(kreuz.net/ Predigtgarten) Jedes Jahr wird am zweiten Sonntag im Mai in Deutschland Muttertag gefeiert.
Doch dieses Jahr fällt der Muttertag mit dem Pfingstfest zusammen. So etwas kann schnell zu „blühendem
Unsinn“ – so die Tageszeitung ‘Mannheimer Morgen’ – führen.
Schon im Frühjahr 2006 sah der Blumenhandel –
als er die Terminkollision entdeckte – für den Muttertag 2008 dunkle Gewitterwolken heraufziehen.
Da
die Deutschen jedes Jahr etwa 130 Millionen Euro für Muttertagsblumen ausgeben, mußte der Umsatz gerettet
werden.
Man hing das Thema ganz hoch: „Muttertag ohne Blumen ist wie Ostern ohne Eier“ – meinte der Sprecher
des Deutschen Einzelhandels.
Die Befürchtungen waren nicht von der Hand zu weisen: Sollte Pfingsten
bei den Politikern die Oberhand gewinnen, könnte dies bedeuten, daß die Geschäfte an diesem Tag nicht
geöffnet werden dürften.
Was für eine Horror-Vorstellung! Der Blumenhandel beschloß darum, den Muttertag
2008 sicherheitshalber um eine Woche vorzuverlegen. Er teilte den Kalenderverlagen den Termin 4. Mai für
den Muttertag mit.
Da der Muttertag kein gesetzlicher Feiertagstermin ist, wäre eine solche Verschiebung
ohne Zustimmung irgendwelcher Gremien kein Problem gewesen.
Kein Problem und doch ein Problem
Was man
nicht bedacht hatte: Ein Großteil der Kalender für 2008 war im Frühjahr 2006 offenbar redaktionell
längst abgeschlossen.
Als man dies den Oberfloristen mitteilte, setzte Panik ein.
Es folgte ein eiliger
Strategiewechsel und ein SOS-Ruf an die Politik. Man kam zum Schluß, daß eine Ausnahmegenehmigung für
den Sonntagsblumenverkauf Pfingsten als Muttertag akzeptabel mache.
Zuständig für Sonderregelungen
zum Verkaufsverbot an Feiertagen sind in Deutschland die Bundesländer.
Der zweite Akt
Damit begann
der zweite Akt des Krieges an der Blumenfront.
Die meisten Länder prüften und prüften und sahen schließlich
kein Problem, den Sonntagsverkauf zu erlauben – trotz Bedenken der Kirchen und anderer.
Kirchenvertreter
wiesen darauf hin, daß man Blumen am Samstag kaufen könne, wie dies ja auch mit den Lebensmitteln für
den Feiertag geschähe.
Der Blumenhandel besteht auch nicht auf Weihnachtsbaum- und Blumenverkauf am
ersten Weihnachtsfeiertag.
Übrigens: Glaubt jemand wirklich, daß es am Sonntag frischere Blumen im
Laden gibt? Jeder Insider weiß, daß die Blumen sowieso schon am Donnerstag oder Freitag geliefert werden.
Der dritte Akt
So begann der dritte Akt im Blütentheater. Die Blumenhändler teilten den Kalenderverlagen
im Frühjahr 2007 mit, man habe um Ausnahmegenehmigungen angesucht.
Man möge doch bitte den ersten Brief
vergessen und den Muttertagstermin doch an Pfingsten eintragen.
Das war die Garantie für weiteres Unheil.
Denn es gab solche und solche Kalender – wobei die Mehrheit dem 11. Mai den Vorzug gab.
Vierter Akt
Vierter Akt: Was heißt hier Ausnahmegenehmigung? Das Land Baden-Württemberg befand, es solle, bis auf
die üblichen Ausnahmen bei Ausflugsorten, Bahnhöfen, Tankstellen, beim Verkaufsverbot an Pfingsten bleiben.
Sind Muttertagsblumen Reisebedarf?
So streitet man sich mittlerweile vor den deutschen Gerichten. Es
wird massiv Front gegen das Verbot gemacht, zumal die anderen Bundesländer…
Mittlerweile laufen Meinungsumfragen.
Wenn man berücksichtigt, wie wenige ältere Internetnutzer sich an Umfragen dieser Art beteiligen, ist
das Ergebnis erstaunlich:
Über 50 % – Stand: 5. Mai – finden, daß ein Verkaufsverbot zu Pfingsten trotz
Muttertag zu Recht besteht, um den Feiertag zu schützen. Wer hätte das gedacht?
