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Donnerstag, 8. Mai 2008 12:30
Im Fall des Präsidenten der Universität Eichstätt werden nun auch bürokratische Ablehnungsgründe genannt. Entscheidungen treffen ist ein hartes Geschäft.
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Samstag, 10. Mai 2008 11:42
Leute, die effektiv gegen Freimaurer und Juden kämpfen, werden alle weggeräumt.
Wie denken Sie denn über den überraschenden Tod von P. Bruno Isenmann?

Ich kann nicht so beurteilen, was Rothkranz angeblich Neues über Freimaurer aufdeckt
Immerhin hat er so manche FM-Verbindung in der Piusbruderschaft aufgedeckt…!

Fakt ist nur, dass er, was die Päpste und konservative Personen betrifft, vieles hinzuerfindet
Bitte konkrete Beispiele!

Wenn man sieht, wie sehr es die Juden stört, dass B16 das Gebet für die Juden im alten Ritus nur leicht abgeändert hat, merkt man, welche Autorität der Schlüsselinhaber hat
Wenn man sieht, dass B16 das Gebet für die Juden im alten Ritus abgeändert hat, merkt man, welchen Einfluss die Juden haben!

Dass Humanae vitae sagt, die Kinderzeugung sei nicht mehr erster Zweck der Ehe, kann ich nicht glauben.
Lesen Sie doch erst einmal die Enzyklika! Sie werden nirgendwo eine Bezugnahme auf die traditionelle Ehezweckehre und schon gar nicht auf die Lehre von der Kinderzeugung als dem ersten Zweck des ehelichen Aktes finden. Im Gegenteil: Geschlechtsverkehr ist auch dann erlaubt, wenn die Unfruchtbarkeit des Aktes zu erwarten ist:
„Jene Akte, durch die sich die Eheleute in keuscher Liebe vereinen und das menschliche Leben weitergegeben wird, sind, wie das Konzil in Erinnerung gebracht hat, ‘sittlich erlaubt und der Würde des Menschen entsprechend’ (GS 49) und verlieren auch nicht ihre Berechtigung, wenn sie voraussichtlich unfruchtbar sein werden.“(HV 11)
Freitag, 9. Mai 2008 20:48
Burgorus: @Pro Germania sancta
Mein Bekannter sagt und betont immer wieder: „Du kannst über Freimaureri nichts wissen, wenn du nicht selbst drinsteckst.“

Er kennt einen im Herzen ausgetretenen Freimaurer (wenn man auch formal austritt, wird man mit dem Tode bestraft!), sodass er einiges weiß. Er hat aber auch viel andere Kontakte.

Leute, die effektiv gegen Freimaurer und Juden kämpfen, werden alle weggeräumt. Mein Bekannter hat ja auch schon mindestens einen Mordanschlag hinter sich.

Ich kann nicht so beurteilen, was Rothkranz angeblich Neues über Freimaurer aufdeckt, Fakt ist nur, dass er, was die Päpste und konservative Personen betrifft, vieles hinzuerfindet.

Wenn er der Freimaurerei durch seine Enthüllungen schadete, wäre er schon längst aus dem Weg geräumt worden.

Wenn man sieht, wie sehr es die Juden stört, dass B16 das Gebet für die Juden im alten Ritus nur leicht abgeändert hat, merkt man, welche Autorität der Schlüsselinhaber hat. Dieses Gebet hindert sie am vollkommenen Erfolg.

Rothkranz’ Erfolg besteht darin, dass er euch, die ihr die Wahrheit sucht und auch ohne ihn gefunden hättet, wenn auch nicht in solchen Details, vom Felsen und reichlichen Gnaden weggebracht hat.

Dass Humanae vitae sagt, die Kinderzeugung sei nicht mehr erster Zweck der Ehe, kann ich nicht glauben.

Im Vatikan sind vielleicht 70% Freimaurer. Dass da was abfärbt, ist klar. Jeder Papst muss ja auch mit seiner Umgebg. zurechtkommen.

Das von einem Konzilsvater stammende Fettgedruckte ist natürlich völliger Schwachsinn…
Freitag, 9. Mai 2008 17:51
1. Obwohl J. Rothkranz es ist, der wie kein zweiter freimaurerische Machenschaften aufdeckt, soll er selbst Freimaurer sein?

