Die angeblich sektenartige Aktivität des ‘Neokatechumenalen Weges’ ist für die liberalen japanischen Bischöfe ein ernstes Problem. Sie reisten deswegen in fünf Monaten gleich dreimal nach Rom.
Samstag, 3. Mai 2008 12:44
Puchil2: An Marcelus
Sind sie der Meinung, dass Papst Benedikt die spaltenden Aktivitäten des Neokatechumenates selber wünscht?
Samstag, 3. Mai 2008 12:21
Marcelus: @Puchil2: Spaltungen in Pfarreien?
Der rechte Glaube wird vom Papst vorgegeben,
und lokal ist man dem Ortsordinarius und seinem Stellvertreter, dem Ortspfarrer, untergeben.
Die Gemeindemitgeschwister sind keine Hierarchen.
und lokal ist man dem Ortsordinarius und seinem Stellvertreter, dem Ortspfarrer, untergeben.
Die Gemeindemitgeschwister sind keine Hierarchen.
Samstag, 3. Mai 2008 12:18
Puchil2: An Marcelus
Das stimmt so sicher nicht! Ich kenne 2 Bischöfe, die Mentoren und Förderer des Neokatechumenates sind. Beide wissen um die Spaltungen und Schwierigkeiten in ihren Pfarreien, nehmen sie aber nicht ernst. Was ist davon zu halten?
Samstag, 3. Mai 2008 11:17
Marcelus: @Puchil2: Spaltungserscheinungen
können nur Abspaltungen vom Papst sein.
Und das betrifft sicherlich nicht das Neokatechumenat, sondern die Lokalhierarchie.
Und das betrifft sicherlich nicht das Neokatechumenat, sondern die Lokalhierarchie.
Samstag, 3. Mai 2008 11:15
Puchil2: Neokatechumenat als Spaltpilz
Warum kommt es dann rund um den Globus in Pfarreien, in denen das Neokatechumenat aktiv ist, nach übereinstimmenden Aussagen zu schlimmen Spaltungserscheinungen?
Samstag, 3. Mai 2008 10:52
Marcelus: Die Neokatechumenatskatholiken gelten dogmatisch als völlig rechtgläubig
Und deren Liturgie ist zumindest ehrfurchtsvoller als der real existierende Standard-Novus-Ordo weltweit einschließlich der Wojtyla’schen Papstmassenmessen.
Freitag, 2. Mai 2008 23:30
Romulus: Recht hat der Erzbischof
Jeder Diözesanbischof dieser Welt ist froh, wenn er die Movimenti-Sch…typen aus seiner Diözese raus hat. Auch so eine Hinterlassenschaft des Santo-Subito-Papstes… von den USA und den mehr als zweifelhaften Bischofsernennungen mal ganz zu schweigen…
Freitag, 2. Mai 2008 23:24
sacerdos helveticus: @Robert Kettelhohn
Auch wenn das Seminar ein Diözesanseminar ist, kann es rechtlich nicht nur durch den zuständigen Diözesanbischof
geschlossen werden, sondern jederzeit durch den Inhaber des Jurisdiktionsprimates der Universalkirche,
d.h. den Papst.
Über die Haltung des zuständigen Ortsbischofs, der nach ihren Ausführungen anderer Meinung zu sein scheint als seine Mitbrüder, geht aus dem kreuz.net-Artikel nichts hervor.
Sollten die Bischöfe aber der Meinung sein, ihr Mitbruder nehme seine Verantwortung gegenüber
Über die Haltung des zuständigen Ortsbischofs, der nach ihren Ausführungen anderer Meinung zu sein scheint als seine Mitbrüder, geht aus dem kreuz.net-Artikel nichts hervor.
Sollten die Bischöfe aber der Meinung sein, ihr Mitbruder nehme seine Verantwortung gegenüber
Freitag, 2. Mai 2008 15:36
muntu: @ Artikel
Liegt es nicht im Ermessen des Diözesanbischofs ein Priesterseminar zu schließen?
Das Neokatechumenat hat einige merkwürdige Praktiken…aber im Gegensatz zu anderen Seminare bringen sie trotz allem Berufungen hervor…was man von andere Seminare bei weitem nicht behaupten kann…
Vielleicht müsse klare Richtlinien für solche Gemeinschaften erarbeitet werden.
Das Neokatechumenat hat einige merkwürdige Praktiken…aber im Gegensatz zu anderen Seminare bringen sie trotz allem Berufungen hervor…was man von andere Seminare bei weitem nicht behaupten kann…
Vielleicht müsse klare Richtlinien für solche Gemeinschaften erarbeitet werden.
Freitag, 2. Mai 2008 12:59
Schüttel: Nicht nur angeblich
sondern wirklich sektentartig ist die Aktivität der Neokatechumenalen, die unter JPII und seinem Sekretär Dziwisz viel Förderung erhielten.