Eine Blumenhändlerin
zieht für sich eine nachdenkliche Bilanz über die Qualität ihrer Kunden: „Sehr vielen jungen Leuten
fällt es offenbar erst am Sonntag ein, daß ja Muttertag ist.“
Das wird die Muttis aber freuen. Jedenfalls
haben sie ihren Feiertag dieses Jahr zusammen mit dem Heiligen Geist.
Das ist auch nicht nichts.
Email-Adressen der Empfänger
44 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Unglaublich Sorry… aber langsam komm ich dahinter,was das hier eigentlich ist!!!Stressbedingt konnte
ich bis jetzt nicht alle Beiträge lesen… Hab ich soeben getan. Und werd mich sofort gleich abmelden!!
Unglaublich,was sich so alles hinter christlichem Glauben versteckt… Nächstenliebe steht bei Euch nicht
in den Geboten…?? Gott sei Dank sind die Zeiten der Wunder und Heimsuchungen schon zig Jahre vorbei…Sonst
müsste die ganze Menschheit Gottes Zorn fürchten!! Nebenbei bemerkt,wäre das gar nicht unbedingt soo
schlecht!! Liebe Grüsse …
@blumen Das ist ja alles okay!!!!Ich muß mein Geld auch hart verdienen! Aber mein Problem ist doch, das
ich öfters Blumen kaufe, als wie nur am Muttertag! Das kommt dir doch zugute!!!!!! )Ich kaufe nicht nur
meiner Frau öfters Blumen, weil ich sie liebe, sondern auch meiner Schwiegermutter, die sich häufig
um unsere Kinder kümmert- und meiner Mutter-weil sie einFach meine Mutter ist!Wenn alle so denken und
handeln würden, wäre dein Job nicht in Gefahr!!! Ich wünsche dir alles Gute!
Protestant Mit was verdienst Du denn Dein Geld??? Wenn mehrere so denken würden,hätt ich auch nix zu
jammern! Dummerweise tuns die meisten leider nicht und werden an solchen Tagen zwangsläufig dran erinnert!
Danke,Danke an alle,die Zeitung lesen und Fernsehen gucken!! Selbst der Gerichtsvollzieher muss e i n
e n Fernseher im Haus lassen!!!
Muttertag!!!! Wenn ich meiner Mutter oder meiner Ehefrau Blumen schenken möchte, dann tu ich dies unabhängig
davon, ob Muttertag, Pfingsten, Ostern, Weihnachten Geburtstag,Hochzeitstag, Welt-Aids-Tag, Angela Merkels
Geburtstag, Reformationstag, Sylvester oder die Meisterschaft des Fc Bayern ist. Hört endlich mit dem
Geheule auf! Wer nur Weihnachten in die Kirche geht, weil Weihnachten ist, der ist genauso glaubwürdig,
wie der, der seiner Mutter nur Blumen schkent, weil Mutter tag ist!
Geschäftemacherei Das ist doch hier eine christliche Seite,oder? Ich lese immer wieder das Wort Sünde…Achtet
Ihr alle,die Ihr hier Kommentare zum Thema Muttertag schreibt,auch die Gebote?? Es gibt da ein paar,die
Einige wohl trotz katholischem Glaubens nicht beachten! Was ist,bitte schön daran so schlimm,als Blumenhändler
Geld zu verdienen? Blumen sind Luxus geworden. Wenn man sich entschieden hat,trotz allem seinen Lebensunterhalt
mit dem Verkauf von Blumen zu bestreiten,warum darf man nicht drei gute Tage im Jahr haben? Seit vier
Jahren kämpfe ich um meine Existenz.Und um die meiner Kinder. Ich arbeite 60 Stunden die Woche,meistens
70.Habe alles auf die Reihe gekriegt.Meine Tochter macht nächstes Jahr Abitur,mein Sohn hat ne Lehrstelle
als Gärtner. Ich habe das alles ohne Mann und Familie geschafft. Naja.Mit viel Schulden. Mir geht echt
der Hut hoch,wenn ich von angeblich christlichen Leuten solche Beiträge lese.Ohne den Muttertag wär
ich schon lang richtig am Ende.Und damit auch meine Kinder.Es stehen Existenzen auf dem Spiel.Hier gehts
ums überleben!Und das ist in Sachen Blumen überall ähnlich!! Handys und Computerspiele,Flachbildschirme…werden
das ganze Jahr gekauft. Blumen nicht.Warum wollt Ihr uns diesen Tag auch noch nehmen??? Übrigens,mein
Laden ist in Bayern.Und ich habe 7 Tage die Woche geöffnet. Muss ich sogar,steht im Mietvertrag.
