Theologie
Der Bischof von Eichstätt wird nicht zustimmen
Im Fall des Präsidenten der Universität Eichstätt werden nun auch bürokratische Ablehnungsgründe genannt. Entscheidungen treffen ist ein hartes Geschäft.
Sommerresidenz der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
Sommerresidenz der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
© Brian Clontarf
(kreuz.net, Eichstätt) „Er hat mir gesagt, daß er meiner Ernennung nicht zustimmen wird.“

Das erklärte der Ende Januar zum Präsidenten der katholischen Universität Eichstätt gewählte Ulrich Hemel (51) nach seinem gestrigen Gespräch mit Bischof Gregor Maria Hanke von Eichstätt. Davon berichtete die ‘Mittelbayerische Zeitung’ heute Donnerstag.

Eine Begründung hat es offenbar nicht gegeben. Mons. Hanke habe nur signalisiert, daß Hemels Privatleben keine Rolle spiele.

Hemel ist zum dritten Mal staatlich verheiratet. Seine erste Ehe ist kirchlich annulliert, seine zweite war nur staatlich geschlossen und seine dritte kirchenrechtlich legal.

Über ein Veto aus Rom haben Hemel und der Bischof nicht gesprochen. Zuvor hieß es, die Bedenken gegen Hemel gingen von der päpstlichen Bildungskongregation aus.

Doch Hemel „weiß nichts“ von angeblichen Hindernissen aus Rom.

Mit seiner Aussage widersprach Hemel der Erklärung des Bistumssprechers.

Dieser hatte nach dem Gespräch zwischen Mons. Hanke und Hemel behauptet, daß noch nichts entschieden sei. Es werde weitere Gespräche geben.

Ursprünglich hätte Hemel sein Amt am 1. April antreten wollen. Als nächster Termin war der 23. April, die Verabschiedung des früheren Universitäts-Präsidenten Ruprecht Wimmer, im Gespräch.

Hemel fühlt sich nun in seiner Ehre verletzt: „Die lange Dauer der Entscheidung hat zu Spekulationen geführt, die dem Ruf der Kirche, dem Ruf der Universität und auch meinem eigenen Ruf abträglich sind.“

Zu Recht möchte er die Gründe für seine Ablehnung erfahren. „Ich will, daß [Mons.] Hanke endlich Roß und Reiter nennt“ – so Hemel vor der Nachrichtenagentur ‘ddp’.

Nach Informationen der ‘Süddeutschen Zeitung’ von heute Donnerstag gibt es ein grundlegendes Problem mit dem Wahlverfahren des Präsidenten.

Der Heilige Stuhl habe die Grundordnung der Universität von 2007, in der das Wahlverfahren geregelt ist, nicht genehmigt.

Ferner berichtet das Blatt, daß es in der bayerischen Bischofskonferenz keine Mehrheit für Hemel gäbe. Angeblich habe vor allem Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg gegen Hemel interveniert.

Verwirrspiel mit den Medien?

Gestern sorgte auch eine Stellungnahme des Bayrischen Wissenschaftsministers, Thomas Goppel, für Aufregung.

Goppel erklärte am Mittwoch morgen im ‘Bayerischen Rundfunk’, daß die Entscheidung gegen Hemel bereits gefallen sei und eine Neuwahl anstehe.

Später dementierte er seine Aussage. Er habe nur ein mögliches Szenario nach einer Ablehnung erklären wollen.

Hemel selbst hörte von seiner angeblichen Ablehnung aus dem Radio und fuhr danach zu dem Gespräch mit Bischof Hanke.

Kritik am Vorgehen der Kirche hat die sozialistische angebliche Hochschulexpertin Adelheid Rupp geübt.

Sie warnt in einer heutigen, schalen Stellungnahme vor der Nachrichtenagentur ddp vor „Rückständigkeit“.
      
