Pastoraler Prozeß
95 Prozent sind dagegen
Im Bistum Aachen weitet sich der Widerstand gegen eine geplante Zwangsfusionierung der Pfarreien immer mehr aus. Müssen die Gemeinden für die Mißwirtschaft der Diözesanleitung büßen?
Webseite des Bistums Aachen. Vorne im Bild: Mons. Mussinghoff
Webseite des Bistums Aachen. Vorne im Bild: Mons. Mussinghoff
(kreuz.net, Aachen) Der Diözesanrat der Katholiken und der Katholikenrat Aachen-Stadt kritisieren die Fusion zahlreicher Pfarreien im Bistum Aachen. Das berichtete die Lokalzeitung ‘Aachener Zeitung’ am Dienstag.

Der Bischof von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, möchte die Anzahl seiner 537 Pfarreien bis zum Ende des Jahres 2009 drastisch reduzieren. Dann soll es nur noch 72 „Gemeinschaften von Gemeinden“ geben.

Dagegen laufen zahlreiche Pfarreien Sturm. Mehr als 130 Gemeinden haben sich in dem Aktionsbündnis „Kirche vor Ort“ zusammengeschlossen.

Der Vorsitzende des Katholikenrats Aachen-Stadt, Anton Meyer, versteht die Proteste gegen die Zwangsfusionierung. Der Bischof „muß seine Pläne neue durchdenken“.

Bischof Mussinghoff wolle mit seinen neuen Großgemeinden das gemeinschaftliche Leben fördern – erklärt Meyer: „Da sage ich ihm: Bischof, das ist gut, aber wie soll das gehen, wenn Strukturen zerschlagen werden.“

„Noch nie seit seiner Gründung im Jahr 1930 gab es so viel Angst und Trauer in unserem Bistum“ – erklärte der Pfarrer von Mönchengladbach, Hw. Edmund Erlemann (73), Anfang April in einem offenen Brief an Mons. Mussinghoff und Generalvikar Manfred von Holtum.

Der Pfarrer vergleicht die Situation der Priester mit den Getöteten in der Vision des Propheten Ezechiel. Sie fühlten sich „entfremdet und wie im Exil“.
Plakat an der Kirchenwand:
„Dialog statt Diktat. Wir sagen Nein zur Zwangsfusion“.


Laut der ‘Aachener Zeitung’ ist das Vertrauen im Bistum darum besonders empfindlich gestört, weil interne Gesprächsprotokolle aus dem Generalvikariat belegen, daß bereits Mitte der 90er Jahre vor einer drohenden Finanzkrise gewarnt worden war.

Bischof und Generalvikar hatten dagegen stets behauptet, von dem finanziellen Desaster nach der Jahrtausendwende überrascht worden zu sein.

Protestaktionen der Gläubigen

Vom 7. bis zum 13. April läuteten die Glocken aller Kirchen in der Stadt Alsdorf, fünfzehn Kilometer nördlich von Aachen, gegen die Fusionierung.

„Mit diesem Mahnläuten wollen unsere Kirchengemeinden auf die Pläne des Bischofs aufmerksam machen, entgegen seiner früheren Aussage jetzt doch zum 1. Januar 2010 Pfarren zu fusionieren“ – erklärte eine Pastoralreferentin vor der ‘Aachener Zeitung’ vom 4. April.

Der Pfarrgemeinderat und der Kirchenvorstand von St. Mariä Heimsuchung in Herzogenrath – zehn Kilometer nördlich von Aachen und fünf östlich von Alsdorf – gehen mit Protestplakaten an die Öffentlichkeit.

Das berichtete die ‘Aachener Zeitung’ am 27. April.

Sie haben am Kirchenzaun und an der Außenfassade der Kirche St. Mariä Himmelfahrt ein 3,5 mal zwei Meter großes Transparent befestigt: „Dialog statt Diktat. Wir sagen Nein zur Zwangsfusion“.

Die gut 4.000 Seelen Gemeinde St. Gregorius in der Stadt Aachen hat die Pfarreimitglieder in einem Sonderpfarrbrief an 1.500 Haushalte über die geplante Fusion abstimmen lassen.

599 schickten den Brief zurück. 564 – also 95 Prozent – stimmten gegen die Zwangsfusion.
      