@Kurt K. – Muttertag Wenn Sie die deutsche Sprache beherrschen würden, dann hätten Sie verstanden, was
ich mit dem „Untergang des Abendlandes“ gemeint habe. Bestimmt nicht solche lächerlichen Randerscheinungen
wie Muttertag oder Halloween! Lesen Sie doch noch einmal nach, dann geht auch Ihnen vielleicht ein Licht
auf.
@Judith Judith: @florian Geyer Richtig, man sollte auch für eine kleine Rente sorgen. Nur ja keine zu
grosse, üppige Rente. Die Frauen, vor allem die Mütter, müssen ja wissen wo ihr Platz ist: immer schön
unter den Männern. Auch bei der Rente. Echt katholisch Ihre Forderung nach einer KLEINEN Rente für Mütter!
Kurt K. Das „Abendland“ ist das, was es immer war: ein dynamisches Land, welches sich stets verändert.
:)3 :)3 :)3 So isses! Wie oft hätte dieses Abendland, das ja noch lange nicht aller Tage Abend gesehen
hat, auch schon untergehen müssen. Dafür ist es sich denn doch zu gut, um die Kassandrarufe der Ewiggestrigen
auch noch zu rechtfertigen.
pangelingua Inzwischen hat man ja noch den Valentinstag entdeckt, den vor 25 Jahren bei uns noch keiner
kannte, und die Kürbisbauern erfreuen sich an Halloween, oder wie dieser Affenzirkus genannt wird. Dafür
weiß aber bald keiner mehr „in diesem unserem Lande“, was an Weihnachten, Ostern oder Pfingsten gefeiert
wird. Auch das ist ein Stück „Untergang des Abendlandes“! „Ihr“ immer mit eurem Beschwören des „Untergangs
des Abendlandes“ – das nervt! Das Abendland verändert sich – schon immer, auch wenn „ihr“ noch so oft
den Zustand des Abendlandes um 1850 hochhaltet: Neue Fest-Tage werden eingebaut, alte, unnütze verfallen
und werden abgelöst; das Gottesbild verändert sich; Gesetze und Moral verschieben sich. Kurz: Das „Abendland“
ist das, was es immer war: ein dynamisches Land, welches sich stets verändert.
Mutter-Rummel Dieser ganze Mutter-Rummel geht mir schon seit Jahren tierisch auf den Geist! Entweder ehre
ich meine Mutter grundsätzlich, dann braucht es keinen Muttertag, oder ich kümmere mich das ganze Jahr
nicht und komme dann am Muttertag mit einem riesigen Blumenangebinde angesaust! Das ist doch verlogen!
Der Muttertag ist nichts anderes als ein von findigen Geschäftemachern erfundener Tag, der die Saure-Gurken-Zeit
zwischen Weihnachten, Ostern und Allerseelen füllen soll. Inzwischen hat man ja noch den Valentinstag
entdeckt, den vor 25 Jahren bei uns noch keiner kannte, und die Kürbisbauern erfreuen sich an Halloween,
oder wie dieser Affenzirkus genannt wird. Dafür weiß aber bald keiner mehr „in diesem unserem Lande“,
was an Weihnachten, Ostern oder Pfingsten gefeiert wird. Auch das ist ein Stück „Untergang des Abendlandes“!
hmmmm, ich verstehe das Ganze zugegebenermaßen nicht. Warum wäre ein Verkauf an einem „normalen“ Sonntag
möglich, am Pfingstsonntag jedoch nicht ? Ist der „normale“ Sonntag nicht auch als Feiertag zu halten
?
