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Mittwoch, 7. Mai 2008 12:53
Zuerst wird das Feuer angezündet. Dann empören sich die Brandstifter darüber, daß es brennt. Von Pornojäger Martin Humer.
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Freitag, 23. Mai 2008 11:34
Josef Preßlmayer: Hallo „Obelix“!
Niemand, der nicht in die Hölle kommen will, kommt dort hin, auch Sie nicht!

Schon das Stoßgebet „Mein Jesus Barmherzigkeit!“ genügt vorerst.

Wenn Sie an das Evangelium glauben, von dem Sie sagen, dass Sie es lesen, dann dürfen Sie darauf vertrauen, wenn Jesus sagt:

„Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben. Wem ihr sie behaltet, dem sind sie behalten!“

Sie brauchen nur, so gut Sie können, ihr Gewissen erforschen und ihre Sünden Jesus durch seinen Jünger und Priester bekennen. Dann sind Sie gerettet und befreit!

An meine erste Beichte kann ich mich noch erinnern!

Ich bin danach so erleichtert gewesen, als wäre ich eine herumschwebende Feder. Total befreit und glücklich!

Auch jetzt ist es ähnlich und ich hatte, weiß Gott, nach einem abenteuerlichen und in den letzten zehn Jahren, seit ich durch Gottes Gnade zur Pro-Life-Bewegung gefunden habe, zölibatären Leben, welches mir das Geschenk der Beichte wieder eröffnete, reichlich Gelegenheit von diesem Reinigungs- und Buß-Sakrament Gebrauch zu machen.

Nein „Obelix“, Sie „Pünktchen“ und ich, werden nicht in der Hölle landen, wenn wir das nicht wollen!

Ich will es nicht!

Ich will Gottes liebendes Antlitz schauen, der mich geschaffen hat und der mir jetzt schon durch Jesu Barmherzigkeit und Menschenliebe all das ergänzen kann, was mir von meiner Familie, auch durch Wunden und Verhärtung der Abtreibung nicht geschenkt werden konnte.

Auch für Ihre Sünden hat sich Jesus geopfert!

Vertrauen Sie Ihm, Ihrem Erlöser!
Donnerstag, 22. Mai 2008 19:55
obelix: @Josef Preßlmayer:
…, könnte es für solche äußerste Extremfälle weltliche und geistliche Gerichte geben, die beurteilen, ob eine solche, ev. heilbare Gefährdung der Mutter tatsächlich vorliegt?

Die weltlichen Gerichte gibt es bereits und sie waren auch schon tätig, haben sich dabei bis auf die Knochen blamiert und sich selbst bis zum geht-nicht-mehr diskreditiert. Zum Beispiel das berüchtigte Memminger Hexengericht. Und vor derartigen „geistlichen“ Femegerichten bewahre uns der Liebe Gott!!!

Es gibt auch Fälle wo Mütter die Tötung ihres Kindes durch Abtreibung nach einer Vergewaltigung zutiefst bereuen. In einem „Rahel“-Video ist dies dokumentiert!

Die Zahl der Fälle, in denen eine Abtreibung das Leben der Mutter gerettet hat, ist legion.
Donnerstag, 22. Mai 2008 16:39
methusalix: Hallo Dottore!
Josef Preßlmayer:
… weil er mich auch immer wieder verhöhnt.


Na wenigstens das haben Sie bemerkt, obschon Sie doch sonst völlig blind durchs Leben laufen.

Besser und christlicher wäre es, … Ich werde mich bemühen, mich da zu bessern!

Das wird Ihnen auch nichts mehr nützen, Dottore! Bei den strengen Kriterien, die Sie anlegen (und die selbverständlich auch auf Sie selbst angewendet werden) ist für Sie schon ein fester Platz in der Hölle reserviert. Wahrscheinlich in der Feuerhalle, die auch Torquemada, Robespierre, Ulanow und Franco beherbergt. Pünktchen und ich werden auch da sein. Und alle anderen Menschen. Weil einfach niemand auf Gottes schöner Welt Ihre Anforderungen erfüllen kann, wenn er nicht völlig masochistisch ist. Da aber gelebter Masochismus sicher auch eine schwere Sünde ist, kann absolut niemand ins Paradies eingehen. Nicht die Hölle ist leer, sondern der Himmel.

Zur „Obelix“‘schen Beichte, die er für heute angekündigt hat, habe ich für ein gute Beichte …

Ob eine Beichte gut ist, oder der Pönitent „bekehrt“ ist, entscheiden Sie zuallerhinterletzt, Herr Doktor.

Jesus lehrt uns, ihn im geringsten Nächsten zu erkennen. In den im Mutterleib verfolgten und zerstückelten ungeborenen Kindern wird Jesus heute gekreuzigt!

Jesus lehrt uns, ihn im geringsten Nächsten zu erkennen. In den gequälten und verzweifelten Frauen, die keinen Ausweg haben, wird Jesus heute gekreuzigt!
Donnerstag, 22. Mai 2008 12:18
Josef Preßlmayer: Nein , „Pünktchen“ hat schon recht, ob Leibesfülle oder nicht, hat mit der grundsätzlichen Unmoral
von Pornos nichts zu tun!

Ich wollte einfach „Obe-/Methusalix“ ärgern, weil er mich auch immer wieder verhöhnt.

Besser und christlicher wäre es, die Verletzung anzunehmen und Gott aufopfern, statt zurückzuschlagen! Ich werde mich bemühen, mich da zu bessern!

Zur „Obelix“‘schen Beichte, die er für heute angekündigt hat, habe ich für ein gute Beichte und die Bekehrung von ihm und den anderen Abtreibungs-Verfechtern dieser Welt die heutige Messe aufgeopfert.

Jesus lehrt uns, ihn im geringsten Nächsten zu erkennen. In den im Mutterleib verfolgten und zerstückelten ungeborenen Kindern wird Jesus heute gekreuzigt!

Mögen die Abtreibungsbefürworter, die den empfangenen Menschen als „Zellhaufen“ herabwürdigen, um ihn leichter töten zu können, doch erkennen, dass das Wunder der menschlichen Existenz immer gleich erhaben und gottvoll ist, in jeder Phase der menschlichen Entwicklung!

Mit „Pünktchen“, der eine Abtreibung im Falle einer Selbstmord-Gefährdung in Betracht zieht, würde ich mich gerne auf einen, zugegeben, „utopischen“ Vorschlag einigen:

Wenn der Baby-Holocaust, hoffentlich bald, als ebenso barbarisch wie der NS-Holocaust erkannt werden wird, könnte es für solche äußerste Extremfälle weltliche und geistliche Gerichte geben, die beurteilen, ob eine solche, ev. heilbare Gefährdung der Mutter tatsächlich vorliegt?

Es gibt auch Fälle wo Mütter die Tötung ihres Kindes durch Abtreibung nach einer Vergewaltigung zutiefst bereuen. In einem „Rahel“-Video ist dies dokumentiert!
Mittwoch, 21. Mai 2008 18:13
methusalix: @Dr. Josef Preßlmayer et Pünktchen
Josef Preßlmayer: Lieber „Pünktchen“ …

Die von ihm selbst eingeräumte „Obelix“‘sche Leibesfülle ist belanglos im Hinblick auf die Unmoral solcher Begeilungen an der eigenen Unkeuschheit.


Und wo ist der Balken? In Ihrem Auge Herr Doktor!

… noch dazu höchst unesthätische „Obelix“‘sche Selbstdarstellung hinzuweisen.

Es wird aber, wie bereits berichtet, langsam besser. Ich nehme ab! Sie dagegen bleiben ein Blinder. Da hilft kein Abnehmen. Und Umkehr schaffe Sie in Ihrer Selbstgerechtigkeit auch nicht mehr. Auf wiedersehen in der Hölle (wenn Sie recht haben sollten).

Es gibt zwar auch von der Kirche erlaubte Abtreibungen …

Es gibt auch das Zeugnis der vergewaltigten Nonne in Ex-Jugolawien, die ihr Kind gebar!


Sicher heroische Fälle Herr Doktor. Wollen Sie dieses Verhalten allen Frauen aufzwingen?

Pünktchen: Lieber Herr Dr. Preßlmayer,
alle Ihre Überlegungen sind richtig!

Dennoch halte ich in der Situation einer durch Vergewaltigung schwanger gewordenen Frau …


Etwas verschwurbelt, aber im Prinzip ist dem zuzustimmen Pünktchen.
Mittwoch, 21. Mai 2008 18:10
obelix: @Dr. Josef Preßlmayer et Pünktchen
Josef Preßlmayer: Bierbauch-Pornostar „Obe-/Methusalix“ vor Quälung seines „Beichtigers“!

… um Sühne und Vergebung aller am Baby-Mord beteiligten Personen baten und „Du bist Herr“ sangen?


NEIN! Ich kümmer mich zuallererst um meine eigenen Sünden, nicht um die von anderen, so wie Sie Herr Doktor Preßlmayer.Ein jeder kehre vor seiner eigenen Türe!

Er sagte: „Ich bin auf eurer Seite!“

Er erzählte uns eine Begebenheit … Sie hatte sich für das Baby entschieden. Er beobachtete, wie dieses Kind aufwuchs und spricht gelegentlich mit ihm.


Lieb, aber angesichts der Frauenverachtung vieler Katholiken völlig nutz- und sinnlos. Ein jeder kehre vor seiner eigene Türe! (Jesus formulierte das etwas anders: „Was siehst du den Splitter im Auge deines Burders …?“)

„Obelix“ wechseln Sie die Seite!

