Paedophilie
Eines Sommerabends geschah es
Aufgrund familiärer Schwierigkeiten beschloß meine Mutter, mich ins örtliche Pfarrhaus einzuquartieren. Hier begann es mit den dunklen Seiten des dortigen Pfarrers. Von einem Ex-Priester.
Es geschah an einem Sommerabend.
Es geschah an einem Sommerabend.
© Dave Ceasar Dela Cruz, CC
(kreuz.net/‘Vatican Magazin’) Alle, die in der Nähe des Pfarrers lebten, zitterten vor ihm. Sie fürchten seine Unbeherrschtheit, seine Rasereien, seine Ausfälligkeiten. Aus der Ferne mochte er strahlen, bei Licht besehen war er ein Despot.

Ich bezog ein Zimmer in einem kultivierten Haus. Ich kam aus der Armut und den bedrückenden Verhältnissen eines Arbeiterhaushalts und fand mich wieder in einem Ambiente aus schönen Möbeln, neuesten Büchern, erlesenen Weinen.

Ich lernte mit der Serviette essen, Konversation zu führen und nach der Haushälterin zu winken. Es war wie im Traum. Ich wußte nicht, wie mir geschah. Der Despot war überaus nett zu mir und ich wußte nicht, womit ich es verdient hatte.

Er kleidet mich von Kopf bis Fuß neu ein, überhäufte mich mit Geschenken, ließ mich an seinen Überlegungen teilhaben, lud mich am Abend ein, das Stundengebet mit ihm zu sprechen.

Ich ging aufrecht und wie mit Flügeln. Ich fühlte mich erhoben, wie von einer Aura der Großzügigkeit umgeben. Ob ich mir nicht vorstellen könne, Priester zu werden? Priester? Du meine Güte – ich war gerade von der Schule geflogen.

Novemberausgabe des 'Vatican-Magazin'
Novemberausgabe des ‘Vatican-Magazin’
Mein Ego paßte in eine Westentasche. Wie groß der Mann von mir dachte! Für einen Moment meinte ich, endlich der geliebte, angenommene, respektierte Sohn zu sein, der ich bei meinem leiblichen, gewalttätigen Vater nicht sein durfte. Ich wußte nicht, daß es der letzte glückliche Moment meiner Jugend sein sollte.

Das Einzige, was mir ein eher unbewußtes Unbehagen verursachte, waren die körperlichen Annäherungen des Priesters. Warum mußte er bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit den Arm um mich legen?

Warum mußte man sich am Abend mit einer Umarmung verabschieden? Es war unangenehm, mehr jedoch nicht. Es wäre mir auch unangenehm gewesen, wenn mein eigener Vater mich in den Arm genommen hätte.

Eines Sommerabends, nicht lange nach meinem Einzug, ereignete sich das Vorkommnis, nach dem in meinem Leben nichts mehr war wie vorher.

Der Pfarrer und ich hatten körperlich gearbeitet. Vielleicht hatten wir irgendwelche Kisten nach oben unters Dach geschleppt. Jedenfalls saßen wir beide müde und schwitzend nebeneinander auf dem Bett meines Zimmers, das sich ebenfalls unterm Dachgeschoß befand.

Ich weiß noch, daß wir beide Bierflaschen in Händen hielt, solche mit Bügelverschluß. Wir tranken, lachten, bis die Stimmung plötzlich überkippte – in etwas, das mir Angst machte: eine Art von Schmusigkeit und körperlichem Nähesuchen.

Das Bett war eindeutig der falsche Platz zum Ausruhen.

Mir stellten sich die Nackenhaare auf. Was machte der Mann mit seiner Hand, die über meine Oberschenkel nach oben glitt? Ich preßte die Beine zusammen, klammerte mich an meine Bierflasche, versuchte, von ihm abzurücken.

Ich rieche heute noch seinen Bieratem, spüre den massigen Körper, fühle, wie er mich gepackt hielt, während er mir mit der Zunge gierig den Hals abschleckte und mit seiner Pranke in den Schritt fuhr, mein Glied suchend. All das weiß ich noch.

Was ich nicht mehr weiß: Wie ich mich von ihm befreite, wie er aus dem Zimmer kam.

