Wortgottesfeiern verboten
Ein US-Bischof möchte Mißbräuche mit dem allerheiligsten Altarsakrament reduzieren. Als Anfang mistet er bei von Laien veranstalteten Wortgottesdiensten mit Kommunionspendung aus.
(kreuz.net, New York) Zukünftig dürfen im Bistum Rockville Centre im Osten der USA an Werktagen keine
Wortgottesdienste mit Kommunionspendung abgehalten werden.
Der Ortsbischof, Mons. William F. Murphy, verkündete seine Entscheidung am Freitag in einem Hirtenbrief. Die neue Regelung tritt mit 1. Juli in Kraft.
Die Diözese deckt Teile der Stadt New York ab.
In dem Hirtenbrief beruft sich der Bischof auf die „Allgemeine Einführung“ in das Römische Meßbuch.
Die Änderung würde seine Diözese in Einklang mit den geltenden liturgischen Normen bringen – so Mons. Murphy.
Bisher veranstalteten Laien und Ordensleute in der Diözese Rockville Centre Wortgottesdienste mit Kommunionspendung.
Sinn dieser Veranstaltungen war nach Angaben von Mons. Murphy, den Priestern einen freien Tag zu ermöglichen. In Zukunft ermutigt der Bischof die Pfarreien, an Tagen ohne Messe das Stundengebet zu beten.
Der Bischof teilt mit, sich vor der Entscheidung mit seiner kirchenrechtlichen Kommission beraten und den Priesterrat angehört zu haben.
Laut der Nachrichtenagentur der US-Bischofskonferenz ‘Catholic News Service’, hat der Diözesanklerus den Hirtenbrief begrüßt.
Die Priester hoffen, daß dieser Entscheid Mißbräuche im Zusammenhang mit dem Altarsakrament verringern würden.
Endlich gebe es eine klare Richtung – erklärte ein Pfarrer der Diözese vor ‘Catholic News Service’.
Ein anderer Priester nannte den Schritt „längst überfällig“.
Der Ortsbischof, Mons. William F. Murphy, verkündete seine Entscheidung am Freitag in einem Hirtenbrief. Die neue Regelung tritt mit 1. Juli in Kraft.
Die Diözese deckt Teile der Stadt New York ab.
In dem Hirtenbrief beruft sich der Bischof auf die „Allgemeine Einführung“ in das Römische Meßbuch.
Die Änderung würde seine Diözese in Einklang mit den geltenden liturgischen Normen bringen – so Mons. Murphy.
Bisher veranstalteten Laien und Ordensleute in der Diözese Rockville Centre Wortgottesdienste mit Kommunionspendung.
Sinn dieser Veranstaltungen war nach Angaben von Mons. Murphy, den Priestern einen freien Tag zu ermöglichen. In Zukunft ermutigt der Bischof die Pfarreien, an Tagen ohne Messe das Stundengebet zu beten.
Der Bischof teilt mit, sich vor der Entscheidung mit seiner kirchenrechtlichen Kommission beraten und den Priesterrat angehört zu haben.
Laut der Nachrichtenagentur der US-Bischofskonferenz ‘Catholic News Service’, hat der Diözesanklerus den Hirtenbrief begrüßt.
Die Priester hoffen, daß dieser Entscheid Mißbräuche im Zusammenhang mit dem Altarsakrament verringern würden.
Endlich gebe es eine klare Richtung – erklärte ein Pfarrer der Diözese vor ‘Catholic News Service’.
Ein anderer Priester nannte den Schritt „längst überfällig“.
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Montag, 12. Mai 2008 23:55
möchtegern-kathole: @RRR: „halten Sie einfach das Maul“
Ich danke Ihnen für diese in der Überschrift genannte Zitat von Ihnen – es ist sehr aufschlussreich.
Dass die Sonntagspflicht – die Messe am Sonntag – von den Modernisten torpediert wird, wundert mich nicht. Der Standard in Klöstern dürfte die tägliche Messe gewesen sein, so wie sie es heute dort auch ist. Dass es aus guten oder schlechten Gründen Ausnahmen gab, ist ganz sicher so – in 2000 Jahren gab es ja fast alles.