2. Rothkranz hat bisher die meisten der bei Anton Schmid verlegten Bücher produziert, das ist alles!

3. Zu den „Konzilspäpsten“: Abgesehen davon, daß selbst Humanae vitae hinsichtlich der Ehezweckelehre einen Traditionsbruch darstellt (der kath. Tradition zufolge ist die Kinderzeugung der erste Zweck des ehelichen Aktes), sind die Lehren und das Leben dieser Scheinpäpste (inkl. Pacelli!) durchsetzt, daß es schon einem (geistig) Blinden auffallen müßte, daß das nicht mehr katholisch ist. Diese (Krypto-)Juden mögen sich zwar zu Sprechern der Weltchristenheit oder gar der Weltreligionen aufgeschwungen haben, damit haben sie aber gleichzeitig ihre Rolle als Stellvertreter Christi und sichtbares Haupt seiner Kirche aufgegeben. Das sind theologische Fakten, an denen keiner vorbeikommt!

Zum Schluß noch das Wort eines Konzilsvaters zur geflissentlichen Meditation:
„Wir können an das Problem Israel nicht herantreten, als ob es sich ganz einfach um eine missionarische Frage handelte, ähnlich denen, wie man sie in nichtchristlichen Gebieten antrifft, denn zwischen Israeliten und Gottlosen (!) liegt der Abstand der Auserwählung. Diese Auserwählung ist unwiderruflich. Im göttlichen Plane liegt die grundsätzliche Wiederversöhnung nicht zwischen Orthodoxen, Katholiken, Protestanten und Anglikanern, sondern zwischen Juden und Heiden, zwischen Juden und Christen.“
Freitag, 9. Mai 2008 16:10
Burgorus: @Pro Germania sancta
Danke, dass Sie den von mir vergessenen Benedict XV. eingefügt haben.

Ich weiß, dass Rothkranz Freimaurer ist, von einem, der sich darüber bestens auskennt.

Ich kenne mich mit dem Verlag Anton Schmid oder „Pro fide catholica“ (was ist jetzt der offizielle Name?) nicht so aus. Wie ist dann das Verhältnis von Rothkranz zu diesem Verlag?

Wenn man sich mal ehrlich ist, ist das was die katholische Kirche in der Öffentlichkeit noch aufrechterhält, das Papsttum.

Von wem stammt die Enzyklika Humanae vitae? Von Montini. Sie wurde von der Welt wahrgenommen, und die liberalen Bischöfe haben mit der Königsteiner Erklärung eine Gegenenzyklika herausgegeben.

Wer hat den Ausstieg aus der Abtreibungs-Freischein-Vergabe angeordnet? JP2. bzw. der damalige Ratzinger.

Wenn das Papsttum längst in Freimaurerhand wäre, hätte es solche Anordnungen nicht gegeben.

Es ist doch unvorstellbar, dass Gott seit 50 Jahren die Welt in einer Phase, wo der Satan regiert wie nie, ohne Papst lässt, sie so allein lässt, dass nur noch einige Studierte die Schliche erkennen und bemerken, dass ein falscher Papst auf dem Thron sitzt.

Das Papsttum ist die einzige Stütze des katholischen Glaubens wahrgenommen, die noch wahrgenommen wird und die Welt zum Heil führt.

Das Problem ist, dass Ihr Sedisvakantismus aus guten Gründen unglaubwürdig ist. Und damit wird das viele Wahre, das Sie sonst über die Zionisten sagen, ebenfalls unglaubwürdig, wofür man Rothkranz bereits fünf Bnai-Brith-Orden geben hätte sollen.
Freitag, 9. Mai 2008 15:37
Pro Germania sancta: @Florian G.: Wenn Sie wirklich stichhaltige Gegenargumente haben, dann her damit!
Nur fürchte ich, Sie haben keine!
Freitag, 9. Mai 2008 15:29
Florian Geyer: PGS – ihre felsenfeste Meinung
dass die Juden und die Freimaurer den Vatikan überrant haben von welchem eine satanische Welteinheitsreligion propagiert wird die sich als katholische Kirche ausgibt hat sich schon so festgeschrieben dass ich mit das Tippen von Gegenargumenten sparen kann weil es ihre meinung ja sowieso nicht ändern würde.
Freitag, 9. Mai 2008 15:13
Pro Germania sancta: @Burgorus: Sie irren mehrfach!
Auf das Veto des österreichischen Kaisers gegen Rampolla wurde Sarto (Pius X.) gewählt, dann folgte Pius XI.
Auf Pius X. folgte 1914 Benedikt XV., erst auf diesen Pius XI.!

Dass Pacelli, Roncalli und Montini einer Clique mit dem Willen zur Zerstörung der Kirche vom Papsttum her angehörten, ist ausgeschlossen
Wer schließt das aus? Schon mal was von Capranica gehört? Lesen Sie erst einmal das Buch von Mary Ball Martínez!

hätte es ja bei Montini keines Doppelgängers bedurft
Beweise? Möglichst online!