27 Lesermeinungen
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#27   Colombe de la paix   10:42:29 | Dienstag, 6. Mai 2008
@gotthart
Ich brauche mich für diese Forderung nicht zu rechtfertigen. Es ist nicht meine Idee. Ich griff diese von einem Militärdekan A.D. auf, der auch gleichzeitig
Vertreter der SVD ist. Wenn ein solcher Missionar diese
Forderung stellen kann, habe ich erst recht keine
Bedenken.
Einige Klöster könnten Finanzspritzen gebrauchen, also
warum nicht über solche Einsätze ihrer Missionare hier in
Deutschland?
Mit dem gewonnenen Kapital können auch weitere
Priester im Ausland ausgebildet werden. Das Gehälter
fließen doch zu 100 % in die Orden.
Außerdem dachte ich nicht nur an Patres aus Südamerika, Indien oder Afrika, sondern an z.B.
den Niederländer, den das Bistum Aachen zurück nach
Roermond schickte und der dort nun ohne Aufgabe ist.
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#26   LandorganistII   08:33:32 | Dienstag, 6. Mai 2008
@Rheiny
Da stimme ich Ihnen vollinhaltlich zu! Es ist alles eine Frage der Organisation.
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#25   Gotthard   23:26:59 | Montag, 5. Mai 2008
@Judith
Ich fordere noch einmal, Priester aus dem Ausland
zu beauftragen.
mit welcher Berechtigung willst Du Dein Kirchturmdenken durch ausländische Priester zementieren lassen?
Mit welcher Berechtigung willst Du den Kirchen in anderen Teilen der Welt ihre Priester wegnehmen?
Mit welcher Berechtigung willst Du die Christen in anderen Teilen der Welt weiterhin in Mammut-Pfarreien bis zu 50.000 Menschen mit 2 Priestern leben lassen?
Mit welcher Berechtigung willst Du einen ausländischen Priester zwingen, bei uns Beerdigungen vorzunehmen, die er zuhause nie gemacht hat?
Deine „Forderung“ solltest Du bitte den Christen gegenüber wiederholen, denen Du die Priester wegnehmen willst.
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#24   Colombe de la paix   21:52:45 | Montag, 5. Mai 2008
Fusionen als Deckmäntelchen
Fusionen sind Erfindungen der Priester und Bischöfe, die in ihrer Aufgabe nur einen gut bezahlten Job sehen,
ihren tatsächlichen Auftrag vergessen haben und im
Deckmäntelchen der Großpfarreien ihre Faulheit verstecken wollen.
Zudem sind diese Personen auch noch zu feige, sich öffentlich mit den Betroffenen auseinander zu setzen.
Fusionen werden einfach vollzogen, trotz Gegenwehr.
Der Glaube ist nur noch Nebensache!
Ich fordere noch einmal, Priester aus dem Ausland
zu beauftragen. Diese Forderung eines Missionars aus einem Nachbarbistum von Aachen sollte
doch überdacht werden. Jedoch müssen die Gegner
dieser Forderung fürchten, dass die ausländischen
Priester vom Glauben abfallen, wenn diese erfahren müssen, wie lasch so mancher Priester im Bistum Aachen
seine Arbeit durchführt.
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#23   Rheiny   21:01:37 | Montag, 5. Mai 2008
@Landorganist
Das Gerede vom Priestermangel ist ziemlich einseitig – wenn man sich die Betreuungsverhältnisse zwischen Gläubigen und Priestern anschaut, dann sind wir heutzutage nicht wesentlich schlechter gestellt. Wenn man dann noch wagt, nicht die Zahl der Taufscheinchristen, sondern die der regelmäßigen Gottesdienstbesucher und derjenigen, die am Leben der Pfarrei teilnehmen zu berücksichtigen, dann können wir wahrlich nicht vom Priestermangel sprechen.
Natürlich gibt es dieses Besitzstandsdenken, dass manche Sonntagsgottesdienste so krampfhaft verteidigt werden, obwohl kaum noch Feiernde zusammenkommen. Für viele ist schon eine veränderte Gottesdienstzeit ein Weltuntergang (da werden viele neue Gemeindegemeinschaften noch harte Kämpfe ausfechten).
Gerade im ländlichen Gebiet wird sich immer die Frage stellen, ob es am Ort mit 300 Katholiken und 10% Kirchenbesuch noch eine eigene Sonntagsmesse geben muss, wenn im 2km-Nachbarort ein Angebot gegeben ist. Im Übrigen hat es das schon immer gegeben, dass sich Ortschaften und damit auch Pfarreien dynamisch entwickelten. Darum ist es auch kein Problem, wenn ein Pfarrer z.B. drei oder vier solcher Mini-Pfarreien in seiner Verantwortung zusammenfasst und in seiner Person das verbindende seelsorgliche Element darstellt.