Das ist auch nicht nichts. Ein schöner Schlußsatz für einen bescheuerten Artikel. Ein Strauß roter
Rosen zum Muttertag…Wertschätzung und Liebe lassen sich kaum schöner ausdrücken…da geht es nicht
um Umsatz und Öffnungszeiten…aber das kapieren die kleinkarrierten vollgefressenen hängebierbachtragenden
Langeweiler nie…die sind eben nicht in der Lager ihrer Frau und auch nicht ihrer Mutter ganz ohne Worte
‘ich liebe Dich’ sagen…mit ein paar Blumen…und funkelnden Augen… nein, die schreien lieber in die
Küche, Alte hol mir noch ein Bier, ich kann nicht selber gehen, ich muss heftigst die Sonntagsheiligung
auf kreuz.net verteidigen…
@R-J-H Es geht nicht um „Ausnahmeregelungen“ und „einmal ist keinmal“ u.s.w. sondern schlichtweg darum,
daß man sich an das dritte Gebot zu halten hat. Alles andere ist Sünde! Sicher bin ich kein so guter
Kenner der Materie wie Sie, aber ich bin ziemilch sicher, das dritte Gebot lautet nicht „Du sollst Sonntags
keine Blumen verkaufen.“…
@RJH … sondern schlichtweg darum, daß man sich an das dritte Gebot zu halten hat. am Sabbat ist der
Verkauf von Blumen allerdings nicht verboten – zumindest nicht in Deutschland!
Sonntag frei schon jetzt gibt es 1000de Arbeitnehmer die Sonntags arbeiten, was will man da als notwendig
ansehen. Der Priester der Sonntags vor 10 Schäfchen predigt der ist auch nicht unbedingt notwendig. Außerdem
was mischt sich die Kirche da ein, da nur noch wenige Sonntags zur Kirche gehen werden es schon nicht
millionen sein die dann Sonntags in den Kirchen fehlen. Und Gott und Jesus kann ich auch in der während
der Woche ehren, da brauch ich nicht den Sonntag zu. Außerdem die wenigsten werden den Arbeitsfreien
Sonntag wohl dem Herrn widmen, sondern lieber vorm Fernsehe4 sitzen oder mal im Garten ein gutes Buch
lesen und mit Familie und Freunden grillen. Desweiteren bleibt zu bedenken das auch hunderte Blumengeschäfte
am Muttertag Blumen verkaufen die dann auch auf katholischen Freidhöfen landen. Es bleibt auch zu beachten
das an einigen katholischen Feiertagen die Sonntags sind bei uns extra die Blumengeschäfte aufmachen
oder gar Stände vorm katholischen Friedhof aufmachen damit der gute Katholik entsprechend der Tradition
dann Blumen niederlegen kann. Da stört es die Tradis nicht das Sonntags Blumen verkauft werden, oder??
Da ist es ja gewollt.
Naja! Zum habe ich immer Mitleid mit den Verkäuferinnen, die abends teilweise bis 22 Uhr arbeiten müssen,
zum anderen ist eine Ausnahme im Jahr ja nicht wirklich schlimm. Zum Muttertag als „Fest des Kapitals“:
Ob der Muttertag reine Geldmacherei ist oder ein Fest zur Ehrung der Mutter liegt bei uns. Wenn wir nur
nen Blumenstrauß schenken, „weil mans eben macht“, dann ist das ganze nichts besonderes, wenn man es
aber ernst meint, dann ist es ein erhaltenswürdiger Feiertag.
Was soll hier eigentlich das Drama sein? Die Blumenhändler hatten also eine durchaus verständliche Sorge,
dass der Zusammenfall des Muttertags mit einem Feiertag dem Geschäft schade und erkämpften sich eine
Sondergenehmigung. Gut und schön, sei’s drum. Soll das jetzt irgendein unchristlicher Frevel sein, dass
auch Feiertags ein paar Blumen verkauft werden?
@ RJH sondern schlichtweg darum, daß man sich an das dritte Gebot zu halten hat. Alles andere ist Sünde!
Aha. Na, dann ists ja irrelevant. Gut zu wissen. :(3
Der „Ehrentag der Mütter und Frauen“ Wenn überhaupt geht es beim Muttertag speziell um Familienmütter
und nicht um irgendwelche Single-Frauen. Der sog. „Muttertag“ wurde übrigens 1922/23 durch den Verband
Deutscher Blumengeschäftsinhaber propagiert und im dritten Reich für braune Zwecke instrumentalisiert.
Sonntagsarbeit Wie kann man die eigene Mutter ehren, während man von anderen Mütter Sonntagsarbeit verlangt?
Mal so am Rande: Es sind die Leute in den Blumengeschäften, die arbeiten WOLLEN! An dem einen Tag! Und
dann daher zu kommen und ihnen das verbieten ist scheinheilig, da es ja nicht um die Sonntagsarbeit am
Muttertag geht. Das hat die letzten Jahre nie jemanden gestört. Nein seid doch wenigstens so ehrlich
und gebt zu, dass es um Euern verstaubten Kirchenfeiertag geht und dass Ihr DEN über den Ehrentag der
Frauen stell!
