Ist doch gut
meint Peter Hödelmoser, nachdem Paul Spiegel, der Vorsitzende des „Zentralrates der Juden in Deutschland“, den Heiligen Vater verdammt hat, weil er in seinem jüngsten Buch eine präzise Parallele zwischen den nationalsozialistischen Massenmorden und der Kinderabtreibung aufgezeigt hat. Ein Kurzkommentar.
Ist doch gut,wenn uns jemand einen „Spiegel“ vor die Augen hält.
Wir sind doch jene, die sich bewegen müssen.
Da spiegelt uns die eigene politische Bewegungslosigkeit entgegen, und wir bedanken uns nicht.
Der „Spiegel“ reflektiert nur die Verharmlosung der Kindstötungen.
Auf uns selbst sollten wir zeigen.
Denn von dieser Gesellschaft aus – die wir ja mitbilden – fällt das schlechte Licht auf den Spiegel.
Eine Demonstration von 200 Christen – waren es vielleicht Evangelische? – vor einer Abtreibungsklinik ist ein Armutszeugnis.
So arm wie des Spiegels Reflexion.
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