31 Lesermeinungen
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#36   Marcelus   12:27:54 | Montag, 12. Mai 2008
@Pro Germania sancta: Könnte aber auch ein Pseudonym sein
in seinem Verlag Anton Schmid
Das ist nicht der Verlag von Rothkranz, sondern der von Anton Schmid, wie am Namen unschwer zu erkennen ist!
Viele Autoren verwenden Pseudonyme.
„Rothkranz“ könnte auch ein judendeutscher Name sein.
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#33   Pro Germania sancta †   17:51:18 | Freitag, 9. Mai 2008
@Burgorus
1. Obwohl J. Rothkranz es ist, der wie kein zweiter freimaurerische Machenschaften aufdeckt, soll er selbst Freimaurer sein?
2. Rothkranz hat bisher die meisten der bei Anton Schmid verlegten Bücher produziert, das ist alles!
3. Zu den „Konzilspäpsten“: Abgesehen davon, daß selbst Humanae vitae hinsichtlich der Ehezweckelehre einen Traditionsbruch darstellt (der kath. Tradition zufolge ist die Kinderzeugung der erste Zweck des ehelichen Aktes), sind die Lehren und das Leben dieser Scheinpäpste (inkl. Pacelli!) durchsetzt, daß es schon einem (geistig) Blinden auffallen müßte, daß das nicht mehr katholisch ist. Diese (Krypto-)Juden mögen sich zwar zu Sprechern der Weltchristenheit oder gar der Weltreligionen aufgeschwungen haben, damit haben sie aber gleichzeitig ihre Rolle als Stellvertreter Christi und sichtbares Haupt seiner Kirche aufgegeben. Das sind theologische Fakten, an denen keiner vorbeikommt!
Zum Schluß noch das Wort eines Konzilsvaters zur geflissentlichen Meditation:
„Wir können an das Problem Israel nicht herantreten, als ob es sich ganz einfach um eine missionarische Frage handelte, ähnlich denen, wie man sie in nichtchristlichen Gebieten antrifft, denn zwischen Israeliten und Gottlosen (!) liegt der Abstand der Auserwählung. Diese Auserwählung ist unwiderruflich. Im göttlichen Plane liegt die grundsätzliche Wiederversöhnung nicht zwischen Orthodoxen, Katholiken, Protestanten und Anglikanern, sondern zwischen Juden und Heiden, zwischen Juden und Christen.“
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#31   Pro Germania sancta †   15:37:50 | Freitag, 9. Mai 2008
@Florian G.: Wenn Sie wirklich stichhaltige Gegenargumente haben, dann her damit!
Nur fürchte ich, Sie haben keine! :-S
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#30   Florian Geyer   15:29:37 | Freitag, 9. Mai 2008
PGS – ihre felsenfeste Meinung
dass die Juden und die Freimaurer den Vatikan überrant haben von welchem eine satanische Welteinheitsreligion propagiert wird die sich als katholische Kirche ausgibt hat sich schon so festgeschrieben dass ich mit das Tippen von Gegenargumenten sparen kann weil es ihre meinung ja sowieso nicht ändern würde.
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#29   Pro Germania sancta †   15:13:19 | Freitag, 9. Mai 2008
@Burgorus: Sie irren mehrfach!
Auf das Veto des österreichischen Kaisers gegen Rampolla wurde Sarto (Pius X.) gewählt, dann folgte Pius XI.
Auf Pius X. folgte 1914 Benedikt XV., erst auf diesen Pius XI.!
Dass Pacelli, Roncalli und Montini einer Clique mit dem Willen zur Zerstörung der Kirche vom Papsttum her angehörten, ist ausgeschlossen
Wer schließt das aus? Schon mal was von Capranica gehört? Lesen Sie erst einmal das Buch von Mary Ball Martínez!
hätte es ja bei Montini keines Doppelgängers bedurft
Beweise? Möglichst online!
Rothkranz ist Freimaurer
Beweise? Möglichst online!
in seinem Verlag Anton Schmid
Das ist nicht der Verlag von Rothkranz, sondern der von Anton Schmid, wie am Namen unschwer zu erkennen ist!
wie ich an Ihren Postings erkenne, verfolgt er das Ziel, dass alle glauben sollten, seit Pacelli gäbe es keine gültigen Päpste mehr
Das zeigt, wie wenig Sie Rothkranz kennen! Für ihn beginnt die Sedisvakanz am 7.12.1965!
das Ziel der Zerstörung der Kirche hatte keiner
Sie waren aber alle deutlich antikatholisch, antidogmatisch (die Dogmatisierung 1950 hatte eine andere Bewandtnis) und antihierarchisch, eben häretisch!
Für möglich halte ich es, dass sie Einflüssen gefolgt sind, ohne deren schlechte Auswirkungen erkannt zu haben.