@ Kurt K.: Es geht nicht um „Ausnahmeregelungen“ und „einmal ist keinmal“ u.s.w. sondern schlichtweg darum,
daß man sich an das dritte Gebot zu halten hat. Alles andere ist Sünde!
@ Kurt Als Christ ist Sonntagsarbeit für mich (ohne bestimmte Ausnahmeregelungen) zuerst einmal abzulehnen
und zum anderen sehe ich im Moment wie mit dem Sonntag auch immer mehr anderer Arbeiterschutz fällt.
Da gibt es bestimmt einen (göttlichen) Zusammenhang den wir im Moment noch nicht so direkt sehen.
@RJH und Kurt Ich war lange genug im Pflegeberuf nur am Wochenende tätig. Ich genieße nun lieber den
Sonntag mit meiner Familie. Meine Meinung ist auch, dass man den Sonntag wieder mehr schätzen sollte.
Es ist nun einmal „der Familientag“ , den man auch mit einem Gottesdienst beginnen sollte.
@ Sozialkatholisch: Einreissen? Sehen Sie, mit diesem Argument, also der „Gefahr des Einreissens“, verhindert
man alle Ausnahmeregelungen. Das ist albern. Klar ist es vernünftig, einen Tag in der Woche weitgehend
arbeitsfrei zu halten, um den Menschen die Gelegenheit zu geben, sich zu erholen. Aber wie schon gesagt:
Es gibt dutzende, wahrscheinlich sogar hunderte von Beispielen, wo Sonntagsarbeit gestattet ist. Aufgrund
der gesetzlich vorgeschriebenen Mehrbezahlung von Sonntagsarbeit jedoch wird es keinen „Dammbruch“ geben
und ausserdem: Man kann doch bitte sehr unterscheiden zwischen Ausnahmen und Dauerzuständen.
Wehret den Anfängen! Keine Sonntagsarbeit die nicht unbedingt notwendig ist! Wie kann man die eigene
Mutter ehren, während man von anderen Mütter Sonntagsarbeit verlangt?
@ Kurt Das Problem ist das einreißen!! Also wird den armen Blumengeschäft-Angestellten schon keine Zacke
aus der Krone brechen, wenn sie EINEN Sonntag im Jahr mal arbeiten müssen, oder? Es ist nunmal so das
wenn man dem Teufel den kleinen Finger reicht, er wenigstens die ganze Hand, wenn nicht sogar den ganzen
Arm nimmt. Verkäuferinnen müssen heutzutage jeden Wochentag, auch Samatags bis 20 Uhr im Geschäft stehen
und dann soll dar Sonntag auch noch fallen. Der Sonntag ist ja auch schon lange nicht mehr unantastbar.
Vor ein par Jahren war das noch nicht so extrem, aber ich denke z.B. das Samstagsarbeit bald wieder völlig
normal sein wird, leider in vielen Bereichen schon völlig normal geworden ist. Polizei, Medizinische
Dienste, Feuerwehr etc. muss es natürlich an jedem Wochentag geben.
@Judith/RJH wie man es nennt ist Fakt ist dass Familien finanziell gefördert gehören. Jede Familie ist
ein extrem wichtiges selbstständiges Unternehmen zum Wohle eines Staates und der ganzen Gesellschft welches
in seiner überragenden Stellung MASSIV gefördert werden muss. das Problem ist dass die Ideologe die
von Teilen der Politkaste gefördert wird alle Frauen in den Erwerbsprozess in fremdEinrichtungen drängt.
Sozialkatholisch: Sonn- und Feiertagsarbeit Meine Mutti kricht von mir auf Muttertag immer ein Blumengesteck
und zu meiner Schande muss ich gestehen das ich den die letzten Jahre immer Sonntags gekauft habe, obwohl
ich Sonn und Feiertagsarbeit aus vollem Herzen ablehne. Ja, meine von mir auch. Wobei wir beide es eigentlich
albern finden. Ich weiss allerdings nicht, was dagegen sprechen sollte, dass Blumengeschäfte an einem
Sonntag im Jahr auch mal geöffnet seien und die Angestellten dann eben arbeiten müssen. In vielen vielen
Berufen ist Sonn- und Feiertagsarbeit normal, so in den ganzen Pflege-/ Gesundheitsberufen, bei der Feuerwehr,
der Polizei, den Tankstellenbetreibern, Köchen und Kellnern, Priester… Also wird den armen Blumengeschäft-Angestellten
schon keine Zacke aus der Krone brechen, wenn sie EINEN Sonntag im Jahr mal arbeiten müssen, oder?
