom neomodernistischer und neoprotestantischer Ausrichtung“ folgen wollen:
„Darum halten wir an allem fest, was von der Kirche in Fragen des Glaubens, der Moral, des Gottesdienstes, der Katechese, der Priesterausbildung und der Ekklesiologie beständig gelehrt und praktiziert – und in Büchern kodifiziert festgehalten ist, die vor dem modernistischen Einfluß des Konzils publiziert wurden.“
So wird es wohl nichts mit der Versöhnung zum Heiligen Stuhl. Wenn jemand im Schisma lebt und sich mit der Kirche aussöhnen will, sollte dieser reumütig und in Demut in die Kirche zurückkehren. Anstatt dann auch noch irgendwelche Forderungen zu formulieren sollten die 25 (!) Mönche lieber den Gehorsam geloben. Das wäre wahrhaft katholisch
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#2   sani †   12:43:17 | Mittwoch, 30. April 2008
Da versucht schon wieder …
… das 325. Schwanzhäärchen von rechts mit dem ganzen Hund zu wedeln :-] :-] :-] :&) :&) (weil das Sprichwort vom Schwanz, der mit dem Hund wedelt nicht wirklich adäquat ist – zu groß sind da die Größenverhältnisse)
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#1   LandorganistII   12:38:41 | Mittwoch, 30. April 2008
Was ein Aufwand
für 25 Mönchlein. Als hätte der Papst nichts wichtigeres zu tun.
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