Pacelli und Montini waren – wie Wojtyla – jüdischer Abstammung. Das sagt doch schon alles!
Die Botschaft von Fatima war aber gegen Ende des sog. ersten Wkr. und sollte dessen Fortsetzung verhindern.
Fatima dürfte das Werk von Spiritisten oder FM gewesen sein. :-@
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#27   Pro Germania sancta †   14:17:16 | Freitag, 9. Mai 2008
@Burgorus: Pacelli/„Pius XII.“ – ein Zerstörer des Katholischen!
Die Tatsache, daß Pacelli nicht nur die Kar- und Osterliturgie, das Breviergebet – durch Einführung einer neuen, von seinem Beichtvater (und jüdischen Volksgenossen?), dem Jesuiten Augustin Bea fabrizierten Psalmenübersetzung –, sondern auch die katholische Kirchen- und Kultsprache verhunzt hat, könnte durchaus mit der Tatsache zu tun haben, daß er wie Montini und Roncalli der sogenannten Rampolla-Clique angehörte, die sich das Ziel von Juden und Freimaurern zu eigen gemacht hatte, die katholische Kirche von oben, das heißt vom Papstamt her zu zerstören. Nachdem der erste Versuch mit der Papstwahl Rampollas am Veto des österreichischen Kaisers gescheitert war, war es dann mit der Wahl Pacellis endlich so weit: Das Zerstörungswerk konnte beginnen! Und wie jeder, der nicht mit dem Klammerbeutel gepudert ist, sehen kann, ist ihnen das bis heute ganz gut gelungen!
Ein Deutscher würde nie auf die Idee kommen, Althochdeutsch nach neuhochdeutschen Aussprache-Regeln auszusprechen.
Ein halbwegs gebildeter Katholik sicher auch nicht. Aber Pacelli hatte ja Privatunterricht genossen…!
die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariä … hätte den Ausbruch des Krieges verhindert!
Glauben Sie wirklich? Der 2. Weltkrieg war als Fortsetzung des 1. von den Alliierten fest eingeplant!
Dogma der Aufnahme Mariä mit Leib und Seele in den Himmel
Ohne jeglichen Rückhalt durch heilige Schrift und Tradition. Ein Verdienst?
Rettung von Juden
z.T. auf Kosten des katholischen Glaubens! Ein Verdienst…
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#26   Burgorus   13:55:23 | Freitag, 9. Mai 2008
@HeinrichvonOfterdingen: Mittellateinische Aussprache; @Florian Geyer
Die sog. „deutsche Aussprache des Lateinischen“ ist im Wesentlichen die mittellateinische de.wikipedia.org/wiki/Mittellatein. Sie unterscheidet sich vielleicht durch das Sprechen der Vokale ein wenig. So sprechen wir das „o“ bei „rosa“ wie bei „wohnen“ und nicht wie bei „Loch“.
Die mittellateinische Aussprache (caelum = zälum), nicht die klassische (caelum = kail(oder käl)+Nasallaut), ist die erstrebenswerte. Das klassische Latein wurde um Christi Geburt nicht einmal vom röm. Volk gesprochen, sondern nur von der polit. Führungsschicht. Und Weltsprache oder Sprache der Wissenschaft war damals Griechich.
Das Mittellatein war aber Wissenschaftssprache und Sprache des ganzen Abendlandes. Der Ausdruck „deutsche Aussprache des Lateinischen“ dient bereits ihrer Degradierung. Fakt ist, dass kaum das Deutsche die lateinische Aussprache bestimmt hat, sonder lateinische Wörter ins Deutsche geflossen sind. Da Deutsch keine romanische Sprache ist, ist deren Aussprache die lateinische geblieben und hat sich nicht italieni- oder französifizeirt.
Ich kenne einen Slaven-Priester, der spricht sehr schönes Mittellatein.
@Florian Geyer: Worum’s mir ging: Wenn jemand sagt: „Alexander VI. Borgia war ein Verbrecher und Hurenbock“, ein anderer dann antwortet: „Falsch, er hat nicht gehurt,“ dann sage ich, dass er (obwohl Papst) schon gehurt hat, aber auch Segensreiches gewirkt hat (Teilung Südamerikas verhinderte Krieg zwischen Spanien und Portugal).
Die Ital.-Latein-Stelle mag aber unnötigen Hass in mein Posting gebracht haben.
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#25   HeinrichvonOfterdingen   13:23:00 | Freitag, 9. Mai 2008
Lieber Burgorus,
noch nerviger als das italienische Latein ist das französische und o Gott die von irgendwelchen Slaven. Die deutsche Aussprache kommt der klassischen jedenfalls erstaunlich nahe, wenn man ein paar Besonderheiten de.wikipedia.org/…teinische_Aussprache des Lateinischen berücksichtigt.