Auf Ihre Hexenjägerseite? Niemals!

Pünktchen: Lieber Herr Dr. Preßlmayer,
eine kritische Anmerkung möchten Sie mir vielleicht erlauben: ob ein Pornostar einen „Bierbauch“ hat, ist für die ethisch-moralische Bewertung vollkommen unerheblich!


Leider nicht ganz richtig, Pünktchen. Ich habe, ob meines Übergewichtes doch ein schlechtes Gewissen und steuere dem jetzt vermehrt entgegen. Nicht nur aus medizinischen Gründen. Der Leib ist ja der Tempel der Seele und sollte liebevoll behandelt werden, was bei der traditionellen katholischen Leibesverachtung allerdings oft zu kurz kommt.
Mittwoch, 21. Mai 2008 18:07
methusalix: @Dr. Josef Preßlmayer et Pünktchen
Pünktchen: obelix
>>Das Leben der Mutter muss IMMER hintangestellt werden<<

In der Regel geht es eben nicht um das Leben der Mutter, sondern um die näheren Umstände im Leben der Mutter, die sich durch eine Schwangerschaft verändern.


Hier stimme ich zu, gebe allerdings zu bedenken, dass die Frau alleine diese Veränderung zu beurteilen hat. Jede Beurteilung von ausserhalb (im Fall der katholischen Hierarchie noch dazu durch liebe- und ehelose Männer, die ich in diesen Fragen nicht unbedingt für eine erste Adresse halte) kann nicht gerecht sein.
Josef Preßlmayer: Bierbauch-Pornostar „Obe-/Methusalix“ vor Quälung seines „Beichtigers“!

Nun, was erwartet den „Beichtiger“ von „Obelix“?

Dieser ist sicher nicht zu beneiden!


Dass Sie sich jetzt auch noch den Kopf meines Beichtvaters zerbrechen. Als hätten Sie keine anderen Probleme. Aber wer seine eigenen Sorgen und Probleme verdrängt oder nicht erkennen will, macht sich halt die anderer Menschen zu eigen.

Wird er wahrheitsgemäß über seinen Seelenzustand, der zutiefst von der Abtreibungsthematik betroffen ist, die er aber leugnet, berichten?

Mein Beichtiger kennt mich schon sehr, sehr lange. Seien Sie gewiss, dass dieser „Hund des Herren“ jeder meiner Sünden auf die Spur kommt. Dominikaner riechen so etwas zehn Meilen gegen den Wind. Ich kann Ihnen diese Herren nur empfehlen Herr Doktor; in gut habsburgischer Tradition (meines Wissens waren viele Beichtväter des Erzhauses Österreich „Domini Canes“).
Mittwoch, 21. Mai 2008 09:42
Pünktchen: Lieber Herr Dr. Preßlmayer,
alle Ihre Überlegungen sind richtig!

Dennoch halte ich in der Situation einer durch Vergewaltigung schwanger gewordenen Frau eine Notlage für möglich, die auch unter den Grundsatz fällt: necessitas non habet legem („Not kennt kein Gebot“). Wir sind uns darin einig, daß nach dem Verbrechen der Vergewaltigung eine erneute Untat gegen einen ganz und gar Unschuldigen beklagenswert wäre. Aber staatlicher Zwang darf meines Erachtens eine erlittene Gewalt nicht auf Monate verlängern und vertiefen, wenn die Psyche der Frau nicht in der Lage ist, die Schwangerschaft von der sie verursachenden Gewalt emotional zu trennen. Es ist das eine, dieses zu erleiden und das andere, darüber hier – in einem Internet-Meinungsforum – ethisch zu räsonnieren. Ich wehre mich, wie Sie wissen, vehement dagegen, daß Frauen allein aufgrund sozialer und wirtschaftlicher Nachteile durch eine von ihnen immerhin mitzuverantwortende Schwangerschaft und Geburt sogleich eine „Notlage“ reklamieren, dem es durch Vorsatztötung vorzubeugen gälte. In dem von mir skizzierten – seltenen und echten – Notfall allerdings sehe ich die Grenze staatlicher Zwangsbefugnis gekommen. Sicher könnte man das Vergewaltigungsopfer von der Fortsetzung der Schwangerschaft überzeugen und es dazu ermutigen wollen, aber dürfte man die Schwangere wirklich zwingen, wenn sie sich psychisch dazu nicht in der Lage sieht?

Mit freundlichem Gruß und ungeheucheltem Respekt für Ihre ganze Arbeit und Ihren Einsatz:
Ihr
.chen
Mittwoch, 21. Mai 2008 09:10
Josef Preßlmayer: Lieber „Pünktchen“ auch an Sie herzlichen Gruß, wo immer Sie zu Hause sind!
Sie haben vollkommen recht!

Die von ihm selbst eingeräumte „Obelix“‘sche Leibesfülle ist belanglos im Hinblick auf die Unmoral solcher Begeilungen an der eigenen Unkeuschheit.

Nachdem „Obe-/Methusalix“ mich aber als „Selbstdarsteller“ bezeichnet hat was ja im Grunde nicht falsch ist, denn das ist ja jeder Mensch, der sich irgendwie kundtut – konnte ich mir mir nicht verkneifen, auf diese, noch dazu höchst unesthätische „Obelix“‘sche Selbstdarstellung hinzuweisen.

Darf ich mir, nun ermutigt, auch eine Kritik erlauben?

Ich weiß, dass Sie ein unbeugsamer, scharfsinniger Kämpfer für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder sind, wenn Sie aber einer Abtreibung nach Vergewaltigung zustimmen, widerspricht das dem Grundsatz des Lebensrechtes des Kindes.

Es gibt zwar auch von der Kirche erlaubte Abtreibungen in speziellen medizinischen Fällen, wenn das Leben der Mutter bedroht ist, z.B. Eileiterschwangerschaften etc., doch nach einer Vergewaltigung ist meines Wissens keine Abtreibung erlaubt.

Ich kann mir zwar vorstellen, dass in Extremfällen tatsächlich akute Selbstmordgefahr der Mutter besteht, doch müsste in solchen Fällen ein Team von qualifizierten Ärzten und Priestern die Frau beraten, um den psychischen Schmerz der Frau zu lindern und das Leben des Kindes zu retten!

Es ist ja ein Kind Gottes und auch zu 50% ihr Kind! Viele kinderlose Paare würden sich freuen, dieses Kind aufzuziehen!

Es gibt auch das Zeugnis der vergewaltigten Nonne in Ex-Jugolawien, die ihr Kind gebar!
Dienstag, 20. Mai 2008 09:56
Pünktchen: Lieber Herr Dr. Preßlmayer,
eine kritische Anmerkung möchten Sie mir vielleicht erlauben: ob ein Pornostar einen „Bierbauch“ hat, ist für die ethisch-moralische Bewertung vollkommen unerheblich!

Liebe Grüße nach Steinbach!
.chen
Dienstag, 20. Mai 2008 09:48
Josef Preßlmayer: Bierbauch-Pornostar „Obe-/Methusalix“ vor Quälung seines „Beichtigers“!
Am Donnerstag, zu/an Fronleichnam, möchte „Obe-/Methusalix“ seinen „Beichtiger“ zwecks Buße seiner Sünden aufsuchen.

Das teilte er zumindest in diesem Forum mit.

Für dieses Vorhaben, gab ich ihm einen kurzen Leitfaden:

Abtreibungsverfechter bis zum Teilgeburts-Mord, Baby-Zerstückelungs-Rechtfertigung mittels Beseelungs-Theorie, Propagandist des weltweit größten Kinder-Tötungs-Netzwerkes „Pro-Familia“, Verhöhnung des bei der Empfängnis entstandenen neuen Menschen als „Zellhaufen“, um dessen Tötung zu rechtfertigen.

Nun, was erwartet den „Beichtiger“ von „Obelix“?

Dieser ist sicher nicht zu beneiden!

Wird er wahrheitsgemäß über seinen Seelenzustand, der zutiefst von der Abtreibungsthematik betroffen ist, die er aber leugnet, berichten?

Wird er so handeln, wie ein früherer Operationsgehilfe, der uns Teilnehmer an der Gebetsvigil vor einem Abtreibungs-Krankenhaus ansprach, nachdem wir uns dort, nach dem Schmerzhaften Rosenkranz, niederknieten, um Sühne und Vergebung aller am Baby-Mord beteiligten Personen baten und „Du bist Herr“ sangen?

Er sagte: „Ich bin auf eurer Seite!“

Er erzählte uns eine Begebenheit aus seiner Zeit als Operationsgehilfe, die es ihn sichtlich drängte, mitzuteilen:

Einmal war da eine Frau. Sie war schon angeschnallt. Er ging kurz weg um das Narkosemittel zu holen. Áls er zurückkam war die Frau weg. Sie hatte sich für das Baby entschieden. Er beobachtete, wie dieses Kind aufwuchs und spricht gelegentlich mit ihm.

„Obelix“ wechseln Sie die Seite!
Dienstag, 20. Mai 2008 09:44
Pünktchen: obelix
Das Leben der Mutter muss IMMER hintangestellt werden

In der Regel geht es eben nicht um das Leben der Mutter, sondern um die näheren Umstände im Leben der Mutter, die sich durch eine Schwangerschaft verändern.

