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Sonntag, 11. Mai 2008 11:06
Ein US-Bischof möchte Mißbräuche mit dem allerheiligsten Altarsakrament reduzieren. Als Anfang mistet er bei von Laien veranstalteten Wortgottesdiensten mit Kommunionspendung aus.
Zurück zum Artikel 22 Lesermeinungen:
Montag, 12. Mai 2008 23:55
möchtegern-kathole: @RRR: „halten Sie einfach das Maul“
Ich danke Ihnen für diese in der Überschrift genannte Zitat von Ihnen – es ist sehr aufschlussreich.

Dass die Sonntagspflicht – die Messe am Sonntag – von den Modernisten torpediert wird, wundert mich nicht. Der Standard in Klöstern dürfte die tägliche Messe gewesen sein, so wie sie es heute dort auch ist. Dass es aus guten oder schlechten Gründen Ausnahmen gab, ist ganz sicher so – in 2000 Jahren gab es ja fast alles.

Zu Ihrem Beispiel gestern um 22:36: wenn jemand so blöd oder so unwissend ist, eine Vesper mit einer Messe zu verwechseln, dann kann man das sicher nicht als Argument anführen, die beiden wären zu ähnlich, wie Sie das ja auch geschrieben haben. Wenn aber eine Wort-Gottes-Feier fast exakt so gefeiert wird wie eine Messe, und das am Sonntag um 11:00, dann liegt ziemlich sicher die Absicht vor, die Gläubigen hier auszutricksen.

Dann liegt die Verwechslung nicht mehr an dem Gläubigen, sondern am Veranstalter, und deshalb ist die Vesper beizubehalten, die Mess-Simulation aber abzuschaffen.
Montag, 12. Mai 2008 21:36
Peter-Pan: @Pünktchen
Was ich von diesem Link/Artikel halte, habe ich Ihnen schon an anderer Stelle gesagt. Aber sagen Sie mal, führen Sie hier irgendeinen Kreuzzug, um die „naturgegebene Schlechtigkeit“ von Muslimen zu belegen oder wollen Sie mit den Links auf Ihren eigenst verfassten Bericht nur Selbstwerbung betreiben (Sehe hier Verdacht auf eine Totsünde ).
Montag, 12. Mai 2008 21:29
RRR: @ möchtegern-kathole
Ein kurzer Blick in eine beliebige Schrift des Moraltheologen Peter Browe würde für Sie genügen, um festzustellen, welcher historischen Fiktion Sie da nachlaufen.

Selbst in Klöstern gab es jahrhundertelang keine regelmäßige Sonntagsmesse.

Bilden Sie sich – und solange Sie das nicht gemacht haben, halten Sie einfach das Maul. Das hat mit der Tugend der Demut zu tun, die Ihnen vollkommen fehlt. Sie werden beim Gericht schon sehen, was Sie davon haben.
Montag, 12. Mai 2008 16:25
Pünktchen: Achtjähriger Iraner
will in den Krieg ziehen! Dieser und andere junge Helden sind

>>>> hier <<<<

zu bestaunen!
Sonntag, 11. Mai 2008 22:43
Ihr letzter Beitrag zeugt von einer sehr arroganten Position:

Sie sagen, wir hätten „ungeheuren provinziellen katholischen Unwissenheit!“ Solches Verunglimpfen ist durchaus niveaulos. „Dörfliches Denken“, ein weiteres Zitat von Ihnen, verdeutlicht dies nur weiter – ist sicher noch keine Beleidigung, aber geht in diese Richtung.

Katholische Selbstverständlichkeit ist, sonntags eine Messe zu besuchen. Dies, lieber Gotthard, ist Katholikenpflicht, ganz klar Pflicht. Ihre Meinung, das wäre nur aus Tradi-Sicht Pflicht und in Wirklichkeit nicht, ist exakt und präzise protestantisches Gedankengut. Die kath. Sonntagspflicht wird dadurch torpediert, indem selbst dort, wo eine Messe in Autoreichweite ist, eine WG-Feier angeboten wird.

Das ist der bekannte Weg der Modernisten, die kath. Kirche immer weiter der Protestantischen Kirche anzugleichen, jedoch schön langsam, damit es Lieschen Müller nicht merkt.

Sie, lieber Gotthard, sind in der Sache schon längst überführt.
Sonntag, 11. Mai 2008 22:36
RRR: @ möchtegern-kathole
Sie gehören verboten, wenn sie den Laien suggerieren, sie seien ein Ersatz für die Messe.

Ich kenne Menschen, die sonntags in eine nahe gelegenes Frauenkloster zur Vesper gehen. Sie glauben, dadurch die Sonntagspflicht zu erfüllen und wissen nicht einmal, dass das Ding „Vesper“ heißt. Sie nennen es Messe.