Woran ich mich wieder erinnere: Wie ich den Riegel hinter ihm in die Tür schob und dastand – zitternd. Daran erinnere ich mich noch sehr gut, daß ich über einen ganz langen Zeitraum nichts tat, als mich den Konvulsionen meines Körpers zu überlassen.

Jahre später haben sie mich gefragt: „Warum bist du nicht zu deinen Eltern gegangen, nicht zu irgendeinem Erwachsenen, nicht zur Polizei?“ Ich sagte ihnen, was ich auch heute sage: „Ich wußte nicht, was das war. Ich hatte keinen Namen dafür.“

Ob es sinnvoll ist, daß heute schon Kindergartenkinder wissen, was ein Päderast ist, mag dahingestellt sein. Ich wußte es als Halbwüchsiger nicht. Und wenn ich es gewußt hätte, so wäre es außerhalb meines Vorstellungshorizonts gewesen, daß ein Priester so etwas macht/tut/ist.

Tatsache ist: Ich war über nahezu zehn Jahre nicht imstande, meine eigene Geschichte anzuschauen oder auch nur Worte dafür zu finden. Ich wollte sie nicht wahrhaben. Ich spaltete sie von mir ab. Ich wurde zwei Menschen.

Von der Stunde an, in der ein Mensch mit Gewalt in meine Intimität eindrang, befand ich mich in einem Gefängnis, zu dem ich selbst den Schlüssel nicht kannte. Über Jahre und Jahre war ich wie in einem verschlossenen Kassiber unterwegs. An mich kam niemand heran.

Der Übergriff war wie ein Brandzeichen in meiner Seele, das mich bis zum Jüngsten Tag mit meinem Mißbraucher verbinden sollte. Was er mit mir gemacht hatte, wurde für mich Stigma der Absonderung.

Mein mir selbst fernes Geheimnis katapultierte mich hinaus aus der Gemeinschaft der Menschen. Ich war eingeschlossen in einem Gehäuse aus letzter Einsamkeit und namenloser Angst. Ich weiß nicht, warum ich nicht die Kraft hatte zu fliehen.

Ich weiß nicht, warum ich wie ein gefangenes Tier in diesem Haus blieb, warum ich Dankbarkeit heuchelte, den Sohn spielte, den zum Priesteramt prädestinierten Zögling und Vertrauten von Herrn Pfarrer, dem man mit Ehrfurcht und Hochachtung begegnete …

Den Rest möchte ich in aller Kürze erzählen: Ich wurde tatsächlich Priester.

Der Beitrag erschien ursprünglich im ‘Vatican Magazine’.

Nächstes Mal: Im Grunde wollte ich nur Sex, Sex, Sex
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Der Beruf des Priesters stinkt 2. Der Zölibat ist kompletter Irrsinn 3. Du sitzt am Joystick der Gemeinde 4. Der Zölibat ist Freiheit und Liebe oder er ist widerlicher Dreck 5. Meine Mutter gab mich an den Pforten des Pfarrhauses ab
6. Eines Sommerabends geschah es
7. Im Grunde wollte ich nur Sex, Sex, Sex 8. Die Verwüstungen meiner Seele waren tiefgreifend 9. Das Fazit eines Mißbrauchten
      