Rothkranz ist Freimaurer
Beweise? Möglichst online!

in seinem Verlag Anton Schmid
Das ist nicht der Verlag von Rothkranz, sondern der von Anton Schmid, wie am Namen unschwer zu erkennen ist!

wie ich an Ihren Postings erkenne, verfolgt er das Ziel, dass alle glauben sollten, seit Pacelli gäbe es keine gültigen Päpste mehr
Das zeigt, wie wenig Sie Rothkranz kennen! Für ihn beginnt die Sedisvakanz am 7.12.1965!

das Ziel der Zerstörung der Kirche hatte keiner
Sie waren aber alle deutlich antikatholisch, antidogmatisch (die Dogmatisierung 1950 hatte eine andere Bewandtnis) und antihierarchisch, eben häretisch!

Für möglich halte ich es, dass sie Einflüssen gefolgt sind, ohne deren schlechte Auswirkungen erkannt zu haben.
Pacelli und Montini waren – wie Wojtyla – jüdischer Abstammung. Das sagt doch schon alles!

Die Botschaft von Fatima war aber gegen Ende des sog. ersten Wkr. und sollte dessen Fortsetzung verhindern.
Fatima dürfte das Werk von Spiritisten oder FM gewesen sein.
Freitag, 9. Mai 2008 14:57
Burgorus: @Pro Germania sancta
Zur Erläuterung für andere: Auf das Veto des österreichischen Kaisers gegen Rampolla wurde Sarto (Pius X.) gewählt, dann folgte Pius XI., dann erst Pius XII. (Pacelli). Man könnte sonst den Eindruck bekommen, auf den nicht gewählten Rampolla wäre Pius XII. gefolgt.

Dass Pacelli, Roncalli und Montini einer Clique mit dem Willen zur Zerstörung der Kirche vom Papsttum her angehörten, ist ausgeschlossen; ansonsten hätte es ja bei Montini keines Doppelgängers bedurft.

Rothkranz ist Freimaurer, und vieles, von dem, was er in seinem Verlag Anton Schmid rausbringt, ist wahr, aber, wie ich an Ihren Postings erkenne, verfolgt er das Ziel, dass alle glauben sollten, seit Pacelli gäbe es keine gültigen Päpste mehr. Diese mögen von besagten Cliques mehr oder weniger beeinflusst gewesen sein (jeder wird durch sein Umfeld beeinflusst), aber das Ziel der Zerstörung der Kirche hatte keiner. Für möglich halte ich es, dass sie Einflüssen gefolgt sind, ohne deren schlechte Auswirkungen erkannt zu haben.

Tatsächlich schadet jede Kritik am Papsttum dem Ansehen der katholischen Kirche und damit deren Ziel, Seelen zu retten.

Klar der 2. Wkr. ist eine Fortsetzung des ersten. Sogar der Spiegel spricht vom 30-jährigen Krieg, vielleicht sollte man besser von einem 100jährigen Krieg (1914 – ca. 2014) gg. Deutschland sprechen, den aber am Ende Deutschland gewinnt.

Die Botschaft von Fatima war aber gegen Ende des sog. ersten Wkr. und sollte dessen Fortsetzung (einen noch größeren Krieg) verhindern.
Freitag, 9. Mai 2008 14:17
Pro Germania sancta: @Burgorus: Pacelli/„Pius XII.“ – ein Zerstörer des Katholischen!
Die Tatsache, daß Pacelli nicht nur die Kar- und Osterliturgie, das Breviergebet – durch Einführung einer neuen, von seinem Beichtvater (und jüdischen Volksgenossen?), dem Jesuiten Augustin Bea fabrizierten Psalmenübersetzung –, sondern auch die katholische Kirchen- und Kultsprache verhunzt hat, könnte durchaus mit der Tatsache zu tun haben, daß er wie Montini und Roncalli der sogenannten Rampolla-Clique angehörte, die sich das Ziel von Juden und Freimaurern zu eigen gemacht hatte, die katholische Kirche von oben, das heißt vom Papstamt her zu zerstören. Nachdem der erste Versuch mit der Papstwahl Rampollas am Veto des österreichischen Kaisers gescheitert war, war es dann mit der Wahl Pacellis endlich so weit: Das Zerstörungswerk konnte beginnen! Und wie jeder, der nicht mit dem Klammerbeutel gepudert ist, sehen kann, ist ihnen das bis heute ganz gut gelungen!