Sind Sie der Meinung, dass die Vesper dieser monastischen Gemeinschaft verboten werden soll?

Dass dies absichtlich suggeriert wird, wird deutlich, wenn sie zum selben Zeitpunkt wie die sonntägliche Messe

Schwachsinn. Sie werden zur selben Zeit gefeiert, damit die Gläubigen nicht in der leeren Kirche stehen, wenn sie zur selben Zeit kommen wie sie es gewohnt sind.

und/oder in auffallend ähnlicher Weise gefeiert werden.

Kein Bischof, kein Priester, keine bischöflichen/priesterlichen Paramente, sondern nur Albe, kein Eucharistisches Hochgebet, keine Kommunion, kein bischöflicher/priesterlicher Gruß und Segen, Gloria nicht nach dem Kyrie. So ist die Wort-Gottes-Feier für die deutschen Diözesen approbiert (jedenfalls für die meisten, den genauen Stand des Approbationsverfahrens kenne ich nicht).

Was bitte ist daran der Messe „auffallend ähnlich“? Richtig: Nichts.
Sonntag, 11. Mai 2008 22:32
Gotthard: @aegidius und andere Recht-gläubige
Eure Diskussionen zeugen von einer ungeheuren provinziellen katholischen Unwissenheit!
Weil die Bischöfe in weiten Teilen der Kirche noch nie eine flächendeckende Versorgung der Gemeinden und Christen mit Eucharistiefeiern sicherstellen konnten, sind Wort-Gottes-Feiern rund um den Globus in einer prozentual sehr hohen Anzahl von Gemeinden der normale Sonntagsgottesdienst.
Die Messe ist für unsere dörflich denkenden Tradi-Katholiken die einzige legitime Form des Gottesdienstes … zur Not müssen Priester aus Afrika und Indien importiert, um dieses katholische Tradi-Weltbild zu erhalten.
Dörfliches Denken blendet leider die Wirklichkeit in der Welt aus.
Die katholische Kirche ist weiter und lebendiger, als man es hier lesen kann!
Sonntag, 11. Mai 2008 21:56
Aegidius: Zu WGDen
Die WGDe dauern meistens länger als eine Messe.

Das ist auch nur ein in Zenesetzung der Laien. Damit die Anwesenden sehen was sie alles dürfen. Manch prot. Gottesdienst ist würdiger und erfürchtiger gefeiert als ein WGD…
Sonntag, 11. Mai 2008 21:44
möchtegern-kathole: Die WGDe sind …
… das selbe wie Protestantische Sonntagsgottesdienste – nämlich keine Messen. Mit ihnen wird die Protestantisierung der kath. Kirche nur vorangetrieben.

Sie gehören verboten, wenn sie den Laien suggerieren, sie seien ein Ersatz für die Messe. Dass dies absichtlich suggeriert wird, wird deutlich, wenn sie zum selben Zeitpunkt wie die sonntägliche Messe und/oder in auffallend ähnlicher Weise gefeiert werden.
Sonntag, 11. Mai 2008 21:41
Da sieht man, dass die „Konzilskirche“ eben doch so einiges bei der Piussekte gelernt hat!
… wenn man von der Rechtgläubigkeit mal absieht, dann haben Sie wohl recht.
Sonntag, 11. Mai 2008 21:39
RRR: Gelernt!
Das nächste Schisma droht. Da gibt es ja so einen Typen in Schweinfurt, der sich über alles hinwegsetzt …

Da sieht man, dass die „Konzilskirche“ eben doch so einiges bei der Piussekte gelernt hat!
Sonntag, 11. Mai 2008 20:39
Aegidius: Mein unsinniges Posting…
…will ausdrücken, daß die Leute nicht darüber aufgeklärt worden sind, daß es ein riesiger Unterschied zwischen Messe und WGD gibt.

Aber das habe ich vergessen zu schreiben.
Sonntag, 11. Mai 2008 16:01
Gotthard: @aegidius
Ein Pfarrleiter (Laie) hat … einen Wortgottesdienst veranstaltet, während in der Nachbargemeinde eine Messe war. Somit auch die Gläubigen um die Früchte des hl. Messopfers gebracht.
In der Nachbargemeinde war eine Messe – in der eigenen Gemeinde eine Wort-Gottes-Feier. Alles natürliche Dinge … wo wird da wem etwas vorenthalten?
Hätte er diese Wort-Gottes-Feier fallen lassen sollen?
Wer in die Nachbarpfarre fahren wollte, konnte es doch tun – ich denke der Pfarrleiter hat niemanden daran gehindert …
was soll also dieses unsinnige Posting?
Sonntag, 11. Mai 2008 15:42
RRR: @ Nachtlaterne
Ich weiß nicht, was eine „Wortfeierkommunion“ sein soll.