Wenn wirklich ein „Konkurrenz zweier Leben“ besteht, dann sind Wertigkeitskalküle vollkommen deplaziert. Wie will man ein Menschenleben bewerten und gegen ein anderes Menschenleben abwägen, ohne den Gedanken der Menschenwürde („Würde“, weil über allen Wert !!!) zu verletzen. Im Notwehrrecht gesteht man jedem Menschen den gewaltsamen Selbstschutz zu, nicht aber das Recht eigenes oder fremdes Leben unter dem Gesichtspunkt einer objektiven Wertigkeit zu vernichten.
Dienstag, 20. Mai 2008 09:42
Brandenburgis: @Obelix
Die Himmelssüßigkeit, der Auserwählten Lust,
erfüllt auf Erden schon mein Herz und Brust,
wenn ich den Jesusnamen nenne
und sein verborgnes Manna kenne:
Gleichwie der Tau ein dürres Land erquickt,
so ist mein Herz
auch bei Gefahr und Schmerz
in Freudigkeit durch Jesu Kraft entzückt.
Dienstag, 20. Mai 2008 09:34
obelix: @Pünktchen
… daß man Rangunterschiede zwischen Menschenleben postuliert.

Aber genau das tun die katholischen Hexenverbrenner doch! Das Leben der Mutter muss IMMER hintangestellt werden. Warum sollte sonst immer so ein Riesenjubel herrschen, wenn eine werdende Mutter Selbstmord begeht, angeblich um ihr Kind zu schützen?
Dienstag, 20. Mai 2008 09:19
Domenico Tuttisanti: =Zweitaccount .chen: Leblhuber
Wer glaubwürdig gegen Abtreibung agieren will, muss alles daran setzen, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Dazu gehört auch die intensive Propagierung von Verhütung. Hier ist die kath. Kirche unglaubwürdig.

Auf die Idee, daß eine verantwortlich gelebte Sexualität und die Erziehung dazu auch etwas mit Verhinderung von ungewollten Schwangerschaften zu tun haben könnte, kommen Sie also nicht! Auf die Idee, daß die Fristenlösung selbst die Leichtsinnigkeit bei Sexualkontakten erhöht haben könnte, kommen Sie also auch nicht! Die Idee, daß nicht jede ungeplante Schwangerschaft auch eine ungewollte sein muß, hat bei Ihnen auch keinen Platz! Die Lösung bestünde in einer Verhütungs-„Propaganda“! Tatsache ist, daß technische/pharmazeutische Verhütung seit Jahrzehnten auf hohem Niveau „propagiert“ wird und die Zahl der ungewollten Schwangerschaften zum Teil dennoch zugenommen hat! Und dies ist auch kein Wunder: wissen die jungen Leute, daß es für den „Ernstfall“ immer noch eine „Lösung“ gibt, die man ihnen als eine ethisch unbedenkliche Nachsorge unterjubelt: die Abtreibung! In Wahrheit hat ein restriktives Abtreibungsrecht ein eigenes, nicht unbeträchtliches Verhütungspotezial!

Wer „Abtreibung ist Mord“ schreit, hat weder eine juristische noch eine ethische Legitimation

Die ethische Qualifizierung der Abtreibung als Mord ergibt sich zwingend aus der Erkenntnis, daß sie die vorsätzliche Tötung eines Menschen ist. Die juristische Bewertung folgt Interessen und ist revidierbar…
Dienstag, 20. Mai 2008 08:53
Pünktchen: Leblhuber
Das Leben der Mutter hat also Vorrang.

Es ist mit dem Gedanken der Menschenwürde und auch mit der katholischen Auffassung unvereinbar, daß man Rangunterschiede zwischen Menschenleben postuliert. Das „Notwehrrecht“ der Mutter entspringt nicht aus dem Gedanken einer Höherrangigkeit ihres Lebens im Vergleich zu anderem Leben. Sie kann übrigens auch nicht gezwungen werden, im Falle lebensbedrohlicher medizinischer Konstellationen eine Abtreibung vorzunehmen.
Dienstag, 20. Mai 2008 01:16
obelix: @Brandenburgis
Vielleicht sollten Sie sich mal einen Blindenhund zulegen, der Ironie erkennen kann. Würde Ihr Leben um einiges erleichtern; wenn Sie das wollen. Manche strengen Katholiken neigen allerdings zu einem ausgesprochenem Masochismus und glauben dann, ihr Lustgewinn sei ein „Opfer“. Sie auch?
Montag, 19. Mai 2008 23:31
Leblhuber: @Pünktchen:
Das Leben der Mutter hat also Vorrang. Gut.

Sie wissen aber schon, dass das nicht immer der Fall war.

Es gab Zeiten, keine 100 Jahre her, da ließ man als kath. Arzt die Mutter sterben. Eine Cousine meiner Großmutter, sie hatte schon 11 Kinder, starb im 7.? Monat ihrer Schwangerschaft an Thrombose. Der jüdische Arzt meiner Großmutter hatte ihr schon beim letzten Kind geraten, wegen ihres extremen Krampfadernleidens keine Kinder mehr zu bekommen. Ihr Mann und ihr eigener kath. Arzt waren anderer Meinung. Sie hinterließ 11 Kinder und ihr Mann heiratete eine um 18 Jahre jüngere Frau, die ihn dann allerdings überlebte. Das war in den 30ern des vorigen Jahrhunderts und es war katholisch.

Zur Verhütung:

Wer glaubwürdig gegen Abtreibung agieren will, muss alles daran setzen, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Dazu gehört auch die intensive Propagierung von Verhütung. Hier ist die kath. Kirche unglaubwürdig.

Jemand wie Preßlmayer, der kath. Moral auf sein Banner schreibt, wird eine breite Zustimmung nicht erreichen können. Solche Propagandisten sind kontraproduktiv. Mit diesen Hanswursten ist kein Meinungsumschwung zu erreichen.

Es wundert mich doch sehr, dass Sie in diese Koalition eintreten, obwohl Ihnen bewusst sein muss, dass Sie damit nichts gewinnen.

Und welches Strafmaß sehen Sie denn vor? Wer „Abtreibung ist Mord“ schreit, hat weder eine juristische noch eine ethische Legitimation.

So kann sich keine sachliche Diskussion entwickeln!!!
Montag, 19. Mai 2008 23:15
Defensor Fidei: @ Ultramontanus & obleix: Putativnotwehr
Putativnotwehr gibt es schon, Defensor. u.z. beim Erlaubnistatbestandsirrtum…

Wie heißt es so schön: iura novit curia.

Ich habe nie bestritten, daß es die Putativnotwehr gibt. Ich sagte lediglich, daß es sich dabei nicht um ein Teil unseres Notwehrrechtes handelt. Der Fall Putativnotwehr ist vielmehr der strafrechtlichen Irrtumslehre zuzuordnen.

Wie man mit einer Handlung in Putativnotwehr umgeht, ist rechtlich höchst umstritten. Hierzu werden diverse Theorien vertreten (Strenge Schuldtheorie, eingeschränkte Schuldtheorie usw.)

Die h.M. verneint mit unterschiedlicher Begründung die Strafbarkeit aus dem einschlägigen Vorsatztatbestand. Sie stellt den Erlaubnistatbestandsirrtum zumindest in seinen Rechtsfolgen dem Tatbestandsirrtum in der Weise gleich, daß eine Bestrafung wegen vorsätzlicher Tat entfällt. Demgemäß bleibt Bestrafung des Täters aus einen ggf. bestehenden natürlich Fahrlässigkeitstatbestand unberührt.

Voraussetzung für das vorliegen eines Erlaubnistatbestandsirrtums ist jedoch immer, daß der Täter lediglich eine irrige Annahme der sachlichen (nicht der rechtlichen!!!) Voraussetzungen eines anerkannten Rechtfertigungsgrundes hat. Das ist bei einer Abtreibung gerade nicht der Fall.

@ obelix:
Karl-Heinz Kurras. Dem wurde zugestanden, dass er B.O. in angenommener Notwehr von hinten erschossen hat


Laut Aussage des Vorsitzenden Richters hat bei Karl-Heinz Kurras Putativnotwehr gerade nicht vorgelegen. Hier kam § 33 StGB zur Anwendung.
Montag, 19. Mai 2008 23:15
Brandenburgis: Obelix, Obelix
in der Birne hast du nix!
Montag, 19. Mai 2008 23:10
obelix: @Ultra
Nö, der Papst ist ja nicht Dienstvorgesetzter des Teufels und seiner Engel.

Die haben die Exorzismustoten ja auch nicht umgebracht. Daher sind Engel und Teufel ja auch nicht verurteilt worden, sondern diejenigen, die das getan haben, die Totschläger-Exorzisten. Nach der verqueren Logik eines Brandenburgis müsste für die Todesopfer der Exorzisten der Papst verurteilt werden, weil er dafür verantwortlich war. Er war der ranghöchste „Kommandant“ der Totschläger-Exorzisten.
Montag, 19. Mai 2008 22:15
Florian Geyer: Exorzismus
Paul VI:
„Wir reden von den Bedürfnissen der Kirche, und eines dieser Bedürfnisse ist diese eigenartige und schwierige Verteidigung. Ein Gedanke der Verteidigung, der mich nicht loslässt. Gegen wen?

Der heilige Paulus sagt, dass wir kämpfen müssen. Wir wissen es, aber gegen wen?

