Bei uns gibt es Dicke und Dünne, Große und Kleine
Klassenunterschiede gibt es in dem Sinn nicht, weil wir als auserwähltes Volk alle adelig sind. Hurra! Interview mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.

Was ist die ‘Marianische Frauencongregation’?
Die ‘Marianische Frauencongregation’ ist das Gegenstück zur ‘Marianischen Männercongregation’. Es handelt sich um eine Gebetsgruppe von Damen, die sich zusammengeschlossen haben, um treu zum Heiligen Vater den gelebten Glauben in Familie und Freundeskreis zu tragen und gemeinsam zu beten.
Von wem wurde die ‘Marianische Frauencongregation’ gegründet?
Die ‘Marianische Frauencongregation’ gibt es schon ewig. Sie wurde ursprünglich von den Jesuiten gegründet, im siebzehnten Jahrhundert, glaube ich.
Unser Ableger ist eine Wiederbelebung, weil sich die ursprüngliche ‘Marianische Frauencongregation’ mit dem Frauenbund zusammengeschlossen hat und daher mehr oder weniger zu einer politischen Bewegung wurde. Wir hingegen sind eine aktive Gebetsgruppe.
Wer kann Mitglied werden?
Jede Frau, die sich mit den Zielen identifizieren kann oder Lust hat, sich auf diese einzulassen, ist willkommen.
Worauf läßt sich ein Mitglied ein?
Gemeinsam beten. Einmal im Jahr gemeinsam wallfahrten. Einmal im Jahr einen guten Vortrag über Themen hören, die besonders Frauen interessieren und natürlich bei diesen Gelegenheiten an der Heiligen Messe teilnehmen und den Rosenkranz beten. Natürlich tragen unsere Mitglieder die marianische Spiritualität auch in ihre Familie und ihren Freundeskreis hinein.
Aus welchen sozialen Klassen kommen die Mitglieder?
Wir sind aus allen Lebensbereichen zusammengewürfelt. Es gibt Hausfrauen und Managerinnen. Es gibt Dicke und Dünne, Große und Kleine, Schicke und weniger Elegante, Junge und Alte.
Klassenunterschiede gibt es in dem Sinn nicht, weil wir als auserwähltes Volk alle adelig sind. Hurra!!!
Fördert die Congregation Familien oder Großfamilien?
Nein, nicht direkt. Aber mit unserem Gebet auch füreinander, fördern wir natürlich die Anliegen unserer Mitglieder und ihrer Familien mit.
Wird die Wallfahrt von einem Priester begleitet?
Immer. Meistens ist unser Prälat Heinrich Wachter dabei. Er ist unser Spiritual.
Was ist der Schwerpunkt der Wallfahrt?
Zuerst natürlich der Besuch bei der Muttergottes, also das Gehen beziehungsweise die Reise zu ihr. Dann natürlich die gemeinsame fromme Unternehmung, die uns zusammenbringt und Verbindung schafft.
Wenn die Fürstin wallfahrtet, besteht die Gefahr, daß sich einige Pilger vielleicht nicht nur wegen der Muttergottes auf die Reise machen?
Warum soll das eine Gefahr sein? Es kommt schon mal vor, daß der eine oder andere aus mondänen Gründen dazustößt. Aber wir fragen nicht, warum jemand an einer Wallfahrt teilnimmt.
Für uns ist nur wichtig daß die Menschen an der Wallfahrt teilnehmen.
Die Muttergottes verteilt Ihre Gnaden mit Sicherheit jedem, der sich auf den Weg macht, auch wenn der erste Gedanke vielleicht nur der Spaß an dem gemeinsamen Ausflug oder der Spaß an der Gemeinschaft oder nur die Erholung vom Alltag ist.
© Bilder: Angelika Lukesch
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Donnerstag, 15. Mai 2008 14:57
LandorganistII: Hier erfährt man ein wenig über den kath. Glauben?
Mittwoch, 14. Mai 2008 20:58
Benedikt: @ Pascal
Mich zwingt keiner dazu aber diese Seite ist nunmal sehr unterhaltsam deswegen halte ich mich hier auf.
Das man hier wenig über den katholischen Glauben erfährt, dürfte Ihnen auch schon aufgefallen sein.
Außerdem trötet hier jeder seine mehr oder weniger passende Meinung raus, dann darf ich das auch.
Ich will Ihnen ja auch gar kein Recht bestreiten, ich wundere mich nur darüber, dass Sie das hier lesen, wo Sie doch gegen gewisse Leute eine Aversion haben.
Außerdem trötet hier jeder seine mehr oder weniger passende Meinung raus, dann darf ich das auch.
Ich will Ihnen ja auch gar kein Recht bestreiten, ich wundere mich nur darüber, dass Sie das hier lesen, wo Sie doch gegen gewisse Leute eine Aversion haben.