Ein Deutscher würde nie auf die Idee kommen, Althochdeutsch nach neuhochdeutschen Aussprache-Regeln auszusprechen.
Ein halbwegs gebildeter Katholik sicher auch nicht. Aber Pacelli hatte ja Privatunterricht genossen…!

die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariä … hätte den Ausbruch des Krieges verhindert!
Glauben Sie wirklich? Der 2. Weltkrieg war als Fortsetzung des 1. von den Alliierten fest eingeplant!

Dogma der Aufnahme Mariä mit Leib und Seele in den Himmel
Ohne jeglichen Rückhalt durch heilige Schrift und Tradition. Ein Verdienst?

Rettung von Juden
z.T. auf Kosten des katholischen Glaubens! Ein Verdienst…
Freitag, 9. Mai 2008 13:55
Burgorus: @HeinrichvonOfterdingen: Mittellateinische Aussprache; @Florian Geyer
Die sog. „deutsche Aussprache des Lateinischen“ ist im Wesentlichen die mittellateinische. Sie unterscheidet sich vielleicht durch das Sprechen der Vokale ein wenig. So sprechen wir das „o“ bei „rosa“ wie bei „wohnen“ und nicht wie bei „Loch“.

Die mittellateinische Aussprache (caelum = zälum), nicht die klassische (caelum = kail(oder käl)+Nasallaut), ist die erstrebenswerte. Das klassische Latein wurde um Christi Geburt nicht einmal vom röm. Volk gesprochen, sondern nur von der polit. Führungsschicht. Und Weltsprache oder Sprache der Wissenschaft war damals Griechich.

Das Mittellatein war aber Wissenschaftssprache und Sprache des ganzen Abendlandes. Der Ausdruck „deutsche Aussprache des Lateinischen“ dient bereits ihrer Degradierung. Fakt ist, dass kaum das Deutsche die lateinische Aussprache bestimmt hat, sonder lateinische Wörter ins Deutsche geflossen sind. Da Deutsch keine romanische Sprache ist, ist deren Aussprache die lateinische geblieben und hat sich nicht italieni- oder französifizeirt.

Ich kenne einen Slaven-Priester, der spricht sehr schönes Mittellatein.

@Florian Geyer: Worum’s mir ging: Wenn jemand sagt: „Alexander VI. Borgia war ein Verbrecher und Hurenbock“, ein anderer dann antwortet: „Falsch, er hat nicht gehurt,“ dann sage ich, dass er (obwohl Papst) schon gehurt hat, aber auch Segensreiches gewirkt hat (Teilung Südamerikas verhinderte Krieg zwischen Spanien und Portugal).

Die Ital.-Latein-Stelle mag aber unnötigen Hass in mein Posting gebracht haben.
Freitag, 9. Mai 2008 13:23
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Burgorus,
noch nerviger als das italienische Latein ist das französische und o Gott die von irgendwelchen Slaven. Die deutsche Aussprache kommt der klassischen jedenfalls erstaunlich nahe, wenn man ein paar Besonderheiten des Lateinischen berücksichtigt.
Freitag, 9. Mai 2008 13:15
Burgorus: @Florian Geyer:
Ich wollte eigentlich nicht beschimpfen, ich wollte sehr sachlich bleiben. So zu tun als hätte Pius XII. in allen Punkten Recht gehabt, z.B. auch, wenn er Roosevelt unterstützt hat, käme einer Verklärung gleich, und das, wo doch sein korrektes Verhalten zu leicht widerlegt werden kann. Das erweckt dann den Eindruck, als wollten wir Katholiken jedem von uns seine Fehler zudecken, um besser dazustehen. Und in einer historischen Diskussion muss es schon möglich sein, die Geschichte so darzustellen, wie sie war.

Die Sache mit der lateinischen Aussprache ärgert mich bei jeder in Italienisch gesprochen Messe auf Latein gewaltig.

Die Aussprache des wissenschaftlichen Lateins (gesprochen im Mittelalter und bis zu Pius XII., als Latein die Sprache des ganzen Abendlandes war) existiert praktisch nicht mehr. Entweder wird’s auf Italienisch gesprochen oder sie versuchen sich am archäologischen Latein (Rekonstruktion der Aussprache Vergils etc.), was sie dann so aber auch wieder nicht sprechen.
Freitag, 9. Mai 2008 12:50
Florian Geyer: Burgorus
ich darf Sie ersuchen die üblen Beschimpfungen verstorbener Päpste der katholischen Kirche einzustellen.