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#24   Burgorus   13:15:03 | Freitag, 9. Mai 2008
@Florian Geyer:
Ich wollte eigentlich nicht beschimpfen, ich wollte sehr sachlich bleiben. So zu tun als hätte Pius XII. in allen Punkten Recht gehabt, z.B. auch, wenn er Roosevelt unterstützt hat, käme einer Verklärung gleich, und das, wo doch sein korrektes Verhalten zu leicht widerlegt werden kann. Das erweckt dann den Eindruck, als wollten wir Katholiken jedem von uns seine Fehler zudecken, um besser dazustehen. Und in einer historischen Diskussion muss es schon möglich sein, die Geschichte so darzustellen, wie sie war.
Die Sache mit der lateinischen Aussprache ärgert mich bei jeder in Italienisch gesprochen Messe auf Latein gewaltig.
Die Aussprache des wissenschaftlichen Lateins (gesprochen im Mittelalter und bis zu Pius XII., als Latein die Sprache des ganzen Abendlandes war) existiert praktisch nicht mehr. Entweder wird’s auf Italienisch gesprochen oder sie versuchen sich am archäologischen Latein (Rekonstruktion der Aussprache Vergils etc.), was sie dann so aber auch wieder nicht sprechen.
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#23   Florian Geyer   12:50:34 | Freitag, 9. Mai 2008
Burgorus
ich darf Sie ersuchen die üblen Beschimpfungen verstorbener Päpste der katholischen Kirche einzustellen.
Ihre persönliche Sicht der Kirchengeschichte die sie subjektiv für wahr halten mögen taugt dazu Verwirrung und spaltung zu bringen.
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#22   Sozialkatholisch   12:49:47 | Freitag, 9. Mai 2008
@ HBR
Sedi ist nicht gleich Sedi.
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#21   HBR   12:47:02 | Freitag, 9. Mai 2008
Apropos Pius XII
So viel ich weiß, soll Pius XII nach Lesart der Sedi-Sekte der letzte noch gültige Papst gewesen sein. Oder täusch ich mich da? :-D
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#19   Pro Germania sancta †   12:18:56 | Freitag, 9. Mai 2008
@Dr. Schlämmer
Haben Sie sich denn überhaupt schon einmal mit diesem Thema befasst? :-(
Kennen Sie denn die einschlägige, bei Anton Schmid, Durach, erschienene Literatur wie z.B.
– Mary Ball Martínez, Die Unterminierung der katholischen Kirche
– Die Verfinsterung der Kirche
– Helmut Friedlmayer, Die Irrlehren im neuen Weltkatechismus
– ders., Die „Zeugen Jehovas“ – Judaisierung des Christentums oder
– ders., Der Ökumenismus-Schwindel ?
Ich nehme an, Sie kennen diese Literatur nicht – vermutlich nicht einmal den Unterschied zwischen Antijudaismus und Antisemitismus –, sonst würden Sie hier nicht so dilettantisch herumschleimen! :-@
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#18   Dr. Schlämmer   11:59:14 | Freitag, 9. Mai 2008
@ Pro Germania Sancta
Sie sorgen schon dafür, dass hier alles schön braun bleibt, auch da, wo die Bezüge auf den ersten Blick überhaupt nicht zu erkennen sind…
Es ist eben leider doch nicht ganz ohne Grund, dass haken.kreuznet zu einem geflügelten Begriff geworden ist.
Der wahre Papst, wer könnte das sein: H. Himmler, Josef Göbbels, A. Hitler selbst?
Aber nein, die wurden ja nicht mit der gültigen Formel geweiht …
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#17   Pro Germania sancta †   11:01:02 | Freitag, 9. Mai 2008
@Pünktchen: Sie irren sich!!!
Oder können Sie mir einen (theologischen!) Grund nennen, warum es sich bei den genannten Handlungen Pacellis um Verdienste gehandelt haben soll, die ihn zu einem „Heiligen“ (im Sinne von vollkommener Verkörperung des katholischen Papstideals) werden ließen, den Sie ja vermutlich gern in ihm sehen? :-|
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#16   Pünktchen   10:41:13 | Freitag, 9. Mai 2008
Danke, ProGeSa,
daß Sie auf die zahlreichen großen Verdienste von Pius XII. hinweisen! :)3
ließ er sein päpstliches Wappen an der Synagoge von Rom anbringen und zur Rettung von Juden gefälschte Taufbescheinigungen verbreiten, und er erlaubte während des Krieges die Abhaltung von Synagogengottesdiensten auf dem Klostergelände von Assisi.

