Ein Tag der Mütter und des Lebens
Kein Mensch im Leben wird mehr gebraucht als die Mutter. Sie gibt dem Kleinsten unter den Menschen alles, was es zum Leben und Überleben braucht. Von Kurt J. Heinz

Gibt es eine innigere Beziehung im Leben als die zwischen Mutter und Kind? Wer ein Kind neun Monate in sich heranwachsen spürt, wer dieses Kind unter Schmerzen zur Welt bringt, wer dieses Kind in den ersten Tagen und Wochen auf das engste umsorgt und lebenslang begleitet, hat wohl die innigste Bindung zu einem Menschen, die ein Mensch haben kann.
Er teilt sein Leben mit dem Kind. Das Kind ist Teil seines Lebens, sein Leib ist Leib für das Kind.
Kein Mensch im Leben wird mehr gebraucht als die Mutter. Sie gibt dem Kleinsten unter den Menschen alles, was es zum Leben und Überleben braucht.
Sie gibt dem Kind vom ersten Tag seiner Zeugung an alles, was seine Existenz ausmacht. Sie teilt ihren Herzschlag. Sie teilt ihr Blut mit dem Kind. Sie teilt ihre Empfindungen. Sie gibt ihm Wärme, Geborgenheit und Schutz auch über den Tag der Geburt hinaus.
Sie ist Mutter und bleibt Mutter bis an ihr Lebensende. Sie teilt Freuden und Leiden mit dem Leben eines Menschen wie kein anderer.
So steht die Mutter auch unter all den Kreuzen, die das Leben für ein Kind bereithält. So, wie Maria unter dem Kreuz ihres Sohnes stand, als er sein Leben hingab.
Ihr Herz ist bei ihrem Sohn, gerade in den schwersten und schmerzlichsten Stunden. Eine Mutter sieht nicht weg. Sie muß hinsehen. Sie tut alles für dieses Kind bis hin zur Selbstaufgabe.
Jesus Christus verehrte seine Mutter. Seinen letzten Gedanken vor dem Tod am Kreuz galten seiner Mutter. „Sieh da“, sagte er zu Johannes, „Deine Mutter“, „Sieh da“, sagte er zu seiner Mutter, „Dein Sohn“.
Der Muttertag will diesen Dank an die Mütter in Erinnerung rufen. Er ist ein Tag, an dem der Verehrung der Mutter besonderer Ausdruck verliehen werden soll. Verehrung, Liebe, Dankbarkeit, Erinnerung des Herzens und Verbeugung vor dem Menschen, der Mutter ist.
Denken wir schon jetzt daran, daß dies der Sinn ist, der dem Muttertag innewohnt. Kein Tag des Kommerzes, kein Tag der Äußerlichkeit, kein Tag der Vergeßlichkeit, kein Tag der Vordergründigkeit, sondern ein Tag der Innigkeit und Liebe.
Zeigen wir dies unsren Müttern. Lassen wir sie spüren, daß wir uns ihrer unvergleichlichen und einzigartigen Rolle in unserem Dasein bewußt sind, daß wir ihnen dafür dankbar sind und daß wir unsere Mütter verehren.
Muttertag, es ist der Tag der Mütter und ein Tag des Lebens.
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Montag, 12. Mai 2008 23:47
clarissa colonia: Die verheirateten Frauen / Mütter vor der Erfindung des Muttertags
haben die Feierlichkeiten der Bona Dea begangen, die P. Clodius Pulcher 690 a. U. c. entweiht hat.
Montag, 12. Mai 2008 21:59
Frollein Rottenmaier: Wunschdenken regiert!
Peter Pan schrieb:
Unsere Wahrnehmung hängt zu einem großen Teil immer von dem ab, was wir sehen wollen. Das trifft auf einige Menschen im Besonderen zu. Sie sehen Ihre heile Welt, da wo die Welt so geordnet zu sein scheint, wie es Ihrer Vorstellung nach sein sollte.
Da ist was Wahres dran! Kennt man die Dramen, die sich hinter der weißen Oberfläche bei Leuten verbergen? Bei fast jedem Täter heißt es „Aber es war doch so ein netter Nachbar. Immer hilfsbereit und blablubb.“
Nicht anders sieht es vielleicht bei den „jungen Müttern“ am Spielplatz aus? Vielleicht hat die eine der „jungen Mütter“ eine leidenschaftliche Affaire mit dem Milchmann, während ihr Ehemann von seiner vergangenen Jugendliebe träumt. Vielleicht ist Baby X der einen „jungen Mutter“ ein uneheliches Kind und die Gute weiß nicht, wer der Vater ist. PFUI TEUFEL! Vielleicht war Kind Y einer „jungen Mutter“ am Spielplatz das Ergebnis eines geplatzten Gummis. Kind Z einer jungen Mutter wurde vielleicht sogar als Kuckuckskind dem Vater untergeschoben… usw., usw… Da kann das ganze Repertoire an typischen katholischen Skandalen dabei gewesen sein.