Ihre persönliche Sicht der Kirchengeschichte die sie subjektiv für wahr halten mögen taugt dazu Verwirrung und spaltung zu bringen.
Freitag, 9. Mai 2008 12:49
Sedi ist nicht gleich Sedi.
Freitag, 9. Mai 2008 12:47
HBR: Apropos Pius XII
So viel ich weiß, soll Pius XII nach Lesart der Sedi-Sekte der letzte noch gültige Papst gewesen sein. Oder täusch ich mich da?
Freitag, 9. Mai 2008 12:40
Burgorus: Pius XII. ein italienischer Vollblutnazi
Der heilige Pius XII. ist leider von der Nationalismuswelle, die damals in ganz Europa herrschte, dermaßen erfasst worden, dass er sogar eine ganze Sprache, nämlich Latein, ihrer Würde beraubt hat. Er hat die seit dem Frühmittelalter übliche mittellatinische Aussprache des Lateinischen abgeschafft und angeordnet, Latein auf Italienisch auszusprechen. womit er Latein zum italienischen Dialekt degradiert hat. Und sogar Petrus- und Piusbruderschaft spinnen mit und lesen die Messe auf Italienisch (mit lateinischer Grammatik).

Ein Deutscher würde nie auf die Idee kommen, Althochdeutsch nach neuhochdeutschen Aussprache-Regeln auszusprechen.

Pius XII. hat zwar seine Verdienste:

1.) die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariä, die Pius XI. noch unterlassen hat (sie hätte den Ausbruch des Krieges verhindert!)

2.) Dogma der Aufnahme Mariä mit Leib und Seele in den Himmel.
Andererseits hat er die Marienerscheinungen von Heroldsbach verworfen, was allerdings auf Betreiben des Bamberger Weihbischof Landgraf zurückgeht (er sprach von „Schwarmgeisterei“).

3) Rettung von Juden vom KZ (was dem Zionismus entgegenwirkt)

Der Bismarcksche Kulturkampf trug natürlich zur Abkühlung des Verhältnisses zwischen Rom und dem Vatikan bei. Wie antideutsch Pius XII. aber war, zeigt vor allem der Text beim neunten Bild auf der Photomeile dieses Kreuz.net-Artikels.

Offensichtlich hielt er Deutschland für schuldig am Krieg; er stand auf der Seite derjenigen, die Deutschland vernichten wollten.
Freitag, 9. Mai 2008 12:18
Pro Germania sancta: @Dr. Schlämmer
Haben Sie sich denn überhaupt schon einmal mit diesem Thema befasst?

Kennen Sie denn die einschlägige, bei Anton Schmid, Durach, erschienene Literatur wie z.B.

– Mary Ball Martínez, Die Unterminierung der katholischen Kirche

– Die Verfinsterung der Kirche

– Helmut Friedlmayer, Die Irrlehren im neuen Weltkatechismus

– ders., Die „Zeugen Jehovas“ – Judaisierung des Christentums oder

– ders., Der Ökumenismus-Schwindel ?

Ich nehme an, Sie kennen diese Literatur nicht – vermutlich nicht einmal den Unterschied zwischen Antijudaismus und Antisemitismus –, sonst würden Sie hier nicht so dilettantisch herumschleimen!
Freitag, 9. Mai 2008 11:59
Dr. Schlämmer: @ Pro Germania Sancta
Sie sorgen schon dafür, dass hier alles schön braun bleibt, auch da, wo die Bezüge auf den ersten Blick überhaupt nicht zu erkennen sind…

Es ist eben leider doch nicht ganz ohne Grund, dass haken.kreuznet zu einem geflügelten Begriff geworden ist.
Der wahre Papst, wer könnte das sein: H. Himmler, Josef Göbbels, A. Hitler selbst?

Aber nein, die wurden ja nicht mit der gültigen Formel geweiht …
Freitag, 9. Mai 2008 11:01
Pro Germania sancta: @Pünktchen: Sie irren sich!!!
Oder können Sie mir einen (theologischen!) Grund nennen, warum es sich bei den genannten Handlungen Pacellis um Verdienste gehandelt haben soll, die ihn zu einem „Heiligen“ (im Sinne von vollkommener Verkörperung des katholischen Papstideals) werden ließen, den Sie ja vermutlich gern in ihm sehen?
Freitag, 9. Mai 2008 10:41
Pünktchen: Danke, ProGeSa,
daß Sie auf die zahlreichen großen Verdienste von Pius XII. hinweisen!

ließ er sein päpstliches Wappen an der Synagoge von Rom anbringen und zur Rettung von Juden gefälschte Taufbescheinigungen verbreiten, und er erlaubte während des Krieges die Abhaltung von Synagogengottesdiensten auf dem Klostergelände von Assisi.