1947 hob er das bis dahin bestehende Selektionskriterium der Jesuiten, wonach bis zum 7. Geschlecht kein Jude im Stammbaum eines Kandidaten sein durfte, auf und 1955 führte er eine Liturgiereform durch, die erhebliche Eingriffe u.a. an der Kar- und Osterliturgie vornahm, so die Ersetzung der bisherigen Fürbitte für den „allerchristlichen Kaiser“ durch eine für „Vaterland und Religion“ …
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#15   Pro Germania sancta †   10:33:13 | Freitag, 9. Mai 2008
@Katholikin: Pacelli war Konzilspapst im weiteren Sinn
nämlich insofern, als er die Irrlehren des Konzils, wie sie insbesondere in den Erklärungen Dignitatis humanae („Religionsfreiheit“) und Nostra aetate (Nichtchristliche Religionen) anzutreffen sind, praktisch schon gelebt hat:
Pacelli ließ bei einer Reise in die USA im Herbst 1936 auf dem Dampfer die (spätere) israelische Flagge hissen. Später ließ er sein päpstliches Wappen an der Synagoge von Rom anbringen und zur Rettung von Juden gefälschte Taufbescheinigungen verbreiten, und er erlaubte während des Krieges die Abhaltung von Synagogengottesdiensten auf dem Klostergelände von Assisi.
Darüber hinaus ist er bei der o.g. USA-Reise dem katholischen Priester Father Coughlin, der im Rundfunk vor dem Kryptokommunisten und Hochgradfreimaurer F. D. Roosevelt warnte, gleichsam in den Rücken gefallen und verhalf diesem zum erneuten Wahlsieg. Auch schwieg er – angeblich auf Wunsch von Roosevelt – während des ganzen Krieges zum Thema Sowjetkommunismus!
1947 hob er das bis dahin bestehende Selektionskriterium der Jesuiten, wonach bis zum 7. Geschlecht kein Jude im Stammbaum eines Kandidaten sein durfte, auf und 1955 führte er eine Liturgiereform durch, die erhebliche Eingriffe u.a. an der Kar- und Osterliturgie vornahm, so die Ersetzung der bisherigen Fürbitte für den „allerchristlichen Kaiser“ durch eine für „Vaterland und Religion“ auf der ganzen Erde, ohne daß näher spezifiziert wurde, was mit „Vaterland“ und was mit „Religion“ genau gemeint war… :-S
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#14   katholikin   09:45:22 | Freitag, 9. Mai 2008
Konzilspapst?
@pro germania sancta
seit wann ist Pius XII (Pacelli) ein Konzilspapst? wenn ich mich recht erinnere, ist er 1958 gestorben. Das zweite Vatikanum begann aber erst 1962.
VLG
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#13   LandorganistII   08:52:45 | Freitag, 9. Mai 2008
@Aufrechter
Verzeihen Sie mir, dass ich Sie nochmals korrigiere.
Das Register Unda-Maris ist im Regelfall eine sog. Flötenschwebung, wobei eine Pfeifenreihe etwas tiefer als die zweite gestimmt wird. Nicht die Bauform der beiden Pfeifenreihen ist unterschiedlich sondern deren Stimmung. Das ist bei Wikipedia, welche Sie vermutlich als Quelle nutzten, etwas missverständlich ausgedrückt.
Bei der Vox Coelestis ist das Prinzip gleich, allerdings haben wir es hier mit einer Streicherschwebung zu tun, deren „verstimmte“ Pfeifenreihe höher gestimmt ist.
In diesem Sinne grüßt Sie mit einem freundlichen Jawoll, Ihre Landtröte
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#12   Dr. Schlämmer   19:42:35 | Donnerstag, 8. Mai 2008
