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Donnerstag, 8. Mai 2008 12:30
Der Bischof von Eichstätt wird nicht zustimmen
Im Fall des Präsidenten der Universität Eichstätt werden nun auch bürokratische Ablehnungsgründe genannt. Entscheidungen treffen ist ein hartes Geschäft.
Sommerresidenz der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
Sommerresidenz der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
(kreuz.net, Eichstätt) „Er hat mir gesagt, daß er meiner Ernennung nicht zustimmen wird.“

Das erklärte der Ende Januar zum Präsidenten der katholischen Universität Eichstätt gewählte Ulrich Hemel (51) nach seinem gestrigen Gespräch mit Bischof Gregor Maria Hanke von Eichstätt. Davon berichtete die ‘Mittelbayerische Zeitung’ heute Donnerstag.

Eine Begründung hat es offenbar nicht gegeben. Mons. Hanke habe nur signalisiert, daß Hemels Privatleben keine Rolle spiele.

Hemel ist zum dritten Mal staatlich verheiratet. Seine erste Ehe ist kirchlich annulliert, seine zweite war nur staatlich geschlossen und seine dritte kirchenrechtlich legal.

Über ein Veto aus Rom haben Hemel und der Bischof nicht gesprochen. Zuvor hieß es, die Bedenken gegen Hemel gingen von der päpstlichen Bildungskongregation aus.

Doch Hemel „weiß nichts“ von angeblichen Hindernissen aus Rom.

Mit seiner Aussage widersprach Hemel der Erklärung des Bistumssprechers.

Dieser hatte nach dem Gespräch zwischen Mons. Hanke und Hemel behauptet, daß noch nichts entschieden sei. Es werde weitere Gespräche geben.

Ursprünglich hätte Hemel sein Amt am 1. April antreten wollen. Als nächster Termin war der 23. April, die Verabschiedung des früheren Universitäts-Präsidenten Ruprecht Wimmer, im Gespräch.

Hemel fühlt sich nun in seiner Ehre verletzt: „Die lange Dauer der Entscheidung hat zu Spekulationen geführt, die dem Ruf der Kirche, dem Ruf der Universität und auch meinem eigenen Ruf abträglich sind.“

Zu Recht möchte er die Gründe für seine Ablehnung erfahren. „Ich will, daß [Mons.] Hanke endlich Roß und Reiter nennt“ – so Hemel vor der Nachrichtenagentur ‘ddp’.

Nach Informationen der ‘Süddeutschen Zeitung’ von heute Donnerstag gibt es ein grundlegendes Problem mit dem Wahlverfahren des Präsidenten.

Der Heilige Stuhl habe die Grundordnung der Universität von 2007, in der das Wahlverfahren geregelt ist, nicht genehmigt.

Ferner berichtet das Blatt, daß es in der bayerischen Bischofskonferenz keine Mehrheit für Hemel gäbe. Angeblich habe vor allem Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg gegen Hemel interveniert.

Verwirrspiel mit den Medien?
Gestern sorgte auch eine Stellungnahme des Bayrischen Wissenschaftsministers, Thomas Goppel, für Aufregung.

Goppel erklärte am Mittwoch morgen im ‘Bayerischen Rundfunk’, daß die Entscheidung gegen Hemel bereits gefallen sei und eine Neuwahl anstehe.

Später dementierte er seine Aussage. Er habe nur ein mögliches Szenario nach einer Ablehnung erklären wollen.

Hemel selbst hörte von seiner angeblichen Ablehnung aus dem Radio und fuhr danach zu dem Gespräch mit Bischof Hanke.

Kritik am Vorgehen der Kirche hat die sozialistische angebliche Hochschulexpertin Adelheid Rupp geübt.

Sie warnt in einer heutigen, schalen Stellungnahme vor der Nachrichtenagentur ddp vor „Rückständigkeit“.

© Brian Clontarf
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 36 Lesermeinungen:
Montag, 12. Mai 2008 12:27
Marcelus: @Pro Germania sancta: Könnte aber auch ein Pseudonym sein
in seinem Verlag Anton Schmid
Das ist nicht der Verlag von Rothkranz, sondern der von Anton Schmid, wie am Namen unschwer zu erkennen ist!