1947 hob er das bis dahin bestehende Selektionskriterium der Jesuiten, wonach bis zum 7. Geschlecht kein Jude im Stammbaum eines Kandidaten sein durfte, auf und 1955 führte er eine Liturgiereform durch, die erhebliche Eingriffe u.a. an der Kar- und Osterliturgie vornahm, so die Ersetzung der bisherigen Fürbitte für den „allerchristlichen Kaiser“ durch eine für „Vaterland und Religion“ …
Freitag, 9. Mai 2008 10:33
Pro Germania sancta: @Katholikin: Pacelli war Konzilspapst im weiteren Sinn
nämlich insofern, als er die Irrlehren des Konzils, wie sie insbesondere in den Erklärungen Dignitatis humanae („Religionsfreiheit“) und Nostra aetate (Nichtchristliche Religionen) anzutreffen sind, praktisch schon gelebt hat:

Pacelli ließ bei einer Reise in die USA im Herbst 1936 auf dem Dampfer die (spätere) israelische Flagge hissen. Später ließ er sein päpstliches Wappen an der Synagoge von Rom anbringen und zur Rettung von Juden gefälschte Taufbescheinigungen verbreiten, und er erlaubte während des Krieges die Abhaltung von Synagogengottesdiensten auf dem Klostergelände von Assisi.

Darüber hinaus ist er bei der o.g. USA-Reise dem katholischen Priester Father Coughlin, der im Rundfunk vor dem Kryptokommunisten und Hochgradfreimaurer F. D. Roosevelt warnte, gleichsam in den Rücken gefallen und verhalf diesem zum erneuten Wahlsieg. Auch schwieg er – angeblich auf Wunsch von Roosevelt – während des ganzen Krieges zum Thema Sowjetkommunismus!

1947 hob er das bis dahin bestehende Selektionskriterium der Jesuiten, wonach bis zum 7. Geschlecht kein Jude im Stammbaum eines Kandidaten sein durfte, auf und 1955 führte er eine Liturgiereform durch, die erhebliche Eingriffe u.a. an der Kar- und Osterliturgie vornahm, so die Ersetzung der bisherigen Fürbitte für den „allerchristlichen Kaiser“ durch eine für „Vaterland und Religion“ auf der ganzen Erde, ohne daß näher spezifiziert wurde, was mit „Vaterland“ und was mit „Religion“ genau gemeint war…
Freitag, 9. Mai 2008 09:45
katholikin: Konzilspapst?
@pro germania sancta

seit wann ist Pius XII (Pacelli) ein Konzilspapst? wenn ich mich recht erinnere, ist er 1958 gestorben. Das zweite Vatikanum begann aber erst 1962.

VLG
Freitag, 9. Mai 2008 08:52
LandorganistII: @Aufrechter
Verzeihen Sie mir, dass ich Sie nochmals korrigiere.
Das Register Unda-Maris ist im Regelfall eine sog. Flötenschwebung, wobei eine Pfeifenreihe etwas tiefer als die zweite gestimmt wird. Nicht die Bauform der beiden Pfeifenreihen ist unterschiedlich sondern deren Stimmung. Das ist bei Wikipedia, welche Sie vermutlich als Quelle nutzten, etwas missverständlich ausgedrückt.
Bei der Vox Coelestis ist das Prinzip gleich, allerdings haben wir es hier mit einer Streicherschwebung zu tun, deren „verstimmte“ Pfeifenreihe höher gestimmt ist.
In diesem Sinne grüßt Sie mit einem freundlichen Jawoll, Ihre Landtröte
Donnerstag, 8. Mai 2008 19:42
Dr. Schlämmer: Vertrauenshindernisse …
Verwundert zeigte sich Hemel darüber, dass Hanke und der Eichstätter Bischofsvikar Bernd Dennemarck bis Anfang April offenbar noch von seiner Eignung überzeugt gewesen seien. »Es schien so, als seien sie glücklich über meine Wahl gewesen.« Dann habe sich Hanke wohl dem Druck bayerischer Mitbischöfe gebeugt. »Ich kann nicht ausschließen, dass sogar damit gedroht wurde, aus der gemeinsamen Finanzierung der Universität auszusteigen.«

Der Vatikan war laut Hemel weit weniger in den Fall involviert, als es in der Öffentlichkeit den Anschein hatte. Rom habe den Fall wohl eher mit Skepsis begleitet und an die bayerischen Bischöfe zurückdelegiert.

Quelle: PR-inside.com

Viel zu viele Karrieristen, die im Privatleben oder auch sonstwo über Leichen gehen und katholische Moralvorstellungen einfach ignorieren, kamen hiervon – völlig unbeschadet – weit nach oben.

Nun liegt es mir äußerst fern, H. als Karrieristen zu bezeichnen.

Dennoch muss gesagt werden, dass der Präsident einer Universität die Spitze einer akad. Laufbahn erreicht hat.