Vertrauenshindernisse …
„Verwundert zeigte sich Hemel darüber, dass Hanke und der Eichstätter Bischofsvikar Bernd Dennemarck bis Anfang April offenbar noch von seiner Eignung überzeugt gewesen seien. »Es schien so, als seien sie glücklich über meine Wahl gewesen.« Dann habe sich Hanke wohl dem Druck bayerischer Mitbischöfe gebeugt. »Ich kann nicht ausschließen, dass sogar damit gedroht wurde, aus der gemeinsamen Finanzierung der Universität auszusteigen.«
Der Vatikan war laut Hemel weit weniger in den Fall involviert, als es in der Öffentlichkeit den Anschein hatte. Rom habe den Fall wohl eher mit Skepsis begleitet und an die bayerischen Bischöfe zurückdelegiert.“
Quelle: PR-inside.com
Viel zu viele Karrieristen, die im Privatleben oder auch sonstwo über Leichen gehen und katholische Moralvorstellungen einfach ignorieren, kamen hiervon – völlig unbeschadet – weit nach oben.
Nun liegt es mir äußerst fern, H. als Karrieristen zu bezeichnen.
Dennoch muss gesagt werden, dass der Präsident einer Universität die Spitze einer akad. Laufbahn erreicht hat.
Wer will es Rom und maßgeblichen Bischöfen da übel nehmen, wenn sie verschärfte Maßstäbe anlegen, wenn es um Deutschlands letzte katholische Universität geht.
Wenn H. übrigens meint, den Papst als jemanden bezeichnen zu müssen, der sich freiwillig und – sozusagen unnötig – an die Spitze einer konservativen Bewegung gesetzt habe, so ist diese Äußerung polarisierend, und damit i. d. Tat nicht geeignet, Vertrauen zum Papst und den Bischöfen aufzubauen.
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#11   Insinuator   19:19:17 | Donnerstag, 8. Mai 2008
Hemel …
… scheint höchst intelligent zu sein, eigene Meinungen zu haben und diese auch zu vertreten. Diese Kombination schließt freilich Gehorsam aus, was den Wissenschaftler und Manager für einen Radfahrerposten untragbar macht.
Und: G.-L. Müller hat geholfen (laut Spiegel)
www.spiegel.de/…,1518,552326,00.html , Hanke sagt danke.
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#10   aufrechterkatholik   17:18:42 | Donnerstag, 8. Mai 2008
@unda maris
„Meereswelle“, also so, wie Sie sich aufgrund einer scheinintellektuellen Neigung nennen, ist ein Schwebungsregister mit Pfeifenreihen in unterschiedlichen Bauformen. Dieses sei mir als Eingangsgedanke verstattet, wenn Sie schon Schindluder mit meinem Namen treiben. Aber Sie Ansammlung komischer Orgelpfeifen sind damit angefangen und identfizieren in meinem Namen katholisch mit irgendwas. Das erlaubt tiefe Einblicke in Ihre verkommene Seele. Wo bleibt denn Ihre Demut vor der unerschöpflichen Weisheit Roms? Ja meinen Sie etwa, dass Sie mit Ihrem Pfeifenhirn das auch nur ansatzweise erahnen können? Mit 23 Promotion, mit – ich meine, 31 habilitiert – spricht das nicht per se gegen einen Dienst in einer wahrhaft katholischen Einrichtung? Demut und Gehorsam, die getreue Verkündigung der Botschaft unserer Hl. Kirche ist gefordert, auch und gerade für den Rektor einer wahrhaft katholischen Uni! Kapieren Sie das endlich, Sie anoetische Meereswelle! Ich denke heute verschärft über den Zusammenhang von Anoetik und Selbstbefleckung nach. Lesen Sie die entsprechenden Postings des Herrn Ansgar, und dann lesen Sie Bücher aus dem Verlag Anton Schmid. Zwei Seiten täglich sind fürs erste schon heilsam. Jawoll!