Der heilige Paulus hat viele Male insbesondere gesagt, dass wir kämpfen müssen und wie Soldaten kämpfen müssen. Wir müssen sodann nicht gegen die sichtbaren Dinge, gegen Fleisch und Blut, kämpfen, sagt er. Aber wir müssen den Kampf führen, ich nenne ihn „den Kampf gegen das Dunkle“. Wir müssen gegen die Geister kämpfen, die Geister, die in die Atmosphäre eindringen.

Mit anderen Worten, wir müssen gegen den Teufel kämpfen. Daran denkt man nicht mehr. Und mindestens dieses Mal will ich mich dagegen auf den Gedanken über dieses schreckliche und unvermeidliche Thema berufen. Wir haben gegen diesen unsichtbaren Feind zu kämpfen, der unserem Leben nachstellt und gegen den wir uns verteidigen müssen.“
Montag, 19. Mai 2008 22:00
Ultramontanus: @obelix:
„Dann ist der Papst für die Todesopfer bei Exorzismen verantwortlich!“

Nö, der Papst ist ja nicht Dienstvorgesetzter des Teufels und seiner Engel.
Montag, 19. Mai 2008 21:57
Brandenburgis: Ein Exorzismus
kann keine Todesfolgen zeitigen. Das ist nur dummes Geplapere von dämonsich inspierten Kirchenfeinden.
Montag, 19. Mai 2008 21:56
obelix: Geile Logik!
Brandenburgis: Für den Tod von Ohnesorg …

… waren ausschließlich die alliierten Stadtkommandanten Berlins als legitimer örtlicher Oberhoheit verantwortlich.


Dann ist der Papst für die Todesopfer bei Exorzismen verantwortlich!
Montag, 19. Mai 2008 21:34
Ultramontanus: „Putativnotwehr“
gibt es schon, Defensor. u.z. beim Erlaubnistatbestandsirrtum. Der steht zwar nicht im Gesetz, ist aber ein anerkannter Schuldausschließungsgrund. Dabei stellt sich der Täter eine Sachlage vor, bei der er bei ihrem Vorliegen gerechtfertigt wäre. Die Handlung muss sich aber natürlich im Rahmen des Notwehrrechts halten.

Aber bei der schwangeren Frau greift das natürlich nicht, weil die Handlung sich nicht im Rahmen des für die Notwehr erlaubten hält oder es schon an der Voraussetzung eines vorgestellen menschlichen Angriffs fehlt.
Montag, 19. Mai 2008 21:25
Brandenburgis: Für den Tod von Ohnesorg …
… waren ausschließlich die alliierten Stadtkommandanten Berlins als legitimer örtlicher Oberhoheit verantwortlich.
Montag, 19. Mai 2008 21:19
obelix: Wird aber immer wieder gerne genommen Gotteskrieger!
Und zweitens ist die Putativnotwehr im deutschen Strafrecht gerade nicht vorgesehen oder gar legitim.

Besonders von Gerichten, vor denen Polizisten stehen, die unbewaffnete Bürger, gerne auch schon mal von hinten, erschossen haben. Prominentester Fall: Karl-Heinz Kurras. Dem wurde zugestanden, dass er Benno Ohnesorge in angenommener Notwehr von hinten erschossen hat
Montag, 19. Mai 2008 20:46
Defensor Fidei: @ Pünktchen: Putativnotwehr
Das Notwehrrecht sieht auch eine Putativnotwehr vor, d.h. auch bei Nicht-Bestehen einer objektiven Bedrohungslage, kann es zu legitimen Abwehrhandlungen wegen subjektiver Bedrohungswahrnehmung kommen.

Das müssen Sie aber mal genauer erläutern. Erstens darf man bei der moraltheologischen Beurteilung nicht ohne weiteres auf die Systematik des deutschen Strafrechts zurückgreifen. Und zweitens ist die Putativnotwehr im deutschen Strafrecht gerade nicht vorgesehen oder gar legitim. Wie kommen Sie da drauf? Verwechseln Sie da vielleicht etwas? Sie meinen vermutlich den Schuldausschlieungstatbestand des § 33 StGB. Dieser setzt das Vorliegen einer Notwehrlage aber gerade voraus!
Montag, 19. Mai 2008 20:12
methusalix: @Dr. Josef Preßlmayer et alii
Josef Preßlmayer: Beichtzettel für den armen Sünder „Obe-/Methusalix“,…
Als Möchtegern-Beichtiger sind Sie eine Katastrophe Herr Doktor; aber Sie sind ja auch Psychologe; ich hoffe, dass Sie da nicht auch so katastrophal schlecht sind.

1.) Ich bin ein Verfechter der Abtreibung, …

Also da ist Pünktchen mit der Erwähnung eines Notwehrrechtes der Frau doch sehr in meine Richtung geschwenkt. Ich stimme dabei völlig mit Pünktchen überein. Auch mit der Massgabe, dass es dazu einer strikten gesetzliche Regelung bedarf, unabhängig vom Glauben einzelner Religionen.

2.) Obwohl die Kirche lehrt, dass der Mensch ab der Empfängnis seine Seele von Gott erhält, …

Das war der Doctor Angelicus der grosse Frauenverächter, schon vergessen?

3.) Ich unterstütze und werbe für …„Pro Familia“, …

Ganz schön heftig Ihre Vorwürfe an pro familia. Ob die wirklich alle so zutreffen, wie Sie das gerne hätten? Wenn wir Ihre Masstäbe an die katholische Kirche anlegen würde, müsste jeder Exorzist als Totschläger oder gar Mörder in den Hefen.

4.) Ich bezeichne, herabsetzend und verhöhnend, …

Zellhaufen ist herabsetzend? Ach herrjeh sind Sie aber mimosenhaft überempfindlich! Und Sie wollen Psychologe sein? Bei dem zerfetzten Nervenkostüm? Ich empfehle dringend Supervision!
Gute Beichte „Obe-/Metusalix“!
Danke! Ebenso!!

Die Diskussion zwischen Braunorus und Pünktchen ist OBERAFFENGEIL! Dank an beide!!!
Montag, 19. Mai 2008 10:59
Burgorus: @Pünktchen: Mord kann keine Therapie sein!
Wenn einer Frau das Vergewaltigungserlebnis so sehr zu schaffen macht, dass sie lieber sterben möchte als das Kind auszutragen, ist ihre Psyche durch das Vergewaltigungserlebnis zerstört.

Wie ich schon sagte, empfindet jeder normale Mensch das Ermorden eines Unschuldigen als das Schlimmste, was einem passieren kann. Ist dieses Empfinden nicht mehr da, ist die Frau seelisch am Ende. Und da kann Mord doch keine Therapie sein.

Es ist für mich unmöglich zu glauben, dass die Abkürzung der Belastungsphase um vielleicht sieben Monate mit daraufgelegtem Mord eine bessere Therapie sei als die Belastungsphase die restlichen sieben Monate durchzuhalten.

Außerdem heilt die Zeit Wunden. Die schlimmste Belastungsphase sind die Wochen unmittelbar nach der Vergewaltigung, die selbst der Mord nicht wegmachen könnte.

Dass das Austragen eines durch Vergewaltigung empfangenen Kindes als schlimmer empfunden wird als das Sterben der Mutter oder die Ermordung des Kindes, ist ja schon Ergebnis unserer zerstörten Gesellschaft, die das von Ihnen genannte Empfinden, lieber zu sterben, erst ermöglicht: Ein ungeborenes Kind gilt gar nichts, die freie Lebensentfaltung des Geborenen alles, das Seelenheil wiederum ist nicht einmal der Erwähnung wert. Werte werden durch die Gesellschaft geprägt. Herrrschte die katholische Kirche, dann würde das Austragen eines durch Vergewaltigung empfangenen Kindes als das Tragen eines schweren Kreuzes empfunden, wozu Gott aber auch die Kraft gibt.
Montag, 19. Mai 2008 10:25
Pünktchen: Burgorus: Der Vergewaltigungsfall
wird nicht von jeder Frau in gleicher Weise psychisch und kognitiv bewältigt. Die sich aus Vergewaltigungen ergebenden Schwangerschaften können zumindest subjektiv als so bedrohlich und gewaltsam erlebt werden, daß Frauen z.B. eher sterben möchten, als das Kind auszutragen. Das Notwehrrecht sieht auch eine Putativnotwehr vor, d.h. auch bei Nicht-Bestehen einer objektiven Bedrohungslage, kann es zu legitimen Abwehrhandlungen wegen subjektiver Bedrohungswahrnehmung kommen.

In Deutschland werden nicht einmal ein Promille (!) der Abbrüche infolge einer kriminolog. Indikation vorgenommen. Daß es hier bei restriktiven Abtreibungsgesetzen zu zahlreichen Mißbräuchen der kriminolog. Indikation kommen könnte, halte ich nicht für sehr wahrscheinlich, denn einer solchen Indikation läge ja immer auch die Strafanzeige wg. Vergewaltigung zugrunde. Hier wäre reinen Sachverhaltsvorspiegelungen ein gewisser Riegel vorgeschoben. Die meisten Staaten mit restriktiven Abtreibungsregelungen sehen eine kriminolog. Indikation vor.
Montag, 19. Mai 2008 09:42
Burgorus: @Pünktchen: Keine Lösung
Eine kriminolog. Indikation sehe ich in denjenigen Fällen gegeben, in denen nach einer Vergewaltigung die Frau innerlich nicht den Gewaltakt von der Schwangerschaft trennen kann. In diesem Falle müßte sie die Schwangerschaft als Fortsetzung und Prolongierung der Gewalt gegen sich wahrnehmen. Daran könnte eine Frau psychisch zerbrechen. Auch hier ist eine notwehrähnliche Situation gegeben, die entsprechend zu berücksichtigen ist.