Zu Ihrem Beispiel gestern um 22:36: wenn jemand so blöd oder so unwissend ist, eine Vesper mit einer Messe zu verwechseln, dann kann man das sicher nicht als Argument anführen, die beiden wären zu ähnlich, wie Sie das ja auch geschrieben haben. Wenn aber eine Wort-Gottes-Feier fast exakt so gefeiert wird wie eine Messe, und das am Sonntag um 11:00, dann liegt ziemlich sicher die Absicht vor, die Gläubigen hier auszutricksen.
Dann liegt die Verwechslung nicht mehr an dem Gläubigen, sondern am Veranstalter, und deshalb ist die Vesper beizubehalten, die Mess-Simulation aber abzuschaffen.
Dass die Sonntagspflicht – die Messe am Sonntag – von den Modernisten torpediert wird, wundert mich nicht. Der Standard in Klöstern dürfte die tägliche Messe gewesen sein, so wie sie es heute dort auch ist. Dass es aus guten oder schlechten Gründen Ausnahmen gab, ist ganz sicher so – in 2000 Jahren gab es ja fast alles.
Zu Ihrem Beispiel gestern um 22:36: wenn jemand so blöd oder so unwissend ist, eine Vesper mit einer Messe zu verwechseln, dann kann man das sicher nicht als Argument anführen, die beiden wären zu ähnlich, wie Sie das ja auch geschrieben haben. Wenn aber eine Wort-Gottes-Feier fast exakt so gefeiert wird wie eine Messe, und das am Sonntag um 11:00, dann liegt ziemlich sicher die Absicht vor, die Gläubigen hier auszutricksen.
Dann liegt die Verwechslung nicht mehr an dem Gläubigen, sondern am Veranstalter, und deshalb ist die Vesper beizubehalten, die Mess-Simulation aber abzuschaffen.
Montag, 12. Mai 2008 21:36
Peter-Pan: @Pünktchen
Was ich von diesem Link/Artikel halte, habe ich Ihnen schon an anderer Stelle gesagt. Aber sagen Sie mal, führen Sie hier irgendeinen Kreuzzug, um die „naturgegebene Schlechtigkeit“ von Muslimen zu belegen oder wollen Sie mit den Links auf Ihren eigenst verfassten Bericht nur Selbstwerbung betreiben (Sehe hier Verdacht auf eine Totsünde
).
Montag, 12. Mai 2008 21:29
RRR: @ möchtegern-kathole
Ein kurzer Blick in eine beliebige Schrift des Moraltheologen Peter Browe würde für Sie genügen, um
festzustellen, welcher historischen Fiktion Sie da nachlaufen.
Selbst in Klöstern gab es jahrhundertelang keine regelmäßige Sonntagsmesse.
Bilden Sie sich – und solange Sie das nicht gemacht haben, halten Sie einfach das Maul. Das hat mit der Tugend der Demut zu tun, die Ihnen vollkommen fehlt. Sie werden beim Gericht schon sehen, was Sie davon haben.
Selbst in Klöstern gab es jahrhundertelang keine regelmäßige Sonntagsmesse.
Bilden Sie sich – und solange Sie das nicht gemacht haben, halten Sie einfach das Maul. Das hat mit der Tugend der Demut zu tun, die Ihnen vollkommen fehlt. Sie werden beim Gericht schon sehen, was Sie davon haben.
Montag, 12. Mai 2008 16:25
Pünktchen: Achtjähriger Iraner
Sonntag, 11. Mai 2008 22:43
möchtegern-kathole: @Gotthard
Ihr letzter Beitrag zeugt von einer sehr arroganten Position:
Sie sagen, wir hätten „ungeheuren provinziellen katholischen Unwissenheit!“ Solches Verunglimpfen ist durchaus niveaulos. „Dörfliches Denken“, ein weiteres Zitat von Ihnen, verdeutlicht dies nur weiter – ist sicher noch keine Beleidigung, aber geht in diese Richtung.
Katholische Selbstverständlichkeit ist, sonntags eine Messe zu besuchen. Dies, lieber Gotthard, ist Katholikenpflicht, ganz klar Pflicht. Ihre Meinung, das wäre nur aus Tradi-Sicht Pflicht und in Wirklichkeit nicht, ist exakt und präzise protestantisches Gedankengut. Die kath. Sonntagspflicht wird dadurch torpediert, indem selbst dort, wo eine Messe in Autoreichweite ist, eine WG-Feier angeboten wird.
