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Mittwoch, 30. April 2008 16:38
Geschwister sind im Homo- Staat Bürger zweiter Klasse
Sie sind zwei Frauen. Sie haben ein Leben lang zusammen gewohnt. Aber es werden ihnen jene Privilegien verweigert, die man heute jedem perversen Homo-Paar nachwirft.
Joyce und Sybil Burden
Joyce und Sybil Burden
(kreuz.net) Joyce Burden (90) und ihre Schwester Sybil (82) haben ihre langjährige Schlacht verloren.

Die zwei Schwestern haben ihr ganzes Leben in der Stadt Marlborough in der Grafschaft Wiltshire im Südwesten Englands zusammengewohnt.

Sollte eine der zwei sterben, wird die Erbschaftssteuer so hoch sein, daß die überlebende Schwester gezwungen ist, das Elternhaus, in dem beide ein Leben lang gewohnt haben, zu verkaufen.

Deshalb appellierten die beiden Schwestern seit Jahrzehnten zuerst an die britischen Institutionen und schließlich an den Europäischen Gerichtshof.

Sie wollten als zusammenwohnende Geschwister die gleichen Rechte erhalten wie Ehepartner oder Homo-Paarungen.

Doch das ungerechte Gericht in Straßburg lehnte jetzt ihren Einspruch gegen einen früheren Entscheid des Gerichtes mit einem Stimmenverhältnis von 15 zu 2 endgültig ab.

Die Diskriminierung von Geschwisterpaaren gegenüber Homo-Verbindungen sei keine „unfaire Diskriminierung“ – behaupteten die Homo-Richter nach Angaben des ‘Britischen Rundfunks’.

Der Kommentar von Joyce Burden: „Wären wir zwei Lesben, hätten wir alle Rechte der Welt“.

Die beiden Schwestern schrieben seit dem Jahr 1976 jedes Jahr der Regierung, um vor dem Steuergesetz als zusammenwohnendes Paar anerkannt zu werden.

Als Großbritannien im Jahr 2004 Homo-Paarungen Privilegien bei der Erbschaftssteuer zugestand, wandten sich die beiden Schwestern an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Das Anliegen der Burden-Schwestern wurde das erste Mal im Jahr 2006 abgeschmettert, obwohl drei Mitglieder des Gerichtes ihre Erbschaftssteuer als „schrecklich“ und „besonders schwerwiegend“ bezeichneten.

Das Scheinargument des Gerichtes: Die Abwesenheit einer rechtlich bindenden Übereinkunft zwischen den Klägern habe ihr Zusammenwohnen, trotz seiner Länge, zu etwas „grundsätzlich anderem“ gemacht als eine Ehe oder eine Homo-Paarung.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 92 Lesermeinungen:
Samstag, 28. Juni 2008 16:42
Fairplay1: Homoehe ist nicht schuetzenswert…
Also ich bin entschieden gg. Diskriminierung von Homosexuellen (siehe Katechismus Nr. 2358 „Verbot der Diskrimierung: sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewaehlt“).

Und es ist auch gut, das Homosex. Menschen offener zusammenleben koennen, schliesslich wurden viele Frauen frueher ungluecklich, weil sie mit Homosex. Maennern verheiratet waren, und nicht wussten, warum der nicht an sie rangeht.

Aber der Staat, also wir alle, hat NUR ein Interesse heterosexuelle Paare zu foerdern, damit die Familien wachsen koennen. Diskriminiert werden darf niemand in einer Gemeinschaft, aber gefoerdert durch Steuergesetze usw. duerfen nur heterosex. Ehepaare, die hoffentlich auch Kinder bekommen. GANZ STRENG genommen, duerften heterosexuelle Ehepaare, die KEINE Kinder bekommen WOLLEN, nicht gefoerdert werden.

Die Gesellschaft braucht Familien, braucht Kinder, Kinder denen Werte mitgegeben wurden. Die Gesellschaft muss daher Familien unterstützen.
Montag, 5. Mai 2008 17:30
Jörg Guttenberger, Köln: Peter Pan: Familie – Diskriminierung
Unstreitbar sorgt ausschließlich die Familie für legitimen Nachwuchts. Wegen der damit verbundenen Belastung ist es recht und billig, diese Einrichtung wirtschaftlich zu entlasten, denn wie es bei fehlendem Nachwuchs aussieht, sehen wir heute z. B. bei der gesetzlichen Rente.

Warum soll man eine Familie erst ab dem Zitpunkt der Reproduktio begünstigen? Schon alleine der Verwaltungsaufwand wär viel zu groß, um zu untersuchen ob ein Paar reproduktionswillig ist oder nicht.

Die Adoption durch ein homo-Paar ist ein schwerer Mißbrauch, weil jedes Kind Anspruch auf Vater und Mutter hat. Den Menschen als Abstraktum gibt es nun einmal nicht, und diese Erfahrung ist für ein Kind äußerst wichtig. Das Fehlen eines normalen Elternhauses durch Schicksalsschläge oder Versagens eines Partners gibt kein Recht, aus dieser Ausnahme eine Regel zu machen.

Gerade nach dem Krieg hat es ausreichend vaterlose Kinder gegeben (weil der Vater nicht vom Krieg zurückgekehrt ist). Die Probleme dieser Kinder waren damals bekannt.

