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Was Gott verbunden hat, das soll der Mensch trennen. Die im 20. Jahrhundert aus dem Christentum hervorgegangenen Pseudoreligionen haben mit dem Willen des Kirchengründers nichts mehr gemeinsam.
(kreuz.net) In den evangelisch-reformierten Kirchen im Linthgebiet besteht die Möglichkeit, sich in einem
Gottesdienst von seinem Partner zu trennen.
Das berichtete die in Chur erscheinende Tageszeitung ‘Südostschweiz’. Das Linthgebiet ist ein Landstrich südöstlich des Zürichsees. Es gehört zum Kanton Sankt Gallen.
„Ein Scheidungsritual kann helfen, daß man nicht bei den Schuldzuweisungen stehenbleibt“ – glaubt die ehemalige evangelische Pfarrerin der Gemeinde Uznach, Lara Ruth Brogle, vor der Zeitung.
Frau Brogle hat mitgeholfen, einen Leitfaden mit dem Titel „Gottesdienste für Menschen in besonderen Lebenssituationen“ zu verfassen.
Dieser gibt den protestantischen Pfarrern Anhaltspunkte, wie ein sogenanntes Scheidungsritual aussehen könnte.
„Die Begleitung in schwierigen Lebenssituationen ist ein wichtiger Aspekt der Seelsorge“ – wird ein anderer evangelischer Pfarrer zitiert.
Ein dritter gab vor der Zeitung von sich, daß Menschen, die in einem Gottesdienst auseinandergingen, nachher „sehr wahrscheinlich“ besser mit ihren Wunden umgehen könnten.
Die angefragten Pfarrer betonten, daß ein solches Ritual nicht zuletzt wegen der Scheidungskinder sinnvoll sei. Nach dem Motto: Wo es einstmals angefangen hat, da hört es auch wieder auf.
Im Linthgebiet hat sich bisher noch niemand in einem evangelischen Scheidungsritual von seinem Partner getrennt. Offenbar hat die ‘Südostschweiz’ darauf verzichtet, nach den Gründen dafür zu fragen.
Die evangelisch-reformierte Glaubensgemeinschaft der Schweiz ist inzwischen vollständig kollabiert.
Sie wird nur noch durch die in vielen Schweizer Kantonen übliche Kirchensteuer künstlich am Leben erhalten.
© Titelbild: Flickr-Benützer „mintlipgloss“, CC
Das berichtete die in Chur erscheinende Tageszeitung ‘Südostschweiz’. Das Linthgebiet ist ein Landstrich südöstlich des Zürichsees. Es gehört zum Kanton Sankt Gallen.
„Ein Scheidungsritual kann helfen, daß man nicht bei den Schuldzuweisungen stehenbleibt“ – glaubt die ehemalige evangelische Pfarrerin der Gemeinde Uznach, Lara Ruth Brogle, vor der Zeitung.
Frau Brogle hat mitgeholfen, einen Leitfaden mit dem Titel „Gottesdienste für Menschen in besonderen Lebenssituationen“ zu verfassen.
Dieser gibt den protestantischen Pfarrern Anhaltspunkte, wie ein sogenanntes Scheidungsritual aussehen könnte.
„Die Begleitung in schwierigen Lebenssituationen ist ein wichtiger Aspekt der Seelsorge“ – wird ein anderer evangelischer Pfarrer zitiert.
Ein dritter gab vor der Zeitung von sich, daß Menschen, die in einem Gottesdienst auseinandergingen, nachher „sehr wahrscheinlich“ besser mit ihren Wunden umgehen könnten.
Die angefragten Pfarrer betonten, daß ein solches Ritual nicht zuletzt wegen der Scheidungskinder sinnvoll sei. Nach dem Motto: Wo es einstmals angefangen hat, da hört es auch wieder auf.
Im Linthgebiet hat sich bisher noch niemand in einem evangelischen Scheidungsritual von seinem Partner getrennt. Offenbar hat die ‘Südostschweiz’ darauf verzichtet, nach den Gründen dafür zu fragen.
Die evangelisch-reformierte Glaubensgemeinschaft der Schweiz ist inzwischen vollständig kollabiert.
Sie wird nur noch durch die in vielen Schweizer Kantonen übliche Kirchensteuer künstlich am Leben erhalten.
© Titelbild: Flickr-Benützer „mintlipgloss“, CC
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Freitag, 2. Mai 2008 08:32
Mathias Wagener: Kirchengründer
Die Bezeichnung „Kirchengründer“ finde ich nicht richtig. Es gibt nur eine Kirche und die ist von keinem Menschen gegründet. Nebenbeibemerkt, Luther wollte auch kein „Kirchengründer“ sein.
Donnerstag, 1. Mai 2008 22:20
EvaHermanFan akaFreimaurerin: sag ich ja…
…was soll das mit den Pseudoreligionen! Es lebe das freie Mauern!
Donnerstag, 1. Mai 2008 17:17
HBR: Sobald der Papst anerkannt wird…
ist ja das Schisma beendet. Das wäre das beste, was einer „katholischen“ Sekte passieren könnte.
Donnerstag, 1. Mai 2008 16:59
möchtegern-kathole: Immerhin …
… verbreiten diese von HBR als „Sektierer“ bezeichneten keine Häresien, wie das die Lutheraner, Zwinglianer,
Calvinisten usw. machen.
Das ist schon fast katholisch. Wenn sie dann auch noch den Papst anerkennen, kann man nicht mehr meckern, ausser man meckert halt gerne.
Das ist schon fast katholisch. Wenn sie dann auch noch den Papst anerkennen, kann man nicht mehr meckern, ausser man meckert halt gerne.
Donnerstag, 1. Mai 2008 13:59
HBR: Der Artikel sollte auch die „katholischen“ Sekten erwähnen
Was Gott verbunden hat, das soll der Mensch trennen. Die im 20. Jahrhundert aus dem Christentum hervorgegangenen
Pseudoreligionen haben mit dem Willen des Kirchengründers nichts mehr gemeinsam.
Das gilt auch für die Abspalter, die sich selbst für „katholisch“ halten. Gerade da haben sich viele kleine Grüppchen gebildet, wobei die Sedisvakantisten und die Anhänger des „Erzbischofs“ Lefebfre wohl die stärksten Fraktionen bilden.
Das gilt auch für die Abspalter, die sich selbst für „katholisch“ halten. Gerade da haben sich viele kleine Grüppchen gebildet, wobei die Sedisvakantisten und die Anhänger des „Erzbischofs“ Lefebfre wohl die stärksten Fraktionen bilden.
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