Tatsache ist: Der Bischof hat KEINE Wort-Gottes-Feiern verboten. Er hat nur verboten, im Rahmen werktäglicher Wort-Gottes-Feiern die Kommunion auszuteilen.

Wenn der Papst verbieten würde, das 4. Hochgebet zu verwenden, wäre die Überschrift „Messen verboten“ ebenfalls zu 100% falsch und gelogen.

Fazit: Es ist nach wie vor erlaubt, Wort-Gottes-Feiern abzuhalten. Sie sind nicht verboten. Die Überschrift ist eine Lüge.
Sonntag, 11. Mai 2008 14:42
Pünktchen: „Warum tötest Du, Zaid?“
Wenn Eltern ihre Kinder verheizen. Arabisches Fernsehenzeigt, wie es geht!
Sonntag, 11. Mai 2008 14:09
Brandenburgis: Mein lieber RRR
Wahrscheinlichkeit ist ein Erfahrungswert. Eine erlogene Überschrift erlaubt noch keinen Erfahrungswert von 100%. Da müßten Sie schon zeigen, daß so gut wie alle Artikel bzw. Überschriften erlogen sind.
Sonntag, 11. Mai 2008 14:07
Nachtlaterne: RRR, jetzt…
… lesen sie aber mal ihre eigene worte durch, meditieren sie diese und sie werden widersprüche in ihren aussagen bemerken. nach ihren worten wurde keine einzige wortfeierkommunion verboten. keine einzige? im nächsten satz widersprechen sie sich nochmals selbst und betonen doch die wahrheit zu sagen.
Sonntag, 11. Mai 2008 14:04
RRR: Mal wieder eine Lüge
Wortgottesfeiern verboten

Die Überschrift ist eine Lüge.

Denn wie der aufmerksame Leser schon im zweiten Absatz erfährt, hat der Bischof keine Wort-Gottes-Feiern verboten. Überhaupt keine. Nicht mal eine einzige.

Er hat nur verboten, an Werktagen in diesen Feiern die Kommunion auszuteilen.

Merke: Traue kreuz.net nicht. Die Wahrscheinlichkeit einer Lüge ist sehr hoch. In diesem Artikel beträgt sie 100%.
Sonntag, 11. Mai 2008 13:12
Brandenburgis: Leider führt kein Weg daran vorbei,
die modernistischen Bischöfe zu exkommunizieren.
Sonntag, 11. Mai 2008 12:46
Aegidius: Der ist nicht der Einzige…
…der das macht! Da habe ich noch andere Sachen erlebt. Sogar in Anwesenheit des Ortsbischofs.

Aber so mancher Bischof macht bei allem mit, damit sein Beliebtheitsgrad noch mehr steigt…

Ein Pfarrleiter (Laie) hat seinen Kaplan (!) verboten bei der Messe Weihrauch zubenützen, sowie einen Wortgottesdienst veranstaltet, während in der Nachbargemeinde eine Messe war. Somit auch die Gläubigen um die Früchte des hl. Messopfers gebracht.
Sonntag, 11. Mai 2008 12:15
ExBochumer †: „Nur hält sich keiner an die Regel.“
Nun – dann wir es höchste Zeit, einzuschreiten.

Das nächste Schisma droht. Da gibt es ja so einen Typen in Schweinfurt, der sich über alles hinwegsetzt …
Sonntag, 11. Mai 2008 11:27
Freinsberg: Wort-Gottes-Feier ohne Kommunion
Auch Wort-Gottes-Feiern sollten in der Regel ohne Kommunionspendung begangen werden. Dies verfügen die österreichischen Richtlinien (Die Sonntagsfeier in Gemeinden ohne Priester. Richtlinien und Modelle. Salzburg 1984 [Texte der Liturgischen Kommission für Österreich 9]) und ebenso die neueren Bücher für das deutsche Sprachgebiet: Die Wortgottesfeier. Der Wortgottesdienst der Gemeinde am Sonntag. Vorsteherbuch für Laien. Hg. vom Liturgischen Institut Zürich im Auftrage der deutschschweizerischen Bischöfe. Freiburg/Schw. 1997; Wort-Gottes-Feier. Werkbuch für die Sonn- und Festtage. Hg. von den Liturgischen Instituten Deutschlands und Österreichs im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz, der Österreichischen Bischofskonferenz und des Erzbischofs von Luxemburg. Trier 2004. – Nur hält sich kaum jemand an diese Regel.
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