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#9   Pro Germania sancta †   17:13:57 | Donnerstag, 8. Mai 2008
@Vorposter: Der Präsident einer katholischen Universität sollte kathlolisch sein…
…sowohl was die Lehre betrifft als auch das Leben! o^/
Bei letzterem darf man bei Hemel auf jeden Fall seine berechtigten weifel haben (wie sind denn die ersten beiden Ehen aus kirchlicher Sicht anders anzusehen denn als „wilde“?), bei ersterem aber – leider –, da Hemel das Zweite Vatikanische Konzil offensichtlich uneingeschränkt akzeptiert, offensichtlich auch! :-O
@Aufrechter Scheinkatholik
Nicht der Gehorsam einem Scheinpapst gegenüber, sondern die Treue zur katholischen Tradition macht einen wahren Katholiken aus! Diese aber schließt jeden – ich betone: jeden – Gehorsam gegenüber einem der Konzilspäpste, ob er nun Pacelli, Roncalli, Montini, Luciani, Wojtyla oder Ratzinger heißt, grundsätzlich aus!
Wenn die Universität Eichstätt katholisch sein will, sollte sie sich für einen wahrhaften Katholiken wie z.B. für mich (Ulrich Heim (51)) entscheiden! o^/ O:)
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#8   Unda_maris   16:50:30 | Donnerstag, 8. Mai 2008
Chaos
Ach Gott, unser Berufskomiker (= aufrechterirgendwas) redet mal wieder wirres, weltfremdes Zeug. Aber soll er …
Jedenfalls ist es eine Unverschämtheit, sowohl Hemel, der Uni und auch der Öffentlichkeit gegenüber, immer noch nicht Klartext zu reden und die Dinge beim Namen zu nennen, was genau die Gründe für die ablehnende Haltung Roms sind. Nach dem Theater der letzten Wochen wird sich jeder potentielle neue Interessent zweimal überlegen, ob er sich für das Präsidentenamt in Eichstätt bewirbt. Ich glaube, dass die Uni weniger Schaden daran genommen hätte, einen vielleicht kirchlich nicht ganz 100% erwünschten Präsidenten an der Spitze zu haben, als es nun der Fall ist. Wenn es das ist, was unter dem Terminus „katholisches Profil“ schärfen zu verstehen ist, na dann gute Nacht.
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#7   Domenico Tuttisanti   16:34:31 | Donnerstag, 8. Mai 2008
Zweitaccount .chen: Erneuter
–---->>>Versuch! www.kreuz.net/bookentry.2607.html<<<<<
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#6   Pünktchen   16:32:25 | Donnerstag, 8. Mai 2008
Ein Leser hat die
Presseerklärung von Bischof Hanke über seine verweigerte Zustimmung zu dem Kandidaten Hemel
[link]in die Leserzeitung[link]www.kreuz.net/…entry.2607.html[link] eingestellt!
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#5   aufrechterkatholik   16:14:51 | Donnerstag, 8. Mai 2008
@ansgar etc.