Bei der Naivität, die manche Männer an den Tag legen, da frage ich mich echt, wozu Blondinenwitze erfunden wurden.
So, bin weg und widme mich um 22.00 Uhr dem ZDF. Dann kommt ein echtes Highlight der jüngeren Filmgeschichte. Ist aber nix für unsere Vorzeigekatholen.
Unsere Wahrnehmung hängt zu einem großen Teil immer von dem ab, was wir sehen wollen. Das trifft auf einige Menschen im Besonderen zu. Sie sehen Ihre heile Welt, da wo die Welt so geordnet zu sein scheint, wie es Ihrer Vorstellung nach sein sollte.
Da ist was Wahres dran! Kennt man die Dramen, die sich hinter der weißen Oberfläche bei Leuten verbergen? Bei fast jedem Täter heißt es „Aber es war doch so ein netter Nachbar. Immer hilfsbereit und blablubb.“
Nicht anders sieht es vielleicht bei den „jungen Müttern“ am Spielplatz aus? Vielleicht hat die eine der „jungen Mütter“ eine leidenschaftliche Affaire mit dem Milchmann, während ihr Ehemann von seiner vergangenen Jugendliebe träumt. Vielleicht ist Baby X der einen „jungen Mutter“ ein uneheliches Kind und die Gute weiß nicht, wer der Vater ist. PFUI TEUFEL! Vielleicht war Kind Y einer „jungen Mutter“ am Spielplatz das Ergebnis eines geplatzten Gummis. Kind Z einer jungen Mutter wurde vielleicht sogar als Kuckuckskind dem Vater untergeschoben… usw., usw… Da kann das ganze Repertoire an typischen katholischen Skandalen dabei gewesen sein.
Bei der Naivität, die manche Männer an den Tag legen, da frage ich mich echt, wozu Blondinenwitze erfunden wurden.
So, bin weg und widme mich um 22.00 Uhr dem ZDF. Dann kommt ein echtes Highlight der jüngeren Filmgeschichte. Ist aber nix für unsere Vorzeigekatholen.
Montag, 12. Mai 2008 21:25
Peter-Pan: @matt2
Wenn ich die jungen Mütter sehe, die am Spielplatz ihre Kinder betreuen, dann ist das für mich ein Ausdruck
der heilen Welt. Das sind freie und würdige Menschen. Die haben keinen Grund sich unterdrückt oder unbefriedigt
vorzukommen. Das wird ihnen nur eingeredet. Das Leben entfaltet seine Schönheit und Tiefe in dieser heilen
Welt und Beschaulichkeit. Aber man muss eben Geduld haben und ihm beim Wachsen zusehen.
Unsere Wahrnehmung hängt zu einem großen Teil immer von dem ab, was wir sehen wollen. Das trifft auf einige Menschen im Besonderen zu. Sie sehen Ihre heile Welt, da wo die Welt so geordnet zu sein scheint, wie es Ihrer Vorstellung nach sein sollte. Sie wissen nicht, ob da wirklich eine heile Welt hinter steckt, und ich glaube auch nicht, dass es Ihnen darum geht. Der Schein genügt Ihnen schon.
Hätten Sie verschiedene Szenen der Familie Fritzl beobachtet, hätten diese für Sie vermutlich auch nach heiler Welt ausgesehen – vielleicht auch für mich, wer weiß. Für viele Menschen sah es auf jeden Fall danach aus. Doch hinter dieser Scheinwirklichkeit laben die tiefsten menschlichen Abgründe verborgen, die man sich nur vorstellen kann.
Woher wollen Sie wissen, dass die Frauen auf dem Spielplatz frei und würdig sind, woher wollen Sie wissen, dass ihr Leben erfüllt ist und sie nicht unterdrückt werden? Weil es Ihnen so genehm ist?
Wir alle haben nur einige Jahrzehnte, ein Jahrhundert bestenfalls, und jeder von uns verpasst etwas, keiner erreicht je sein volles Potenzial.
Unsere Wahrnehmung hängt zu einem großen Teil immer von dem ab, was wir sehen wollen. Das trifft auf einige Menschen im Besonderen zu. Sie sehen Ihre heile Welt, da wo die Welt so geordnet zu sein scheint, wie es Ihrer Vorstellung nach sein sollte. Sie wissen nicht, ob da wirklich eine heile Welt hinter steckt, und ich glaube auch nicht, dass es Ihnen darum geht. Der Schein genügt Ihnen schon.