@florian Geyer Richtig, man sollte auch für eine kleine Rente sorgen. Wer als Mutter für die Erziehung
der Kinder zu Hause bleibt, später dann eventuell die Pflege der eigenen Eltern übernimmt, wird im Alter
bestraft. Leider.
@Navon Warum verbinden Sie denn hier Abtreibung und Muttertag? Was soll denn dieser Quatsch?? Dieser Muttertag
ist doch nichts anderes als eine oberflächliche und typische Geschäftsmacherei! Hier geht es doch im
Innersten gar nicht um die Mütter, sondern ums Geld. Die Ehrung der Mutter muss immer stattfinden, und
eine gute Hilfe dabei ist, Maria zu betrachten! Es geht der Kirche, wie immer, um einen tieferen Hintergrund,
nämlich auch zu dem zu stehen, was man meint. Wer es wirklich Ernst meint und sich Gedanken um seine
Mutter macht, der wird nicht erst Sonntag am Morgen die Blumen einkaufen, sondern vielleicht etwas selbst
basteln oder am Samstag einen netten Blumenstrauss einkaufen gehen! Alles andere ist nur geschäftsmacherei!
Und jeder dieser Geschäftemacher macht sich am Montag drauf einen absolut faulen Lenz, da ja an diesem
Tag glücklicherweise frei ist und man durch Pfingsten, an dem sich keiner stört, mal so richtig die
Füsse hochlegen kann! Das müssen selbst Sie, lieber Navon, verstehen, dass das alles doch nur reine
Heuchlerei ist!!!
Meine Mutti kricht von mir auf Muttertag immer ein Blumengesteck und zu meiner Schande muss ich gestehen
das ich den die letzten Jahre immer Sonntags gekauft habe, obwohl ich Sonn und Feiertagsarbeit aus vollem
Herzen ablehne.
Statt Muttertage sollte man ein Müttergehalt einführen. Es wird hier viel für die Gesellschft wertvolle
Arbeit unentgeltlich verrichtet was ein Skandal ist !
Meinungsumfrage Mittlerweile laufen Meinungsumfragen. Wenn man berücksichtigt, wie wenige ältere Internetnutzer
sich an Umfragen dieser Art beteiligen, ist das Ergebnis erstaunlich: Kann man mal ne Quelle zu der ominösen
Umfrage bekommen?
Hier ein Dank an alle Mütter :(3 Warum liegt der Muttertag wohl im Marienmonat Mai? :(3 Als Mutter kann
ich nur anmerken: es ist Schade, dass man nur dann die Arbeit einer Frau anerkennt. Man kann seiner Mutter
nie genug danken. :&) Aber ich bin auch gegen Öffnungszeiten der Geschäfte an Sonn- und Feiertagen.
An der ganzen Pseudodebatte kann man mal schön sehen, wie egal der Kirche die Rolle der Mutter eigentlich
ist. Verhütung und Abtreibung am liebsten ganz verbieten, aber sobald das Kind dann mal da (und optionalerweise
getauft) ist, interessiert sich die Kirche keinen Deut um die Mütter. Als ob es wirklich ein Problem
für die Kirchen wäre, wenn man nach einem Kirchenbesuch (den ja eh kaum noch jemand macht) noch einen
Blumenstrauß kauft, um mal jemanden zu ehren, der wirklich was für die Familie tut. Aber nein, sowas
geht ja garnicht. Lieber pocht die Kirche auf alten verstaubten Regeln und setzt diese auch ohne Rücksicht
auf Menschlichkeit durch – besonders wo > 1/3 der Deutschen keiner Konfession angehören. Von der Tatsache,
dass Blumenhändler/-züchter ein äußerst mies bezahlter Job ist und diese Menschen auf diesen Tag angewiesen
sind, muss man wohl nicht reden. Aber egal, Religion über die Menschen!
Es sollte streng darauf geachtet werden die Sonn- u. Feiertagsruhe einzuhalten. Keine Geschäftsöffnungen!
Wer unbedingt etwas kaufen will, kann dies auch am Samstag tun. Auch ein selbstgemaltes Bild oder eine
Hand- oder Bastelarbeit erfreut das Mutterherz! Im übrigen ist dieser „Feiertag“ als Erfindung der Floristen
zu ächten! Die Kirche feiert das Fest der Heiligen Familie sowie auch einen Familiensonntag.