Viele Autoren verwenden Pseudonyme.
„Rothkranz“ könnte auch ein judendeutscher Name sein.
Samstag, 10. Mai 2008 11:42
Leute, die effektiv gegen Freimaurer und Juden kämpfen, werden alle weggeräumt.
Wie denken Sie denn über den überraschenden Tod von P. Bruno Isenmann?

Ich kann nicht so beurteilen, was Rothkranz angeblich Neues über Freimaurer aufdeckt
Immerhin hat er so manche FM-Verbindung in der Piusbruderschaft aufgedeckt…!

Fakt ist nur, dass er, was die Päpste und konservative Personen betrifft, vieles hinzuerfindet
Bitte konkrete Beispiele!

Wenn man sieht, wie sehr es die Juden stört, dass B16 das Gebet für die Juden im alten Ritus nur leicht abgeändert hat, merkt man, welche Autorität der Schlüsselinhaber hat
Wenn man sieht, dass B16 das Gebet für die Juden im alten Ritus abgeändert hat, merkt man, welchen Einfluss die Juden haben!

Dass Humanae vitae sagt, die Kinderzeugung sei nicht mehr erster Zweck der Ehe, kann ich nicht glauben.
Lesen Sie doch erst einmal die Enzyklika! Sie werden nirgendwo eine Bezugnahme auf die traditionelle Ehezweckehre und schon gar nicht auf die Lehre von der Kinderzeugung als dem ersten Zweck des ehelichen Aktes finden. Im Gegenteil: Geschlechtsverkehr ist auch dann erlaubt, wenn die Unfruchtbarkeit des Aktes zu erwarten ist:
„Jene Akte, durch die sich die Eheleute in keuscher Liebe vereinen und das menschliche Leben weitergegeben wird, sind, wie das Konzil in Erinnerung gebracht hat, ‘sittlich erlaubt und der Würde des Menschen entsprechend’ (GS 49) und verlieren auch nicht ihre Berechtigung, wenn sie voraussichtlich unfruchtbar sein werden.“(HV 11)
Freitag, 9. Mai 2008 20:48
Burgorus: @Pro Germania sancta
Mein Bekannter sagt und betont immer wieder: „Du kannst über Freimaureri nichts wissen, wenn du nicht selbst drinsteckst.“

Er kennt einen im Herzen ausgetretenen Freimaurer (wenn man auch formal austritt, wird man mit dem Tode bestraft!), sodass er einiges weiß. Er hat aber auch viel andere Kontakte.

Leute, die effektiv gegen Freimaurer und Juden kämpfen, werden alle weggeräumt. Mein Bekannter hat ja auch schon mindestens einen Mordanschlag hinter sich.

Ich kann nicht so beurteilen, was Rothkranz angeblich Neues über Freimaurer aufdeckt, Fakt ist nur, dass er, was die Päpste und konservative Personen betrifft, vieles hinzuerfindet.

Wenn er der Freimaurerei durch seine Enthüllungen schadete, wäre er schon längst aus dem Weg geräumt worden.

Wenn man sieht, wie sehr es die Juden stört, dass B16 das Gebet für die Juden im alten Ritus nur leicht abgeändert hat, merkt man, welche Autorität der Schlüsselinhaber hat. Dieses Gebet hindert sie am vollkommenen Erfolg.

Rothkranz’ Erfolg besteht darin, dass er euch, die ihr die Wahrheit sucht und auch ohne ihn gefunden hättet, wenn auch nicht in solchen Details, vom Felsen und reichlichen Gnaden weggebracht hat.

Dass Humanae vitae sagt, die Kinderzeugung sei nicht mehr erster Zweck der Ehe, kann ich nicht glauben.

Im Vatikan sind vielleicht 70% Freimaurer. Dass da was abfärbt, ist klar. Jeder Papst muss ja auch mit seiner Umgebg. zurechtkommen.