Unsinn aber ist es, 10 -15 Pfarreien (eigentlich schon Dekanate) zu einer neuen Pfarrei zusammenzulegen, hier dann eine ganze Handvoll Priester einzusetzen, die aber selbst keine Leitungskompetenz haben – nur der Superpfarrer…
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#22   Marcelus   19:02:35 | Montag, 5. Mai 2008
@Gotthard: Der Papst kann auch
alle Bistümer auflösen.
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#21   Gotthard   18:59:20 | Montag, 5. Mai 2008
@clarissa colonia
Sie gänzlich aufzuheben oder „Strukturreformen“ durchzuführen, die darauf hinauslaufen stehen dann nicht mehr im Belieben des jeweiligen Bischofs!
Selbstverstädnlich kann ein Bischof alle seine Pfarreien auflösen – was auch schon geschehen ist.
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#20   clarissa colonia   16:29:41 | Montag, 5. Mai 2008
Mir ist kein eiziges aufgelassenes Bistum bekannt;
manche aber bestehen mangels Gläubigen nur noch titularisch.
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#19   Parmenas   15:16:07 | Montag, 5. Mai 2008
@SS-Christ
Ich vermute keine Freimaurer, ich kenne Sie (und zwar besser als mir lieb ist; und ihnen lieb sein kann …)
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#18   landorganist   14:48:56 | Montag, 5. Mai 2008
Wenn es nun aber dem
Papst beliebt, ein Bistum aufzulösen, wer könnte ihn hindern?
Wer entscheidet was göttliches Recht ist? Hat Jesus jemals von einer Kirchenverfassung gesprochen, so wie wir sie jetzt haben? Hat er von Verwaltungseinheiten gepredigt? Er hat, daran erinnere ich mich, seinen Aposteln die Binde- und Lösegewalt gegeben. Das was wir jetzt haben, ist das Ergebnis von 2000-jährigem menschlichen Tun und Handeln, ob immer vom heiligen Geist beseelt vermag ich nicht zu beurteilen, mein Glaube allerdings sagt mir, dass er in seiner Kirche wirkt und sein Wirken nicht von Strukturen, Bistumsgrenzen, Pfarreien, Sprengel, Dekanaten, Seelsorgebezirken oder was es sonst noch gibt, abhängig macht.
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#17   clarissa colonia   14:21:55 | Montag, 5. Mai 2008
Nur Menschenwerk, werter Landorganist?
„All das, worüber gestritten wird ist doch nur menschliches Werk und nichts, was den Glauben irgendwie beeinträchtigen könnte.“ (Zitat)
Nun ja, so einfach ist das nicht: Die Gliederung der Gesamtkirche in Diözesen/Teilkirchen ist göttlichen Rechts, denn bei ihnen handelt es sich um kirchliche Verfassungskörperschaften. Mit den Pfarreien verhält es sich ähnlich: Zwar kann ein Bischof (erstmalig) entscheiden, ob er seine Diözese in Pfrreien aufteilt; ist dies aber einmal geschehen, besitzen auch diese den Charakter kirchlicher Verfassungskörperschaften. Sie gänzlich aufzuheben oder „Strukturreformen“ durchzuführen, die darauf hinauslaufen stehen dann nicht mehr im Belieben des jeweiligen Bischofs!
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#16   LandorganistII   14:11:05 | Montag, 5. Mai 2008
Stimmt schon,
beschaffen Sie uns bitte die vielen Seelsorger!
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#15   Rheiny   13:31:06 | Montag, 5. Mai 2008
Strukturen?
Alte Strukturen – neue Strukturen … man muss immer berücksichtigen, was möglich und sinnvoll ist. Dabei sollte man aber immer den klassischen Grundsatz berücksichtigen „Eine Herde – ein Hirte“.
Groß-Strukturen zu schaffen, in denen viele Seelsorger vor sich hin wurschteln ohne wirklich einen umgrenzten Bereich in der Verantwortung zu haben, wird über kurz oder lang das Ende jeder wirklichen Seelsorge bedeuten. So erreicht man nur, dass zwar alle vorgesehenen Gottesdienste und Kasualien bedient werden, für viel mehr, tiefergehendes, reicht das dann nicht mehr.
