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Neuer Frühling? + Eine Stellungnahme, die keine ist + Interreligiöser Dialog praktisch + Den Papst vergessen + Mitten unter uns
Papstmesse in New York.
Papstmesse in New York.
Neuer Frühling?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hielt am Samstag in der Basilika Santa Maria Maggiore eine Eröffnungsandacht für den Marienmonat Mai. Bei dem Anlaß erklärte er, daß der Rosenkranz – wenn er nicht mechanisch und oberflächlich gebetet werde – Frieden und Versöhnung bringen könne. Der Heilige Vater glaubt, unter katholischen Jugendlichen eine wachsende Marienfrömmigkeit erkennen zu können. Der Rosenkranz erlebe einen „neuen Frühling“.

Eine Stellungnahme, die keine ist

USA. Der Erzbischof von Washington, Mons. Donald Wuerl, hat sich zum Kommunionempfang von Abtreibungspolitikern bei der Papstmesse in Washington geäußert. Der Erzbischof erklärte in der Bistumszeitung, daß die Entscheidung, ob prominente Abtreibungs-Ideologen zur heiligen Kommunion zugelassen würden, vom jeweiligen Ortsbischof gefällt werden solle. Er habe „immer die Rolle der Ortskirche respektiert“, so der für seine liberalen Positionen bekannte Oberhirte. Die Stellungnahme des Erzbischofs erschien, nachdem der Erzbischof von New York den ehemaligen New Yorker Bürgermeister in aller Öffentlichkeit für seinen Kommunionempfang gerügt hatte.

Interreligiöser Dialog praktisch

Vatikan. Ende April veröffentlichte der päpstliche Rat für den interreligiösen Dialog die jährliche Botschaft zum buddhistischen Fest Vesakh, das an Geburt, Erleuchtung und vollkommenes Verlöschen von Buddha bei seinem physischen Tod erinnert. Die vatikanische Botschaft mahnt die Buddhisten zum Umweltschutz.

Den Papst vergessen

Vatikan. Das US-Monatsmagazin ‘Time’ kürte kürzlich die angeblich „100 einflußreichsten Persönlichkeiten“ der Welt. Unter den Prämierten befindet sich der deutsche Modedesigner Karl Lagerfeld, die US-Senatorin Hillary Clinton oder der Dalai Lama. Papst Benedikt XVI. ist nicht auf der Liste, bedauerte der Chefredakteur der vatikanischen Tageszeitung ‘Osservatore Romano’, Gian Maria Vian, vor der Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’.

Mitten unter uns

Deutschland. „Sie ist eine von uns. Sie ist keine Exotin aus fernen Ländern, wo vielleicht Heiligkeit in der Luft liegt.“ Das erklärte der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, bei der gestrigen Seligsprechung der Ordensgründerin Mutter Rosa Flesch († 1906) im Dom von Trier. Das Verfahren lief bereits seit 1957. Die neue Selige erblickte in Schönstatt bei Koblenz das Licht der Welt. Sie wirkte unter Armen, Kranken und Waisen in Deutschland.
      