Es kann doch nicht sein, dass jemand an der Vergewaltigung zerbricht, an der Ermordung des eigenen Kindes aber nicht. Das Schlimmste, was einem passieren kann, ist immer noch, an der Ermordung eines unschuldigen Menschen schuldig geworden zu sein!

Zudem dauert die psychische Belastung aufgrund der ständigen Erinnerung an die Vergewaltigung wegen des Kindes im Bauch nur neun Monate, während die psychische Belastung des Mordes bis ans Lebensende nachhängt.

Was Sie hier schaffen, ist das Eingangstor zur vollen Anerkennung der kriminologischen Indikation. Jede Frau kann sagen, durch die Vergewaltigung so stark belastet zu sein, dass sie an der Schwangerschaft zerbräche. Und die soziale Indikation kann man durch die kriminologische ersetzen: „Ich wollte kein Kind mehr, aber der Mann hat mich vergewaltigt.“ Usw. usf. Ist das Tor mall offen, geht aus und ein wer will.
Montag, 19. Mai 2008 09:28
Pünktchen: Lieber Herr Dr. Preßlmayer,
damit hier niemand lange suchen muß, verlinke ich das 12-Wochen-Baby

>>> hiermit <<<

nochmals!

Gern erwidere ich den Gruß und wünsche Ihnen alles Gute, Herr Dr. Preßlmayer!

Ihr
.chen
Montag, 19. Mai 2008 09:14
Josef Preßlmayer: Beichtzettel für den armen Sünder „Obe-/Methusalix“, der in einem kläglichen Abgesang sein
argumentatives Scheitern als Verfechter und Theoretiker der Baby-Zerstückelung darlegt.

„Obelix“ möchte zu/an Fronleichnam beichten!

Dazu diese Beichthilfe:

1.) Ich bin ein Verfechter der Abtreibung, obwohl dies nach der Lehre der Kirche ein „verabscheuungswürdiges Verbrechen“ ist und gegen das Gebot Du sollst nicht töten verstoßt.

2.) Obwohl die Kirche lehrt, dass der Mensch ab der Empfängnis seine Seele von Gott erhält, bin ich Verfechter der Abtreibung, indem ich behaupte, dass die Beseelung später erfolgt und das ungeborene Kind vor der Beseelung getötet werden kann.

3.) Ich unterstütze und werbe für die welweit größte Abtreibungs-Organisation International Planned Parenthood und seine deutsche Tochter „Pro Familia“, die nach eigenen Angaben den Großteil der vorgeburtlichen Kindestötungen in Deutschland vornimmt und untertütze auch deren Pornographie-Programm, welches Unzucht mit Tieren darstellt, welches ich als „Aufklärung“ verharmlose.

4.) Ich bezeichne, herabsetzend und verhöhnend, den bei der Empfängnis neu geschaffenen Menschen als „Zellhaufen“ und erbitte Hilfe und Gnade, dass ich dieses Wunder besser verstehen kann, dass sämtliche psychische und physische Anlagen des Menschen bei der Empfängnis festgelegt sind.

Als Hilfe zur Beichte empfehle ich das von „Pünktchen“ verlinkte Video des herumturnenden 12-Wochen-Babys. Hier kann man sich nur niederknieen und Gott danken!

Danke „Pünktchen“ für ihre gediegenen Beiträge und Gruß!

Gute Beichte „Obe-/Metusalix“!
Montag, 19. Mai 2008 09:07
Pünktchen: Leblhuber: Nun zu den Fragen.
1. Erläutern Sie mir doch, welche Ausnahmen Sie bei Wiedereinführung der strafgesetzlichen Regelung der Abtreibung gelten lassen würden.

2. Soll das physische Leben der Mutter absoluten Vorrang haben?


Eine wichtige Ausnahme haben Sie in Punkt 2 selber angesprochen! Wenn das Leben der Mutter auf dem Spiel steht, ist eine notwehrähnliche Situation gegeben, die der Gesetzgeber entsprechend (i.S. des Notwehrrechtes) regeln muß.

Eine kriminolog. Indikation sehe ich in denjenigen Fällen gegeben, in denen nach einer Vergewaltigung die Frau innerlich nicht den Gewaltakt von der Schwangerschaft trennen kann. In diesem Falle müßte sie die Schwangerschaft als Fortsetzung und Prolongierung der Gewalt gegen sich wahrnehmen. Daran könnte eine Frau psychisch zerbrechen. Auch hier ist eine notwehrähnliche Situation gegeben, die entsprechend zu berücksichtigen ist.

5…Verhütung
Ist für mich überhaupt kein Thema, das gleichrangig mit der Frage des Lebensrechtes von Menschen diskutiert werden kann. Es ist übrigens auch Quatsch, daß Abtreibungsfälle in nennenswerter Zahl vorkommen bei Menschen, die aufgr. kathol. Moralvorstellungen in Verhütungsfragen schwanger geworden wären. Wer sich schon in Verhütungsfragen an die kathol. Moral hält, der wird dies erst recht bei einem möglichen Verstoß gegen das fünfte Gebot tun!

Verhütung wird i.ü. nicht durch Strafgesetze geregelt. Insofern paßt die Frage gar nicht hierher!
Montag, 19. Mai 2008 08:38
Domenico Tuttisanti: =Zweitaccount .chen: Leblhuber
Den untenstehenden Text zur Frage des Mehrheitsprinzips in Menschenrechtsfragen schrieb ich Ihnen am 30. November 2007 14:29. Sie waren es , der darauf die Erwiderung schuldig geblieben ist!
Montag, 19. Mai 2008 08:31
Pünktchen: Leblhuber. „Demokratie und Abtreibung“. –-- Würden Sie Mehrheiten für „Rassegesetze“ akzeptieren?
Demokratie bedeutet Herrschaft der Mehrheit. Das Mehrheitsprinzip hat jedoch Grenzen, die mit den Menschenrechten gesetzt sind. Diese beanspruchen kategorische Geltung und prinzipielle Achtung. Sie sind als derjenige moralische Kern einer demokratischen Verfassung gedacht, der seinen Geltungsanspruch nicht aus Übereinkunft ableitet, sondern aus einer grundlegenden und niemals – auch nicht von einer Mehrheit – außer Kraft zu setzenden sittlichen Evidenz. Erst die Beachtung der Menschenrechte setzt den normativen Rahmen, innerhalb dessen sich Demokratie als Kampf um Mehrheiten ereignen kann.

Wird jedoch die Geltung von Menschenrechten selber zu einer Frage von Mehrheiten und von Interessen, dann sind sie bereits außer Kraft gesetzt und mit ihnen die Demokratie selbst! Die Demokratie als geordneter Kampf um Mehrheiten verwandelt sich in die Herrschaft des Stärkeren im Kampf ums nackte Überleben. In diesem Kampf haben Kreaturen wie Fiala/Wien und Stapf/München die besseren Karten: sie verfügen über Geld, über interessegeleitete Unterstützung durch Mehrheiten und Medien, über Wissen und Macht (im Vergleich zu ihren Opfern, den Ungeborenen). Sie können „die Puppen tanzen lassen“ vor ihren Hinrichtungsstätten, weil das Publikum nach „Ablenkung“ und Gewissensberuhigung lechzt. Das „erlaubte Töten“ ist aber der Untergang des Rechts und delegitimiert jeden Staat als Garanten von Recht. Wer mit Mehrheit das Menschsein und Menschen abschafft, der hat auch die Demokratie getötet…
Montag, 19. Mai 2008 01:03
Benedikt: Man muss auch die Gemeinsamkeiten betonen!
wenn gleichzeitig die Gründe, die Frauen zu einem Abbruch bringen, massiv bekämpft werden.

Sehr richtig!
Montag, 19. Mai 2008 00:29
methusalix: Dank für Ihre ausführliche Antwort Benedikt
Aber es gibt eben auch Motive für eine Abtreibung, bei denen man sagen muss, dass das Lebensrecht des Kindes diese Gründe aus ethischer Sicht übertrifft.

Sehe ich auch so. Daneben gibt es Gründe, bei denen das Schwergewicht auf dem Recht der Frau liegt. Aber wer, ausser Gott, könnte das gerecht beurteilen.
Genau diese Fragestellung hat zur Festlegung der Fristen geführt. Und das finde ich zwar nicht gut, aber von allen noch schlechteren Lösungen die am wenigsten schlechte.
Montag, 19. Mai 2008 00:17
Benedikt: @ Methusalix
So weit ich das verstehe, unterstellen Sie Frauen damit, dass sie aus irgendwelchen nebensächlichen Gründen abtreiben, weil es gerade nicht in die Lebensplanung passt und dass sie abtreiben, weil sie uneingeschränkt Freizeit haben wollen.

Nein, das unterstelle ich nicht. Wie Sie sicher selber wissen, gibt es etliche Motive, die zu einer solchen Tat führen. Da ist die kriminoligische Indikation, die medizinische, da sind gesellschaftlicher Druck, Druck vom Partner/ der Familie (beides besonders verachtenswert), diverse Ängste etc pp. Es gibt aber auch solche, die Ihnen ins Gesicht sagen, Abtreibung als Verhütungsmethode einzusetzen. Was soll man sagen – denen fehlt eben völlig das Unrechtsbewusstsein, das entwickelt man eben nicht von selbst.