Meine Herren, Ihr Horizont leidet offensichtlich unter geistiger Phimose. In unserer Hl. Kirche ist anders als in der verengten Welt „intelligent“ doch wahrlich nur sehr begrenzt ein Gütezeichen, denn sie muss in den Dienst des Gehorsams, der Demut und der sexuellen Unbeflecktheit gestellt werden. Nur in diesem weiten Kontext können wir Intelligenz überhaupt akzeptieren. Und wir freuen uns jedesmal, wenn Rom uns so die wahre Weite des dort vorhandenen Horinzonts offenbart und und uns erinnert, dass es nur eine dienstbare Intelligenz gibt. In diesem Sinne, verehrtester Herr Ansgar, mögen Sie bitte unterlassen, mich der Ironie zu zichten! Kämpfen wir weiterhin fur Tugend, Sitte, Anstand! Jawoll!
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#4   Ansgar   15:30:15 | Donnerstag, 8. Mai 2008
@ Aufrechter
Wieso soll der Mann „zu intelligent“ für den Posten sein, Aufrechter? Der Kerl brachte es nicht mal fertig, seine beiden ersten Weiber bei der Stange zu halten! Wie soll er da als Rektor Lesbenreferat und AuländerInnen-Initiative bändigen! Aufrechter, mir will scheinen, die Dämonen der Ironie haben Sie gezwackt, Ihren einst aufrechten Geist übernommen und hausen nun behaglich in Ihrem vormals asketischen Leibe.
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#3   LandorganistII   14:26:51 | Donnerstag, 8. Mai 2008
@Aufrechter
Aber, aber…der Herr Bischof steht immerhin der alten Messe positiv gegenüber, wenn man diesem Portal Glauben schenken darf. Das sollte seine späteren Höllenqualen erheblich lindern.
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#2   aufrechterkatholik   14:20:47 | Donnerstag, 8. Mai 2008
Jawoll!
Endlich wird hier mal gründlich mit einem katholischen Besen gekehrt. Erstens war der Bewerber einfach zu intelligent für diesen Posten, bei dem es doch immer zuerst um Demut, Gehorsam und um einen in jeder Hinsicht vorbildlichen Lebenswandel geht. Die wahre Lehre nämlich hat mit wissenschaftlicher Eignung nur in zweiter Linie was zu tun. Zuerst geht es um Treue zum Hl. Vater! Zweitens hat dieser Bewerber, so hört man, ungehorsam über Rom geredet. Das gehört sich nicht! Wo kämen wir denn hin, wenn jeder ungeschoren Kritik äußert. Das könnte Begehrlichkeiten wecken! Drittens zahlt Rom immerhin 25 % der Kosten der Hochschule. Da darf man sich doch nicht von einer protestantisch unterwanderten Landesregierung vorschreiben lassen (ich sage nur Beckstein), wer denn hier Rektor wird und wer nicht! Gut, dass diesem Bischof mit seinen latent grünen Neigungen endlich mal gezeigt wird, wer das Sagen hat. Jawoll!
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#1   clarissa colonia   13:27:00 | Donnerstag, 8. Mai 2008
Wenn das mit den „katholischen Nachrichten“ ernstgemeint wäre,
müßte man sich in einer solchen Berichterstattung tunlichst verkneifen, auf zwei „Vorehen“ einer Person hinzuweisen. Aus dem Umstand, daß die Ehe des Betreffenden kirchlich geschlossen worden ist, folgt zwingend, daß alles Vorherige keine Ehen im kirchenrechtlichen, moralischen oder sakramentendogmatischen Sinne Waren. Daraus wiederum folgt, daß der Betreffende nunmehr erstmalig mutmaßlich gültig verehelicht ist.
Außerdem wäre zu bedenken, daß das Insistieren auf unwesentlichen und im Wesentlichen unwichtigen wie unrichtigen Sachverhalten durchaus geeignet ist, die persönliche Integrität eines anderen schwer zu beschädigen.
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