30 Lesermeinungen
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#30   RRR   00:31:31 | Sonntag, 11. Mai 2008
@ Nachtlaterne
es gibt nichts scheußlicheres…als den missbrauch an einem unschuldigen, auf vertrauen angewiesenes kind
Oh doch, wie wir von kreuz.net wissen!
Schlimmer als das von Ihnen genannte sind z.B.:
– Handkommunion (sogar nach Art des Hl. Cyrillus von Jerusalem – widerwärtiges Häretikerschwein!)
– Ministrantinnen
– Bischof Algermissen
– Bischof Marini (Marini der Untermensch, nicht Marini der Heilige)
– Bischof Tebartz-van Elst (der Drecksack benutzt sogar Formeln, die von Paulus stammen – pfui Teufel!)
– Jesuiten (und zwar alle – es sei denn, sie haben ihr Ordensgelübde gebrochen und einen neuen Club gegründet)
Dagegen ist so ein Kinderficker doch ein Heiliger!
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#29   Nachtlaterne   05:57:41 | Mittwoch, 7. Mai 2008
ein billiger roman?
habe vor jahren mal – im zuge des kinderschutzes- die sogenannten „schwulen buchläden“ durchforstet. was dort an schwülstigen romanen und bildbänden für knabenliebhaber zutage trat war sehr erschreckend und bezeichnend.
priester sollen heiraten und es gibt keine übergriffe mehr? von wegen! schwule werden nicht heiraten und die übergriffe auf messdiener v finden durch homos statt.
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#28   raindance1 †   22:08:04 | Dienstag, 6. Mai 2008
was nun?
der Pfarrer war für sein Unbeherrschtheit, seine Rasereien und sein Ausfällgkeiten bekannt. Dennoch bezog der Autor ein Zimmer in diesem „kultivierten“ Pfarrhaus…schöner Widerspruch…dann hatten sie auch noch körperlich gearbeitet, was weiss natürlich keiner mehr…aber sie schwitzten, warum auch immer…und zu guter letzt klemmte sich dann einer an eine Bierflasche…ein billiger Schwuchtelroman der bei BILD durchgefallen ist…aber hier hat er ja Publikum…
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#27   Nachtlaterne   06:05:01 | Dienstag, 6. Mai 2008
es gibt nichts scheußlicheres…
…als den missbrauch an einem unschuldigen, auf vertrauen angewiesenes kind.
wenn es von den konzentrationslagern heisst, dass die überlebenden eine art priesterschaft wären an die niemand heranreiche, muss diesen worten vehement entgegengetreten werrden. das grauen gibt es auch heute! und: es gibt keinen grund das grauen selbst in den olymp zu erheben.
der schwule priester hat eine frchtbare sünde gegen ein menschenkind und gegen den heiligen geist selber begangen. dieses verbrechen muss auf das härsteste bestraft werden.
schaut man sich heute im intternet die seite www.orwid.de an so ist man mitten in deutschland gelandet und niemand wehrt es ihnen, im gegenteil, der staat kassiert die steuern und per passwort darf der erwachsene nackte kinder in unbegrenzter höhe konsumieren. eine in ihrer kindheit schwer missbrauchte frau erzählte mir, dass ihr vater genau diese produkte mit seinem nachbarn konsumiert habe.
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#26   wolfgang e.   23:13:29 | Montag, 5. Mai 2008
lieber matt, sei mir nicht böse,
aber deine Kommentare sind manchmal unsagbar dumm…
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#25   sexychrist   21:32:36 | Montag, 5. Mai 2008
@ Marcelus
vielleicht…
ne, eher doch nicht!
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#24   Marcelus   21:30:43 | Montag, 5. Mai 2008
Männliche Lehrer sind ebenso notwendig,
aber die Grundschulen sollten Sachen der Frauen sein.
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#23   matt2 †   21:24:48 | Montag, 5. Mai 2008
na aber wie stehts denn mit der Selbständigkeit vom Jesulein…
dem hilft ja nachwievor die Mutti Maria auf die Sprünge. Ich denke wohl, dass die Mutter auch einen kranken Einfluß auf ihren Sohn ausüben kann in dem Sinn sie ihn nicht zum Mann reifen lässt aus Eifersucht er könnte je etwas anderes aus sich machen und je etwas anderes begehren, als sie. Mir fällt da Alfred Hitchcocks Psycho ein. Also der Sohn wird der eifersüchtigen Liebe seiner Mutter wegen zu einem Art männlichen Clon seiner Mutter, einem Ladykiller im bösen Sinn, der alles Weibliche, was nicht nach seiner Mutter gerät und in ihm männliche Erregungen weckt umbringen muss. Der Dämon seiner Mutter beherrscht ihn über den Tod hinaus.