Darum: Ein Priester, der auch Pfarrer sein kann, soll auch eine Pfarrei leiten und für sie verantwortlich sein. Eine überpfarrliche Kooperation ist dadurch ja nicht ausgeschlossen und funktioniert vielerorts schon hervorragend. Wer aber weiß wieviel Zeit in sinn- und ergebnislosen „Team“-gesprächen abgesessen wird, kann sich denken, dass für die Seelsorge nicht mehr viel Kraft und Zeit übrigbleibt.
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#14   LandorganistII   13:14:19 | Montag, 5. Mai 2008
Ja, ja, Fusionen,
können nur Leute verkraften, die nicht in festgefahrenen Strukturen denken. All das, worüber gestritten wird ist doch nur menschliches Werk und nichts, was den Glauben irgendwie beeinträchtigen könnte. In den lateinamerikanischen Ländern gibt es Pfarreien von der Größe deutscher Diözesen. Na und? Glauben deshalb die Menschen dort weniger? Wohl kaum.
Es dreht sich bei den Querulanten doch nur um Leute, denen Besitzstandsdenken und Wahrung eigener Pfründe über alles geht. Natürlich, es schmerzt, wenn Strukturen, die vielleicht über die Jahrhunderte gewachsen sind, aufgegeben werden müssen, aber die Kirche Jesu Christi bleibt und wird nicht überwunden werden. Darauf sollten zumindest Christen hoffnungsvoll bauen und vertrauen, statt sich in Selbstmitleid zu zerfleischen und in völlig unchristlicher Art und Weise Entscheidungen zu torpedieren.
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#13   Regina 1961   09:38:52 | Montag, 5. Mai 2008
Wie viele…
Pfarrer gibt es denn noch im Bistum Aachen? Vielleicht sollte man auch noch die über 65-Jährigen abziehen. Und dann kann man sehen, wie die Pfarräume neu afgeteilt werden. Ich denke, für die meißten von uns wird die Situation in den nächsten Jahren dazu führen, daß wir für Gottesdienste wieder ganz schön weite Wege in Kauf nehmen werden müssen. Aber wie war das mit den Menschen, die Jesus nachfolen wollten? Auch sie mußten weite Wege gehen, um Ihn zu sehen und zu hören. Oder aber wir ziehen alle zusammen in eine große Stadt, wo es dann nur noch Katholiken gibt… :-[ :-( :-D
Regina1961
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#12   Rheiny   23:20:43 | Sonntag, 4. Mai 2008
Kostenfaktor Pfarrer?
Auf den ersten Blick mag man vermuten können, dass sich ein Bistum damit Geld sparen möchte, indem man in jeder dieser „Gemeinschaften von Gemeinden“ (ausdrücklich nicht Pfarreien!!!) nur noch einen nominellen „Super“-Pfarrer als Pfarrer zu besolden braucht. Die anderen priesterlichen Mitarbeiter (wie auch immer man sie dann nennt) stehen ja auf der Ebene von Vikaren (auch in der Gehaltsklasse).
In Wirklichkeit möchte man mit diesem System die neue Priestergeneration so lange wie möglich aus dem Kreis der verantwortlichen Seelsorger fernhalten. Auch wenn ein Priester, der einem Teilbereich dieser neuen Struktur zugewiesen ist (wie es früher ein Pfarrer dort war), so steht über ihm immer noch der eigentliche Super-Pfarrer, der im Zweifelsfall das Sagen hat (auch wenn er sonst mit der Seelsorge nix mehr am Hut hat, weil er ausschließlich die Verwaltung führt).
Jeder unbequeme Priester in den Augen des Alt-68er-Dunstkreises kann so noch lange in Schach gehalten werden. Und für das Ordinariat wird es noch einfacher, wenn nur 72 willfährige („linientreue“) Pfarrer gefunden werden müssen, als man es bei 537 tun musste.
Aber Halt – nicht dass man da eine böse Absicht vermuten würde. Schließlich ist es ein wichtiges Anliegen, die Einheit im Klerus eines Bistums zu wahren, und sich nicht von der neuen Priestergeneration eine Spaltung ins Bistum tragen zu lassen. Junge Priester sind schließlich suspekt, wenn sie z.B. wieder Priesterkleidung tragen oder mal den Rosenkranz beten.
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#11   Benedikt   23:20:29 | Sonntag, 4. Mai 2008
Stühle
mal sehen, wie der neue limburger zwischen die stühle kommt.
Sieht man vermutlich an Pfingsten.