Es haben also keineswegs alle Frauen die selben Motive, es kann uch nicht gesagt werden, dass die Frau nicht gerechtfertigt oder wenigstens entschuldigt ist. Es ist keineswegs so, dass die Frau immer die Hauptschuld trifft (das dürfte sogar seltener sein). Aber es gibt eben auch Motive für eine Abtreibung, bei denen man sagen muss, dass das Lebensrecht des Kindes diese Gründe aus ethischer Sicht übertrifft. Das ist einfach so und hat nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun. Es ging ja hier nichtmal um die moralische Bewertung der Abtreibung an sich, sondern um eine Bewertung verschiedener Motivlagen.

Sollten Sie in Ihrer unendlichen Frauenfreundlichkeit das NICHT gemeint haben, bitte ich selbverständlich tausendmal um Vergebung.
Montag, 19. Mai 2008 00:12
methusalix: Senkung von Abbruchzahlen
Leblhuber: @Pünktchen:

Ich bin bei einer Verschärfung der strafgesetzlichen Bestimmungen dabei, wenn Sie auf obskure Mitkämpfer, wie den Selbstdarsteller Preßlmayer, verzichten.


Da bin ich sofort auch dabei (ich bin, unter anderem, in Österreich wahlberechtigt), wenn gleichzeitig die Gründe, die Frauen zu einem Abbruch bringen, massiv bekämpft werden.

Und die Antworten Pünktchens an Leblhuber würden mich brennend interessieren. (aber meine Unterstützung bei der Senkung der Abbruchzahlen, notfalls auch per Strafrecht, ist davon unabhängig)
Sonntag, 18. Mai 2008 22:41
Leblhuber: @Pünktchen:
Ich habe Sie gefragt, nichts weiter!

Auf meine Fragen sind Sie nur teilweise eingegangen.

1. Erläutern Sie mir doch, welche Ausnahmen Sie bei Wiedereinführung der strafgesetzlichen Regelung der Abtreibung gelten lassen würden.

2. Soll das physische Leben der Mutter absoluten Vorrang haben?

5. Wie beurteilen Sie die kath. Morallehre, die Verhütungsmittel verbietet?

Wer in einer so wichtigen Sache mit Tiraden wie „ Wieder einmal weigert sich der Abtreibungs-/Babyschlachtuns-Fanatiker Methusalix“ argumentiert, hat schon sein Anliegen verspielt.

In Ihrer Auseinandersetzung mit dem Islam halten Sie die Fahne der Demokratie hoch. In der Debatte über die Fristenlösung scheint es, als pfiffen Sie auf die Demokratie.

Finden Sie sich damit ab, dass die Mehrheit Ihrer Argumentationsstrategie nicht folgt.Schon deswegen nicht, weil Sie Allianzen suchen (Preßlmayer!!!), die keineswegs geeignet sind, zu überzeugen.

Gehen Sie den Weg der Instanzen. Suchen Sie Mehrheiten.

Ich bin bei einer Verschärfung der strafgesetzlichen Bestimmungen dabei, wenn Sie auf obskure Mitkämpfer, wie den Selbstdarsteller Preßlmayer, verzichten.

Betschwestern und Betbrüder (Medjugorje!!!) sind in dieser Diskussion kontraproduktiv.

Damit haben Sie keine Chance, Ihrem Anliegen zu dienen.
Sonntag, 18. Mai 2008 13:32
Pünktchen: Danke und Gruß, Herr Dr. Preßlmayer!
Ja Methusalix/Obelix ist hier in diesem thread argumentativ wieder einmal vollständig abgesoffen! Er springt nämlich rechtfertigungstheoretisch wild hin und her, indem er einmal bei antiken, weltanschaulichen Theorien Anleihen macht, dann aber gerne die modernen Naturwissenschaften heranziehen würde, die ihm diesen Dienst freilich versagen.

Methusalix ist Biologe genug, um zu wissen, daß Föten keine Zellhaufen sind, sondern Zellorganisationen. Der Unterschied ist ihm natürlich klar, aber mithilfe ausgerechnet mittelalterlicher, auf Aristoteles zurückgehender Anschauungen, soll nun gerechtfertigt werden, was sich anders – nämlich rein naturwissenschaftlich – nicht rechtfertigen läßt: die willkürliche Herabstufung eines Organismus zur bloßen Sache, über die er gerne Verfügungsrechte hätte.
Sonntag, 18. Mai 2008 13:15
Josef Preßlmayer: Der „faire“ „Obe-/Methusalix“ beantwortet eine Frage!?
„Obe-/Methusalix“ ist nicht in der Lage, eine Frage zu beantworten!

Warum nicht?

Er erfasst Sie nicht!, er kann die logisch-semantische Information weder aufnehmen, noch speichern. Daher ist jeder Versuch, ihn zur Beantwortung einer Frage zu veranlassen, zum Scheitern verurteilt!

Als Beispiel möge die Behauptung von „Obelix“ dienen, er hätte die Frage von „Pünktchen“, ob er aufgrund einer antiken Beseelungstheorie die Tötung eines ungeborenen Menschen rechtfertigt, bereits beantwortet.

„Meth.: Aber der „Fairness“ halber will ich die Frage beantworten: Kinder zu töten ist nie gerechtfertigt und wenn Sie das tun werden Sie, in Deutschland, nach §§ 211 StGB zu lebenslanger Haft verurteilt.“

Hat „Obelix“ damit die Frage von „Pünktchen“ tatsächlich beantwortet?

Indem „Obelix“ darlegt: „Kinder zu töten ist nie gerechtfertigt“, widerspricht er aber sich selbst, denn er behauptete ja, dass auf Grund der antiken Beseelungstheorie das Töten ungeborener Kinder vor diesem Beseelungstermin vorgenommen werden dürfe, obwohl er diese Tötungsbefugnis nur auf eine Theorie stützen kann.

Er erfasst nicht, dass er die Kindertötung sehr wohl rechtfertigt, indem er sich auf eine antike Beseelungstheorie stützt!

Den Widerspruch wird er aber nicht erkennen, ebenso wie er nicht speichern kann, dass ich ihn nicht als „Abtreiber“, sondern einen „Abtreiber-Fan“, „Schlächter-Propagandist“, etc. bezeichnet habe.

Mit „Lust-Kroko“ und Porno-„Aufklärer“ „Obelix“ ist eine Diskussion daher unmöglich!
Sonntag, 18. Mai 2008 13:11
Domenico Tuttisanti: =Zweitaccount .chen: Leblhuber
Wenn Sie mir also nun zugestehen, den Aspekt der sozial-, kultur- und bevölkerungspolitischen Opportunität ins Spiel zu bringen, dann darf ich Sie daran erinnern, daß in Wien bereits deutlich über 50% der Erstklässler Deutsch nur als Fremdsprache beherrschen (wenn überhaupt! In einigen Wiener Bezirken beträgt der Anteil der Schüler mit nicht-deutschsprachigem Herkunftshintergrund 80 bis 90 %!!!). Die Mehrheit wiederum der Grundschüler mit Migrationshintergrund ist natürlich muslimisch!

Zu dieser auffälligen Entwicklung hätte ich folgende Frage an Sie, der Sie doch so felsenfest von der „Not der Frauen“ überzeugt sind, die allesamt aus angeblich ehrbarsten Motiven und nach schwersten inneren Gewissenskämpfen sich zu einer Tötung ihres vorgeburtlichen Kindes entschließen:

Sind die kinderreichen und gebärfreudigeren Migranten-Frauen nun allesamt überprivilegiert? Sind die gebürtigen Österreicherinnen „Frauen in Not“, die Migrantinnen aber „Frauen im Überfluß“?
Sonntag, 18. Mai 2008 13:05
Aloah: @Domenico Tuttisanti
Ein Fötus ist für die Biologie zu keinem Zeitpunkt ein „Zellhaufen“ !

Aber für die Babyschlachtungs-Ideologen/Mörder mit ihren widerlichen Epigonen a’la „methusalix“ + Co.
Sonntag, 18. Mai 2008 12:47
Pünktchen: Leblhuber
Ich lege großen Wert darauf, den ethischen Aspekt der Abtreibung vom opportunistisch-utilitären zu trennen. Ich beanspruche aber selbstverständlich das Recht, beide Aspekte anzubringen. Da Sie mir eine „Vermischung“ vorwerfen, darf ich Sie hiermit auffordern den Vorwurf zu spezifizieren. Andernfalls erwarte ich eine Entschuldigung von Ihnen!

Die von Ihnen beklagte Vermischung von ethischen mit opportunistischen Argumenten geschieht dagegen beim Erzlügner-Meinungsgegner, der die Abtreibung damit gerechtfertigt hatte, daß durch sie Probleme der Arbeitslosenversicherung und Sozialkassen zu beheben seien.
Sonntag, 18. Mai 2008 12:27
Domenico Tuttisanti: =Zweitaccount .chen: „Zellhaufen“ vs. „Oraganismus“
Die Biologie macht zwischen einem Zellhaufen und einem Organismus einen Unterschied!

Der Begriff Organismus wird für ein- oder vielzellige, lebende Wesen benutzt. Seine Teile ergeben ein funktionelles Ganzes, z.B. ein System der Organe.