Wieso erinnert mich das jetzt wieder an die katholische Kirche und ihre Sünden-Theologie, die einem das Schöne im Leben madig machen will? Irgendwo hat man schon das Gefühl sie agiert da wie ein Mannsweib, die ihre eigenen Kinder zu Tode liebt und nicht in Freiheit entlässt.
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#22   Kurt K.   20:56:03 | Montag, 5. Mai 2008
Insinuator
Zur Erziehung:
Die Erziehung unseres Kindes durch meine Frau ist gut gelungen: Es ist nett und wohl geraten.
Die Erziehung meiner Frau durch mich ist mißlungen: Sie ist auch noch immer nett und wohl geraten.
:-) :-D
:(3
Also an unserer Grundschule gibt es auch (männliche) Lehrer, die machen ihren Job vermutlich gut.
Natürlich! Sieht man an mir: Mein erstes Hauptfach war GruPäd. ;-)
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#21   Marcelus   20:55:18 | Montag, 5. Mai 2008
@sexychrist: Haben Sie Psychologie studiert?
…führt der Einfluss der Frauen nicht zu einer „Verweiberung“ der Kinder, auch HOMOSEXUALITÄT genannt!
Irgendwann müssen sie halt selbständig werden.
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#20   sexychrist   20:51:18 | Montag, 5. Mai 2008
Hoffentlich…
…führt der Einfluss der Frauen nicht zu einer „Verweiberung“ der Kinder, auch HOMOSEXUALITÄT genannt!
Hab ich mit meiner Freud’schen Analyse den Kern deines mangelnden Selbstwertgefühls getroffen?
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#19   Marcelus   20:49:51 | Montag, 5. Mai 2008
@sexychrist: Frauen sind zur Kindererziehung da
und nicht die Männer.
Männer können nur Lehrer sein, aber keine Kindererzieher.
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#18   sexychrist   20:47:07 | Montag, 5. Mai 2008
@ Marcelus
Ich bin gegen Eltern, die ihre Kinder schlagen, aber deine Mutter hat dir anscheinend nicht genug eingebläut, dass du ohne sie nicht existiertest.
An meiner Grundschule gab es übrigens auch Lehrer. Dass das männliche Geschlecht in den Kollegien von Grundschulen meist unterrepräsentiert ist, liegt allein daran, dass sich die meisten Männer nicht einer großen Anzahl von Kindern gewachsen fühlen und zum anderen eher Karriere machen wollen, was an weiterführenden Schulen deutlich besser möglich ist.
Lass mich Freud spielen und ein wenig Psychoanalyse betreiben…
In deiner Kindheit hast du deine Mutter vergöttert und sogar sexuell in deiner Pubertät verehren wollen, da deine antiquirten Ansichten bei Altergenossinnen, besonders bei den geilen, äh… attraktiven nicht ankamen. Deine Mutter hat dir dies aber verwehrt, weshalb du bis heute in deiner sexuellen Frustration ein gestörtes Verhältnis zu Frauen hast und ununterbrochen zu Photomontagen vom Wiener Erzbischoff „5 gegen Willi“ spielst.
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#17   Marcelus   20:41:56 | Montag, 5. Mai 2008
@Insinuator: Behaupten Sie!
Sind Sie da sicher?
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#16   Insinuator   20:39:40 | Montag, 5. Mai 2008
@Marcelus
Also an unserer Grundschule gibt es auch (männliche) Lehrer, die machen ihren Job vermutlich gut.
Zur Erziehung:
Die Erziehung unseres Kindes durch meine Frau ist gut gelungen: Es ist nett und wohl geraten.
Die Erziehung meiner Frau durch mich ist mißlungen: Sie ist auch noch immer nett und wohl geraten.
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#15   Marcelus   20:28:53 | Montag, 5. Mai 2008
@F. Geyer: Die Frauen haben sehr viele gute und verläßliche Eigenschaften
aber sie können auch kontraproduktiv arbeiten, wenn man sie nicht im Auge behält.
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#14   Frollein Rottenmaier †   20:27:26 | Montag, 5. Mai 2008
@Marcelus
Sie halten sich heute aber für sehr witzig, oder? :-S
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#13   Bayern-Tradi   20:27:24 | Montag, 5. Mai 2008
Kinder brauchen beide
Geschlechter zur Erziehung. Da könnten wir ja gleich dafür sein, dass nur noch Homo-Paare die Erziehung von Jungen übernehmen. Natürlich übernimmt in erster Linie die Frau die Erziehung, aber was es ausmacht wenn der männliche Part in der Erziehung wegfällt, sehen wir ja an den Problemen, die sich durch die vielen Scheidungen usw. ergeben.