Damit besteht kein Grund, andere Personengruppen familienähnliche Vergünstigungen einzuräumen.
Sonntag, 4. Mai 2008 16:11
Frollein Rottenmaier: Lieber Herr Geyer,
wenn so bodensätzige Menschen wie Sie sich berufen fühlen über den Katholizismus dozieren ists immer eheiternd

Was haben Sie eigentlich für ein Problem mit mir? Habe ich Sie hier schon mal persönlich angegriffen? Oder ärgern Sie sich einfach, dass Sie mir mit der Äußerung „inferiorem Gesocks“ nicht in den Kaffee spucken konnten? Ganz ehrlich, Ihre mir entgegengebrachte Aufmerksamkeit ehrt mich natürlich. Es freut mich, dass Sie meine Beiträge aufmerksam lesen, zur Kenntnis nehmen und sich Ihre Gedanken darüber machen.

Danke für den Link zu www.wolfsmutter.com. Nette Seite, nette Leute, gute Ansätze. Nur leider kannte ich die Seite schon. Auch wenn ich keine Emanze im eigentlichen Sinn bin, finde ich die Idee hinter dem Feminismus verdammt gut. Leute wie Sie und Ihre Mitstreiter zeigen mir ja Tag für Tag aufs neue, wie wichtig eine Gegenbewegung gegen die Unterdrückung der Frau geworden ist. Das Frauenhass bis heute an der Tagesordnung ist, muss ich einem Misogynisten wie Ihnen ja nicht groß erzählen.

Wenn Sie mir weiter krumm kommen wollen, schlage ich vor, dass Sie einfach dran bleiben und noch ein bisschen üben. Vielleicht ärgere ich mich ja über Ihren 198sten an mich persönlich gerichteten Beitrag.

Doch bis dahin: Seien Sie gegrüßt und platonisch umarmt!
Samstag, 3. Mai 2008 23:31
Peter-Pan: @Jörg Guttenberger, Köln
Privilegierung der Familie?

Darum ging es hier doch gar nicht. Es ging um die Privilegierung bzw. Diskriminierung von Paaren, nicht um Familien. Die Erb- und Steuerrechtliche Beziehung zwischen zwei Menschen, die ein gemeinsames Leben führen. Von Kindern und Nachwuchs ist da erst mal keine Rede.

Dann müssten ja jene Vorteile für alle auch heterosexeuellen Paare gestrichen werden, die keine Kinder in die Welt setzen – weil sie (aus welchen Gründen auch immer) nicht können oder wollen.

Und natürlich können aus einer Ehe Mann/Frau-Kinder hervorgehen – müssen aber nicht – ebensogut hätten die beiden Schwestern (oder ein homosexuelles Paar oder wer auch immer) aber auch Verantwortung für ein Kind übernehmen können. Das hätte an ihrer rechtlichen Situation nichts geändert.
Samstag, 3. Mai 2008 22:16
Jörg Guttenberger, Köln: Peter Pan: Diskriminierung
Die Privilegierung der Familie hat ihre berchtigten Gründe, weil nur sie für legitimen Nachwuchs sorgt. Das gilt auch heute noch, denn der uneheliche Nachwuchs ist m. W. nur wirtschaftlich dem ehelichen gleichgestellt, den Namen des Vaters darf er m. W. auch heute noch nicht führen.

Im deutschen Erbrecht sind Geschwister gegenüber sontigen Erben stgeuerlich bevorzugt, in England scheint das lt. obigem Artkel anders zu sein.

Über Homos und Lesben habe ich unmittelbar nichts geschrieben, wohl aber bemerkt, daß deren erbrechtliche Bevorhugung gegenüber Geschwistern eine Diskriminierung der Familie bedeutet.
Samstag, 3. Mai 2008 16:54
Peter-Pan: @Jörg Guttenberger, Köln
Das muss man sich erst auf der Zunge zergehen lassen.

Ihre Stellungnahmegeht auch hier daneben! Entweder man begünstigt ausschließlich Eheleute, dann hat das Geschwisterpaar keinen Anspruch auf Gleichstellung oder man begünstigt auch Nichteheleute, wie z. B. eingetragene Partnerschaften, dann bedeutet die fehlende Berücksichtigung von Geschwisterpaaren eine völlig unvertretbare Diskriminierung!

Sie meinen also, wenn nur kirchlich und staatlich gleichermaßen anerkannte Ehegemeinschaften entsprechend begünstigt würden, wäre die fehlende Berücksichtigung von Geschwisterpaaren eine berechtigte Diskriminierung??

Warum sollte das dann gegenüber den beiden Schwestern gerechter sein?

Abgesehen davon hatte ich von all dem in meinem letzten Post gar nichts gesagt. Ich hatte nur aufgeführt, warum dieser Artikel von so vielen als Hetze gegen Homosexuelle aufgefasst wird (was Ihnen unverständlich war), das ist alles.

Nämlich weil der Aufhänger dazu missbraucht wird, Schwule und Lesben anzugreifen, bzw. rechtliche Anerkennung von Homosexuellen zu verdammen. Eine Methode die bis zu offenen Beleidigungen geht.

Das hatte ich gesagt, ich weiß also nicht genau, was Sie da bei mir gelesen haben wollen. Ihr Beitrag geht jedenfalls nicht auf meinen Kommentar ein. ??
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