Ein bloßer „Zellhaufen“ (Aggregation) ist zu keinem Zeitpunkt ein Organismus, sondern es handelt sich um eine bloße Ansammlung von Zellen, die jede ihre Individualität behalten.

Der Unterschied läßt sich vielleicht so verdeutlichen: wenn ich einen Sack voll von Papp-Buchstaben habe und ich schütte ihn über einen Tisch aus, erhalte ich einen Haufen. Sind die Buchstaben jedoch auf dem Tisch zu einem sinnvollen Text angeordnet, erhalte ich das, was (in diesem Vergleich) dem biolog. „Organismus“ entspräche!

Ein Fötus ist für die Biologie zu keinem Zeitpunkt ein „Zellhaufen“ !
Sonntag, 18. Mai 2008 12:19
Pünktchen: Leblhuber
Ihre Art und Weise, mich oberlehrerhaft zu befragen, weise ich zurück! Aus den ganzen Diskussionen seit Jahren kennen Sie meine Position in all den genannten Punkten. Eine Vermischung der demographischen mit der ethischen Problematik vermeide ich streng, und ich fasse Ihren Vorwuirf daher auch als Dreistigkeit auf! Das kann nur jemand übersehen, der mir nicht zugestehen will, sowohl den eigentlichen (nämlich den ethischen) als auch den bevölkerungspolitischen Aspekt anzuführen. (Was auch Herr r. Preßlmayer macht und sehr zu Recht!)

Daß von Strafgesetzen Unterprivilegierte stärker betroffen sind, ist uns aus fast allen Deliktarten des StGB bekannt!
Sonntag, 18. Mai 2008 02:41
obelix: @Benedikt
Benedikt: @ Obelix
>>Das heisst, dass Sie jeder Frau, die eine
Schwangerschaft abbrechen will, unterstellen, dass Sie dies allein deshalb tut, weil sie uneingeschränkt Freizeit haben will.<<

Obelix, Sie sind ein pathologischer Lügner. Nirgendwo steht das, was Sie mir hier unterstellen.


Freitag, 16. Mai 2008 23:32
Benedikt: @ Methusalix
Und da meine ich, dass das Lebensrecht einem Interesse wie zB dem der uneingeschränkten Freizeit etc pp durchaus vorgeht.


Donnerstag, 15. Mai 2008 00:57
Benedikt: Obelix…
Was haben „Bloße Interessen“ mit dem Frauenbild zu tun? Ein „bloßes Interesse“ ist es, wenn das Kind aus irgendwelchen nebensächlichen Gründen abgetrieben wird, zB weil es gerade nicht in die Lebensplanung etc passt.


So weit ich das verstehe, unterstellen Sie Frauen damit, dass sie aus irgendwelchen nebensächlichen Gründen abtreiben, weil es gerade nicht in die Lebensplanung passt und dass sie abtreiben, weil sie uneingeschränkt Freizeit haben wollen.

Sollten Sie in Ihrer unendlichen Frauenfreundlichkeit das NICHT gemeint haben, bitte ich selbverständlich tausendmal um Vergebung.
Sonntag, 18. Mai 2008 01:16
Benedikt: @ Obelix
Bendikt, den nicht Frauenverächter! (der Frauen immer nur den miesesten Charakter untersellt)

Er räumt eine Lüge ein und macht gleich mit der nächsten weiter.

Das heisst, dass Sie jeder Frau, die eine
Schwangerschaft abbrechen will, unterstellen, dass Sie dies allein deshalb tut, weil sie uneingeschränkt Freizeit haben will.


Obelix, Sie sind ein pathologischer Lügner. Nirgendwo steht das, was Sie mir hier unterstellen. Folgerichtig zitieren Sie ja auch nie die Passagen, auf die Sie Ihre grotesken Anschuldigungen stützen.

Wollen Sie eigentlich mit diesen Beleidigungen von irgendetwas ablenken? Die größten Kritiker der Elche…

Sie nehmen also an, dass diese Frauen nicht aus einer verzweifelten Notlage heraus, sondern aus miesen, egoistischen und hedonistischen Gründen so handeln.

Nein, das nehme ich nicht an.

Wenn ich Ihre Methode Frauen zu charakteriesieren auf Sie anwenden würde,

Ich habe gar keine Frauen charakterisiert. Das existiert nur als Wahnbild in Ihrer Einbildung.
Sonntag, 18. Mai 2008 00:16
obelix: @Pünktchen et Parmenas den Demokratie-Märtyrer
Parmenas: Gott wird dem
widerwärtigen Demokratenpack schon bald durch persönliches Eingreifen den Garaus bereiten …


Warum sollte er? Er hat doch weder bei Stalin noch bei Hitler rechtzeitig eingegriffen, um das schlimmste zu verhindern. Oder hat Gott diese beiden gemocht, weil sie KEINE Demokraten waren?

… und so das Problem einer finalen Lösung zuführen.

Auf die finale Lösung werden wir noch ein paar Donnerstage warten dürfen. Fragen Sie mal die Astronomen, die können Zeiträume nennen.

Im Übrigen ist die Vorstellungen, die demokratischen Regierungen … lachhaft.

Kein Problem, wenn Sie das lachhaft finden. Aber finden Sie sich damit ab, sonst haben Sie’s jeden Tag schwerer.

Parmenas: Nein, Manko, …
Denn wenn meine postings tatsächlich rechtswidrig sind,…


Wieso sollten Ihre Beiträge rechtswidrig sein? Das ist doch Schwachsinn; hierzulande dürfen Sie sogar die Regierung so scharf kritisieren (bis an die Grenze der Beleidigung), dass Ihnen das in der von Ihnen gewünschten Regierungsform glatt die Hinrichtung einbringen würde. Siehe eben Stalin oder Franco.

Parmenas: Nochmals …
… eine Rechtsordnung, … finde ich nicht gerade erstrebenswert.


Das macht doch nichts. Andere finden das um so mehr.

Pünktchen: All Eure Probleme
… Deutschland … eine muslimische Bevölkerungsmehrheit haben wird


Die von Ihnen gfühlte Zahl der Muslime im deutschsprachigen Europa wird das so „bald“ wie Sie das gerne hätten, nicht schaffen. Dazu müsste es 40 Mio. muslim. Hexenverbrenner geben.
Samstag, 17. Mai 2008 23:00
Leblhuber: @Pünktchen:
1. Erläutern Sie mir doch, welche Ausnahmen Sie bei Wiedereinführung der strafgesetzlichen Regelung der Abtreibung gelten lassen würden.

2. Soll das physische Leben der Mutter absoluten Vorrang haben?

3. Warum vermengen Sie und Ihre Mitstreiter ständig demographische Prognosen mit ethischen Grundsätzen?

4. Wie stehen Sie zu der Tatsache, dass besonders unterprivilegierte Frauen vom Strafrecht betroffen waren und wären.

5. Wie beurteilen Sie die kath. Morallehre, die Verhütungsmittel verbietet?

Bitte antworten Sie punktgenau!
Samstag, 17. Mai 2008 22:14
obelix: @Pünktchen @Gotteskrieger
Daher ist das Wort „Zellhaufen“ als Bezeichnung für den Embryo/Fötus aus biologischer Sicht unzutreffend.

Es ist ein Haufen Zellen, eben ein Zellhaufen. Sie sind das auch; auch Sie bestehen aus einem Haufen Zellen (hoffe ich; aber so wie Sie sich aufführen könnten Sie auch ein anders organisiertes Alien sein) (aber ein katholisches Alien!!!).

Prof. Herzog, Zellbiologe aus Bonn spricht in diesem Zusammenhang gar von einem Unwort!

Ob der Herr Professor das jetzt Unwort nennt (nicht als Biologe, sondern nur als katholischer Gläubiger kann er das) oder nicht ist egal. Es ist eine präzise Bezeichnung in der deutschen Sprache.

Defensor Fidei: @ obelix
All das ist aber eh kein Argument. Unrecht wird nicht zum Recht nur weil aus Feigheit oder prozessualen Gründen niemand gegen dieses Unrecht klagt.


Sie mögen das, zusammen mit allen anderen Hexenverbrennern, für Unrecht halten; andere nicht.
Samstag, 17. Mai 2008 22:11
methusalix: @Pünktchen
Pünktchen: Tja, Methusalix, … die verdiente Ohrfeige!

Die Biologen, die mir angeblich „eine Ohrfeige“ gegeben haben sollen, sind mir genau so schnurzpiepegal wie Junker und Scherer. Das sind auch „Biologen“. Um die kümmern sich nur ein paar evangelikale Spinner, die glauben, dass diese beiden „Biologen“ den als „intelligent design“ verbrämten Kreationismus „beweisen“ könnten, indem sie die von Charles Darwin begründete Evolutionstheorie widerlegen.

Als Biologen stellen sie nur fest: der menschliche Fötus ist ein lebender Organismus der Gattung Mensch.

Richtig! Auch Eichhörnchen haben keine Seele, so wie viele andere „Zellhaufen“ auch. Volvox zum Beispiel.

D.h. der Fötus ist Mensch …

– sobald er eine Seele hat! Davor ist er den Vertebrata, den Mammalia, den Primaten sowie den Hominiden zuzurechnen. Sagen die Taxonomen (das sind Biologen).

… und nicht Einhörnchen, er ist ein Organismus und nicht „Zellhaufen“!

Genau wie das Eichhörnchen ein Organismus ist (bestehend aus einem grossen Haufen Zellen; daher die Bezeichnung Zellhaufen).