Das ist der bekannte Weg der Modernisten, die kath. Kirche immer weiter der Protestantischen Kirche anzugleichen, jedoch schön langsam, damit es Lieschen Müller nicht merkt.
Sie, lieber Gotthard, sind in der Sache schon längst überführt.
Sie sagen, wir hätten „ungeheuren provinziellen katholischen Unwissenheit!“ Solches Verunglimpfen ist durchaus niveaulos. „Dörfliches Denken“, ein weiteres Zitat von Ihnen, verdeutlicht dies nur weiter – ist sicher noch keine Beleidigung, aber geht in diese Richtung.
Katholische Selbstverständlichkeit ist, sonntags eine Messe zu besuchen. Dies, lieber Gotthard, ist Katholikenpflicht, ganz klar Pflicht. Ihre Meinung, das wäre nur aus Tradi-Sicht Pflicht und in Wirklichkeit nicht, ist exakt und präzise protestantisches Gedankengut. Die kath. Sonntagspflicht wird dadurch torpediert, indem selbst dort, wo eine Messe in Autoreichweite ist, eine WG-Feier angeboten wird.
Das ist der bekannte Weg der Modernisten, die kath. Kirche immer weiter der Protestantischen Kirche anzugleichen, jedoch schön langsam, damit es Lieschen Müller nicht merkt.
Sie, lieber Gotthard, sind in der Sache schon längst überführt.
Sonntag, 11. Mai 2008 22:36
RRR: @ möchtegern-kathole
Sie gehören verboten, wenn sie den Laien suggerieren, sie seien ein Ersatz für die Messe.
Ich kenne Menschen, die sonntags in eine nahe gelegenes Frauenkloster zur Vesper gehen. Sie glauben, dadurch die Sonntagspflicht zu erfüllen und wissen nicht einmal, dass das Ding „Vesper“ heißt. Sie nennen es Messe.
Sind Sie der Meinung, dass die Vesper dieser monastischen Gemeinschaft verboten werden soll?
Dass dies absichtlich suggeriert wird, wird deutlich, wenn sie zum selben Zeitpunkt wie die sonntägliche Messe
Schwachsinn. Sie werden zur selben Zeit gefeiert, damit die Gläubigen nicht in der leeren Kirche stehen, wenn sie zur selben Zeit kommen wie sie es gewohnt sind.
und/oder in auffallend ähnlicher Weise gefeiert werden.
Kein Bischof, kein Priester, keine bischöflichen/priesterlichen Paramente, sondern nur Albe, kein Eucharistisches Hochgebet, keine Kommunion, kein bischöflicher/priesterlicher Gruß und Segen, Gloria nicht nach dem Kyrie. So ist die Wort-Gottes-Feier für die deutschen Diözesen approbiert (jedenfalls für die meisten, den genauen Stand des Approbationsverfahrens kenne ich nicht).
Was bitte ist daran der Messe „auffallend ähnlich“? Richtig: Nichts.
Ich kenne Menschen, die sonntags in eine nahe gelegenes Frauenkloster zur Vesper gehen. Sie glauben, dadurch die Sonntagspflicht zu erfüllen und wissen nicht einmal, dass das Ding „Vesper“ heißt. Sie nennen es Messe.
Sind Sie der Meinung, dass die Vesper dieser monastischen Gemeinschaft verboten werden soll?
Dass dies absichtlich suggeriert wird, wird deutlich, wenn sie zum selben Zeitpunkt wie die sonntägliche Messe
Schwachsinn. Sie werden zur selben Zeit gefeiert, damit die Gläubigen nicht in der leeren Kirche stehen, wenn sie zur selben Zeit kommen wie sie es gewohnt sind.
und/oder in auffallend ähnlicher Weise gefeiert werden.
Kein Bischof, kein Priester, keine bischöflichen/priesterlichen Paramente, sondern nur Albe, kein Eucharistisches Hochgebet, keine Kommunion, kein bischöflicher/priesterlicher Gruß und Segen, Gloria nicht nach dem Kyrie. So ist die Wort-Gottes-Feier für die deutschen Diözesen approbiert (jedenfalls für die meisten, den genauen Stand des Approbationsverfahrens kenne ich nicht).
Was bitte ist daran der Messe „auffallend ähnlich“? Richtig: Nichts.
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