13 Lesermeinungen
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#13   sexychrist   15:58:29 | Montag, 5. Mai 2008
@ landorganist
Jaja! So kommts raus!
Ein Beweis dafür, dass der Islam eindeutig zum Christentum gehören sollte ist, dass Moslem genauso wie Maria mit M anfängt!
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#12   LandorganistII   15:32:14 | Montag, 5. Mai 2008
Oh mein Gott,
ich bin ein Zionist! :-D
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#11   sexychrist   15:19:08 | Montag, 5. Mai 2008
@ landorganist
Nein, das muss zionistisch sein!
Man kommt schließlich (zumindest sollte man) Z(!)um Höhepunkt!
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#10   landorganist   15:11:54 | Montag, 5. Mai 2008
@sexychrist
Ficken fängt auch mit F an. Ist das nun etwa ein freimaurerischer Ritus? :-P
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#9   sexychrist   14:29:46 | Montag, 5. Mai 2008
Das Forbes-Magazin…
… ist eindeutig von FREIMAURERN unterwandert.
Dass beides mit „F“ anfängt MUSS ein Zeichen sein!
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#8   monti   14:04:04 | Montag, 5. Mai 2008
Romulus
Am besten du fängst jetzt gleich mal damit an und hälst dein blödes Maul für heute.
„hältst“ kommt von „halten“, nicht von „halsen“ ;-)
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#7   Romulus   13:02:19 | Montag, 5. Mai 2008
@matt2
kann ich mir das Geseiere ja gleich ganz ersparen und mich den Stimmungen und Gefühlen überlassen.
Am besten du fängst jetzt gleich mal damit an und hälst dein blödes Maul für heute. :-!
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#6   Vineta   11:46:22 | Montag, 5. Mai 2008
Divide et impera!
Das wird die Abtreibungsideologen aber freuen, wenn sie täglich erleben dürfen, wie wenig Einigkeit im Episkopat herrscht über das Vorgehen gegen sie!
Was übrigens den ehemaligen New Yorker Bürgermeister betrifft: Dem wurde nicht nur die Kommunion gereicht, obschon er sich sehr für die Abtreibung einsetzt, sondern auch, obwohl es sich bei ihm um einen mehrfach Geschiedenen handelt.
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#5   matt2 †   11:42:17 | Montag, 5. Mai 2008
na dann…
kann ich mir das Geseiere ja gleich ganz ersparen und mich den Stimmungen und Gefühlen überlassen. Wenn man was macht zur gemeinsamen Erbauung, sollte das wohl einen würdigeren und freudigeren Charakter besitzen.
Im Gottesdienst erlebt man ja auch allzu oft das stoische Runterrattern von Gebetsformeln. Ist das andächtig? Ist das freudig? Das können Roboter, dafür braucht man keine Messe einberufen. Soll man das singen, soll man Inbrunst zeigen oder gleich daheim bleiben. Gebetsmühlenartiges Runterrattern kann man auch daheim praktizieren.
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#4   Pünktchen   11:28:50 | Montag, 5. Mai 2008
Das Verweilen beim Geliebten
muß nicht „kreativ“ sein! Es reicht, daß es von Herzen kommt.
„Kreativität“ ist kein Wert an sich! Die Erfindung der Atombombe war auch kreativ.
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#3   matt2 †   11:16:33 | Montag, 5. Mai 2008
ja die Rosenkranzbeterei ist auch zutiefst erbaulich…
das war ja so ein Ausdruck von Lebendigkeit, als ich einmal an so einer Rosenkranz Litanei teilhaben durfte und ein paar graue Manderl und Weiberl da „Gegrüßet seiest Du Maria“ runterratschten- man möchte ja beinahe röchelten sagen. Sehr kreativ, wie sie sich manchmal in ihrem Gequake abwechselten und dann wieder zusammen quakten.
Zeugt so eine roboterhaftes, gezwungenes Schauspiel von der vorzüglichen Hingabe und Liebe und dem kreativen Geist der Gottesmutter? Ich glaube Maria ist an ihrem Söhnchen irre geworden und hat sich seiner bösen Verstocktheit unterworfen.
Es wird höchste Zeit, dass sich Maria ein Herz nimmt und sich von Grund auf modernisiert. Soll sie beweisen, dass sie relevant ist. Soll sie sich bekehren und dem zuwenden, was wirklich von Liebe zeugt. Soll sie ihr Söhnchen mal alleine mit seiner Kirche wirtschaften lassen und in der pösen pösen Welt nach ihren verlorenen Kindern suchen. Und soll sie ihnen mehr bieten, als Medaillen und Rosenkränze.
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#2   Seminarist   09:43:43 | Montag, 5. Mai 2008
(E-)Missionsschutzgestz!
Die vatikanische Botschaft mahnt die Buddhisten zum Umweltschutz.
Ist das jetzt die moderne Form unserer Glaubensverkündigung?
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#1   Pünktchen   08:52:18 | Montag, 5. Mai 2008
„Der Rosenkranz erlebe einen neuen Frühling“
Ich hoffe damit ist nicht die jetzt modisch gewordene Verwendung des Rosenkranz als Halsschmuck gemeint!
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