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#12   Florian Geyer   20:25:15 | Montag, 5. Mai 2008
also den muß ich mir aufschreiben
„Frauen sind für die Kindererziehung zuständig,
Männer für die Frauenerziehung.“
:)3 :(3
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#11   Marcelus   20:23:39 | Montag, 5. Mai 2008
@Frollein Rottenmeier: Grundschulen mit männlichen Lehrern gibt es nicht
Höchstens in sehr wenigen Einzelfällen.
Männer haben halt eine andere Natur als Frauen.
Frauen sind für die Kindererziehung zuständig,
Männer für die Frauenerziehung.
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#10   Frollein Rottenmaier †   20:21:23 | Montag, 5. Mai 2008
@Marcelus
Also an meiner Grundschule gab es durchaus männliche Lehrer. Und was ist das für ein Unsinn, dass die Erziehung der Kinder (mit Verweis auf Missbrauchsgefahren) nur in die Hände von Frauen gehört? Damit unterstellen Sie jedem einzlenen Ihrer Geschlechtsgenossen, ein potenzieller Triebtäter zu sein.
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#9   Bayern-Tradi   20:20:33 | Montag, 5. Mai 2008
@marcelus
Also bei uns hat es auch in der Grundschule Lehrer gegeben. Aber ist ja egal!
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#8   Marcelus   20:15:53 | Montag, 5. Mai 2008
@Bayern-Tradi: In den Grundschulen
gibt es nur Lehrerinnen.
Männliche Lehrer gibt es erst in den weiterführenden Schulen.
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#7   Bayern-Tradi   20:13:52 | Montag, 5. Mai 2008
@marcelus: ??????
Es gibt doch auch männliche Lehrer, oder?!
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#6   Marcelus   20:07:07 | Montag, 5. Mai 2008
@matt2: Die Sorge um Kinder ist deshalb auch Frauensache,
und nicht Männersache.
Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen sind Frauen, und keine Männer.
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#5   matt2 †   19:58:52 | Montag, 5. Mai 2008
Mißbrauch an Kindern ist etwas abgrundtief Abscheuliches…
es ist eine Tatsache, dass Menschen die besonders viel für die Entwicklung von jungen Menschen tun können zuweilen auch besonders starken Versuchungen ausgesetzt sind. Soweit es mit ihnen nach oben gehen kann, soweit kann es auch nach unten gehen. Es ist unvorsichtig von Eltern, oder alleinerziehenden Müttern ihre Kinder blauäugig den Händen von fremden Männern anzuvertrauen. Manche von ihnen sind in der Tat reissende Wölfe, deren Dominanzgefühl in gierige sexuelle Lust entartet.
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#4   timpressum †   19:41:29 | Montag, 5. Mai 2008
Meine falsche Erziehung
Ich lernte mit der Serviette essen,…
Ich lernte damals, mit Messer, Gabel und Löffel zu essen…
Müssen meine Eltern wohl was falsch gemacht haben!
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#3   sexychrist   19:03:02 | Montag, 5. Mai 2008
Und da rege sich noch einmal jemand…
… über den Heimatroman über das Zölibat auf.
Das hier passt wunderbar in einen Groschenroman.
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#2   Pünktchen   17:47:18 | Montag, 5. Mai 2008
In Sandor Marais schon 1934 publizierten
autobiographischen Roman „Bekenntnisse eines Bürgers www.amazon.de/…-Marai/dp/3492230814“ wird auf sehr dezente Weise die Annäherung eines Priesters an einen Zögling geschildert, die zwar von körperlichen Zudringlichkeiten frei bleibt, die aber eine solche seelische Gefräßigkeit des Priesters nach Nähe verrät, daß der Knabe nur durch einen raffinierten Trick der weiteren Entwicklung entkommt…
Was dies für ein Trick gewesen sei?
Das wird nicht verraten. Ich will Euch doch nicht die Spannung nehmen! :-]
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#1   Aleph †   17:32:54 | Montag, 5. Mai 2008
Gute Entscheidung
Den Rest möchte ich in aller Kürze erzählen: Ich wurde tatsächlich Priester.
Bei den Gegebenheiten, diesen Voraussetzungen war es doch der einzig richtige Entschluss.
Erkennen was möglich ist und dann entscheiden.
Der Eleve war sich über die sexuelle Orientierung vorher wohl nicht im Klaren und plötzlich wurde sie ihm klar.
Warum hätte der Zögling oder Eleve auch in einem Stahlwerk malochen sollen, wenn es auch die Option, Priester zu werden, für ihn gab.
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