Freitag, 2. Mai 2008 12:46
Robert Ketelhohn: Oberfaul
Dieser Bericht ist oberfaul. Alle „neokatechumenalen“ Seminarien sind Diözesanseminarien, wenn auch im
Geiste des Neokatechumenats geführt und meist allein oder überwiegend aus Spendenmitteln der neokatechumenalen
Gemeinschaften finanziert.
Die Schließung eines neokatechumenalen Priesterseminars kann also ganz einfach durch den zuständigen Ortsbischof erfolgen – und zwar nur durch ihn.
Offensichtlich liegt hier also ein Konflikt unter den japanischen Bischöfen vor, bzw. zwischen der Mehrheit der japanischen Bischöfe und dem für das Seminar zuständigen Ortsbischof. (Vielleicht kann das jemand mit internen Informationen bestätigen.)
Der pseudokatholische, kryptobuddhistische Tokioter Bischof versucht offenbar, den Patriarchen von Rom für seine Zwecke einzuspannen. Im übrigen lügt er wie gedruckt.
Die Schließung eines neokatechumenalen Priesterseminars kann also ganz einfach durch den zuständigen Ortsbischof erfolgen – und zwar nur durch ihn.
Offensichtlich liegt hier also ein Konflikt unter den japanischen Bischöfen vor, bzw. zwischen der Mehrheit der japanischen Bischöfe und dem für das Seminar zuständigen Ortsbischof. (Vielleicht kann das jemand mit internen Informationen bestätigen.)
Der pseudokatholische, kryptobuddhistische Tokioter Bischof versucht offenbar, den Patriarchen von Rom für seine Zwecke einzuspannen. Im übrigen lügt er wie gedruckt.
Freitag, 2. Mai 2008 11:51
Puchil2: Vor 2 Stunden gelesen
Japanische Bischöfe auf Konfrontationskurs mit dem Neokatechumenat
Die Bischöfe erheben schwere Vorwürfe: Es agiere mit sekten-ähnlichen Aktivitäten und spalte die römisch-katholische Kirche in Japan
Vatikan (kath.net/CWNews/red)
In Japan sorgt derzeit eine große Auseinandersetzung zwischen den katholischen Bischöfen und dem Neokatechumenat für Aufregung. Die Gruppe betreibt in Japan ein Priesterseminar, mit dem die dortigen Bischöfe anscheinend nicht mehr einverstanden sind.
Ganz offensichtlich möchte man die Schließung des Seminars erreichen. Dies kam bei einem Besuch einer Bischofsdelegation im Vatikan an die Öffentlichkeit, wie UCA-News berichtet. Die Bischöfe waren in dieser Angelegenheit bereits zum dritten Mal in Rom. Erzbischof Okada, der Präsident der Bischofskonferenz, teilte nach dem Besuch im Vatikan mit, dass es sich um eine „ernste Sache“ handle, die gelöst werden müsse.
Er warf dem Neokatechumenat vor, dass es innerhalb der katholischen Kirche Japans für eine „scharfe und schmerzliche Spaltung“ sorge und mit mächtigen, Sekten -ähnliche Aktivitäten agiere. Der Erzbischof sieht durch das Wirken des dortigen Neokatechumenats die Einheit der kleinen katholischen Gemeinde in Japan in Gefahr.
Die Bischöfe erheben schwere Vorwürfe: Es agiere mit sekten-ähnlichen Aktivitäten und spalte die römisch-katholische Kirche in Japan
Vatikan (kath.net/CWNews/red)
In Japan sorgt derzeit eine große Auseinandersetzung zwischen den katholischen Bischöfen und dem Neokatechumenat für Aufregung. Die Gruppe betreibt in Japan ein Priesterseminar, mit dem die dortigen Bischöfe anscheinend nicht mehr einverstanden sind.
Ganz offensichtlich möchte man die Schließung des Seminars erreichen. Dies kam bei einem Besuch einer Bischofsdelegation im Vatikan an die Öffentlichkeit, wie UCA-News berichtet. Die Bischöfe waren in dieser Angelegenheit bereits zum dritten Mal in Rom. Erzbischof Okada, der Präsident der Bischofskonferenz, teilte nach dem Besuch im Vatikan mit, dass es sich um eine „ernste Sache“ handle, die gelöst werden müsse.
Er warf dem Neokatechumenat vor, dass es innerhalb der katholischen Kirche Japans für eine „scharfe und schmerzliche Spaltung“ sorge und mit mächtigen, Sekten -ähnliche Aktivitäten agiere. Der Erzbischof sieht durch das Wirken des dortigen Neokatechumenats die Einheit der kleinen katholischen Gemeinde in Japan in Gefahr.
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