Ein Organismus ist die Organisation von Zellen und nicht deren zufällige und zusammenhanglose Anhäufung.

Richtig Pünktchen! Beim Eichhörnchen (Sciurus vulgaris, sagt mein Brohmer) und beim Menschen (Homo sapiens sapiens sagte mein Prof. für Humanbiologie) hängen die Zellen zusammen. Bei Einzelligen Lebewesen ist das wiederum NICHT der Fall.

Daher ist das Wort „Zellhaufen“ als Bezeichnung für den Embryo/Fötus …
Samstag, 17. Mai 2008 19:44
Parmenas: Was soll uns schon erwarten?
Freiheit, Recht und Wohlstand.
Samstag, 17. Mai 2008 19:29
Pünktchen: Parmesan
Wenn schon Demokratie die Hölle ist, was erwartet uns erst, wenn sich Ihre Vorstellungen verwirklichen?
Samstag, 17. Mai 2008 19:20
Parmenas: @Pünktchen
Immer noch besser als der gegenwärtige Zustand. Sie müssen sich mal langsam an den Gedanken gewöhnen, daß Demokratie die Hölle ist. Solange Sie das nicht verinnerlicht hab en, dürfte bei all Ihrem Engagement nicht das Geringste herauskommen.
Samstag, 17. Mai 2008 19:20
Florian Geyer: Pünktchen
und bedanken können sie sich dafür bei den zerstörerischen roten gesellschfts und Kulturrevolutionären
Samstag, 17. Mai 2008 19:10
Domenico Tuttisanti: =Zweitaccount .chen: Sorry, Link ging daneben!
>>> So <<<<

sieht Deutschland aus in ein paar Jahrzehnten!
Samstag, 17. Mai 2008 19:06
Pünktchen: All Eure Probleme
haben sowieso bald ein Ende, Leute! Wenn Deutschland
dank der Abtreiber, Abtreibungsbefürworter und Abtreibungstoleranzler eine muslimische Bevölkerungsmehrheit haben wird und die auf echt deutsche Weise zeigen kann, daß sie keine halben Sachen macht, dann ist endlich Ruhe im Stall!
Samstag, 17. Mai 2008 18:32
Parmenas: Nochmals …
… eine Rechtsordnung, die derartige Foren etc. ermöglicht, finde ich nicht gerade erstrebenswert.
Samstag, 17. Mai 2008 18:23
20mancro5 †: @Parmeas
Du hast es wirklich nicht kapiert.Das du in diesem Forum deine Meinung frei kundtun kannst ist eine Errungenschaft der der Demokratie gegen die du so wetterst.Was schwebt dir denn vor?
Samstag, 17. Mai 2008 18:20
Parmenas: Nein, Manko, …
… das kapiere ich nicht. Denn wenn meine postings tatsächlich rechtswidrig sind, kann es ja wohl nicht wünchenswert sein, daß sie ohne Sanktionen bleiben, bzw. überhaupt publiziert werden können.
Samstag, 17. Mai 2008 18:16
20mancro5 †: @Parmeas
Wer hier wirklich als Pack zu bezeichnen ist geht doch ganz eindeutig aus deinem Posting hervor.
Eine Demokratie ist trotz ihrer Fehler die sie hat immer noch das beste.Sonst könntest du deine Beiträge so schwachsinnig sie auch sind auch nicht zum besten geben,weil dies auch eine Errungenschaft der Demokratie ist.
Na Kapiert?
Samstag, 17. Mai 2008 18:09
Parmenas: Gott wird dem
widerwärtigen Demokratenpack schon bald durch persönliches Eingreifen den Garaus bereiten und so das Problem einer finalen Lösung zuführen. Im Übrigen ist die Vorstellungen, die demokratischen Regierungen der westlichen Welt würden auf legaler Basis stehen, lachhaft.
Samstag, 17. Mai 2008 18:02
Defensor Fidei: @ obelix
1.Eine erneute Klage vor dem obersten Kassationshof.

Ach ja: Sagen Sie mir doch mal wer laut BVerfGG und GG zu einer solchen Klage berechtigt wäre. So einfach wie sie sich das vorstellen, ist das nämlich nicht.

2.Eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.

Das ist nicht lache. Da würde ich ja den Bock zum Gärtner machen.

3.Der politische Weg über Wahlen eine Mehrheit für Ihre katholischen Positionen im Nationalrat zu erreichen und die Gesetze gegen Frauen zu verschärfen.

Bringt auch herzlich wenig, wenn die Volksvertreter sich entweder nicht darum scheren oder aber keinen Arsch in der Hose haben. Unser heutiges Problem!

4.Der Versuch, durch einen gewaltsamen Umsturz ein streng katholisches Regime an die Macht zu bringen. Sozusagen die Methode Baader-Meinhof

Im Gegensatz zu Ihren marxistischen Vorbildern, ist dieser Weg für einen Katholiken nicht gangbar.

All das ist aber eh kein Argument. Unrecht wird nicht zum Recht nur weil aus Feigheit oder prozessualen Gründen niemand gegen dieses Unrecht klagt.
Samstag, 17. Mai 2008 16:44
Pünktchen: Tja, Methusalix, auch wenn es Sie als Babyschlachtungs-Ideologe und Erzlügner schmerzt: Sie
hatten einen Organismus als „Zellhaufen“ bezeichnet und dafür bekommen Sie vonseiten der Biologen auch die verdiente Ohrfeige!

Sie legen den Biologen da etwas in den Mund,
Das brauche ich nicht, ich zitiere sie bloß!

Ob eine Species eine Seele hat oder nicht, ist für Biologen völlig belanglos.

Als Biologen ist es für sie belanglos. Etwas anderes hatte ich auch nie behauptet. Als Biologen stellen sie nur fest: der menschliche Fötus ist ein lebender Organismus der Gattung Mensch. D.h. der Fötus ist Mensch und nicht Einhörnchen, er ist ein Organismus und nicht „Zellhaufen“! Ein Organismus ist die Organisation von Zellen und nicht deren zufällige und zusammenhanglose Anhäufung. Daher ist das Wort „Zellhaufen“ als Bezeichnung für den Embryo/Fötus aus biologischer Sicht unzutreffend. Prof. Herzog, Zellbiologe aus Bonn spricht in diesem Zusammenhang gar von einem Unwort!
Samstag, 17. Mai 2008 16:17
methusalix: Ihr alter Fehler Pünktchen!
Die Biologie belehrt nur darüber, daß der Fötus zu keinem Zeitpunkt ein „Zellhaufen“ ist, sondern ein aus Zellen sich zusammensetzender Organismus der Gattung Mensch.

Sie legen den Biologen da etwas in den Mund, was für Sie wahnsinnig wichtig ist, für Naturwissenschaftler aber völlig unwichtig. Ob eine Species eine Seele hat oder nicht, ist für Biologen völlig belanglos. Menschen sind für die Taxonomen Vertebrata, Mammalia und Primaten. Und das wars auch schon.

Keine noch so feine Untersuchungsmethode eines Biologen kann Ihnen bestätigen, ob ein Afarensis oder Pithecine nun eine Mensch, oder ein Tier ist. Deswegen sind alle Ihre „Beweise“, die Sie bei den Biologen sehen wollen (oder die einzelne Hexenverbrenner unter den Biologen gefunden haben wollen) blande.
Samstag, 17. Mai 2008 14:21
Pünktchen: Erzlügner und Babyschlachtungs-Ideologe Methusalix
Mit Argumenten aus der Biologie können Sie keine religiösen Vorstellungen belegen.

Das stimmt, das würde ich auch nie tun!

Die Biologie belehrt nur darüber, daß der Fötus zu keinem Zeitpunkt ein „Zellhaufen“ ist, sondern ein aus Zellen sich zusammensetzender Organismus der Gattung Mensch.

(Vielmehr gilt das Umgekehrte: Aus der Biologie hofften die Abtreibungstoleranzler Belege für ihre eigene Vorstellungen zu gewinnen, und nun müssen sie – z.B. Methusal, Kurt, Peter – zähneknirschend erkennen, daß das nicht funktioniert!)

Daß jeder Mensch wiederum ein Lebensrecht hat, ist nicht etwa eine exklusiv katholische Auffassung, sondern wird auch von der Aufklärungsphilosophie (I. Kant: Rechtslehre) und vom deutschen Verfassungsrecht vertreten.

Wer behauptet, in Deutschland „dürfe“ ein Fötus abgetrieben werden, weil es sich nur um einen „Zellhaufen“ handele, hat in einem Satz so viele Lügen zusammengebracht, daß er – nach mehrmaliger Belehrung und trotz mehrmaligen auch für ihn erkennbaren argumentativen Scheiterns in diesen Foren – mit Recht als Erzlügner angesprochen werden muß!

Das deutsche Recht erlaubt die Abtreibung nicht, sondern stellt sie als etwas Unerlaubtes lediglich straffrei. Es betrachtet den gezeugten Menschen vom Beginn der Schwangerschaft an als menschliches Leben, das prinzipiell unter Schutz vom Art. 2 GG steht, welches höherrangig ist als konkurrierende menschliche Interessen.
Samstag, 17. Mai 2008 13:25
methusalix: @Gotteskrieger
Defensor Fidei: Der Gesetzgeber ignoriert die Vorgaben des BVerfG

>>Dann werden katholische Glaubensinhalte von der (deutschen) Gesetzgebung übernommen und geschützt.<<

Eben gerade nicht. Der deu