Wer will es Rom und maßgeblichen Bischöfen da übel nehmen, wenn sie verschärfte Maßstäbe anlegen, wenn es um Deutschlands letzte katholische Universität geht.

Wenn H. übrigens meint, den Papst als jemanden bezeichnen zu müssen, der sich freiwillig und – sozusagen unnötig – an die Spitze einer konservativen Bewegung gesetzt habe, so ist diese Äußerung polarisierend, und damit i. d. Tat nicht geeignet, Vertrauen zum Papst und den Bischöfen aufzubauen.
Donnerstag, 8. Mai 2008 19:19
Insinuator: Hemel …
… scheint höchst intelligent zu sein, eigene Meinungen zu haben und diese auch zu vertreten. Diese Kombination schließt freilich Gehorsam aus, was den Wissenschaftler und Manager für einen Radfahrerposten untragbar macht.

Und: G.-L. Müller hat geholfen (laut Spiegel)
http://www.spiegel.de/…,1518,552326,00.html , Hanke sagt danke.
Donnerstag, 8. Mai 2008 17:18
aufrechterkatholik: @unda maris
„Meereswelle“, also so, wie Sie sich aufgrund einer scheinintellektuellen Neigung nennen, ist ein Schwebungsregister mit Pfeifenreihen in unterschiedlichen Bauformen. Dieses sei mir als Eingangsgedanke verstattet, wenn Sie schon Schindluder mit meinem Namen treiben. Aber Sie Ansammlung komischer Orgelpfeifen sind damit angefangen und identfizieren in meinem Namen katholisch mit irgendwas. Das erlaubt tiefe Einblicke in Ihre verkommene Seele. Wo bleibt denn Ihre Demut vor der unerschöpflichen Weisheit Roms? Ja meinen Sie etwa, dass Sie mit Ihrem Pfeifenhirn das auch nur ansatzweise erahnen können? Mit 23 Promotion, mit – ich meine, 31 habilitiert – spricht das nicht per se gegen einen Dienst in einer wahrhaft katholischen Einrichtung? Demut und Gehorsam, die getreue Verkündigung der Botschaft unserer Hl. Kirche ist gefordert, auch und gerade für den Rektor einer wahrhaft katholischen Uni! Kapieren Sie das endlich, Sie anoetische Meereswelle! Ich denke heute verschärft über den Zusammenhang von Anoetik und Selbstbefleckung nach. Lesen Sie die entsprechenden Postings des Herrn Ansgar, und dann lesen Sie Bücher aus dem Verlag Anton Schmid. Zwei Seiten täglich sind fürs erste schon heilsam. Jawoll!
Donnerstag, 8. Mai 2008 17:13
Pro Germania sancta: @Vorposter: Der Präsident einer katholischen Universität sollte kathlolisch sein…
…sowohl was die Lehre betrifft als auch das Leben!

Bei letzterem darf man bei Hemel auf jeden Fall seine berechtigten weifel haben (wie sind denn die ersten beiden Ehen aus kirchlicher Sicht anders anzusehen denn als „wilde“?), bei ersterem aber – leider –, da Hemel das Zweite Vatikanische Konzil offensichtlich uneingeschränkt akzeptiert, offensichtlich auch!

@Aufrechter Scheinkatholik
Nicht der Gehorsam einem Scheinpapst gegenüber, sondern die Treue zur katholischen Tradition macht einen wahren Katholiken aus! Diese aber schließt jeden – ich betone: jeden – Gehorsam gegenüber einem der Konzilspäpste, ob er nun Pacelli, Roncalli, Montini, Luciani, Wojtyla oder Ratzinger heißt, grundsätzlich aus!

Wenn die Universität Eichstätt katholisch sein will, sollte sie sich für einen wahrhaften Katholiken wie z.B. für mich (Ulrich Heim (51)) entscheiden!
Donnerstag, 8. Mai 2008 16:50
Unda_maris: Chaos
Ach Gott, unser Berufskomiker (= aufrechterirgendwas) redet mal wieder wirres, weltfremdes Zeug. Aber soll er …