Hätten Sie verschiedene Szenen der Familie Fritzl beobachtet, hätten diese für Sie vermutlich auch nach heiler Welt ausgesehen – vielleicht auch für mich, wer weiß. Für viele Menschen sah es auf jeden Fall danach aus. Doch hinter dieser Scheinwirklichkeit laben die tiefsten menschlichen Abgründe verborgen, die man sich nur vorstellen kann.
Woher wollen Sie wissen, dass die Frauen auf dem Spielplatz frei und würdig sind, woher wollen Sie wissen, dass ihr Leben erfüllt ist und sie nicht unterdrückt werden? Weil es Ihnen so genehm ist?
Wir alle haben nur einige Jahrzehnte, ein Jahrhundert bestenfalls, und jeder von uns verpasst etwas, keiner erreicht je sein volles Potenzial.
Montag, 12. Mai 2008 19:59
Frollein Rottenmaier: @matt2
„dem falschen Typ Frau entgegenwirken“.
Haben Sie sich schon einmal mit Archetypen vertraut gemacht? In JEDER (auch der katholischen) Frau, findet sich im Unterbewusstsein verankert die Heilige, die Hure, die Mutter, die Jungfrau, die Hohepriesterin, die Göttin, die Kriegerin (die Amazone), die Rebellin, die wilde Frau (jene die nur durch Triebe gesteuert agiert) als auch die große Herrscherin u. weitere. Jede der genannten Archtetypen machen sich Tag für Tag im Denken und Handeln bemerkbar. Ebenso viele Archtetypen gibt es auch für Männer.
Der/die eine findet sein Glück in der Vater-/Mutterschaft, der/die andere sucht berufliche oder sexuelle Bestätigung, die Helfernatur rettet die Welt, der/die Abenteurer/in wird erst dann euphorisch, wenn er/sie die höchsten Berge der Welt erklimmen kann oder den Urwald bezwingt, ein anderer hat sich den Grenzerfahrungen verschrieben die er/sie durch Drogenexperimente, Extremsport o. Sonstiges erfahrbar macht, wieder andere gehen unter die Eremiten und lassen sich ein paar Monate/Jahre durch die Einsamkeit inspirieren. Die Materielle wird beflügelt, wenn sie Gucci, Prada oder Alfa Romeo hört und sieht ihre Habschaften als das Maß aller Dinge an. Andere wollen tiefe Spiritualität erleben, die nächste schreit nach Macht und Ruhm. Es gibt nicht nur den einen Typ, die meisten Menschen finden sich in verschiedenen Eigenschaften wieder. Und Sie wollen dieses Spektrum menschlicher Leidenschaften auf einen einzigen Frauentypus reduzieren???
Haben Sie sich schon einmal mit Archetypen vertraut gemacht? In JEDER (auch der katholischen) Frau, findet sich im Unterbewusstsein verankert die Heilige, die Hure, die Mutter, die Jungfrau, die Hohepriesterin, die Göttin, die Kriegerin (die Amazone), die Rebellin, die wilde Frau (jene die nur durch Triebe gesteuert agiert) als auch die große Herrscherin u. weitere. Jede der genannten Archtetypen machen sich Tag für Tag im Denken und Handeln bemerkbar. Ebenso viele Archtetypen gibt es auch für Männer.
Der/die eine findet sein Glück in der Vater-/Mutterschaft, der/die andere sucht berufliche oder sexuelle Bestätigung, die Helfernatur rettet die Welt, der/die Abenteurer/in wird erst dann euphorisch, wenn er/sie die höchsten Berge der Welt erklimmen kann oder den Urwald bezwingt, ein anderer hat sich den Grenzerfahrungen verschrieben die er/sie durch Drogenexperimente, Extremsport o. Sonstiges erfahrbar macht, wieder andere gehen unter die Eremiten und lassen sich ein paar Monate/Jahre durch die Einsamkeit inspirieren. Die Materielle wird beflügelt, wenn sie Gucci, Prada oder Alfa Romeo hört und sieht ihre Habschaften als das Maß aller Dinge an. Andere wollen tiefe Spiritualität erleben, die nächste schreit nach Macht und Ruhm. Es gibt nicht nur den einen Typ, die meisten Menschen finden sich in verschiedenen Eigenschaften wieder. Und Sie wollen dieses Spektrum menschlicher Leidenschaften auf einen einzigen Frauentypus reduzieren???
Montag, 12. Mai 2008 16:24
Pünktchen: Von der Redaktion entfernt
Montag, 12. Mai 2008 00:49
matt2: Mäuschen, ich bin Liebe
und meine Kinder sind überall auf der Welt… das ist das große Mysterium und eigentlich sehr bequem für mich, denn ich brauche die Kinder weder selbst zeugen, noch gebären, noch aufziehen und dennoch wachsen sie heran um mich zu repräsentieren und mir Freude zu machen in der Art, wie sie mein Wesen zum Vorschein bringen. Das hat der liebe Gott feini feini für mich eingerichtet.
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