der ist auch nicht zu beneiden.
Wer ist das schon. Immerhin hat Kamphaus schon vorgeleistet. Allerdings war er clever genug, die Pfarrgemeinden mal zu fragen. Mussinghoff fehlt es scheinbar an Basiskontakt.
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#10   maliems   23:16:33 | Sonntag, 4. Mai 2008
erlenmeier
erlemeier u rodheudt contra bischof?
na, in dessen haut will ich nicht stecken.
links und rechts tun sich zusammen.
die hemmerle-nachfolge ist einer der bekoppltestenen jobs, die die dt kirche in den letztenm jahren zu bieten hatte.
mal sehen, wie der neue limburger zwischen die stühle kommt.
der ist auch nicht zu beneiden.
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#9   von Spee   22:49:45 | Sonntag, 4. Mai 2008
Verwalteter Glaube
„Zittere du altes Bistum Aachen vor deinen vielen Sesselfurzern!“ Daher kommen doch die Probleme!!! Schlanker die Verwaltung und und und und und und und dann: ora o^/ et labora :-[ !
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#8   sexychrist   22:36:06 | Sonntag, 4. Mai 2008
@ Gotthard
da ich selber von diesen fusionen betroffen bin, weiß ich zu sagen, dass kaum jemand, auch kein kirchenvorstandsvorsitzender oder pfarrer weiß, wie es mit den gemeinden weitergeht.
herr mussinghoff hat das ganze so verkorkst weitergeleitet, dass noch niemand weiß, wie eine „fusion“ jetzt wirklich aussehen wird!
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#7   Gotthard   19:18:26 | Sonntag, 4. Mai 2008
null Ahnung
wer die Bildung von „Gemeinschaften von Gemeinden“ und die Fusion von Pfarrgemeinden nicht auseinanderhalten kann, sollte sich besser nicht zum Thema äußern.
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#6   EvaHermanFan akaFreimaurerin   18:50:06 | Sonntag, 4. Mai 2008
@parmenas
PSSST, Mann!
Dass manche aber auch alles ausplaudern müssen…Meine Nerven…
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#5   Uriel   17:33:02 | Sonntag, 4. Mai 2008
aufpassen bitte
halten wir das bitte mal ganz gekonnt auseinander: 1. Zusammenlegung 2. Messbesuch
Der Hauptgrund meines Messbesuchs ist nicht der Pfarrer, oder die Pfarrgemeinde oder die lieben netten Kommunionkinder, die immer so nett vorlesen. Der Grund ist Jesus Christus, Gott selbst. Da können mich Menschen tausendmal enttäuschen und ich kann daraus noch lange keine Begründung ziehen nicht mehr zur Messe zu gehen. Aber dies ist wirklich typisch für heute: Solange man sich in Strukturdebatten verlieren kann muss man sich nicht mit Gott auseinander setzen. :-|
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#4   muntu   17:22:40 | Sonntag, 4. Mai 2008
@ Artikel
Diese Pastoralpläne der Bischöfe widersprechen der Lehre des letzten Konzils, auf den man sich so gerne beruft…anscheinend sucht man nur das heraus, was einem anlächelt.
Und wie man das Kirchenrecht umgeht oder so hinbiegt, wie man es halt braucht, dass wissen die Herren auch gut…
Wundern wir uns nicht, wenn das Volk woanders Heil sucht… >:)
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#3   sexychrist   16:43:44 | Sonntag, 4. Mai 2008
@ parmenas
um ihre paranoia noch ein wenig anzustacheln…
… am dom zu aachen ist das allsehende auge zu finden…
ein zeichen der macht der illuminaten?
wieso vermuten sie eigentlich überall freimaurer?
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#2   Parmenas   15:58:00 | Sonntag, 4. Mai 2008
Das Bistum Aachen
ist in der Hand einer kriminellen masonischischen Seilschaft. DAS ist das Problem, nicht irgendwelche „Zusammenlegungen“.
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#1   Mathias Wagener   15:33:46 | Sonntag, 4. Mai 2008
Zwangsfusion
Derartige Zusammenfassungen über die Köpfe der Gläubigen hinweg sprechen nichts Gutes. Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn die kirchen noch mehr Mitglieder verloren gehen bzw. die Teilnahme an der Eucharistie sinkt.
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