Jedenfalls ist es eine Unverschämtheit, sowohl Hemel, der Uni und auch der Öffentlichkeit gegenüber, immer noch nicht Klartext zu reden und die Dinge beim Namen zu nennen, was genau die Gründe für die ablehnende Haltung Roms sind. Nach dem Theater der letzten Wochen wird sich jeder potentielle neue Interessent zweimal überlegen, ob er sich für das Präsidentenamt in Eichstätt bewirbt. Ich glaube, dass die Uni weniger Schaden daran genommen hätte, einen vielleicht kirchlich nicht ganz 100% erwünschten Präsidenten an der Spitze zu haben, als es nun der Fall ist. Wenn es das ist, was unter dem Terminus „katholisches Profil“ schärfen zu verstehen ist, na dann gute Nacht.
Donnerstag, 8. Mai 2008 16:34
Domenico Tuttisanti: Zweitaccount .chen: Erneuter
–---->>>Versuch!<<<<<
Donnerstag, 8. Mai 2008 16:32
Pünktchen: Ein Leser hat die
Presseerklärung von Bischof Hanke über seine verweigerte Zustimmung zu dem Kandidaten Hemel

[link]in die Leserzeitung
[link]http://www.kreuz.net/…ntry.2607.html[link] eingestellt!
Donnerstag, 8. Mai 2008 16:14
aufrechterkatholik: @ansgar etc.
Meine Herren, Ihr Horizont leidet offensichtlich unter geistiger Phimose. In unserer Hl. Kirche ist anders als in der verengten Welt „intelligent“ doch wahrlich nur sehr begrenzt ein Gütezeichen, denn sie muss in den Dienst des Gehorsams, der Demut und der sexuellen Unbeflecktheit gestellt werden. Nur in diesem weiten Kontext können wir Intelligenz überhaupt akzeptieren. Und wir freuen uns jedesmal, wenn Rom uns so die wahre Weite des dort vorhandenen Horinzonts offenbart und und uns erinnert, dass es nur eine dienstbare Intelligenz gibt. In diesem Sinne, verehrtester Herr Ansgar, mögen Sie bitte unterlassen, mich der Ironie zu zichten! Kämpfen wir weiterhin fur Tugend, Sitte, Anstand! Jawoll!
Donnerstag, 8. Mai 2008 15:30
Ansgar: @ Aufrechter
Wieso soll der Mann „zu intelligent“ für den Posten sein, Aufrechter? Der Kerl brachte es nicht mal fertig, seine beiden ersten Weiber bei der Stange zu halten! Wie soll er da als Rektor Lesbenreferat und AuländerInnen-Initiative bändigen! Aufrechter, mir will scheinen, die Dämonen der Ironie haben Sie gezwackt, Ihren einst aufrechten Geist übernommen und hausen nun behaglich in Ihrem vormals asketischen Leibe.
Donnerstag, 8. Mai 2008 14:26
LandorganistII: @Aufrechter
Aber, aber…der Herr Bischof steht immerhin der alten Messe positiv gegenüber, wenn man diesem Portal Glauben schenken darf. Das sollte seine späteren Höllenqualen erheblich lindern.
Donnerstag, 8. Mai 2008 14:20
Endlich wird hier mal gründlich mit einem katholischen Besen gekehrt. Erstens war der Bewerber einfach zu intelligent für diesen Posten, bei dem es doch immer zuerst um Demut, Gehorsam und um einen in jeder Hinsicht vorbildlichen Lebenswandel geht. Die wahre Lehre nämlich hat mit wissenschaftlicher Eignung nur in zweiter Linie was zu tun. Zuerst geht es um Treue zum Hl. Vater! Zweitens hat dieser Bewerber, so hört man, ungehorsam über Rom geredet. Das gehört sich nicht! Wo kämen wir denn hin, wenn jeder ungeschoren Kritik äußert. Das könnte Begehrlichkeiten wecken! Drittens zahlt Rom immerhin 25 % der Kosten der Hochschule. Da darf man sich doch nicht von einer protestantisch unterwanderten Landesregierung vorschreiben lassen (ich sage nur Beckstein), wer denn hier Rektor wird und wer nicht! Gut, dass diesem Bischof mit seinen latent grünen Neigungen endlich mal gezeigt wird, wer das Sagen hat. Jawoll!
Donnerstag, 8. Mai 2008 13:27
clarissa colonia: Wenn das mit den „katholischen Nachrichten“ ernstgemeint wäre,
müßte man sich in einer solchen Berichterstattung tunlichst verkneifen, auf zwei „Vorehen“ einer Person hinzuweisen. Aus dem Umstand, daß die Ehe des Betreffenden kirchlich geschlossen worden ist, folgt zwingend, daß alles Vorherige keine Ehen im kirchenrechtlichen, moralischen oder sakramentendogmatischen Sinne Waren. Daraus wiederum folgt, daß der Betreffende nunmehr erstmalig mutmaßlich gültig verehelicht ist.
Außerdem wäre zu bedenken, daß das Insistieren auf unwesentlichen und im Wesentlichen unwichtigen wie unrichtigen Sachverhalten durchaus geeignet ist, die persönliche Integrität eines anderen schwer zu beschädigen.
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