Mittwoch, 14. Mai 2008 11:59
Aleph: Werther Lutheraner
Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als der einen Mann erschlüge; wer ein Schaf opfert, ist als der
einem Hund den Hals bräche; wer Speisopfer bringt, ist als der Saublut opfert, wer Weihrauch anzündet,
ist als der das Unrecht lobt. Solches erwählen sie in ihren Wegen, und ihre Seele hat Gefallen an ihren
Greueln.
Es ist ja in gewisser Hinsicht zu begrüßen, dass Sie die Leser und Forumsteilnehmer mit Texten aus dem Ersten Testament konfrontieren.
Nicht ganz klar ist, was Sie damit bezwecken wollen. Einfach den Text völlig unkommentiert ins Forum zur stellen, ist doch wohl nicht Sache.
Die Passage informiert über die Opfertheologie im Ersten Testament, die aber im Zweiten Testament keine Gültigkeit mehr hat.
Sie ist allenfalls ein literarisches Dokument, aber nicht eine Anweisung zu gläubigem Tun.
Trotzdem wäre es interessant, warum sie ausgerechnet diesen Text hier eingestellt haben, obwohl nach Golgotha weitere Opfer keine Rechtfertigung mehr haben.
Es ist ja in gewisser Hinsicht zu begrüßen, dass Sie die Leser und Forumsteilnehmer mit Texten aus dem Ersten Testament konfrontieren.
Nicht ganz klar ist, was Sie damit bezwecken wollen. Einfach den Text völlig unkommentiert ins Forum zur stellen, ist doch wohl nicht Sache.
Die Passage informiert über die Opfertheologie im Ersten Testament, die aber im Zweiten Testament keine Gültigkeit mehr hat.
Sie ist allenfalls ein literarisches Dokument, aber nicht eine Anweisung zu gläubigem Tun.
Trotzdem wäre es interessant, warum sie ausgerechnet diesen Text hier eingestellt haben, obwohl nach Golgotha weitere Opfer keine Rechtfertigung mehr haben.
Dienstag, 13. Mai 2008 21:07
Daniel Stöhr: @Lutheraner:
Was wollen Sie damit jetzt sagen, fühlen Sie sich beleidigt, dass die Opfer nicht ihnen dargebracht werden sollen/sollten?
Dienstag, 13. Mai 2008 20:59
Lutheraner: Gestatten, Jesu Vater
1Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2Sage Aaron und seinen Söhnen und allen Kindern Israel und
sprich zu ihnen: Das ist’s, was der HERR geboten hat. 3Welcher aus dem Haus Israel einen Ochsen oder Lamm
oder Ziege schlachtet, in dem Lager oder draußen vor dem Lager, 4und es nicht vor die Tür der Hütte
des Stifts bringt, daß es dem HERRN zum Opfer gebracht werde vor der Wohnung des HERRN, der soll des
Blutes schuldig sein als der Blut vergossen hat, und solcher Mensch soll ausgerottet werden aus seinem
Volk.
Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als der einen Mann erschlüge; wer ein Schaf opfert, ist als der einem Hund den Hals bräche; wer Speisopfer bringt, ist als der Saublut opfert, wer Weihrauch anzündet, ist als der das Unrecht lobt. Solches erwählen sie in ihren Wegen, und ihre Seele hat Gefallen an ihren Greueln. 5Darum sollen die Kinder Israel ihre Schlachttiere, die sie auf dem freien Feld schlachten wollen, vor den HERRN bringen vor die Tür der Hütte des Stifts zum Priester und allda ihre Dankopfer dem HERRN opfern. 6Und der Priester soll das Blut auf den Altar des HERRN sprengen vor der Tür der Hütte des Stifts und das Fett anzünden zum süßen Geruch dem HERRN.
Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als der einen Mann erschlüge; wer ein Schaf opfert, ist als der einem Hund den Hals bräche; wer Speisopfer bringt, ist als der Saublut opfert, wer Weihrauch anzündet, ist als der das Unrecht lobt. Solches erwählen sie in ihren Wegen, und ihre Seele hat Gefallen an ihren Greueln. 5Darum sollen die Kinder Israel ihre Schlachttiere, die sie auf dem freien Feld schlachten wollen, vor den HERRN bringen vor die Tür der Hütte des Stifts zum Priester und allda ihre Dankopfer dem HERRN opfern. 6Und der Priester soll das Blut auf den Altar des HERRN sprengen vor der Tür der Hütte des Stifts und das Fett anzünden zum süßen Geruch dem HERRN.
Dienstag, 13. Mai 2008 19:23
Mathias Wagener: Eine gute Sache
DFie Gebets-und Wallfahrtsgemeinschaft der Frauen ist sicher eine gute Sache für die Teilnehmerinnen.
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