Das von einem Konzilsvater stammende Fettgedruckte ist natürlich völliger Schwachsinn…
Freitag, 9. Mai 2008 17:51
1. Obwohl J. Rothkranz es ist, der wie kein zweiter freimaurerische Machenschaften aufdeckt, soll er selbst Freimaurer sein?

2. Rothkranz hat bisher die meisten der bei Anton Schmid verlegten Bücher produziert, das ist alles!

3. Zu den „Konzilspäpsten“: Abgesehen davon, daß selbst Humanae vitae hinsichtlich der Ehezweckelehre einen Traditionsbruch darstellt (der kath. Tradition zufolge ist die Kinderzeugung der erste Zweck des ehelichen Aktes), sind die Lehren und das Leben dieser Scheinpäpste (inkl. Pacelli!) durchsetzt, daß es schon einem (geistig) Blinden auffallen müßte, daß das nicht mehr katholisch ist. Diese (Krypto-)Juden mögen sich zwar zu Sprechern der Weltchristenheit oder gar der Weltreligionen aufgeschwungen haben, damit haben sie aber gleichzeitig ihre Rolle als Stellvertreter Christi und sichtbares Haupt seiner Kirche aufgegeben. Das sind theologische Fakten, an denen keiner vorbeikommt!

Zum Schluß noch das Wort eines Konzilsvaters zur geflissentlichen Meditation:
„Wir können an das Problem Israel nicht herantreten, als ob es sich ganz einfach um eine missionarische Frage handelte, ähnlich denen, wie man sie in nichtchristlichen Gebieten antrifft, denn zwischen Israeliten und Gottlosen (!) liegt der Abstand der Auserwählung. Diese Auserwählung ist unwiderruflich. Im göttlichen Plane liegt die grundsätzliche Wiederversöhnung nicht zwischen Orthodoxen, Katholiken, Protestanten und Anglikanern, sondern zwischen Juden und Heiden, zwischen Juden und Christen.“
Freitag, 9. Mai 2008 16:10
Burgorus: @Pro Germania sancta
Danke, dass Sie den von mir vergessenen Benedict XV. eingefügt haben.

Ich weiß, dass Rothkranz Freimaurer ist, von einem, der sich darüber bestens auskennt.

Ich kenne mich mit dem Verlag Anton Schmid oder „Pro fide catholica“ (was ist jetzt der offizielle Name?) nicht so aus. Wie ist dann das Verhältnis von Rothkranz zu diesem Verlag?

Wenn man sich mal ehrlich ist, ist das was die katholische Kirche in der Öffentlichkeit noch aufrechterhält, das Papsttum.

Von wem stammt die Enzyklika Humanae vitae? Von Montini. Sie wurde von der Welt wahrgenommen, und die liberalen Bischöfe haben mit der Königsteiner Erklärung eine Gegenenzyklika herausgegeben.

Wer hat den Ausstieg aus der Abtreibungs-Freischein-Vergabe angeordnet? JP2. bzw. der damalige Ratzinger.

Wenn das Papsttum längst in Freimaurerhand wäre, hätte es solche Anordnungen nicht gegeben.

Es ist doch unvorstellbar, dass Gott seit 50 Jahren die Welt in einer Phase, wo der Satan regiert wie nie, ohne Papst lässt, sie so allein lässt, dass nur noch einige Studierte die Schliche erkennen und bemerken, dass ein falscher Papst auf dem Thron sitzt.

Das Papsttum ist die einzige Stütze des katholischen Glaubens wahrgenommen, die noch wahrgenommen wird und die Welt zum Heil führt.

Das Problem ist, dass Ihr Sedisvakantismus aus guten Gründen unglaubwürdig ist. Und damit wird das viele Wahre, das Sie sonst über die Zionisten sagen, ebenfalls unglaubwürdig, wofür man Rothkranz bereits fünf Bnai-Brith-Orden geben hätte sollen.
Freitag, 9. Mai 2008 15:37
Pro Germania sancta: @Florian G.: Wenn Sie wirklich stichhaltige Gegenargumente haben, dann her damit!
Nur fürchte ich, Sie haben keine!
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